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4.0 von 5 Sternen Tolles Comeback mit neuen Elementen, 29. Dezember 2012
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Rezension bezieht sich auf: Crazy World (Audio CD)
Nach ihrem 'Hiatus' sind Boys Like Girls mit ihrem Longplayer 'Crazy World' wieder zurück in der Musikwelt. Anders als in den Vorgängerplatten 'Boys Like Girls' und 'Love Drunk' sind die pop-punk Elemente ein wenig dem Country gewichen. Morgan Dorr ersetzt neuerdings den alten Bassisten Bryan Donahue. Das Album wurde von Lead Sänger Martin Johnson produziert und geschrieben. Nun ein kleiner Überblick über die Songs:

'The First Time' - Das Album beginnt mit einem upbeat Song, der musikalisch sehr an die älteren Werke erinnert. Zudem geht es um das Zurückschauen auf alte Zeiten. Wo man herkommt, wer mit einem unterwegs war und das diese Zeit nicht zurückkommen wird und deshalb umso fester in Erinnerung bleiben soll. Sehr kraftvoll und fröhlich.

'Life Of The Party' ist ein sehr schwungvoller Song, der geradezu zum herumtanzen zwingt. Unterstützt wird der Song durch das einprägsame 'nananananana-nananana' und den typischen Country-Elementen. Es geht darum, das Leben voll auszuschöpfen und einfach Spaß mit seinen Freunden zu haben. Gegen Ende schmeißt Martin ein: 'Do you smell that? Smells like Boys Like Girls is back!'

'Crazy World' ist der Titelsong des Longplayers. Sehr energiegeladen auf eine ruhige Art. Im Prinzip geht es um unsere hektische Welt und das man die 'verrückte Welt' nicht so sehr auf sich wirken lassen soll. Warum kämpfen wir eigentlich, können wir nicht freundlicher zu einander sein? 'Stuck in the middle of another war. Can you tell me what we are really fighting for?'

'Be Your Everything' war das erste was von diesem Album (bzw. auch von der Crazy World EP) gehört haben. Zudem gibt es ein sehr schönes Musikvideo. Bei diesem Lied kann man wieder Verbindungen zu älteren Songs finden. Das Lied vermittelt die Nachricht, dass man einfach alles sein will, was eine Person braucht. Schutz, Liebe, Aktion! Der beat breakdown am Ende des Refrains gibt der Ballade eine überzeugende Durchschlagskraft. 'Be Your Everything' ist der Hit, den die Jungs aus Boston brauchten, um wieder aktuell zu sein.

'Stuck In The Middle' beinhaltet wiedermal den Country. Langsam beginnend und dann mit Streichinstrumenten im Instrumentalteil etwas sehr Besonderes. Der Text verleiht Mut und Zuversicht. Man glaubt Martin jedes Wort.

'Cheated' ist der Herzbrecher schlecht hin auf diesem Album. Der Text, aber auch die musikalische Ausführung passen sehr auf die beiden Vorgängeralben. 'Fooled me once and I let you come home home, fooled me twice, now I'm letting you go'. Man möchte den Sänger in den Arm nehmen und dem Mädel die Ohren lang ziehen. Engelhafte Stimme mit Ohrwurmgarantie.

'Shoot' ist anders. Ein wenig mystisch mit erneuten Country-Elementen. Ein Song zum zurücklehnen, nur um dann im Chorus fröhlich hin und her zu wippen. Der Text dreht sich ums '9 to 5'-Leben und dem Wunsch nach ein wenig Abenteuer.

'Leaving California' beginnt mit einem Piano, sehr ruhig. Jedes folgende Wort ist erfüllt mit Gefühl. Anders als der Titel vermuten lässt geht es nicht zwingend darum Kalifornien zu verlassen. Vielmehr geht es darum etwas zu verlassen, dass einem viel bedeutet und es wäre gerade deshalb besser zu gehen.

'Take Me Home' hat komischerweise im Refrain Ähnlichkeit zu 'Take On Me' von a-ha, allerdings nur kurzfristig. Wiedermal ist dieser Song eine Powerballade, die ruhig startet und dann abgeht. Für mich geht es darum, vom Leben überwältigt zu sein und einfach wieder zu einem sicheren Platz zu kommen (Home). Besonders zur Botschaft trägt das unterschwellige 'I've been standing too close to the edge' bei.

'Red Cup Hands Up Long Brown Hair' ist der Kracher dieses Albums. Lebensfreude pur! Es fällt schwer ruhig sitzen zu bleiben. Es geht um eine Person, die einen glücklich macht, mit der man Spaß haben kann. Allerdings: 'she's crazy' und so ist auch das ganze Lied.

'Hey You' ist der krönende Abschluss der 'Crazy World LP'. Einer dieser Songs, wo man sich mit Kopfhörern zurücklehnt und alles ablegen kann. Gegen Ende begeistert dann auch ein Gitarren Solo von Gitarrist Paul DiGiovanni. Man soll sich darauf besinnen, dass manche Sachen einfach passieren und man nicht alles 'über-analysieren' muss. 'We can just sit here at night, Just two strangers in the night, And I what would suppose to do?' steigert sich so kraftvoll, man erwartet fast ein explodierendes Feuerwerk.

Was natürlich erwähnt werden muss ist die unglaubliche Stimme des Sängers. Seine beeindruckende Stimmlage macht jedes Lied von 'Boys Like Girls' zu etwas ganz Besonderem. Tief, hoch, tief, hoch. Sein Falsett ist zudem nicht nur auf der CD, sondern auch auf der Bühne zuhören. Außerdem muss man natürlich auch die anderen Bandmitglieder loben. Die Band spielte schon immer gerne mit Effekten, deswegen kann ich hier keine Punkte abziehen. Das Comeback mit Country im Gepäck mag für viele Fans ungewohnt sein, aber die Jungs haben sich halt verändert, sind älter geworden, haben sich neu entdeckt. Die Texte sind wie immer nachvollziehbar und passen gut in jedes Teenie-Zimmer. Gerade wenn man von Martins nicht ganz unproblematischer Vergangenheit weiß. Man kann nur hoffen, dass die Jungs im nächsten Jahr auf ein paar Konzerte nach Deutschland kommen.
Crazy World
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Crazy World
Crazy World von Boys Like Girls
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