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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Within-Temptation-Meisterwerk !!
In einem Interview sagte Robert Westerholt, dass Within Temptation mit "The Silent Force auf dem richtigen Weg gewesen und mit "The Heart of Everything" am Ziel angekommen seien. Nun, dass man aus der Perspektive des erreichten Ziels auch eine Sackgasse als "richtigen Weg" bezeichnen kann, mag vielleicht sogar logisch sein. Aber wie auch immer man zur Beschreibung des...
Veröffentlicht am 20. März 2007 von Michael Dansauer

versus
6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...leider etwas enttäuschend...
Die erste Singleauskopplung hat schon im Vorfeld darauf hingewiesen, dass sich WT in eine rockigere und härtere Richtung bewegen werden.

Wer allerdings die epische Veträumtheit von "Mother Earth" und den Bombast bei "The Silent Force" geliebt hat, wird hier leider etwas enttäuscht!

Ein großer Pluspunkt des Albums ist jedoch die...
Veröffentlicht am 11. März 2007 von Lady Siwa


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Within-Temptation-Meisterwerk !!, 20. März 2007
In einem Interview sagte Robert Westerholt, dass Within Temptation mit "The Silent Force auf dem richtigen Weg gewesen und mit "The Heart of Everything" am Ziel angekommen seien. Nun, dass man aus der Perspektive des erreichten Ziels auch eine Sackgasse als "richtigen Weg" bezeichnen kann, mag vielleicht sogar logisch sein. Aber wie auch immer man zur Beschreibung des Weges stehen mag, mit "The Heart of Everything" haben Within Temptation definitiv ihr Ziel erreicht, ein großartiges und zugleich modernes Album abzuliefern. Der orchestrale Bombast und die Chöre sind zwar auch wieder am Start, aber sie erdrücken den Metal nicht wie auf dem Vorgänger. Die Gitarren stehen wieder da, wo sie auch im Gothic-/Symphonic-Metal hingehören: im Vordergrund. "The Heart of Everything" bietet massig satte Riffs, wunderschöne Melodien, aber auch einige Neuerungen im Sound-Kosmos von Within Temptation. So setzt Sharon den Adel ihre Stimme variabler ein als zuvor und schreckt sogar vor rockigen Tönen nicht zurück (so zum Beispiel im Titelsong). Auch mit Effekt-Spielereien werden Sharons Gesang neue Facetten hinzugefügt. Es wird hier und da auch mal den Genre-Kollegen/-Konkurrenten anerkennend zugenickt (in "What Have You Done" und dem Titelsong werden Evanescence "gegrüßt", und mit "Hand Of Sorrow" und "The Truth Beneath the Rose" zeigen die Niederländer, dass auch an ihnen Nightwish nicht spurlos vorübergegangen sind). "The Heart of Everything" zeigt die Band gereift und erwachsen, weniger verspielt vielleicht als auf dem grandiosen "Mother Earth", aber dafür umso wuchtiger.

Wer sich für die Ltd.-Edition entscheidet, kommt zudem noch in den Genuss der besten Version von "What Have You Done", dem Rock-Mix.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Within Temptation (und nichts anderes) in Perfektion, 17. März 2007
Es gibt nun schon einige Rezensionen zu diesem Album, und einigen muss ich Recht geben, doch anderen wiederrum nicht!

Recht gebe ich den Rezensenten, die behaupten, dass dieses Album wieder um einiges härter geworden ist als "The Silent Force". Meiner Meinung nach ist es sogar, neben dem Debut "Enter", DAS härteste Album von Within Temptation.

Es stimmt auch, dass dieses Album ein großartiges Album der Niederländer ist, orchestral, bombastig, kontrastreich, kein Song gleicht dem anderen.

So gibt es zum einen die erste Single "What have you done", die sehr temporeich aufwartet und zB in völligem Kontrast zum letzten Lied, "Forgiven" steht, welches eine sehr schöne Ballade darstellt.

Alles in allem ist jedes Lied sehr gut gelungen und in der Verarbeitung ist die Mischung aus gutem Metal und eingängigen Melodien, dazu der makellose Gesang der Sängerin Sharon den Adel, perfekt gelungen.

Die Gitarren stehen in diesem Album eindeutig wieder im Vordergrund, in beinahe jedem Lied dominieren harte Riffs das Geschehen.

Widersprechen muss ich jedoch den Rezensenten, die behaupten, dass sich Within Temptation auf diesem Album nicht weiterentwickelt haben. Ganz im Gegenteil: Auf keinem anderen Album habe ich solch eine Abwechslung in den Liedern gefunden, die Stimme von Sharon hat sich weiterentwickelt und ist nun um einiges facettenreicher als vorher, für Within Temptation eher ungewöhnliche Elektronik wird an manchen Stellen der Lieder benutzt, welche sich aber perfekt ins Gesamtkonzept einfügt.

Die Single "What have you done" würde ich auf keinen Fall repräsentierend für das ganze Album sehen, da dieses Lied eindeutig aus der Reihe tanzt, wenn man das ganze Album betrachtet, allein schon wegen dem männlichen Gesang.

Und den Vergleich mit Evanescence würde ich erst recht nicht wagen, da Within Temptation nichts mit dieser Band gemein hat: Within Temptation machen guten, ausgereiften Symphonic- (Gothic-) Metal, (wenn auch auf die Grunts vom Debut nun endgültig verzichtet wird), während Evanescence im NU-Metal einzuordnen sind, der textlich wie musikalisch meiner Meinung nach nichts mit Within Temptation gemeinsam hat.

Fazit: Für alle Within Temptation Fans (vor allem für die, denen "The Silent Force" zu ruhig und balladenlastig war) ist "The Heart of Everything" ein Pflichtkauf, und für alle anderen, die auf oben genannte Musikrichtung stehen, lohnt sich ein Kauf auch allemal.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was altes, was neues, und was geborgtes?, 23. März 2007
naja, geborgt ist nicht der richtige ausdruck, kopiert?

Viele waren ja der Auffassung, das Within Temptation (ich werde sie im laufe der rezension nur WT nennen) Evanesence kopieren bzw nacheifern würden, was sich nach der ersten Singel auch ein bischen bei mir breitmachte. Bevor man sowas aber denkt, sollte man sich mal klarmachen, oder die Frage stellen, wiso man das denkt, nur wegen der rockigen Gitarren, dem Männergesang in dem Song? das haben viele Bands, auch wenn ich zugeben muss, das der Song schon recht klar in Richtung Mainstream geht, aber das spielt nicht wirklich eine Rolle, solange es gut ist.

und das ist es, in meinen Ohren

Das Album beginnt erst ruhig mit the howling, aber ziemlich schnell wird klar, das hier Power gezeigt werden will, man will zeigen, WT kann rocken, und sind wir mal ehrlich, einige haben daran gezweifelt, denn seit ihrem Debüt Enter, waren es eher die ruhigen Töne, die die Band ausgemacht und erfolgreich gemacht haben. Umsomehr freut mich das so ein düsterer, rockiger und auch mal mit einer "anderen" Sharon versehner Song (The heart of everything) vorhanden ist, der mich von der Musik her, doch an den Erstling erinnert.

Die Orchestrierung wurde drastisch zurückgefahren, aber sie ist vorhanden, genauso wie der Sopran von der hübsch anzusehenden Frontfrau, die mich persönlich am meisten an dem album überrascht/ erfreut, da sie wirklich singt, (war manchmal nicht so toll auf den Vorgängern, wenn auch nicht schlecht) und das auch in verschiedenen Tonlagen. Allgemein ist es ein sehr modernes Album geworden, wie es zum beispiel in Final Destination zu hören ist, indem am anfang ein Unfall eingespielt wird. Wunderschön wurde auch wieder die Chöre eingesetzt, wie in Our solemn Hour wahrgenommen werden kann. Was ich auch wirklich hervorheben will, is die Experimentierfreudikeit von WT auf diesem album, man nehme nur The Cross, mit den verschiedene Vocals, die einen surrealen touch erzeugen und auch das kurze instrumentalstück im song, macht diesen song speziell und sehr intensiv.

Alle die die ruhigen Töne mögen, sind hier aber auch gut bedient, mit Forgiven, All i need (ein bischen kitschig, aber was wär WT ohne) und dem zauberhaften frozen.

Für die mainstreamer ist dann noch what have you done an bord, zu dem man einfach nur abrocken und beim refrain mitsingen/schrein kann (schon allein weil What have you done so gut auf viele situationen passt.

Für die Sopranfans ist dann noch hand of sorrow auf dem album vertreten, auch wenn Gesangstechnick nicht im Vordergrund steht, ist sie dennoch vorhanden. Wenn Sharon diesen gesang auch live so hinbekommt (was in der vergangheit leider nicht wirklich so war) dann haben wir hier eine der besten Sängerinnen, die es zur Zeit gibt

The Truth beneath the rose ist das, was bei Nightwish und Konsorten die 10 minuten Tracks sind. Sie fassen das ganze können und was die Band auszeichnet in einem Song zusammen. und auch das gelingt WT ihre Fähigkeiten in diesem song zu bündeln.

Was mich jedoch auch noch sehr erstaunt hat, es gibt Gitarrensolos, war man ja eigentlich nicht unbedingt gewohnt, aber ich bin positiv überrascht

POSITIV ÜBERRASCHT. Das ist der Knackpunkt, und ich möchte WT die daumen drücken, das sie auf diesem weg bleiben, so experimentierfreudig (The Cross), düster (The Heart of Everything), poppig (what have you done), balladesk (frozen), kitschig (all i need), choral (our solemn hour), modern (final destination),orchestral (hand of sorrow), ruhig (forgiven), und überraschend (the howling) Und schlicht und ergreifend einfach schön (The Truth Beneath The Rose)

Dieses album ist einfach mal was neues frisches, es hat alles, was altes, was neues, was geborgtes? NEIN geborgt sicher nicht.

Somit wünsche ich WT alles gute, und weiter so. Oder überrascht uns einfach wieder.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartung voll erfüllt, 21. April 2007
Auch Within Temptation haben eine interessante Entwicklung durchgemacht. Zunächst in unserem Nachbarland den Niederlanden als Newcomer gelobt und in Deutschland nur als Geheimtipp bekannt, spielten sie als Vorband von Orphanage, einer Death-Metal Kapelle, welche ebenfalls aus den Niederlanden stammen. Ihr zweites und mittlerweile schon sehr altes Album "Mother Earth" war zunächst eben auch nur in den Niederlanden ein richtig gut verkauftes Album bevor es in Deutschland vor einigen Jahren neu veröffentlicht wurde. Und damit wurde diese Band auch hierzulande einigermaßen bekannt. Obwohl schon auf '"Mother Earth"' große Melodien Programm waren, war die Produktion nicht besonders mitreißend. Der große Durchbruch gelang ihnen aber mit '"The Silent Force". Dieses Album haben Within Temptation zusammen mit einem Orchester aufgenommen, entsprechend bombastisch sind auch die Songs. Dieser Bombast wird nun auf diesem neuem Output "The Heart of Everything" fortgesetzt.

Zur Musik: Die elf Songs dieses Albums, dessen Gesamtspiellänge etwa eine Stunde beträgt, sind mit durchschnittlichen fünf Minuten etwas länger als noch auf '"The Silent Force"' und können sich dadurch auch besser entfalten.

Das Einstiegstück '"The Howling"' ist allerdings nicht repräsentativ für "The Heart of Everything", obwohl es typisch nach Within Temptation klingt und das Album nach einem kurzen Intro sehr orchestral eröffnet. Dies liegt einerseits am Gesang von Frau DenAdel, die hier fast ausschließlich zweistimmig singt. Außerdem setzt er sich durch seinen zerhackten Rhythmus von den übrigen Stücken stark ab. Der bereits für WT als typisch zu bezeichnende Bombast kommt aufgrund der sehr wuchtigen Gitarrenwände, treibenden Beats und des breitbändigen Orchesters sehr gut zur Geltung. Als Opener dennoch bestens gewählt und gilt als Bindeglied zur Vorgänger "The Silent Force". Willkommen in der Zukunft von WT...

"What Have You Done" ist das Lied, welches offensichtlich zu sehr gespaltenen Meinungen führte. Allerdings ist genau der umstrittene ansatzweise zu erkennende Rapgesang von Maestro Caputo für die Songdynamik sehr förderlich. Ein geiles Lied, welches man spätestens nach drei Hördurchgängen nicht mehr vergisst, welches sich im Gehirn festfrisst.

Mit "Frozen" platzieren WT nach einem tollen Anfang eine Breitwandballade, welche v.a. durch Klavierpassagen als tragendes Element zusammen mit den Vokals eine wohlige Gänsehaut erzeugt.

"Our Solemn Hour" ist ja bereits dem Titel nach sehr feierlich, in meinen Ohren allerdings das nervigste Lied des Albums uns somit ein echter Totalausfall. Einerseits mit Orchester zugekleistert, andererseits ist die Gitarrenarbeit bis zur Peinlichkeit auf Powercords reduziert worden. Für Gothic-Rock Liebhaber aber trotz der schwulstigen Melodien wahrscheinlich das beste WT Lied überhaupt...

Warum "'The Heart of Everything"' allerdings das Titelstück ist, scheint mir unverständlich, da es maximal als Lückenfüller und Zeitschinder dient...

"Hand of Sorrow" ist eine weitere sehr tolle Midtempo Ballade, welche v.a. durch einen sehr einprägsamen Refrain begeistert. Der Gesang als zentrales Element wird durch sehr klare Instrumentalisierung mit Klavier und Orchester (und natürlich den üblichen Instrumenten) gut unterstrichen, so dass ein sehr harmonischer Hörgenuss aufkommt. Sehr tolle Melodieführung!

Die weiteren Stücke '"The Cross"', '"Final Destination'" und "'All I Need"' überzeugen ebenso durch ihren enormen Bombast, wobei "'The Cross"' das experimentellste Lied überhaupt auf '"The Heart of Everything"' ist, da der Gesang an wenigen Stellen mit Vocodern bearbeitet wurde.

Das interessanteste und gleichzeitig mit 7:05 Minuten längste Stück des Albums ist "'The Truth Beneath the Rose"', welches dadurch natürlich sein enormes Hit-Potential vollständig entfalten kann. Ebenfalls im Midtempo gehalten endet es nach einem finalen Chorgesang in einen verträumten Klavieroutro. Und leitet somit zum Schlusstrack "'Forgiven'" über.

'"Forgiven"' ist einer der besten Songs die WT je veröffentlicht haben, da er durch seine Einfachheit eine sehr große Ausdrucksstärke besitzt und nicht wie üblich von Gitarren und Schlagzeug überladen wird. V.a. VanAdels Stimme mit ihren leichten Unsicherheiten im Strophenteil ist sehr geil. Der Chorus hat eine unglaublich tolle Melodieführung, die durch die zusätzliche Orchestrierung und den warmen Klang des Klaviers (oder Flügels?) an großer Kompaktheit gewinnt.

Fazit: Within Temptation liefern mit "The Heart of Everything" ein sehr solides Album ab, welches zwar keine neuen Maßstäbe setzen und die Musikwelt nicht verändern wird, sie aber sehr wohl bereichert. Den Hörer erwarten bombastgeladene 60 Minuten Gothic-Rock, der sehr viel Spaß macht. Obwohl nicht alle Songs vollständig überzeugen und separat vielleicht sogar langweilig wären, gefällt der Gesamteindruck.

Vergleiche mit Evanescence kann ich allerdings bei bestem Willen nicht finden. Weil erstens beide Bands unterschiedlichen Genren zugeordnet werden sollten, zweitens WT älter sind und drittens Evanescence im Wesentlichen auf zwei Referenzen verweisen können wobei durch den Ausstieg des Hauptsongwriters Evanescences neues Output kompositorisch sehr schwach ist. Bands wie Krypteria oder gar Sirenia sollten sich hier noch einmal genau anhören wie man wirklich großartige Songs schreibt und umsetzt!

Anspieltipps:

- Hand of Sorrow

- The Truth Beneath the Rose

- Forgiven
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...nach einigen Durchläufen genial..., 17. März 2007
Wie schwer kann es für eine Band sein, wenn sie zwei absoluten Meilensteinen, die sie obendrein bis an die Spitze der Charts führten, einen würdigen Nachfolger reichen muss? Wie große muss der Druck sein, der auf einer sympathischen Truppe nach einem Überalbum wie „The Silent Force“ lastet? Wie auch immer, allen Kritikern und Zweiflern zum Trotz, legen WITHIN TEMPTATION mit „The Heart Of Everything“ ein weiteres absolutes Hammeralbum vor, das sich nahezu problemlos auf die selbe Stufe wie seine beiden genialen Vorgänger stellen lässt.

Nahezu problemlos mag man denken? Nun denn, gerade der Einstieg ins neue Kunstwerk stellt sich als ohne Zweifel gut aber eher unspektakulär dar. Das bombastisch hart und eingängige “The Howling”, die – bereits allerorts bekannte, sehr modern und ohrenscheinlich auf den amerikanischen Markt ausgerichtete – im Duett mit LOA Winzling Jeith Caputo eingetütete Single „What Have You Done“ und das schön aber unspektakuläre „Frozen“, stellen leider nicht gerade den glücklichsten Start in ein Album dar. Ohne Frage drei sehr sehr geile und auch abwechslungsreiche Songs, aber eben bei weitem noch nicht die Spitze des Eisberges, in keinster Weise das was die Holländer wirklich können und im Endeffekt sogar die drei schwächsten Momente eines mächtigen Albums, das sich mit Fortdauer immer mehr zu steigern vermag, das von Durchlauf zu Durchlauf an Größe und Schönheit gewinnen kann.

Kann nicht sein mag man glauben? Spätestens ab den ersten traurig schönen Momenten von „Our Solemn Hour“ kommt aber die wahre Magie auf und genau hier wird die grenzenlose Dramatik und Macht dieser Band eindrucksvoll entfaltet. Düster sakrale Chöre, mächtige Grooves und schier endlos schöne Gesangslinien, der wohl derzeit besten Sängerin einer gesamten Szene, fesseln und packen von Beginn an und lassen erstmals die Gänsehautfaktoren gen Himmel schnellen. Genau in jene Kategorie der absoluten Meisterwerke, genau in diese Liga von unumgänglich perfekten Göttergaben schlagen der sehr knackige, und dennoch fast zum Weinen schöne Titeltrack oder das ungeheuer rifforientiert treibende „Hand Of Sorrow“, mit seinem überirdisch bombastischen Refrain und breitwandtauglichen Arrangements. Große Kunst, ganz großes Kino! Hier bleibt kein Raum für Kritik, hier sitzt jeder Ton und jedes Chorarrangement einfach nur perfekt. Genau hier sind wir am Limit des Schaffens der Holländer. Besser, eigenständiger und abwechslungsreicher geht’s kaum. Und hier, genau hier kommen wir zum absoluten Höhepunkt eines grandiosen Albums.

„The Cross“ ist Dramatik pur. Ein durch seine Moderne und Härte nicht immer eingängig, aber nach einigen Durchläufen schier unwiderstehliches Stück himmlischer Kunst. Ein Song wie ein Gebet. Ein von Sharon in engelsgleicher Manier vorgetragener Refrain, der tief unter die Haut geht. Eine Melodie, die nicht von dieser Erde scheint. Ein Song, wie von Gotteshand geschrieben. Besser geht’s nicht!

Besser wird’s auch nicht, obwohl Nummern wie das sehr harte „Final Destination“, die wunderschönen Balladen „All I Need“ und „Forgiven“ und das absolut grandiose „The Truth Beneath The Rose“ mit seiner unbefleckten Schönheit, seinen jungfräulichen Gesangslinien, wie sie nur von einem Engel kommen könnten und seinem gnadenlos großen Finale, ohne Zweifel zum Besten zählen, das die Holländer je von sich gaben.

„The Heart Of Everything“ besticht durch eine gnadenlos perfekte Produktion und zeigt eine der begnadetsten Bands unserer Zeit weiterhin Zenith ihres Schaffens. WITHIN TEMTPATION machen einen weiteren, nachvollziehbaren Schritt in ihrer Evolution ohne ihre Geschichte zu leugnen, erschallen an vielen Ecken noch einen Tick moderner, gitarrenorientierter und lassen die märchenhaften Melodien von „Silent Force“ ein wenig in den Hintergrund rücken um einem breiteren musikalischen Spektrum Raum zu geben ohne sich selbst zu kopieren.

„Mother Earth“ und „Silent Force“ können zwar nicht wirklich getoppt werden, in Summe und nebst all dem großen Songwriting - vor allem in Hinsicht auf eine Sharon Den Adel die es mit all ihrer grandiosen Stimmvielfalt mühelos schafft vom bestimmt aggressiven Gesang über moderne Facetten bis zum absoluten Engelsstimmchen alles zu bieten - kann und muss man WITHIN TEMTATION aber ohne Umwege weiterhin zum Besten zählen, das die Symbiose aus orchestralen Arrangements, Hollywood-tauglichem Bombast und gefühlvollem Gothic Metal zu bieten hat.

Die Holländer schaffen es wie nur sehr wenige ihrer Art, ganz große Emotionen zu vermitteln und unter die Haut gehende Kompositionen zu kreieren und so bleibt mir am Ende einer traumhaften Reise durch ihre Welt neuerlich nichts anderes übrig, als mich tief vor ihrer gefühlvoll und düster schönen Kunst zu verneigen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altes wird mit Neuem vermischt und klingt..., 29. April 2007
hervorragend!!! Zwischen dem nervigen Einheitgebräu im Gothic-Genre sticht Within Temptations neueste Veröffentlichung "The heart of everything" wiederum eindeutig heraus. Die Mannen rund um Frontfrau und Goldkehlchen Sharon den Adel haben sich wieder einmal selbst übertroffen!!!

Nach einem nicht allzu erfolgreichen Debutalbum, einem fast zu balladesk geratenen "Mother Earth" und einem überaus eingängigen (gehört so viel Eingängigkeit nicht schon verboten?!), doch leider etwas zu eintönigem "Silent force", erscheint für mich die neueste Scheibe als Stein der Weisen der etablierten Gothic-Rocker.

Die 12 Songs strotzen vor Eigenständigkeit, wirken nicht abgekupfert (schon gar nicht von Evanescence) und man ist sich schon bei den ersten Tönen sicher, dass es sich hierbei um Within Temptation handelt. Höchstens bei der Single-Auskoppelung könnte man ein wenig an Anbiederung an den Mainstream denken, doch diesen Vorwurf nehmen wir gleich gar nicht in den Mund, denn auch "What have you done" kann von vorne bis hinten überzeugen und passt perfekt ins Gesamtbild dieses rundum gelungenen Albums!

Der Grad an Balladen, Eingängigkeit und dem saftigen Rock dahinter ist auf dieser CD so ausgewogen wie noch nie und genau das macht "The heart of everything" zum besten Within Temptation-Album aller Zeiten!

Für Gothic-Fans unumgehbar, für Rock-Fans fast schon ein Pflichtkauf (wenn einem die Stimme den Adels nicht auf die Nerven geht?!) und der Rest sollte einfach einmal in diese wundervolle Musik reinhören. Gothic-Rock auf allerhöchstem Niveau!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Within Temptation ..., 15. März 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... haben es erneut geschafft, sich zu übertreffen und deutlich zu steigern! Die ersten beiden Tracks des vorliegenden Werks eröffnen die Scheibe ausgezeichnet. Das Duett bei "What have you done" besticht vor allem durch die gesangliche Qualität, denn es findet kein "Wettkampf" statt sondern vielmehr ein "Paarlauf". Allerdings finde ich persönlich die Rock Version am Ende des Albums um eine Nuance besser.

"The Silent Force" bekam einen würdigen Nachfolger, der auch die längere "Wartezeit" mehr als entschädigt. Allen Fans von W.T. sei die CD ans Herz gelegt, am besten in der Ltd. Edition.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr überzeugend, 14. März 2007
Ich war schon von dem letzten Album "The silent force" begeistert, doch dieses Album ist ist in jeder Hinsicht qualitativ besser. Nicht nur musikalisch, sondern vor allem lyrisch überzeugen WT. Schluss mit "Kindergartenenglisch" (etwas überspitzt)!

Zugegeben, nach dem ersten Hören , klingen fast alle Lieder sehr ähnlich, was sich jedoch nach dem zweiten Hören ändert.

Es ist ein sehr schönes Rundumpaket.

Ich bin ebenso ein großes Evanescence-Fan, doch beide Bands weisen musikalisch immer noch große Unterschiede auf, und deshalb finde ich es auch nicht gerechtfertigt zu behaupten, dass WT Evanescence kopieren würden, denn gerade Evanescence haben mit ihrem neuen Album "The open door" gezeigt, dass sie sich in eine andere Richtung entwickeln als WT.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great!!!, 28. Juli 2007
Von 
Dirk Westerheide "dreamwest11" (Jávea (E), Schwerte (D)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Fast hätte ich mir dieses Album gar nicht zugelegt, da mir Within Temptation bislang kein Begriff war (Bildungslücke!). Wochenlang dümpelte es im "Einkaufswagen" herum, soll ich, oder soll ich nicht? Gut dass ich mich entschlossen habe, denn sonst hätte ich echt was verpasst! Schon der erste Song "The Howling" überzeugt und so geht das munter weiter.
Klasse Arrangements. Gute Melodien. Keinen Moment Langeweile. Ich bin restlos begeistert! Das wird nicht mein letztes Album von Within Temptation bleiben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger mit "Anlaufschwierigkeiten", 22. August 2007
Rezension bezieht sich auf: The Heart of Everything (Audio CD)
Erstmal vorweg, ich war nie ein WT-Fan der ersten Stunde (erst seit Mother Earth), und die frühen Werke gehören nicht unbedingt zu meinen allerliebsten Lieblingssongs.

Anfangs war ich nach THE SILENT FORCE (sorry, aber MIR hats wirklich gefallen) ein wenig enttäuscht von THE HEART OF EVERYTHING. Nach dem (für meinen Geschmack) sehr eingängigen Vorgänger wunderte mich nach erstem hören, daß anfangs "nur" 3 Songs in meinem Hirn hängen blieben, und zwar das viel kommerz-verschriende "What Have You Done", außerdem "Our Solemn Hour" und "The Truth Beneath The Rose", alles andere wollte mir erst nicht so recht, oder nur ansatzweise gefallen.
Erst nachdem die CD mehrere Male (zum Teil unbeabsichtigt) durchgelaufen ist, machte es langsam *klick* und mir sind Passagen in den Songs aufgefallen, die mir beim ersten "mal-reinhöhren" verborgen blieben.

Lange Rede, kurzer Sinn: mittlerweile find ich das Album (fast) durch die Bank weg grandios. Nur "Final Destination" und "All I Need" wollen mich immer noch nicht wirklich überzeugen. Ansonsten gibts härtere und düstere Sounds mit ruhigen Passagen, passender orchestraler/choraler Bombast, der einige Songs erstmal so richtig "fett" macht, schöne Balladen, klasse Texte und eine auch mal tiefer und nicht immer glasklar singende Frontfrau sorgen für etwas Abwechslung.

Eine geile CD, die Anfangs vielleicht etwas "gewöhnungsbedürftig" klingen mag, aber wenn die Songs einmal im Hirn sitzen, dann richtig. Für mich also ein würdiger Nachfolger von TSF und mittlerweile eines meiner absoluten Lieblingsalben im CD-Regal - und der WT-Aufkleber auf meinem Auto darf bleiben wo er ist ;)
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The Heart Of Everything
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