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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideenreich und flott geschrieben
So viele neue Ideen, und spannend ohne grausam zu werden. Ich bin schon gespannt auf eine Fortsetzung. So, drei Wörter musst ich noch schreiben, aber ich bin immer für die Kürze....
Vor 9 Monaten von Johanna Ostermann veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "You can't stop the future. All you can do is pick a side."
Dieser Auftakt einer Trilogie spielt in einem Amerika, in dem Menschen mit besonderen Fähigkeiten leben, sog. Brilliants/Abnorms und der Hauptdarsteller, Nick Cooper, als Agent für die Regierung (Department of Analysis & Response kurz DAR) arbeitet.

Nick Cooper ist selbst ein Abnorm und jagd im Auftrag der Regierung seine Artgenossen, die eine Gefahr...
Vor 14 Monaten von Beaches veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Sensationell.., 22. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tolle Strory, super erzählt. Konnte die Fortsetzung kaum erwarten.
Englische Original Version wesentlich günstiger als deutsche Übersetzung.
Sehr spannend und fesselnd geschrieben.
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5.0 von 5 Sternen super spannend!, 5. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brilliance (The Brilliance Saga Book 1) (English Edition) (Kindle Edition)
Für mich eines meiner Lieblingsbücher in der letzten Zeit.

Ein vielschichtig aufgebauter Hauptcharakter, über den man im Laufe des Buches immer mehr erfährt, und eine sehr spannende Story, die zwar Sci-Fi ist, aber doch in unserer Welt gut vorstellbar wäre.

Ich bin schon auf Band 2 gespannt!
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5.0 von 5 Sternen Brilliant indeed, 9. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Brilliance (The Brilliance Saga Book 1) (English Edition) (Kindle Edition)
Genuine idea, well written, fast paced and entertaining. Keeps you exited, hard to put down. Although one suspects early on that something doesnt fit with the supposed good guys you just have to read on. And one can hardly wait with what new talents he will come along in the second book. Of course the old theme of different must be feared could be taken as nothing new. However that is human nature and we do need to look at it from new perspectives. The gifted children being so charming and brilliant gives room to a new interpretation, forces us to reconsider - are we evolved enough morally and as human beings to at least accept our children? And of course there is a question that is hard to evade - are we as a species prepared to embrace the generation on the next step of the evolutionary ladder? If it is synonym with being wiped out within the next 30 years? Intriguing, isnt it?
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5.0 von 5 Sternen can hardly wait..., 3. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brilliance (The Brilliance Saga Book 1) (English Edition) (Kindle Edition)
...For the second part and also for the German translation(for my wife). The story is well plotted and interesting, realistic as well as thought provoking...
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4.0 von 5 Sternen Spannender Roman mit fast 5 Sternen, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brilliance (The Brilliance Saga Book 1) (English Edition) (Kindle Edition)
Spannende Lektüre mit viel Action, aber manchmal sehr phantastisch.
Für jeden zu empfehlen, der Thriller mit viel Action und Brain liebt.
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5.0 von 5 Sternen Spannend und anregend, 14. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brilliance (The Brilliance Saga Book 1) (English Edition) (Kindle Edition)
Wie gehen wir mit Menschen um, die anders sind und uns allein durch das Anderssein Angst machen? Diese Frage wird hier in einen spannenden Thriller verwoben, darin immer wieder offen und direkt gestellt.
Die Story selbst haben schon genug vor mir nacherzählt.
So oft ich jemandem davon berichtet habe, war die Frage "Ist das Realität"? Teilweise ja.

Kurzweilige und intelligente Unterhaltung.
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5.0 von 5 Sternen Brilliance, 7. Juli 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Anfangs war ich noch skeptisch mit dem Konzept von "Brilliance", denn erst habe ich noch mit einer Art X-men gerechnet, diese neuen "brilliants" sind aber doch nicht so ganz wie die Mutanten aus den Comics und auch nichts einfach menschlich. Im Buch selbst werden sie mit Inselbegabungen ohne Einschränkungen verglichen. Je mehr ich allerdings in die Geschichte eintauchte, desto besser gefiel mir die Idee und desto sympathischer und verständlicher wurde für mich der Protagonist.

Es geht also um die "brilliants", das sind Menschen mit ganz besonderen Begabungen und Fähigkeiten. Erstmals wurden sie Anfang der 1980er geboren und lösten erstmals Verwirrung aus. Auf den ersten Blick sind das keine schlechten Eigenschaften, doch diese Menschen werden bald schon verteufelt und ausgegrenzt. Sie werden in verschiedene Klassen eingestuft und je nachdem wie "gefährlich" sie sein könnten müssen sie besondere Schule besuchen und lernen sich an die Gesellschaft anzupassen. Falls sie doch einmal aus der Reihe tanzen, gibt es die DAR. Nick Cooper arbeitet für die DAR und ist selbst einer der brilliants, er kann die Körpersprache lesen und so sogar die Handlungen seines Gegenübers voraussehen. Und diese Fähigkeit setzt Nick ein um seinesgleichen zu jagen und gegebenenfalls auch zu töten, doch einer seiner Aufträge geht schief und schon bald ist nicht mehr klar, ob Nick all die Jahre die richtigen Menschen umgebracht hat.

Ich muss zugeben, dass ich Nick am Anfang nicht gerade sympathisch fand. Er wirkte wie ein gefühlloser Regierungsbeamter und ein wenig hat er mich auch an einen Auftragskiller erinnert. Doch im Laufe der Geschichte erfahren wir sehr viel über seinen Hintergrund und seine Motive, aber er verändert sich auch und beginnt das System und seine Handlungen zu hinterfragen. Mit jedem Kapitel wurde mir Nick also sympathischer und die Geschichte spannender. Am Ende des Buches stand ein ganz neuer Nick vor dem Leser als noch in den ersten Kapiteln und diesen Nick versteht man und man mag ihn.

Auch die Gestaltung des Romans ist gelungen, denn es werden immer wieder Flugzettel, Interviews, Zeitungsausschnitte oder Buchbesprechungen eingestreut, die ein anschauliches Bild dieser alternativen Zukunft zeichnen. Und der Autor versteht es eine interessante Welt zu erschaffen, die noch nicht wirklich weiß ob sie mit den neuen Bewohnern unter sich zusammen arbeiten will oder ihnen mit puren Hass begegnen will.

Mein Fazit: Ein spannender und fantastischer Thriller, der als erster Band einer Reihe angelegt ist und auf vielen Ebenen zu überraschen weiß!
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4.0 von 5 Sternen Wie viel Wahrheit ist in der Fiktion und Wie viel Fiktion in der Wahrheit..?, 5. Juli 2013
Von 
E. Krüger "rivergirl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieses Buch hat alles, was zu einem gelungenen Thriller gehört: Spannung und Aktion, Helden und Verbrecher, Geheimnisse und Enthüllungen.

Seit Anfang der 80-er Jahre werden Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten geboren, etwa 1 von 100. The gifted, abnorms, brilliants, wie sie im Englischen genannt werden. Da es unter ihnen, wie überall, die Guten und die Bösen gibt, fühlt sich der Rest der „normalen“ Welt bedroht und ruft eine Agentur ins Leben, um das Ganze zu beobachten und unter Kontrolle zu halten.
Nick Cooper kann die Sprache des Körpers lesen und somit z.B. den nächsten Schritt oder Schlag oder was auch immer seines Gegenübers voraussehen. Er ist der beste Mann der Agentur und eine starke Persönlichkeit. Er glaubt an das, was er tut und ist überzeugt davon, sein Land zu beschützen, auch wenn er dafür morden muss. Auf der Jagd nach einem gefährlichen Terroristen aus der Reihe der Gifteds, ermittelt er undercover und stößt dabei auf ungeahnte Verwicklungen, entwickelt dabei eine neue Sicht der Dinge und überdenkt seine Überzeugungen. Er liebt seine Kinder, kämpft für ihre unbeschwerte Zukunft, strebt nach Wahrheit und nimmt alle möglichen Gefahren auf sich. Er ist eben der sympathische Held der Geschichte.

Trotz differenzierter Thematik, die durchaus gewisse Parallelen zur Realität zulässt, ist es dem Autor gelungen eine schöne runde Geschichte zu erschaffen. Menschliche Ängste und Handlungshintergründe werden subtil beschrieben und ohne Vorwürfe oder starre Moralvorstellungen deutlich gemacht. In meinen Augen ist es eine schwierige Aufgabe, die der Autor gut gemeistert hat.

Einziger Kritikpunkt: die Geschichte ist mir etwas zu lang. Man könnte sie bestimmt um gut 100 Seiten kürzen, ohne dass sie an Spannung einbüßt. In der ersten Hälfte wurde meine Motivation schon mal auf die Probe gestellt, dafür habe ich die zweite Hälfte des Buches fast in einem Stück gelesen.

Alles in einem ein empfehlenswertes Buch, das interessante Fragen und Perspektiven aufgreift. Obwohl es in sich abgeschlossen wirkt, soll es nach Ankündigung des Autors eine Fortsetzung geben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und faszinierend, mit kleinen Schwächen am Ende, 28. Juli 2013
Von 
Amazon Customer (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
"Brilliance" ist ein spannendes Buch mit einem faszinierenden Thema, wie geht die Menschheit mit Menschen um, die spezielle, potentiell gefährliche Fähigkeiten haben? Wie gehen Menschen um mit anderen, die begabter sind als sie und seien es teilweise eher unnütze Begabungen, teils aber auch sehr mächtige? Wie geht eine Gesellschaft mit Menschen die anders sind um, wenn einige wenige von ihnen sich als gefährlich erwiesen haben? Und wie betreiben bestimmte Geheimdienste ihre Arbeit in solch einer Welt? All diese Fragen lassen sich spielend leicht auf unsere eigene Welt übertragen und genau diese Tatsache hat "Brilliance" in meinen Augen so faszinierend gemacht.

Das Buch ist in einem guten und meiner Meinung nach leicht verständlichem Englisch geschrieben. Sicher nichts für absolute Anfänger, aber wer schon in der Vergangenheit englische Bücher gelesen hat, sollte von der Sprache her mit "Brilliance" kein Problem haben. Das Coverdesign des Buches hat mich übrigens von Anfang an sehr positiv angesprochen. Es steht für Spannung und Gefahr, beides passt zum Inhalt des Buches.

Protagonist des Buches ist ein Mitarbeiter eines speziellen Geheimdienstes, der sich nur um die brillianten Menschen kümmert, bzw. sie jagt, in bestimmten Institutionen unterbringt und sie bei Bedarf auch ohne mit der Wimper zu zucken tötet. So zumindest hat es Nick Cooper in der Vergangenheit gehandhabt. Nick ist selbst mit einer bestimmten Begabung ausgestattet und nutzt diese um die Welt etwas sicherer zu machen, zumindest hat er dies die letzten Jahre geglaubt. Doch der Tod eines "brilliants", politische Veränderungen, Geschehnisse in seiner Familie und das Zusammentreffen mit anderen "brilliants" lassen Nick anfangen zu zweifeln, ob er wirklich mehr Sicherheit schafft oder doch nur eine Schachfigur in einem tödlichen, hintertriebenen Spiel ist.

Mir hat es viel Spaß gemacht Nick auf seiner faszinierenden Reise zu begleiten, mehr über die "brilliants" und die politischen Spiele zu erfahren. Es was spannend zu erleben, wie Nick Stück für Stück zu verstehen begann, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Nick ist ein interessanter Charakter und ein guter Protagonist. Man nimmt ihm seine Rolle ab, er scheint authentisch und real. Auch die Geschehnisse in die Nick verwickelt ist, scheinen über große Teile des Buches logisch und realitätsnah. Einige Entwicklungen gegen Ende des Buches waren allerdings nicht ganz logisch und mit dem bis dato erfahrenem über die "brilliants" nicht immer logisch zu erklären. Da sich diese Logikschwächen aber in Grenzen hielten, konnte ich mit ihnen relativ gut leben. Am Ende des Buch stand eben der große show down im Mittelpunkt, da musste die Logik an wenigen Punkten etwas weichen.

Bis auf die kleinen Schwächen am Ende des Buches hat mir "Brilliance" sehr viel Spaß gemacht, mich fasziniert und zum Überlegen gebracht. Denn die Geschehnisse in "Brilliance" lassen sich teilweise erschreckend leicht auf unsere eigene Gesellschaft übertragen. Das Buch ist übrigens das erste in einer Trilogie und der Autor hat schon verraten, dass es in Teil zwei nicht leichter für Nick, seine Familie und die gesamte Gesellschaft werden wird. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und vergebe 4 Sterne an "Brilliance".
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen “They Who Can Give Up Essential Liberty to Obtain a Little Temporary Safety Deserve Neither Liberty Nor Safety”, 29. Juni 2013
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieses Zitat von Benjamin Franklin kam mir beim Lesen des Romans “Brilliance” von Marcus Sakey schon auf den ersten Seiten in den Sinn, denn wieder mal traf ein mit allen Wassern gewaschener Superagent, der im Dienste der Vereinigten Staaten steht und dessen Abteilung im Namen der nationalen Sicherheit sogar die Grundrechte außer Kraft setzen und Zivilisten, die als Bedrohung eingestuft werden, ohne langes Federlesen töten darf, auf eine jener Schurkinnen, die sich dem Terror verschrieben haben. Es kommt zu einem kurzen, sehr intensiven Kampf, und die Schurkin zieht es vor, sich selbst das Leben zu nehmen, anstatt sich langen Verhören und der Folter, die man im Neusprech nun „enhanced interrogation“ nennt, unterziehen zu lassen.

Wieder einmal? Das stimmt nicht ganz, denn Marcus Sakey hat hier keinen reinen Action-Thriller geschrieben, in dem es um den Kampf einer hochprofessionellen Gruppe von Regierungsbeamten gegen abgefeimte und gewissenlose Terroristen geht und in dem dem Leser neben seiner alltäglichen Dosis Hochspannung gleichzeitig noch das nötige Quentchen unkritischer Bejahung der Exekutivgewalt eingespritzt wird, das sich gerade die US-Regierung jetzt wünschen dürfte. Der Held Nick Cooper ist keine jener anzug- und staatstragenden Hochglanz-CSI-Figuren, die mit ihrem arroganten Perfektionskult und Kadavergehorsam sowie ihrem zu fadem Zynismus zusammengeschrumpelten Mutterwitz hüben und drüben des Atlantiks die Mattscheiben unsicher machen und den gesunden Menschenverstand des Zuschauers verklumpen. Statt dessen gibt uns Sakey einen menschlichen Helden, der so etwas wie ein Gewissen hat und mit dem wir uns durch den Dschungel von Lüge und Intrige kämpfen müssen, bis am Ende … aber davon schweigen wir.

Sakey beschreibt uns eine Welt, in die seit den 80er Jahren immer mehr sogenannte „brilliants“ geboren worden sind, d.h. Menschen, die eine besondere Gabe haben – ähnlich den Savants –, ohne daß sie allerdings in anderen Bereichen dafür eingeschränkt wären. Auch Nick Cooper ist einer dieser besonderen Menschen, versteht er es doch, anhand der Gestik und Mimik seines Gegenübers dessen nachfolgende Reaktionen und Handlungen blitzschnell vorauszusehen und sein eigenes Verhalten darauf einzustellen, was ihn im Nahkampf nahezu unbesiegbar werden läßt. Nachdem ein anderer dieser „brilliants“, Erik Epstein, seine Gabe, in scheinbar zusammenhangslosem Datenmaterial Muster zu erkennen, dafür ausgenutzt hat, 300 Milliarden Dollar an der Börse zu gewinnen, und nebenbei das internationale Finanzsystem lahmlegte, werden die „brilliants“ zunehmend als eine Bedrohung für die „normalen“ Menschen angesehen und überwacht. So werden junge „brilliants“ im Alter von 9 Jahren ihren Familien entrissen und in speziellen Schulen ausgebildet, die unter anderem durch ein perfides Erziehungssystem das Ziel verfolgen, in diesen heranwachsenden Begabten ein unüberwindliches Mißtrauen gegen alle anderen Begabten einzupflanzen. Diese staatlichen Zwangsmaßnahmen rufen den Widerstand besonders eines begabten Aktivisten namens John Smith hervor, der sich schließlich dem Terrorismus verschreibt und in einem Restaurant über siebzig Menschen, darunter auch Kinder, umbringt. Als Reaktion hierauf wird die DAR gegründet, der Nick Cooper angehört und die das Ziel verfolgt, die Gesellschaft vor terroristischen Machenschaften der „brilliants“ zu bewahren.

Dies also ist der leicht dystopische Hintergrund, vor dem sich die Handlung von „Brilliance“ abspielt und in deren Verlauf sich Nick Cooper auf ein gewagtes Spiel einläßt, um an den Terrorpaten John Smith heranzukommen. Dies tut er nicht nur, weil er davon überzeugt ist, daß die Sicherheit und der innere Frieden seines Landes von seiner Aktion abhängt, sondern vor allem auch, weil er auf diese Weise seinen Chef, Drew Peters, dazu bewegen möchte, seinen Einfluß geltend zu machen, um seiner vierjährigen Tochter, die starke Anzeichen von Begabung zeigt, den Test und den Eintritt in eine der staatlichen Zwangsschulen zu ersparen.

Sakey schafft es, einen durchgehend hochspannenden Roman zu schreiben, der vor allen Dingen auf den letzten hundert Seiten nochmals richtig an Fahrt aufnimmt und der den Leser nicht nur durch Coopers Suche nach Smith, sondern auch durch Coopers Streben nach der Wahrheit fesselt. Diese Wahrheit scheint – das wird schnell klar – weder eindeutig auf der einen noch auf der anderen Seite zu liegen. So gelingt es dem Autor, einerseits die Befürchtungen und Ängste der „Normalen“ dem Leser verständlich zu machen, doch sobald er die staatlichen Maßnahmen beschreibt, die in diesem Gefühl der Bedrohung ergriffen werden, verschieben sich die Sympathien des Lesers, und es dauert sehr lange, bis er – gleich dem Protagonisten, der für seine Überzeugung mehrfach getötet hat – seine Position eindeutig definiert. Wenngleich sich natürlich sehr leicht aktuelle Bezüge herstellen lassen, beschwört Sakey in seiner Geschichte ein völlig fiktives Szenario herauf, das indes nicht einer gewissen Stimmigkeit entbehrt und – zumindest für mich – sehr originell ist. Auch die Darstellung der sozialen Weiterungen, die sich aus der Existenz der „brilliants“ ergeben, geschieht mit einem Blick für die Realität und ohne den Fluß der Erzählung aufzuhalten. Hinzu kommt, daß Sakey nicht nur erzählen, sondern auch sehr gut und originell schreiben kann, und ich finde, daß eine Kombination dieser beiden Fähigkeiten in der heutigen Zeit – wo ein Buch meist entweder hohe Literatur oder narrative, aber platt geschriebene Unterhaltung ist – selten geworden ist.

„Brilliance“ scheint – wie aus dem finalen „End of Book One“ hervorgeht – der erste Teil einer Reihe zu sein, doch braucht sich der Leser nicht zu sorgen, denn das Buch ist in sich abgeschlossen. In der Hoffnung, daß die Folgebücher genau so spannend und interessant werden wie der erste Teil, werde ich diesen Autor definitiv im Auge behalten.
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