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am 11. August 2013
Francos Filme polarisieren, das ist nun einmal so. Manchmal kann man sich auch bei diesem bitter-süßen Werk von 1970 das Lächeln nicht verkneifen. - Es ist, als sprächen die Figuren Sätze, die gar nicht zu ihnen gehören. Etwa wie bei einem schön gezeichneten Comic, in dem sich die Sprechblasen als vollkommen unzulänglich erweisen. Manche Worte klingen allerdings gut, hören sich tief traurig an (ja, die Grenzen der Sprache, aber "das ist ein weites Feld" ;). Dafür zeigen sie Gefühle, diese Figuren-Menschen, und das sehr deutlich. Verzweifelte Diana Lorys. Irrational-romantisch ist alles, wie aus einer weit entfernten Welt (oder gar nicht so weit entfernt, das Unbewusste halt - losgehen, irgendwen knutschen und "es" machen, einfach so...). Irgendeine verschwommene Handlung gibt es da im Hintergrund. Wer braucht eigentlich "eine Handlung"? Und viel Erotik, dunkel und unscharf wird es oft (no HD pXXn!). - Diana Lorys hat Augen, in denen man sich verlieren kann. Francos Großaufnahmen von ihrem Gesicht! Ein Weib ist das, im alten, mächtigen, Männer überfordernden Sinn des Wortes. Gemäß ihrer Rolle schwerst melancholisch. Und hörig einer "bösen" Blondine, die über Leichen geht. Die schöne Soledad Miranda spielt nur eine kleine Rolle diesmal, als Gangster-Liebchen in schwarzen Schaftstiefelchen, das sich gelangweilt die Flasche an den Hals setzt. - Mich hingegen langweilt dieser langsame Film ganz und gar nicht: Paul Muller spielt hier einen Hypnotiseur - und Franco spielt dasselbe mit dem Zuschauer. Das ist ihm gelungen, finde ich. - Also, lehnt euch zurück und vergesst den ganzen kirre machenden Hightech-Flimmerkram. Eigentlich müsste man den Film wenigstens auf VHS gucken, in der guten alten Röhre von früher.;)
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am 22. April 2013
„Die nackten Augen der Nacht“ – auch bekannt unter den Titeln „Nightmares come at night / Les cauchemars naissent la nuit“ – mit ‚normalen’ Maßstäben des Mainstream-Kinos zu messen, ist weder ergiebig noch fair. Denn dass, was Popcorn-Kino an gelackten Stereotypen und stromlinienförmiger Sauberkeit mittlerweile zu viel hat, ist nicht die Welt von Jess Franco. Er zielt auf das Unterbewusste, das Obsessive, auf Emotionen in zerklüfteten Traumwelten. Wenn man dafür bereit ist, erfreut man sich an einem bizarren Storygeflecht, weltentrückten Textzeilen, mit Weichzeichner verfremdeten Kameraperspektiven und subversiven Erotizismen. So stelle ich mir einen auf Zelluloid gebannten, fiebrigen Alptraum vor und kann es jedem ansatzweise Interessierten nur wärmstens empfehlen. Alles untermalt von wundervoller Musik eines Großmeisters wie Bruno Nicolai und vorgetragen von Europloitation-Stars wie Paul Muller, Jack Taylor und Soledad Miranda. Abgerundet wird das Ganze für uns deutsche Fans mit einer exzellenten Synchro, die den Charme schönster 70er-Jahre-Bearbeitungen verströmt und mit Christian Rode, Thomas Danneberg, Anke Reitzenstein und Margrit Strassburger Meister ihres Faches präsentiert.

Jess Franco wird in Gestalt seiner Filme ewig leben. „Die nackten Augen der Nacht“ ist dauerhafter Beweis eines umtriebigen Freigeistes, für den Grenzen in der Kunst immer vorhanden waren … jedoch nur, um Sie genussvoll zu überschreiten!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Februar 2013
Allzu viel ist der obigen Inhaltsangabe nicht mehr hinzuzufügen.
Auf einem netten Parkett bewegen sich die beiden Hauptdarstellerinnen, doch was der Zuschauer zu sehen bekommt ist überaus dürftig.

Im Mittelpunkt des Geschehens stehen ein paar reizlose Lesbenszenen, die eigentlich nicht erwähnenswert sind. Was den "Thriller-Aspekt" betrifft, so finden wir auch hier lediglich angedeutete Standardszenchen vor. Weder ist der Film gruselig, noch erotisch. Ab und zu wandeln die Damen in durchsichtiger Gewandung umher, von der sie sich hin und wieder befreien.
Eine authentisch wirkende Szene, oder gar ein Akt wird man lange suchen müssen, die im Film auftretenden Männer muss man erst gar nicht erwähnen, da sie im wahrsten Sinne des Wortes stets im Dunkeln bleiben.

Für mich, ohne Zweifel, eine der schwächsten filmischen Darbietungen von Jess Franco, die absolut nichts bietet, was auch nur ansatzweise "jugendgefährdend" sein könnte, im Gegenteil ein peinlich-mitleidiges Schmunzeln könnte der langweilige Film allenthalben dem ein oder anderen Jugendlichen entlocken.
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