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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lob für ein gut verständliches Praxisfachbuch!
Dieses Buch wird man schwerlich in eine Kategorie einstufen können. Es ist weder ein reines Praxisbuch noch ein theoretisches Werk, sondern vielmehr eine gutes Wechselspiel dazwischen mit einem gesunden Hauch an sprachlicher Einfachheit - ohne hierbei jedoch simpel-banal zu wirken.
Bei dem Untertitel "Gegen die Akademisierung der Kindheit" hätte man nach...
Vor 11 Monaten von Detlef Rüsch veröffentlicht

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Eltern nur wenig brauchbares
Sind die ersten sechs Kapitel mit seinen ca. 80 Seiten noch recht interessant und hilfreich für Eltern, so wird anschließend sehr ausführlich über die sogenannten "Forscherdialoge" des Autors eingegangen.
Das geht im Detail so weit, dass genaue Dialoge mit den Kindern zitiert werden. Für meinen Geschmack etwas zu detailliert...
Vor 6 Monaten von Oliver Scheid veröffentlicht


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lob für ein gut verständliches Praxisfachbuch!, 28. April 2013
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Dieses Buch wird man schwerlich in eine Kategorie einstufen können. Es ist weder ein reines Praxisbuch noch ein theoretisches Werk, sondern vielmehr eine gutes Wechselspiel dazwischen mit einem gesunden Hauch an sprachlicher Einfachheit - ohne hierbei jedoch simpel-banal zu wirken.
Bei dem Untertitel "Gegen die Akademisierung der Kindheit" hätte man nach dem schon so verheißungsvollen Haupttitel "Rettet die Neugier!" erwarten können, dass hier ein Pamphlet voller wohlgemeinter Ratschläge erfolgen wird. Zumal das Titelcover ein Kindgesicht auf dem Kopf gestellt zeigt.
Der Autor Salman Ansari aber beschreibt hier als promovierter Chemiker und "Lernpädagoge", was Kinder im Kindergartenalter vor allem benötigen und wie man bei ihnen Neugier wecken kann, ohne diesem Antrieb durch Wissensstoff von vornherein die Energie zu nehmen. Es gehe darum, "Formen der Kommunikation und des praktischen Handelns zu entwickeln, die hilfreich sein könnten, Kindern ihre Welt besser verständlich zu machen." (S. 27)
Man solle ihnen Zeit geben und als Erziehender/Lehrender die Funktion übernehmen, die "Planung von vielfältigen Lernsituationen zu initiieren, die den individuellen Lernmöglichkeiten...entsprechen." (S.27)
Was das Besondere an dem Buch ist, dass hier unerwarteter Weise ganz viele handfeste Übungen vorgestellt werden, welche der Autor selbst schon in Kindergärten angewendet hat. So werden seine theoretischen Ausführungen sehr anschaulich und man erhält ein sehr praxisnahes Bild seiner Thesen. Dabei liegt das Augenmerk des Naturwissenschaftlers tatsächlich darauf, Naturphänomene zu verdeutlichen und der Bedeutung für jeden persönlich verständlich zu machen. So sind die Übungen und Experimente nicht darauf gerichtet, beispielsweise physikalische Gesetzmäßigkeiten in Versuchsanordnungen zu erklären und "einzutrichtern", sondern vielmehr dem entdeckenden Lernen ausreichend Zeit und Raum zu geben.
Außergewöhnlich viele Schwarz-Weiß-Fotos und einzelne Zeichnungen von Kindern ergänzen die Textpassagen, welche im übrigen sehr gut verständlich sind und auch viele Dialoge zwischen den Kindern und dem Autor enthalten.
Es ist letzten Endes verwunderlich, dass hier jemand, welcher nicht als Pädagoge im "wissenschaftlichen Betrieb" lehrt, die Kinder und ihre Erziehungsräume Kindergärten in Schutz nimmt und sie gegen eine unrelevante Wissensansammlung schützt. Salman Ansari deckt auch auf, dass vermeintlich akzeptable Thesen wie die Unterforderung in Kindergärten der klaren Evaluation entbehren. Vielmehr würden immer mehr Anforderungen an die Kitas gestellt und der große und großartige Freiraum für die Kinder und ihre Erzieher/-innen beschnitten. Auf den Punkt bringt es der Autor im Folgenden: "Die Kitas sind heute Orte, wo engagierte Erzieherinnen versuchen, ungelöste soziale und politische Probleme in den Griff zu bekommen. Es ist ein Wunder, dass trotz der evidenten Schwierigkeiten, der eklatant fehlenden professionellen Unterstützung und der unwürdigen Vergütung ihrer Arbeit, Erzieherinnen tagtäglich darum bemüht sind, den Kindern ein ungestörtes Erleben der Kindheit zu ermöglichen." (S. 217)
Anstatt die Arbeit der Erzieher/-innen mit immer mehr "Bildungsanteilen im Sinne von Wissenstransfer" zu verstopfen, sei es wichtig, die Neugier der Kinder auch im spielerischen Sinne aufrechtzuerhalten und die Bedeutung des Spiels wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken.
Es bleibt zu wünschen, dass sich viele Erzieher/-innen und auch Bildungspolitiker/-innen und andere Verantwortliche gegen die "Akademisierung der Kindheit" wehren und der Elementarpädagogik ihren so wertvollen Platz einräumen - mitsamt einer gesellschaftlichen und finanziellen Anerkennung, die der Bedeutung im gesellschaftlichen Kontext gerechter wird.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die erfolgreichste frühkindliche Förderung ist das Gespräch, 23. April 2013
Von 
Buchdoktor - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
"Es gibt kaum mehr ein Elternpaar, das sein Kind nicht für besonders förderungswürdig hält", beklagt Salman Ansari den derzeitigen Frühförderwahn. Aus einem wissbegierigen Kindergartenkind würde jedoch zum Ende der Grundschulzeit zu oft ein enttäuschter Schüler mit Versagensängsten. Studienanfängerzahlen zeigen, dass das im internationalen Vergleich geringe naturwissenschaftliche Interesse deutscher Schüler durch ein paar zusätzliche Experimente in Kitas und Kindergärten bisher nicht zu steigern war. Der Lernpädagoge kritisiert an den bisher halbherzigen Förderaktionen, dass der Dialog mit den Kindern dabei viel zu kurz kommt, das Weltbild von Kindern und die kindliche Logik kaum berücksichtigt würden. Bevor Kinder nicht beim Krabbeln, Laufen oder in der Natur Erfahrungen mit den unbewussten physikalischen Abläufen ihrer Bewegungen sammeln und eigene Vorstellungen formulieren können, warum manche Dinge sind wie sie sind, sei ein zeitliches Vorziehen von Schulstoff in die Kindergartenzeit sinnlos. Das vorzeitige Behandeln von Grundschulstoff mit Dreijährigen sieht Ansari äußerst kritisch, weil er den Großteil der bisher eingesetzten Fragestellungen für die Altersgruppe für ungeeignet hält. Unnützes Wissen oder Wissen im ungeeigneten Moment mache geistig unbeweglich. Kinder sollen laut Ansari nicht einüben und als Wissensvorrat für die Schule speichern, was Erwachsene als Antwort auf Fragen Erwachsener erwarten, sondern selbst nach Lösungen suchen lernen und ihr neu entdecktes Wissen mit ihren bisherigen Vorstellungen selbst vernetzen. Erwachsene hätten gegenüber Kinderfragen allein die Moderatorenrolle einzunehmen. Virtuelle Erfahrungen schalten dialogische Lernprozesse aus, warnt der Naturwissenschaftler übereifrige Eltern. Schnellen, wissenschaftlich korrekten Antworten wäre in der naturwissenschaftlichen Frühförderung zu misstrauen; denn unsere Gesellschaft bräuchte weniger Wissende und mehr flexibel reagierende Menschen, die schöpferisch gestalten wollen.

Eltern, die die unmitelbare Umgebung für ihre Kinder als gefährlich erleben und falsch einschätzen, was ihre Kinder bereits allein bewältigen können, seien zur Zeit eines der größten Hindernisse für den natürlichen kindlichen Forscherdrang, so der Autor. Dass nicht das Experimentieren an sich im Mittelpunkt der Förderung naturwissenschaftlichen Denkens stehen sollte, sondern der Austausch mit anderen Kindern über deren Vorstellungen von unserer Welt, zieht sich wie ein roter Faden durch Ansaris Buch. Eine typische Ansari-Aktivität besteht folgerichtig darin, eine Frage zum Forschungsgegenstand zu erklären, die Kinder interessiert, und Kinder die Fragestellung mit ihren Fähigkeiten untersuchen zu lassen. Welches Kind einer Gruppe kann am weitesten springen? Tritt dieses Ergebnis in allen Gruppen auf? Gibt es persönliche Merkmale als Grund dafür? Ansari setzt in seinen Workshops Wasser, Sand und Trockenartikel wie Bohnen ein. Gefragt ist in seinen Kindergruppen der Einsatz des ganzen Körpers, bei dem Kinder auch nass oder schmutzig werden können. Ansaris meist altersübergreifende Fördermaßnahmen unterscheiden sich von den üblichen Bildungsplänen durch seine aufrichtige Zuwendung den Kindern gegenüber und die Muße, mit der seine Teilnehmer experimentieren und beobachten können. Ansari bot seine Anregung zum naturwissenschaftlichen Denken in Gruppen ganztags fremdbetreuter Kinder an. Viele seiner Fragestellungen eignen sich nicht für Zuhause, weil sie sich an Gruppen richten oder recht aufwändig sind. Trotzdem wünsche ich mir, dass wieder mehr Gespräche mit Kleinkindern über Marienkäfer oder Regenwürmer in den Familien geführt und nicht automatisch an Betreuungsinstitutionen delegiert werden. Sehr beeindruckend in diesem Zusammenhang Ansaris erste Erinnerungen an die Käferstudien seines Bruders!

Eindrucksvoll legt Ansari dar, dass man es mit frühkindlicher Förderung sehr wohl übertreiben kann. So weigerte sich eine Kindergruppe beharrlich, mit ihm über "Luft" zu sprechen, weil das Thema ihrer Ansicht nach in der Kita schon abgehakt worden war (S. 188/189). Bildungspolitikern sollte zu denken geben, wenn der Autor berichtet, wie sich Hauptschüler von Schülern anderer Schultypen bei den Aktivitäten nicht in ihrer Intelligenz unterschieden, sondern in ihrem auffallend geringen Selbstbewusstsein und ihrem Unglauben, dass sich jemand aufrichtig für ihre Gedanken interessieren könnte.

Ansaris lebenskluges Buch lässt sich auch von pädagogischen Laien zügig lesen. Eltern sollten sich von Salman Ansari ermutigt sehen, sich wieder stärker auf ihren gesunden Menschenverstand zu verlassen, Kindern ihr eigenes Entwicklungstempo zuzugestehen und sich selbst für die Sprachentwicklung als Grundlage jedes weiteren Lernens zuständig zu fühlen. Wer, verunsichert von der Frühförderwelle, fürchtet, das eigene Kind könnte etwas verpassen, dem lege ich besonders das letzte Kapitel ans Herz. Salman Ansari konzentriert sich darin mit großer Wertschätzung für die Arbeit im Kindergarten auf das wirklich Wichtige, die Gemeinschaft, in der Kinder lernen andere zu respektieren und Anteil an deren Gedanken zu nehmen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konkret und anschaulich!, 24. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Was, nun doch keine naturwissenschaftliche Bildung im Kleinkindbereich? Schmeißen wir nun wieder alle Reagenzgläser, Lupen und Pipetten in die Tonne?
Nein, der Autor beschreibt in seinem Buch nur eine einfachere, kindegerechte Darbietung, die Kinder nicht vorgefertigten Ergebnissen und Antworten abfüllt, sondern sie in ihrer Neugierde unterstützt und aus ihrem Blickwinkel heraus die Dinge betrachtet. Besonders gut gelingt es dem Autor seine theoretischen Ausführungen durch Praxisbeispiele zu untermauern und umgekehrt. Nämlich durch Erfahrungen in und mit der Natur Antworten auf die Anforderungen an die heutige Pädagogik zu erläutern. Für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, die sich mit dem Thema Außengelände, Natur, Forschen, Garten etc. auseinandersetzen sehr zu empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für einen eigenen Maßstab beim Lernen mit Praxisanleitung, 13. Mai 2013
Die Bildungsdiskussion ist in vollem Gange, das Schulsystem steht auch politisch unter Reformbedarf, von G8 bis zur Gemeinschaftsschule reichen die Einlassungen der verschiedenen Bundesländer. Da wundert es nicht, dass sich auch die Literatur zum Thema in letzter Zeit häuft und eine ganze Reihe von Anstößen und Vorschlägen aus verschiedenen Richtungen von verschiedenen Autoren nun vorgelegt werden.

Das zentrale Thema, dem Salman Ansari aus seiner Sicht her begegnen will, lässt sich mit dem Stichwort „Bildungsballast“ benennen. Nicht „zuwenig“, sondern eher „zuviel“ an , vor allem vorgegebenem, Lernstoff sieht er auf die Schüler schon früh zukommen. Wobei dies eine gesamtgesellschaftliche Haltung zu sein scheint. Gerade auch Eltern legen in immer größerer Zahl Wert auf „Frühförderung“, das Quantum an „mehr Wissen “ schon zu Kindergartenzeiten, von dem man sich den entscheidenden Vorteil „für später“ verspricht.

Ins Positive gekehrt stellt das Buch ein Plädoyer für eine (auch) „eigenständige Eroberung und Erforschung der Welt“ durch Kinder dar. Und einsichtig ist das schon, wie Ansari hintergründig logisch bei der Lektüre die „Milchmädchenrechnung“ mitlaufen lässt, dass, je mehr an Stoff, Schule und vorgegebenem Lernen für Kinder und Jugendliche im Raume steht, desto höher auch der Zeitdruck und desto weniger Zeit für eigene Erforschungen und Aneignungen der Welt, das Ausleben der natürlichen Neugier (Exploration) verbleibt.

Ein Vorgang allerdings, den Ansari zentral für das „eigentliche“ Lernen ansetzt und den er daher für fundamental in der Entwicklung zum erwachsenen Menschen her betont.

„Die Überwindung naiven Vorstellungen gelingt erst durch eine selbstständige Konstruktion von Konzepten und deren Anwendung auf neue Problemstellungen, um bisher unbekannte Zusammenhänge zu entdecken“ Mit der Betonung auf „selbstständige Konstruktion“.

So wäre der pädagogische Ansatz, den Ansari vertritt (und der eine weitreichende Reform des aktuellen Status quo nach sich ziehen würde): „Ein zentrales Anliegen meiner Arbeit mit Kindern besteht darin, dass ich für sie Erfahrungsmöglichkeiten biete, die ihnen helfen können, handelnd ihre naive Vorstellungen selbstständig zu korrigieren“.

Es geht eben nicht darum, Kinder schon im frühesten Alter als „zu Belehrende“ im Lehrstoffsinne einzuordnen, sondern den nötigen Freiraum für ein (durchaus auch angeleitetes) „Entdecken der Welt“ nach je eigener Geschwindigkeit, Neigungen und Interessen, vertrauend auf die dem Menschen innewohnende Neugier, einzuräumen.
Übrigens auch im „öffentlichen Raum“. Ansari verweist zu Recht darauf, wie wenig öffentliche Spielflächen, Spielplätze und allgemein kindgerechte Räume noch öffentlich anzutreffen sind. Eine Beobachtung, die jeder nachvollziehen kann und die sich nicht zuletzt in der Verbreitung von professionellen „Indoor“ Spielangeboten manifestiert.

Alles in allem liest sich das Buch kompetent und gut. Ansari stellt klare Fragen und klare Entwicklungen dar, die zwar verschieden bewertet werden können, aber faktisch deutlich aufzeigen, dass eine „Kindheit“ wie sie vor wenigen Jahrzehnten noch gang und gäbe war, kaum mehr möglich ist. Das Plädoyer für „weniger Lehrstoff und Lernstruktur“ und „mehr Freiraum“ ist ein zu bedenkendes Element in der allgemeinen breiten Reformdiskussion.

Zudem geht Ansari konkret und vertieft in einzelne „Experimente“ und eine Darstellung konkreter „Erfahrungsinhalte“.
In Teilen bietet sich das Buch somit eine „Praxisanleitung für Erzieher“ mit „Forschungsprogrammen“, genauen Erklärungen von Abläufen zu kreativer Erforschung samt Bildmaterial. Damit festigt und illustriert Ansari seine allgemeinen Einlassungen mit einem „so wird's gemacht“.
In den allgemeinen Beobachtungen und Folgerungen eine sehr bedenkenswert Lektüre.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein überaus notwendiger und heilsamer Zwischenruf in der bildungspolitischen Debatte, 16. Mai 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Dieses Buch des aus Indien stammenden Lernpädagogen Salman Ansari ist ein überaus notwendiger und heilsamer Zwischenruf in einer bildungspolitischen Debatte, die in Deutschland vor lauter Orientierung an internationalen Standards und angeblichen Lücken in der Bildung unserer Kinder diese selbst oft aus dem Blick verloren hat. Kinder wollen lernen, von Anfang an, in der Kindertagesstätte und in den Grundschulen. Doch sie brauchen für ihr Lernen und den Erwerb ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen Umgebungen, die Kinder dazu anregen, eigene Fragestellungen selbständig zu beantworten und neue Ideen zu entwickeln. Nur so sind sie in der Lage- und darauf kommt es an- eigene, selbständige und individuelle Lösungsansätze zu suchen und zu finden für das Verstehen der Wirklichkeit, die sie wahrnehmen.

Deshalb, so Ansari, der sich hier in einem Boot findet mit einer wachsenden Zahl von Autoren und Gott sei Dank auch mit einer wachsenden Zahl von Eltern – deshalb ist es für Kinder nicht wichtig, ein immer größeres Wissen sozusagen aus zweiter Hand zu sammeln, sondern dass sie von Anfang an aufwachsen in einer sie ermutigenden Umgebung, die sie befähigt eigenständig zu handeln und ihre Kreativität zu entwickeln.

Diese Voraussetzungen, die Ansari an vielen Beispielen beschreibt, brauchen Kinder, um aufmerksame und lernwillige Schüler zu werden, die sich einer sich verändernden Welt gewachsen zeigen können.

Was das insbesondere in unseren Schulen für die Aufgabe, die Rolle und die Person des Lehrers bedeutet, hat eben John Hattie in seiner Studie „Lernen sichtbar machen“ gezeigt, in der er nachgewiesen hat, dass der Lehrer/die Lehrerin wieder in den Mittelpunkt allen Redens und Entscheidens über die Schule gehört. Der Lehrer ist hauptverantwortlich dafür, was Schüler lernen. Ob die Schule besser wird, liegt an ihm.
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5.0 von 5 Sternen Richtig gutes Buch!, 20. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hey...
bin Neuling in Sachen Erziehung ;-)
Aber ich glaube das dieses Buch mir einen guten Rahmen gegeben hat um meinen kleinen Sprössling in die richtige Richtung zu bringen!
Klare Kaufempfehlung!!!
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5.0 von 5 Sternen unbedingt lesenswert!, 22. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
endlich mal einer, der mir bei der ganzen panikmacherei, die kinder könnten zu wenig lernen, aus der seele spricht. wen soll das ganze vorgekaute interessieren oder gar weiterbringen? wir konnten uns noch in ruhigen ecken ausprobieren, waren nicht ständig den blicken der erwachsenen ausgesetzt und konte unsere eigenen erfahrungen machen. wie viele möglichkeiten haben kinder heute dazu? die ständige sorge der eltern, den kindern könnte etwas passieren, schränkt enorm ein.
jeder weiß, dinge, die man lernen soll, bleiben einfach nicht im kopf, da kann man noch so viel trichtern- es geht nicht rein. und die neugier auf das, was um uns ist, erlischt immer mehr. kinder bringen diese neugier ganz selbstverständlich mit- wir sollten sie ihnen unbedingt erhalten!
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2.0 von 5 Sternen Für Eltern nur wenig brauchbares, 19. Oktober 2013
Von 
Oliver Scheid (Bruchsal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Sind die ersten sechs Kapitel mit seinen ca. 80 Seiten noch recht interessant und hilfreich für Eltern, so wird anschließend sehr ausführlich über die sogenannten "Forscherdialoge" des Autors eingegangen.
Das geht im Detail so weit, dass genaue Dialoge mit den Kindern zitiert werden. Für meinen Geschmack etwas zu detailliert.
Darüber hinaus klingen die letzten zwei Drittel des Buches wie eine Abrechnung mit den bestehenden, aktuellen Erziehungsmethoden in Kitas.
Das mag für Erzieherinnen und Verantwortliche in diesem Bereich interessant sein, als Elternteil hilft es jedoch nicht besonders weiter.
Alles in allem, nicht sehr ergiebig und hilfreich für Eltern. Ich hatte mehr erwartet.
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5.0 von 5 Sternen Erwachsenenlektüre, 6. August 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch sollte sich so mancher Erwachsene einmal gönnen, damit der merkt, dass er seinen Kindern keinen Gefallen damit tut, dass sie in allen möglichen Vereinen mitmischen.
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