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am 6. März 2008
Lustiger Weise wird Stirb Langsam 4 mit jedem Mal ansehen besser, als vor knapp einem Jahr im Kino, dass muss dazu gesagt werden, denn ingesamt ist es den Machern nicht gelungen einen wirkliche originellen Film zu machen.
Das Strickmuster ist bekannt - man sollte ja nicht allzuviel verraten, doch wir erinnern uns einfach mal an Hans und Simon Gruber.

Trotzdem ist Bruce Willis trotz seines Alters noch ein aktzeptabler Actionheld, der sogar ein paar Seitenhiebe in Bezug auf seine nun langsam kommende Vergreisung erträgt. Dabei wirkt er mit Glatze sogar noch bühnenreifer als zu der Zeit, in der er zwar Haare aber tiiieeefe Geheimratsecken hatte.
Von seinem Sidekick hätte ich persönlich lieber etwas weniger und von Willis mehr gesehen, aber sei es drum, Stirb langsam 4 ist trotz alledem noch immer ein solider Actionfilm mit teils etwas überdrehten, aber toll gemachten Szenen (die Nummer mit dem Jagdflugzeug) und wäre das Drehbuch ein Tick besser, im Sinne von origineller in seiner Auflösung, gäbe es wohl eine bessere Wertung, so tänzelt SL4 irgendwo zwischen 3 und 4 Sternen.

Was den Recut und die Länge des Filmes angeht, so erliegen hier einige dem Irrtum, dass es sich um eine längere Filmfassung handeln könnte oder eine zu erwarten wäre. Dem ist mitnichten so:
Tatsächlich ist der Recut sogar um einige Sekunden kürzer als der Kinofilm; einziger Unterschied ist, dass im Recut einige Szenen anders ausfallen bzw. alternative Szenen eingefügt sind, das gilt vorallem für Flüche und Gewaltszenen, in denen nun Blut fließt, Szenen, die man drehte für eine später erscheinende DVD-Version und die nicht den Weg ins Kino finden sollten, um ein größeres Publikum zu erhalten. Wohl dann aber auf Silberscheibe erscheint und den Käufer ein zweites Mal Geld abverlangt, was eine bei FOX gängige Methode geworden ist. Als Käufer kann ich nur, auch über mich, sagen: Man ist ja so dämlich...

Die Kinofassung bekam in den USA eine PG13-Freigabe, der Recut allerdings ein deftiges R; FOX beantragte damals für die Kinofassung in Deutschland ebenfalls eine ab 12 Freigabe, aber die hatten die Rechnung ohne den Wirt bzw. die FSK gemacht und bekamen ein ab 16.
Dagegen fanden die freiwilligen Kontollierer den Recut nicht so schlimm wie die Herrschaften in den USA und spendierten diesem ebenso eine ab 16 Freigabe.

(Dasselbe ist seinerzeit auch mit den ersten beiden Filmen geschehen, als diese in ungeschnittener Fassung auf den deutschen Markt kamen: sie waren gewaltätiger, aber nicht derart schlimm, dass sie eine Freigabe ab 18 hätten erhalten sollen. Somit war von der FSK sowohl die alte Fassung von SL 1+2 ab 16, als auch die härteren und tatsächlich längeren Originalfilme)

Bei SL4 verhält sich dies etwas anders, denn hier existierten von Anfang an 2 verschiedene Filmfassungen. Die Kinoversion wurde in gewisser Weise umgeschnitten, daher auch der Begriff RE-cut.
Ob diese Szenen, vorallem McClanes Lieblingsspruch im O-Ton und voller Länge, einem den Kauf wert sind, muss jeder selbst entscheiden - für mich ist es entscheidend und so werde ich schweren Herzens nochmal Geld los.
Ärgerlich ist hier nur, dass beide Versionen enthalten sind, womit ich nicht gerechnet habe und man somit die Kinofassung zweimal kauft.

Für Leute des ganzen Satze (....mother-peng gibts diesmal eben ganz) oder Fans des Trailers, in dem McClane erklärt er würde den Bösewicht umbringen und seine Tochter retten oder halt umgekehrt (wobei es auch hier eine andere Ausführung gibt, die allerdings weitaus näher an McClanes Ansprache kommt), als auch Freunde von exzessiverer Gewalt, die aber gerne beide Versionen nebeneinander liegen haben ist diese Recut-Edition genau das richtige.

Wer sich genauer informieren möchte, sollte sich einschlägige Seiten über Filmschnitte ansehen, auf denen detailiert erklärt wird was wo wie fehlt oder anders ist.
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am 22. Dezember 2007
Wie die Überschrift schon sagt, der Film ist super, meines Erachtens nach sogar auf Platz 2 der ganzen Reihe. ABER, Amazon schreibt Blödsinn und verwirrt die eigene Kundschaft mit fehlerhaften Tonspurangaben:

Zitat:
"Diese Edition enthält eine deutsche DTS HD Master Audio, eine deutsche und eine spanische Tonspur in Dolby Digital 5.1."

Das sind zwei böse Tippfehler drin!

1. Natürlich gibt es auch eine englische Tonspur, und zwar ist die als einzige im Originalformat "5.1 DTS HD Master Audio" vorhanden.
2. Und Deutsch und Spanisch gibts hier sogar in "5.1 DTS"!

Der Satz muss also lauten:

"Diese Edition enthält eine englische DTS HD Master Audio, eine deutsche und eine spanische Tonspur in 5.1. DTS".

Nur noch mal für alle die sich durch die Beschreibung vom Kauf abschrecken lassen ...

KAUFEN!
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am 12. Oktober 2012
Zugegeben,
bei dieser rießigen Auswahl an Varianten von "Stirb langsam 4.0" fällt es schwer sich zu entscheiden.
Ich habe mich für diese 4-Disc Century3 Cinedition entschieden und bin der Meinung, dass es sich dabei um die beste Version handelt.

Ersteinmal zur Aufmachung:
Ich finde diese äußerst gelungen. Man hat einen schön gestalltetes und aufwendig gemachtes Digipak im Schuber. Das Cover ist ebenfalls sehr gelungen, es sieht ein wenig aus wie geschliffener Stahl.

Äußerlich: 10 von 10 punkten. - Sehr edel designt. Macht einen hochwertigen Eindruck.

Zum Inneren:
Auch die Innenansicht kann sich sehen lassen. Enthalten sind 4 Discs auf 2 Plastikhalterungen, sowie ein nettes kleines Booklet. Die Discs lassen sich leicht entnehmen, halten jedoch auch sehr fest. Das 8-Seitige Booklet enthält ein paar Informationen zu den Stars und dem Regisseur.

Nun zu den einzelnen DVDs:
Disc 1: Auf der ersten DVD befindet sich die Recut-Version von "Stirb langsam 4.0". Diese ist meiner Meinung nach zwar nicht besser, aber dafür "dreckiger" als die Kinofassung. Sie enthält mehr Blut, ein paar Dialoge mehr und neue bzw. umgeschnittene Szenen. Für diese Fassung gebe ich 9 von 10 Punkten. - actionreich, spannend, toll gespielt, nur einen kleinen Ticken schlechter als Teil 1 und 3, aber dennoch ein würdiger Nachfolger, vorallem der Recut. - Etwa 123 Minuten.

Disc 2: Hier ist der größte Teil der Extras vorhanden.
Wir haben hier:
- Das Making-Of von "Stirb langsam 4.0", unterteilt in mehrere anwählbare Kapitel. Insgesamt dauert dies über eine Stunde. Man erfährt Einblicke in den Dreh des Films. - Sehr gelungen!
- Ein Featurette: Die neuen Abenteuer von John McClane. Die Darsteller und der Regisseur beschreiben den neuen "Stirb langsam"-Film. - Auch interessant und gelungen.
- Yippie- Ya- Yeah, Schweinebacke! - Ein rund 15-Minütiges Gespräch zwischen Bruce Willis und Warlock-Darsteller Kevin Smith.
- Set-Tour mit Justin Long.

Disc 3: Kommen wir zur Kinofassung. Diese ist, wie ich finde, vom prinzip her sehr ähnlich mit dem Recut, nur etwas blutarmer. Aber dennoch auch ein sehenswerter Film, deswegen 8 von 10 Punkten. - Etwa 123 Minuten.
Auch auf dieser Disc (sie ist identisch mit der Amary-DVD) befindet sich Bonusmaterial:
- Entfallene sowie erweiterte Szenen
- Verpatzte Szenen. - ist immer schön mit anzusehen.
- Musikvideo "DIE HARD" von der Band Guyz Nite. - Toller Song, tolles Video!
- Verschiedene Trailer

Disc 4: Und hiermit zur letzten Disc. Darauf enthalten:
- Die Dokumentation: Der falsche Kerl, am falschen Ort, zur falschen Zeit: Ein Blick zurück auf den ersten "Stirb langsam". John McTiernan, Regisseur des ersten und dritten Teils, Bruce Willis, Reginald VelJonson (Darsteller von Sgt. Al Powell), William Atherton (Reporter Richard Thornburg), Hart Bochner (Harry Ellis) blicken zurück. - Etwa eine halbe Stunde.
- Die Fortsetzungen von "Stirb langsam". Die Regisseure Renny Harlin (Stirb langsam 2) und John McTiernan (Stirb langsam 1 und 3) sprechen über ihre jeweiligen Fortsetzungen von "Stirb langsam". Auch hier wieder mit Hintergrundinformationen. - Etwa 13 Minuten.

Zusammenfassend für die Extras auf den insgesamt 4 DVDs: 10 von 10 Punkten. - mehr geht nicht! Man erfährt alles zum Dreh, zu den Darstellern, zum Set, zu anderen "Stirb langsam"-Filmen, also alles, was man wirklich wissen sollte!

Also, eine hochwertig gemachte Box, mit vielen Extras, sehr guter Bild- und Tonqualität, bei der ich besonders stolz darauf bin, sie in meinem Besitz zu haben.

So, und nun viel Spaß mit "Stirb langsam 4.0" und dieser hervorragenden DVD-Umsetzung!
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am 25. Oktober 2007
Cyber-Terroristen, angeführt von Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) und seiner Geliebten Mai Lihn (Maggie Q), versuchen die gesamte IT-Infrastruktur der USA - und damit Verkehrstechnik, Strom und Kommunikation - lahm zu legen. Derweil zofft sich gerade New York Cop John McClane (Bruce Willis) mit seiner Tochter Lucy (Mary Elizabeth Winstead), weil er den Daddy Uncool raushängen läßt, als ihn ein Funkspruch erreicht. Er soll routinemäßig im Auftrag des FBI den jungen Hacker Matt Farrell (Justin Long) von New Jersey nach Washington D.C. zum Verhör bringen. McClane hat darauf zu der späten Stunde absolut keinen Bock, aber da ein erfahrener Cop die Sache erledigen soll und er zudem gerade in der Nähe ist, bleibt ihm nichts anderes übrig.

McClane, der inzwischen von Frau Holly geschieden ist, hat offensichtlich den Zigaretten abgeschworen (heutzutage ist Rauchen auf der Leinwand nämlich uncool ;)) und tut also immer noch seinen Job als Bulle in New York. Wieder ereilt ihn das Schicksal des Helden wider Willen und wieder ist er zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn kaum bei Matt's Wohnung eingetroffen geht auch schon der Ärger los. Gabriel's Männer sollen Matt ausschalten, da er unbewußt einer der vielen Hacker ist, die den Terroristen bei dem Plan geholfen haben und - wie andere Hackerkumpels zuvor - nicht mehr benötigt wird. McClane gerät mittenrein, schaltet die Schützen aus und rettet dem Computer-Geek das Leben. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Washington D.C. um vom Regen in die Traufe zu kommen. Denn jetzt geht der Ärger erst richtig los. Chaos macht sich breit, als Gabriel den gesamten Verkehr lahmlegt, alle Behörden mit angeblichen Anthrax-Alarmen außer Gefecht setzt und zudem die Telekommunikation zusammenbrechen läßt. Nichts geht mehr.

Matt begreift als erster was die Terroristen vorhaben - einen Firesale, einem kompletten Abschalten aller computergesteuerten Anlagen wie Strom, Gas, Verkehrssysteme, Telekommunikation, etc. Da Regierung, Polizei, FBI und Militär völlig überfordert sind, geht McClane mit Matt an seiner Seite allein der Sache auf den Grund und heftet sich an die Fersen der Terroristen. Da er von dem digitalen Zeugs keinen blassen Schimmer hat, ist Matt an seiner Seite eine große Hilfe. Während er auf die altmodische Art die bösen Jungs aufmischt und ihnen gehörig in die Suppe spuckt, versucht es Matt mit seinen Computerkenntnissen. Als Gabriel Lucy in seine Gewalt bringen kann, wird's persönlich und McClane richtig sauer...

John McClane is back - und wie. Bruce Willis schlüpft nach 12 Jahren wieder in die Rolle des Cops und läßt es wieder so richtig herrlich schön krachen. Das kriegt man gleich zu Beginn mit, wenn das 20th Century Fox-Logo zur Einstimmung gefährlich wackelt. Mit Stirb langsam 4.0 ist er als McClane zwar mit seinen 52 Jahren in die Jahre gekommen, hat aber absolut nichts verlernt. Er schießt, rennt, springt und blutet immer noch so gut wie früher. Justin Long als Matt Farrell macht sich klasse an der Seite von Willis. Analog trifft digital, was bestens harmoniert, weil sie sich ergänzen. Was der eine nicht kann, kann der andere und umgekehrt. Sie werfen sich die Bälle, manchmal ironisch-bitter, manchmal liebevoll, gegenseitig zu und das Publikum hat Spaß daran. Als Beispiel die Szene im Auto, als im Radio "Fortunate Son" von Creedence Clearwater Revival läuft. McClane liebt den Oldie, Matt kriegt davon Brechreiz und will ne andere Mucke, McClane versteht die Welt nicht und dreht erst recht lauter. Herrlich.

In diesem Action-Kracher geht das Herz eines Liebhabers von klassischen Actionfilmen wirklich auf. Da wird noch Action der alten Schule gemacht. Keine reinen CGI-Schlachten. Hier geht gerade in den ganzen beeindruckenden Autocrashs echtes Blech zu Schrott und echte Stuntleute haben mal wieder richtig viel Arbeit. Auch wenn man der ganzen Szene mit dem Kampfjet natürlich die Technik aus dem Computer ansieht und diese haarsträubender kaum sein kann, ja sogar irgendwie völlig deplatziert wirkt, läßt sich diese aufgrund der grundsoliden und grandiosen Action im Rest des Filmes relativ verschmerzen. Auch diverse Fehler schmälern nicht das Kino-Vergnügen. Der Truck z. B. ist in einer Schnitt-Szene vorne völlig demoliert, dann wieder heile, wieder teilweise demoliert, wieder heile, völlig demoliert etc.

Und da wird einem einiges um die Ohren gehauen, was man sogar im Kino-Sessel spürt, wenn der Sound dazu einen richtig in diesen drückt. In der einen oder anderen Szene hatte ich wirklich das Verlangen vom Sitz aufzupringen und "Los, gib's ihm Bruce" oder "Yes! Strike!" zu schreien. Hach, Kino zum sehen und (mit-)fühlen. Ich liebe es. Positiv fiel mir im Film auch auf, daß, gerade bei US-Produktionen in der heutigen Zeit, auf diesen extrem-heroischen Patriotismus verzichtet wurde, obwohl McClane in gewisser Weise die USA vor einem totalen Kollaps der Infrastruktur gerettet hat. In erste Linie will er einem Typen das Handwerk legen, der ihm den Tag versaut hat und es dazu noch wagte, seine Tochter da mit rein zu ziehen und zu entführen.

In den 129 Minuten geht es rasant und temporeich zu, aber niemals hektisch, daß der Zuschauer aus dem Staunen oder Luft holen kaum rauskommt. Wenn McClane schon keine Verschnaufpause bekommt, soll der Zuschauer gefälligst auch keine bekommen ;). Und das ist ganz gut so. Langeweile gibt es hier nicht. Aber viel Humor, besonders, wenn McClane wieder einen seiner vielen trockenen und coolen Einzeiler einwirft. Selbstverständlich auch sein kultiges "Yippie-ya-yeah, Schweinebacke". Oder der Nebenauftritt von Kult-Regisseur Kevin Smith als Computer-Guru Warlock, der sich zwischen Star Wars-Pappaufstellern und Star Trek-Masken im Keller bei Muttern seine "Kommandozentrale" eingerichtet hat. Oder der Gesichtsausdruck von McClane, als ein FBI Agent sich als "Agent Johnson" vorstellt. Wohl als Hommage an Teil 1, in dem gleich zwei Agent Johnson das Zeitliche segneten. Wer die Stirb langsam-Filme kennt, wird weitere kleine Insider-Gags finden.

Stirb langsam 4.0 ist ein Action-Film, den man sich unbedingt im Kino anschauen sollte. Selbst die beste Surround-Anlage nebst großem Plasma-TV zu Hause bringt nicht dieses Feeling rüber, das man bei so einem Film als Action-Liebhaber haben muß. Schon vor fast 20 Jahren setzte Teil 1 neue Maßstäbe für das klassische Action-Kino und Teil 4 bleibt der Grundlinie treu, auch wenn sich die Location immer weiter ausbreitet. Die 12 Jahre warten seit Teil 3 haben sich wirklich gelohnt. Für mich persönlich der beste Actionfilm der letzten Jahre. Bruce Willis rockt einfach als John McClane. Keiner läßt mit Charme und Witz soviel zu Bruch und Schutt gehen, keiner kann so schön leiden, schwitzen, verschrammt und blutend aussehen wie er und keiner schafft es ihn tot zu kriegen.

Der Film ist ein absolutes Erlebnis mit spektakulärer Action, Tempo und Witz. Der reinste Kino-Spaß für Action-Freunde, wenn auch mit klitzekleinen Abstrichen. Trotzdem gibt's volle 5 Sterne, weil ich mit dem Ergebnis des Filmes hoch zufrieden war und glücklich aus dem Kino ging. Mehr davon. Mehr old school-Action. Gebt mir bitte Stirb langsam 5 1/2 oder so :).
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am 24. Oktober 2007
Sie waren die großen Action-Stars der 80er Jahre: Arnold Schwarzenegger, Silvester Stallone und Bruce Willis! Einige würden jetzt wahrscheinlich noch Jean-Claude van Damme und Dolph Lundgren mit aufführen, aber sie wurden nie so polulär und in einen Kultstatus gehoben wie die ersten drei.

Während Schwarzenegger mittlerweile Hollywood fast komplett den Rücken zugedreht hat und in der Politik Karriere macht, dümpelte Stallone lange in einem filmischen Tief, bis auch er mit "Rocky Balboa" sein langersehntes Comeback erzielte. Und auch er wird nächstes Jahr mit seiner zweiten großen Rolle als John "Rambo" zurück auf die Leinwand kommen. Ob's funktioniert? Ich drücke ihm die Daumen!

Und dann gibt es noch Bruce Willis, der nicht wirklich ein großes Tief zu überwinden hatte, sich mit Charakterrollen durchaus einen großen Namen machte und mittlerweile nicht nur alles angeboten bekommt, er kann auch mittlerweile alles spielen! So war es eigentlich nur eine logische Konsequenz, trotz aller Verneinungen seinerseits, irgendwann einmal doch wieder in seiner berühmtesten Rolle als John McLane wieder ganz groß aufzudrehen.
Auch Willis ist in die Jahre gekommen, und das merkt man ihm schon an. Trotzdem hat er absolut nichts von seiner Coolness eingebüßt. Immer mit einem trockenen Spruch auf den Lippen dezimiert er einen Bösewicht nach dem anderen.

Verletzlicher ist er geworden, seit seinem letzten Auftritt. Seine Haare hat er eingebüßt und mit einer pupertären (Film-)Tochter hat er zu kämpfen, die ihn nicht wirklich akzeptiert. Und doch kämpft er sich durch, zwar ohne sein Feinrippunterhemd, und nicht mehr ganz so blutig wie in seinen ersten Auftritten, aber immer noch kompromisslos.

Diesmal hat es eine Gruppe von Internetterroristen auf Amerika abgesehen. Mit einem Computervirus wird mal eben schnell die ganze Infrastruktur lahm gelegt. Jetzt ist Chaos angesagt, und McLane gerät mal wieder durch Zufall mitten zwischen die Fronten.
Das ihm ein junger, naiver Computerhacker zur Seite gestellt wird mag einige Fans nerven. Es fehlt die Coolness von Samuel L.Jackson als Zeus aus dem dritten Teil, der ein wirklich ebenbürtiger, auch unfreiwilliger Partner wurde. Doch muß man McLanes neuem Partner auch einiges eingestehen. Er hat seine witzigen und auch wichtigen Momente.

Viel moderner Schnick-Schnack hat Einzug in die Reihe gehalten. Ob es nun CGI-Effekte sind, um alles noch spektakulärer zu machen, ob es neumodische Sportarten sind, wo es mal eben ein Bösewicht aus über 10 Metern in atemberaubender Weise schafft, eine Hauswand herunter zu klettern... Hier wird an Action alles geboten, der Realismus wird dabei allerdings total ausser Kraft gesetzt. Und nebenbei fließt zwar immer noch Blut, aber nicht mehr ganz so hart und konsequent wie noch in den ersten Beiden Teilen. Außerdem wurde McLane schon fast ein Fluch-Verbot auferlegt. Nur in der deutschen Synchronisation wurde dieses Verbot wieder etwas entschärft.
Dies ist allerdings auch einer der Schwachpunkte des vierten Teils. Es fehlt einfach die Brutalität der ersten Teile. Man merkt schon deutlich, das die Studios mehr darauf bedacht waren, den Film einem noch größeren Publikum zeigen zu können. Dementsprechend ist der vierte Teil zwar höchst unterhaltsam, aber es fehlt einfach der Flair der ersten Filme.

Und trotzdem gebe ich dem Film die volle Punktzahl. McLane is back... und wie! Ich ziehe meinen Hut, das sich Bruce Willis trotz seines gesetzten Alters noch einmal auf diese Strapazen eingelassen hat, das die Drehbuchautoren und der Regisseur trotzdem eine alte Erinnerung an die guten Actionfilme der 80er Jahre haben aufkommen lassen! Ich habe es genossen, diesen Film im Kino zu sehen!
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am 28. Oktober 2007
Ihr solltet diese Version lieber nicht kaufen!
Denn es wird eine Uncut-Version erscheinen!
In USA kommt diese zeitgleich mit allen anderen Versionen auf den Markt,aber "Deutschland-typisch" wird erst mal die Cut Version verkauft,und wenn die Verkäufe in den Keller gehen kommt ganz plötzlich die Uncut Version.Fast alle Käufer dieser Version werden sich wohl ärgern nicht gewartet zu haben.
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am 16. November 2008
Gleicher Darsteller, aber anderer Charakter. Von dem John McClane, wie wir ihn aus den ersten drei Teilen kennen, ist im vierten Teil nicht mehr viel zu sehen.
Wie auch? Die Story ist für ihn überhaupt nicht geeignet. John braucht handfeste Gegner und keinen durchgedrehten Computerfreak, der die USA lahmlegen will. Außerdem braucht er ein abgegrenztes Revier, ob es nun ein Hochhaus, ein Flughafen oder New York sei. Aber wenn er mittlerweile durch das halbe Land fahren und vor allen Dingen fliegen muss, ist das nicht schön. Damit wird McClane auch immer mehr zum Multitalent im Stile eines James Bond, der eigentlich alles kann. Zum Bild des heruntergekommenen Cops, der dem Bösewicht einfach nur in den Hintern treten will, passt das nicht. Ich frage mich: warum so kompliziert? Für den ganzen High-Tech-Kram ist McClane einfach nicht der Typ.
Der Film ist passable Action-Unterhaltung, der sich aber in die bisherige "Stirb langsam"-Trilogie qualitativ keineswegs anreihen konnte.
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am 28. Oktober 2014
STORY:
Nach einer Attacke auf das Netzwerk des FBI, und einer damit verbundenen Mordserie an Computerfreaks, soll Cop John McClane kurz vor Feierabend den jungen Hacker Matt zum Verhör bringen. Eigentlich Routine. Aber in der Wohnung angekommen fliegen schon die Kugeln. Nur knapp kann John Matt in Sicherheit bringen.
Hinter der Sache steckt der wahnsinnige Ex-Regierungsmann Gabriel, der mit seinen Gefolgsleuten die komplette Infrastruktur der USA zerstören will, und dafür auch ein Programm von Matt missbraucht. Als Gabriel dann auch noch McClanes Tochter Lucy entführt, wird's persönlich.
Ein leichenreicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
ANMERKUNGEN:
Auch beim vierten Mal kann der mürrische Bulle, der immer zur falschen Zeit am falschen Ort ist, überzeugen. Wie der analoge McClane sich mit der digitalen Welt herumschlagen muss, ist streckenweise sehr amüsant und unterhaltsam. Die Action ist spektakulär und kommt größtenteils ohne nervige CGI-Effekte aus. Computer-Nerd Justin Long als Matt ist ein prima Sidekick, obwohl er nicht ganz an Samuel L. Jackson aus Teil 3 heranreicht. Timothy Olyphant mimt den Terroristen mit sichtlicher Freude, und die fantastische Maggie Q. darf Bruce Willis mal so richtig den Ar**h versohlen.
Die vier (!!!) DVDs stecken mit einem kleinen Booklet in einem schönen Digipack, dieses wiederum in einem hübschen Schuber.
Sowohl die Kinofassung, als auch der härtere, und in über 30 Szenen veränderte RECUT sind enthalten. Dazu zwei Bonus-Discs mit einem 95-minütigen Making-Of, Outtakes (lustig), Interviews, Rückblick auf die ersten 3 Teile, und haufenweise mehr.
Bild: 2,40:1 anamorph (gute Quali)
Ton und UT: deutsch/engl.
FAZIT:
Tolle Old-School-Action in einer würdigen Edition.
Kaufen!
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am 21. Oktober 2007
The first Die Hard movie was (and still is) a classic. Die Hard 2 was just downright humiliating. The third one was slightly better but still slightly ludicrous (Jeremy Irons with that idiotic fake "German" accent). So you could say that I had pretty much written off the Die Hard franchise as a "one-hit wonder". But Brucie Baby has proved that, just like a good bottle of whisky, it really does get better with age. He may be older (and balder) but he sure still remembers how to kick ass.

The plot is basically the same - old-fashioned bank robbers out to score the heist of a lifetime, but who try to make themselves look more glamorous by pretending to back a cause - this time though they have updated the franchise to reflect the growing intrusion of computers in every-day life, and who better to tackle this new technological age than old-school Detective McClane?

McClane is ordered to bring in a computer hacker for interrogation by the FBI. Little does anyone know that this hacker has already been targeted for assassination by some people he did some illegal work for (the same matter the FBI want to talk to him about). When Brucie turns up to arrest the hacker, the assassins start shooting and from there on in, it's one big blood-fest as Brucie tries to keep the hacker alive while at the same time, bring the baddies down.

As usual with these types of movies, the plot's credibility does get stretched to breaking point (going head to head with a US Air Force fighter jet?). But if you're prepared to suspend disbelief for a couple of hours, you'll find this movie very enjoyable.

Oh and after seeing the hacker in his lair, I've decided that this is no longer my computer room - it's my "command center". When you've watched the movie, you'll understand what I mean.

Look out for Tim Russ (who plays Tuvok in Star Trek Voyager). Instead of a humourless Vulcan, he here plays a humourless Federal agent.
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am 18. Dezember 2007
Es musste ja so kommen: während sich Bruce Willis als wunderbar ehrlicher Action-Held in seinen ersten drei Teilen noch wenig deplatziert vorkam, so erscheint er in "Stirb Langsam 4.0" als feuerndes, schlagendes und fluchendes Fossil.
Dies ist grenzwertig und hält den Film in seiner Gesamtbetrachtung auch sicherlich davon ab, eben einer jener Meilensteine zu werden.

Es ist auch nicht verwunderlich, dass sich Bruce diesmal mit einer ganzen Truppe von Computerterroristen herumschlagen muss. Diese scheinen ihm immer mindestens zwei Schritte voraus zu sein. Und auch des Helden Handlanger (ein verstörter PC-Primus mit schrecklich viel Angst) kann erst so gar nicht mithalten, macht er sich vor Angst nach jedem Knall fast in die Hose. Und so bricht nach ein paar platzierten Klicks der Bösen auch die gesamte Infrastruktur eines ganzen Landes zusammen (naja....).

Die Action ist wieder einmal grandios, die Coolness-Sprüche selten aber platziert: die Macher und Schauspieler machen ihre Sache handwerklich mehr als ordentlich. Und so bleibt ein überdurchschnittlicher Unterhaltungswert zurück.

P.S.
Die ganz große One-Man-Show ist "Stirb Langsam 4.0" jedoch nicht. Dazu wirkt der Versuch, Willis im Angesicht des (achso modernen) Computerzeitalters (samt seiner bösartigen Abkömmlinge) als Retro-Actionheld mit Steinschleuder und Faust manchmal hilflos, oft überfordert dastehen zu lassen irgendwie überzogen. Als fauchender Haudrauf-Dino kann Willis zwar in puncto Sympathie punkten. Allerdings wirkt der vierte Teil wie ein persönlicher Abgesang an seine "gute alte Methode". Irgendwie schade, vielleicht aber so gewollt.
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