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am 15. August 2013
"Ralph reichts" oder auf Englisch "Wreck-it Ralph" ist ein unterhaltsamer Animationsfilm über das geheime Eigenleben von Videospielfiguren, wenn der menschliche User nicht mehr vor dem Bildschirm sitzt. Dann nämlich hadern einige von ihnen mit der Rolle, die ihnen ihr Computerspiel zugedacht hat. So auch Ralph, der im Spiel "Fix-it Felix jr." den Bösewicht mimt, nach Feierabend aber darunter leidet, auf diese Rolle reduziert zu werden und gerne aus den Strukturen seines Programms ausbrechen würde. Schon bald bringt ein weiterer Schicksalsschlag das Fass zum Überlaufen - Ralph reicht es sprichtwörtlich und er macht sich daran den anderen Figuren seines Programms zu beweisen, dass auch er das Zeug zum Helden hat. Ein kunterbuntes Abenteuer nimmt seinen Lauf...

Wer mit Videospielen aufgewachsen ist, Konsolen im Hause hatte (oder immer noch hat) und vielleicht die Videospielarcarde auch von Innen kennt, der wird sich über ein paar Gastauftritte bekannter Figuren freuen. Die Hauptprotagonisten entspringen allesamt fiktiven Spielen, deren Genres uns aber wohlbekannt sein dürften.
Der Film schafft in meinen Augen den Spagat zwischen ernst und albern, zwischen gehaltvollen Ideen und viel guter Laune. Seine Botschaft ist nicht eindeutig schwarz oder weiß, sondern erstaunlich ehrlich irgendwo dazwischen: Man wird lernen müssen, wer und was man ist, wo die eigenen Stärken und Grenzen liegen und diese dann auch annehmen - aber gleichzeitig erlaubt auch gerade dieses über sich hinaus zu wachsen.
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am 9. November 2015
Ralph Reichts ist ein Animationsfilm von Disney aus dem Jahr 2012. Für die Regie war Rich Moore verantwortlich der davor für einige Episoden der Simpsons und Futurama verantwortlich war. In den Film geht es um den Videospiel Bösewicht Ralph der mit seinem Leben und seiner Rolle in seinem Spiel unzufrieden ist.

Randale-Ralph ist seit 30 Jahren der Bösewicht in dem 8-Bit-Ära-Arcade-Spiel „Fix-It Felix Jr.“. Und ist ziemlich unglücklich. Denn er wird auch nach Feierabend von den anderen Spielfiguren ausgegrenzt. So besucht er auch die Selbsthilfegruppe „Anonyme Bösewichte“ innerhalb des Pacman-Labyrinths. Und kommt auf eine mehr oder weniger gute Idee. Er will die anderen Figuren in seinem Spiel beeindrucken und schmuggelt sich so in das fremde Science-Fiction-Spiel Hero’s Duty, um hier die Heldenmedaille zu erobern.

Auf Ralph Reichts bin ich eher zufällig gestoßen und das obwohl er von Disney ist und sicherlich auch beworben wurde. An mir ist er damals irgendwie vorbeigegangen.

Und bin froh doch noch auf ihn gestoßen zu sein. Der Film ist toll. Die Geschichte rund um den Videospiel Bösewicht Ralph macht richtig Laune und bietet für Gamer die ende der 80er und die 90er erlebt haben viele bekannte Gesichter oder Figuren.

Ich bin mit dem ersten Nintendo und dem Super Nintendo aufgewachsen und viele alte Spiele von damals erkennt man hier an der Idee wieder. Ralph erinnert ein klein wenig an Donkey Kong und sein Spiel an dessen Spiel. Auch Super Mario, Browser oder Pac Man komme vor und erkennt auch weitere Helden aus der Kindheit wieder.

Die Animationen sind toll anzusehen. Die Geschichte ist sicherlich eher einfach, wurde abee gut umgesetzt und unterhält bis zur letzten Sekunde. Mit Ralph Reichst hat diese bewiesen das sie nicht auf Pixar angewiesen sind tolle Animationsfilme zu schaffen. Auch wenn der Film an viele Pixar Produktionen trotz allen Lobes nicht heran reicht.
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am 8. April 2013
Um es gleich vorweg zu nehmen: "Ralph Reichts" ist kein simpler "Disney-Animations-Kinderfilmchen" mit ein paar Referenzen an Videospiele! Zwar wird er so im Trailer irgendwie verkauft und das hat mich ehrlich gesagt auch etwas abgeschreckt, aber nein, nein, nein, ich bin so froh diesen Film gesehen zu haben! Disney hat endlich wieder einen Volltreffer gelandet und wie schön es ist, dass es mit gerade diesem Film funktioniert hat, denn ich persönlich bin ein leidenschaftlicher Videospiel-Fan. Aber vor allem überzeugt dieses Animations-Spektakel mit einer wundervollen Geschichte und umwerfender Optik!

Die Story: Der Bösewicht Randale Ralph aus dem Videospiel "Fix It Felix jr." hat es satt immer nur der Schatten des Spiels und des Helden zu sein. Er beschließt sein Dasein als Schurke auf zu geben und probiert sein Glück in ein paar anderen Spielen, dabei trifft er auf die skurrilsten und bekanntesten Charaktere aus dem großen Universum der Videogames. Allerdings merkt Ralph recht schnell, dass Flucht nicht die beste Lösung für sein Problem ist...

Rich Moore erschafft mit "Ralph Reichts" ein kleines Wunderwerk, zwar ist Geschichte über Ralph als Bösewicht oder auch Außenseiter nicht neu, nein, aber die Art der Umsetzung, die starken Figuren und die unglaubliche Kreativität, die die Macher hier an den Tag legen, ist einfach zum da hinschmelzen.
Wie gesagt, der Hauptgrund für mich, warum ich diesen Film so super finde, ist die Story: Die Art, wie Ralph und seine Freundin Vanellope heraus finden, dass es gar nicht so schlecht ist, der Außenseiter zu sein, ist herrlich. Mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und witzigen und manchmal zu Tränen rührenden Momenten, ergreift der Film den Zuschauer. Man kann alles, was die Figuren sagen und tun nach vollziehen, zudem ist man einfach gefesselt und will wissen, wie es weiter geht und was mit den Charakteren passiert.

Apropos, ein weiterer Grund, der ganz klar für dieses Animationswerk spricht, sind die Figuren. Ralph ist sehr liebenswert als ausgestoßener Bösewicht, der zwanghaft ein wenig Anerkennung sucht und Vanellope ist anfangs vielleicht etwas nervig, was aber auch im Film durchaus Sinn macht. Doch im weiteren Verlaufe lernt man auch sie sehr schnell ins Herz zu schließen und ihre quirlige und naive Art ist im wahrsten Sinne zuckersüß! Aber auch die Nebencharaktere, wie der zwielichtige King Candy oder auch Felix, der Held von "Fix It Felix jr." sind keine 0 8 15-Figuren, die die Handlung voran treiben. Besonders großartig ist Sergeant Tamora als gnadenlose Soldatin, die mit einer aberwitzigen Hintergrundgeschichte auftrumpft!
Des weiteren profitiert der Film natürlich von seinen ganzen Videospiel-Charakteren, dessen Rechte Disney sich sichern konnte, wie zum Beispiel Pacman, Bowser, Sonic und sogar Q-Bert. Zwar schaffte es der wohl größte Videospielheld Mario noch nicht auf die Leinwand, aber eine Fortsetzung ist schon in der Mache, soweit ich weiß.
Auch wenn man diese Figuren nicht wirklich kennen muss, um die Geschichte zu verstehen(besonders, da es viele der vorgestellten Spiele gar nicht wirklich gibt), so ist es doch für erfahrene Gamer immer wieder ein herrlicher Spaß bekannte Charaktere aus allen möglichen Spielen wieder zu erkennen! Unmengen an Zitaten, Referenzen (die beiden großen Hauptwelten, in denen sich alles abspielt, erinnern an "Call Of Duty" und "Mariokart") und kleinen Bonbons (im wahrsten Sinne...) erwarten die "Nerds" unter euch.

Zwar ist nicht jeder einzelne Witz ein Knaller, dafür sind die tragisch, ruhigeren Momente super, die Portion Drama am Ende macht das Ganze sogar noch mitreißender, wie ich finde.

Optisch ist "Ralph Reichts" der Hammer: Die Detailverliebtheit ist überall zu sehen, die Welten sind so herrlich und kreativ gestaltet, dass man wohl noch beim fünften Mal Gucken was Neues entdeckt. Die Art, wie die Welt hinter den Videospielen zum Leben erweckt wird, ist einfach wundervoll anzusehen. Seien es die düsteren und apokalyptischen Steppen von "Heros Duty", die Süßigkeiten-Welt "Sugar Rush" oder die ruckartigen Bewegungen der Bewohner von "Fix It Felix jr.", alles passt perfekt und der 8-Bit-Stil, der über dem ganzen Film schwebt rundet für mich diesen kunterbunten Film ab. Über das 3D kann ich nichts sagen, aber ich wette es passt bestimmt zu diesem Spektakel.

Moment, die Musik fehlt ja noch: Henry Jackman komponierte den ebenso farbenfrohen Score, ebenfalls mit vielen Anspielungen auf alte Videospielklassiker mit einem coolen Retro-Sound. Sogar die Songs gefallen mir gut.

Zur Synchronisation: Die deutsche Fassung ist gut, hat an einigen Stellen auch sehr schönen Wortwitz und sogar ein Christian Ulmen als Ralph überzeugt mich, aber ich denke im Original wird "Ralph Reichts" ("Wreck It Ralph") noch etwas besser klingen.

Fazit: Ich hatte wirklich kaum Lust diesen Film zu sehen, aber Disney hat es endlich wieder geschafft. "Ralph Reichts" ist der beste Animationsfilm seid "Kung Fu Panda 2" und ein Volltreffer und ich kann es gar nicht abwarten ihn noch mal zu sehen. Schöne und auch lehrreiche Geschichte, tolle Figuren, eine umwerfende Optik, dazu coole Musik, Videospiele im Zentrum, was will der Zuschauer des 21. Jahrhunderts mehr? Ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung!
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am 25. April 2015
Ich komme nicht umhin festzustellen, dass Animationsfilme in Sachen Qualität, Tiefgang und Unterhaltungswert den Realfilm schon sehr oft weit hinter sich gelassen hat. "Ralph reichts" wäre dann wohl ein weiter Vertreter dieser Gattung hervorragender Animationsfilme.

Thematisch greift "Ralph reichts" ein wenig den Faden von "Last Action Hero" auf. Was tut eine Spielfigur, wenn das Spiel zu Ende ist? Hat sie ein Leben außerhalb des Spiels, einen Charakter jenseits des Spielcharakters? Ist die Spielfigur glücklich mit ihrer Existenz, oder wird sie aufgrund der Regeln des Spiels in eine Ecke gedrängt, in die sie eigentliche gar nicht will? Interessante Gedanken, oder? Dahinter verbergen sich etwas tieferegehende Konzepte wie "Akzeptiere dich selbst, dann akzeptiert dich deine Umgebung", oder "jeder hat seinen Platz und seinen Nutzen in dieser Welt". Und das alles ist eingebettet in eine zuckersüsse Geschichte zweier Außenseiter, die zueinanderstehen müssen, um sich ihren Platz in ihrer Welt zu erobern.

An Ralph reichts gibt es einfach nichts auszusetzen. Die Story ist super ausgebaut, zwar kindgerecht, ja... aber nicht so seicht, dass ein Erwachsener nicht etwas damit anfangen könnte. Zum Lachen gibt es auch reichlich. Und die vielen, teilweise sehr verschmilzten Reminiszenzen auf viele Computerspielklassiker lassen alte Videospiel-Veteranen in verträumter Vergangenheit schwelgen. Ja, damals hatte man noch keine Teraflops und Giga-Texel, aber dafür hatten die Spiele eindeutig mehr Herz. Und das wird in dem Film sehr eindrücklich herausgearbeitet.

Überhaupt haben sich die Leute um Rich Moore ordentlich ins Zeug gelegt und alles bis ins kleinste Detail durchdacht. Schon die für 8-bit Arcade-Spiele typischen, rückartigen Animationen geben ein super Flair. Es macht einfach Spaß, den NPCs des Spiels "Fix it Felix" beim Herumruckeln zuzusehen. Auch sind diese Figuren "vergleichsweise" simpel gezeichnet, während Spielfiguren aus neuen, grafiklastigen Spielen viel detailierter und lebensnaher gezeichnet wurden. Da sieht man sofort, wenn verschiedene Generationen von Videospiele aufeinander treffen. Super! Und die Krönung des ganzen ist der Soundtrack, der im für damalige Videospiele typischen Synthesizer-Stil gehalten wurde.

Es paßt einfach alles bei Ralph reichts. ich kann es nur jedem ans Herz legen, sich diese Film anzusehen. Es lohnt sich.
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am 26. April 2015
Handlung:

In dem Spiel "Fix it Felix JR" macht Randale Ralph seit 30 Jahren kaputt und der Held Fix it Felix Jr repariert wieder alles und ist somit der gefeierte Held. Während Felix mit den anderen Figuren feiert, muss Ralph alleine auf einer Müllhalde leben und wird von den anderen gemieden. Als er davon genug hat und auch wenigstens einmal der Held sein will und die Medaille ergattern will um es den anderen zu zeigen das mehr in ihm steckt, verlässt er sein Spiel um im Shooter "Hero's Duty" eine Medaille zu bekommen.
Da Ralph Verschwinden sein Spiel gefährdet, soll seiner "Spiele"-Heimat der Stecker gezogen werden. Währenddessen ist Ralph nach "Hero's Duty" in „Sugar Rush“ gelandet und trifft auf die Außenseiterin Vanellope von Schweetz, einem Glitch, welche eine fehlerhafte Figur ist. Beide tun sich zusammen um es den anderen zu zeigen was in ihnen steckt...

Technisches:

Die Figuren und die Landschaften im Film sind sehr gut gelungen und auch die Animation sehen klasse aus.
Der Ton klingt sehr gut und die Synchronsprecher machen eine gute Arbeit. Die Dialoge sind nicht zwangsläufig kindisch oder nur witzig, sie sind auch teils tiefgründig und auch mal nachdenklich.
Die 3D-Effekte können sich wirklich sehen lassen, es wirkt alles viel "realistischer" und besser.

Sonstiges:

Ich fand es gut, das man bekannte Figuren wie Sonic, Bowser, Eggman, Pacman und dessen Gegenspieler, Q+Bert und andere zu sehen bekam, aber ich hätte auch sehr gerne Mario und Co, Guybrush Threepwood und Le Chuck gesehen, oder die eben genannten Figuren mehr in die Handlung integrieren. Eventuell gibt es ja auch eine Fortsetzung, welche andere Spielfiguren zeigt und diese vielleicht noch mehr in die Geschichte integriert, auch mit einigen bekannten Spielen als Orte.
Von den Spielen im Film gab es zwar z.b. kein "Fix it Felix Jr", diese ähnelt aber Donkey Kong und auch Rampage.
„Hero’s Duty“ ist eine Mischung aus Call of Duty und Halo und „Sugar Rush“ kann man mit "Mario Kart" vergleichen.
"Pacman" und das Kneipenspiel "Tapper" gab es z.b. wiederum wirklich.

Fazit:

Toller Animationsfilm in 3D, welcher aber nicht nur Kindern gefallen muss, sondern für alle Altersklassen geeignet ist.
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am 7. Mai 2016
Bewertung allein der technischen 3D-Qualität mit LG-Bluray-Player und
LG-Bildschirm (1920:1080=1,78) mit PolfilterTechnik, Diagonale=140 cm

+ Stärken:
+ Stereoskopisch programmiert
+ Sehr gute Staffelung in riesiger Raumtiefe
+ Vorbildliche Tiefenschärfe, von vorm bis hinten ist alles gestochen scharf – das ist 3D !
+ KameraFahrten
+ Wirksam Entgegenkommendes

– Schwäche:
Format 2,40 nicht bildschirmfüllend, Schlitzbild mit AuflösungsVerlust von 45 %
auf Bildschirm mit 1080 x 1920 Pixel (keine AuflösungsEinbuße auf 4K-Bildschirm)
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am 13. September 2014
Der Film hat eine echt tolle Geschichte.

Hier geht es einfach mal nicht um die Helden aus den Video-Spielen, sondern um das traurige Schicksal der armen Bösewichte, die ständig einen auf die Mütze bekommen, aber denen nie irgendwelcher Dank gezeigt wird.

In diesem Film wird mal absolut deutlich, dass die Helden ohne die Bösewichte total aufgeschmissen sind, als der Bösewicht Ralph sein Spiel verlässt, um EINMAL selbst eine Heldenmedaille zu gewinnen. Kaum ist der Bösewicht aus dem Spiel, geht das ganze Spiel nicht mehr und der gute Held Felix muss Ralph finden, bevor seinem Spiel endgültig der Stöpsel gezogen wird.

Ralph, der inzwischen eine Medaille hat begegnet in einem anderen Spiel einem kleinen Mädchen mit Programmierfehler und hilft der kleinen, (erst nur um seine von ihr geklaute Medaille zurück zu bekommen und später aus echter Freundschaft) das große Rennen doch mitzumachen. Mit einigem Hin und Her, viel Chaos und vielen genialen Sprüchen, stellt sich heraus, dass der Programmierfehler der kleinen Rennfahrerin durch einen "Cheat" entstanden ist, als der böse TURBO, ein Kerl der machtgierig das Spiel an sich gerissen hat, das Spiel zu seinen Gunsten umprogrammierte und die Prinzessin einfach löschte, um sich zum König zu machen. Doch dank Ralph, Felix und einem aus Versehen ausgebrochenen Virus wird TURBO entdeckt und am Ende in seine Schranken gewiesen.

Am Ende ist Ralph, der Bösewicht, ein echter Held und rettet nicht nur die kleine Rennfahrerin und ihr Spiel vor dem Virus, sondern befreit sie auch aus ihrem Exil, als sich das Spiel durch ihren Sieg im Rennen rebootet. Aber auch sein eigenes Spiel rettet er, indem er zurückkehrt und das Spiel wieder als Bösewicht ans Laufen bringt.

Die anderen Charaktere in seinem Spiel erkennen durch dieses Abenteuer endlich an, dass auch Ralpf ein Teil des Spiels ist, der unverzichtbar ist und dass er eine Spielfigur wie jeder andere ist. So wird Ralph zwar im Spiel immer noch "verhauen", aber am Ende nach dem Spiel lebt er nicht mehr auf einer Müllhalde allein, sondern hat Spaß mit allen anderen zusammen.

Endlich hat er Freunde und wird außerhalb des Spieles akzeptiert und integriert.

Eine echt schöne Geschichte, wo der Bösewicht mal im Vordergrund steht und klarmacht, dass ohne ihn nichts läuft und dass er ein Spielcharakter ist, wie alle anderen auch, der ebenso Liebe und Schmerz empfindet und ebenso akzeptiert und geliebt werden will.

Auch einige bekannte Spielfiguren kommen vor: Eggman alias Robotnik und Browser aus Mario erscheinen zu den Treffen der "Anonymen Bösewichte". Auch Sonic the Hedgehog kommt zweimal ganz kurz ins Bild, einmal auf einer Reklametafel als Warnung für alle Helden und einmal ganz kurz auf der Jubiläumsfeier von Felix (wenn man genau hinsieht). Dafür, das diese Figuren nur ne Sekunde im Bild erscheinen, wenn man genau hinsieht, finde ich es schade, das in der Filmbeschreibung so mit ihnen geworben wird. Wenn man den Werbetext so sieht, würde man schon erwarten, das sie etwas mehr Rolle übernehmen würden.

Aber ansonsten ist der Film genial. Hätte mich allerdings sehr gefreut, wenn Sonic the Hedgehog (wenn er schon im Text und auf dem Cover beworben wird) eine etwas größere Rolle gespielt hätte.
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am 18. Juli 2014
mit Herz und den genialen Nebendarstellern selbst bei mir ein Klassiker geworden, den ich mir bestimmt schon 5 mal angesehen habe.
Witz, Charme und vor allem der Kleinen, ein unvergessliches Abenteuer.
Befreit mal vom Alltag, gerne auch beim Einschlafen genommen (positiv), dann die Welt mal völlig anders erzählt des Games.
Klare 5/5 von mir
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am 24. Juli 2016
Herrliche Idee, den ständigen Bösewicht eines Computerspiels rebellieren zu lassen. Eingebettet in Anspielungen auf bekannte Welten wie Candy Crush. Intelligente Unterhaltung, wie man sie in letzter Zeit eher bei animierten Filmen (Baymaxx, Zoomania) findet. Aber Hauptsache ist schließlich, das es sie überhaupt gibt.
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am 15. März 2014
"Ralph reichts" ist ein schöner Animationsfilm, der es auf interessante Weise schafft, mehrere total unterschiedliche Stile in sich zu vereinen. Von der beschaulichen Penthouse Kulisse seines in die Jahre gekommenen Arcade Spiels reist der liebenswerte Hauptdarsteller Randale Ralph - ein gar nicht so böser Bösewicht, der gerne auch mal der Gute wäre - durch andere Videospielwelten. Darunter der düstere Alienplanet des modernen Spiels "Hero's Duty" über einige pixelige Arcade Klassiker bis zum quietschbunten Kinder-Rennspiel "Sugar Rush", in dem er Vanellope, den wohl süßesten Programmfehler aller Zeiten, trifft.
Für all die Leute, die mit Videospielklassikern groß geworden sind, bzw. die sich allgemein für Videospiele interessieren, bietet "Ralph reichts" einen besonderen Bonus - viele bekannte Videospielcharaktere haben Cameo Auftritte und auch Dinge wie unfertige Level und Glitches finden Erwähnung. Außerdem hat der Film in mir ein Gefühl geweckt, das ich zuletzt hatte, als ich als technisch unwissendes Kind mit diesen Spielen in Berührung gekommen bin. Wenn man nicht weiß, wie die eigentlich nüchterne Technik dahinter aussieht und funktioniert, glaubt man in den Spielen ein Fenster zu einer anderen Welt zu sehen und der Programmcode dahinter wird zum geheimnisvollen Etwas. Genau diese Vorstellung setzt der Film perfekt um!

Die Charaktere in "Ralph reichts" sind allesamt sehr unterschiedlich, allein schon vom Design her, doch der ganze Film harmoniert wunderbar.
Auch die Musik wurde sehr passend gewählt und weckt ebenfalls Erinnerungen an die Zeit der Arcade Ära und der ersten Gehversuche der Heimkonsolen - natürlich in viel besserer Qualität als die ersten 8-bit Stücke :-)
Die Synchronisation ist ebenso durchweg zu loben!

Fazit: Für Animationsfilmfreunde allgemein zu empfehlen, besonders aber für Leute, die Videospiele mögen!
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