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Kundenrezensionen

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Beginnend im Jahre 1939 erstreckt sich diese schwedische Familienchronik bis in die 50er Jahre und gibt so einen spannenden Einblick in das Schweden der Weltkriegsjahre. Zwar beginnt der Film mit dem bereits erwachsenen Simon, blendet aber sogleich in die Kindheit, kurz vor dem Wechsel zum Gymnasium. Simon ist verträumt, verbringt ganze Tage in der Krone einer alten Eiche, liest viel und lässt seiner Fantasie freien Lauf. Dies missfällt seinem Vater, einem Schreiner, der gerne einen aktiveren Sohn hätte und auch die 'Schule der feinen Pinkel' eher ablehnend betrachtet. Er stimmt zu mit der Bedingung, dass Simon sich Freunde sucht und die alte Eiche meidet. Tatsächlich schließt Simon schon am ersten Tag Freundschaft mit dem Juden Isak, durch dessen Vater lernt er die Welt der Kultur, der Bücher und der Kunst kennen und lieben. Durch die Kinder nähern sich die beiden unterschiedlichen Familien an, allerdings wird diese Entwicklung von den immer schrecklicheren Nachrichten der deutschen Besetzung Europas und der Verfolgung und Ermordung der Juden überschattet. Isaks ohnehin psychisch kranke Mutter hält dem Druck nicht mehr stand. In der Folge wird der ebenfalls traumatisierte Isak immer mehr heimisch in Simons Familie, während Simon sich zu Isaks Vater Ruben und dessen künstlerischen Interessen hingezogen fühlt. Schließlich stellt sich auch heraus, dass Simons Suche nach einer anderen Identität mit seiner Herkunft zusammenhängt. Sie zu entdecken, ist aber noch ein weiter Weg.

Lisa Ohlin ist mit ihrem ersten Spielfilm eine hervorragende Literaturverfilmung des Romans Simon: Roman von Marianne Fredriksson gelungen. Mit einer erstklassigen Besetzung (u.a. Jan Josef Liefere als Isaks Vater Ruben) und einer durchdachten Dramaturgie werden sowohl äußere Ereignisse in ihrer Verschachtelung ineinander, als auch innere Bewegungen der Personen durch Naturbilder und klassische Musik anschaulich gemacht. Die Geschichte der Kindheit geht fließend in die des Heranwachsenden und erwachsenen Simon über. Dabei spiegeln sich die weltpolitischen Ereignisse in der Alltagswelt zweier Familien, die man nach zwei Stunden nur ungern wieder verlässt.
Sehr sehenswert!
11 Kommentar|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 16. Juni 2013
Simon ist der Sprössling des Schreiners Erik uns seiner Ehefrau Karin Larsson, so beginnt der Film. Der kleine Simon ist ein introvertierter Junge, der gerne liest, nachdenkt, träumt und obwohl seine Eltern ihn innig lieben, ist es doch für den Vater sehr schwer zu begreifen, dass Simons Interessen so sehr konträr sind zu den Vorstellungen, die er von einem Sohn und eventuellen Nachfolger für seinen Betrieb hat.

Isak, der Sohn der sehr wohlhabenden jüdischen Eltern Ruben und Olga wird ebenso innig von seinen Eltern geliebt, und auch er "schlägt ein wenig aus der Art", da er im Gegensatz zu seinen Eltern große Freude am Handwerklichen und am konkreten Zupacken hat.
Die beiden Jungs Isak und Simon, die in die gleiche Klasse gehen, werden schnell Freunde und als die Nazis auch in Schweden immer mehr Macht und Einfluss erlangen, halten die beiden Jungs wie Pech und Schwefel zusammen. Die Eltern der Buben freunden sich ebenso an. Erik freut sich über Isaks Interesse am Handwerklichen und Ruben fördert die literarisch-musische Begabung von Simon. Als Isaks Mutter unter dem politischen Druck kollabiert, wachsen beide Jungs wie Brüder in Simons Familie auf.

Ruben und Simons Mutter Karin verstehen sich besonders gut und trotz mancher Reibereien und Irritationen reifen die Kinder durch die Förderung ihrer Eltern zu verantwortungsvollen Erwachsenen heran. Als Simon, bereits erwachsen ist und erfahren muss, dass er als Halbjude adopiert wurde, bricht für alle eine schwere Zeit mit weitreichenden dramatischen Folgen an.

Dieser Film ist vielschichtig und von großer Dichte, er behandelt jedoch mehrere Themenbereiche: die Einflüsse der Naziherrschaft, die Erwartungshaltung von Eltern an ihre Kinder, ein Reifungsprozess Heranwachsender, das späte Offenbarwerden einer Adoption und seine Folgen. All dies wird eindrücklich und nachvollziehbar dargestellt, beleuchtet und hinterfragt, wenngleich ich die Kritik verstehe, dass allzu viele Themenbereiche angeschnitten wurden, von denen man sich wünschte, dass sie intensiver beleuchtet worden wären.
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am 3. April 2013
... das ist Lisa Ohlins -Simon Jede Familie hat ihr Geheimnis-. Nach der Romanvorlage von Marianne Fredriksson hat Ohlin das Drama um die Familien Larson und Lentov sehr gut in Szene gesetzt. Vor allem die Kameraarbeit Dan Laustsens beschert dem Film wunderbare Bilder, die den Zuschauer in den Bann schlagen. Fredrikssons Geschichte spielt vor allem im Zeitraum der Jahre 1939 bis 1945 in Schweden.

Simon Larson(Bill Skarsgard) ist ein seltsames Kind. Der Vater Erik(Stefan Gödicke) ist Tischler, die Mutter Karin(Helen Sjöholm) kümmert sich um den Haushalt. Die Familie lebt auf dem Land. Simon ist völlig anders. Er träumt in den Tag hinein, liest gern und hat als einzigen Freund eine alte Eiche mit einem Baumhaus, in dem er seinen Gedanken nachhängt. Als Simon die Höhere Schule besuchen kann, will sein Vater das zunächst verhindern, aber Karin setzt sich gegen Erik durch. Auf der Schule lernt Simon Isak Lentov(Karl Linnertorp) kennen. Er ist Jude und wird von den anderen Schülern gemobbt. Isaks Vater Ruben(Jan-Josef Liefers) ist ein reicher Buchhändler, dessen Frau aus Angst vor den Nazis das Haus nicht mehr verlässt.
Als die Deutschen in Skandinavien einmarschieren, gerät die Familie Lentov in Gefahr. Isak kommt auf den Hof der Larsons; auch Ruben hält sich dort viel auf. Es kommt zu Spannungen zwischen den Lentovs und Larsons, aber letztendlich versuchen beide Familien den Krieg unbeschadet zu überstehen. In dieser schweren Zeit muss Simon feststellen, dass es ein Geheimnis um seine Person gibt. Karin und Erik sind verschlossen, aber Geheimnisse finden immer ihren Weg ans Licht...

Eine sehr schöne Literaturverfilmung ist Lisa Ohlin da gelungen. Das Thema der Besetzung Schwedens durch die Deutschen ist in Deutschland weniger bekannt. Um so interessanter gestaltet sich die Geschichte um Simon Larson. Vor allem in der Besetzungsliste punktet der Film. Jan-Josef Liefers und Helen Sjöholm habe ich persönlich als brillant empfunden. Der Plot mag an manchen Stellen etwas oberflächlich sein, aber ich vermute Lisa Ohlin wollte nicht das Kriegsgeschehen, sondern die Beziehungen zwischen den Familien Larson und Lentov in den Focus ihrer Geschichte rücken. Das ist ihr wirklich gut gelungen.

-Simon Jede Familie hat ihr Geheimnis- ist anspruchsvoller Stoff für einen interessanten Abend vor dem Bildschirm. Mir hat das gut gefallen, ob das bei ihnen auch klappt, müssen sie ausprobieren...
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am 18. April 2015
Ein Film über einen sensiblen jungen Mann, der in der einfachen Familie, in der er aufwächst, nicht das bekommt, wonach er sich sehnt. Sein Innerstes offenbart ihm eine völlig andere Welt, als jene, in der ihn seine Familie sehen möchte. Diese verheimlicht ihm lange Jahre, dass er adoptiert wurde, aus Angst vor den Nazis und wahrscheinlich auch, um ihre eigene kleine heile Welt mit aller Macht zu erhalten. Doch die Wahrheit erreicht ihn und er geht seinen eigenen Weg.
Die Rezensionen, die den Film schlecht bewerten, nur weil vorher eine falsche Beschreibung drin war, sollten gelöscht werden, denn der Fehler wurde offensichtlich behoben. Mir hat der Film sehr gut gefallen.
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am 22. Juni 2015
"Simon" ist ein sehr schöner Film, mit schönen Bildern, gut erzählt. Etwas zum Nachdenken. Sehr empfehlenswert!

Ich habe den Film unter anderem auch deshalb gewählt, weil neben der deutschen und englischen Synchronisation auch der schwedische Originalton darauf sein sollte (laut Amazon-Beschreibung). Als ich die DVD in Händen hielt, war ich verwirrt: auf der Hülle waren als Sprachen lediglich "deutsch" und "englisch" angegeben, als Untertitel ebenso. Ich reklamierte die ungeöffnete DVD (in der Meinung, dass es vielleicht verschiedene Fassungen geben würde), und erhielt postwendend die gleiche DVD nochmals zugesandt. Daraufhin öffnete ich diese und sah mir den Film an - um festzustellen, dass in Wahrheit die Sprachen deutsch und schwedisch als Tonspuren enthalten sind, sowie deutsch und englisch als Untertitel. Somit ist sowohl die Beschreibung bei Amazon als auch der Aufdruck auf der DVD-Hülle nicht korrekt.
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am 28. November 2014
2 Familien in Schweden zur Zeit des 2. Weltkriegs. Wunderbare Vater-Sohn Beziehungen mit Erwartungen, Missverständnissen, Ängsten und Hoffnungen. Die Ängste von Juden im 2. Weltkrieg, Alkoholprobleme und Adoption sind auch Thema im Film und den Familien. Da ist genug Potential gegeben, das auch ausgelebt wird. Dabei wird nie übertrieben. Letztendlich die Abnabelung von der Mutter wird gut dargestellt mit all den schmerzhaften Gefühlen und verpassten Möglichkeiten, die oft nicht mehr nachgeholt werden können. Der Film hat mir gut gefallen und ich würde ihn mir wieder ansehen.
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am 18. Mai 2015
ein guter Film, den man sich auf alle Fälle anschauen kann.
Ich fand den Film ganz gut, jedoch nicht jedermanns Sache.
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am 28. Januar 2013
Die Geschichte von "Simon" ist eine Geschichte voller Leidenschaft, Verzweiflung, Traurigkeit, aber auch Poesie und Hoffnung.
Wer die Autorin Marianne Fredriksson kennt(u.a. Hannas Töchter), weiß, dass sie eine Meisterin großer Familiengeschichten ist. Der Film basiert auf ihrem Bestseller "Simon", ist hochkarätig besetzt und großartig inszeniert bis hin zur Filmmusik.

Natürlich macht der Film traurig. Inhaltlich möchte ich eigentlich gar nicht viel verraten, denn gerade in diesen überraschenden Verschachtelungen der Familie liegt viel Berührendes. Besonders quälend war für mich, mit ansehen zu müssen, wie Simon seiner "Mutter", die ihn mit wärmster Liebe und Nähe großgezogen hat, nicht verzeihen kann, dass sie ihm verschwiegen hat, nicht die echte Mutter zu sein. Das konnte sie nach ihrer Überzeugung erst nach Kriegsende erzählen, um Simon zu schützen. Simons anschließende Härte gegen sie und die Begegnung mit seiner leiblichen Mutter, das sind große filmische Momente.
Ebenso großartig Jan Josef Liefers als Vater des Freundes von Simon in seiner unerfüllten Liebe zu Simons "Mutter", die Szenen dieser beiden: beeindruckend gespielt diese unglückliche Leidenschaft, die nicht sein darf, aber eben so stark ist.
Dieser Film bleibt über den langen Zeitraum von zwei Stunden spannend, wird gegen Ende immer dichter und emotionaler.

Vergleiche hinken ja immer und deshalb bin ich froh, diesen Film schwer mit anderen vergleichen zu können, um ihn der richtigen Zuschauergruppe empfehlen zu können. Deshalb vielleicht hier nur die letzten Filme, die ich sehr mochte: "Huhn mit Pflaumen", "Barbara", "Hinter der Tür" - also, wer diese Filme mag, für den ist "Simon" auf jeden Fall etwas.
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am 31. Oktober 2014
Der Film wird beschrieben mit der Tonspur Englisch Deutsch Schwedisch.
Auf der Hülle steht dann Englisch Deutsch als Tonspur (Schock für mich als Schwedin).
In Wirklichkeit ist die Tonspur Schwedisch und Deutsch (kein Englisch).
Nunja, enttäuscht zurück bleibt derjenige, der den Film mit Englischer Tonspur gucken wollte.
Ansonsten…toller Film!!!
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am 30. Juli 2014
Klassische schwedische Jugendliteratur fantastisch umgesetzt, fern von schwülstiger Hollywood Genres.
Ein packender Erzählfluss! Tiefsinnige und -gehende Geschichte vom Erwachsenwerden in einer schwierigen Zeit und unter schwierigen Umständen. Ein zu sich selbst finden und den Wert guter Freundschaften.
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