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5.0 von 5 Sternen La dolce vita
Nachdem Fellini "Die Nächte der Cabiria" abgedreht hatte erschien dann im Jahre 1960 sein wohl berühmtester Film, "La dolce vita" zu deutsch "Das süße Leben".
La dolce vita schildert die Arbeit eines Klatschreporters. Aber nicht nur das, sondern er zeigt die Höhen und Tiefen der menschlichen Gesellschaft. Der Film...
Vor 16 Monaten von Reinhard S veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Schöner Film
Ein sehr schöner kultiger Film mit der legendären Trevi-Brunnen Szene. Leider zieht sich der Film ganz schön hin und wird somit irgendwann ermüdend.
Vor 2 Monaten von Señorita J. veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen La dolce vita, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem Fellini "Die Nächte der Cabiria" abgedreht hatte erschien dann im Jahre 1960 sein wohl berühmtester Film, "La dolce vita" zu deutsch "Das süße Leben".
La dolce vita schildert die Arbeit eines Klatschreporters. Aber nicht nur das, sondern er zeigt die Höhen und Tiefen der menschlichen Gesellschaft. Der Film hält den Menschen quasi einen Spiegel vors Gesicht, das ganze ist eine Metapher auf das Leben. Die Frage nach dem Sinn der Existenz wird hier gestellt.
La dolce vita ging in die Filmgeschichte ein, nicht nur wegen der guten Schauspieler und dem hervorragenden Drehbuch sondern auch auf anderem Gebiet. Dieser Film prägte die Kultur der damaligen Zeit, die Rollkragenpullover wurden en vogue, man nannte sie dolce vita. Paparazzo, der Name des wohl berühmtesten Fotografen der Filmgeschichte wurde im Plural international der Begriff für die Klatschreporter.
Auch die Restauration in HD ist bestens gelungen. Das Bild ist perfekt, der Ton ist in Ordnung.Nur schade, das es auf der Blu Ray keine Extras gibt, sonst ein Film der Extraklasse, wirklich empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bröckelnde Fassade, 26. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita [Blu-ray] (Blu-ray)
In dem Film folgen wir dem Römischen Journalisten Marcello Rubini (Marcello Mastroianni) auf seinen Streifzügen durch die High Society Roms, bei denen er allehand aufregende Frauen kennenlernt, die ihn von seiner eigenen, ihn stets bemutternden, Verlobten völlig ablenken. Er verliehrt sich so mehr und mehr in den Wirren der Gesellschaft, bis er, als ein Geschätzter Freund und Schriftsteller Selbstmord begeht, plötzlich in einen Abgrund und hinter die Fassade blickt.
Doch es ist bereits zu spät...
Fellini hat mit diesem Sittengemälde der verruchten Römischen High Society den Spiegel vors, von Geschwühren zerfressene, Antlitz gehalten. In Episodenartiger Erzählweise erfahren wir als Zuschauer mehr und mehr, dass ein Leben in Saus und Braus mehr Schein als Sein ist und für die angehörige Gesellschaft außer viel Alkohol und endlosen Partys eigentlich nur Leere und Langeweile zu bieten hat.
All dies findet vor der wunderschönen Kulisse des Roms der Sechziger Jahre statt und wartet so mit zahlreichen Schauwerten auf. Die Szene in der Anita Ekberg im Fontana Di Trevi Brunnen tanzt ist sogar ein kleines Stück Filmgeschichte geworden und gehört zu den Unvergesslichen Momenten des Europäischen Kinos.
Neben Ekberg (The Killer Nun) und Mastroianni (Das 10. Opfer, Die Sonntagsfrau, 8 1/2) sind Ida Galli (Un Bianco vestito per Mariale, Il Dolce Corpo di Deborah) und Pasolini's Muse Laura Betti (Bay of Blood, Hatchet for the Honeymoon) in kleineren Nebenrollen zu sehen.
Die aktuell erschiehnene Blu-ray bietet dieses europäische Ausnahmemeisterwerk in grandioser und nie dagewesener Bild und Tonqualität.
Weniger als die Höchstnote wäre hier eine pure Schmach für dieses, aus einer Zeit in der es noch um Kino als Kunst und Ausdrucksform ging stammende Werk!
Dicke 10/10 Punkten
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen La dolce vita, 2. August 2007
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita (DVD)
Während seiner Recherchen für "Die Nächte der Cabiria" war Federico Fellini auf ein gesellschaftliches Phänomen gestoßen, das ihn mehr und mehr zu faszinieren begann: Die reiche Oberschicht des Landes führte gegen Ende der 50er Jahre ein Leben der Ausschweifungen und Dekadenz, deren Zentrum die römische Via Veneto mit ihren Bars und Straßencafes war. Diesem bunten Treiben nahmen sich der Regisseur und drei Drehbuchautoren an und entwarfen das ebenso faszinierende wie abstoßende Panorama einer Gesellschaft, die an ihrem eigenen Luxus und Wohlstand zu ersticken droht. Exemplarisch dafür ist der junge Reporter Marcello Rubini (Mastroianni), der für ein Skandalblatt schreibt, obwohl er insgeheim die Hoffnung hegt, eines Tages ein seriöser Schriftsteller zu sein. Vorerst lässt er sich jedoch von einer Party zur nächsten, von einem vermeintlichen gesellschaftlichen Höhepunkt zum anderen treiben und frönt den schnellen Vergnügungen der Menschen, über die er berichten soll. Innerhalb der episodenhaften Handlung hat er eine kurze Affäre mit einer reichen Erbin, macht mit einem Filmstar (Ekberg) die Nacht durch, berichtet über eine angebliche Marienerscheinung und nimmt an einer wilden Orgie teil. Zwischendurch muss er noch seine Geliebte, die aus Eifersucht einen Selbstmordversuch unternommen hat, ins Krankenhaus fahren und sich mit seinem Vater treffen, der vom Lebenswandel seines Sohnes schockiert ist.

Zu den bekanntesten Szenen dieses meisterlichen Werkes, das einen Meilenstein der Filmgeschichte darstellt, gehören mit Sicherheit die spektakuläre, symbolische Eröffnungseinstellung, in der eine riesige Christusstatue per Hubschrauber aus der Stadt geflogen wird, sowie das Bad von Anita Ekberg als Filmdiva Sylvia in Roms berühmtem Trevi-Brunnen. Die Dreharbeiten, für die man die Via Veneto teilweise nachgebaut hatte, dauerten ein halbes Jahr und brachten das Ergebnis von 92.000 Meter belichtetem Material, was einer Spieldauer von ungefähr 56 Stunden entspricht. Mit seiner Laufzeit von annähend drei Stunden stellte das fertige Produkt dann auch den ersten italienischen Spielfilm mit einer derart gewaltigen Überlänge dar. La dolce vita, ein Begriff, der mittlerweile in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen ist, schlug im wahrsten Sinne des Wortes wie eine Bombe ein: Bei der Mailänder Premiere wurde er ausgepfiffen und es kam zu tumultartigen Szenen, als mehrere Besucher Fellini beschimpften und sogar anspuckten. Später beschäftigte sich das römische Parlament mit der angeblichen Amoralität des Films, der nach Meinung nicht weniger ganz Italien in den Dreck ziehen würde, und der Vatikan hielt seine Schäfchen an, die Kinos zu meiden. Der Regisseur selbst bemerkte zu diesen Vorwürfen: "Mein Film ist keusch, er beschreibt das Böse, ohne sich darin zu gefallen." Der ganze Wirbel war natürlich kostenlose Publicity, und das Publikum stürmte die Kassen - zunächst in Italien, später auf der ganzen Welt. Ein wahrer Preis-Regen folgte, darunter die Goldene Palme in Cannes, der Preis der New Yorker Filmkritiker als Bester ausländischer Film sowie ein Oscar für die besten Kostüme.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gesellschaftskritik mit grossen Bildern und viel Symbolik, 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita (DVD)
Nein, süß ist dieses Leben bei weitem nicht, das der römische Jet Set da Ende der 50er Jahre führt, für den normalen arbeitenden „Kleinen Mann“ eher abstossend, aber der Film könnte genauso in der Jetztzeit in München oder Madrid oder London spielen, Viel hat sich nicht verändert. In der Person des Frauenlieblings und Boulevard-Journalisten Marcello, der aus seinem verkorksten Privatleben (Familie, Verlobte) flieht, werden wir mitgenommen in die inhaltlose, oberflächliche Welt einer gelangweilten und infantilen Schickeria voller Selbsthass, die sich von Amüsement zu Amüsement hangelt, sich darin gefällt, sich öffentlich gegenseitig zu demütigen und zu quälen, dazu eine allgegenwärtige Meute von Paparazzi, die wie ein Schwarm Schmeissfliegen ohne jedwede Hemmung sich auf alles stürzt, was auflagefördernd zu sein scheint, ja selbst vor dem Tod ohne Respekt, Exzesse aus endlosen Partys, Sex ohne Liebe und Alkohol usw.
Allen, die sich einen gewöhnlichen Unterhaltungsspielfilm erwarten, sei gesagt: Dies ist mehr eine dokumentarische Aneinanderreihung von zur damaligen Zeit real passierten skandalösen Szenen des römischen Nachtlebens ohne eigentlichen Handlungsstrang.
Die Charaktere sind fast durchweg unsympathisch gezeichnet, sie kennen keine Moral, noch Selbstrespekt, schwanken zwischen Verzweiflung (Marcellos Braut) und Promiskuität, die Hauptperson Marcello ist ein zerrissener Antiheld. Eigentlich kommen während der fast 3 Stunden nur 2 menschliche Wesen darin vor, die respektabel erscheinen: Steiner, ein wirklicher Intellektueller, ganz im Gegensatz zum Gernegross Marcello voller Seele und Gefühl, der aber innerlich auch voller Ängste ist und keinen Ausweg für sich und seine Kinder sieht ausser dem Freitod und ein junges unverdorbenes engelhaftes Mädchen, welches zuerst Marcellos ewige Lüsternheit weckt und in der sehr surrealistischen Strand-Szene am Schluss (La Strada lässt grüßen!) wie ein Engelswesen von einem anderen Stern plötzlich auftaucht und versucht mit Marcello zu kommunizieren, der aber nach einer weiteren alkoholgeschwängerten Orgie für einen Aussenstehenden nicht mehr erreichbar ist, und das liegt nicht nur am Sturm und Brandung...
Überhaupt ist diese letzte Szene in meinen Augen viel eindrucksvoller, als die immer nur zitierte berühmte Brunnenbadeszene dieses kichernden Film-Starlets (A. Ekberg), das selbst noch zu dumm ist, selbständig auf Reporterfragen zu antworten, nämlich als die restlos verkommene Partygesellschaft aus jungen Adligen, Filmstars, Transvestiten usw. im Morgengrauen an den Strand eilt, um eine weitere vermeintliche Sensation zu begaffen aber dann nur sich selbst sieht, in Form eines toten, schon halb verfaulten Meeres-Ungeheuers (ein riesiger Rochen).
Ein abendfüllender Film voller subtiler Kritik an einer bestimmten Gesellschaftsschicht, toller schauspielerischer Leistungen und grosser Bilder und Symbolik. Aber wie gesagt, nichts zum Mitlachen oder Mitfiebern und schon gar keine „Liebeserklärung des Regisseurs an Rom“ wie man so oft lesen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Es gibt nur zwei Dinge: die Leere und das gezeichnete Ich." (Benn),, 4. August 2008
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita (DVD)
Jeder kennt die Filmszene, in der die vollbusige Anita Ekberg lasziv durch die "Fontana de Trevi" tanzt. Dieses Sexsymbol der frühen 60er Jahre visualisiert und verspricht zugleich - wie kaum eine andere Darstellerin - das " Dolce Vita " im Rom der frühen 60er Jahre, das dem Zuschauer von heute allerdings etwas befremdlich erscheint. Dennoch spielt Ekberg keineswegs die Hauptrolle in dem 167 Minuten andauernden Streifen. Fast scheint es so als habe Fellini durch diese Schauspielerin für sein Werk im Vorfeld Aufsehen erregen wollen, denn das Bild ging bereits um die Welt, lange bevor der Film abgedreht war.
Der junge Marcello Mastroianni spielt einen Klatschkolumnisten, der sich gemeinsam mit einem Heer von Paparazzis auf der Via Veneto bewegt . Dort treffen sich die Reichen und die Schönen Roms , aber auch die Intellektuellen, die Künstler und die Filmleute.

Marcello ist diesen Leuten, die ihn mögen, immer ganz nah, um über ihr Jet-Set-Leben berichten zu können, vielleicht aber auch, weil deren abgefahrenes Dasein einen gewissen Reiz auf ihn ausübt.

Der Journalist nimmt an den dekadenten Partys teil, lässt sich von den gelangweilten, reichen Frauen verführen und natürlich gehen diesem "Latin Lover" die Augen über als sich besagte blonde, wuchtbrummige Brunhilde als lebendig gewordene Männerfantasie im Brunnen räkelt. ( Eine ganz ungemein amüsante Szene!)

Alle Sequenzen wirken surreal. Vom alten Rom sieht man außer dem Trevi- Brunnen kaum etwas. Stattdessen werden neu erbaute Hochhäuser gezeigt, die wohl als Symbol für den wirtschaftlichen Aufschwung galten, aber auch zeigen sollen, dass das, was sich abspielt, ebenso gut an einem anderen Ort ereignen kann. Es geht nicht um das Lebensgefühl in Rom jener Jahre, sondern um das Lebensgefühl einer Gesellschaftsschicht in der damaligen Zeit, weltweit.

Bis auf Marcello und seinen Freund Steiner (einem Intellektuellen), der sich schließlich angewidert erschießt, sind die gezeigten Personen allesamt geistlos den Oberflächlichkeiten des Seins ergeben. Dialoge finden zwischen diesen Menschen nicht statt. Sie produzieren sich, saufen bis zum Abwinken und frönen dem Sex in dieser Welt des schönen Scheins und der Vergänglichkeit.

Marcellos Verlobte ist das ebenso unerquickliche Gegenbild des dargestellten Verhaltens der Schickeria . Kleingeistig, vereinnahmend und spießig versucht sie Einfluss auf Marcello zu nehmen. In meinen Augen ist ihr Verhaltensmuster noch schlimmer als das vom Rest der Bande.

Ist es Marcello möglich - unbeeinträchtigt von seinem Umfeld - seinen eigenen Weg zu gehen?
Oder ist diese Frage gar unerheblich in einem Film, der darauf verzichtet eine Geschichte zu erzählen?

Empfehlenswert!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassische Dekadenz, 12. Februar 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita [VHS] (Videokassette)
"La dolce vita - Das süße Leben", Federico Fellinis Film um den römischen Papparazzo Marcello (Marcello Mastroianni) beschreibt schon im Jahr 1959 weit vorausschauend Tendenzen der Sensationsberichterstattung, des Startkults und des Lebens der "Reichen und Schönen", welches bei allem Glamour ein sinnentleertes und oberflächliches bleibt. Wir beobachten Marcello zwei Tage lang auf seinem Trip durch die Welt der High-Society. Kontrastiert wird deren Luxusleben durch eine Reportage von einer Marienschauung zweier Kinder und einer Begegnung Marcellos mit einem jungen freundlichen Mädchen, das in seiner Unschuld die Dekadenz der "Dolce Vita" entlarvt. Marcello wirkt wie ein Spiegel des glitzernden, aber unmoralischen Tuns, über das er berichtet und gleichzeitig wie das gnadenlos registrierende und analysierende Auge, das nicht wegschauen kann. So werden die spaßigen Orgien der Stars zu quälenden Dokumentationen von Einsamkeit und Langeweile. Der Geniestreich, den Fellini mit "La dolce Vita" kreierte, ist aber, dass jener Mikrokosmos der "Upper Class" beispielhaft für eine Welt zu stehen scheint, die sich dem Materialismus und eher dem Schein als dem Sein verkauft hat, eine Welt, deren humane Werte in Auflösung begriffen sind. Ein hervorragender Film eines herausragenden Regisseurs und ein Meilenstein der Filmgeschichte.
Neben dem großartigen Mastroianni hatte Anita Ekberg hier ihren berühmtesten Kinoauftritt (nackt in einem Brunnen badend) und Nico, das deutsche Fotomodell, das sieben Jahre später mit "The Velvet Underground" Popgeschichte gemacht hat, ist in einer Nebenrolle zu sehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Untertitel, 30. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita [Blu-ray] (Blu-ray)
Prima Bildqualität. Zum Film selbst muss man nix mehr sagen. Weshalb also nur 4 Sterne? Es sind mal wieder die deutschen Untertitel. Wer sich die Originalfassung ansehen möchte und des Italienischen nicht allzu mächtig ist, sieht sich mit Untertiteln konfrontiert, die der deutschen Synchro entnommen sind und nur ansatzweise das wiedergeben, was in der - zugegebenermaßen ebenfalls synchronisierten - italienischen Version gesprochen wird. Da erscheinen dann Zweizeiler, während im Original absolut nix zu hören ist. Gut, immerhin wird so deutlich, wie verfälschend oft eine - auch gute - Synchronisation sein kann.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Restaurierung, 26. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita [Blu-ray] (Blu-ray)
LA DOLCE VITA [1960]

Universum bietet hier wirklich tolle Qualität für wenig Geld. Der Film ist wunderbar restauriert und auch die Möglichkeiten der DL-BD sind gut genutzt. Allein dem Film kommen satte 39GB zu und das mit nur zwei HD-2.0-Spuren. Super!

Hier sind ein paar genaue Daten:

Freigabe: FSK 12
Laufzeit: 175:10 Min
Regionalcode: B
Blu-ray Disc-Format: DL (double-layer) = 41GB, davon 39GB für Film und Ton, dafür muss man leider auf Extras verzichten
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray, Wendecover)
Bildformat: 2,35:1 (1080p)
Tonformat: Deutsch, Italienisch (DTS-HD Master Audio 2.0 Mono)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Vor dem Film wird ausgiebig erläutert, wie sorgsam und aufwendig man bei der Restauration war (etwa der 4k-Scan).

Meine volle Kaufempfehlung!

PS: Ein Vorrezensent schreibt korrekt, das das Bild recht hell wirkt. Natürlich kann man je nach Belieben die Helligkeit LEICHT absenken. Nötig ist das jedoch nicht, da hier kein Versehen vorliegt. Der Vorspann zeigt gut, dass das Schwarz des Bildes nahezu perfekt dem Schwarz des Scope-Balkens entspricht. Man hat sich hier bewusst für einen bestimmten Helligkeitsverlauf im Bild entschieden, um Details zu erhalten und nicht den ganzen Film versehentlich zu hell präsentiert (wie scheinbar bei Concordes TESS-Veröffentlichung).
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5.0 von 5 Sternen Zeitlose Kritik, 28. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita (DVD)
Die DVD ist technisch ohne Fehler, der Film selbst ein zeitloser Klassiker. Die Besetzungsliste liest sich wie ein Who is Who des damaligen
italienischen Films (allerdings mit 'Gastarbeitern'). Fellini übt heftige Kritik an der römischen höheren Gesellschaft, er zeigt sie mit all
ihren Schwächen. Die Ausschweifungen wirken lächerlich. Der Protagonist ist ein geltungssüchtiger Gesellschaftsreporter, phantastisch gespielt
von Marcello Mastroianni. Seine privaten und beruflichen Schwierigkeiten sind alltäglich, für ihn allerdings ein Drama.
Die berühmteste Szene ist die, in der sich Anita Eckberg (keinesweg nackt, sondern in einem wunderschönen dunklen Kleid) im Trevibrunnen aalt.
Dabei wirkt sie nur auf den ersten Blick lasziv und erotisch, sieht man genauer hin, so ist sie eher unsicher und verstört.
Bösartige Kritiker haben Fellini Scheinheiligkeit vorgeworfen, denn er war zeitweise auch Teil dieser morbiden Gesellschaftsklasse und ganz
bestimmt kein Kind von Traurigkeit.
Der Film ist jedem zu empfehlen, der gesellschaftskritische Ansätze schätzt, und er ist heute noch aktuell.
Meiner Meinung nach ist die Bildqualität gut, aber die Tonspur klingt manchmal etwas hohl. Es gibt zusätzlich eine Bildergalerie, die nicht
nur Standfotos aus dem Film umfasst, und es gibt Informationen zu Mitwirkenden.
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5.0 von 5 Sternen La dolce vita, 28. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: La dolce vita [Blu-ray] (Blu-ray)
Der 'Sensationsfilm' von einst hat an Aussage und Stimmung bis heute nichts eingebüßt. Die Stimmungsbilder wurden von Fellini unnachahmlich eingefangen.
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La dolce vita
La dolce vita von Marcello Mastroianni (DVD - 2013)
EUR 9,99
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