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Kundenrezensionen

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am 24. März 2013
Bei Solomotetten handelte es sich im Barock um eine Sonderform, eigentlich um Kantaten mit geistlichem, d.h. lateinischem Text. Arien und Rezitative also, ganz wie in der Oper, und ebenso virtuos und emotional wie in dieser. Solomotetten hat die junge Sopranistin Julia Lezhneva also für ihr Debütalbum gewählt, durchaus klug, denn so konnte sie Kompositionen von Vivaldi, Händel, Porpora und Mozart auf einer CD kombinieren und ihre stupenden Fähigkeiten in verschiedenen Stilen demonstrieren.
Julia Lezhneva verfügt über eine Stimme von einer Klarheit und Kraft, wie es sie wohl nur einmal in einer Dekade oder sogar einer Generation gibt, und die durch eine langjährige und exzellente Ausbildung bereits jetzt vollkommen entwickelt ist. Ihr hohes Register kann nur mit dem Wort kristallklar beschrieben werden, das mittlere und tiefere sind ebenfalls klar, aber dunkler, androgyn und doch warm. Hervorragend fokussiert ist diese Stimme mit ihrem Timbre von berückender Schönheit, vor allem aber zeigt die junge Sopranistin ein hervorragendes Gefühl für eine stilvolle Tonbildung. Hörbar gestaltet Lezhneva alles vollkommen natürlich aus der Musik selbst und ihrer Freude am Singen heraus und berührt damit umso mehr. Lezhneva verfügt über eine makellos Technik, singt die komplexesten Koloraturen so natürlich, wie andere atmen, verfügt über ein großartiges messa die voce und singt einen vollkommenen Triller in der perfekten Geschwindigkeit.
Zwei so bekannte wie schwierige Motetten von Vivaldi und Mozart bringt Lezhneva hier noch einmal - dennoch lohnt es sich diese Einspielung zu hören. Der Stimmklang dieser Sängerin ist geradezu suchterzeugend schön, ihre Technik in diesen Stücken mit ihrem sehr großen Stimmumfang absolut überzeugend. Erstaunlich kraftvoll und androgyn im Klang im ersten Satz des Vivaldi, lieblicher bei Mozart, stets stilvoll und technisch perfekt überzeugt hier alles.
Die eigentliche Entdeckung dieser CD (außer der Sängerin) ist die Komposition von Nicola Porpora, der ja im Moment glücklicherweise gerade seinen Platz als Komponist wiedererlangt - in der Tat zwischen Händel, Vivaldi und Mozart, gleichrangig. Bereits der erste Satz der hier erstmals eingespielten Motette lässt einen verwundert und etwas sprachlos zurück ob der raffinierten, jubilierenden Melodie und Komposition, aber auch angesichts der gesanglichen Schwierigkeit mit zahlreichen einkomponierten Trillern, die Frau Lezhneva unglaublicherweise tatsächlich alle singt (hiermit erinnert sie an Cecilia Bartoli). Es folgt ein sehr bewegendes Accompagnato, und mehr ausdrucksvolle Virtuosität. Für Lezhneva gilt offensichtlich, dass für sie technisch nichts zu schwierig wäre, um es zu singen, und es ihr umso mehr Freude macht, je schwieriger die Musik eigentlich ist - es ist die pure Freude, dies anzuhören.
Dass auch der Giardino Armonico wie immer auf dem höchsten möglichen Niveau spielt, braucht man diesem Ensemble kaum zu betonen.
Die einzige Unvollkommenheit dieser CD ist, dass Lezhnevas sehr starke Stimme im fortissimo ein oder zweimal das Mikrophon überfordert und eine Übersteuerung hervorruft - sollte bei einer CD nicht sein, aber wer diese Sängerin jemald live gehört hat, weiß, dass ihre Stimmkraft wirklich geradezu übernatürlich und der Lapsus deshalb verständlich ist. Die sehr natürlichen Fotos der CD sind ungewöhnlich, aber für diese sympathische Sängerin ganz passend - hier ist alles echt, alles natürlich und steht im Dienste der Musik.
Zweifellos eine der großen Sängerinnen der Zukunft, vielleicht die vielversprechendste. Man kann sich auch schon auf das "Stabat Mater" (von Pergolesi) mit ihr freuen, und auf ihre Konzerte.
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am 30. Januar 2014
Ich mach sonst nie Rezensionen. Aber diese Musik hat mich berührt wie seit Jahren keine andere. Die Stimme ist nur schön. Ich las eine Rezension, daß Frau Lezhneva ohne Vibrato sänge: Das stimmt nicht, sie setzt sehr wohl und stimmig passend Vibrato ein. Aber eben nicht dauernd und permanent. Die Stimme ist wunderbar, in allen Lagen vollkommen. Sie singt völlig anders als bisherige Interpretationsweisen; und ich kann mir schon nach ein paar Durchläufen gar nicht mehr vorstellen, daß man diese Musik anders singen kann. Ich hab dann noch mal andere Aufnahmen verglichen: Die kann ich jetzt alle in den Müll werfen, ich mag keine andere mehr hören, die sind im Vergleich gräßlich.
1 Punkt Abzug für die schlechte Qualität der CD; obwohl von Decca, treten auch nach Umtausch störende Artefakte und komische Geräusche auf. Schade, und vielleicht fällt dies bei dieser unglaublich transparenten und kristallklaren Musizierweise besonders störend auf.
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am 24. November 2014
Nicht selten muss das Werk barocker Komponisten als bloßes Virtuosenfutter her-halten. Dass es auch anders geht, beweist die neue CD Alleluia von Julia Lezhneva. Die junge Russin stellt den üppigen Kompositionen ihre schlanke Stimme nicht ent-gegen, sondern zur Verfügung, wodurch sie beeindruckt, ohne beeindrucken zu wollen. Lezhneva verblüfft durch präziseste Koloraturen in den schnellen Arien, um ihre Triller können sie Blockflöten-Virtuosen nur beneiden. Ihre ungemein bewegli-che Stimme glänzt wie die stellae clarae, die in Nicola Porporas Motette besungen werden. Besonders in den Rezitativen lässt ihre Textdeutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Die opernhaften Arien Vivaldis und Händels gestaltet Lezhneva gefühlvoll und trotzdem mit eleganter Bescheidenheit. Leider lässt das etwas unglückliche Sound-Mastering ihre Höhen ab und an schrill werden. Das werden insbesondere diejeni-gen bedauern, die Lezhneva bereits live erleben durften.
Giovanni Antonini gelingt mit seinem Il Giardino Armonico der Balance-Akt zwischen kraftvollem, vitalem Spiel und galanter Feingliedrigkeit. In Porporas Motette In caelo stelle, dem Glanzstück dieses Albums, betten Antonini und Lezhneva sämtliche Ornamente spätbarocker Opulenz in lange Linien und gut verständliche Phrasierungen ein und leisten dadurch einen großen Dienst am Werk des Komponisten. Die CD schließt mit Mozarts Exsultate, jubilate und man hat das Gefühl, dieses Evergreen der Musikgeschichte zum ersten Mal zu hören.
Die vier kompletten Solo-Motetten der CD sind chronologisch angeordnet und for-mal sehr ähnlich, das Konzept des Albums ist jedoch das von Gegensätzlichkeiten und geht darin bestens auf: Feuer trifft auf Eis, italienische Lebenslust auf klerikale Strenge.
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am 8. Mai 2016
Ich bin ein einfacher Mensch. Von klassischer Musik und den Interpreten (Sängerinnen/Sänger) bin ich seit meinen Kindertagen angetan.
Ehrlich gesagt, habe ich mich nie wirklich darum gekümmert was man so in den Medien hört, und wer eine Diva ist oder nicht und und und ....
Mich hat von Anfang an beindruckt wie ein Menschlicher Körper diese Töne erzeugen kann.
Der Klang einer Stimme ist Geschmackssache und völlig subjektiv.
Virtuosität und Größe einer Stimme ist was ganz anderes. Diese Virtuosität besitzt Julia Lezhneva absolut.
Himmlisch Ihr zuzuhören!
m.garciakreiss@gmx.de
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am 17. März 2014
...man kann nur beten, das Julia Lezhneva nicht verheizt wird. Leider ist Decca schon dabei, ihren Auftritt zu verkitschen. Auf der website von Lezhneva (garantiert von Decca gemacht) gibt es ein Video vom Alleluja: Kitsch hoch drei. vom Winde beweht im weissen Schleierkleide...und das bei einem Hallelujah von Mozart!!! So unpassend wie sonstwas. Ach herrjeh, dabei hat die grossartige Sängerin das gar nicht nötig.
Es gibt auf youtube einen Film vom Entstehen der Pergolesi Stabat Mater-CD mit Jaroussky: Zu Herzen gehender Gesang und Natürlichkeit.
Die Stabat Mater-CD ist auch SEHR zu empfehlen.
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am 1. Februar 2015
Julia Lezhneva ist für mich eine der besten Sopranistinnen , die es gibt. Diese junge Frau singt UN-GLAUBLICH gut. Manche Sopranistinnen werden mir an manchen Stellen doch "etwas zu viel". Julia Lezhneva singt , wie Mozart komponiert hat. Schaut man Videos auf YouTube an, könnte man denken, es ist total leicht .......... wie Ballett ... Wer selbst singt, weiss, was es bedeutet. Mir fährt es regelmässig in alle Fasern meines Körpers, wenn ich diese CD höre. Eine begnadete Sängerin und unheimlich symphatisch - ganz ohne Staralüren.
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am 21. Januar 2016
Eine Rezension hat mich auf die CD aufmerksam gemacht und ich habe zugeschlagen. Die Auswahl der Stücke ist sehr wohl bedacht, sie passen gut zusammen und heben sich gut voneinander ab. Julia Lezhnevas Stimme ist wirklich schön und kann gewaltig sein. Wirklich eine Freude, dieser Aufnahme zuzuhören.
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am 1. März 2015
Man könnte Julia Lezhnevas Stimme als "engelsgleich", wenn dass nicht so platt wäre, auch angesichts des Titels und des Cover-Fotos (das Werbe-Video von Decca auf You-Tube geht ebenfalls ganz in diese Richtung). Man würde der Sängerin aber Unrecht tun, alles nur auf die Schönheit ihrer Stimme zu reduzieren. Sie besitzt auch eine ausgefeilte Technik und es ist ja keineswegs einfach, diese Musik "natürlich" klingen zu lassen. Interessant, durchaus anspruchsvoll (da muss ich dem Rezensenten Ferdi zustimmen) ist auch die Programm-Zusammenstellung. Die verschiedenen Alleluja-Vertonungen nebeneinander machen deutlich, warum Mozart am Schluss steht und neben seinem Genie alles andere zweitrangig wirkt. Keine Begleitmusik zur Morgenandacht, eher doch etwas zum entspannten, aber konzentrierten Zuhören.
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am 18. Januar 2014
Die Qualität der CD würde m. E. keine fünf Sterne verdienen. Aber die Stimme dieser jungen Frau verdient alle Sterne dieser Welt.
Also doch 5 Sterne!
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am 30. April 2014
Julia Lezhneva hört sich "überirdisch" an. Ich habe noch nie so etwas gehört.Habe mir sofort alle CDs von ihr bestellt.
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