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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen610
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Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 und 2 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Rubinrot" und "Saphirblau"" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Es ist noch gar nicht lange her, da war Gwendolyn ein ganz normales Mädchen mit den typischen Freuden und Leiden eines Teenagers. Doch innerhalb weniger Tage hat sich ihr Leben komplett gedreht. Sie hat am eigenen Leib erfahren, dass sie einem auserwählten Kreis angehört und in der Zeit reisen kann. Des Weiteren hat sie Gideon de Villiers kennen und lieben gelernt. Aber nun muss sie erfahren, dass er scheinbar nur mit ihr gespielt hat. Zeit für Liebeskummer hat sie jedoch nicht, denn sie wird noch ganz andere Dinge erfahren, die ihr Weltbild auf den Kopf stellen werden und bei den wilden Verfolgungsjagden durch die Zeit muss die Gideon vertrauen können

Nach "Rubinrot" und "Saphirblau" findet die "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie ihren Abschluss in "Smaragdgrün". Wer die anderen beiden Bücher kennt, dem muss man eigentlich nur Folgendes sagen: Die Autorin nimmt die großartigen Charaktere aus den ersten beiden Bänden, erhöht das Tempo und die Spannung, hält das literarische Niveau und lässt die letzten noch offenen Handlungsstränge zusammen laufen, so dass alle Geheimnisse gelüftet werden und der Leser glücklich und zufrieden zurückbleibt. Rezensionsende. Aber ich werde versuchen, noch ein paar weitere Worte zu finden. Bereit?

Wenn ihr jetzt gedanklich mit "Bereit, wenn du es bist?" geantwortet habt, dann seid ihr immerhin schon in der Thematik und kennt zumindest Band eins. Deshalb nehme ich gleich vorweg: Wer Band 1 (und Band 2) lesenswert fand, der wird auch Band 3 mögen, denn Kerstin Gier hat für mein Empfinden das Niveau mindestens gehalten, wenn nicht sogar gesteigert. Die Charaktere haben sich alle glaubhaft weiterentwickelt und an Giers Schreibstil gibt es sowieso nichts zu bemängeln, der ist einfach immer frisch und flüssig zu lesen.

Mir ist es nach dem Beenden des letzten Bandes einer Trilogie immer wichtig, dass ich als Leser mit dem gewählten Ende zufrieden bin und die bisherigen Geheimnisse gelüftet werden, so dass ich das Gefühl habe, die ganze Materie deutlich vor mir liegen zu haben. Zum Glück ging es mir bei "Smaragdgrün" genau so. Als ich das Buch zugeschlagen hatte, hat es mich glücklich zurückgelassen. Ich habe das ganze Buch genossen. Die Ausflüge in die Vergangenheit inklusive der Bälle und den altertümlichen Kleidungsstücken. Das Hin und Her zwischen Gwen und Gideon. Die spannenden Szenen und den tollen Humor der Autorin. Tolle Lesestunden waren somit garantiert, aber nachdem mir die beiden ersten Bücher so gut gefielen, habe ich auch nichts anderes erwartet.

Mehr möchte ich nun jedoch wirklich nicht mehr sagen, denn die Bücher muss man einfach selbst entdecken.

Fazit: Wie vorhin schon gesagt: Die Autorin nimmt die großartigen Charaktere aus den ersten beiden Bänden, erhöht das Tempo und die Spannung, hält das literarische Niveau und lässt die letzten noch offenen Handlungsstränge zusammen laufen, so dass alle Geheimnisse gelüftet werden und der Leser glücklich und zufrieden zurückbleibt.

Fazit zur Trilogie: Die "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie hat mich verzaubert und ich bin sehr glücklich, dass ich alle Teile hintereinander weg lesen konnte. Die süße (Liebes-) Geschichte zwischen Gwen und Gideon, die mich in den letzten Wochen begleitet hat, werde ich sehr vermissen, genauso wie einige andere Charaktere. Wer die Bücher noch nicht kennt, sich aber für Jugendbücher mit Zeitreisen interessieren kann, der sollte diese Reihe unbedingt nachholen. Mir bleibt jetzt nur noch übrig mich an den wunderschönen Hardcoverausgaben im Regal zu erfreuen und sehnsüchtig auf die DVD zu warten, die in wenigen Tagen erscheinen wird und bereits vorbestellt ist.
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am 24. März 2013
"Lass uns Freunde bleiben" - dieser Spruch war wirklich das Allerletzte. "Bestimmt stirbt jedes Mal eine Fee, wenn irgendwo auf der Welt jemand diesen Satz ausspricht."
(Pos.963,ebook)

Alles hätte so schön sein können. Gwen schwebte auf Wolke 7 als Gideon ihr seine Liebe erklärte. Aber dieser verdammte Graf von Saint Germain, mit seinem verstaubten, veralterten und sexistischen Bemerkungen über Frauen, hat alles ausgeplaudert. Gideons Gefühle waren nur gespielt, er hat sie benutzt um sie gefügig zu machen. Mädchenherzen sind ja einfacher zu beeinflussen wenn sie verliebt sind. Leslie, die beste Freundin von Gwen, und Xemerius - Wasserspeier, Dämon und bester Freund - versuchen sie so gut wie möglich zu trösten und aufzumuntern. Aber was hilft schon wenn einem das Herz gebrochen wird? Ablenkung muss her. Leslie und Gwen stürzen sich in Nachforschungen um endlich herauszufinden was es mit diesem Geheimnis auf sich hat. Da funkt ihnen Charlotte hinein die noch immer daran zu knabbern hat dass nicht sie das Zeitreise Gen vererbt bekommen hat, sondern Gwen. Unerwartet bekommen sie Hilfe von jemanden mit dem sie überhaupt nicht gerechnet hätten. Nebenbei muss Gwen ja auch noch elepsieren und sich für einen rauschenden Ball im 17. Jahrhundert vorbereiten, der gänzlich anders ausgeht als geplant...

Der letzte Teil hat mich absolut überzeugt, eine konstante Spannung und gegen Ende hielt das Buch für mich eine überraschende Wendung parat mit der ich nicht gerechnet hätte. Verfolgungsjagden, Verrat und Intrige gemischt mit Liebe, Freundschaft und einem großen Geheimnis - gute Voraussetzungen für ein tolles Buch. Die Sprüche von Xemerius waren wieder zum schmunzeln und die Dialoge zwischen Gwen und ihrer besten Freundin waren sehr unterhaltsam. Das Gefühlschaos lag genau im richtigen Verhältnis, normalerweise nervt einem ja immer dieses ewige hin und her aber hier war es nicht der Fall, es wirkte nie überladen.

Hope is the thing with feathers
That perches in the soul
And sings the tune without words
And never stops at all.
(Emily Dickinson)

Der Schreibstil der Autorin hat wieder ein tolles Kopfkino herbei gezaubert und ich wünschte mir das mehr Geschichten aus dem früheren Jahrhunderten zur Sprachen gekommen wären. Die Charaktere waren wieder beeindruckend und ich kann mich gar nicht entscheiden welche Nebenfigur ich besser fand. Ich bin froh das ich mit der Triologie angefangen habe und traurig das sie nun wieder zu Ende ist. Ein,zwei Ungereimtheiten fielen mir am Ende des Buches doch auf aber da der Schluss mich überraschte gebe ich

5/5 Smaragde
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TOP 500 REZENSENTam 22. Dezember 2010
Kerstin Gier, die ursprünglich unter dem Pseudonym "Jule Brand" Jugend- und unter "Sophie Berard" Frauenliteratur geschrieben hat, scheint das Erfolgsrezept gefunden zu haben, um jüngere Leserschaften zu erreichen. In ihrem dritten Band ihrer Trilogie, "Liebe geht durch alle Zeiten", scheint sie Gefühle, Spannung, einem spritzigen Humor und langsam auflösenden Rätseln bis hin zur verkitschten Schnulze ihre Leserschaft wie auf Droge zu bringen, denn so mancher Leser hat voller Sehnsucht gewartet und dem Abschlussband der Trilogie in ungefesselter Lesegier in möglichst wenig Stunden zu verschlingen. Die im Anschluss auftretende Wehmut, scheint so manchen Leser unerbittlich zu ergreifen. Ich gehöre ganz sicher nicht zum Zielpublikum dieser Lovefantasy-Literatur, doch habe ich in meiner Verwandschaft Leser im Teenyalter, oder den eigenen Sohn, lese gelegentlich Fantasy, auch wieder demnächst.. zum anderen macht es neugierig, (Autoren kennenzulernen, die immer wieder auffallen), was den Erfolg der ehemaligen arbeitslosen Diplompädagogin ausmacht, die sich bei Menschen bedankt, die sie vor dem Herunterspringen einer Brücke bewahrt haben!

Dicker Umschlag, dickes Papier, weitläufige und grosszügig Setzung, ein dicker Schinken! Eine dünnere Ausgabe, wäre vielleicht handlicher, aber egal.
Gwen(dolyn) und Gideon, die Hauptprotagonisten haben eine Liebesgeschichte miteinander. Gwenn 16 Jahre alt, hat Liebeskummer, denn Gideon scheint sie gar nicht zu lieben, ob er ihr alle Gründe gab, felsenfest davon überzeugt zu sein. Mithilfe eines Chronographen können sie für bestimmte Zeiten, in frühere Zeiten reisen, genannt "elapsieren." Ein Gerät, dass einen mit der Zuführung einiger Blutstropfen in andere Zeiten katapultieren kann. Um sich dort sicher bewegen zu können, muss sie natürlich andere Identitäten annehmen. Die Ich-Erzählerin Gwen erlebt dabei so manches Abenteuer, wo es vor allem um die Pläne des Grafen von St. Germain geht, die sich um Unsterblichkeit und den Stein des Weisen drehen, der ein Allheilmittel sein soll. St. Germain ist übrigens eine unheimliche Figur, die es ursprünglich auch in der Realität einmal gab.

Bei ihren Abenteuern und Unternehmungen in frühere Zeiten, wird sie von Xemerius begleitet, einem "Wasserspeierdämon" der aussieht wie die Mischung von einer Katze und einer Fledermaus. Er hat zwei Hörner, Pfoten wie eine Katze und einen Drachenschwanz, sogar Flügel hat er, ausserdem ist er ein Geist und kann nur von Gwen gesehen werden, weil sie nämlich Geister sehen kann. Ausserdem kann er seinen Kopf durch Wände stecken. Es geht um irgendwelche geheime Operationen (Operation Schwarzer Turmalin Schrägstrich-Saphir), wo der Leser schön auf Distanz gehalten wird und nur happchenweise erfährt, was hinter den Kulissen läuft. Eine Geschichte, die in der Nähe von London dem Ort Temple handelt. Ein Roman der vorwiegend aus Dialogen und wenig Handlungen besteht, vor dem Hintergrund undurchsichtiger, heimlicher Machenschaften. Eine rätselhafte Familien-Geschichte um Wächter, Prophezeiungen, wo die Abstammung der Familie ein wichtige Rolle spielt, und geheimnisvolle Treffen in früheren Zeiten für Spannung sorgen, oder einem Wundermittel, das angeblich alle Krankheiten der Menschheit heilen soll.

Wenn ich allerdings Sätze lese wie.."Ohne dich würde mein Leben keinen Sinn mehr haben, ohne dich...ich würde auf der Stelle sterben wollen, wenn dir etwas zustiesse...Ich liebe dich. Und ohne dich würde ich nicht weiterleben wollen" wird allgemeines kollektives, vor allem naives Glaubensgut an junge Menschen weitergegeben, was mich spätestens hier (!) dann doch enttäuscht (was wird hier für ein Mist erzählt?) und ein Niveau erkennen lässt, dass teilweise einfach abzusacken scheint, was ich dann nur noch schade finde, auch wenn dieser Roman ansonsten einen guten Unterhaltungswert hat.

Eine Schmunzelstory mit Herzschmerzgarantie. Eine Geschichte um Gut und Böse. Ein bisschen Charme, ein bisschen niedlich, ein bisschen verliebt. Viele Personen kommen darin vor, bis man den Überblick bekommt, braucht es ein wenig Zeit. Lateinische Zitate, wo ich mich frage, wer sie versteht. Der Schreibstil ist unterhaltend, humorvoll, oberflächlich, süss, teilweise belanglos, leicht, seicht, Unwichtiges betonend, ein Mädchenroman, kitschig..."Die Haare fielen ihr in glänzenden Wellen über die Schultern.. Mum tätschelte meine Hand. Ich bin froh, dass du wieder gesund bist Herzchen." Eine Fantasy-Geschichte für junge Leserschaften, rund um Verliebtsein und geheimnisvollen Machenschaften und Zeitreisen in das 18./19./20. Jahrhundert. Eine Lesedroge die süchtig zu machen scheint, die ihre Leserschaft mit "Entzugserscheinungen" wehmütig zurücklässt. Rührend, lustig, kitschig, spannend, rätselauflösend. Im Vergleich zu anderer oder früherer Jugendliteratur, verstehe ich den ganzen Hype um Kerstin Gier ehrlich gesagt nicht ganz, kann man lesen, muss man aber nicht. Das Ganze ganz im Sinn von..."We love to entertain you!"

Was ist das für eine Literatur, die sehnsüchtig erwartet wird, gierig verschlungen wird und wir dann wehmütig und traurig zurückbleiben, weil es keinen Fortgang gibt? Sind das wir Menschen, die all das tun, oder hat es mit der Autorin zu tun, die mittlerweile gelernt hat, wie man Leser süchtig machen kann? Ich selbst habe mich immer wieder gut unterhalten gefühlt, doch durch die "Niveauabsacker in Richtung Kitsch" auch immer wieder enttäuscht erlebt.

Anyway: Der Erfolgsrezept lautet: Gefühl, Lachen, Spannung, Rätsel, Verliebtsein, dass alles zusammen gut gemixt in eine Fantasy-Geschichte verpackt, fertig ist das Erfolgsrezept!

Was ich jedoch toll finde ist, dass Kertin Gier durch ihre Arbeit jüngere Leser zum Lesen bringt und motiviert, was ich für eine beachtliche Leistung halte, angesichts einer wachsenden und zunehmenden Welt des Virtuellen wie etwa dem Internet, der ganzen Computer-und Handywelt, das Buch wieder eine Aufwertung für junge Leute zwischen 12 und 17 Jahren erhält, die ich als das vornehmliche (weibliche wohlgemerkt) Zielpublikum quotieren würde. (Auch wenn ich weiss, dass es Damen in den 20er, 30er und 40er...(?) Jahren lesen)
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am 15. April 2012
Hach was soll ich sagen ?!
Ich bin total verzaubert :) Jetzt bin ich mit der Triologie durch und am liebsten würde ich sofort wieder von vorne anfangen.
Der Band war ein krönender Abschluss. Spannend,rührend,lustig und durch und durch perfekt.
Mein Lieblingsgeist Xemerius war auch wieder am Start und er war noch lustiger als im 2.Band. Was hab ich mich amüsiert :)
Gwendolyn und Gideon sind einfach nur unglaublich süß zusammen.
Ach ich weiß gar nicht was ich noch sagen soll.
Außer! Ich bin sooooo begeistert!
Jetzt kann ich die Verfilmung erst recht nicht mehr abwarten :)
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am 19. Juli 2015
Klappentext:
Was tut man, wenn einem das Herz gebrochen wurde? Richtig, man telefoniert mit der besten Freundin, isst Schokolade und suhlt sich wochenlang im Unglück. Dumm nur, dass Gwendolyn, Zeitreisende wider Willen, ihre Energie für ganz andere Dinge braucht: zum Überleben zum Beispiel. Denn die Fäden, die der zwielichtige Graf von Saint Germain in der Vergangenheit gesponnen hat, ziehen sich nun auch in der Gegenwart zu einem gefährlichen Netz zusammen. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, müssen Gwendolyn und Gideon – Liebeskummer hin oder her – nicht nur auf einem rauschenden Ball im 18. Jahrhundert zusammen Menuett tanzen, sondern sich in jeder Zeit kopfüber ins Abenteuer stürzen ...

Einordnung:
- Rubinrot (Teil 1)
- Saphirblau (Teil 2)
- Smaragdgrün (Teil 3)

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten.

Während der zweite Band unglaublich langweilig war, wartet „Smaragdgrün“ wieder mit einiger Spannung auf. Die Geschichte ist auch diesmal wieder gut und flüssig zu lesen und besonders die Sprüche des Wasserspeierdämons Xemerius heitern die Situation immer wieder auf. Doch diesmal geht es auch den zahlreichen ungelösten Geheimnissen an den Kragen, denn Gwendolyn ist fest entschlossen, die Rätsel zu lösen. Dabei begibt sie sich nicht nur selbst immer wieder in Gefahr, sondern zieht natürlich auch Gideon mit hinein. Mehrmals entkommen sie nur äußerst knapp, denn neben dem Grafen von Saint Germain und der florentinischen Allianz wendet sich auch noch ein Teil der Familie gegen Gwendolyn.
Leider lässt der vielversprechende Beginn nach einiger Zeit wieder etwas nach, denn obwohl Gwendolyn endlich dabei ist, alle Rätsel zu lösen, die noch ungeklärt sind, wird sie damit bis zum Ende des Buches nicht fertig. Während einige Auflösungen vorhersehbar sind und andere für Überraschung sorgen, werden bestimmte Aspekte einfach überhaupt nicht angesprochen, obwohl das Buch mit fast 500 Seite noch dicker ist als die bisherigen Teile. In viele Richtungen werden zumindest Andeutungen gemacht, beispielsweise bezüglich der Identität von Mr. Bernhard, aber trotz allem werden nicht alle aufgeworfenen Fragen beantwortet.

Hinzu kommt außerdem, dass die Auflösung der diversen Handlungsstränge und Geheimnisse in sich auch nicht konsistent ist. Immer wieder gibt es Logikfehler oder Widersprüche, die daran hindern, sich vollkommen in die Geschichte hineinzudenken. Beispielsweise sagt der Graf, dass die Gegenwart sich nicht ändern kann, weil wenn jemand in der Zukunft beschlösse, die Vergangenheit zu ändern, dann wäre die Veränderung ja bereits geschehen und dementsprechend würde sich an der Gegenwart nichts ändern. An sich klingt das logisch und nachvollziehbar – bis Gwendolyn in die Vergangenheit reist und dort etwas tut, das die Gegenwart sehr wohl ändert.
Erklärungen dazu („Das ist eine Ausnahme“ – sehr überzeugend!) sind auf den Seiten der Autorin oder der Bücher im Internet nachzulesen, hätten sich allerdings, wenn diese Widersprüche schon im Buch geschildert werden müssen, in der Geschichte deutlich besser gemacht. Diese Logikfehler haben dazu geführt, dass ich mich nicht so richtig in die Geschichte hineinfühlen konnte, denn ständig sind Dinge geschehen, die mich völlig verwirrt haben, sodass ich noch einmal zurückblättern und es dann einfach überfliegen musste, bis ich wieder verstanden habe, worum es gerade geht. Daher war es häufig auch schwierig, zu überlegen, wie es wohl endet oder was als nächstes passieren würde, sodass ein Teil der Spannung verloren ging.

Abgesehen von diesen Fehlern gefällt mir die Auflösung aber ziemlich gut. Bis zu einem gewissen Teil war sie vorhersehbar, aber viele Details haben dann doch noch überrascht. Die Autorin hat es außerdem geschafft, auf den letzten Seiten noch einen absoluten Schreckmoment einzubauen, der mich die letzten Seiten noch schneller hat lesen lassen. Leider endet die Geschichte danach ziemlich abrupt, sobald dem Leser die eigentliche Idee der Geschichte nahegebracht wurde. Es wirkt beinahe als wäre der Autorin da aufgefallen, dass sie ja schon 500 Seiten geschrieben hat. Mehr Erklärungen und weitere Ausführungen wären an der Stelle aber noch ziemlich interessant gewesen, da beispielsweise die Reaktion der Geheimloge oder der Familie Montrose gar nicht mehr betrachtet werden. Dafür wäre, meiner Meinung nach, nach so vielen Seiten auch noch Platz gewesen.

Fazit:
Alles in allem läuft die Geschichte in diesem Band fast schon zu langsam an und endet dann ziemlich abrupt, sodass der runde Abschluss fehlt. Außerdem werden dem Leser für viele Rätsel nur Denkanstöße gegeben, während andere Geheimnisse vollkommen ungelüftet bleiben. Unter den aufgeklärten Geheimnissen finden sich dann teilweise auch noch Widersprüche, sodass mir am Ende der Trilogie die Regeln der Zeitreisen immer noch nicht wirklich klar sind. Trotzdem lässt sich das Buch sehr gut lesen, es kommt immer wieder Spannung auf, Xemerius heitert die Stimmung immer wieder auf und einige überraschende Erkenntnisse gibt es auch. Daher bekommt „Smaragdgrün“ trotzdem drei Schreibfedern von mir.
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am 19. März 2015
Aufmachung des Buches

Die Aufmachung des Buches ähnelt wieder der der beiden Vorgänger, nur das diesmal alles in Grün gehalten ist, was vorher blau war. Auch das Cover hat sich wieder nur geringfügig verändert, was vor allem für die beiden Figuren im Vordergrund gilt. Einen weiteren nahtlosen Übergang zu seinem Vorgänger ermöglicht der kleine Rückblick auf der Innenseite des Einbandes. Wie auch in den beiden Vorgängern befindet sich in diesem Buch wieder Werbung zu anderen Büchern gleichen Genres des Arena Verlages nach der eigentlichen Handlung und einem Überblick über alle Personen des Romans am Ende des Buches. Die durchgehend blaue Schrift der Überschriften und Textauszüge verleihen dem Buch seine ganz eigene Note und die wird hier konsequent durchgehalten.

Meine Meinung

Die Geschehnisse spitzen sich zu. Nachdem Gwendolyn in ihrem Haus den zweiten Chronografen entdeckt hat, der von Lucy und Paul einst versteckt wurde, ist es ihr nun möglich durch die Zeit zu reisen, ohne das die Wächter es merken. Dabei trifft sie auf ihren verstorbenen Großvater und kann mit seiner Hilfe weitere Geheimnisse um den verschwundenen Chronografen und den Graf von Saint Germain lüften, wie auch schon im vorherigen Teil. Nach und nach werden in den weiteren Zeitsprüngen die weichen gelegt, für Ereignisse, die bereits stattgefunden haben, bis hin zu der rauschenden Ballnacht in Gwendolyns Schule, die einen dramatischen Höhepunkt nimmt. Mit jedem weiteren Zeitsprung wird den beiden Helfen mehr und mehr klar, dass der Graf von Saint Germain den Trank der Unsterblichkeit bereits genommen hat und sich in ihrer Zeit befindet. Seinen Höhepunkt findet die Handlung in der Lüftung der Identität des Grafen, die meiner Meinung nach ein wenig zu kurz gekommen ist. Da hätte ich mir etwas Spannenderes gewünscht, aber der Ausgang dieser Situation hat selbst mich überrascht. Am Ende erfahren wir im Epilog auch noch, wie Lucy und Paul sich in ihrem neuen Leben in der Vergangenheit arrangiert haben, ein Detail, auf das ich zugunsten einer weiteren abschließenden Szene mit Gwendolyn und Gideon verzichtet hätte.

Schlusswort

Ein guter Abschluss einer wirklich herausragenden Trilogie. Der unvergleichliche Schreibstil der Autorin macht dieses Buch zu einem Erlebnis. Wie auch schon seine Vorgänger, so konnte ich auch dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, sobald ich damit angefangen hatte. Es zieht einen in seinen Bann und lässt einen dann nicht mehr los, bis zum Schluss. Obwohl ich noch viele offene Fragen hatte, zum Beispiel wo das Zeitreisegen herkommt, war ich mit dem Ende sehr zufrieden und kann es nur weiter empfehlen. Ein humorvolles Buch, das spannend und romantisch sein kann, ohne dabei eine düstere Atmosphäre von Trauer und Tragödie schaffen zu müssen.
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am 21. Mai 2014
Die Covergestaltung:

Der Abschlussband ist in einem hellen Grün erhalten, welcher von einem schön verzierten ebenfalls hellgrünen Einband ummantelt wird.

Auf diesem Band sind die Dame und der Herr auf dem Cover zueinander geneigt und scheinen glücklich zu sein. Noch immer umgeben von schwarzen Monstern, Geistern, Blüten und Sträuchern. In einer dunkelgrünen krakelhaften Schrift ist der Buchtitel geschrieben.

Der Inhalt:

Im Abschlussband geht es natürlich um den Stein der Weisen und wer diesen nun erhält. Dazu wird noch einmal die Beziehung zu Gwen und Gideon und weiteren aufgeführt. Natürlich werden auch viele Geheimnisse nach und nach gelüftet, sodass der Leser nun auch ein komplettes Bild im Kopf hat und die einzelnen Verhältnisse abstecken kann.

In diesem Band werden auch wieder einige Zeitreisen mit eingebaut, welche sehr interessant, gefährlich und informativ sind.

Doch letztlich stellt sich die Frage....was passiert wirklich, wenn alle Blutlinien im Geographen enthalten sind?

Meine Meinung:

Schon von den ersten beiden Bänden war ich total begeistert. Wieso, habe ich euch ja schon in den letzten beiden Berichten geschrieben.

Ich finde das Buch wirklich vielschichtig und spannend. Man bekommt immer wieder etwas Neues mit und kann sich seine eigenen Gedanken darüber machen. Letztlich konnte ich feststellen, dass meine Vermutungen fast alle eingetroffen sind. Und dennoch war es für mich keinesfalls langweilig, denn die Umsetzung ist einfach nur herrlich und man wusste nie so ganz genau ob man mit seiner Vorstellung richtig lag.

Noch immer sind die Charaktere alle sehr liebevoll und detailgetreu aufgeführt. Man merkt richtig die Verbundenheit von Kerstin Gier zu ihnen, mit wie viel Freude sie sie geformt hat. Einfach nur sehr schön.

In diesem Band kommt auch wieder eine Menge Gefühl auf, was mich begeistert. Es ist schön ruhig gehalten und nicht zu kitschig geschrieben. Die Gefühle zwischen Gideon und Gwen sind hervorragend beschrieben und haben mich begeistert. Auch der Teil, in welchem dieses zarte Band einen dicken Knacks erlitten hat wird verständlich und liebevoll beschrieben. Man kann sehr gut nachfühlen, wie das gebrochene Herz sich von Gwen anfühlen muss. Auch die Aktionen mit ihrer Cousine, welche ihr mehr Stress als alles andere machen sind toll aufgebaut. Die Hilfe von verschiedenen Seiten ist erfrischend und abwechslungsreich. Naja und ihr kleiner Freund ist einfach nur herzallerliebst. Ich hätte auch gerne solch einen kleinen Dämon bei mir zu Hause der solche Sprüche von sich geben kann. Schade nur, dass ihn außer Gwen keiner hören kann. ;)
Schön ist auch, dass obwohl bei Gwen in diesem Band sehr viele Tränen fliesen wegen den verschiedensten Sachen, Liebeskummer, Familiengeheimnisse, Ängsten und Enttäuschung, diese dennoch nicht zu aufgetragen sind. Ich fühle mich nicht genervt oder habe sie als Heulsuse abgestellt, es war vollkommen passend aufgebaut.

Sehr angenehm fand ich auch die Aufklärung einiger Fragen. Sie wurden nicht zu schnell, sondern nach und nach eingebracht. Man hat sich nicht überrumpelt gefühlt sondern konnte alles nach und nach erfassen und begreifen.

Etwas schade fand ich das Ende aber dennoch. Irgendwie hätte ich mir nach diesem Spannungsaufbau über das ganze Buch verteilt, einen richtig dramatischen und kämpferischen Showdown vorgestellt. Doch irgendwie blieb das letztlich aus und es ging alles relativ schnell vorbei. Ich war ehrlich gesagt etwas irritiert und verwirrt, auch wenn ich dennoch zufrieden war. Doch irgendwie hätte ich da etwas mehr Herzblut noch sehen wollen und vielleicht einen rührenden Abschluss zwischen den Protagonisten. :P

Dennoch konnte ich das Buch mit einem guten Gefühl schließen, da die Geschichte nun abgeschlossen ist und man schön weiterphantasieren kann. Denn letztlich kann das Leben dieser beiden nur noch so turbulent weitergehen und langweilig wird es bestimmt nicht, gerade wenn die eigene Phantasie ausgereift ist. ;o)

In diesen drei Bänden der Trilogie habe ich mit der Haupfigur Gwendoly geweint, gelacht, gegrübelt, die Augen verdreht, Freunde und Feinde lieben und hassen gelernt und vieles mehr. Es gab gar keine Grenzen, denn ich war stets an ihrer Seite als Geist und habe mit ihr alles miterlebt. So, als ob ich selber ein Teil dieser Geschichte war nur das niemand auf meine Ratschläge gehört hat. ;o)

Ihr werdet es euch denken, dieses Buch verdient ebenfalls 5 von 5 Sternen. Es geht gar nicht anders. ;o)

Mein Fazit:

Eine wunderbar umgesetzte Trilogie, die einen jeden Fantasy-Liebhaber in seinen Bann ziehen dürfte. Eine herzlichen Dank an Kerstin Gier, dass sie diese tolle Geschichte ins Leben gerufen hat.
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am 5. Mai 2014
Buchgestaltung: (gebundene Ausgabe) Passend zum Titel ist das Buch Smaragdgrün in einem Grünton gehalten ( Schutzumschlag sowie das Buch selbst auch ). Unsere bekannten Protagonisten sind auch hier wieder als Mann und Frau - in schemenhaftem Schwarz gehalten - dargestellt. Dieses mal tanzen sie miteinander ( oder umarmen sich ) und schauen sich in die Augen, es wirkt sehr harmonisch. An den Rändern sind wieder die Sträucher und Monster abgebildet.
Das Buch wirkt wirklich sehr edel, der Schutzumschlag und auch das Buch selbst ist hochwertig verarbeitet und dem Preis angemessen.

Meine Meinung: Um nicht zu spoilern gehe ich nun ausnahmsweise direkt dazu über, euch meine Meinung zu diesem Band mitzuteilen. Ich finde, dass er ein gelungener Abschluss dieser Serie ist und den beiden anderen Bänden in nichts nachsteht und somit ebenfalls von mir empfohlen werden kann. Die Autorin hat dieses Buch in ihrer gewohnt humorvollen und angenehmen Art geschrieben, aber da habe ich nichts anderes erwartet. Ich muss gestehen, ich hatte die verschiedensten Emotionen beim lesen. Diese reichen von Wut auf Charlotte über Missverständnis Gideon gegenüber und am Ende natürlich auch Freude. Wirklich toll finde ich, dass mir keine Fragen offen geblieben sind und wirklich alles aufgeklärt wurde. Wie der ein oder andere gehofft hat, und - wenn wir mal ehrlich sind - wie es doch immer ist, gibt es auch ein Happy-End. Leider fehlte mir am Ende noch so ein ein kleines bisschen darüber, wie es nun mit Gwen und Gideon weitergeht. Alles in allem war ich wirklich traurig darüber, dass das diese Reihe nun für mich beendet ist und könnte bestimmt noch den ein oder anderen Teil lesen, vor allem da ich denke, dass das Thema Zeitreisen mit Sicherheit noch Raum für weitere Inhalte lässt. Trotzdem gibt es für diesen Teil ebenfalls volle 5 Leseeulen, da mich solche Bücher nur selten so dermaßen fesseln.
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am 8. August 2013
HANDLUNG
Gwen hat Liebeskummer, denn der Graf hat ihr gesagt, dass Gideon alles nur gespielt hat, um sie zu benutzen. Um auf andere Gedanken zu kommen versucht sie gemeinsam mit Leslie das Rätsel ihres Großvaters zu lüften. Dabei machen sie eine unglaubliche Entdeckung...

MEINUNG
Es ist wirklich schwer, eine Rezension über dieses Buch zu schreiben ohne groß zu spoilern, deswegen werde ich versuchen, mich kurz zu fassen.

Smaragdgrün beginnt mit einem lückenlosen Anschlussvon Saphirblau - gut für die Leute, die die drei Bände direkt nacheinander lesen. Etwas schwieriger wird es für die, bei denen der letzte Band schon etwas länger her ist, wie bei mir. Doch nach ein, zwei Kapiteln ist das Gedächnis mit dem wichtigsten Geschehnissen wieder up-to-date.

Im Abschlussband der Edelsteintrilogie erreicht die Beziehung von Gideon und Gwen mit einigen Auf und Ab und nicht ohne die gewisse Portion Kitsch ihren Höhepunkt. Und auch wenn sie an einigen Stellen schon sehr kitschig war blieb sie im authentischen Rahmen und wirkte eher niedlich als alles andere.
Zudem werden einigen Geheimnissen auf den Grund gegangen, die sich schon über die ganze Reihe ziehen. So beispielsweise was passiert, wenn sich der Blutkreis schließt, was die wahren Absichten des Grafen sind oder was die Magie des Raben ist. Als Leser rätselt man fieberhaft bis zum Schluss mit und muss bis dahin einige Überraschungen und Schreckensmomente verdauen.
Das Ende bzw. die endgültige Auflösung war für mich nicht nur unvorhersehbar sondern auch total unerwartet. Alle offenen Fragen werden gelöst und fast alle Ereignisse logisch zusammengesetzt.

Kerstin Giers Schreibstil ist einzigartig und lässt sich einfach und schnell lesen, was vielleicht auch an ihrem erstklassigen Humor liegt, vom dem ich manchmal vor lauter Lachen weinen musste. Einfach herrlich!
Super waren auch wieder die Bemerkungen und Sprüche von Xemerius, den man einfach ins Herz schließen muss. Gwen konterte aber auch nicht schlecht, was sie erneut zu einer wunderbar sympathischen Protagonistin machte.

Den Schluss hätte ich mir etwas weniger offen gewünscht und gerne mehr darüber erfahren, wie es mit und zwischen Gideon und Gwen und Paul und Lucy weitergeht.

FAZIT
Ein wunderbarer Abschlussband, der nicht nur sehr gut unterhalten hat, sondern auch mitreißend war. Kerstin Giers Humor und ihre authentischen und liebenswerten Charaktere überzeugen auch in diesem Buch, so dass es nur sehr wenig auszusetzen gibt.
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am 28. November 2012
... von Ray Bradbury

Inhalt
Gwendolyns Herz ist gebrochen. Oder zerschlagen worden. Oder, weil Lesley meinte, dass es aus Marzipan besteht, zerdrückt oder gegessen worden. Wie konnte Gideon ihr das nur antun?
Doch leider kann sie ihm nicht aus dem Weg gehen, denn schließlich sollen die beiden zusammen noch die Welt retten. Und dass Gideon Gwendolyn auch noch vorschlägt, sie sollten Freunde sein, geht ja mal gar nicht. Da ist es nicht gerade förderlich, dass sie bei seinem Anblick immer noch weiche Knie bekommt und zudem allerhand Informationen erhält, die sie endlos verwirren. Und dann schöpft auch noch Charlotte, Gwendolyns perfekte Cousine, Verdacht und belauert sie auf Schritt und Tritt. Wie soll man sich da von einem gebrochenen, zerschlagenen und gegessenen Herzen erholen können? Doch da hat Gwendolyn nicht die Rechnung mit einigen treuen Freunden gemacht, die sie unerwartet unterstützen und sie stärken, wenn sie sich ihrem größten Feind gegenüber sieht.

Meine Meinung
Meine Güte, war dieses Buch ein gelungener Abschluss einer mehr als gelungenen Trilogie. Ich höre mich hier vielleicht ein wenig wie so ein Fan-Girlie an, aber ich muss gestehen, dass mich die Bücher restlos überzeugt und in mir einen neuen Fan gefunden haben. AB heute gehört die Edelstein-Trilogie mit zu meinen Lieblingsbüchern. Die Geschichte hat mich gepackt, unterhalten, zum Lachen gebracht, fast auch zum Weinen und einfach nicht mehr losgelassen.

Gwendolyn, Gideon, Lesley und auch Xemerius sind mir unglaublich ans Herz gewachsen. Aber nicht nur diese vier, auch alle anderen, ob nett oder nicht, haben mich begeistert und unterhalten. Gwendolyn als Hauptperson ist wirklich einmalig. Ihre Gedankengänge und ihre Art sind einfach unnachahmlich und haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Trotz ihres Liebeskummers versucht sie, so stark wie möglich zu bleiben, wobei sie sich auch ihre Schwächen zugesteht. Besonders hat mir gefallen, wie sie vermutet, elegant an Schwindsucht zu sterben.
Auch Xemerius hat seine wundervollen und unglaublich lustigen Auftritte. Ich könnte mir das Buch gar nicht mehr ohne ihn vorstellen. Ich hab noch nie von einem solch tollen Begleittier in Büchern gelesen und kann eigentlich gar nicht mehr aufhören, von ihm zu schwärmen. Er trifft meinen Humor - schwarz, zynisch und ironisch - zu hundert Prozent.
Bei Gideon mochte ich, dass er in diesem Band viel menschlicher und greifbarer wird als in denen davor. Er zeigt seine Schwächen, seine Ängste und Wünsche und wirkt nicht mehr kalt und abgebrüht wie zuvor. Er macht sich wirklich ernsthafte Sorgen und Gwendolyn, was ich sehr rührend fand.

Bei einigen Charakteren, die ich sehr lieb gewonnen habe, hatte ich ein wenig Angst, dass sie sich am Ende als Verräter oder "Böse" enttarnen und fieberte der Aufdeckung sehr entgegen. Was soll ich sagen - ich wurde total überrascht! Mir fiel ein gewaltiger Stein vom Herzen und gleichzeitig dachte ich "DER?". Das hatte ich wirklich gar nicht erwartet.

Zwischendurch wird die Handlung etwas kitschig, aber merkwürdiger Weise hat mich das gar nicht gestört. Vielleicht, weil ich so "geflasht" von dem Buch war, dass ich den Kitsch einfach passend fand. Und ja, auch ich als recht unromantischer Mensch gerate ab und an mal ins Schwärmen bei romantischen Szenen. Nicht zu vergessen ist jene berühmte Szene in der... aber ich will ja nicht zu viel verraten. Beim Lesen rätselte ich hin und her und überlegte immer wieder, was nun das Ziel des Ganzen sein sollte. Ich mochte besonders die Szenen mit Gwendolyn und ihrem Großvater, da sie immer wieder neue Informationen brachten, aber auch Lesley war, wie schon in den Vorgängern, oftmals der entscheidende Funke, der für Gwendolyn die Erleuchtung brachte.

Wieder muss man sagen, dass an sich nicht viel passiert. Ich kann es nicht beschreiben, aber das tut der Spannung und dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Die Szenen, die besonders aufregend hervorstechen, die wirklich viel Handlung haben sind die Ballszene und natürlich das Finale. Ich weiß auch nicht, wie ich es in Worte fassen kann, aber bei Skulduggery Pleasant beispielsweise rast der Leser mit den Protagonisten von einer Actionszene in die nächste. Hier löst der Leser mit den Hauptpersonen Rätsel und deckt Geheimnisse auf. Dies ist von Kerstin Gier so geschickt geschrieben, dass die Handlung nur so dahin fliegt, während es in anderen Büchern mit schlechterem Schreibstil vielleicht langweilig gewesen wäre.

Der Epilog war übrigens sehr genial. Ich las die letzten Sätze und dachte erstmal nur "Hmm, der Name kommt dir bekannt vor." und dann machte es Klick und habe mit... irgendwem um die Wette gestrahlt - naja, ich war alleine, da kann ich ja schlecht mit jemandem um die Wette strahlen.... Ich fand das Ende toll und habe wirklich wirklich breit grinsen müssen.

Fazit
Diese Bücher gehören von nun an absolut mit zu meinen Lieblingsbüchern. Die Handlung war spannend, aufregend, lustig, innovativ, romantisch, tragisch... Kerstin Giers Schreibstil hat den Rest dazu beigetragen, mir ein unvergleichliches und wunderbares Lesegefühl zu verschaffen. Bevor ich noch auf meiner Schleimspur ausrutsche und euch mit meiner Lobhudelei auf die Nerven gehe, schließe ich hier und gebe dem Buch und damit der gesamten Reihe 5 Sterne!

Weitere Buchrezensionen gibt es auf meinem Buchblog Kaugummiqueens Bücherstube (kaugummiqueen.blogspot.de)
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