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Kundenrezensionen

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am 5. März 2012
Gwendolyn hat Liebeskummer, und zwar den von der ganz schlimmen Sorte. Seit sie erfahren hat, dass der Graf von Anfang an wollte, dass sie sich in Gideon verliebt, kann sie an nichts anderes mehr denken als daran, dass Gideon ihr seine Gefühle nur vorgespielt hat. Trotzdem klammert sie sich noch an das Fünkchen Hoffnung, dass seine Gefühle ja vielleicht trotzdem echt sind.

Glücklichweise muss Gwenny diese schwere Zeit jedoch nicht allein durchstehen, denn neben ihrer Familie wird sie auch von ihrer besten Freundin Leslie und dem kleinen Wasserspeiergeist Xemerius tatkräftig unterstützt. Außerdem hat Gwen im Moment absolut keine Zeit sich im Selbstmitleid zu wälzen, denn sie muss sich um wichtigere Sachen kümmern. Zum einen muss sie weiterhin mit Gideon durch die Zeit reisen um die Anweisungen des Grafen von Saint Germain zu erfüllen, und zum anderen gilt es immer noch herauszufinden, warum Lucy und Paul unbedingt die Pläne des Grafen durchkreuzen wollten und was dieser wirklich im Schilde führt. Obwohl sie dabei nicht nur von Leslie, sondern auch von ihrem Großvater, den sie in der Vergangenheit trifft, unterstützt wird, steht sie immer noch ganz am Anfang. Nach und nach kommt sie dem Geheimnis jedoch auf die Spur und findet schließlich auch heraus, was es mit der Magie des Raben auf sich hat und was wirklich passieren soll, wenn das Blut aller zwölf Zeitreisenden in den Chronographen eingelesen wurde ...

Smaragdgrün ist der krönende Abschluss einer mitreißenden Trilogie, auf den wir so lange voller Sehnsucht gewartet haben.

Wie schon Saphirblau schließt auch Smaragdgrün lückenlos an seinen Vorgänger an und der Leser befindet sich sofort wieder mitten im Geschehen. Zunächst leidet man mit Gwen und ihrem Liebeskummer mit und hofft, genau wie sie selbst, dass Gideon ihr, wenn überhaupt, nur anfangs etwas vorgemacht hat und seine Gefühle für sie echt sind. Allein auf Grund dieser Tatsache fiebert man schon von Anfang an mit und kann es gar nicht erwarten endlich zu erfahren, was Gideon denn nun wirklich für den Rubin empfindet.

Doch auch die ganzen Geheimnisse und Mysterien, die es in diesem letzten Band der Edelstein-Trilogie aufzudecken gilt, ziehen den Leser in seinen Bann. Nach den ganzen Andeutungen möchte man endlich wissen, was hinter alledem steckt und wie alles zusammen hängt. Dabei erhält man nach und nach immer mehr Puzzleteile, die zum Ende hin schließlich auch ein Gesamtbild ergeben und einen über alles aufklären. Der ein oder andere Verdacht, den man während der ersten beiden Bände entwickelt hat, bestätigt sich dabei, anderes kommt dafür völlig überraschend und unerwartet.
Am Schluss ergibt alles einen Sinn und die Fäden aus den vorherigen Bänden laufen geschickt zusammen. Alles, was man sich vorher nicht erklären konnte, fügt sich nun logisch zusammen und versetzt den Leser in Staunen. Dabei wird einem erst klar, wie kompliziert Zeitreise-Geschichten tatsächlich sind. Alles hängt irgendwie zusammen und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind untrennbar miteinander verbunden, sodass jede noch so kleine Veränderung berücksichtigt werden muss.

Im letzten Abschnitt des Buches wird die Spannung dann immer mehr gesteigert und man kann es wirklich kaum noch erwarten zu erfahren, wie das Finale endet. Unterstützt wird dieser Effekt noch dadurch, dass die Szenen, in denen die Pläne geschmiedet werden, stets unterbrochen werden, bevor man erfährt, was die Figuren vorhaben und man somit immer erst aufgeklärt wird, nachdem die Pläne schon ihre Wirkung entfaltet haben. Dadurch wird der Leser natürlich umso mehr an die Geschichte gefesselt.

Das Ende ist Kerstin Gier wirklich ausgesprochen gut gelungen und stellt den Leser auf jeden Fall zufrieden. Alle offenen Fragen werden beantwortet und man kann die letzte Seite glücklich und erleichtert aufatmend umblättern. Der einzige Grund für ein wenig Trauer wäre höchstens, dass das Buch jetzt doch so schnell vorbei ist und man sich von den Figuren, die man im Laufe der Serie so lieb gewonnen hat, wieder verabschieden muss. Denn obwohl das Buch nun mehr Seiten hatte als geplant, liest man es in einem Rutsch durch und kann irgendwann gar nicht mehr aufhören, bis man am Ende angelangt ist. Die Trauer verfliegt aber schnell angesichts des Umstands, dass es nichts daran auszusetzen gibt und einen keine weiteren Fragen oder unschöne Begebenheiten quälen.

Der Schreibstil von Kerstin Gier ist gewohnt locker und amüsant, wodurch sich auch der dritte Band flüssig lesen lässt. Durch die Ich-Perspektive kann man sich wieder sehr gut in Gwendolyn hineinversetzen und verfolgt gespannt ihr Abenteuer durch die verschiedenen Zeiten. Man leidet mit ihr, genauso wie man sich aber auch mit ihr freut, wenn sie glücklich ist.

Smaragdgrün ist wirklich der perfekte Abschluss einer spannenden und mitreißenden Trilogie, die den Leser völlig in seinen Bann zieht und einem alles bietet, was das Herz begehrt: Liebe, Action, Spannung und Humor.
Wer diese Trilogie - und das schließt in diesem Fall unumgänglich alle drei Teile ein, da keiner von ihnen für sich allein stehen kann - nicht liest, lässt sich eine unglaublich tolle Geschichte mit unheimlich sympathischen Charakteren entgehen, die einen bis zum Schluss fesselt und einen nicht loslässt, ehe man nicht auch die letzte Seite gelesen hat!
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am 29. Mai 2011
Wenn man sich dazu entscheidet eine Trilogie zu lesen, dann muss man sich darauf einlassen können, dass in den ersten beiden Bänden unheimlich viele Fragen aufkommen, die sich erst ganz zum Schluss klären.
Bei der Edelstein Trilogie ist dies besonders stark der Fall und so konnte ich den 3. Teil kaum abwarten. Im Nachhinein ist es erschreckend wie sehr ich ihn verschlungen habe. Nicht einmal ein kompletter Tag und mein Abenteuer mit Gwen und Gideon war leider schon wieder vorbei.

Zum Inhalt: Gwen ist immer noch vollkommen durcheinander von ihren Gefühlen für Gideon. Trotzdem muss sie sich jetzt zusammenreißen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Leslie ist sie dem Geheimnis um die Zeitreisenden schon sehr nah gekommen, doch nun scheint sie zum ersten Mal richtig in Gefahr zu geraten. Als der Graf von Saint Germain sie erneut treffen will, diesmal auf einem Ball im 17. Jahrhundert, verdrängt Gwen den Liebeskummer und beschäftigt sich mit wichtigerem: Überleben.

Das Buch ist an kitsch wohl kaum noch zu übertreffen. Aber genau das ist es, was ich letztlich so mochte. Als Jugendbuch geschrieben, ist die Liebe zwischen Gwen und Gideon so wunderbar süß, dass einem richtig das Herz aufgegangen ist. Sowohl der Liebeskummer als auch das verwirrende Verhalten von Gideon nehmen einen als Leser richtig mit und man kann die ganze Zeit total mit Gwen mitfühlen. Man kann es nicht anders sagen: Wie schon etwas in den Bänden davor, kribbelte mir hier zwischendurch richtig der Bauch, denn diese Liebe mag zwar kitschig sein, aber sie bleibt wunderschön zu lesen.
Wenn es jedoch gerade mal nicht nur um die Liebe oder den damit verbundenen Kummer geht, dann erleben Gwen und Gideon noch mehr Abenteuer als in den vorherigen Bänden. Tatsächlich wird es sehr gefährlich und das Buch überzeugt durch eine sehr konstant durchgehaltene Spannung. Erst ganz zum Schluss werden alle Geheimnisse um den Orden aufgelöst und es kommt zu doch recht überraschenden Wenden, die das Buch für mich zu einem wirklich herausragenden Jugendbuch machen.

Am Meisten überzeugt hat wirklich Xemerius, der ruhig auch schon im 1. Teil hätte vorkommen können. Der kleine Dämon hat immer gute Sprüche auf Lager und bringt den Leser des Öfteren zum schmunzeln. Aber auch Gwen überzeugt in diesem 3. Teil durch ziemlich pfiffige Aussagen, sodass sie bei mir an Sympathie auf jeden Fall noch gewonnen hat.

Folglich ist das Buch also im Jugendbuchstil geschrieben, aber trotzdem glänzt es durch überzeugende Charaktere, viel Spannung, einige Überraschungen und macht somit viel Freude beim Lesen.
Das Ende gibt noch einmal Raum um auch etwas selbst nachzudenken und ist möglicherweise nicht sofort verständlich. Nach kurzem Nachdenken bekommt man aber doch den Aha-Effekt, was ich besonders gut fand, denn der Leser darf oder muss selbst erst kurz grübeln bevor er die Tragweite dieses Endes ganz verstehen kann. Man schließt somit sehr zufrieden, auch wenn ich wirklich traurig bin Gwen und die anderen allein zu lassen, gegen einen 4. Teil wäre ich wirklich nicht abgeneigt gewesen. Schade, dass es vorbei ist.

Wer bereits die ersten Teile der Edelstein-Trilogie (Rubinrot und Saphirblau begeistert gelesen hat, für den ist es natürlich keine Frage ob er dieses Buch lesen sollte. Wenn man als Leser ersteinmal eingestiegen ist und sich fallengelassen hat, dann ist ein Abbruch mittendrin sowieso unmöglich.
Für alle Skeptiker: Ich persönlich habe eine deutliche Steigerung in dieser Trilogie erkannt. Bekam Rubinrot von mir noch 3 Sterne für einen etwas langweiligen Anfang, bekam Saphierblau bereits 4 und Smaragdgrün wird nun zu einem wirklich perfekten Abschluss mit 5 Sternen. Wenn also ein gewisses Interesse auch nach dem vielleicht etwas langsamen 1. Teil weiterhin besteht, kann ich nur empfehlen weiter zu lesen, es lohnt sich!
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Oh nein, ich will, dass diese Serie weiter geht. Es hat doch grad erst angefangen mit den beiden.
Ich bin vollends zufrieden mit dem 3. und letzten Band der Edelsteintrilogie. Der Abschluss, der alles abrundet. :)

Ich glaube ich habe 2 Bände lang einfach gar nichts verstanden. Man tappte dauernd im Dunkeln, wusste weder etwas über die Prophezeiung oder über Gwendolyn wirklich bescheid. Und dieses riieesengroße Geheimnis, was passiert wenn alle 12 in den Chronografne eingelesen werden. Das hat mich fast um den Verstand gebracht. Und jetzt bin ich endlich wissend.^^ Ich konnte mir schon denken, dass es nicht das so hochgejubelte Heilmittel für die ganze Menschheit ist. Dafür wäre der Graf viel zu egoistisch und würde nicht so ein Trara machen, weil er eh tot wäre bevor Nr. 12 geboren worden wäre. Was juckt es ihn da schon. XD

Gideon und Gwendolyn sind einfach eins der süßesten Paare aus Buchserien. Auch, wenn ich manchmal an Gideon gezweifelt habe und echt nicht nachvollziehen konnte, wieso er immer so launisch ist, hat sich ja alls geklärt und ich bin glücklich. Ich habe ewig auf die Szene aus dem 1. Band gewartet, wo Gwenny sich selbst mit Gideon knutschen sieht. Ich konnte mich noch genau dran erinnern und musste so grinsen als ich das gelesen habe.

Kerstin Gier bleibt ihrem Schreibstil supertreu und hat mir auch in diesem Band einige Lacher entlockt, wie z.B. Gideon vs. Gollum. XD Einfach herrlich. Ich find es richtig gut, wie Frau Gier zwischen witzigen und ernsten Themen differenzieren kann und es schafft jedem Moment sein richtiges Hintergrundgefühl zu geben.

Ich musste zwar manchmal ganz schön nachdenken wie das war mit dem 1. Chronografen und dann der 2. Und wie der dahin kommt, und wie das geht. Und ich muss zugeben, dass ich nochmal bisschen was im Internet nachlesen musste, weil mir etwas nicht ganz einleuchtend war. Soll aber nicht heißen, dass es nicht verständlich geschrieben ist. Vielleicht war mir das einfach zu viel in dem Moment.^^ Der Überraschungsmoment mit dem Grafen war wirklich gut. Man rätselt und rätselt, aber weiß es doch nicht. Aber wie auch. ;)

Außerdem finde ich es nachvollziehbar wie Gwenny, Leslie & Gideon immer mehr entdecken und rausfinden. Also die Art wie sie vorgehen. Immerhin sind sie 16-jährige Teenager, die keinen allzu breiten Handlungsspielraum haben.

So schade, dass es nun zuende ist. Gideon, Gwenny, Leslie und auch Xemerius und noch viele andere sind mit richtig doll ans Herz gewachsen. Danke Frau Gier für diese wundervolle Trilogie. Ich behalte sie in meinem Herzen. Durch alle Zeiten. :)

5/5 !
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am 29. April 2013
******Achtung - Rezension enthält Spoiler******
Ich gehöre altersbedingt nicht mehr ganz zur Lese-Zielgruppe, trotzdem fand ich die ersten zwei Bände kurzweilig, die Idee interessant und schlüssig erzählt und habe alle drei Bände auch relativ schnell gelesen.
Leider hat Band Numero 3 meine Erwartungen dann nicht mehr erfüllt und ich bin relativ 'unbefriedigt` aus der Sache rausgegangen.
Gwenny geht mir teilweise dann doch ziemlich auf die Nerven und die wenigen kurzen, romantischen Momente werden permanent durch stupides Dazwischengequatsche je zerstört, sodass NIE ein ordentliches Kribbeln aufkommen kann. Daran merkt man dann doch, das es eher ein Jugendbuch sein soll. Außerdem wirkt die Comic in dem Buch an manchen Stellen übertrieben konstruiert.
Handlungshöhepunkte wie, als Gwenny erfährt, wer wirklich Ihre Eltern sind, verpuffen im Nichts, kurze Aussprache und alles ist wieder gut. Den `Geschwistern' oder Familienangehörigen wird das Ganze dann nicht mal mitgeteilt. Gwen verwendet extrem viel Energie darauf, Geist James gegen Pocken impfen zu wollen, aber der Doktor wird im Gegenzug nicht in irgendeiner Form gewarnt, seinen kleinen Geistersohn nicht unbeaufsichtigt in die Nähe des Pools zu lassen? Der ach-so-geliebte Opa wird auch nicht gewarnt, das er einst umgebracht wird?
Desweiteren endet die Geschichte einfach viel zu aprupt, die `Auflösung` erfolgt zu schnell, zu kurz und wenig ausführlich bzw. ausgereift und die finale `Lösung' des Problems ist auch nicht so ganz der Brüller. Außerdem wird danach über die meisten Nebencharaktere und vor allem über Gideon einfach kaum ein Wort mehr verloren....!? Der ist nun, hurra, auch unsterblich (Hallo? Wer will das schon?) und das wars dann???? Nichtmal für eine romantische Schlussszene ist Platz und Zeit gewesen und sterben tut natürlich auch keiner, nicht mal der unsympathische Graf. Eine Reaktion der Wächter auf, dass sich alle offensichtlich über Jahrhunderte haben täuschen und manipulieren lassen, gibt es auch nicht....Was wird aus Falk und Grace, aus Raphael und Leslie und ist Mr. Bernhard nun Gwens Bruder oder Neffe? Viele Fragen bleiben für mich leider offen....
Im Großen und Ganzen ist das Buch schon ok, mir kommt es nur leider so vor, als ob das Buch zu schnell fertig werden musste und daher in meinen Augen viele wesentliche Dinge keine Auflösung finden oder unerklärt bleiben. Schade, die Reihe hatte echt gutes Potential. Daher hier nur 3 Sterne.
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am 9. Februar 2015
Auch der letzte Band der Reihe ist schön geschrieben, sehr gut zu lesen und hat Suchtpotential. An vielen Stellen gibt es was zum Schmunzeln und/oder Lachen, was ich sehr erfrischend finde und den Spaß an dem Buch steigert. Wie zu erwarten, löst sich am Ende alles auf und viele Fragen werden gelöst. Allerdings hätte es doch an einigen Stellen etwas ausführlicher sein können.

(Achtung, ab jetzt Spoiler)
Gefallen hat mir, dass sich die Geschichte schnell weiterentwickelt. Etwas schade ist nur, dass die "Versöhnung" erst im letzten Drittel des Buches kommt. Denn dann geht die ganze Auflösung doch auf einmal ziemlich schnell. Gut fand ich auch, dass man zumindest hin und wieder einen Einblick in Gideons Gefühlswelt bekommen hat. Jedenfalls mehr als in den vorherigen Büchern. Ob es jetzt jedem gefällt, dass auch er unsterblich wird ist mal dahingestellt. Allerdings bin ich der Meinung, dass das die einzig sinnvolle Lösung ist. Wie sollen die beiden sonst zusammen glücklich werden, wenn er altert und sie nicht? Zusätzlich sollte berücksichtigt werden, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt und es daher ein schönes und kitschiges Happy End geben muss/sollte. :)

Punkte, die meiner Meinung nach etwas mehr Erwähnung hätten finden können:
- Was passiert am Ende mit der Loge? Bleibt sie bestehen? Wird sie aufgelöst? Können die beiden jetzt selber entscheiden wann und wohin sie reisen möchten oder sind sie noch immer so extrem Fremdbestimmt?
- Warum war es dem Grafen so wichtig, dass Gwendolyn sich in Gideon verliebt, wenn ihm nicht klar war, dass sie sich selbst töten muss? Ich meine unter dem Gesichtspunkt macht es Sinn, aber ohne ist mir das nicht ganz so verständlich.
- Haben die beiden der Loge am Ende alles erzählt? Auch von dem zweiten Chronographen?
- Wenn Mr Bernhard wirklich Gwendolyns Bruder ist, müsste dieser in der Gegenwart ca 92 Jahre alt sein. Es wird nie gesagt, wie alt er ist, nur dass er nicht so alt wirkt, wie Landy Arista. Ist er jetzt sterblich oder auch unsterblich oder altert er nur langsamer? Schließlich vereinigt auch er beide Linien in seinem Erbgut.
- Auch finde ich die Frage nicht ganz unspannend, was mit den Kindern der beiden sein wird. Sterblich oder unsterblich?
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TOP 500 REZENSENTam 11. Dezember 2010
Genau! Nämlich das letzte Buch der Edelsteintrilogie und ich fühle mich gerade ehrlich gesagt ein wenig uferlos, denn von mir aus hätte die Geschichte von Gwendolyn und Gideon noch unendlich lange weitergehen können. Schließlich gibt es noch Amethystlila, Bernsteinbraun, Kristallklar, Citringelb oder wie sie alle heißen.

Aber okay. Wir wussten alle vorher, dass 'Smaragdgrün' der dritte Teil einer Trilogie ist und bei einer Trilogie ist nun mal nach dem dritten Buch 'Schluss mit lustig'. Aber bevor das Ende erreicht ist, war es dafür umso lustiger. Denn am Anfang war es so, dass [ ... ] und als dann plötzlich [ ... ] war das ein riesiger Spaß, bis es dann aber auf einmal [ ... ]!! Da blieb mir wirklich [ ... ] und ich brauchte [ ... ] ! Und am Ende war es dann [ ... ]

Ja, wie Ihr seht, fällt es mir schwer, ÜBERHAUPT etwas zum Inhalt zu sagen, denn meiner Meinung nach wäre jedes Wort, das man über dieses Buch verliert und das von Menschen gelesen wird, die es noch nicht kennen, ein kleines Geheimnis, das man ausplaudert. Deshalb habe ich mich gegen eine Inhaltsangabe entschieden.

Was ich aber sagen kann, ist, dass das Buch genauso lustig, romantisch (teilweise wirklich schon zuckerwattenkitschig, aber ich liebe das!) ist und dass gerade die Szenen zwischen Gwen und Xemerius wieder zum Schießen sind und die zwischen ihr und Gideon so ... so ... so ... ach, lest es doch lieber selber!

Ich bin sehr traurig, dass die Geschichte nun zu ende ist, aber seitdem ich heute Nacht das Buch beendet habe, habe ich das Gefühl, als würden die Gestalten immer noch um mich herumschwirren, weil sie wie in den anderen beiden Teilen so real rüberkommen, dass man fast sogar meint, man sähe selber einen Wasserspeiher, den sonst niemand sieht.

Ein vollkommen gelungener Abschluss einer wunderschönen Trilogie, für die ich nun einen besonders schönen Platz in meinem Regal suchen und auch finden werde. Denn, und hier geht ein Lob an Eva Schöffmann-Davidoff, die den wunderschönen Einband illustriert hat, die Bücher sind nicht nur was für's Leserherz, sondern vor allem auch für's Auge und Hände, die gern darüber streicheln.

Vielen Dank an die Autorin, dass ich (wieder mal) für ein paar Stunden einfach nur Mädchen sein konnte ... ein Mädchen mit einem Herzen aus Marzipan! Herrlich!

PS.: Mein Lieblingssatz, den ich ganz oft gelesen habe und wirklich lauthals lachen musste, steht auf Seite 228 ganz oben! *kicher* :-)
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am 3. März 2012
******** INHALT ***********
Nachdem Gwen vom Grafen erfahren hat, dass Gideon sie nur benutzt und von Anfang an beabsichtigt hat, dass sie sich in ihn verliebt, hat sie schrecklichen Liebeskummer. Am liebsten würde sie sich komplett von ihm fernhalten, was aber aufgrund ihres Schicksals als jüngste Zeitreisende kaum möglich ist.

Einzig und allein Ablenkung verschafft Gwen ihr Großvater, der ihr einige Rätsel hinterlassen hat, nachdem Gwen ihn in der Vergangenheit aufgesucht hat und darum gebeten hat, ihr bei der Suche nach dem Geheimnis der Wächter zu helfen. Gemeinsam mit Leslie und Xemerius findet sie eine alte Kiste, die ein ganz besonderes Vermächtnis ihres Großvaters enthält, und ihr hilft, jede Menge über den Grafen und die Magie des Raben herauszufinden ... Was wird nun wirklich geschehen, wenn sich der Blutkreis der Zeitreisenden schließt?

*********** MEINE MEINUNG ***********
Smaragdgrün schließt wie auch schon Saphirblau lückenlos an seinen Vorgänger an, sodass man als Leser absolut keine Probleme hat, sich wieder in die Geschichte einzufühlen. Sofort fühlt man mit Gwen, leidet mit ihr und wünscht sich nur das Beste für sie. Zudem ist man selbst auch immer noch sehr neugierig, was das große Geheimnis angeht und verfolgt die Handlung von Anfang an gespannt.

Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil Kerstin Gier auf nur wenig Seiten immer noch sehr viele Dinge aufzuklären hatte - das ist ihr aber außerordentlich gut gelungen. Viele Puzzleteile, die wir schon in den Vorgängern erhalten haben fügen sich am Schluss zusammen. Gegen Ende überschlagen sich nämlich die Ereignisse und es werden viele Dinge enthüllt, Dinge die man als Leser bereits ahnte oder hoffte. Am Ende wurde ich insgesamt sehr glücklich zurückgelassen, weil die Autorin wirklich kein Detail ausgelassen hat. Kerstin Gier ist es auch außerordentlich gut gelungen, alle Zeitreisen miteinander zu verknüpfen. So erfährt man beispielsweise, warum Gwen sich zu Beginn einmal selbst gesehen hat und viele Dinge mehr - ich war wirklich verblüfft, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenhängen und die komplizierten Geschichten doch so einfach aufgeklärt wurden. Wirklich spannend zu sehen!

Weiters positiv zu erwähnen ist wie auch schon in den Vorgängern der Schreibstil der Autorin. Kerstin Gier fesselt den Leser richtig, schreibt humorvoll, spannend und flüssig, sodass man das Buch als Leser gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Durch die wunderbaren Charaktere wie Xemerius erfährt das Buch auch wahnsinnig viel Witz, der in anderen Roman oft verborgen bleibt. Ich musste immer wieder lachen, weil einfach so viel trockener Humor von Seiten Xemerius' kam. Ohne diesen Charakter wäre die gesamte Reihe wohl nur halb so gut! Aber auch die übrigen Charaktere sind gewohnt echt und einzigartig, man fühlt mit jedem mit und will eigentlich keinen missen. Das macht es am Ende zwar noch schwieriger, die Reihe loszulassen, weil man die Charaktere nicht weiterverfolgen kann, ist aber umso besser während des Lesens.

Die Liebesgeschichte von Gideon und Gwen nimmt in diesem Teil zwar auch eine große Rolle ein, ist für mich persönlich aber im Vergleich zu den anderen Teilen eher nebensächlich gewesen. Im Vordergrund steht einach die Aufklärung aller bisherigen Rätsel. Trotzdem konnte die Autorin die Liebesgeschichte geschickt einflechten. Der Liebeskummer gemischt mit den immer wieder notwendigen Treffen hat zwar viel Mitleid für Gwen hervorgerufen, war aber auch sehr unterhaltsam für mich als Leser. Insgesamt kann ich einfach nur sagen, dass mich das Ende wahsinnig begeistert hat, ich nichts auszusetzen habe und die Reihe glücklich beendet habe!

********* BEWERTUNG *********
Smaragdgrün ist ein wundervoller Abschluss der Edelstein-Trilogie, der nicht besser hätte sein können. Gewohnt überzeugt Kerstin Gier mit Humor, tollen Charakteren und einem spannenden, flüssigen Schreibstil. Des Weiteren kann die Autorin alle bisher aufgetretenen Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenfügen, sodass der Leser ohne übrige Fragen glücklich zurückbleibt. Ich vergebe außerordentlich gute 5 Sterne.
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am 6. September 2012
Gwendolyn leidet an gebrochenem Herzen. Trotzdem versucht sie, sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren. Denn langsam fügen sich alle Puzzle-Teile zusammen und sie kommt dem Geheimnis immer näher.

Kerstin Giers Gwendolyn, die Protagonistin von "Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten", bleibt auch weiterhin liebenswert und ein wenig schrullig. Wenn sie wieder einmal Begriffe durcheinanderwirbelt, sorgt sie für witzige Dialoge. Aber auch der unsichtbare Dämon Xemerius, Gwens treuer Begleiter, bereichert dank seiner frechen Sprüche das Buch. Manchmal handelt und redet Gwendolyn als sei sie deutlich jünger, als sie laut Buch tatsächlich ist.
Was die "Liebe geht durch alle Zeiten"-Reihe fehlt, ist das Drama. Dramatische, emotionsgeladene Situationen würden die Bücher deutlich spannender machen und den Leser mitfiebern lassen. So bleibt die Geschichte ein wenig lauwarm. Trotzdem, Kerstin Gier hat einen guten Schreibstil und sie beweist, wie clever sie ist. Denn eine solch komplexe Handlung erfordert Intelligenz, wenn man verhindern möchte, dass sich die Zeitreisenden durch mehrmaliges Elapsieren in dasselbe Jahr nicht begegnen und damit für Logikfehler im Buch sorgen. Außerdem bietet das Buch so viele amüsante Dialoge, dass es auf jeden Fall fünf Sterne verdient.

Fazit: Liebenswert und witzig - eine ausgezeichnete Mischung.
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am 3. Mai 2012
Ich habe das Buch gerade ausgelesen und bin noch ganz ind der Welt von Gwendolyn und Gideon. Ich war ja schon von "Rubinrot" und "Saphirblau begeistert, aber dieser leider letzte Teil :-( der Reihe hat nocheinmal alles übertrumpft.

Die Autorin hat einen so unglaublichen Spannungsbogen in dieses Buch eingebaut, dass ich am liebsten Tag und Nacht nur gelesen hätte, was leider nicht ging, weil ich ja auch noch zur Schule musste. Aber sobald ich eine Minute frei hatte habe ich weiter dieses Buch verschlungen! Leider war es viel zu schnell zu Ende! Manchmal musste ich ewig warten, bis wieder eine Stelle kam an der ich das BUch mal kurz aus der Hand legen konnte! Und trotzdem ist alles so glaubwürdig, romantisch und witzig geschrieben, wofür vorallem mein kleiner Freund Xemerius zustängig ist mit seinen Dauerkommentaren.

Das Buch ist einfach nur WAU!!!!!!!! Und dauernd gibt es nicht vorhersehbare Wendepunkte. Also, ich kann nur dazu raten dieses absolut geile Buch zu kaufen und auch zu lesen!
Ich hoffe euch macht es genauso viel Spaß wie mir!
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am 8. Dezember 2010
Eine gefühlte Ewigkeit warteten Fans von Gwen und Gideon auf das letzte Buch der Edelsteintrilogie. Ich hatte das Glück, das Buch einen Tag vor Erscheinungsdatum zu bekommen und habe es den ganzen Abend und die halbe Nacht hindurch regelrecht verschlungen. Fazit: Das Warten hat sich definitiv gelohnt!

Ich möchte an dieser Stelle bewusst nichts von der Geschichte erzählen - es soll doch schließlich spannend bleiben. Und wenn man die beiden vorherigen Bücher genau gelesen hat, dann weiß man auch schon einige Dinge vorher (wie z. B. die wahren Verwandschaftsverhältnisse zwischen Gwen zu Lucy und Paul oder das Gwen auch alleine in die Zeit reisen wird bzw. gereist ist usw.).
Und auch wenn man teilweise weiß, wie es weitergeht, so schafft Kerstin Gier es aber trotzdem den Leser vollends mitzureißen. Die Geschichte wird an keiner Stelle langweilig, im Gegenteil: Man wird zwischendurch immer wieder überrascht. Ihr Schreibstil ist einfach wunderbar und ich konnte herzlich über die Sprüche von Xemerius oder Gwen lachen. Generell ist in Smaragdgrün alles vertreten: Humor, Liebe, Verrat, Spannung...

An dieser Stelle ein herzliches Danke schön an Frau Gier für dieses Lesevergnügen. Auch wenn ich mit über 30 Jahren nicht wirklich zur Zielgruppe gehöre, so lohnt es sich trotzdem die Trilogie zu lesen. Ich hoffe, dass das nicht das letzte Buch dieser Art war!
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