Kundenrezensionen


76 Rezensionen
5 Sterne:
 (31)
4 Sterne:
 (26)
3 Sterne:
 (15)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante und fesselnde Geschichte
Meinung aus der Jugend-Redaktion:

David läuft von Zuhause weg und findet in London eine Anstellung als Gehilfe in einem Bücherladen. Eines Tages begegnet er auf einem seiner Botengänge auf dem Dach dem Mädchen Heaven. Sie sieht krank aus, also beschließt er, sich um sie zu kümmern. Doch Heaven erzählt wunderliche Geschichten:...
Veröffentlicht am 3. Februar 2010 von S. Leo

versus
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen
Heaven hat bereits sehr früh ihre Eltern verloren, ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und auch ihr Vater lebt nicht mehr. Sie lebt nun bei ihrem Vormund, Mr. Mickey, der ein guter Freund ihres Vaters war und nun auf sie acht geben soll. Eines Tages wird Heaven das Herz heraus geschnitten, doch anders als man erwartet, bricht sie nicht tot zusammen, sondern läuft...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von Meee


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante und fesselnde Geschichte, 3. Februar 2010
Von 
S. Leo (Solingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Heaven - Stadt der Feen (Gebundene Ausgabe)
Meinung aus der Jugend-Redaktion:

David läuft von Zuhause weg und findet in London eine Anstellung als Gehilfe in einem Bücherladen. Eines Tages begegnet er auf einem seiner Botengänge auf dem Dach dem Mädchen Heaven. Sie sieht krank aus, also beschließt er, sich um sie zu kümmern. Doch Heaven erzählt wunderliche Geschichten: Da seien zwei Männer gewesen, die ihr das Herz herausgeschnitten hätten und sie sei weggelaufen. David glaubt das alles nicht. Die beiden begeben sich auf eine abenteuerliche Suche nach der Wahrheit, wobei sich auch David schnell in Gefahr begibt.

Auch wenn die Idee der Geschichte zuerst etwas merkwürdig klingen mag, so ist sie doch brilliant ausgeführt. Die Geschichte fesselt den Leser und entführt ihn in eine fremde Welt, von der er von Zeit zu Zeit vielleicht wirklich der Meinung ist, es gäbe sie. Besonders gut gefällt mir die Aufmachung des Buches: Das Cover macht schon Lust aufs Lesen und gibt einen ersten Eindruck von der Welt, in der die Geschichte spielt. Auch die Aufteilung der Geschichte ist sehr gut gelungen. Interessant sind vor allem die insgesamt vier Zwischenspiele, in denen die Geschichte aus einer anderen Sicht erzählt wird und man mehr über die Gedanken der anderen Helden (sowohl gut als auch böse) erfährt.

Insgesamt habe ich an dem Buch nichts auszusetzen und vergebe 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schöne Fantasy, abseits der allgegenwärtigen Blutsauger, 25. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Heaven - Stadt der Feen (Audio CD)
Mein Interesse an Heaven - Stadt der Feen wurde aus zwei Gründen geweckt. Erstens war es das wunderschön gestaltete Cover, zweitens der Titel, der endlich mal Fantasy ohne die gerade so beliebten Blutsauger versprach. Ein wenig Skepsis blieb, denn für Feen habe ich an sich wenig übrig.
Die 6 CDs habe ich dann -für mich selbst überraschend- nahezu in einem weg gehört. Christoph Marzis Geschichte ist eine ganz besondere Mischung aus Realität und Fantasy. Sie spielt im heutigen London, doch gibt es dort "Menschen", die etwas Besonderes sind, auch wenn sie es manchmal selber noch nicht wissen. Zumindest so lange bis jemand Jagd auf sie macht, ihnen etwas Überlebenswichtiges nimmt und sie trotzdem weiterleben können, so wie Heaven.
Glücklicherweise findet David das Mädchen nach dem Überfall und bleibt bei ihr. Doch Heavens Häscher sind nun umso interessiertes an ihr und so beginnt eine abenteuerliche und gefährliche Jagd durch London. Zeit zum Durchatmen hat man als Hörer nur sehr selten, ruhige Szenen sind rar gestreut, meistens geht es spannend und rasant zu.
Und auch an der Prise Romantik, die zu solchen Geschichten für Teenager gehört, fehlt es Heaven nicht. Allerdings drängt sie sich nie vor die Handlung, auch wenn sie ab einem gewissen Punkt ständig quasi spürbar ist.
Besonders gefallen hat mir Marzis Idee von der Herkunft der Feen, die mir so noch nirgendwo begegnet war. Sehr phantasievoll, wunderschön und einfach mal etwas ganz Anderes, klasse! Deshalb hatte mein Feen-Vorurteil vom Anfang auch schnell keine Chance mehr.

Gelesen wird Heaven von Katharina Thalbach und war somit meine Premiere mit dieser Erzählerin. Beim Gedanken an eine Feen-Geschichte hatte ich sofort ein bestimmte Art Stimme im Kopf, hell, klar, süß... Katharina Thalbachs Stimme ist nichts davon und ich musste mich an ihre eher tiefe und rauchige Stimme erst mal gewöhnen. Im Nachhinein aber finde ich, dass ihre Stimme gut zu diesem Hörbuch passt. Warum? Weil Heaven eben keine liebliche, süße Feen-Geschichte ist, sondern eine spannende Fantasy-Geschichte, in der es oft auch traurig, lebensgefährlich und blutig zugeht. Es ist keine Kitsch-Story und darum hätte eine kitschige Stimme auch nicht dazu gepasst.

Musik gibt es lediglich am Ende jeder CD zu hören. Da sind es dann ruhige Melodien, die auch ein wenig exotisch klingen. Vielleicht mag jetzt jemand meinen, zu einer Feen-Geschichte gehöre Musik unbedingt dazu, doch -wie gesagt- ist Heaven keine der Geschichten, in denen Feen stets umgeben von sphärischer Musik daher kommen. Mir haben Musik und Geräusch jedenfalls nicht gefehlt.

Die CDs stecken in einem schicken Digipack, dessen Front schlichtweg ein Hingucker ist. Der nächtliche Himmel über London, davor das verschlungene Gittertor, das wie ein Durchgang von der Feenwelt in die Realität wirkt, das wirkt gleichermaßen realistisch wie phantasievoll Im Inneren findet man kurze Texte zum Autor und zur Sprecherin und ein wenig Werbung auf weitere Fantasy-Hörbücher. Ich fand es schade, dass keine weitere Hörbücher zu Geschichten von Christoph Marzi darunter sind. Von ihm gibt es doch bereits mehrere Hörbücher.

Fazit: Heaven - Stadt der Feen ist eine wunderschöne und sehr spannende Geschichte aus dem Bereich der Urban Fantasy. Vergleichbares fällt mir nicht ein und somit kann ich das Hörbuch vorbehaltlos jedem empfehlen, der Fantasy mag, aber für den laufenden Vampir- und den beginnenden Werwolf-Hype nichts übrig hat oder daran schon "satt" ist. Zweifellos ist es eine Geschichte für Jugendliche, aber ich bin mir sicher, dass auch Erwachsene Fans dieses Genres ihren Spaß daran haben werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, 27. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Heaven - Stadt der Feen (Gebundene Ausgabe)
Heaven hat bereits sehr früh ihre Eltern verloren, ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und auch ihr Vater lebt nicht mehr. Sie lebt nun bei ihrem Vormund, Mr. Mickey, der ein guter Freund ihres Vaters war und nun auf sie acht geben soll. Eines Tages wird Heaven das Herz heraus geschnitten, doch anders als man erwartet, bricht sie nicht tot zusammen, sondern läuft panisch davon. Wie ist es möglich, dass ein Mensch ohne sein Herz weiter leben kann? Dieser Frage gehen Heaven und David (den sie zufällig auf ihrer Flucht vor ihren Angreifern begegnet) nun nach...doch auch ihre Verfolger stellen sich diese Frage und wollen wissen, was es genau mit Heaven auf sich hat.

Ich habe im Bezug auf dieses Buch sehr zwiespältige Empfindungen. Auf der einen Seite fand ich die Grundidee des Buches sehr schön, die Geschichte hebt sich einfach mal wieder von den zurzeit gängigen Themen ab. Man hat endlich mal wieder das Gefühl, eine ähnliche Geschichte nicht schon 1000 mal vorher gelesen zu haben, sondern wirklich eine "neue" Idee vor sich zu haben. Man kann das Buch auch zügig lesen, der Schreibstil ist recht flüssig und die Protagonisten sind sympathisch. Das Buch ist gespickt mit interessanten Ansätzen und vielen guten Ideen.

Auf der anderen Seite passten einige Sachen für mein Empfinden einfach nicht 100%ig zusammen. Zum einen wirkte die Geschichte allgemein und auch die Hauptfigur Heaven oftmals sehr kindlich auf mich und das, obwohl Heaven eigentlich schon sehr früh auf eigenen Beinen stehen musste. Das Buch erinnerte mich oftmals eher an ein Märchen für Kinder, wozu aber wiederum der one-night-stand auf der Toilette nicht passen will. Auch bleiben die Bösewichte für mich nur Schattengestalten, ich kann mir leider kein wirkliches Bild von den beiden machen.

Meinen persönlichen Geschmack hat das Buch leider nicht ganz getroffen, zusammenfassend würde ich aber 3,5 Sterne vergeben! Nichts desto trotz bleibt es aber eine wirklich schöne Geschichte und ich ärgere mich nicht, das Buch gekauft zu haben. Regelrecht weiterempfehlen würde ich es meinen Freunden oder Bekannten aber aufgrund der negativen Punkte nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nette, vorhersehbare Geschichte, 20. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Heaven - Stadt der Feen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch fängt vielversprechend an, verliert sich aber recht schnell in einem anspruchslosen Plot, dem das richtige Maß an Spannung und Logik fehlt. Die Art und Weise, wie sich die Helden der Geschichte in brenzlige Situationen hinein und wieder heraus bewegen ist nicht nachvollziehbar und stellt die Intelligenz aller Handelnden in Frage. Die ständige Verwendung von dem Wort "Schei..." ist überdies nicht nur überflüssig, sondern stört auch den Erzählfluss und passt ganz und gar nicht zum Charakter Heaven. Alles im allem eine nette Idee, die in ihrer Umsetzung leider zu vorhersehbar ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und absolut überraschend..., 14. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Heaven - Stadt der Feen (Gebundene Ausgabe)
Jeder wird wohl die Kurzbeschreibung gelesen haben, deshalb gehe ich darauf mal nicht ein ;)
Hier aber die wichtigsten Punkte meiner Rezension:

Schreibstil

Christoph Marzi hat mich mit seinem Schreibstil regelrecht verzaubert. Seine detaillierten Beschreibungen und liebevoll ausgearbeiteten Charaktere sorgen dafür, dass man von der ersten Seite ab in die Welt des Buches gezogen wird und nur schwer mit dem Lesen aufhören kann.
Das Geschehen wird fast ausschließlich aus der Sicht von David erzählt. Nur einige kurze Zwischenszenen erzählen die Handlung aus einer anderen Sichtweise.
~*~

Charaktere

David ist ein selbstständiger, hilfsbereiter und gerissener junger Mann. Nachdem er von Zuhause weggelaufen war, schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch, bis er eines Tages ein kleines, unscheinbares Aushängeschild im Schaufenster eines Buchladen las und ab da anfing für die Besitzerin, eine ältere Dame, zu arbeiten.
Über seine Vergangenheit redet er nicht gerne, aber sie nimmt ihn noch immer sehr mit.
Als er auf Heaven trifft und diese ihm ihre Geschichte erzählt, will er ihr erst nicht glauben. Doch sie fasziniert ihn und deshalb beschließt er ihr zu helfen.
Heaven ist anfangs ein sehr geheimnisvolles Mädchen. Man erfährt erst nach und nach von ihrem Leben.
Sie versucht stark zu sein und mit ihrer ungewöhnlichen Situation klarzukommen, aber das schafft sie nicht immer. Oft ist sie verzweifelt und hat angst. In David findet sie einen Menschen, dem sie auf Anhieb vertraut und der ihr charakterlich doch sehr ähnlich ist.
Auf ihrer Flucht beginnt sie tiefere Gefühle für ihn zu entwickeln.
~*~

Meine Meinung

Zu sagen, dass mir das Buch 'nur' gefallen hat, ist absolut untertrieben. Ich versuche jetzt mal aufzuschreiben, was an diesem Buch so toll war, aber ich bin mir sicher, ich kann es nicht sehr gut in Worte fassen.
Als ich das Buch aufschlug und begann die erste Seite zu lesen, da dachte ich schon 'Oh mein Gott', wenn das ganze Buch so geschrieben ist, dann brauche ich ewig dafür, doch dann machte es plötzlich 'Klick' direkt auf der zweiten Seite. Von einem Moment zum Nächsten war es, als würde ich in das Geschehen gezogen werden.
Ich war selten, wie oben bereits erwähnt, so verzaubert von einem Schreibstil. Da war nicht einen Moment etwas Holpriges, oder ein Wort über das man stolperte. Die ganze Handlung floss förmlich an mir vorüber.
Man wird gleich zu Beginn in das Geschehen geworfen und das gibt dem Ganzen schon von Anfang an ein ordentliches Tempo. Alles wirkte unglaublich lebendig auf mich und ich konnte völlig verstehen, dass David sich auf den Dächern der Stadt wie befreit fühlte, denn ich hatte beim Lesen ebenfalls das Gefühl der Freiheit.
Christoph Marzi schafft es problemlos Spannung aufzubauen und sie durch die komplette Handlung hinweg zu halten. Alles bleibt lange geheimnisvoll und man bekommt kaum einen Hauch von Ahnung, warum das alles geschieht. Man rätselt mit, man fiebert mit und doch sind die Wendungen völlig unvorhersehbar.
Das Ende trifft einen dann völlig unerwartet. Man hat ja immer eine wage Vorstellung davon, wie ein Buch eventuell enden könnte, aber bei diesem hier, da ist man in einem solchen Wechselbad der Gefühle, dass einfach alles möglich ist. Wenn es dann vorbei ist und man die letzte Seite gelesen hat, dann sitzt man da und denkt sich 'Wow... das hatte ich so jetzt nicht erwartet!'
Mehr kann ich von einem Buch nicht erwarten und deshalb hat mich Christoph Marzi mit seinem Buch 'Heaven' auch vollkommen auf seine Seite gezogen. Ich liebe es!
~*~

Fazit

Eins der besten Bücher im Bereich der Fantasy, das ich seit langem lesen durfte. Von mir gibt es für 'Heaven' eine uneingeschränkte Empfehlung.

~*~ Nicole J. ~*~
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen „Keine Geschichte, die begonnen hat wie ein Märchen, endet jemals wirklich.“, 3. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Heaven - Stadt der Feen (Gebundene Ausgabe)
Heaven ist mein erstes Buch von Christoph Marzi.
Das Cover ließ mich erst zweifeln, da es ziemlich kitschig aussieht, doch der Klappentext machte mich dann doch neugierig.
Der äußere Schein trügt- im Gegensatz zum Cover ist die Geschichte keineswegs kitschig oder zu abgehoben.

Es ist interessant und spannend, langsam hinter das Geheimnis Heavens zu kommen, und in Verbindung mit einer Liebesgeschichte macht es noch mehr Spaß zu lesen.
Viele überraschende Wendungen lassen das Buch nicht langweilig werden, wobei doch einiges vorhersehbar ist.
Der Schreibstil ist flüssig und somit kann man das Buch schnell durchlesen.

Alles in allem eine kurzweilige Geschichte, die schöne Lesestunden beschert- mehr aber auch nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen modernes Märchen, das zwar unglaublich erscheint, einen aber trotzdem überzeugt, 5. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Heaven - Stadt der Feen (Gebundene Ausgabe)
Als David eines Nachts auf den Dächern Londons unterwegs ist um einem Kunden des Buchladens, in dem er arbeitet, ein lang erwartetes Buch zu übergeben, stolpert er dabei über ein Mädchen. Sie hat große Angst und erzählt ihm eine Geschichte, die unglaublicher wohl gar nicht sein könnte: Ein böser Mann hat ihr das Herz gestohlen! Und das meint sie nicht im übertragenden Sinn.

David glaubt ihr zunächst nicht, ist jedoch auf irgendeine Art von ihr fasziniert und möchte ihr helfen. Zunächst will er sie nur sicher nach Hause bringen, wo sich schon jemand um sie kümmern wird, hält es dann aber doch für besser, sie ins Krankenhaus zu bringen. So langsam beginnt er ihrer Geschichte Glauben zu schenken, obwohl er das alles für unmöglich hält. Denn welcher Mensch ist noch am Leben und in der Lage zu laufen, wenn man ihm sein Herz heraus geschnitten hat?

Im Krankenhaus überschlagen sich dann die Ereignisse: Heaven verliert das Bewusstsein und wird schließlich von Ärzten untersucht, die offenbar keinen Herzschlag finden können. Der Arzt greift daraufhin zum Telefon, während die Krankenschwester David erzählt, dass vor kurzer Zeit zwei böse Männer im Krankenhaus aufgetaucht sind, die nach einem Mädchen gesucht haben, das behauptet, kein Herz mehr zu haben. Als der Arzt sich immer verdächtiger benimmt, beschließt David den Feueralarm auszulösen um mit Heaven zu fliehen. Wieder an der frischen Luft geht es dieser schlagartig besser und sie zur Tür blickt entdeckt sie schließlich sogar den Mann, der ihr das alles angetan hat.

Auch David findet ihn äußerst bedrohlich und beide beginnen ihre Flucht durch London, wobei sie von dem Mann und seinem Gehilfen verfolgt werden. Durch einen Trick gelingt es ihnen am Ende ihm fürs erste zu entkommen und David nimmt Heaven mit in den Buchladen, in dem er nicht nur arbeitet, sondern auch wohnt.

Am nächsten Tag trifft David erneut auf den gefährlichen Mann, als er eine Nachricht zu Davids Haus bringen sollte. Er will unbedingt wissen, wo Heaven sich aufhält. Dabei drängt sich natürlich die Frage auf, was er noch von ihr will, ihr Herz hat er ihr schließlich schon genommen ...

Heaven ist ein sehr spannendes und faszinierendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

Die Handlung und die Geschichte von Heaven klingen zwar im ersten Moment absolut unglaublich, ziehen den Leser jedoch trotzdem in ihren Bann. Je mehr man sich auf die Geschichte einlässt, desto tiefer versinkt man in ihr, wobei man mehr und mehr beginnt das Geschehene auch tatsächlich zu glauben. Gerade zum Ende hin wird die Handlung so spannend, dass man es nur äußerst ungern, am liebsten gar nicht, aus der Hand legen will. Das Ende an sich ist außerdem nicht nur spannend, sondern wartet noch mit einigen Überraschungen auf.

Die Schauplätze und Stadtteile von London sind häufig sehr detailliert beschrieben, wodurch man sich die Szenen gut vorstellen kann. An einigen Stellen sind sie so schön geschildert, dass man am liebsten selbst dorthin fahren möchte um sich alles mit eigenen Augen anzusehen.

Die Hauptfiguren David und Heaven sind beide sehr sympathisch und man kann sich als Leser auch mit ihnen identifizieren.
Heaven wirkt, trotz der Sache mit dem Herzen, sehr authentisch und überzeugt vor allem zu Anfang mit ihren schnippischen Bemerkungen.
David ist ein so liebenswerter Charakter, wie man ihn nur selten erlebt. Trotz allem was Heaven ihm über diese erste Nacht erzählt, hält er sie nicht für verrückt, sondern will ihr ernsthaft helfen. Bereits nach kurzer Zeit glaubt er ihr sogar, obwohl alles vollkommen unmöglich erscheint. Seine Sorge und seine Gefühle für Heaven machen in dann nur noch sympathischer.

Der Schreibstil von Christoph Marzi ist fließend und sehr angenehm zu lesen. Er nutzt zwar ab und an auch Jugendsprache, versteht es jedoch sie richtig einzusetzen. Er wählt dazu immer die passenden Momente und geht sparsam mit Ausdrücken oder Schimpfwörtern um, sodass man nicht ständig mit ihnen konfrontiert wird, was einen ungestörten Lesefluss ermöglicht.

Obwohl es nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat, möchte ich auch das wunderschön gestaltete Cover noch hervorheben, das unter anderem die Skyline von London bei Nacht zeigt.

Heaven hat mich einfach begeistert und ich kann es nur jedem empfehlen. Die Geschichte ist ein Art modernes Märchen, das zwar unglaublich erscheint, einen aber trotzdem überzeugt, sodass man das Buch einfach lieben muss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und schön mit wundervollen Charakteren!, 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Heaven - Stadt der Feen (Gebundene Ausgabe)
********* INHALT ********
Als David eines Tages auf den Dächern von London auf ein verstörtes Mädchen namens Heaven trifft, ahnt er noch nicht, dass sich sein Leben in nächster Zeit komplett ändern wird. Dieses Mädchen behauptet nämlich, dass ihm das Herz gestohlen worden sei, im wahrsten Sinne des Wortes. Laut Heavens Angaben haben ihr zwei böse, dunkle Männer einfach das Herz aus der Brust geschnitten. David hält Heaven für völlig verrückt, kann sie aber aus irgendeinem Grund trotzdem nicht alleine lassen und möchte ihr zumindest helfen, wieder nach Hause zu finden.

Dann verschlechtert sich Heavens Zustand aber merklich, sie hat immer mehr Schwindelgefühle und David entscheidet, Heaven ins Krankenhaus zu bringen, wo daraufhin tatsächlich kein Herzschlag festgestellt werden kann. Zusätzlich zu dieser Information erzählt die Krankenschwester David, dass zwei Männer vorhin nach einem Mädchen ohne Herz gesucht haben. Aus lauter Angst ergreift David gemeinsam mit Heaven die Flucht. Nur knapp können sie den bösen Gestalten, die die beiden inzwischen ausfindig gemacht haben, entkommen weshalb David Heaven, der er inzwischen glaubt, vorerst mit zu sich nach Hause nimmt.

In ihrer Angst vor den beiden Männern lernen sich David und Heaven immer besser kennen und David erfährt, dass Heaven eine Waise ist. Heavens Mutter starb bei der Geburt und ihr Vater stürzte mit einem Flugzeug ab. Mit der Zeit finden die beiden dann aber heraus, dass es einige Unstimmigkeiten in der Geschichte gibt. Seit ihrem Tod wurde Heavens Mutter nämlich nie mehr gesehen, in ihrem Grab liegt eine Fremde, und auch die Leiche ihres Vaters wurde nie gefunden.

Was hat es mit dieser Geschichte auf sich? Warum kann Heaven auch ohne ihr Herz noch weiterleben, wenn auch nur mit Schwindelgefühlen oder in großer Kälte? Und warum suchen die beiden Männer, die ihr das Herz gestohlen haben, immer noch nach ihr?

******** MEINE MEINUNG ***********
Schon der Einstieg in den Roman konnte mich bereits überzeugen. Obwohl ich Prologe normalerweise nicht so gerne mag, da sie nur Rätsel aufgeben, kaum etwas verraten und auch nach Ende des Buches nicht immer verständlich sind, hat mir dieser hier sehr gut gefallen. Er schildert, wie Heaven auf das Dach gekommen ist und ihr Herz gestohlen wurde, sodass man unbedingt mehr erfahren will.

Leider wird das erste Kapitel dann sofort aus Sicht Davids geschrieben, weswegen man seine Neugier zunächst einmal etwas zurückschrauben muss. Der Klappentext verspricht zwar, dass David Heaven noch kennen lernt, wann das passiert steht aber nicht fest. Von anderen Büchern bin ich es schon gewöhnt, dass Dinge die im Klappentext stehen auch erst nach Hälfte des Romans eintreten können. Bei dem Roman von Christoph Marzi wurde ich jedoch positiv überrascht. Nach einer kurzen Einführung in den Charakter David (seine Vorgeschichte und Beweggründe für das Wohnen in London) trifft er sofort auf Heaven und der Leser kann sich freuen, dass er wieder in die spannende Geschichte des gestohlenen Herzens eintauchen kann. Mir hat besonders gut gefallen, dass damit alles, was im Klappentext stand, erledigt war und man so überhaupt nicht wissen konnte, was sonst noch so in der Handlung passiert.

Unter anderem dadurch ist der Roman auch durchwegs sehr spannend und fesselnd. Da man noch nichts weiß, ist jedes kleine Detail, das Heaven und David in Erfahrung bringen, eine interessante Wendung, die den Leser immer wieder überzeugen kann. Gegen Ende überschlagen sich dann die Ereignisse und es gibt noch viel viel mehr Überraschungen, sodass ich, obwohl ich sehr müde war, in den letzten 100 Seiten keine Pause mehr machen konnte und die halbe Nacht lang noch gelesen habe. Christoph Marzi hat es durch die unvorhersehbaren Wendungen tatsächlich geschafft, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte!

Der Schreibstil des Autors ist auch besonders zu erwähnen. Abgesehen von den vielen Spannungselementen schafft Christoph Marzi es auch mit seinem bildlichen Schreibstil zu überzeugen. Die Schauplätze in London sind so detailliert beschrieben, dass man sich gut vorstellen kann, wo sich David und Heaven befinden. Für diejenigen, die sich in London ein wenig auskennen, wird es auch ein ganz besonderes Leseerlebnis sein, genau zu wissen, wo sich die Protagonisten befinden.

Das wäre aber nur halb so interessant, wenn man nicht andauernd mit David und Heaven mitfiebern würde. Da die beiden aber sehr sympathische Figuren sind, die sofort das Herz des Lesers gewinnen, will man immer auf dem Laufenden sein und so viel wie möglich über sie erfahren. Das kommt in dem Roman auch überhaupt nicht zu kurz, denn selbst die eher unwichtige Vorgeschichte von David wird immer wieder aufgewärmt, sodass der Leser die Charaktere wirklich gut kennenlernen kann. Fast alle Figuren sind authentisch, lediglich die beiden bösen Männer kamen mir ein wenig undurchsichtig vor und ihre tatsächlichen Beweggründe sind mir leider bis heute noch nicht vollständig bekannt. Das macht aber überhaupt nichts, denn mit dem Rest der ganzen Geschichte, insbesondere seiner tollen Ideen für die Handlung, kann Christoph Marzi auf jeden Fall überzeugen!

********* BEWERTUNG **********
Alles in allem ist Heaven - Stadt der Feen ein sehr spannender Roman, der alles bietet, was das Leserherz begehrt. Neben einer außergewöhnlichen Handlungsgrundlage kann Christoph Marzi vor allem mit seinem Schreibstil und den authentischen Charakteren überzeugen. Ich vergebe sehr gute 5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial, 15. August 2011
Also, was soll ich sagen, ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es nicht mehr zur Seite legen. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und das habe ich echt nicht bei vielen Büchern. Es hat mich von Anfang an gefesselt und mit in die Welt genommen. Das Buch ist ein Traum und super toll zu lesen. Ich kann es allen weiter empfehlen, die gerne in andere fremde Welten verschwinden und auch eine kleine Lovestory haben wollen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meine Erwartungen wurden enttäuscht!, 28. Oktober 2009
Von 
Karo adores... "Karo adores..." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Heaven - Stadt der Feen (Gebundene Ausgabe)
Die Story versprach für mich sehr viel, zumal es ja auch in meiner Lieblingsstadt London spielt. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Für mich blieben durchweg die Charaktere nicht greifbar, sie waren zu flach und ich konnte mit keiner Figur, weder Neben- noch Hauptfigur, wirklich richtig warmwerden. Schade! Das Ende war für mich zu einfach, die Sache mit London zu aufgesetzt. Manchmal hatte ich wirklich das Gefühl, dass Marzi in jedem zweiten Satz einen London-Begriff einbringen musste.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Heaven. Stadt der Feen
Heaven. Stadt der Feen von Christoph Marzi
EUR 7,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen