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105 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Professor bürstet gegen den Strich
Das Buch ' noch vor der derzeitigen Krise geschrieben ' ist ein lebhaftes Plädoyer für Ideen und Visionen statt BWL und Management. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen hat Faltin als Initiator der 'Teekampagne' gezeigt, wie man ein Projekt zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Hart geht er dabei mit den Institutionen und Fördermechanismen ins Gericht,...
Veröffentlicht am 1. Januar 2009 von Frank Stefan Becker

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielleicht etwas zu einseitig
Grundsätzlich finde ich das Buch lesenswert und inspirierend. Aber es hat etwas mit einer Kuh gemeinsam: es ist ein echter Wiederkäuer. Das Buch ist extrem einseitig und auf nur eine einzige Idee fixiert (kaufe und verkaufe direkt, große Packungseinheiten, wenig Varianten), welche es in allen Varianten durchkaut (Tee, Zahnbürsten, Olivenöl etc)...
Vor 20 Monaten von greentwig veröffentlicht


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105 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Professor bürstet gegen den Strich, 1. Januar 2009
Von 
Frank Stefan Becker (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Das Buch ' noch vor der derzeitigen Krise geschrieben ' ist ein lebhaftes Plädoyer für Ideen und Visionen statt BWL und Management. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen hat Faltin als Initiator der 'Teekampagne' gezeigt, wie man ein Projekt zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Hart geht er dabei mit den Institutionen und Fördermechanismen ins Gericht, die von potentiellen Unternehmensgründern vor allem einen ausgereiften Businessplan verlangen, eigenwillige Persönlichkeit dagegen eher als Störfaktor betrachten. Dagegen setzt Faltin seine Analyse, in einem von Überangeboten gesättigten Markt auf das Besondere zu setzen; auf das, was den Kunden einen wirklich wahrnehmbaren Vorteil bringt (z.B. erstklassigen Tee zu einem günstigen Preis, unter Verzicht auf eine unüberschaubare Auswahl). Diese Idee klar herauszuarbeiten, sich dann aber die zur Umsetzung benötigten Teilleistungen, die nicht zum Kernauftrag gehören, auf dem Markt von hocheffizienten Spezialisten einzukaufen (Abrechnung, Versand, Verpackung), ist sein Erfolgsrezept. Spöttisch warnt er Gründer speziell in der Anfangsphase vor der Vergötzung des Instruments BWL, von dem die eine Hälfte selbstverständlich, die andere unverständlich sei (S. 79). Niedriger Fremdkapitaleinsatz, originelles, klar auf einen Kundennutzen fokussiertes Marketing, qualifizierte Aufgabendelegation sowie Skalierbarkeit sind die Maßstäbe, die ihm zufolge sich mit gesundem Menschenverstand umsetzen lassen. Nicht die grundlegende, bahnbrechend neue technische Innovation (die vor dem Markterfolg bereits durch eine noch bessere überholt sein kann) eignet sich zur Unternehmensgründung, sondern eine gut durchdachte Idee, wie aus der Fülle des Vorhandenen etwas Neues mit hohem Kundennutzen zusammen gestellt werden kann.
Abschreckend ist für ihn das oft kolportierte Bild, ein Unternehmer müsse sich als Sklave seiner selbst sechzehn Stunden am Tag mit allen Aspekten seiner Firma abplagen ' und so meist scheitern. Dafür hebt er hervor, welch beflügelnde Wirkung die Umsetzung eines eigenen Projektes (oder sogar die Gründung eines eigenen Unternehmens) z.B. auf seine Studenten habe. Zu dieser Persönlichkeitsbildung gehört auch ein themenfokussierter Blick, der plötzlich alles, was mit dem Projekt zusammen hängen könnte, aufsaugt und verarbeitet, sodass das diesbezügliche Lernen mit einem ungleich höheren Effizienzgrad erfolgt. Generell plädiert Faltin für eine stärkere Eigenverantwortung, für das Nutzen des eigenen Potentials statt des zum Scheitern verurteilten Versuches, unsere wirtschaftliche Vormachtstellung in der Welt durch Kleben an den alten Wirtschaftsstrukturen zu erhalten. Wohin das führt, illustriert er am Niedergang der Kautschuk-Stadt Manaus.
Am Ende des Buches ergänzt er seine spannenden Ausführungen durch ein Interview mit Mohammad Yunus, der für sein Projekt der Kleinkredite den Friedensnobelpreis erhielt, und schließt: 'Wenn selbst islamische Frauen unter extrem ungünstigen gesellschaftlichen Bedingungen in einem stark unterentwickelten Land erfolgreich zu Entrepreneuren werden können, sollte man erwarten, dass dies bei uns unter den doch viel besseren Voraussetzungen erst recht möglich ist.'
Ein lesens- und beherzigenswertes Buch.
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77 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unternehmensgründung einmal anders., 27. Januar 2009
Von 
Wer Bücher zum Thema erfolgreiche Unternehmensgründung liest, wird darin sehr viel über Betriebswirtschaft, Recht und Steuern erfahren. Günter Faltin verfolgt mit seinem Buch 'Kopf schlägt Kapital' einen anderen Ansatz. Er stellt die Geschäfts-Idee ins Zentrum der Betrachtung. Die Qualität und die sich anschließende Arbeit an dieser Idee zu einem ausgefeilten Konzept sind der eigentliche Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg (zit.: 'Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf''). Anhand konkreter Fallbeispiele aus der Praxis erfährt der Leser wie solche Ideen geboren und erfolgreich umgesetzt werden können.
Sehr lesenswert ist das Kapitel 'Gründen aus Komponenten'. Gründer, die alles selber machen wollen verschwenden ihre Zeit und Ressourcen, die sie lieber für die Ausarbeitung und Weiterentwicklung Ihrer Geschäfts-Idee verwenden sollten. Wer einen Teehandel betreibt, muss sich nicht selbst um den Import der Ware kümmern oder den Tee verpacken und versenden. Selbst die Buchhaltung erstellen externe Dienstleister schneller und vor allem preiswerter als es der Gründer selbst könnte. Der Gründer tut gut daran, die Unternehmensverwaltung in professionelle Hände zu legen. Wer in Betriebswirtschaftslehre nicht fit ist, braucht sich diesen Overhead auch nicht aufzuhalsen. Dafür gibt es genug ausgebildete Betriebswirtschaftler. So leuchtet es schnell ein, dass man beim geschickten Einsatz von Komponenten als Gründer selbst komplexe Industrieanlagen im Ausland auf die Beine stellen und im Konzert der Großen mitspielen kann.
Günter Faltin zeichnet in seinem Buch neue Wege um Unternehmen kreativ zu gründen und räumt mit den alten Denkmodellen der Gründungsberatung auf.
Die Botschaft ist glaubwürdig, denn Günter Faltin ist nicht nur Professor für Entrepreneurship, sondern zugleich auch erfolgreicher Unternehmer. Er ist Gründer der 'Teekampagne', die in Deutschland Marktführer beim Teeversandhandel ist.
Ein Buch, das Lust macht, sein eigenes Unternehmen zu gründen.
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74 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte von den Trotzdem-Typen, 5. Dezember 2008
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Gründer sind 'Trotzdem'-Typen. Denn sie wissen, dass sie auf den Knien zum Bankberater rutschen müssen, dass sie die Unterlagen für den 28-seitigen Förderantrag nie zusammenkriegen werden und dass sie die Finessen des Liquiditätsmanagements nicht wirklich drauf haben. Gründer sind, ganz offen gesagt, irgendwie merkwürdig. Wer tut sich das schon freiwillig an, gepiesackt von den tausend Fallstricken der Bürokratie? Falsch gefragt, sagt Günter Faltin. Sein Buch "Kopf schlägt Kapital" ist ein äußerst erfrischender Gegenentwurf zu all den Ratgebern, die helfen wollen und doch nur demotivieren. Faltins These ist simpel: Die nervig komplizierte Betriebswirtschaft lässt sich heutzutage wunderbar an Fachleute delegieren. Was ein Gründer braucht, ist eine Idee. Und anschließend die Gedankenarbeit, daraus ein tragfähiges Konzept zu bauen. Das klappt, behauptet Faltin, und macht erst noch Spaß! Faltin weiß, wovon er spricht, denn er lehrt nicht nur Entrepreneurship, sondern hat als Unternehmer das Versandhaus 'Teekampagne' gegründet und zum Erfolg geführt. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die jemals daran gedacht haben, sich selbstständig zu machen: Ein besserer und überzeugenderer Mutmacher ist kaum vorstellbar.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mut zum Umdenken, 24. Februar 2009
Von 
Als gestandener Manager in einigen großen internationalen Unternehmen fallen einem über die Jahre hinweg viele Business Bücher in die Hand. Die meisten sind sehr komplex, behandeln ein gewisses Thema in der Tiefe und man fühlt sich ein Stück gefestigter, im "Konzert der Großen" mitspielen zu können.
Günter Faltin verfolgt einen völlig anderen Ansatz. Er macht Lust auf Selbständigkeit und zeigt an konkreten Beispielen, wie man auch ohne Komplexität, enormes wirtschaftliches Fachwissen und großes Kapital sein eigenes Unternehmen aufbauen kann.
Es wäre jedoch viel zu kurz gegriffen, dieses Buch nur Jungunternehmen oder angehenden Gründern zu empfehlen. Gerade für interessierte Manager, die sich tagtäglich mit dem Wahnsinn eines großen und streckenweise unflexiblen Unternehmens herumschlagen müssen, sind Faltins Ansätze geradezu erfrischend und ermahnend.
Ich habe das Buch sehr genossen, denn es setzt auf Cleverness, Ideenreichtum und Querdenken - anstatt auf Kennzahlen und Fachchinesisch.
Es ist schon fast traurig, dass ein Professor vielen Geschäftsleuten erläutern muß, wie man am besten ein Geschäft aufbaut.
Das Buch finde ich uneingeschränkt empfehlenswert - zum Schmunzeln, Nachdenken, Umdenken und Anpacken!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielleicht etwas zu einseitig, 25. Oktober 2012
Grundsätzlich finde ich das Buch lesenswert und inspirierend. Aber es hat etwas mit einer Kuh gemeinsam: es ist ein echter Wiederkäuer. Das Buch ist extrem einseitig und auf nur eine einzige Idee fixiert (kaufe und verkaufe direkt, große Packungseinheiten, wenig Varianten), welche es in allen Varianten durchkaut (Tee, Zahnbürsten, Olivenöl etc). Dadurch wirkt es über lange Strecken langweilig (Daher ein passendes Buch für das Nachtkästchen, um in schlaflosen Nächten die Augen zu ermüden).

Andere interessante Konzepte Zusammenhang mit schlanker Unternehmensgründung (z.B. Bootstrapping, Korridor-Prinzip etc.) finden keine Erwähnung.
Ein Schlüsselkonzept des Autors ist es, fast nichts mehr selbst machen zu wollen, sondern die Dienste anderer zuzukaufen. Diese sieht er als Komponenten, mithilfe derer man wie mit Legobausteinen sein Geschäftsmodell zusammenbaut. Ich finde ein interessanter Ansatz, bei Gott nicht neu zwar, und ich bezweifle, dass diese Dienste so, in der genannten Qualität, Flexibilität und Skalierbarkeit in Deutschland bzw. Österreich so leicht verfügbar sind. Dazu ist unsere Wirtschaft noch viel zu vertikal integriert. Für die USA möge das eher zutreffen.
Seine Kritik an der Institution Gründungsberatung ist angebracht. Insgesamt ist das Buch aber allemal Geld wert und zu empfehlen.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind wir Künstler die besseren Unternehmer?, 29. September 2008
Vergessen Sie alles, was Sie über Unternehmensgründungen zu wissen glauben. Wer den 39. Copy-Shop aufmacht oder das 48. Versicherungsbüro, muß sich nicht wundern, wenn er sich zwischen mangelnden Aufträgen, Personalproblemen und Steuern zerreibt. Es wird kaum wahrgenommen, dass es auch Gründungen gibt, bei denen der Schwerpunkt auf einer ausgefeilten Idee liegt. »Nicht die Ressourcen, sondern das Konzept gibt den Ausschlag«, sagt Günter Faltin, Professor für Entrepreneurship und selbst Unternehmensgründer, in seinem neuen Buch.

»Kopf schlägt Kapital« ist humorvoll und gut nachvollziehbar verfasst. Der Autor illustriert seine Thesen mit einer Reihe von überraschenden Beispielen; er zeigt Gründungen, denen ein ausgefeiltes »Entrepreneurial Design« (Ideenkonzept) zugrunde liegt, und bei denen einige einfache, radikal angewandte ökonomische Prinzipien zu erstaunlichen Erfolgen geführt haben. Paradebeispiel ist die »Teekampagne«, die Faltin selbst vor mehr als zwanzig Jahren gegründet hat und die mit dem Verzicht auf Großpackungen, Ausschaltung des Zwischenhandels und Beschränkung auf eine einzige Teesorte zum Marktführer wurde.

Das Buch ermutigt alle, die immer noch glauben, viel Kapital und Betriebswirtschaft seien unabdingbare Voraussetzungen zur Unternehmensgründung. Zwischen High-Tech-Gründungen und Selbständigkeit gibt es einen Bereich, konzept-kreative Gründungen, der eigentlich der vielversprechendste ist: »Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf«, behauptet Faltin und charakterisiert sie als »Ideengebilde«, bei denen die Qualität des Ideenkonzepts über den Erfolg entscheidet. In der Zeit des Internet und leicht abrufbarer Dienstleistungen könne man Unternehmen wie ein Puzzle aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen. Es reiche sogar schon, Vorhandenes neu zu entdecken, neu zu kombinieren und daraus ein, wie Faltin es nennt, »Ideenkunstwerk« zu schaffen. So treten die Idee und die Persönlichkeit des Gründers in den Vordergrund, nicht Konvention und Kapital. Unsere Ideen und ein bißchen Konsequenz sind viel mehr wert als wir glauben. »Kopf schlägt Kapital« könnte die Vorstellung von Unternehmertum für unsere Zeit neu formulieren.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch Hochschulprofessoren haben einen Sinn für Praxis, 3. Mai 2009
Von 
Länge:: 4:37 Minuten

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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Mutmacher-Buch, 14. Januar 2010
Bei Kopf schlägt Kapital handelt es sich um ein echtes Mutmacher-Buch!
In uneingeschränkter Euphorie schreibt Günther Faltin, Professor an der Uni Berlin, über Entrepreneurship - und er weiß zu überzeugen. Mich konnte er mitreißen und ich habe jede Seite verschlungen. Zahlreiche Zitate von anderen Wissenschaftlern und Entrepreneuren stützen seine Thesen und zeigen, dass Günther Faltin mit seinen Gedanken kein Einzelgänger ist.
Doch was mir missfällt, sind seine Beispiele für erfolgreiche Unternehmen - fast alle Ideen die er beschreibt sind aus dem Bereich Handel. Und die Idee dahinter ist immer: Kaufe große Mengen ein und setze auf eher große Verpackungen, statt Kleinverpackungen. Das wirkt zu einfach und ist nicht so einfach wie es sich liest. Wenn dann sollte er diese Konzepte noch detallierter beschreiben. Er schreibt oft über sein eigenes Projekt, die Teekampagne. Hier kam er angeblich fast ohne Marketing und Kapital zu tausenden Bestellungen. Doch auch er musste wohl irgendwie auf sich aufmerksam machen? Wie haben ihm soviele Menschen Geld vorgestreckt, damit er die erste Großmenge bestellen konnte? Welche Kunden hatte er am Anfang? Hierzu gibt es leider keine Antworten.

Auch spricht er immer von Arbeitsteilung. Der Entrepreneur brauche keine BWL-Kenntnisse, dafür gibt es den Business Administrator. Doch wie integriere ich einen solchen Business Administrator von Anfang an, ohne dass dieser z.B. mein Konzept klaut und ein eigenes Unternehmen gründet?

Ein weiterer Kritikpunkt sind die ständigen Wiederholungen, ich habe immer gehofft, dass bald etwas konkretere Details beschrieben werden, da geht es wieder zurück zum Start und wiederholt sich erneut, das nervt.

Alles in allem ist es ein wichtiges Buch für jeden Gründer und für jeden, der mit dem Gedanken spielt Entrepreneur zu werden. Es macht einfach Mut und zeigt wie unglaublich spannend die Materie ist - und dass jeder Mensch als Entrepreneur taugt!
Es zeigt vor allem, wie wichtig das Ideen-Konzept ist - konkrete Ratschläge zur Umsetzung werden hier allerdings nicht gegeben. Dafür sind andere Bücher zu empfehlen.

Ich habe lange zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, die positve Schreibweise und das Mut-machen haben mich jedoch überzeugt.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Zentrum steht die Idee, 14. November 2008
Prof. Dr. Günter Faltin zeigt mit diesem sehr lesenswerten Buch eine neue Art der Unternehmensgründung - die "konzept-kreative Gründung".

Er ist überzeugt:

'Die Qualität der Idee gibt den Ausschlag'

Damit meint Faltin aber nicht einen Einfall oder eine flüchtige Idee, sondern ein sorgfältig durchdachtes Konzept.
Sein Prinzip heißt: Von den Funktionen her denken statt Konventionen zu folgen.

Seiner Meinung nach wird bei Unternehmensgründungen der Idee und ihrer Ausarbeitung viel zu wenig Bedeutung zugemessen - von Gründern werden Businesspläne verlangt, und dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der betriebswirtschaftlichen Umsetzung und nicht auf der Idee selbst.
'Stiefkind Konzept - es lohnt, an der Idee zu arbeiten' heißt ein Kapitel - in dem er zeigt, was eine gute Idee ausmacht und wie man sie systematisch ausarbeitet.

'Selbständig sein heißt, alles selbst zu machen und das ständig' - mit diesem Vorurteil räumt Faltin auf.
Er legt dem Gründer dringend nahe, seine Kompetenzen sinnvoll einzusetzen und zu lernen, Dinge zu delegieren und outzusourcen, um seine Idee, das Kernstück des neuen Unternehmens, weiter entwickeln zu können anstatt in Alltagsstress und Überforderung zu ersticken.

Zum Schluß seine "Kurzanleitung" zur Unternehmensgründung:
"Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, dass gute Konzepte heute wichtiger sind als Kapital. Der nächste Schritt besteht darin, viel radikaler als bisher Arbeitsteilung auch auf dem Gebiet des Entrepreneurship anzuwenden.... Der dritte Schritt besteht darin, ein Unternehmen aus Komponenten zusammen zu setzen."

Fazit:
Kompetenz, gepaart mit Erfahrung - das ist eine gute Mischung, mit der Prof. Faltin aufwarten kann.
Dazu ist das Buch noch in einem sehr angenehmen Stil geschrieben, zahlreiche Beispiele - viele aus der eigenen Praxis - machen es lebendig und die Ausführungen nachvollziehbar.

Es ist unbedingt lesenswert für alle, die mit dem Gedanken spielen, irgendwann ein eigenes Unternehmen zu gründen!
5 Sterne von mir!
Karin Janner, NewMarketing Blog
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein MUSS für jeden Gründer!, 26. Juni 2011
Der Titel läßt ja schon erahnen, worum es geht, und so enttäuscht das Buch auch nicht: es beschreibt die Möglichkeiten, die man heute durch weltweite Informationen und Kontakte in Echtzeit per Internet erhält, und die daraus resultierenden veränderten Voraussetzungen für eine Gründung.

Leider kommt in den Formulierungen, in dem gesamten Themenaufbau und auch bei der Denkweise sehr oft durch, dass der Autor Professor ist. So ist seine Grundidee bereits nach den ersten Seiten klar, und man fragt sich bald: wozu noch weiterlesen? Glücklicherweise besinnt sich der Autor später darauf, nochmal für Otto Normalverbraucher die wirtschaftlichen Veränderungen klar zu beschreiben, da sie ja Grundlage für seine Forderung nach Umdenken bei einem Gründungsvorhaben ist: dass eben Idee + hohes Startkapital + 60 Std.-Woche nicht automatisch den Erfolg garantiert.

Dennoch sind einige Bemerkungen doch etwas weltfremd und zeigen das Ziel eines Professors mit einem staatlichen Festgehalt, die Hintergründe zu erforschen und zu beweisen, dass seine Ideen umsetzbar sind, berücksichtigen aber nicht die realistische Situation z.B. eines Familienvaters, der arbeitslos geworden ist und nun durch eine Existenzgründung ohne großes Kaptal versucht, ein Einkommen für seine Familie aufzubauen. Denn ihm fehlt besonders das, was für unseren Professor selbstverständlich ist: die nahezu unbegrenzte Zeit, seine Idee zu prüfen, zu testen und auf Marktreife zu untersuchen. Und die Möglichkeit, durch ferne Länder zu streifen und nach günstigen Produkten zu fahnden.

So bleibt das Buch ein Einblick in die veränderten Märkte unserer Zeit, die daraus resultierenden neuen Vorgehensweisen bei einer Gründung und ist somit eine Pflichlektüre. Einen schlüselfertigen Baukasten mit Erfolgsgarantie erwartet man aber vergebens.
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