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TOP 1000 REZENSENTam 30. September 2014
Walther Fichtner begegnet als 13jähriger der drei Jahre jüngeren Gisela zum ersten Mal, als er im Regiment des Grafen Renitz als Trommelbub auf das belgische Waterloo zu marschiert. Gisela folgt an der Seite ihrer Mutter dem Trupp, dem auch ihr Vater angehört, im Trossanhang. Sie verliert in der anschließenden Schlacht ihre Eltern und Walther rettet dem Grafen das Leben. Als Dank dafür bietet der Graf ihm Unterkunft und Ausbildung. Auf Wunsch von Walther, der schon früher beide Elternteile verlor, wird auch Gisela in den Haushalt des Grafen aufgenommen. Doch sie ist mit einem großen Makel behaftet: sie ist Katholikin. Auch einer weiteren Zukunft zwischen Walther und Gisela scheint die Religionszugehörigkeit im Wege zu stehen. Der Sohn des Grafen, als Schürzenjäger bekannt, hat derweil Interesse an Gisela gefunden. Walther nimmt an seiner Seite am Unterricht teil und ist diesem ständig durch seine pflichtbewusste Art ein Dorn im Auge. Wird es eine gemeinsame Zukunft für Walther und Gisela geben und werden sie sich aus dem Schatten des Grafengeschlechts Renitz lösen können?

Das Autorenpaar, das hier unter dem Pseudonym Iny Lorentz schreibt, zieht den Leser mit diesen Roman wieder einmal ganz in seinen Bann. Immer wieder geschieht etwas Neues und Unvorhergesehenes, wodurch ich förmlich über die Sätze des Buchs geflogen bin. Die Charaktere Walther und Gisela werden dem Leser sympathisch obwohl beide sicher nicht immer im Sinne des Lesers agieren. Der junge Graf Renitz bildet einen perfekten Gegenpol zu diesen beiden, mit ihm möchte man sich nicht befreunden.

Auf dem Weg nach Waterloo, auf dem Gut des Grafen und später auf dem Weg zum goldenen Ufer nach Amerika schaffen die Autoren jeweils eine gelungene Beschreibung der Umgebung, so dass der Leser sich an der Seite der Protagonisten einfinden kann. Eine sehr schöne Geschichte zu der ich mich schon auf die Fortsetzung freue.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2015
„Das goldene Ufer“ ist der 1. Band der Auswanderer – Saga von Iny Lorentz. Geschichtliche Hintergründe, Geschehnisse und Personen des 19. Jahrhunderts sind mit fiktiven Personen bestückt, die das Leben der damaligen Zeit sehr gut veranschaulichen. Der flüssig zu lesende Schreibstil, lässt den Leser das Buch kaum aus den Händen legen. Hinter "Iny Lorentz" verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, deren Bücher ich immer begeistert verschlinge.

Inhalt:
Walther Fichtner ist Trommelbub bei der Schlacht von Waterloo. Als er dem Oberst Grafen Medard Renitz das Leben rettet, erhält er und die Waise Gisela ein Obdach und Ausbildung bei ihm auf dem Schloss. Gräfin Elfreda und ihr Sohn Diebold sind den beiden nicht wohl gesonnen, trotzdem soll Walther mit Diebold gemeinsam in Göttingen studieren. Danach erweckt Gisela bei Diebold Gelüste, die nur durch eine Heirat mit Walther unterbunden werden können. Walther und Gisela werden das gemeinsame Förster – Ehepaar des Gutes, als es zu einem großen Unglück durch Notwehr kommt. Beide flüchten durch Deutschland nach Frankreich, und nehmen ein Schiff nach Amerika. Zielort New York bzw. New Orleans ändert sich, durch ein Schiffsunglück, auf Mexico. Beide lassen sich in Tejas (heutige Texas, dass damals noch zu Mexico gehörte) nieder.

Das Buch ist in 9 Teile untergliedert und diese sind in weitere Kapitel eingeteilt. Der Anhang beinhaltet ein Personenverzeichnis der Romanfiguren, Glossar und einen kurzen geschichtlichen Überblick der damaligen geschichtlichen Begebenheiten.
Der unterhaltsame, historische Roman erhält von mir die Note: „sehr gut“.
Ich freue mich drauf, wie die Geschichte der Auswanderer weitergeht.

(Afrikafrau = Kitabu)
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42 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Da ich Fan der Geschichten des Autorenpaares bin, die unter dem Namen Iny Lorentz veröffentlichen, habe ich nun auch mit dem ersten Teil dieser neuen Auswandersaga begonnen und es nicht bereut. Wie gewohnt, hat mich diese historische Geschichte aufs Beste unterhalten. Da das Buch recht lang ist, habe ich ehrlich gesagt gar nicht erwartet, dass ich so schnell (innerhalb von zwei Tagen) durch sein werde. Allerdings gab es aufgrund des flüssigen Schreibstils nie uninteressante oder langatmige Stellen. Die Gliederung in übersichtliche Kapitel tat ihr Übriges.

Es handelt sich um eine fiktive Geschichte, die in wahre historische Hintergründe eingebettet wurde.

Der verwaiste Trommlerjunge Walther rettet in der Schlacht bei Waterloo dem Grafen Renitz das Leben. Aus Dank nimmt dieser sich des Waisenjungen an und auch des Mädchens Gisela, deren Eltern beide in der Schlacht starben. Die beiden Waisen wachsen nun auf dem Anwesen der Familie Renitz auf und Walther darf sogar studieren. Die Frau des Grafen und der Sohn Diebold neiden Walther die Gunst des Grafen und verachten ihn aufs tiefste. Er wird vor allem von Diebold tyrannisiert wo es geht. Jahre später wird aus Verachtung sogar Hass, denn beide wollen die Gunst der zur hübschen Frau gereiften Gisela erringen. Diese entscheidet sich für ihren Kinderfreund Walther und heiratet ihn. Darauf hin kommt es zu einem folgenschweren Zusammenstoß der Drei. Dem jungen Paar bleibt nun nur die Flucht. Sie machen sich auf ins gelobte Land, nach Amerika.

Mehr möchte ich hier natürlich nicht verraten, aber auch die weite Reise von Walther und Gisela birgt in sich einige Herausforderungen. Mir jedenfalls hat die Geschichte so gut gefallen, dass ich mich nun schon auf den zweiten Teil freue, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt. Für Fans von Iny Lorentz ist diese Geschichte fast schon ein "Muss", aber auch alle Anderen, die gern historische Romane lesen, kommen hier sicher auf ihre Kosten. Also viel Spaß allen, die sich zum Lesen entschließen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Iny Lorentz: Das goldene Ufer
Der Roman des Autorenpaares ist der Auftakt einer neuen Romanserie um die Auswanderungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Handlung beginnt im Morast und Schlamm, im Krieg. Der kleine Walter marschiert in einem Heer von Soldaten an der Seite eines Musketiers. Sein Regiment hatte erst vor zwei Tagen mit einem Teil von Napoleons Armee gekämpft. Nun sind sie auf dem Marsch nach Waterloo. Seit zwei Jahrzehnten marschiert der Kaiser der Franzosen von Sieg zu Sieg, doch nun wollen ihm die deutschen Truppen den Garaus machen.

Die Schlacht brachte viele Verluste, viele Weggefährten, darunter die Frauen, die im Tross mitmarschierten, wurden getötet. Während der Kämpfe rettet der kleine Junge, der stets mit seiner Trommel wegen ihrer Größe zu kämpfen hat, dem Regimentskommandeur das Leben. Oberst Graf Regnitz hat ein gutes Herz und belohnt den Trommler damit, ihn nach dem Krieg mit auf sein Anwesen zu nehmen und ihm gleichermaßen wie seinem eigenen Sohn eine Bildung angedeihen zu lassen. Walter bittet den Grafen, auch Gisela, die während der Schlacht zur Waise geworden war, mit auf das Gut zu nehmen. Die fürsorglichen Gedanken, die der Oberst pflegt, sind vor allem dessen Sohn, ein Luftikus und Möchtegern, und seiner Ehefrau, die wiederum den Sohn über alles schätzt und beschützen möchte, ein Dorn im Auge. So werden Ehefrau und Sohn zwangsläufig Widersacher in einem perfiden Spiel. Walter und auch Gisela bekommen Schulbildung auf dem Anwesen und werden später vom Grafen angestellt. Während Gisela als Magd in Diensten genommen wird, wird Walter, der der Sohn des alten Försters ist, gleichermaßen als Förster in Diensten genommen. Doch die außerordentliche Intelligenz Walters missfällt dem Sohne des Grafen überaus, lässt ihn schier vor Neid platzen.

Dem Autorenpaar ist mit diesem Roman wieder ein großes Abenteuer gelungen, in welchem sie das Auf und Ab der Gefühle der Leser bedienen. Der Leser wird hineingezogen in eine Geschichte, die es ihm unmöglich macht, nicht für die eine oder andere Figur im Roman Partei zu ergreifen. Atmosphärisch hat mich dieser Roman sehr stark an einige Werke von Karl May erinnert. Besonders an die Werke Mays, die in Deutschland spielen. Sie handeln im gleichen Jahrhundert wie der vorliegende Roman, und Förster, Grafen, Bedienstete sind dort ebenso bekannt wie die in diesem Buch. Iny Lorenz haben sich wieder mal in eine andere Zeit begeben und verstehen es fantastisch, die Liebe zweier Menschen während eines chaotischen und zerstörenden Umfelds erwachsen zu lassen.

Abenteuer und Lust auf Abenteuer zeichnen für einen sehr unterhaltsamen Roman.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2013
Ich hatte das große Glück vom Verlag für eine Rezension dieses phantastische Buch
zu erhalten.

Wir dürfen bei dem wunderschönen und überaus spannenden Beginn einer Familiensaga
teilhaben.

Walther, ein Junge von 13 Jahren, der seinen Vater durch den Krieg verlor und dessen
Mutter aus Gram ihm kurze Zeit später folgte, ist ein Waise.
Gisela, die 3 Jahre jünger als er ist, verlor in diesem Krieg ebenfalls ihre Eltern,
war also wie er selbst auch eine Kriegswaise.

Walther wurde von dem Verwalter des Grafen Renitz, bei dem sein Vater vor Beginn des
Krieges als Förster angestellt war, als Trommelbub zum Regiment geschickt.
So nahm der kleine Junge also an der großen Schlacht um Waterloo teil und lernte, auf
dem äußerst beschwerlichen Fußmarsch zum Schlachtfeld, Gisela mit ihren Eltern kennen.
Nach dem Tod ihrer Eltern kümmerte er sich, soweit es einem Dreizehnjährigen eben
möglich war, um Gisela.
Beim letzten Gefecht um Waterloo rettete Walther dem Grafen Ranitz, der dort sein
Oberst war, das Leben. Dieser versprach daraufhin sich um Walther und Gisela zu kümmern,
was seinem Sohn Diebold überhaupt nicht passte.
Die beiden Waisenkinder lebten dann auf dem Herrensitz des Grafen Renitz mehr oder
weniger gut.

Wir können Walther, Gisela und Diebold in diesem ersten Buch ein Stück ihres Lebens-
oder Leidensweges begleiten.
Durch den Krieg.
Durch den privaten Unterricht, der von einem Pastor der ein Anhänger der Prügelstrafe
war, sehr erschwert wurde.
Durch das Studium der beiden Jungen an der Uni in Göttingen.
Durch den Anfang des Lebens nach der Ausbildung bis nach Tejas, das spätere Texas.

Mehr werde ich aber nicht verraten, denn dieses Buch müsst Ihr selbst lesen ! ! !

Es ist in einem so wunderschönen Sprachstil geschrieben, dass man es nie zur Seite
legen möchte. Ich persönlich konnte das zumindest nicht. Die in diesem Buch aufgebaute
Spannung lässt nie nach, darum habe ich diese 632 Seiten in 2 Tagen regelrecht
verschlungen.

Ich gebe diesem Buch fünf von fünf Sternen und werde es jedem den ich kenne wärmstens
ans Herz legen, ebenso wie jeder Person die diese Rezension liest. Das Goldene Ufer
müsst Ihr unbedingt lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. August 2014
Als eine grosse Auswanderersaga würde ich dieses Buch nicht bezeichnen. Es ist eher die Geschichte von zwei Waisen, die von einem Grafen in Obhut genommen werden, da deren verstorene Eltern in seinen Diensten standen. Er lässt den beiden eine Schulbildung zuteil werden, und Walther sogar studieren.Dieser Walther wird im Laufe des Buches immer mehr zum Streber und gleichzeitig zum Duckmäuser. Er lässt sich alles von der Grafenfamilie gefallen. Zuerst ist er der Prügelknabe für den strohdummen und faulen Gafensohn. Auf jeder zweiten Seite wird erwähnt, dass er dies alles nur macht, damit er lernen kann. Beim Studium geht es weiter. Er geht für ihn sogar für kurze Zeit ins Gegängnis, nur um weiterstudieren zu können. Er ist die Berechnung in Reinform. Er dient sich sogar adeligen Damen an, um an mehr Geld zu kommen für seinen Taum, nach Amerika auszuwandern. Niemals flammt auch nur der geringste Widerspruchsgeist auf. Ich kann nur hoffen, dass Walther, wenn er dann in Texas ist, mehr Rückgrat beweist als in seiner Zeit in Preussen. Sonst binden ihn die Indianer an den Marterpfahl. Um dies herauszufinden, werde ich wohl auch den zweiten Teil lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2014
Ich finde dieses Buch echt klasse, ich war echt traurig, als es zu ende war. Ich fand dieses Buch sehr leicht zu lesen, denn oftmals ist es so das so viel hin und her gesprungen wird, dass man garnihct mehr weiß wo man eigentlich ist. In diesem Buch wird immer deutlich gemacht, wenn man zu einem anderen oder in die Gedanken jemand anderes übergeht.
Ich freu mich schon riesig auf das dritte Buch, schade das es noch so lange dauert, bis es erscheint.
Auch von den Geschichtlichen informationen ist es sehr gut geschrieben, es wird von anfang an deutlich, das viel recherchiert wurde und nicht einfach drauf los geschrieben wurde. Auch der Aufbau des Buches ist sehr Strukturiert und nicht durch einander.
Ich finde es echt klasse geschrieben. Vielen lieben dank, für dieses schöne Buch Iny und Elmar Lorentz <3
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2013
Bei diesem Buch ist die Gestaltung des Umschlages etwas Besonderes: es sieht aus wie ein Schatzkästchen, da die hintere Umschlagseite so gefaltet ist, dass sie den Blattschnitt überdeckt. Ein angedeutetes Schloss und ein dazu passender Schlüssel runden die Imagination ab.

Mit diesem Roman beginnt das Münchner Autorenehepaar Iny und Elmar Lorenz eine Auswanderersaga. Ausgehend von der Schlacht bei Waterloo, wo Gisela als Zehnjährige beide Eltern verliert, erleben wir den Beginn ihrer Freundschaft zu Walther. Der ist schon länger Waise, hat aber, nachdem er Oberst Renitz das Leben rettete, in dem Grafen einen Förderer gefunden. Walther lernt leicht, was dem nur zwei Jahre älteren Grafensohn ein Dorn im Auge ist. Als Graf Renitz altersschwach wird, versucht der junge Graf Walther so oft wie möglich zu demütigen.

Das Buch ist in altbekannter Manier der Autoren leicht zu lesen. Es enthält gut recherchierte Zeitgeschichte und gibt so einen nachvollziehbaren Rahmen für die gesamte Handlung. Auch wenn mich der Mittelteil etwas langweilte (er beschreibt das Leben auf einem reichen Gutshof und erinnerte mich an die Themen von Hedwig Courths-Mahler), zeigt er doch ganz deutlich, warum Walther und Gisela in der Auswanderung die einzige Möglichkeit für ein selbstbestimmtes Leben sehen.

Die Reise in die neue Heimat ist schließlich so spannend geschrieben, dass meine Neugier auf eine Fortsetzung geweckt wurde.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2013
Das neue Werk des Münchner Autorenpaars spielt zur Zeit der napoleonischen Kriege. Die beiden Hauptfiguren Walther Walther Fichtner und Gisela Fürnagel werden als Kinder nach den Wirren der Schlacht von Waterloo von dem gütigen Grafen Medard von Renitz aufgenommen. Der Trommelbub Walther, weil er dem Grafen das Leben gerettet hat, die kleine Gisela, weil sie in der legendären Schlacht zur Waisin geworden ist. Leider sind die Gemahlin des Grafen Gräfin Elfreda und ihr einfältiger und verwöhnter Sohn Diebold nicht annähernd so großmütig wie das Familienoberhaupt. Die beiden tuen alles, um den beiden Kindern das Leben auf dem Schloss schwer zu machen. Der Umstand das Walther um einiges intelligenter und mutiger ist als Diebold und Gisela sich zu einer hübschen und begehrenswerten jungen Frau entwickelt, macht das Leben für die beiden nicht leichter. Die Gemeinheiten des Grafensohns gehen schließlich soweit, dass Walther und Gisela, die inzwischen verheiratet sind, nur die Flucht ans "goldene Ufer", dem fernen Amerika bleibt. Doch auch die Überfahrt von Europa nach Texas, wo die beiden schließlich landen, hält viele Gefahren bereit. Wie es den beiden als willkommenen europäischen Übersiedlern in Texas, was zu dieser Zeit noch Tejas heißt und zu Mexiko gehört, geht, erfahren wir dann im nächsten Band der geplanten vierteiligen Reihe.

Wie alle anderen Werke der Autoren hat mir auch dieses wieder sehr gut gefallen. Mit den beiden Hauptpersonen konnte ich mich direkt identifizieren, die Beschreibungen sind wie immer ausführlich. Der Leser findet sich schnell in die Zeit Napoleons hineinversetzt, was auch daran liegt, dass das Buch historisch gewohnt gut recherchiert ist. Das Kopfkino funktioniert einwandfrei. Wenn man das Buch an sich betrachtet, müsste es eigentlich 5 Punkte bekommen.Warum also nur 4 Punkte? Weil es eben wie immer ist. Wie immer gibt es die Guten und die Gemeinen, wie immer ist die große Liebe im Spiel und, wenn ich eine Prognose wagen darf, holt die beiden in einem der folgenden Bände ihre preußische Vergangenheit irgendwann ein und die böse Gräfin schaftt es ihre Intrigen bis nach Amerika zu spinnen. Ich freue mich auf die Fortstetztungen, kann den nächsten Band ehrlich gesagt kaum erwarten, wünsche mir aber dennoch mal etwas überraschend neues von den Autoren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2013
Dies ist ein Roman wie ich ihn mir vorstelle, er ist leicht und angenehm zu lesen und man freut sich auf die Fortsetzung.

Die Figuren sind toll ausgearbeitet, so das man sie sich gut vorstellen und in sie hineinversetzen kann. Vor allem lernt man die Figuren schon im Kindesalter kennen, was einem diese Personen noch näher bringt. In diesem Roman steht die Beziehung zwischen den beiden Hauptpersonen im Mittelpunkt und die geschichtlichen Hintergründe kommen auch nicht zu kurz. Ich bin wirklich gespannt was die Autoren sich für die Fortsetzung einfallen lassen.
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