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4.0 von 5 Sternen Hohes Ziel, fast erreicht
"Americanah" ist die Geschichte der Nigerianerin Ifemelu, die ihrem durch Korruption und Streiks gelähmten Heimatland mit Hilfe eines Stipendiums in Richtung USA entflieht, dort unter größten Schwierigkeiten Fuß fasst, schließlich als Bloggerin zu Ansehen und Wohlstand kommt und fünfzehn Jahre später in ihre Heimat...
Vor 5 Monaten von Felix Richter veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen African Queen
Die Geschichte erzaehlt aus einer interessanten Perspektive: eine junge Afrikanische Frau emigriert in die U.S.A. und erlebt dort einen " culture shock", sie realisiert das Leben ist nicht wie in der Cosby Show, sie erlebt alltaeglichen Rassismus, Probleme bei der Jobsuche und erkennt das in Amerika geborene Schwarze anders denken und leben als sie das erwartet...
Vor 10 Tagen von Max veröffentlicht


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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hohes Ziel, fast erreicht, 6. April 2014
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Americanah" ist die Geschichte der Nigerianerin Ifemelu, die ihrem durch Korruption und Streiks gelähmten Heimatland mit Hilfe eines Stipendiums in Richtung USA entflieht, dort unter größten Schwierigkeiten Fuß fasst, schließlich als Bloggerin zu Ansehen und Wohlstand kommt und fünfzehn Jahre später in ihre Heimat zurückkehrt.

"Americanah" ist die Geschichte eines jungen Mädchens, das den Geliebten und Seelenverwandten ihres Lebens zurücklässt, den Kontakt zu ihm abreißen lässt, ohne sich innerlich von ihm lösen zu können, und ihn als seelischen Ballast durch ihre späteren Beziehungen schleppt.

"Americanah" ist eine bissige, stellenweise regelrecht verächtliche Kritik an der nigerianischen Gesellschaft, bei der es der Autorin gar nicht so sehr darum geht, dass in dem Land nichts funktioniert, weil die Herrschenden ausschließlich in die eigenen Tasche wirtschaften, sondern eher um das merkwürdige, von beinahe unterwürfiger Verehrung für alles Britische geprägte Verhältnis zur ehemaligen Kolonialmacht und die zwiespältige Sicht auf Amerika, das eigentliche Land der Träume, das man gleichzeitig für seine "Kulturlosigkeit" aber ein wenig verachten möchte.

"Americanah" ist eine Studie über die Rolle der Frau in so unterschiedlichen Gesellschaften wie denen Nigerias und der USA, über verschiedene Formen von Abhängigkeiten, und über die Zähmung widerspenstiger Haare, ein Kampf, den man eigentlich nur gewinnen kann, indem man ihn aufgibt - so spielt dann auch die Rahmenhandlung während einer vielstündige Sitzung in einem afrikanischen Frisiersalon in New Jersey.

Vor allen Dingen aber, und das ist das eigentliche Anliegen dieses Buches, ist "Americanah" eine intelligente Analyse der amerikanischen Gesellschaft, aus dem Blickwinkel einer nicht-amerikanischen Schwarzen, die in vielfältiger Weise zeigt, dass Sklaverei und Rassentrennung zwar der Vergangenheit angehören, ihre Nachwirkungen in Form von latentem bis offenem Rassismus auf der einen, überkompensierender politischer Korrektheit oder sonstigen Fettnäpfchen auf der anderen Seite aber noch lange nicht.

Und hier hat sich Chimamanda Adichie dann so viel vorgenommen, dass der Roman etwas aus den Fugen gerät. Damit sie alles unterbringen kann, was sie zum Thema zu sagen hat, und das ist ohne Zweifel eine Menge, entwickelt sich der Roman streckenweise zu einer ziemlich konstruiert erscheinende Abfolge von Situationen, in denen eine kaum noch überschaubare Anzahl von Personen (manchmal mehr Karikaturen als Personen) nur für einen kurzen Moment auf der Bildfläche erscheint, um das Stichwort zu geben für den nächsten, zugegebenermaßen brillanten Einblick in die Verhältnisse zwischen den Bevölkerungsgruppen, meist noch verdichtet in zitierte Passagen aus Ifemelus Blog. So aufschlussreich das alles ist, so wirkt es doch ein wenig synthetisch und hat letztlich zur Folge, dass sich die Lebens- und Liebesgeschichte dieser schon wegen ihrer etwas abrasiven und nicht immer nachvollziehbaren Art spannenden, wenn auch nicht immer sympathischen Persönlichkeit nicht so elegant entwickelt, wie man es ihr wünschen würde. Deswegen gibt's auch nicht die volle Punktzahl.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein fesselnder, moderner Roman, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Americanah (Kindle Edition)
Die beiden Hauptfiguren lassen einen nicht mehr los, auch wenn man den Roman längst zu Ende gelesen hat, so lebendig hat Adichie sie und ihre Probleme geschildert. Man bekommt auf ganz viele Aspekte des Leben eine ganz neue Sicht: Heimat, Familie, (Jugend-)Liebe, Treue, Rassendiskriminierung, Toleranz. Aber vor allen Dingen lernt man eine moderne Schwarze mit all ihren großen und kleinen Sorgen kennen, z.B. wie sie ihre Haare tragen soll: Afro oder nicht? Die Locken flechten oder glätten lassen wie Michelle Obama? Unbedingt lesen!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hair Extensions, Identity and Love, 3. Juli 2014
Von 
Monika Simon (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Americanah (Taschenbuch)
A few years ago I discovered Chamamanda Ngozi Adichie, when her second novel was published. I read and enjoyed both 'Half of a Yellow Sun' and 'Purple Hibiscus' and was therefore delighted when I came across her new novel on my recent holiday in England.

The story of Ifemelu, her life in Nigeria and the US, and (to a lesser extent) the parallel story of Obinze and his experiences are fascinating to read about. What I liked best about the book, however, were the observations about society, both in Nigeria and in the USA. The easy approach to and exploration of matters great and small, from hair care to issues of race and nationality, were fascinating and also, for me at least, very interesting. Without becoming lecturing the author imparts a lot of information, also about relationship between people and how expectations and reactions are significantly different between black and white people, black Americans and Nigerians. But despite all the differences of origin, race, gender or age, there are also many similarities that we share no matter where we are from.

I really enjoyed reading "Americanah", a book both entertaining and informative.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschender Blick auf die Menschen in den USA, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Americanah (Kindle Edition)
Das Buch ist sehr spannend zu lesen, es gibt gute Einblicke in Leben in einem afrikanischen Land, das für uns manchmal sehr weit Weg ist und beim Lesen vertrauter erscheint, als man geglaubt hatte. Wirklich überraschend aber ist der Blick einer nicht amerikanischen Schwarzen auf die amerikanische Gesellschaft.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dazzling.., 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Americanah (Kindle Edition)
This is my first and only Adichie book. I loved every luscious word of it. Buttery, sultry, knowing and SO funny. I laughed and cried.
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1.0 von 5 Sternen African Queen, 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Americanah (Taschenbuch)
Die Geschichte erzaehlt aus einer interessanten Perspektive: eine junge Afrikanische Frau emigriert in die U.S.A. und erlebt dort einen " culture shock", sie realisiert das Leben ist nicht wie in der Cosby Show, sie erlebt alltaeglichen Rassismus, Probleme bei der Jobsuche und erkennt das in Amerika geborene Schwarze anders denken und leben als sie das erwartet hat. Das ganze ist einherahmt in eine (simple)Liebesgeschichte, aber das Hauptinteresse der Autorin liegt eindeutig bei der Gesellschaftskritik.

Was mir persoenlich extrem missfallen hat ist die einseitige Sichtweise, zum Teil in ermuedende Klischees eingepackt.
Weisse in Amerika reden zu laut, mit vulgaerem Akzent, sie sind oberflaechlich, ungebildet, ohne Interesse an Afrikanischer Geschichte oder Geographie, sie sind priviligiert, kuenstlich, affektiert, ungluecklich und einfach unertaeglich.

Wenn man aber bedenkt dass die gleiche Person von diesem Land dessen Kultur sie so verachtet aufgenommen wurde, dieses Land ihr ein Studium, eine Karriere ermoeglicht hat, wenn man bedenkt aus welchen Verhatnissen sie stammt, wie offen und tolerant sie letztendlich von ihren Gastgebern behandelt wird, wie geringfuegig und unerheblich ihre Probleme eigentlich sind, so entsteht bei mir nur Ratlosigkeit und schliesslich Veraergerung.

Mir war die Protagonistin einfach nur unsympathisch, sie gefaellt sich in Selbstmitleid und beschaeftigt sich ausschliesslich mit angeblichen Verfehlungen der degenerierten westlichen Gesellschaft, Selbstkritik ist ihr fremd.Das ist letztendlich nicht nur dreist und unfair, sondern schlichtweg langweilig.

Ist es moeglich dass die Autorin selbst eine so eindimensionale, selbstverliebte und - selbstgerechte Sichtweise hat?

Oder wird hier auf eine internationale anti-amerikanische Leserschaft geschielt?

Ich befuerchte beides.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Devoured every page of this book., 10. Juni 2014
Von 
Dorothea (Elmshorn, Schleswig-Holstein Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Americanah (Kindle Edition)
Chimamanda or in this book Efemelu is a woman with a brain and a heart (or vice versa with a heart and a brain?) Any woman can relate to what she experiences. Bought all her other books. What a great writer!
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4.0 von 5 Sternen Food for discussion in English classes, 26. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Americanah (Kindle Edition)
This novel may be a good read for English classes in years 10 to 12. Apart from its length of ca 600 pages (which is a clear drawback), it offers both a gripping story and a discussion of immigration and race relations mostly in the US, but also in Britain. From the perspectives of two educated middle-class Nigerians opting to migrate to America and the UK, respectively, the reader gets to take a vivid, analytical, sobering, unmasking and often also polemic look at the ways these societies deal with racial diversity and migrants. The narrative is interspersed with frequent blog posts on issues of race and cultural difference in which the main protagonist observes, and comments on, her experiences with American society. Should this tome of a novel turn out to be too voluminous for mandatory reading, various blogposts from "Americanah" may be worth discussing separately as controversial texts on race, gender, class and migration in general and US society and culture in particular.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I cannot, 28. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Americanah (Taschenbuch)
put this book down for the life of me. It is so funny and insightful and as a Black I can relate to most of what Chimamanda writes in this novel - fictional as it may be.
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5.0 von 5 Sternen Just wonderful., 6. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Americanah (Kindle Edition)
If you are an African/Asian/Latin American living in North America or Western Europe, a lot of this book will ring home to you. And if you aren't, this is still such a well written book that you really should read it. The relationships between the characters, the situations, the dialogue, all of it is very, very, real. The only thing I disliked was that the relationship between the two main characters is idolized. Other than that, a great read.
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Americanah
Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie
EUR 8,26
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