Kundenrezensionen

197
4,4 von 5 Sternen
Für eine Handvoll Dollar
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80 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Dezember 2005
Es gibt zwei Kinoversionen
Zu diesen beiden Western „Für eine handvoll Dollar“ und „Für ein par Dollar mehr“ gibt es zwei Kinoversionen mit zwei verschiedenen Synchronisationen.
Zuerst merkte ich es auch nicht, bezieht sich auf die zweite Synchronisation, die auch auf der VHS Fassung genommen wurde, da Clint Eastwood von ein und derselben Stimme (Klaus Kindler gestorben 2001) gesprochen wurde. Dann fielen mir mehrer Sätze auf, an die ich mich überhaupt nicht erinnern konnte. Irgendwie war auch der Biß hin. Die beiden Filme wirkten irgendwie vollkommen anders. Dann las ich in einer Kinofachzeitschrift, daß sich Rainer Brandt der neuen Synchronisationen angenommen hatte. Nichts gegen Rainer Brandt, er ist mit Sicherheit eine Ikone auf seinem Gebiet und hat so manch lahmer TV Serie mit seiner unwiederbringlichen Art auf die Sprünge geholfen, aber bei diesen beiden Meisterwerken hat er meines Erachtens vollkommen daneben gelegen.
Der ganze Charme der ersten sehr guten Synchronisation war dahin und man hörte dieselben Sprüche wie bei „Al Mundi“ oder „Jason King“. Damit wurde die Ernsthaftigkeit der beiden Filme in Frage gestellt. Sie verloren total. Später kamen sie in derselben Form auf Video heraus. Das die Filme bei der Zweitaufführung auch noch erheblich gekürzt wurden brauch ich sicher nicht extra zu betonen.
Die DVD hat nun aber wieder die alte werkgetreue Synchronisation bei beiden Dollar Filmen. Was mich allerdings bei der Veröffentlichung auf DVD verwunderte, ist die Tatsache daß man am Schluß von „Für ein paar Dollar mehr“ die Stimme von Lee van Cleef, gesprochen von Heinz Engelmann (verstorben in den 90ern) ersetzt hat, obwohl in der Kinofassung, bis auf den ganz kurzen Schlußdialog, der jetzt zugefügt wurde alles gesprochen hat.
Mich wundert zwar, daß hier einige Fans die zweite Fassung lieber hören würden, aber technisch wäre es ja kein Problem gewesen, die zweite Synchronisation auch noch draufzupacken.
Daß es auch anders geht zeigt uns immer wieder die Firma „ANOLIS“ die bemühen sich dem Zuschauer die ursprüngliche Synchronisation zukommen zu lassen und machen manchmal sogar noch die TV Synchro als Bonus dazu. So kann der Kunde selbst entscheiden, was er hören will.
Ich denke in dem Zusammenhang an die deutsche Erstveröffentlichung mit neuer Synchronisation von „Frankensteins Höllenmonster“ wo man extra um den Zeitgeist des Films einzufangen Friedrich Schönfelder engagierte um Peter Cushing zu sprechen. Das nenne ich Dienst am Kunden.
Die beiden „Dollar Filme“ hätten mindestens 10 Sterne verdient. Ich bin mit der Fassung, so wie sie ist sehr zufrieden und vermisse die andere Synchronfassung in keiner Weise.
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2013
Mit den ersten beiden Dollar-Filmen von Sergio Leone hat es in Deutschland ungewöhnlich lange gedauert. War der dritte Teil, "Zwei glorreiche Halunken", von MGM quasi zur Anfangszeit der BluRay-Ära auf den Markt gekommen (und litt entsprechend an den Kinderkrankheiten wie DNR und falsche Tonhöhe), so wurden die beiden anderen Dollar-Filme in anderen Ländern schon längst veröffentlicht, ohne dass es zu einer VÖ in Deutschland kam.

Das Warten hat sich dennoch gelohnt. Denn für die BluRay-Version konnte TOBIS auf die Restauration aus Italien zugreifen, die MGM verwehrt wurde - und das bewiesenermaßen das qualitativ beste Bild weltweit hatte. Die Italo-BluRay hatte sogar englischen Ton mit an Bord - aber nur italienisches Bonusmaterial. Die deutsche BluRay hat dagegen Englisch in DTS-HDMA 5.1 und restauriertem Mono.

Auch wurde der deutschen DVD-Auflage von TLE Films (Paramount/Tobis) seinerzeit vorgeworfen, nur die ursprüngliche Kinosynchro von Constantin verwendet zu haben (da diese ungekürzt war, im Gegensatz zur Wiederveröffentlichungssynchro von Rainer Brandt). Viele Fans der jüngeren Generation kannten den Film allerdings nur aus dem TV, wo er mit der Brandt-Synchro lief - und so wollten sie auf das Maultier "Alfons" nicht verzichten, das zugegebenermaßen nur ein Phantasiegebilde von Rainer Brandt darstellt. Dieser Wunsch wurde mit der BluRay nun erfüllt: die BluRay enthält beide deutsche Synchros (die dann an den gekürzten Stellen mit Erstsynchro bzw. OV aufgefüllt wurde).

Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen und ist das umfangreichste weltweit. Zu den von MGM bekannten Bonusfeatures (wo nur die Restauration entfallen ist, da hier auf eine andere Restaurierung zurückgegriffen wurde) gesellen sich italienische Featurettes, die vorher nur auf Italo-Releases verfügbar waren. Zu einem ausführlichen Restaurationsdemo kommt ein Interview mit Ennio Morricone sowie Featurettes über die spanischen Locations hinzu - diese sind in italienisch mit dt. Untertiteln. Von MGM her bekannt sind die Interviews mit den Darstellern, ein Audiokommentar sowie der berühmte Prolog, der fürs US-TV gedreht wurde.

Es gibt aber auch richtige Perlen, wie die alten deutschen Trailer zum Film. Der erste davon ist zum Brüllen: da wird ein "lebensnaher deutscher Western" zelebriert und fast ausschließlich die deutschen Darsteller hervorgehoben (und nicht deutsche Darsteller, wie etwa Gian-Maria Volontè oder Jose Calvo, werden kurnzerhand zu "Johannes Siedel" oder "Josef Calvo"). Unfreiwillig komisch, und eine richtige Rarität.

Es gibt ein kleines Manko: die Credits-Sequenz ist lediglich auf Deutsch vorhanden, so dass sich auch beim Schauen auf Englisch man mit deutschen Credits vorlieb nehmen muss. Allerdings kann man dies nachvollziehen, da im italienischen Bildmaster, der hier als Quelle diente, die Regie von einem "Bob Robertson" stammt und nicht von Sergio Leone...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2013
So, bevor es wieder viele Missverständnisse gibt, ich bewerte hier die bluray Fassung des Films. Über den film selsbt muss man eigentlich nichts mehr schreiben. Einzig und allein die Bildqualität möchte ich hier zum Thema machen und naja, auf den ersten Blick ist diese auch wirklich gut. Keine digital produzierten Fehler, echte hd neuabtastung, was man unter anderem daran erkennt, das man wudnerbar das Filmkorn erkennen kann. Mir persönlich erscheint das Bild körniger als zum Beispiel bei britischen Filmen. Aber so ist es halt, daran sollte man auch nichts ändern. Nur im vergleich zu einer Handvoll Dollar wird deutlich, dass das Bild wesentlich mehr kratzer und Verschmutzungen aufweist. dabei wurde der Film sogar restauriert, sonst wäre er nicht in solch gutem Zustand. Selbst das original negativ soll im Spiel gewesen sein. Dennoch kennt man zum Beispiel vom Paten die Praxis, Kratzer nachträglich am Computer zu retuschieren und das ist hier wohl nicht geschehen. So sieht das ganze wie die neu Abtastung einer sehr guten Kinoversion aus, aber eben nicht wirklich restauriert. Wers nicht glaubt, soll nach 20 Minuten sich im 20 Minuten Takt die Bilder anschauen. Immer an stellen also, wo früher bei den alten Projektoren eine Rolle zu Ende war und entsprechend rumgefummelt wurde, wimmelt es fast schon vor Kratzern. Ich muss ganz ehrlich sagen, mir macht das nichts aus. Ich habe gern etwas Kinoflair. Leute die aber wollen, dass der Film wie gestern erst gedreht aussieht, werden aber etwas enttäuscht sein. Deshalb hier die Warnung. Dennoch empfehle ich die bluray, denn etwas besseres gibt es in Moment nicht
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2013
Das wichtigste vorweg: bei der hier vorhandenen BluRay von Tobis handelt es sich um ein Unikat weltweit. Alle anderen existierenden Versionen, sei es die italienische oder amerikanische BluRay-Version waren mehr oder weniger suboptimal. Die MGM-Version hatte ein besseres Bild (was Schärfe, Details und größeren Bildausschnitt angeht), war aber etwas gekürzt. Die italienische Version war fast ungekürzt (ein 1-Sekunden-Schnitt), hatte aber ein etwas unschärferes, matschigeres Bild, und obendrein nur italienischen Ton.

Was Tobis aber mit dieser Scheibe liefert ist das "Best of Both Worlds". Astreiner MGM-Transfer (alle, die ein Bild auf DVD-Niveau attestieren, sollten mal einen Optiker bemühen) und eine weltweit ungekürzte Fassung. Die Stellen, die bei der MGM-Version fehlten, wurden nämlich aus dem Italo-Transfer ergänzt. Dazu der englische Ton in DTS-HDMA 5.1 und restauriertem Mono. Hier ein Bildvergleich zwischen der deutschen und der italienischen BluRay:
[...]

Aber auch sonst wurde bei Teil 2 nicht gekleckert, sondern geklotzt. Hatte die DVD noch ausschließlich die Original-Kinosynchro mit an Bord, beschwerten sich viele deutsche Käufer, die den Film nur vom TV her in der neueren Wiederaufführungssynchro von Rainer Brandt kennen ob ihres Fehlens. Für die BluRay wurde dieses vermeintliche Manko behoben, und die Brandt-Synchro fand ihren Weg ebenfalls mit auf die Scheibe. Die damals gekürzten Stellen wurden aus der restaurierten Kinosynchro ergänzt, weil es natürlich sonst nicht anders ging.

Das Bonusmaterial ist größtenteils von MGM bzw. der bisherigen DVD übernommen, bietet aber abgesehen davon noch einige Sahnehäubchen: die beiden deutschen Kinotrailer sowie den deutschen Vorspann von Constantin, ebenfalls in HD. Der Film enthält nämlich englische Intro-Credits, die qualitativ erheblich besser sind.

Einziges Manko: die Texttafel über Kopfgeldjäger zu Beginn des Films ist in deutscher Sprache (fest im Bild), so dass beim Ansehen in englischer Sprache diese ggf. ins Auge sticht. Aber das ist so ziemlich der einzige Wermutstropfen.

Dieses Release kann man wärmstens auch für Leone-Aficionados weltweit empfehlen, die auf der Suche nach der ultimativen BluRay-Version in der ungeschnittenen Form und mit englischer Sprache sind. Und für deutsche Zuschauer läßt die Scheibe auch keine Wünsche übrig.
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2006
Just received the German 4 disc digipak. GOOD NEWS. played 10 mins of both - no problems. Menus are all in English (or German) all the extra's on the English R2 SE's are here except for the photo gallery.

The sound is very good and the restored english mono is BETTER than the MGM 5.1 also on here with the commentary and German mono. The 5.1 sounds muddled compared to the mono which is strong and has good clarity and separation.

Picture. No problems I could see on my 6ft screen via InFocus 5700 projector from an Arcam FMJ-DV29 DVD player. Player is set to progressive playback and did not have to change anything.

Only watched first 10mins of each but doing A-B comparisons with the English R2 MGM SE's the German ones are noticeably better, they look less washed out, contrast is not set so high and colours are a lot more pronounced especially on Fistful, which is why I bought this set, but also on Few Dollars More as well.

They are also cleaned up a bit more as well as most importantly Few Dollars More is at last the full version, which no MGM DVD is worldwide......
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2005
Ich hatte schon einmal darauf hingewiesen, daß es zu beiden Dollar Filmen zwei, wohl gemerkt Kino Synchronisationen gibt, wobei die spätere mehr lustig als werkgetreu war. Diese scheinen jetzt viele Fans der Filme zu vermissen.
Auf beiden DVDs sind jedoch die Originalversionen der Uraufführung drauf.
Viele der Synchronsprecher sind schon seit Jahren tot. Deshalb verstehe ich hier die Aufregung nicht. Vor allem finde ich es schlimm, wenn sich jetzt ausgerechnet die aufregen, die sich über Neusynchronisationen mukieren. Hier liegt einwandfrei die alte original Version vor und ich bin froh endlich die Filme so zu haben, wie ich sie immer gewünscht habe.
Als Beweis, daß es die alten Sprecher sind möchte ich noch darauf hinweisen, daß sowohl die Stimme Clint Eastwoods, Klaus Kindler, als auch der Sprecher von Lee van Cleef, Heinz Engelmann seit Jahren tot sind, wie also hätten sie neu synchronisieren können.
Auch Klaus Kinski hat sich in der ersten Fassung selbst gesprochen, er starb noch viel früher als die anderen Sprecher.
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. März 2004
...und der Durchbruch eines grossartigen Schauspielers: Clint Eastwood (selbiger spielte bis anhin nur in TV Rollen). Nur zwei Fakten zu einem ganz grossen Film der Filmgeschichte, den Sergio Leone im Jahr 1964 mit Clint Eastwood in der Hauptrolle in Italien drehte.
Zur Story:
Ein Unbekannter kommt in ein kleines Dorf nahe der mexikanischen Grenze. Zwei rivalisierende Gangs von Waffenschmugglern kontrollieren den Ort und die meisten rechtschaffenden Bürger sind lange Tod oder haben den Ort verlassen. Der Unbekannte wird von einigen Revolverhelden belästigt und selbige müssen schnell feststellen, dass sie auf Ihren Meister getroffen sind. Der Unbekannte sieht die Möglichkeit, die beiden Gangs gegeneinander auszuspielen und auf die schnelle Weise "ein paar Hand voll Dollar" zu verdienen.
Geheimtipp: Wem die Story bekannt vorkommt der sollte noch einmal den Gangsterfilm "Last Man Standing" mit Bruce Willis anschauen. Ich empfehle hier die US Version der DVD, da Bruce im Original ein absoluter Klassiker ist... Ein MUSS für jede Sammlung!
Die Trilogie:
Clint Eastwood prägt mit der Umsetzung der Rolle als cooler Revolvermann eine ganze Generation von Western. Seine Markenzeichen sind der Poncho und das Zigarillo im Mundwinkel.
Sergio Leone hat mit diesem Film und der Figur des unbekannten Revolvermannes den Auftakt für eine der besten Trilogien der Filmgeschichte gelegt, denn in den Jahren 1965 folgte der Film "For A Few Dollars More" mit Clint Eastwood und Lee Van Cleef in den Hauptrollen und im Jahr 1966 der Höhepunkt mit "The Good The Bad and The Ugly", wo das Duo durch Eddi Wallach als "The Bad" ergänzt wurden.
Für Fans...
... des Spaghetti-Genres: schaut Euch doch mal das Buch "Für ein paar Leichen mehr" von Ulrich P. Brückner an. Hier findet man alle Meisterwerke von Sergio Leone, Sergio Corbucci oder Tonino Valerii! Ein sehr umfangreiches Buch was ich nur als gelungenen bezeichnen kann!
Viel Spass mit dem Genre!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2005
Groß war die Freude, endlich die DollarBox in den Händen zu halten. Die Aufmachung ist sehr gelungen und erinnert an frühere Zeiten. Leider fällt der Inhalt etwas ab. "Für eine Handvoll Dollar" hat zwar ein insgesamt sehr gutes Bild, dennoch stören einige Aspekte. Z.B. ensteht eine Verwisch-Effekt (so kann man es wohl am besten beschreiben) bei schnellen Bewegungen, was doch sehr störend ist. Der Filmgenuss wird dadurch doch beeinträchtigt. Die Extras mögen auf den ersten Blick sehr umfangreich erscheinen, aber das sind sie nicht. Besonders die Tatsache, das auf deutsches Werbematerial verzichtet wurde, stört doch extrem. Ich hatte mich bereits auf den Original-Vorspann, Plakate und den deutschen Kinotrailer gefreut, aber an derartige Gimmicks hat Tobis wohl nicht gedacht. Kleinere Firmen wie Marketing dagegen sind in der Lage, den Western-Fan solche netten Extras zu bieten. Ähnlich sieht es mit der Bonus-DVD von "Für ein paar Dollar mehr aus". Gutes Material an sich, aber nichts Deutschland oder Italien spezifisches. Fans hätten sich sicherlich auch über den italienischen Originaltrailer gefreut.
Dafür ist das Bild des Filmes ansich besser.
Und noch ein Wort zur Synchronisation. Sie ist zwar gelungen, aber z.B. spricht der Totengräber in "Für eine handvoll Dollar" aber der zweiten Hälfte mit österreichischem (?) Akkzent, was doch sehr seltsam und vor allem nach Neusynchronisation klingt.
Und bevor jetzt Fans völlig zurückschrecken-ich habe jetzt nur die negativen Aspekte der Box genannt. Das Gesamtbild ist dagegen sehr zufrieden stellend, was sowohl Ausstattung als auch Qualiät betrifft. Trotz der kleinen Makel ein klare Kaufempfehlung.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2005
Es ist die alte werkgetreue Synchronisation, was man beweisen kann.
Clint Eastwoods Stimme ist Klaus Kindler, gestorben 2001. Er konnte also gar nicht mehr zur Verfügung stehe.
Lee van Cleef wurde in der Originalversion von Heinz Engelmann (gestorben in den 90ern) gesprochen. Es ist seine Stimme, die durch die digitale Aufbereitung etwas verfremdet klingt. Ich versichere, daß es sich bei den beiden Synchonisationen um die werkgetreuen der ersten Kinofassung handelt.
Übrigens ist die Stimme von Klaus Kinski in "Für ein paar Dollar mehr" auch original und der ist ja auch schon ein paar Jahre tot.
Mir ist völlig schleierhaft, warum hier die Leute immer die zweite nach meiner Meinung viel schlechtere Synchronisation hören wollen, seit doch froh, daß man endlich die Originalsynchronisation wieder genommen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2014
Als Joe (Clint Eastwood) in eine Kleinstadt im mexikanischen Grenzgebiet geritten kommt, hofft er darauf, dass sich vielleicht ein gutes Geschäft für ihn ergibt. Doch die Geschäftstätigkeit haben schon andere in die Hand genommen. Die Familien Roco und Baxter stehen sich rivalisierend gegenüber. Aber nicht alle zählen sich zu den Clans. Der Cantinabesitzer Silvanito (José Calvo) und der Schreiner Piripero (Joseph Egger) betrachtet Joe nicht so abweisend. Aber mit den Clans nimmt er es auf. Er beginnt damit, dass er sich die Aufmerksamkeit der Rocos sichert, indem er einige der Revolverhelden der Baxters in der direkten Konfrontation erledigt. Wenig später wird er Zeuge eines fingierten Überfalls auf eine Kutsche, bei der bedeutende Sachwerte die Hand wechseln. Dieses Wissen nutzt er, zwischen den beiden Clans eine Intrige aufzuziehen. Ramon Roco (Gian Maria Volonté) kommt zwar nicht hinter Joes Plan, aber er findet doch einen Anlass, um ihm etwas vorzuwerfen. Das bringt Joe eine tüchtige Abreibung ein. Joe rappelt sich aber wieder auf. In einem Versteck fängt er damit an, seinen Plan umzusetzen. Ein Posten Sprengstoff, den er von Piripero erhält, erweist sich dabei als nützlich.
Ohne „Fistful of Dollars“ (United Artists, 1964) von Regisseur Sergio Leone wären wohl die gut 10 Jahre des Italowesterns nicht das geworden, was man heute kennt. Das Werk hat seinen Platz in der Filmgeschichte längst gefunden. Das liegt an der Geschichte und der Art, wie sie umgesetzt wurde. Beides war für die damalige Zeit ungewöhnlich. Der Film legte für einen Western ungewöhnliche Akzente und es wurde mit einigem Erstaunen aufgenommen, dass plötzlich auch nicht-amerikanische Filmemacher mit diesem Genre daher kamen. Aber Sergio Leone fand das, was das Publikum, besonders das europäische mochte. Und er etablierte dazu noch die Vorgehensweise, amerikanische Darsteller für europäische Filme zu gewinnen. Im Fall von Clint Eastwood war es aber so, dass dieser bisher vor allem aus dem Fernsehen bekannt war. Aber die Kombination Eastwood / Leone sollte sich als passend erweisen. Der Regisseur seinerseits ist hier noch in der frühen Phase seines Schaffens, aber die Ambitionen waren gut sichtbar vorhanden, dass noch Grösseres folgen sollte. Hier ist das besondere, dass der Film noch nicht die Laufzeiten späterer Filme aufweist. Auf DVD dauert er 96 Minuten.
Die vorliegende Fassung ist restauriert und orientiert sich, wie der Rest der Doppel-DVD-Edition von Paramount, an der amerikanischen Ausgabe von MGM. Allerdings fehlt im Film das UA-Logo und auch auf der Bonus-Disc hat man die verschiedenen Beiträge um Hinweise auf MGM erleichtert. Zunächst zu dem, was die Hauptfilm-Disc zu bieten hat. Der Film im Format 2,35:1 (16:9-anamorph) liegt mit englischer und deutscher Tonspur vor: Deutsch in Mono restauriert, englisch wahlweise in Mono restauriert oder in DD 5.1. Untertitel gibt es auch in diesen 2 Sprachen. Das gilt auch für den aufschlussreichen Audiokommentar von Sir Christopher Frayling, der in seiner Eigenschaft als Leone-Biograf über allerhand Hintergrundkenntnisse verfügt. Die Bonus-DVD wartet mit einer Reihe von Beiträgen auf, die Hintergrundinformationen zum Film vermitteln, und das nicht nur aus amerikanischer Sicht. 4 Beiträge von insgesamt ca. 45 Minuten Dauer befassen sich mit filmhistorischen Aspekten, mit Hauptdarsteller Clint Eastwood, mit Regisseur Sergio Leone und mit der Restaurierung des Films bei MGM. Dazu gibt es einen 5 Minuten langen Beitrag mit Vergleichen einiger Drehorte in Spanien im Film und 40 Jahre später. Diese Beiträge sind auf Englisch mit wahlweise deutschen und englischen Untertiteln. Das gilt auch für 2 Beiträge, die sich mit der Ausstrahlung des Films im amerikanischen Fernsehen befassen. In diesen 2 Beiträgen von total 13 Minuten Länge erfährt man etwas über die Umstände zum Dreh einer eigenen Prolog-Sequenz zur TV-Ausstrahlung durch Monte Hellman und kann sich dann auch die besagte Sequenz selbst antun. Ohne Untertitel laufen dann die Trailer. Diese sind jeweils in englischer Sprache und bestehen aus dem Kinotrailer, einem kombinierten Trailer mit der „Fortsetzung“ und 10 kurzen Radiospots. Dazu kommen noch ein paar deutsche Texttafeln mit Anmerkungen zur Restaurierung für die deutsche Fassung und etwas Programmvorschau. Fazit: kleine redaktionelle Schwächen, aber ansonsten eine mehr als würdige Edition zu einem Western, wie es ihn wohl kein zweites Mal mehr gibt. Das reicht für vier von fünf nachbestellten Särgen und einen ungewöhnlichen Leichentransport.
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