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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich bin erstaunt und positiv überrascht
Hallo,

Helloween höre ich schon seit Jahrzehnten. Ich bin über alle Phasen treu geblieben.
Die Alben waren mal extremst genial bis auch mal zu so lala.

Ich persönliche fine auch, dass Andi Derris super zu Helloween paßt. Ich verstehe daher auch nicht
das immer wiederkehrende Gemotze an Ihm. Ich denke Andi Derris ist...
Vor 19 Monaten von farscapefan veröffentlicht

versus
12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es gab schon schlechtere, aber auch schon bessere
Tja, wie der Titel schon sagt: Es handelt sich um ein typisches Helloween Album der Deris Ära. Obwohl ich mehr der Kiske Fan bin, habe ich mir trotzdem jede Helloween Scheibe zugelegt, da ich auch den neueren Stil recht gut fand. Langsam muss ich aber sagen, dass es schon ziemlich langweilig wird. Ganz anders als bei Gamma Ray zum Beispiel, die mit jedem Album...
Vor 19 Monaten von Bernhard veröffentlicht


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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich bin erstaunt und positiv überrascht, 18. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

Helloween höre ich schon seit Jahrzehnten. Ich bin über alle Phasen treu geblieben.
Die Alben waren mal extremst genial bis auch mal zu so lala.

Ich persönliche fine auch, dass Andi Derris super zu Helloween paßt. Ich verstehe daher auch nicht
das immer wiederkehrende Gemotze an Ihm. Ich denke Andi Derris ist eine der Antriebsfedern und Motor bei Helloween
und ohne Ihn hätte Helloween ein Problem. Stimmlich passt er für mich (solange er sich nicht live an Kiske Songs vergreift).

Mit dem letzen Album bin ich bis Heute nicht warm geworden und umso niedriger waren meine Erwartungen.
Nun ja, Helloween ist meine alte Liebe also das Teil vorbestellt und nach prompter Lieferung gleich ohne Erwartung
in den Player geworfen.

Was soll ich sagen nach, nach jetzt einigen Hörduchläufen bin ich schwer angetan von der Scheibe bzw. sogar richtig begeistert.
Das Album hört sich für mich einfach wieder nach Helloween an. Es gibt die schnellen Stücke, es gibt die Balladen und es gibt wie immer
und typisch für Helloween die stylistischen Ausreißer. Die Melodien sind zwar auch mal zuckrig süß und klebrig aber meiner Meinung nach immer schön dynamisch.
Das Album versprüht gute Laune und positive Vibes.

Und genau so will ich Helloween hören!

Auch ist das Album knackig produziert, das Digipack sieht gut aus (okay, das Coverartwork ist Geschmacksache. Sieht in Natura aber nicht mehr
ganz so schlecht aus. Warum eigentlich keine klassich gezeichnetes Cover mehr?) und im Booklet sind Gott sei dank auch wieder die Lyrics abgedruckt Aber Achtung: scheinbar gibt es die Lyrics NICHT bei der Standardversion.

Fazit: Endlich wieder Helloween wie ich Sie gerne höre. Positive Stimmung mit ordentlich Druck auf dem Kessel. Das Paket paßt jetzt wieder für mich.
Alte Liebe neu entdeckt. Dafür gibt es fünf Sterne.

Wir sehen uns auf der Tour (übrigens mit Gamma Ray)

Danke für das lesen meiner Rezension
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Rückkehr der Ohrwürmer, 9. Februar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Straight Out Of Hell (MP3-Download)
So, ich versuchs kurz zu machen: Ich bin Helloween-Fan der ersten Stunde (und damit meine ich 1984). Zur besseren Einordnung: Meine All-Time-Faves von Helloween sind Eagle Fly Free (Ach was...), Power, Guardians, Keeper of the Seven Keys, Silent Rain, also die alte speedige Weiki-Schiene (ja, ich weiß, Silent Rain ist von Sascha, aber passt gut in die Linie). Kinderlieder-Melodien mit Galoppel-Rhythmus, voll auf die Fresse, so will ich es haben.

Ich habe überhaupt kein Problem mit Andi und genauso wenig mit Michi. Für mich ist das Songwriting wichtig. Und da hatte mich Helloween nach dem Keeper Legacy Album verloren. Gambling und Sinners fand ich (also ich persönlich nach meiner unmaßgeblichen Meinung) extrem ermüdend und nichtssagend. Die Songs haben mich einfach nicht berührt. Nun hatte ich mir aufgrund der Soundschnippsel, die ich auf Fatzebuck bereits vor Veröffentlichung zu hören bekam, das Album doch gekauft, obwohl ich eigentlich mit Helloween abgeschlossen hatte. Und was bin ich froh, dass ich das getan habe.

Der erste Song ist mal wieder nicht meins. Wieder mal das zuletzt bekannte Schema cooler Verse, interessante Bridge, extrem lahmer Chorus. OK, das Video war ja schon veröffentlicht. War mir bekannt. Abhaken.

So, aber dann gings los. ENDLICH habe ich wieder Melodien gehört, die mich abgeholt und mitgenommen haben. Die sich sofort in mein Ohr gebohrt haben, die ich beim zweiten Refrain mitsingen konnte und wollte. Der Typ neben mir an der Ampel hat etwas sparsam geschaut, als ich bei Far From the Stars gejubelt habe, weil der letzte Chorus nochmal ne Tonart nach oben geht. Ist abgegriffen, ist kitschig, aber scheiß drauf, ich finds geil!

Auf jeden einzelnen Song eingehen möchte ich gar nicht. Haben andere schon gemacht, könnte ich auch nicht besser. Darum direkt zum Fazit: Songs, die für mich Gänsehaut- und Ohrwurmmomente haben, finde ich endlich mal wieder zu Hauf, und zwar von allen Komponisten:
World of War, Far From The Stars, Burning Sun, Waiting For The Thunder, Hold Me In Your Arms, Straigt Out Of Hell, Years, Make Fire Catch The Fly. Das sind 8 von 13. Eine solche Ohrwurmdichte hab ich lang nicht mehr empfunden und darum kann es für MICH nur eine Wertung geben: 5 Sterne.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Hymnen, 3. Februar 2013
Wie bei allen Bands, die nach ihrer Hoch-Zeit einige Veränderungen im Line-Up hatten, scheiden sich auch an Straight Out Of Hell die Geister, und wer eine andere Meinung hat, hat keine Ahnung etc. Ja, Deris ist nicht Kiske. Ja, der Sound hat sich geändert. Ja, beim x-ten Album zwanzig Jahre nach Erfindung des Happy Metal und Bandgründung haut man nicht mehr Neues und Einmaliges raus wie Ende der 80er beim dritten und vierten Album. Na und? Wenn eine Band wie Queen danach bewertet worden wäre, wäre sie nie groß gewesen. Denn zwischen Queen / Queen II und den Nachfolgern liegen auch Welten, und dass Bohemain Rhapsody und Radio Gaga von einer Band (mit dem gleichen Line-Up!) stammen, mag man auch kaum glauben (wenn da nicht diese markante Stimme wäre).

Wie auch immer - ich persönlich finde Straight Out Of Hell einen würdigen und grandiosen Nachfolger des schon großartigen Albums Seven Sinners. Erneut gibt es superschnelle und Midtempo-Nummern, hymnenartige Refrains und krachende Gitarren. Und dieses Mal mehr noch als beim Vorgänger auch diese tollen zwei- und mehrstimmigen Soli, die man bei den Keeper-Alben und davor geschätzt hat (und die einen in ihrer Vielstimmigkeit teils auch an Brian Mays Sound erinnern).

Mit Nabatea geht es gleich ungewöhlich los - orientalischer Sound meets Metal, abwechsllungsreiche Passagen, einige schöne Tempiwechsel und viel viel Dramatik nach dem Gitarrensolo. 5/5 Punkten.

World Of War hat wieder die helloween-typischen Gitarrenriffs und mehrstimmigen Soli (für die witzigerweise mit Gerstner oft gerade der verantwortlich zeichnet, der zu den Keeper-Zeiten nicht dabei war). Manchmal denke ich bei dem Song an Eagle Fly Free (nicht nur wegen des Bass-Solos), und auf jeden Fall haut der Song voll rein. 5/5 Punkte.

Live Now ist ein Song, der live wegen des Refrains gut abgehen dürfte. 5/5 Punkte.

Far From the Stars ist klassisches Großkopf-Happy-Metal. Treibende Rythmen und schöne mehrstimmige Gitarren. 5/5 Punkte.

Burning Sun hat etwas sperrige Strophen (was ich ganz schön finde) und dann DEN Hymnen-Refrain des Albums, der mich an klassisches 80er-Metal meets die neuen Sachen von Hammerfall erinnert. Ich hoffe, den Song live zu hören.... 5/5 Punkten

Waiting for the Thunder ist dann mal midtempo und erinnet mich in den Strophen eher an Bela B. als Helloween;-) Nettes Piano, aber insgesamt kommt es an die songs davor nicht ran. 4/5 Punkten.

Hold Me in Your Arms ist eine typische Metalballade, die aber etwas zu dick aufträge und trieft vor Kitsch. Da gab es mal besseres.... 3/5 Punkte.

Wanna Be God als Tribut an Freddie Mercury (eigentlich eher an Brian May, der hat nämlich We Will Rock You komponiert) gefällt dem Queenfan natürlich gut. Wäre auch live ein schönes Mitgröl-Experiment. 5/5 Punkte.

Straight Out Of Hell ist wieder ein flotter Metalsong, klassisch Helloween mit tollem, etwas poppigem Refrain (und das ist nicht negativ gemeint). 5/5 Punkte.

Asshole ist ein Midtempo-Song mit interessant gesetzten Strophen (hoher Achtel-Bass, zurückhaltende Keys/Gitarre). Alles in allem aber nicht so gut wie die Songs des ersten Teils des Albums. 4/5 Punkte.

Years erinnert mich etwas an The Sage, the Fool, the Sinner vom Vorgänger. Sehr abwechslungsreich mit etwas "unruhigen" Strophen und dafür einer sehr straighten Bridge und einem straighten Refrain mit viel Melodie und "auf und ab". Ein wenig habe ich beim Refrain manchmal an Schlager meets Metal gedacht, weil es wirklich ein Gassenhauer-Mitschunkel-Refrain ist. Ich mag den Song. 5/5 Punkte.

Make Fire Catch the Fly ist nett, aber nix Besonderes. 3,5/5 Punkte.

Church Breaks Down fängt großartig mit Orgel etc. an. Sehr treibend, vor allem im Refrain, aber auch nicht einfach durchgestampft. 4,5/5 Punkte.

Another Shot of Life geht poppig los und wird dann besser, vor allem im Rythmusteil sehr filligran. Hat etwas vom typischen 80er-Metal, aber so überzeugend wie die meisten anderen Stücke ist es nicht. 4/5 Punkte.

Burnig Sun mit Hammond Orgel zeigt, dass nicht alles, was mit Gitarren geht, auch mit Hammond-Orgel geht. 4/5 Punkte.

Ich höre das Album derzeit rauf und runter und freue mich auf die Tour. Hoffen wir, dass sie - anders als letztes Mal, als es ein Best of-Keeper-Konzert mit ganzen drei Songs von Seven Sinners wurde - diesmal schwerpunktmäßig neue Songs auf die Ohren gibt. Und vielleicht vielleicht traut man sich ja, die Keys mal live und nicht vom Band einzuspielen.

Ach ja - das Cover ist an sich cool. Aber auch Metalfans werden älter und da lassen die Augen nach - wäre die orange Schrift mit Schatten auf orangem Grund die Abschlussarbeit eines Grafikdesigners gewesen, wäre er, so ich der Prüfer gewesen wäre, bei mir durchgefallen.

Fazit: Wer klassisches Helloween hören will, das im 21. Jahrhundert angekommen ist (und wer Deris gerne hört, auch wenn er ganz anders als Kiske singt), der kann dieses Album bedenkenlos kaufen. Wer Kiske und den Keeper-Zeiten hinterhertrauert, sollte lieber die alten Scheiben auspacken.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Album mit starken Songs!, 18. Januar 2013
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Straight Out of Hell (Audio CD)
Ein neues Helloween Album erwarte ich immer mit Spannung, insbesondere weil die Band mit 7 Sinners ein richtig starkes Album abgeliefert hat. 7 Sinners ist damals sehr düster ausgefallen, von der düsteren Gangart sind Helloween ein wenig, aber nicht komplett, abgewichen.

Straight Out Of Hell präsentiert sich dagegen sehr abwechslungsreich. Betrachtet man das Album genauer, dann könnte man meinen Helloween haben sich in einem Raum eingeschlossen und das Beste der bisherigen Alben versucht zu extrahieren und auf Straight Out Of Hell zusammenzufügen.

Mit "Nabataea" eröffnet der längste Song das Album. Die Kürbisköpfe schaffen es aus den Zutaten Härte, Eingängigkeit und epischen Arrangements einen Song zu kreieren, welcher so schnell nicht aus dem Kopf geht. Der Song ist sehr vielschichtig ausgefallen und ist mit vielen unterschiedlichen Facetten versehen. Durch den sehr eingängigen Refrain brennt sich "Nabataea" allerdings fest ins Gehirn. "World Of War" fällt einfacher aus und würde ein wenig an den Happy Metal früherer Tage erinnern, wenn da nicht der teilweise sehr böse klingende Gesang von Andi Deris wäre.

"Live Now!" ist ebenfalls mit einem sehr coolen Refrain ausgestattet welcher im Liveeinsatz wohl deutlich zum Mitsingen einladen wird. Bei "Far From The Stars" zieht die Band das Tempo wieder deutlich an. Überhaupt muß man sagen, dass Straight Out Of Hell eher schnell ausgefallen ist, was besonders den alten Helloween Fans zusagen wird.

"Burning Sun" tendiert ein wenig in Richtung des letzten Albums. Für Helloween Verhältnisse klingt der Song ein wenig düsterer als der Rest des Albums. Dass Andi Deris seine Wurzel eigentlich im Hard Rock der Marke Pink Cream 69 hat, zeigt der Track "Waiting For The Thunder". Der absolut hitverdächtige Chorus dürfte sich ebenfalls so in das Gehirn fräsen wie "Nabataea".

Die Ballade "Hold Me In Your Arms" fällt mir persönlich ein wenig zu kitschig aus. Hier wird einfach zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt ohne wirklich zu begeistern. Zusammen mit "Wanna Be God" ist die Ballade vielleicht der schwächste Song auf Straight Out Of Hell. Das kurze "Wanna Be God" klingt ein wenig so, als ob die Band Überreste aus dem Songwritingprozeß in eine Topf geschmissen hätte und sich vom Ergebnis hat überraschen lassen.

Mit dem folgenden Titeltrack wird der Zuhörer aber deutlich entschädigt. Der schnelle Song ist in bester Helloween Tradition ausgefallen, während "Asshole" sehr rockig und schwer groovend daher kommt. Mit den gelungenen Songs "Years" und "Make Fire Catch The Fly" nimmt die Band nochmal Anlauf um das Album mit dem besten Song abzuschließen. Hier zeigt die Band zum wiederholten Male wie abwechslungsreich sie zur Zeit agiert. Schnell, groovend, episch! Alles drin was der Helloween Fan so hören möchte.

Nach so viel Lob, habe ich aber noch einen Kritikpunkt anzubringen. Ein Heavy Metal Album muss fett klingen. Ich glaube, da wird mir niemand wiedersprechen, aber wenn es so fett klingt, dass irgendwann die Ohren anfangen zu klingeln, dann ist das etwas zu viel des Guten. Ob hier bei der Produktion alle Regler des Mischpults auf Anschlag gestanden haben, kann ich nicht sagen, nur vermuten. Manchmal ist weniger mehr.

Abgesehen davon und den beiden oben erwähnten schwächeren Songs ballern uns Helloween aber ein tolles Album um die Ohren!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tritt aufs Gaspedal!, 18. Januar 2013
Wow die letzten beiden Alben von Helloween waren ja schon Güteklasse 1 aber mit Straight Out of Hell haben die Jungs nochmal eine Schippe draufgelegt.Die Songs donnern mit unheimlicher Wucht und Tempo aus den Boxen.Kreativität und Spielfreude sind spürbar.Alle Lieder überzeugen mit einer Vielzahl an Feinheiten das man am liebsten zwei paar Ohren hätte um sich alles direkt einzuprägen.Tolle Riffs,speedige Solis und immer wieder Tempobreaks um kurz zu verschnaufen.Andi Deris Gesang ist grossartig,Löble maltretiert die Drums auf unnachahmliche Weise und Weikath zaubert an der Gitarre.Das Album bietet eine Mischung aus Traditionellem und modernen Helloween Sound.Helloween haben auf den letzten 3 Alben ein ganz starkes Niveau und für mich gehört Straight Out of Hell jetzt schon zu den Besten CD's 2013.Ich kann mir nicht vorstellen das die Kürbiskopffans enttäuscht sein werden.Kaufen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend gutes Album mit Abzügen in der B-Note, 26. März 2013
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Straight Out of Hell (Audio CD)
Ich bin ja beileibe keiner, der nur in der Vergangenheit lebt. Ich halte es im Fall von Helloween auch nicht für sehr sinnvoll, immer wieder über die beiden ersten "Keeper"-Alben zu schwadronieren. Aber auch wenn man die Zeit nach dem Kiske-Abschied als Maßstab nimmt, haben Helloween im neuen Jahrtausend rapide abgebaut. Das hat meiner Ansicht nach nicht viel mit dem Sängerwechsel (der mittlerweile geschlagene 19 Jahre zurückliegt) zu tun, sondern einfach mit schwächerem bzw. völlig anderem Songwriting. Dementsprechend gering waren meine Erwartungen an "Straight Out Of Hell". Gehofft habe ich auf Besseres, als zuletzt geboten wurde, bekommen habe ich eine überdurchschnittlich gute Helloween-Platte. Eigentlich die beste seit "The Time Of The Oath" (1996). Seit dieser Zeit gab es aber ohnehin nicht viel zu jubeln - obwohl speziell "The Dark Ride" (2000) und zumindest partiell "Rabbit Don't Come Easy"(2003), "Keeper Of The Seven Keys - The Legacy" (2005) und "7 Sinners" (2010) ihre Momente hatten, aber nie so richtig an alte Leistungen anschließen konnten.

Anders ist es mit "Straight Out Of Hell". Bereits der Opener "Nabatea" ist ein durchwegs gelungener Song, den man den Kürbisköpfen in der Form gar nicht mehr zugetraut hätte. Härter wollten Helloween wieder werden - und das haben sie auch geschafft, wie dieser gute Einstieg beweist. Gutes Riffing, schöne Übergänge, ein markanter Refrain, alles ist da - ein ausgesprochen abwechslungsreiches Stück und meiner Ansicht nach der beste Song auf dem Album und einer der besten Helloween-Songs seit Ewigkeiten. Ebenfalls sehr stark ist das bereits vorab bekannte "Burning Sun", ein wohltuend altomodischer Track mit unerwartet aggressivem Gesang. Ob Andi Deris das auch live hinkriegt? Man darf zumindest skeptisch sein... Auf Platte klingt es jedenfalls super.

Auch der Rest von "Straight Out Of Hell" kann überzeugen und wird mal im Helloween-typischen Happy Metal ("World Of War", "Far From The Stars", "Years"), mal rockig ("Live Now!", "Waiting For The Thunder", "Straight Out Of Hell") oder düster ("Church Breaks Down") dargeboten. Mit dem verzichtbaren "Wanna Be God" und dem grandiosen "Asshole" haben sich auch experimentellere Töne eingeschlichen. Einziger wirklicher Ausfall ist die 08/15-Ballade "Hold Me In Your Arms", sowas braucht wirklich kein Mensch mehr. Achja, wie "Make Fire Catch The Fly" eigentlich klingt, merkt man sich selbst nach vielen Hördurchgängen nicht - auch nicht gerade ein Qualitätsmerkmal. Musikalisch kann man eventuell noch den etwas zu großzügig dimensionierten Keyboard-Einsatz bemängeln. Ich habe prinzipiell nichts gegen das Tasteninstrument, hier wirkt es aber doch einigermaßen übertrieben, in jedem Song muss man nicht unbedingt irgendwelche Spielereien einbauen.

Aber von diesen kleinen Ausrutschern abgesehen ist "Straight Out Of Hell" eines der besten Helloween-Werke nach der Jahrtausendwende. An die ganz großen ersten drei Alben der Band und an das Deris-Zwischenhoch (die ersten beiden Platten nach seinem Einstieg) kommt die 2013er Platte zwar nicht heran, aber gute vier Sterne ist sie auf jeden Fall wert.

PS: Was hat die Band bzw. die Plattenfirma eigentlich geritten, die einfache CD-Version ohne Lyrics zu verkaufen? Dass die Texte abgedruckt werden darf man heute eigentlich schon erwarten, oder? Eine solche Vorgangsweise finde ich unerträglicher als jeden schwachen Song. Frech.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Album der ewigen Kürbis-Metaller, 3. Februar 2013
Von 
Michael Schwarz (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Um eins gleich vorweg zu stellen: Ich freue mich über jede Veröffentlichung aus den Häusern Helloween, Gamma Ray oder Unisonic und mir geht der ständige Kiske vs. Deris-Diskurs oder andere Hahnenkämpfe alter gegen neuer Fans der Kürbisse tierisch gegen den Strich.

"Straight out of Hell" ist ein tolles, lautes und buntes Metalalbum geworden und steht in bester Tradition guter Melodiebögen und klassisch-fetter Helloweenchöre.
Die absoluten Kracher auf diesem Werk sind meines Erachtens der leicht progressive Opener "Nabatea" (wird mit jedem Hören besser), das hymnische und an alte Pink Cream 69-Zeiten erinnernde "Waiting for the Thunder", der Titeltrack mit seinen sehr klassischen Heavy Metal-Anleihen und das großartige "Make Fire catch the Fly". Diese Songs zeigen die herausragende Stellung Helloweens als eine der immer noch wichtigsten und kreativsten Bands des Genres.
Schwächen sehe ich bei der seltsam-überflüssigen "Dedicated to Freddy Mercury"-Nummer "Wanna be God" (Was soll das?), dem etwas nichtssagenden "Live Now" oder dem Sascha Gerstner-Song "Asshole" (a bisserl sehr platt, lieber Sascha). Ist natürlich alles Geschmackssache.
Fakt ist, dass man mit "Straight out of Hell" ein gutes Helloween-Album bekommt, dass Spaß macht, nicht ganz an "7 Sinners" oder "Gambling with the Devil" heranreichen kann, aber ehrlich nach vorne geht. Ich freu mich auf die Tour!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ach, sch*** doch auf den Keeper..., 27. Januar 2013
Helloween befinden sich derzeit offensichtlich im zweiten Frühling. Es brauchte offenbar die lahme Selbstplagiats-Scheibe „Keeper: The Legacy“, um zu begreifen, daß die alten Zeiten ohne Input von Kiske und Hansen schlicht nie mehr zurückzuholen sind. Erfreulicherweise haben sie sich auf den folgenden Alben selbstbewußt und ganz gnadenlos auf ihre heutigen Stärken besonnen und mit der vorliegenden Songsammlung schon das dritte richtig geile Werk in Folge abgeliefert.

Im ersten Moment reibt man sich verwundert die Augen: hat man die richtige Scheibe eingelegt? Ein frickliges Introriff erinnert mehr an System Of A Down denn an Helloween – aber keine Angst, schon Sekunden später gibt’s richtig derb auf die Ohren, mit einem schön thrashigen Riff – aber keine Angst, die typischen Bombastkeys und Deris charismatische (doch!) Vocals sorgen dafür, daß es nicht zu derb wird und man sofort weiß, „ah, Helloween“. „Nabataea“ hat richtig schön episches Flair, einen geilen, nicht zu kitschigen Refrain und führt die Linie der letzten Scheiben direkt fort. Über die Kitschgrenze fallen allerdings diesmal gleich drei Songs: die beiden etwas schlagerhaften Speedies „Far From The Sun“ und „Years“, die an die zahlreichen Weichspül-Pseudo-Power-Metaller aus Italien und Skandinavien erinnern (und nicht an die Guten!) und die vor allem textlich ganz üble Ballade „Hold me in your arms“ – ja, das klingt so banal wie der Titel verspricht, bewegt sich musikalisch aber durchaus im grünen Bereich.

Auf der Habenseite hingegen gibt es mit „World of War“, den an Gamma Ray (respektive Judas Priest) erinnernden Weikath-Song „Burning Sun“, „Make Fire...“ und „Church breaks down“ deutlich weniger aufdringliche und dennoch supereingängige Speedies, ebenso empfehlenswert das poppige „Live Now“ (auch wenn der Kommentar einer Freundin, der Song klinge wie Tokio Hotel auf Metal-Gitarren, nicht ganz aus der Luft gegriffen ist) und das schwer an Gary Moore zu „After The War“-Zeiten (kennt die Scheibe überhaupt noch jemand, der heutzutage Helloween hört? egal) erinnernde „Waiting for the Thunder“. „Wanna be God“ hätte sich m.E. als Opener der Scheibe wohl besser gemacht als mittendrin, ist aber trotz seiner Kürze ein cooles Tribute (ohne direkt abgekupfert zu sein), und auch der Bonustrack „Another Shot Of Life“ und der treibende Titelsong treffen vollkommen ins Schwarze.

Natürlich wird bei Helloween mit Innovationen sparsam umgegangen, aber die ureigene Mischung aus traditionellen Hooklines, zeitgemäßer Riffs und Grooves und pompösen Keyboardeinsätzen passt schon, solange die Songs stimmen. Und das tun sie mit Ausnahme der besagten Ausfälle - die ich mir aber auch schon fast schöngehört habe - definitiv. Wenn jetzt noch endlich im Liveset die Songs gespielt werden, die zu Andis Stimme passen, statt ihn zu 70% durch Kiske-Songs zu quälen, die er schon 1995 nicht adäquat umsetzen konnte, dann bin ich in Zukunft wieder stolz, ein Helloween-Fan zu sein!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Helloween Album !, 18. Januar 2013
Irgendwie fällt mir es immer schwerer ein Album der Hamburger zu bewerten.
Das liegt vielleicht an den ständigen Ups and Downs der Band. Denn Mal sind
die Alben richtig geil (Master of the rings, Gambling with the devil) und
dann schleichen sich manchmal so Sachen wie (Rabbit dont come easy, oder
die Keeper: Legacy)ein. Sicher haben auch diese Scheiben einige tolle Songs
am Start, doch nicht auf dem Niveau, wie wir es eigentlich von den Kürbis-
köpfen gewohnt sind bzw. waren. Nun aber zum neuen Album "Straight out of hell".
Was mir gleich auffällt ist der Gesang von Andi Deris, der mir doch um einiges
besser gefällt als noch auf der "7 Sinners". Dafür musste der Gute in der
Vergangenheit auch ziemliche Kritik einstecken. Dazu war mir "7Sinners" auch
etwas zu düster, dass ist zwar nicht schlecht, doch wie es besser geht zeigt
ja die geile "Gambling with the devil". Die war auch hart, hatte aber zu jeder
Zeit dieses typische Helloween Flair. Stellenweise gingen durch diese rabiate
Härte auch die Songs etwas unter. Dieses kleine Manko wurde nun wieder in den
Hintergrund gestellt und die Band legt wieder sehr viel mehr Wert auf Mitgröll-
nummern wie z.B. "World of war", "Far from the stars" usw. Außerdem ist der
Sound auch deutlich besser und man merkt, dass die Band sich die letzten
Kritiken zu Herzen genommen haben. Die Titelnummer "Straight out of hell" ist
zudem ein richtiger Helloween Kracher geworden, denn hier klingt man so
dermaßen nach, na was wohl, Helloween, dass man sich an die besten Zeiten der
Band erinnert fühlt. Schnell, hart, eingängig und die so einzigartigen Melodien,
die ich nach wie vor nicht missen möchte, goil. "Asshole" ist ein geiler Stampfer,
gerade der Anfang hat so richtig geile tiefergestimmte Gitarren und ist Metal pur,
Hammer. Die Bandtypische Ballade hört auf den Namen "Hold me in your arms" und
verschafft dem Hörer etwas Zeit zum Luftholen zwischen den fast durchwegs
heftigen, jedoch immer melodischen Powersongs. Dies ist eine Klasse, die
Helloween auch heute noch von anderen Bands unterscheidet. Ich meine, diese
Power auch so umzusetzen, dass sich der Song auch nicht nach hinten hin ausdudelt.
"Straight out of hell" ist für mich auf jeden Fall eine der besseren CDs der Deris
Ära. Ich würde sie irgendwo zwischen "Time of the oath" und "Gambling with the devil"
ansiedeln und das sind wahre Hammeralben. 4 Sterne mit einem dicken Plus ist mir
diese Scheibe locker wert. Super Jungs.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Happy Happy Helloween, 19. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst war ich aufgrund einiger Previews, die wirklich fragwürdig gewählt waren, eher skeptisch, aber letzten Endes ist Straight Out of Hell ein geniales Helloween Album geworden, was stilistisch, wie bereits vorher von der Band angekündigt, eine Fortführung mit positiver Stimmung der letzten beiden Alben ist, welche ich zu ihren besten Alben zähle.

Das Design des Albums ist Geschmackssache. Mein Bruder meint, dass es wie MediEvil für Playstation 1 aussieht. Ich persönlich mag es. (Und gegen MediEvil hab ich auch nichts :D)
Positiv anzumerken ist auf jeden Fall, dass diesmal wieder ein Booklet mit Songtexten dabei ist.

Wie schon in 7 Sinners sind alle Songs (mit einer Ausnahme) nur von jeweils einer Person geschrieben. Die Songs wissen zu gefallen und bieten die volle Palette an dem, was die einzelnen Songwriter hergeben, von den Gerstnertypischen eher gesellschaftskritischen (World of War) bis zu den fröhlichen Grosskopf Songs (Straight Out of Hell). Einzig Daniel Löble war wiedereinmal nicht am Songwriting beteiligt.

Besonders überascht hat mich der Song Live Now!, welcher als einziger aus mehreren Ferdern stammt. Ursprünglich war dies ein von Deris komponierter Pop-Rock/Melodic-Rock Song, welcher von Sascha Gerstner ein wenig ummodeliert wurde. Das Ergebnis kann sich sehen bzw. hören lassen. Für mich einer der besten Songs des Albums.

Nicht Jedermanns Sache dürfte das an Freddie Mercury gerichtete Wanna Be God von Andi Deris sein, welches eine Art We Will Rock You im Helloween Stil ist und somit erst am Ende einen kurzen Gitarrenpart hat, ansonsten aber nur aus Schlagzeug und Stimme besteht (und beide Songs sind gleich lang). Mir gefällts.

Welcher Song mich allerdings nicht so richtig überzeugt hat, war Years von Weikath. Er ist nicht schlecht, aber deutlich unter dem restlichen Niveau und wirkt mit seinen diversen Keyboard-Effekten ziemlich überladen. Aber das macht Weiki mit Burning Sun mehr als wieder gut, von dem auf der Premium Edition gleich zwei Versionen vorliegen, wobei bei der zweiten Version lediglich eine Gitarre durch eine Hammond Orgel ersetzt wurde, um an den letztes Jahr verstorbenen Jon Lord zu erinnern.

Dark Ride Fans dürften besonders viel Spaß mit Deris' Waiting for the Thunder haben, welches ein wenig an If I Could Fly erinnert, und für Balladenfreunde gibt es noch Hold Me in Your Arms, eine Ballade aus Sascha Gerstners Feder.

Insgesamt ist Straight Out of Hell ein durch und durch überzeugendes Album mit einem etwas schwächeren Song, welcher aber keinen Sternabzug rechtfertigen würde.
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Straight Out of Hell
Straight Out of Hell von Helloween (Audio CD - 2013)
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