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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen44
4,3 von 5 Sternen
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am 22. November 2012
Ich habe das Buch über die Mac-App gelesen, im Nachhinein hätte ich lieber eine Printausgabe gehabt.

Zum Inhalt:

Das Buch ist voll von Ideen, Ansätzen und Erkenntnissen. Kaum hat man einen Aspekt verdaut, wird man gleich mit dem nächsten Thema konfrontiert. Jedes Thema wird eigenwillig und manchmal fern ab von üblichem Lehrstoff erörtert, zum Teil mit verblüffenden Resultaten. Fußnoten gibt es keine, aber die gehören auch in keinen Roman.

Nachdem der Autor „das Unvorstellbare“ (so heißt das Kapitel) beschrieben hat, ist das Buch ein Selbstgänger…
Damit hat der Autor bewiesen, dass man ihm das folgende abkaufen kann. Insbesondere, wenn er über den menschlichen Geist, das Bewusstsein und das Ich spricht. Er traut sich sogar, die genaue Funktionsweise des „Ichs“ anhand eines Modells nachzuvollziehen.

Das Ganze ist eine große Herausforderung, die Spaß macht, weil lebendige Figuren die Handlung transportieren. Phasenweise fand ich es anstrengend, den philosophischen Thesen zu folgen. Vielleicht sollte diese Anstrengung für den Leser aber so sein, damit das Ende derart krass unter die Haut geht.
Meiner Meinung nach ein Buch, das man mehrmals lesen muss, zumindest passagenweise. Es inspiriert zu hinterfragen und Zusammenhänge neu zu sehen.

Besonders gefallen hat mir, dass die Helden keine Superstars sind, sondern zurückhaltende, selbstkritische Wesen, die nach Erklärungen suchen. Ich glaube, ich habe einiges dazulernen können.
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am 21. November 2012
„Die Summe aller Zufälle“ ist in einer wundervoll poetischen, niveauvollen und zum Ende hin ergreifenden Sprache geschrieben und scheint mir auch für Jugendliche und Jungerwachsene sehr geeignet.
Es werden Elemente der aktuellen Theoriebildung zu Ursprung und Aufbau des Universums ausgebreitet, wobei es dem Autor gelungen ist, dieses anspruchsvolle Thema in einer für Laien gut verständlichen Form zu behandeln.
Trotzdem ist es kein Buch über Teilchenphysik oder Astronomie. Diese Themen scheinen mir nur Stilmittel des Autors zu sein, um den Fokus auf Zwischenmenschliches zu lenken. Die sich entwickelnden Beziehungen innerhalb des Romans geben immer wieder Gelegenheit, nach anspruchsvollen philosophischen Passagen durchzuatmen.
Szenessy zeigt dem Leser eine andere Perspektive auf das Selbst, die schön und zugleich vollkommen neu erscheint. Ich vermute, dies könnte für so manche/n Leser/in ein beglückendes Erlebnis sein. Bei mir war es jedenfalls so. Ein bezauberndes Buch !
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am 9. April 2013
Ich habe „Die Summe aller Zufälle“ mit großer Freude gelesen, denn es herrscht darin ein vollkommen unkonventioneller Stil. Der Autor hat mir ein ganz neues Leseerlebnis beschert! Das Buch ist vollkommen anders als andere Bücher, die ich bisher las. Ständig überrascht es, baut Spannung auf und löst diese ganz überraschend andersartig auf, als erwartet. Es ist definitiv ein merkwürdiges Buch für nachdenkliche Leute, die so lange weiter Fragen stellen, bis Antworten folgen. Durch bestimmte Kunstgriffe weicht der Autor die Grenzen des Romans auf und zieht den Leser im wahrsten Sinne des Wortes mit ins Geschehen.
Innerhalb der für mich spannenden Rahmenhandlung in und rund um Herrn Suri (…) entführt „die Summe aller Zufälle“ einen auf unkonventionelle Weise in Erörterungen wissenschaftlicher und philosophischer Themenbereiche. Deren Resultate ermöglichen einen vollkommen neuen Blick auf die Welt und das Leben. Gerade die Passagen zur geläufigen Stringtheorie, aber auch die eigenen Thesen des Autors zu Bewusstsein, Geist und ich, fand ich ausgesprochen interessant und sehr lesenswert. Das Detail ist hier mit Bedacht dosiert, um die Gänze des Systems ausreichend zu würdigen.
Zum Schluss wieder findet man zurück in die Geschichte, denn letztlich sollte jeder sich fragen, was ihn persönlich zu einem Menschen macht.
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am 27. November 2012
Ich glaube, der Autor hat sehr viel Zeit zum Nachdenken gehabt, um ein solches Buch schreiben zu können.

Darin liest man über das Wesen der Ewigkeit, über Stringtheorie, über Wahrheit, über Wahrnehmung, über Gehirnfunktionen, über den Geist und das rätselhafte Ich des Menschen, und dann gibt der Autor Erklärungsansätze, die absolut logisch und nachvollziehbar beschrieben sind. Es ist fast zu gut, um nicht wahr zu sein. Er sagt nicht, so funktioniert es. Aber er beschreibt seine Thesen und deren Entwicklung derart nachvollziehbar, daß man meinen könnte, er hätte Recht. Er schreibt auch, daß es eine Frage des Glaubens oder Nichtglaubens einer Wahrheit ist. Der Mensch sieht eben das, was er sehen will, egal wie logisch oder unlogisch es ist. Die einen wollen die Wirklichkeit, die anderen alles Mögliche. Und das ist auch gut so. Soviel zu den philosophischen Inhalten.

Viel wichtiger als alle Erkenntnisse jedoch sind die vielschichtigen Figuren, die einen beim Lesen des Buches begleiten und berühren. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum der Autor kein Sachbuch geschrieben hat, sondern die Form des Romans gewählt hat.

Bisschen gestört hat mich die neue Rechtschreibung, ein dass mit zwei „s“ sieht nach wie vor für mich falsch aus.

Fazit: „Die Summe aller Zufälle“ ist einfach schön, auf allen Ebenen.
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am 31. Januar 2013
„Die Summe aller Zufälle“ ist ein Buch mit Tiefgang, vielen philosophischen Anregungen und wissenschaftlichen Betrachtungen, das mehrere Interpretationsansätze zulässt. Wer sich auf diesen Roman einlässt, sollte also nicht erwarten, endgültige Lösungen präsentiert zu bekommen, sondern sich vielmehr die Zeit nehmen für eigene Reflektionen und Gedankengänge.

Schreibstil:
Der Autor bevorzugt den Konjunktiv, was teilweise den Lesefluss beeinträchtigt. Einige Formulierungen und Ausdrücke muten ungewöhnlich an, doch bei näherer Betrachtung liegt hierin auch ein gewisser sprachlicher Reiz.

Charaktere:
In der Darstellung der Charaktere ist eine Liebe zu menschlichen Eigenarten erkennbar. Wer sich für Philosophie und Naturwissenschaften interessiert, wird in den einzelnen Personen sicherlich einige Parallelen zu sich selbst entdecken können und sich auf Gefühlsebene sehr involviert fühlen.

Handlung und Spannung:
In „Die Summe aller Zufälle“ finden sich mehrere Spannungsbögen, die leider nicht immer ausreichend aufgelöst werden. Hier scheint das Mitwirken des Lesers gefragt. An einigen Stellen greift der Autor leider auf Klischees und Althergebrachtes zurück, was sich aber für Unwissende als hilfreich erweisen könnte. Das Ende könnte zweifellos spektakulärer sein. Doch der Autor scheint darauf abzuzielen, dass der Leser für sich selbst das Abenteuer des Selbst und des Seins zu entdecken weiß.

Fazit:
Insgesamt gesehen, gleicht das „Die Summe aller Zufälle“ einem ungeschliffenen Diamanten. Es ist ein Erstlingswerk mit viel Potenzial, aber auch einigen verzeihbaren Unzulänglichkeiten. Die sprachliche Homogenität ist nicht perfekt, und ich hätte mir auch gewünscht, ein wenig mehr direkt mit der Anomalie konfrontiert zu werden. Für mein Empfinden sind verschiedene wissenschaftliche Passagen zu lang geraten, mit zu vielen und zu langen Dialogen versehen, was eine sehr hohe Konzentration erfordert.
Ich persönlich könnte mir dieses Buch sehr gut als Lektüre für den Schulunterricht vorstellen, da es zahlreiche Diskussionsansätze bietet. Als Unterhaltung für nebenbei ist es für mein Empfinden eher ungeeignet.
Darum vergebe ich 4 Sterne. Wer offen ist und eigene Kreativität beweist, wird das Werk sicherlich lieben. Wer lieber vor vollendete Tatsachen gestellt wird, könnte enttäuscht sein. Es lohnt sich, in „Die Summe aller Zufälle“ einzutauchen, sich überraschen zu lassen und sich ein eigenes Urteil zu bilden.
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am 28. April 2015
Durch eine Summe von Zufällen bin ich auf dieses Buch gestossen. Und ich muss sagen ich war froh das ich das Buch gefunden habe (oder umgekehrt?)

Man fühlt sich wirklich mittendrin in einer Reihe von sehr interessanten Charakteren, welche allesamt ihre Eigenarten haben, in denen der ein oder andere Leser sich vielleicht selbst wiedererkennen mag.
Leider findet man im wahren Leben solch Charaktere eher selten, aber das Buch zu lesen ist als Ersatz dafür völlig ausreichend.

Es werden viele interessante Themen behandelt, mit welchen ich mich nach dem Lesen des Buches weiterbeschäftigt habe. Diese werden durch Gedankengänge der Charaktere, und Gespräche untereinander sehr tiefgreifend und durchdacht vermittelt. Das bedeutet man kann aus dem Buch sehr viel lernen und mitnehmen.
Ich habe das Buch bis jetzt einmal gelesen, aber ich fühle ich werde es nocheinmal lesen, da ich im Laufe des Buches und zum Ende eine völlig neue Perspektive entwickelt habe, die bei dem Verständnis der zentralen Themen nötig ist.

Es lohnt sich sehr das Buch zu lesen. Ich finde es besonders denn es verlangt etwas vom Leser.
Es werden viele Fragen gestellt, bzw VIEL IN Frage gestellt.
Wenn man möchte kommt man dann selbst auf die Antworten.
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am 3. November 2014
Der Leser befindet sich plötzlich mittendrin in der Erzählung. Man wird auf die Reise genommen, ohne genau das Ziel zu kennen, lernt Charaktere der Geschichte kennen, ohne zu wissen welche Rolle sie spielen. Doch plötzlich wird man einer Provokation ausgesetzt, die sich zwischen den einzelnen Figuren entwickelt, und ist plötzlich mittendrin in dem Auf und Ab dieses Romans. Als Leser wird man ständig gefordert, provoziert und dann doch wieder besänftigt. Man wird hin und her gerissen zwischen dem Gefühl, dieses Buch in die Ecke werfen zu wollen und doch nicht aus der Hand legen zu können: Eine schwierige und doch aufregende Mischung aus Roman und Philosophie.

Um dieses Buch zu verstehen, muss man es zumindest stellenweise mehrmals lesen, aber eins ist sicher: Der Autor schafft es, dem einen oder anderen bereits „Bekanntes“ so darzustellen, dass man unweigerlich den bisherigen Blickwinkel verlässt, um einen neuen zu entdecken. Vorausgesetzt, man lässt es zu - und das ist die große Herausforderung dieses Buches.
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am 4. September 2014
In unterhaltsamer, leicht verständlicher Form werden in der Romanform selbst schwierige philosophische Fragen zur menschlichen Existenz, zu Gott, zu ungelösten Fragen der Physik und zum Geheimnis unseres Bewussseins überzeugend beschrieben.
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am 2. August 2014
Das Buch ist in Stil und Inhalt außergewöhnlich. Anstrengend fand ich die Lektüre nicht, aber sehr anregend. Das Ende, das vielleicht eine Auflösung der Erscheinung darstellen soll, habe ich allerdings nicht verstanden - anders als eine andere Rezensentin, die es mit Um-die-Ecke-Denken geschafft zu haben scheint (aber die Lösung nicht verrät). Letztlich ist die Lösung aber wohl auch nicht wichtig. Was ich zu bemängeln habe (und bei mir zu einem Punkt Abzug führt): Der Autor lässt die agierenden Menschen zu kontrolliert handeln, und so gebremst agieren auch hochintelligente Akademiker in der Realität nicht. Dass der Autor so eine Scheu vor einem Happy End in persönlicher Hinsicht hat, verwundert mich schon. Aber warum soll man ein außergewöhnliches Buch nicht einfach mal überarbeiten? Der Autor kann es noch verbessern.
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am 27. November 2012
Universum, Sein, Bewußtsein Seele..die Suche nach der einen, einzigen Wahrheit, besser Erkenntnis, wird sie jemals enden? Ob dies eine Frage nach Aufwand und Ertrag, Gewinn oder Verlust ist, lässt der Autor offen. Ihm geht es um den Menschen. Ein altes Indianersprichwort lautet sinngemäß: Die Erde gehört uns nicht, wir gehören zur Erde. Wenn der Mensch bei oben genannter Suche wirklich erkennt, Teil eines unendlichen Ganzen zu sein, dann wird er das Andere, das Fremde respektieren, mit ihm ohne weiteres zusammenleben können. Dann braucht es weder die ultimative Weltformel noch irgendeinen Glauben an irgendeinen Gott.
Beeindruckend ist die Eloquenz des Autors. Mit viel Einfühlungsvermögen im Detail ebenso aufwühlend wie provokant, erzählt er, wie sich eine erlesene Gruppe sehr unterscchiedlicher Menschen, genannt die Förderlinge der exklusiven Hammond-Stiftung, die sich alle das erste Mal begegnen, unter der Leitung ihres Mentors Herrn Suri aufmacht, eine rätselhafte Erscheinung zu ergründen. Anlass dieses Unterfangens ist der Hilferuf eines stets im Hintergrund agierenden, wohlhabenden Gutsbesitzers, den die Unerklärbarkeit dieser Erscheinung angeblich zur Verzweiflung gebracht hat. Er lebt deswegen seit Jahren von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen auf seinem luxoriösen Anwesen und hofft auf (Er)-Lösung.
Nun, er wird erlöst, wenn auch anders als wir dachten.
Uns hat ein Roman zuletzt selten so gefesselt.
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