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Kundenrezensionen

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am 1. April 2012
Der Film:

Dieses Coen (Meister)Werk war mir bis vor kurzem unbekannt, da mir aber die Filme der beiden Brüder bisher sehr gut gefallen haben bin ich mit höhen Erwartungen an den Film gegangen und ich wurde nicht enttäuscht. In Millers Crossing geht es um ganz alltägliche Dinge wie Liebe, Freundschaft, Verrat, Ethik, Moral, die Frage von gut und böse und was ist richtig oder falsch. Ein Gangster bzw. Mafiafilm im Setting der 30er Jahre ist für solche Themen hervorragend geeignet wie ich finde. Ich möchte vom Film selbst nicht zu viel verraten, er ist aber Coen typisch, stellenweise sehr langsam erzählt aber nie langweilig und wenn es dann mal dramatisch wird, dann aber richtig und intensiv! Coen typisch kommt auch der Humor nicht zu kurz, selbst in eigentlich "ernsten" Szenen muss man hin und wieder ein wenig grinsen ;). Es gibt einige wirklich sehr toll gedrehte Szenen, die wirklich mit eine der besten sind die ich je in einem Film gesehen habe, außerdem wird das ganze von einem wunderbaren Score untermalt! Also insgesamt ein etwas ruhiger Film, welcher langsam in Fahrt kommt, indem aber Spannung und "Action" nicht zu kurz kommen.

Die Blu-ray:

Die Blu-ray Umsetzung des Films ist wirklich atemberaubend! Das Bild ist gestochen scharf, die Farben sind sehr lebendig und stimmig! Der Ton(5.1 DTS HD Master) ist absolut gelungen und sehr gut abgemischt. Das einzige was ich am Ton bemängeln kann ist die deutsche Synchro, diese kam mir ein wenig zu laut vor. Englischer Ton liegt auch vor aber leider nur in 2.0 Surround aus mir unerklärlichen Gründen. Untertitel gibt es natürlich auch. Also insgesamt eine wirklich tolle Blu-ray, wo richtiges HD-Feeling aufkommt.

Ausstattung:

Ein Wendecover ist vorhanden, allerdings gefällt mir das Coverdesign der Cine Project Reihe von Fox nicht, dass ist aber Geschmackssache. Wofür ich einen Punkt abziehe sind die Extras. HD Extras gibt es keine, ein Interview mit einem typen über die Entstehung vom Film mit den kleinsten deutschen Untertiteln die ich je gesehen habe, welche nicht unten im Bild eingblendet werden wie üblich, sonder links-mittig in einer so winzigen Schrift, die man nur mit sehr viel Mühe lesen kann, wenn überhaupt. Dann gibt es noch 10 alte Interview Snipsel mit dem Hauptdarsteller, hier sind die Untertitel ganz normal unten im Bild un lesbar.

Fazit: Sehr sehenswerter und anspruchsvoller Gangsterfilm, langsame Erzählweise bei der aber Gewalt und Dramatik nicht zu kurz kommen. Ein punkt abzug wegen der mangehalften Extras einer sonst hervorragenden Blu-ray!
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am 11. Oktober 2007
Ausserordentlich empfehlenswerter Film der Coen Brüder, der vor allem durch die hervorrageden Bilder des Kameramanns Barry Sonnenfeld wirkt. Fast jede Einstellung ist eine wundervolle Komposition aus Licht, Farben, Schatten und Musik. Das ist Kinohandwerk in Perfektion. Wohl am besten repräsentiert durch die Szene in der die beiden Autragskiller, begleitet durch den Song "Danny Boy", in Leos Haus eindringen. Besser geht es nicht. Marcia Gay Harden als Verna und Gabriel Byrne als Tom dürfen sich mit dieser schauspielerischen Leistung getrost zu den Hollywood Schauspielern zählen die zu Unrecht in der zweiten Reihe stehen, obwohl sie ganz vorne hingehören.
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am 15. März 2007
Mir persönlich gefällt Miller'''''s Crossing noch besser als Fargo. Im Stil alter Film-Noir-Gangsterfilme zeichnen Joel und Ethan Coen ein düsteres Bild vom Amerika der Prohibitionszeit mit Sex, Gewalt, Korruption, Freundschaft, Verrat und Loyalität. Das ganze wird untermalt von Carter Burwells genialer Musik.

Bild und Ton der DVD sind spitze. Wer Filme wie "Es war einmal in Amerika" oder "Der Pate" mag, wird auch diesen Film lieben.
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am 23. Dezember 2015
meine Rezension bezieht sich auf den Film nicht auf Verpackung oder Versand.

Ein Mafia Film von den Coen Brüdern. Wer sich hier denkt: "Das kann ja nur gut werden!", der liegt vollkommen richtig. Wenn ich mich recht erinnere 1990 im selben Jahr veröffentlicht, wie der für mehrere Oscars nominierte Mafia Klassiker "Goodfellas" für den Joe Pesci völlig zurecht den Oscar als bester Nebendarsteller einheimsen konnte. Bedauerlicherweise ging Miller's Crossing hier im Vergleich an den Kinokassen völlig unter, was der Film in keiner Weise verdient hat. Drehbuch, Geschichte, Dialoge, Schauspielerleistung sind allesamt so überragend, dass ich für mich persönlich im Vergleich zu Goodfellas, Millers Crossing als den besseren Film bezeichne. Der Film ist sehr komplex was die Handlung angeht, dies ist man ja von den Coen's gewohnt. Der düstere Film Noir Flair passt perfekt und allem voran Gabriel Byrne spielt hier die Rolle seines Lebens, selbst in "Die üblichen Verdächtigen" war er nicht besser. In Nebenrollen sind Albert Finney, John Turturro und Steve Buscemi perfekt besetzt.

Fazit: Total unterschätzter Mafiaklassiker und neben The Big Lebowski, Fargo und Barton Fink einer der stärksten Filme der Coen Brüder. Wer auf Mafiafilme steht, kann problemlos blind zuschlagen, aber auch alle die dem Gangstergenre nichts abgewinnen können sollten einen Blick riskieren. Es lohnt sich definitiv!
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am 8. Dezember 2002
This is a different kind of gangster flick. It is an intelligent foray into the world of the roaring twenties and the corruption and speakeasies engendered by Prohibition. This money making turf is zealously guarded by rival crime bosses: Leo, masterfully played by Albert Finney, and Johnny Caspar, well played by Jon Polito.
Tom Reagan, beautiful played by the darkly smoldering Gabriel Byrne, is Leo's main man. Unfortunately for him, he is feeling the noose around his neck tighten, as he owes some big gambling debts that he is unable to pay. Moreover, he is head over heels in love with Verna, played with hard edged, sexual intensity by Marcia Gay Harden, who just happens to be Leo's main squeeze. Moreover, Verna's bookmaker brother, Bernie Bernbaum, played with smarmy abandon by John Turturro, has a contract on his life and is on the run. When Tom finds himself helping Bernie, he soon discovers that no good deed goes unpunished. All this makes life very complicated and difficult for Tom.
At times, it is difficult to ascertain who the good guys and the bad guys really are, or for whom they really work, as they all seem to march to the beat of a different drummer. There is more to what is going on than initially meets the eye. Make no mistake, this is a multi-faceted movie that works well on many levels. As with all Coen brothers' films, there is an underlay of sly humor that permeates the film.
The dialogue is sharp and evocative of another time, as it is laden with Prohibition era slang, and its stacatto delivery is most effective. The characters all walk the walk and talk the talk. The performances by the entire case are stellar. Look for Steve Buscemi in the small role of Mink, and do not blink or you will miss Frances McDormand's performance as Johnny Caspar's secretary. All in all, this is an excellent film and another feather in the collective cap of the Coen brothers.
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am 17. Dezember 2007
Der Plot stammt von Hammett, die Beleuchtung von Huston, Einstellungen und Geschwindigkeit von Leone.
Neo-Noir hatte schon schlechtere Blaupausen.

Byrne ist brilliant, genauso wie Finney und Turturro. Polito ist im englischen Original schlecht zu verstehen (si äkksent, undastäänd?). Man hat den Eindruck, sie hätten ihr Leben lang in schwarzweißen B-Movies gespielt und noch nie etwas anderes tun wollen.

Diesen Film möchte ich nicht mit der Godfather-Trilogie, Goodfellas oder Untouchables verglichen wissen wollen, sondern mit Glass Key, Kiss Me Deadly und Le Samourai.
Er verkörpert edelste schwarze Serie, existentialistisch und absolut hoffnungslos, zeigt Beautiful Losers auf ihrem Privatweg in die Verdammnis.

Jeder Afficionado 1940er Gangsterfilme sollte ihn zumindest einmal gesehen haben.
Last Man Standing und Road To Perdition kamen dann erst später.
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am 18. Mai 2012
der Film verdient 5!
Habe die beiden Scheiben verglichen und sehe bezüglich der Schärfe keinen Unterschied. auch der Ton ist lautstärkentechn. identisch.
Aber: Die DVD ist in der Tiefentrennung deutlich besser, gut zu sehen in Kapitel drei, wenn Leo an Verna's Tür klopft, um seinen Hut einzufordern. Klare, farblich akzentuierte Darstellung bei der DVD, Farbsumpf bei der BD!
Zudem ist das Bild bei der BD insgesamt leicht beschnitten; an der Oberkante bei 102cm Bilddiagonale ca. 1,5 - 2cm weniger zu sehen als bei der DVD! Adäquat an den Seiten etc.
Dass dafür die wenigen Blitzerchen der DVD fehlen ist vernachlässigenswert.
Auf den Kauf(Austausch der DVD) kann man getrost verzichten!
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am 21. März 2001
Miller's Crossing, ein Film der großartigen Coen-Brüder, ist der einzige Film, den ich kenne, der schon wegen einer einzigen meisterhaften Szene sehenswert ist: Der Gangsterboß Leo wird von einem Mordkommando aufgesucht ... dazu läuft die Platte "Danny Boy" von Frank Patterson. Wer sich fragt, warum die Szene auf die Musik exakt abgestimmt ist: Der Song wurde eigens neu eingespielt, während im Studio die Filmszene lief...
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am 9. September 2013
Miller’s Crossing
Drehbuch:Ethan und Joel Coen

Gangster!

Ein Gangsterfilm, welcher in der Zeit der Prohibition in den USA spielt.
Ein Streit zwischen zwei verfeindeten Gangstern sorgt für jede menge Unruhe in der Unterwelt. Sehr gute Schauspieler, ein gelungenes Drehbuch und dessen Umsetzung geben diesem Film seine Brillanz. Auf jeden fall empfehlenswert.
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am 15. Februar 2007
Tom Reagan (Gabriel Byrne) ist die rechte Hand und Freund des irischen Mafia Paten Leo (Albert Finney). Er kontrolliert mit ihm zusammen im Jahre 1929 das Glückspiel und den Schwarzmarkt für Alkohol in irgendeiner Stadt der USA . Eigentlich läuft alles gut für Tom, wäre da nicht Verna, mit der Tom ins Bett geht und die gleichzeitig die Freundin von Leo ist und Vernas Bruder Bernie (John Turturro), der von Tom beschützt werden soll und dem gleichzeitig die halbe Unterwelt nach dem Leben trachtet. Als wäre die Situation für Tom nicht schon übel genug, kommt nun noch der italienische Mafia Boss Johnny Caspar ins Spiel, bei dessen Buchmachern Tom Schulden hat und der zu deren Tilgung den kopf von Bernie will.

Gabriel Byrne spielt die Rolle des Tom Reagan mit einer derartig glaubwürdigen Kälte, dass man ihm abnimmt, wirklich in dessen Rolle geschlüpft zu sein. Der Film überzeugt zwei Stunden lang durch eine realtistische Darstellung der USA der späten zwanziger Jahre, derer korrupten Behörden und den eigentlichen Drahtziehern der Macht.

Wer auf ein Gemetzel im Stil von "the Untouchables" wartet, wird enttäuscht werden. Millers Crossing "geizt" mit Action Szenen. Die, die es dann wohldosiert zu sehen gibt, haben es aber in sich! Fast schon episch: der Anschlag auf Toms Boss Leo. Eine der besten Action Szenen, die ich jemals in einem Film gesehen habe. Ebenfalls klasse: John Torturro in der Rolle des jüdischen Lebenskünstlers Bernie Birnbaum.

Fazit: ein hammer Film, für den man sich Zeit nehmen und ihn genießen sollte.
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