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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat das Zeug zum neuen Meilenstein
Endlich sind Bad Religion wieder da. Und bereits nach kurzem Hören wird klar: was die Jungs auf "True North" darbieten, hat das Zeug zum absoluten Meilenstein. Nicht dass die letzten Alben der Band nicht auch grandios gewesen wären. Aber "True North" hat etwas, das Viele vermutlich nicht mehr erwartet hätten: es bietet Songs, die es locker mit bisherigen...
Vor 20 Monaten von SonataFanatica veröffentlicht

versus
5 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gutes Fundament - aber insgesamt so spannend wie ein Plattenbau
Puh, solch eine schlechte Note habe ich noch keinem Bad Religion Album gegeben - doch halt, da war mal eins, das nannte sich No Substance und der Name war Programm...

Aber kommen wir zu den Fakten: 16 Songs, unüberhörbar Bad Religion, keinerlei Highlights, jedoch auch keinerlei Lowlights. Das Niveau ist "Flat", was die ganze Geschichte sehr langweilig...
Vor 20 Monaten von Arne Grãber veröffentlicht


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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat das Zeug zum neuen Meilenstein, 18. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: True North (Audio CD)
Endlich sind Bad Religion wieder da. Und bereits nach kurzem Hören wird klar: was die Jungs auf "True North" darbieten, hat das Zeug zum absoluten Meilenstein. Nicht dass die letzten Alben der Band nicht auch grandios gewesen wären. Aber "True North" hat etwas, das Viele vermutlich nicht mehr erwartet hätten: es bietet Songs, die es locker mit bisherigen Höhepunkten der Karriere (wie zum Beispiel dem Überflieger-Album "Against The Grain" oder dem nahezu perfekten "Stranger Than Fiction") aufnehmen können. Und das ohne auch nur ansatzweise "alt" zu klingen. Nur etwa die Hälfte der Songs überschreitet die 2-Minuten-Marke, was bei Bad Religion-Songs fast immer eine super Sache ist. Kompakt, schnell, prägnant und immer packend - so kennen wir die Jungs und so lieben wir sie.

Die drei schon vorab präsentierten Songs ließen bereits durchscheinen: hier ist die alte Schule des melodischen Punk Rock vertreten. So klingen einige Songs glatt nach dem 1988er Album "Suffer". Das seltsam beginnende, aber dann doch zum klassischen Bad Religion-Song zurückkehrende "Past Is Dead" erinnert stark daran – wie auch das geniale "Nothing To Dismay". "The Island" kopiert beinah schon das Grundriff des Songs "When?", wartet dann aber doch mit überraschenden Gesangsstrukturen und -melodien auf.

Es ist ein bißchen schwer, das neue Material zu umschreiben. Ich glaube, man wird dem am ehesten gerecht, wenn man sagt: die Grundriffs klingen oftmals sehr vertraut (wie es bei Bad Religion einfach dazugehört, wenn ihr mich fragt), doch die Songstrukturen sind oftmals unvorhersehbar und beinah schon experimentell zu nennen. So schafft es die Band auch nach über 30 Jahren noch, frisch und "neu" zu klingen. Selbstverständlich findet man die packenden mehrstimmigen Gesangsmelodien, das High-Speed-Punkrock-Drumming und auch die eine oder andere ruhige Nummer dazwischen (zum Beispiel das sehr nachdenkliche "Hello Cruel World"), aber die Momente, in denen man den Song bereits nach wenigen Sekunden durchschauen kann, sind hier eher seltener anzutreffen. Immer wieder ist man angesichts einiger Taktwechsel oder sehr abwechslungsreicher Gesangsmelodien überrascht. Alte Schule? Ja. Aber irgendwie doch sehr neu!

Höhepunkte auf diesem knapp halbstündigen Album herauszuheben, ist beinah hinfällig, denn jeder Song beinhaltet irgendetwas Besonderes. "My Head Is Full Of Ghosts" beinhaltet beispielsweise seltsame und doch coole Stimmeneffekte. "In Their Hearts Is Right" treibt den mehrstimmigen Aufbau grandios auf die Spitze. Das für Bad Religion eher untypische "Dharma And The Bomb" wird größtenteils von Brett Gurewitz gesungen. "Popular Consensus" beeindruckt besonders aufgrund des hochmelodischen Gesangs, der beinah auf die Alben "No Substance" oder "The New America" gepasst hätte. Und der Song "True North" mit dem unglaublich tollen Gesang Gregs während des Refrains ist wohl einer der besten Opener, die Bad Religion je geschrieben haben.

Das Fazit des Ganzen: ein überraschend abwechslungsreiches Album, das vielleicht nicht so klingt, wie man es erwartet hätte. Aber gerade deshalb ist es so genial und wird viele Fans (wie auch Neulinge) aufhorchen lassen. Man wird sowohl angenehm an alte Zeiten erinnert als auch immer wieder überrascht. Eine absolute Kaufempfehlung meinerseits!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prächtig eingenordet !!!, 27. Februar 2013
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: True North (Audio CD)
Verdammte Axt, ich hasse diese Band - und ich hasse dieses Album !!! Schließlich ist der brandneue BAD RELIGION-Rundling "True north" hauptverantwortlich dafür, dass ich auf der letzten FCN-Auswärtfahrt nach Stuttgart (für alle Statistiker: ein glanzloses 1:1) in die erstbeste Radarkontrolle gerast bin...mit Bleifuß, komplett euphorisiert, vollgepumpt mit Adrenalin, Kopf nickend und beide Mundwinkel grinsend bis zum Anschlag. Aber kann man's mir zum Vorwurf machen? Ich denke nicht!
In diesem speziellen Moment fühlte ich mich gleich wieder 20 Jahre jünger - also zurückversetzt in eine Zeit, in der ich noch lange keinen Führerschein besaß. Eine Zeit, in der ich immer wieder klammheimlich die Tape-Sammlung meines Bruders durchstöberte, um ihm zum tausendsten mal dieselbe Kassette zu stibitzen: Ein "Maxell-Chrome-90"-Tape mit den BAD RELIGION-Meisterwerken "Suffer" , "No control" und "Against the grain", welches mein Bruder wie einen großen Schatz hütete. Es war exakt die Zeit, in der meine Eltern das Tragen von provokativen BAD RELIGION-Shirts (das durchgestrichene Kruzifix!) in den eigenen vier Wänden verboten - und zwar unter Strafe! Und außerdem war es die Zeit, in der man als Jugendlicher stundenlang mit dem Walkman im Ohr unterwegs war - auch nur zum Briefkasten! - , und man sich dabei sogar über rote Ampeln freute, da man dadurch noch zwei zusätzliche Songs hören konnte. Ach herrje, war dat schön damals!
Ihr fragt euch jetzt, was meine Jugenderinnerungen mit dem "True north"-Lonplayer zu tun haben? Glasklare Antwort: Einfach alles! Denn der neue 16-Tracker von Gurewitz, Graffin & Co. wirkt wie der sprichwörtliche Sprung in den Punkrock/Hardcore-Jungbrunnen. Ich gebe offen zu, dass ich jedes (!) Album der Jahrzehnte schweren BAD RELIGION-Discography ziemlich cool finde...selbst die allerorts kritisierten "No substance" (der Name ist angeblich Programm!) und "The dissent of man" (die glaubwürdige Springsteen-Huldigung!) haben bei mir nach wie vor ziemlich gute Karten. Mit dem taufrischen 16-Tracker ist der lebenden Punkrock-Legende nun aber endgültig der qualitative Rückschritt auf Klassiker-Niveau gelungen. Megamelodische Geschosse wie "Department of false hopes" , "Vanity" , "Nothing to dismay" , "Crisis time" , "Past is dead" , "Robin Hood in reverse" , "True north" , "My head is full of ghosts" , "Land of endless greed" sowie die heftige Chorus-Bombe "In their heart is right" explodieren schon innerhalb weniger Sekundenbruchteile im Stammhirn des Hörers, und fordern die Vergleiche zu "Stranger than fiction" (wohl das Hit-Album schlechthin!) geradezu heraus.
Alle Songs dieses energischen 35-Minüters haben die Wucht, dem Hörer jeden einzelnen Knochen im Körper zu brechen - knackig und in Windeseile heruntergerotzt. Für alle BAD RELIGION-Fans besonders wichtig: "True north" ist von vorne bis hinten gespickt mit diesen königlichen Melodien, Gesangslinien und "Ohooo!"-Chören, die die meisten Bands nicht mal dann hinbekommen würden, wenn sie zum Songwriting über 100 Jahre Zeit hätten. Jede verdammte Note, jedes Wort, jede Silbe brennt sich ohne Umwege ins "Gute-Laune"-Zentrum. Jedes Gitarren-Riff haut treffsicher in die Weichteile. Fast jeder Song kommt spätestens nach 150 Sekunden zum Abschluss - absolut ausreichend, wie alle wissen! Lediglich das recht schlaftablettige "Hello cruel world" (naja!) steht hier auf ziemlich verlorenem Posten. Wenn der Hörer diesen einzigen kompositorischen Tiefpunkt mal locker ausklammert, dann muss er gleichzeitig aber die Homogenität des Restmaterials loben. Bei mir geht's mittlerweile so weit, dass ich auf der Scheibe jeden Tag einen neuen Lieblings-Song finde...aktuell hat die eingängige Hymne "Dharma and the bomb" das englisch betitelte "Beischlaf du" (korrekt übersetzt, oder?) als Favorit abgelöst. Morgen kann's aber wieder genau andersrum sein. Mir doch egal: Hauptsache Hits, Hits, Hits!
Und wie damals genieße ich endlich wieder die täglichen Kopfhörer-Spaziergänge, bei denen man diese göttlichen Refrains (!!!) am liebsten auf offener Straße herausschreien möchte, und stets darauf achten muss, nicht jede wildfremde Person an der Bushaltestelle voller Freude zu umarmen. Verdammte Axt, ich liebe diese Band - und ich liebe dieses Album!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie immer gut, 21. Januar 2013
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True North (Audio CD)
Ah, ein neues Album von Bad Religion. Erwartet hier etwa irgendwer eine Überraschung? Dann hat er sich gar nicht oder kaum mit der Band befasst. Die einzige Überraschung in der Bandgeschichte ist das zweite Album "Into The Unknown" aus den frühen 80ern, und das wurde im Nachhinein unter den Teppich gekehrt. Die Zusammenfassung zu "True North": 16 Songs in 35 Minuten, zahlreiche Ohrwürmer, intelligente Texte, charismatischer Gesang von Greg Graffin, die typischen Backgroundchöre ("oozin' aahs"), kompromissloser melodischer Punkrock. Also tatsächlich alles wie immer. Insgesamt ist "True North" stärker als der Vorgänger "The Dissent Of Man", diesmal gibt es wieder mehr von den großen Mitsingmomenten. Natürlich kopieren sich Bad Religion mehr als einmal selbst, das bleibt bei ihrem Stil halt nicht aus. Alben wie "Against The Grain" oder "Recipe For Hate" werden selbstverständlich nicht erreicht, aber mal ehrlich, das hat auch niemand erwartet. Wer Bad Religion kennt und mag, kann auch hier wieder blind zugreifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 31 Jahre, und trotzdem nie eintönig, 23. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: True North (Audio CD)
Mal ehrlich, wollen wir, dass BR sich ändert? NEIN! Also, auch dieses Mal gibt's geistreiche Texte mit melodischem California-Sound. Und so soll es ja auch sein. Wem das nicht gefällt, der hört halt was anderes. Bei mir bewirkt das Album jedenfalls wie immer gute Laune und beweist auf ein neues, dass es auch in den USA klevere Leute gibt, fern des poppigen Mainstreams. Hoffentlich folgen noch einige weitere Alben von den Jungs. Ich jedenfalls freue mich schon auf die Tour!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the roots, 1. Februar 2013
Von 
Mathias Kruss (Haslach i.K.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: True North (Audio CD)
Das neue Bad Religion Album ist der wohlklingende Beweis dafür, dass man sich auch mit knapp fünfzig nochmals neu erfinden und gleichzeitig zu seinen Wurzeln zurückkehren kann. Die Jungs, pardon Männer um Greg Graffin schaffen das mit einer Verve und einem Druck, dass man froh ist, nach fünfunddreißig Minuten eine Pause einlegen zu dürfen. So knapp und prägnant die Botschaften, so hoch das Tempo - man fühlt sich in Zeiten von "Against The Grain" zurückversetzt. Nur ist die Band viel reifer geworden, die Texte nochmals knackiger, die Melodien ausgefeilter. Die besten Beispiele hierfür sind "Robin Hood In Reverse", "Dharma And The Bomb" und "Dept. Of False Hope". Punk's not dead...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir brauchen mehr Sterne ..., 23. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True North (Audio CD)
Hallo zusammen,

ich höre die neue Bad Religion-Scheibe "True North" gerade zum neunten Mal innerhalb der letzten zwei Tage. Seit 20 Jahren liebe ich diese Band und für mich gibt es 2 Zyklen: Bad Religion bis zur "The grey race" und ab "The Process of Belief" - was dazwischen war, weiß ich nicht. ;)
Mit dieser Platte fühle ich mich um 20 Jahre zurückversetzt, denn seit "Against the grain", gab es nie wieder eine so hohe Dichte an schnellen Songs und schönen Melodien. Anders und länger kann man eine Rezension über dieses Album fast nicht schreiben. Die Lieder sind konstant auf allerhöchstem Punkrock-Niveau, mit einer unglaublichen Spielfreude ausgestattet, die in der Musikszene ihresgleichen sucht. Und diese Herren sind im Alter um die 50(!).
Die Band wird auch mit diesem Album wieder neue Fans gewinnen und tatsächlich ALLE bisherigen Fans zufriedenstellen.
Die Produktion ist sehr frisch, die Instrumente und der Gesang sind gut abgemischt und teilweise mit schön platzierten Effekten versehen.
Natürlich vergleicht man immer vor allem mit dem letzten Album, ich ziehe hier noch "Against the Grain" dazu und heraus kommt diese Gleichung:
"The Dissent of Man": 15 Songs - 44 Minuten
"Against the Grain": 17 Songs - 35 Minuten
"True North": 16 Songs - 35 Minuten ... alles klar? Kauft das Teil, eine Platte ohne mittelmäßigen Song wird man so schnell nicht mehr finden! Danke, Bad Religion!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schon abgeschrieben und nun doch wieder entdeckt, 11. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True North [Explicit] (MP3-Download)
Ich hatte die Band bereits abgeschrieben.

Zwar in wohlwollender Erinnerung, aber gleichzeitig im stärker werdenden Glauben, dass mich kein neu erscheinendes Bad Religion Album mehr begeistern könnte.
Für mich entdeckt habe ich die Band zum Erscheinen des 'No Substance' Albums. Dieses und einige davor erschienene Alben fand ich damals sehr genial, insbesondere die Kombination von den Texten mit den vielen englischen Fremdwörtern und der geraden, schnellen Punkrock-Musik machte BR damals zeitweise zu meiner Lieblingsband. Durch das Übersetzen habe ich zahlreiche Vokabeln gelernt. ;-)
Leider verlor ich mit den Jahren immer mehr das Interesse, da sich die nachfolgenden Alben für mich immer langweiliger anhörten, bis ich mich nur noch freute dass es Bad Religion noch gab, ich aber die Neuerscheinungen nicht mal mehr Probe hörte.

Um so größer ist meine Freude dies bei 'True North' doch wieder getan zu haben, denn bei dieser Platte haben Bad Religion zu alter Größe, Schnelligkeit und Direktheit zurückgefunden. Für mich hören sie sich hier zum ersten Mal seit langem wieder so an wie zu ihrer besten Zeit. Mir kommt es so vor als versuchen sie nun nicht mehr irgendeine andere Band zu sein oder zu werden, sondern sind einfach sie selbst und besinnen sich auf ihre Stärken. Es ist sehr schön zu hören was die Herren Greg Graffin und Co. mit Anfang fünfzig scheinbar einfach so mal nebenbei veröffentlichen..
Anspieltipps: 'Robin Hood in Reverse', 'Crisis Time' und 'Nothing to Dismay'.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bad Religion ist auch nach Jahren noch gut!, 2. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True North (Audio CD)
Tja, die Überschrift sagt es eigentlich schon...

Wieder ein absolut gelungenes Album der Punkrocker aus Californien. Ich finde es persönlich schön, dass es Bad Religion in all den Jahren (mit Ausnahme von "Into The Unknown" - aber das ist ja lange her) immer geschafft hat sich und dem charakteristischen BR-Sound treu zu bleiben. Klar klingt die Scheibe moderner und auch "besser" als z.B. die Alben aus den 90er Jahren, da auch innerhalb einer guten Band immer Fortschritt herrscht, bzw. die Aufnahmemöglichkeiten/-Technik in den letzten 10 Jahren nochmals deutliche Schritte nach vorne gemacht hat.

Bereits beim Eröffnungssong "True North" wird der geneignete Bad Religion Hörer sich sofort "zu Hause" fühlen - ich finde, dass man bekommt was man erwartet hat - und damit bin mich sehr sehr glücklich. Bad Religion schafft es nach unzähligen Alben, Jahren und Shows immer noch authentisch zu bleiben ohne wie ein Relikt vergangener Tage zu wirken. Immerhin sind die Herren mittlerweile auch schon recht alt und "gesetzt". Dies gelingt leider vielen Bands oft nicht.
Das Album ist für mich keine Meilenstein in der Discographie von Bad Religion (wie z.B. "New Maps Of Hell" bei den neueren Alben oder z.B. "Generator" oder "The Grey Race" bei den "älteren" Alben), aber trotzdem natürlich ein super Album, dass sich die 5 Sterne verdient hat.

Das Album läuft gut durch, es gibt wirklich keine negativen Ausreißer im Gesamtkontext und trotz dem, dass es insgesamt schon ein gutes Album ist, stechen immer noch Hits aus der "guten Masse" heraus (meine subjektiven Hits sind: "The Island", "Land Of Endless Greed", "In Their Hearts Is Right").
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutess Album, 31. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: True North (Audio CD)
Grandios Album welches Einflüsse von the Gray Race, Recipe for Hate und Suffer vereint.

Bad Religion schreiben m.E. die besten Texte der Musikbranche, so sind diese auch auf True North sehr gut.

Für mich am erfreulichsten der Schritt, wieder etwas zurück, zu energiereichen Riffs und schnellen nach vorne gehenden Songs.

Muss man wissen !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau wie vor 30 Jahren, 18. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: True North (Audio CD)
Mit „True North“ haben Bad Religion wieder einmal bewiesen, dass sie ihrem Stil trotz fortgeschrittenen Alters treu bleiben, dabei aber längst nicht verbraucht klingen.
Man fühlt sich bei den typischen BR-Songs, die sich durch Kürze (im Ein- bis Zweiminutenrahmen, mit Ausnahme von einem Lied), simple Powerchord-Punkriffs, prägnante Soli und viel Chorusgesang auszeichnen, an alte Zeiten erinnert.

Durchaus kann man Parallelen zu anderen Titeln aus der Vergangenheit erkennen, der Hörgenuss leidet darunter aber kein Bisschen.
Im Gegenteil: Die sechs Jungs drehen hier wieder richtig auf und klingen eine Spur frischer und motivierter als noch auf dem Vorgängeralbum. Wer sich von der kurzen (für ein Punkalbum aber normalen) Laufzeit von einer halben Stunde abschrecken lässt, sollte sich zuerst die Songs: True North, Robin Hood in Reverse, F*** You, In Their Hearts is Right, Dept. of False Hope oder Nothing to Dismay anhören.

Fazit: Bereits zu Jahresbeginn eines meiner persönlichen Top-Alben 2013, wenn nicht sogar auch eines der besten von Bad Religion.
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True North
True North von Bad Religion (Audio CD - 2013)
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