Kundenrezensionen


39 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (5)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen prickelnd und böse
Ich muss sagen, der Klappentext von "Pandoras Kuss" ist schon ein wenig irreführend, und in der Tat lebt dieses Buch auch nicht rein von der Krimihandlung, was manche Rezensenten hier ja auch bemängeln. Mir hat das nichts ausgemacht, weil ich spätestens ab der Stelle, an der Maria zum ersten Mal Persephone trifft, gar nichts mehr wissen wollte von einer...
Vor 21 Monaten von Hermine, "mina2010" veröffentlicht

versus
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Hieb mit der Lederpeitsche für diesen Klappentext
Wenn ich ein Buch zum Lesen auswähle, dann möchte ich als Leserin ernstgenommen werden. Hier fühlte ich mich veräppelt.

Derjenige (diejenige), der (die) den Klappentext verfasst hat, sollte den Hintern mit der gleichen Lederpeitsche versohlt bekommen, wie Castor. Oder war es Pollux?
Wie kann man einen SM Roman mit Homoerotischem Inhalt...
Vor 23 Monaten von Trixie2011 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Hieb mit der Lederpeitsche für diesen Klappentext, 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
Wenn ich ein Buch zum Lesen auswähle, dann möchte ich als Leserin ernstgenommen werden. Hier fühlte ich mich veräppelt.

Derjenige (diejenige), der (die) den Klappentext verfasst hat, sollte den Hintern mit der gleichen Lederpeitsche versohlt bekommen, wie Castor. Oder war es Pollux?
Wie kann man einen SM Roman mit Homoerotischem Inhalt mit einem derartigen Klappentext wie hier geschehen, versehen?

Ich habe eine Vermutung. Man möchte eine bestimmte Zielgruppe erreichen. Nämlich Frauen, die Spaß an Büchern haben, in denen ein spannender Mann auftritt und der selbstredend nachher die Heldin abschleppen darf (oder soll.) Da saß ich nun mit Pandoras Kuss auf meinem Sofa. Voller Freude wollte ich einen Liebesroman um eine französische Polizistin und ihren aufregenden Chef, bzw. ihren Liebhabern lesen.

Was bekam ich? Eine homoerotische SM-Geschichte, die sich nicht zwischen den Genres entscheiden mochte. Von allem etwas, aber nichts Richtiges. Die Krimihandlung ist an den Haaren herbeigezogen und nicht wirklich logisch konzipiert. Die Liebesgeschichte ist keine und über SM - ich schweige dazu, weil ich nicht wirklich Ahnung davon habe. Aber das was ich in Pandoras Kuss gelesen habe, macht mir auch nicht wirklich Lust auf mehr.
Den Humor, der hier in den guten Rezensionen beschrieben wurde, konnte ich nicht finden. Die Protagonistin fand ich glitschig wie einen Fisch. Nicht fassbar. Angefangen von der Optik - die auch in den Beschreibungen nicht wirklich viel herausfinden lässt, bis hin zu ihrer Motivation, sich einer Frau verführen zu lassen, die sie nicht wirklich mag. Lockig, rothaarig, große Oberweite, kurze Beine. Und sonst? War sie nun klein und dick? Oder doch nicht? Wie sah denn ihr Körper aus, wenn sie so eine fulminante Wirkung auf die Männer (und Frauen) haben konnte? Mir blieb es ein Rätsel. Aber ich hätte es gern gewusst. Vor allem hätte ich gern gewusst, warum sie sich ihrer Wirkung nicht bewusst war. Aber das bleibt diffus. Als ob es normal wäre, dass eine Frau derartig tiefsitzende Minderwertigkeitskomplexe mit sich herumträgt und erstmal "erweckt" werden müsste, um sich ihrer selbst bewusst zu werden. Nein, das war nicht schlüssig für mich. Schon gar nicht, dass sich so jemand völlig enthemmt von Fremden und für Fremde entblößen lässt. Da hätte die innere Zwiesprache einem doch noch etwas anderes erzählt, als dass "die Blüte sabbert".

Warum gibts zwei Sterne? Weil die Geschichte leicht lesbar ist. Auch einen erzählerischen Fluss hat. Wenn man auf diese Sorte Literatur steht, dann mag das Buch fein sein. Die Abzüge sind in jedem Fall dem unsäglichen Klappentext gewidmet. Wäre der ehrlich gewesen, dann hätte ich das Buch nicht gekauft.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen prickelnd und böse, 4. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
Ich muss sagen, der Klappentext von "Pandoras Kuss" ist schon ein wenig irreführend, und in der Tat lebt dieses Buch auch nicht rein von der Krimihandlung, was manche Rezensenten hier ja auch bemängeln. Mir hat das nichts ausgemacht, weil ich spätestens ab der Stelle, an der Maria zum ersten Mal Persephone trifft, gar nichts mehr wissen wollte von einer Krimihandlung. Ich wollte einfach nur immer mehr lesen, von diesen herrlich unkonventionellen, erfrischenden und unklischeehaften SM-Handlungen. Es ist auch schön, wenn man mal beim Lesen von SM-Szenen nicht diese pseudo-ernsthafte Haltung vieler anderer Geschichten spürt, sondern Raum hat zum Lachen. Und dafür sorgt die Autorin mit ihren extrem lustigen, boshaften Kommentaren zu dem ganzen - zugegeben - wirren Geschehen. Als Leser will man einerseits, dass die arme Maria sich befreien kann aus den erotischen Widrigkeiten, andererseits könnte man ewig weiterlesen, wie sie sich immer tiefer hinein verstrickt. Die beschriebenen erotischen Szenen sind überaus edel und durchdacht, nichts Plattes, Abgeschmacktes findet sich darin. Und das ist in Zeiten, in denen (gefühlte) alle 2 Wochen ein neuer SM-Roman auf dem Buchmarkt landet, echt eine Leistung.
Was mich ein wenig gestört hat, waren die inneren Monologe der Protagonistin. Die hätte man kürzer und knapper halten können. Am Ende ist es ein bisschen störend, wenn die innere Internats-Nonne entsetzt mit dem Zeigefinger wedelt, während die Hauptfigur gerade vor gefesselten, nackten Frauen und fußverrückten Edel-Chauffeuren steht.
Ansonsten ein erfrischend anderes Buch, feministisch, aber nicht zu sehr, prickelnd und spannend. Mit einem sehr, sehr befriedigenden Ende.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erotik, Humor, Spannung, 7. Dezember 2012
Von 
E. Dum (Dublin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
Pandoras Kuss ist ein richtiges Überraschungsei - Krimi, Chick-Lit, und ein äußerst scharfer Schuss Erotik, alles in einem. Spaß, Spannung, Spiel, wer mag die drei Dinge nicht? Und deshalb hab ich mich mit der Geschichte von Marie Colbert, der französische Polizistin, auch gut unterhalten, auch wenn die Mischung verschiedener Genres heutzutage nicht mehr so oft vorkommt (leider).
Die querköpfige Sergeantin mit der roten Lockenmähne kämpft sich durch ein wahres Kreuzfeuer von Bestechung, Erpressung (durch die geheimnisvolle Persephone und ihre Hintermänner), erotisch amüsant-expliziter Spielchen und den Versuchungen in Form des verheirateten Polizeipräsidenten Rava.
Dass es der Beginn einer Serie ist, merkt man vor allem während der turbulenten Schlusskapitel, die mit einem Knalleffekt enden. Man kann sich aber schon ungefähr ausmalen, welche Figuren noch an Bedeutung gewinnen werden.
Und die Erotik-Szenen, wenn auch oft überdreht, fand ich sehr gut. Sehr saftig aber nicht derb.
Der Schreibstil von Emilia Polo ist sehr ironisch, locker und oft originell, mehr als einmal musste ich über Formulierungen schmunzeln. Was mich irritierte, war die häufige Verwendung (nord?)deutscher Slangworte in der Sprache von Marie und ihren Co-Charakteren, was für mich so gar nicht zum Handlungsort Frankreich passte.
Und obwohl ich Maries ständig hick-hackenden inneren Stimmen in Form von Schwester Marie-Claire und der inneren Hexe anfangs lustig fand, wiederholten sie sich für meinen Geschmack viel zu häufig im Text, was mich ungeduldig beim Lesen machte. Ein wenig mehr Lektorat und die Geschichte wäre sicher kompakter und dadurch noch unterhaltsamer geworden.
Trotzdem - Pandoras Kuss ist ein gelungenes ebook für alle, die sich einen amüsanten, knisternden und kriminellen Roman für einen Tag auf der Couch wünschen. Wer explizite Sex-Szenen nicht kann, sollte sich aber auf ein paar heiße Ohren einstellen ;)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller erotischervRoman mit Handlung, 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
Nach vielen kostenlosen Kurzgeschichten gab es diesen Roman auch mal gratis. Das Buch hat eine tolle spannende Handlung, die sich am Ende vielleicht etwas einfach löst. Die erotischen Szenen sind raffiniert und Regen die Fantasie an.
Ein kurzweiliges erotisches Werk mit Niveau.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erotischer Frauenkrimi mit Witz und Spannung, 1. Februar 2013
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
Pandoras Kuss ist der erste Roman, den ich von der Autorin Ernilia Poro gelesen habe und der mich sehr positiv überrascht hat. Eines vorweg: Der Roman ist ein Frauenkrimi mit sehr feministischen Bezügen. Die gut ausgearbeiteten und glaubwürdigen Heldinnen sind toughe Frauen.

Die 28-jährige Marie Colbert aus einer langen Familientradition im Polizeidienst ist als Sergeant die Chefin eines Reviers. Ihr Erfolg und ihre unkonventionelle Methoden lässt sie in Richtung Selbstüberschätzung abdriften. Allein, ohne Rückendeckung, verhaftet sie eine Gruppe Schutzgelderpresser, die sich von ihrer überzeugenden Oberweite ablenken lässt. Durch diesen Coup zieht Marie unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich: Da sie sich dummerweise von einigen der geretteten Ladenbesitzer schmieren lässt, wird sie durch Videobeweise erpressbar. Allerdings sind ihre Erpresser eher nicht an der Zerstörung ihrer Karriere interessiert, sondern zwingen Marie, zu sexuellen Spielchen im SM Bereich. Marie steht vor der Entscheidung dieses Spiel mitzumachen und die Hintergründe zu lüften, oder sich der Internen Abteilung ("der Beulenpest") zu offenbaren und ihre Karriere und Pensionsansprüche in den Wind zu schreiben. Marie entscheidet sich für die erste Alternative und macht einige sehr überraschende Erfahrungen für eine durch und durch katholisch erzogene Polizistentochter.

Was zunächst nach einem SM - Roman aussieht, entpuppt sich mehr und mehr zu einem fesselnden Krimi, je weiter Marie die Hintergründe der Erpressung aufdeckt, je mehr sie entdeckt, dass der ganze Aufwand wohl nicht betrieben wird, um die Karrieren einer "kleinen Sergeantin" zu ruinieren. Wer sich an der feministischen Anschauung der Autorin nicht stören lässt, darf sich von ihr mit einem gelungenen Spannungsbogen durch die Abgründe der oberen französischen Zehntausend führen lassen.

Viel Spass beim Lesen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SM-Romane sind gerade in Mode, 17. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
Dieses Buch war eine Amazon-Empfehlung ("Kunden, die xy gekauft haben...") und hat nicht viel gekostet. Und weil ich gerade keine andere Leseidee hatte, habe ich es mir spontan auf den Kindle geladen. Ja, was soll ich sagen... SM in Buchform ist wohl gerade in Mode. Diese Story hier ist vermischt mit einer etwas halbherzigen Krimihandlung. Die Polizistin Marie Colbert wird erpresst, weil sie unerlaubt Bestechungsgelder angenommen hat. Damit der Betrug nicht auffliegt wird sie gezwungen einen Vertrag zu unterschreiben worin sie sich für SM-Spiele uneingeschränkt zur Verfügung stellen muss. Sie lässt sich auf das Spiel ein. Was mir gefallen hat an dem Buch ist, dass hier nicht so viel romantisch verklärt wird. Die Protagonistin ist eine selbtbewusste Frau mit Bodenhaftung, einem gehörigen Mass an Skepsis und trockenem Humor. Was mich leider gar nicht angespochen hat waren diese "Spiele" an sich - jedenfalls nicht so wie hier beschrieben. Ich finde es aber nunmal nicht besonders erotisch zuzusehen wenn eine Frau eine andere vor einem Spiegel mit einer Gerte auf den Hintern schlägt. Auch ein Mann, der seelig lächelnd seiner Domina als Aschenbecher dient, macht mich nicht an. Und wenn mir eine Frau in den Ausschnitt fassen würde, um sich anschliessend meine Schweisstropfen von den Fingen zu lecken, empfände ich das allenfalls als unappetitlich. Es mutet doch alles schon ziemlich schräg an. Sicher ein Roman für einen eher speziellen Geschmack.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi mit einer ordentlichen Prise Sex, 31. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
Das Buch ist spannend und hocherotisch, aber ohne niveaulos zu sein. Die Protagonistin durchlebt reichlich erotische Abenteuer, die aber geschmackvoll geschildert werden und spannend ist das Buch auch noch. Was mich über den Abzug eines Sternes nachdenken ließ war, daß die im SM Milieu agierenden Personen mal wieder unermesslich reich und schön sind.
Wer eine etwas prickelnde Lektüre mag, ohne allzu platte Schilderungen lesen zu wollen, ist mit diesem Buch bestens versorgt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen :-), 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
Wie bei so vielen Büchern mit ähnichem Inhalt: Für die einen top, für die anderen Flop.

Mir hat's gut gefallen, hoffe auf eine Fortsetzung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine junge Französin, 26. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
Die junge, französische Polizistin Marie ist bestechlich, was an sich kein Problem ist bis ihr Persephone einen Vertrag anbietet, den sie unterzeichnen soll, Marie soll ihr bei ein paar Dingen zur Verfügung stehen.
Marie erhält ein Sklavenhalsband, was ihre Neugier weckt, sich selber wegen den Bestechungen anzuzeigen kommt ihr nur kurz in den Sinn und sie lässt sich auf Persephone ein.
Ich war sehr überrascht von Pamdoras Kuss, ich hatte keine Ahnung auf was ich ich einlasse, was hinterher betrachtet auch nicht schlecht war. Denn so war ich komplett überrascht und zwar positiv. Sehr gut geschrieben, teilweise humorvoll, mit viel Erotik war Pandoras Kuss gute Unterhaltung für zwischendurch. Die Szene beim Opernbesuch hat mir ein paar rote Ohren beschert, aber darüber bin ich auch schnell weggekommen. Der Opernbesuch geht nun mal einfach gründlich schief von Marie.
Marie hat mir sehr gut gefallen, sie war mir irgendwie sympatisch, cool und chaotisch, eine interessante Mischung. Wirklich empfehlenswerte Lektüre, ich war positiv überrascht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Mischung, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Kuss (Kindle Edition)
"Pandoras Kuss" ist der Auftaktroman von Emilia Polo.

Das Cover zeigt das halbe Gesicht einer Frau mit Sonnenbrille auf. Auf der Sonnenbrille steht der Titel.

Die Protagonistin dieses Werkes ist Marie Colbert. Sie ist eine charmante Polizisten die sich selbst gelegentlich zu kritisch betrachtet, vor allem was ihr Aussehen angeht. Sie ist ganz keck und witzig, hier und da ein wenig großkotzig und zieht sich gelegentlich auch einmal in ihr Schneckenhaus zurück. Sie hat immer Angst etwas falsch zu machen, aber wenn sie denn nun etwas falsch macht, und das eventuell sogar bewusst, so versucht sie wenn möglich den Konsequenzen aus dem Weg zu gehen oder hofft sogar, dass diese von alleine verschwinden. Sie macht das, was sie für vernünftig hält, denkt sich oftmals ihren Teil, teilt diesen aber eigentlich nie mit. Sie grollt nur im Stillen und benimmt sich nach Außen hin meistens ohne Tadel. Hier und da scheint es als könnte sich die Gute nicht so wahrlich entscheiden.

Als wohl den wichtigsten Nebencharakter würde ich die "dunkle Fee" bezeichnen. Sie ist sehr geheimnisvoll und schwer durchschaubar. Man weiß nie so genau weswegen sie etwas tut oder welchen Zweck es hat. Sie wirkt sehr intelligent, ihre Pläne sind gut durchstrukturiert und wirken so, als wüsste sie genau was sie tut. Sie zeigt so gut wie keine Gefühle, was darauf schließen lässt, dass sie versucht unnahbar zu sein, oder zumindest scheint es dem Leser so.
Ebenfalls eine wichtige Nebenrolle spielt Marie Colberts Chef. Er ist sehr offen und net, witzig und attraktiv. Der Leser versucht zu erraten was in ihm vorgeht. Immer wieder rückt aufgrund der Protagonistin in das Blickfeld des Lesers, so dass dieser über ihn nachgrübeln kann.
Alle Charaktere tragen dazu bei, dass die Geschichte einen guten Fortgang hat und alles einen Sinn ergibt. Die Nebencharaktere treten hierbei mehr vereinzelt und nur gelegentlich auf.

Emilia Polos Schreibstil ist witzig. Sie bringt den Leser durch ihre Worte in einer Art und Weise zum lachen und schmunzeln, dass er es kaum bemerkt. Ebenfalls steckt natürlich auch Erotik im Roman, was einem eine gute Abwechslung bringt.

Die Story ist eine wunderbare Mischung geworden.
Mit ihrem Hauptcharakter konnte ich sofort warm werden, Marie Colbert ist charmant und witzig, erotisch und hat so das gewisse Etwas. Hier und da zieht ein bisschen düsternes vorbei. Eine wahnsinns Mischung.
Ich weiß nicht wie oft ich mich krumm und schief gelacht habe, da der Roman einfach so viel Pepp und Witz birgt.
Emilia Polo nimmt uns mit nach Frankreich und zeigt uns eine Welt, die jenseits einer weißen Weste besteht. Sie zieht uns hinab in eine erotische Welt, die der Leser in der Art und Weise vielleicht noch gar nicht kennt.
Sehr gut gefallen haben mir auch die geheimnisvollen Charaktere. Sie verleihen dem Roman etwas spannendes, so dass der Leser viel dringender erfahren will was es denn mit diesen auf sich hat.
Sehr interessant waren auch immer wieder die inneren Kämpfe von Marie und wie sie verbildlicht wurden.

"Salut, ich bin Sergeantin Marie Colbert, ich führe gerade eine Recherche zum Thema Sex durch. Und bitte, Mademoiselle, verschwenden Sie gar nicht erst Ihre Zeit damit, mich zu Lady Chatterly oder der Casanova Ausgabe zu führen. Ich will den wirklich harten Stoff, je dreckiger und perverser, umso besser."
Zitat S. 33

Dieses Beispiel verdeutlichlicht ganz gut, wie Emilia Polo es vermag Ironie und Sarkasmus mit Erotik zu vermischen, die Mischung die dabei heraus kommt ist einfach fabelhaft.

Das Ende ist sehr schön. Es ist in sich abgeschlossen und beendet den Roman sehr gut.

Fazit:

Zu guter Letzt kann ich nun sagen, dass mir Emilia Polos "Pandoras Kuss" sehr gut gefallen hat. Natürlich ist hier und da noch etwas Spielraum und Luft nach oben, aber mir haben Schreibstil und Charaktere sehr gut gefallen. Der Roman ist witzig, hat pepp, einen Hauch Düsternis und ist einfach "echt sexy".

4,5 Sterne
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Pandoras Kuss
Pandoras Kuss von Emilia Polo
EUR 2,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen