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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ben Afflecks Meisterstück als Regisseur
Ben Afflecks dritte Regiearbeit handelt von der CIA-Rettungsaktion "Canadian Caper" zur Befreiung von sechs untergetauchten Botschaftsmitarbeitern. Diese konnten aus der amerikanischen Botschaft in Teheran fliehen, welche von Studenten gestürmt und besetzt wurde. Unterschlupf fanden sie unerkannt in der Botschaft Kanadas.

Mithilfe eines fiktiven...
Vor 2 Monaten von Timothy McVaughn veröffentlicht

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Suggestion pur
Bevor ich mit meiner 1-Sterne-Rezension von aufgebrachten Kommentatoren verrissen werde und abgenudelte Sätze lesen muss wie „du hast den Film nicht verstanden“, möchte ich sagen, dass sie in gewisser Weise Recht haben: Ich bin nicht bereit, diesen Film so zu „verstehen“ (im Sinne von: unkritisch aufzunehmen), wie er offensichtlich...
Vor 13 Tagen von Laura Winter veröffentlicht


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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Suggestion pur, 11. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Bevor ich mit meiner 1-Sterne-Rezension von aufgebrachten Kommentatoren verrissen werde und abgenudelte Sätze lesen muss wie „du hast den Film nicht verstanden“, möchte ich sagen, dass sie in gewisser Weise Recht haben: Ich bin nicht bereit, diesen Film so zu „verstehen“ (im Sinne von: unkritisch aufzunehmen), wie er offensichtlich gemeint ist.
Nun muss ich gestehen, dass sich meine Position auch erst allmählich entwickelt hat. Ich war voll bester Erwartungen und sehr gespannt auf diesen Film, da mir seine („auf tatsächlichen Gegebenheiten basierende“) Story als „originell, spannend und witzig“ beschrieben wurde. Sehr sympathisch und beruhigend empfand ich denn auch gleich den Vorspann des Films, in dem etwas zu den historischen Hintergründen der revolutionären Bestrebungen im damaligen Iran gesagt wurde, und auch die wenig rühmliche Rolle der USA in diesem Zusammenhang nicht verschwiegen wurde.
Im Nachhinein kann ich dieses „Zugeständnis zu Beginn“ nur noch als Augenwischerei empfinden, da der Film selbst in keiner Weise die „politisch korrekte“ Ausgewogenheit bietet, die der Vorspann dem hierfür empfänglichen Zuschauer suggeriert. Letztendlich läuft alles auf eine typische „American Hero“-Geschichte hinaus.
Ich habe mir „Argo“ zunächst „einfach nur“ als Spielfilm angesehen, als „Politthriller“, wenn man so will. Aber schon in dieser Hinsicht habe ich mich mehr und mehr gefragt, ob ich diesen Film wirklich „oscarwürdig“ finde. Ich empfand ihn an manchen Stellen als durchaus spannend, wobei die gewählten „Trigger“ so offensichtlich waren (immer wieder der „in letzter Sekunde“-Effekt), dass mich der Rückgriff auf derart „billige Tricks“ auch gleichzeitig schnell wieder nervte. Die schauspielerischen Leistungen sind nicht gerade überirdisch, und auch in Bezug auf die Gestaltung der Charaktere und zwischenmenschlichen Beziehungen wurde reichlich in oberflächliche Klischeekisten gegriffen. (Höhepunkt ist eindeutig die „Heimkehr des Lonely Wolf“.)
Das alles kann nicht ernsthaft ein Beweggrund sein, warum man sich diesen Film ansehen sollte, und warum er als „bester Film“ 2012 ausgezeichnet wurde.
Bleibt also nur die Story, die ein gewisses Interesse erwecken könnte. Ehrlich gesagt fand ich auch sie im Film nicht besonders anerkennenswert ausgearbeitet. Auf mich wirkte alles eher zusammengestückelt, mir fehlten ein übergreifender Spannungsbogen und ein gewisses Maß an authentisch vermitteltem Tiefgang.
Worin also liegt die Bedeutung dieses Films, warum die Auszeichnung mit einem Oscar (inclusive höchst ungewöhnlicher Laudatio der First Lady)?
Ich bin von Haus aus bestimmt keine „Verschwörungstheoretikerin“, aber einige Aspekte geben mir doch zu denken:
Held des Films ein smarter CIA-Agent (immerhin Ben Affleck), ein Familienvater mit Problemen wie du und ich (Oberflächlichkeit und Kitsch lassen grüßen), der unter Einsatz des eigenen Lebens sechs „unserer“ Leute „nach Hause holt“; zwischendurch immer wieder tobender (rückständiger) Mob auf den Straßen von Teheran; tumbe Kontrollposten, die der Spitzfindigkeit unserer westlichen Protagonisten nicht gewachsen sind; erfolgreiche dramatische Flucht in letzter Sekunde usw.
„Ja, aber so war das doch nun mal! Das ist doch wirklich so passiert!“ höre ich schon die mittlerweile reichlich genervten Kommentatoren im Hintergrund.
Ach ja? Hat sich das wirklich alles genau so zugetragen? Wie hoch ist der Anteil der Fiktion an dieser „wahren“ Geschichte? Welche Rolle spielte Kanada, welche die CIA? Welche Tatsachen wurden lieber nicht berücksichtigt, da es ja darum geht, eine „gute (erfolgreiche) Story“ zu erzählen? Welche Wirkung könnte der Film auf die (amerikanischen) Zuschauer haben, bei denen der Inhalt des kurzen Vorspanns (welcher Vorspann?) mit Sicherheit schon bald durch die massiven bildlichen Eindrücke des Films gelöscht wurde?
Man kann sich eine Menge Fragen stellen, wenn man nicht bereit ist, den Suggestionen zu folgen, zu denen ein Film wie „Argo“ förmlich einlädt. Angesichts der internationalen Lage liegt der Verdacht nahe, dass man nicht gerade abgeneigt ist (um es vorsichtig auszudrücken), eine bestimmte „Stimmung“ im Land (vor allem in den USA) aufkommen zu lassen. Aus meiner Sicht geht das alles eher in eine sehr ungute Richtung.
Das gefällt mir überhaupt nicht, von daher empfinde ich einen Stern als vollkommen angemessen.
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2.0 von 5 Sternen Bester Film?, 22. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Nachdem dieser Film von der Oscarjury das Prädikat "Bester Film" erhalten hat, habe ich mich entschieden, diesen trotz der auseinandergehenden Meinungen als DVD zu kaufen. Ich habe mir den Film angesehen und meine: "Bester Film?", das kann doch wohl nur ein Irrtum sein. Ben Affleck (den ich übrigens für einen ausgezeichneten Schauspieler halte, z.B. in Paycheck) spielt ausgesprochen schlecht, die übrigen Schauspieler nicht besser, und die Darbietung der Story ist dermaßen unspannend und langweilig gemacht, daß man sich fragen muß, ob der Jury da tatsächlich nichts besseres vorgelegt wurde? Also wenn das der beste Film sein soll, dann ist es wohl schlecht bestellt um Hollowood.
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3.0 von 5 Sternen Besseres erwartet, 20. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Argo - Extended Cut [Blu-ray] (Blu-ray)
Qualität der DVD gut - Story wirkt eher unrealistisch - reißerisch - für meinen Geschmack schlechtes Drehbuch -war enttäuscht - für die Story zu teuer
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3.0 von 5 Sternen Argo, 13. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Habe von diesen film mehr erwartet. bin etwas enttäuscht. spannung war eigentlich erst zum Schluss, sonst ziemlich langweilig und langatmig.
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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 3. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Nach dem Sturz des Schahs stürmen im November 1979 Revolutionäre die amerikanische Botschaft in Teheran und nehmen 52 Menschen als Geisel. Sechs Amerikanern gelingt es, zur kanadischen Botschaft zu fliehen. Der CIA-Agent Tony Mendez (Ben Affleck) entwickelt einen Plan, diese sechs Menschen zu befreien, indem er den Iranern vorgaukelt, man wolle dort Teile eines Films drehen. Auf dem Rückweg werden die sechs Botschaftsmitglieder als Filmcrew ausgegeben.

So irrwitzig, wie sich das anhört, die Geschichte ist tatsächlich so geschehen und was liegt da näher, als diese Geschichte irgendwann zu verfilmen.

Rein als Film betrachtet, ist "Argo" durchaus sehenswert, wenn auch nicht ganz so spannend gemacht wie etwa "Apollo 13" mit Tom Hanks. Beide Filme standen ja vor der Schwierigkeit, eine Geschichte mit bekanntem Ausgang so zu erzählen, dass sie spannend bleibt. Das ist aus meiner Sicht bei „Argo“ nicht ganz so gelungen. Am besten gerät dabei das erste Drittel, in dem Mendez mit dem Hollywoodprofis John Chambers (John Goodman) und Lester Siegel (Alan Arkin) sogar ein Drehbuch ausarbeitet, um die Authentizität zu gewährleisten. Das Ganze geht verhältnismäßig humorvoll vonstatten, der Rest des Films ist dann - dem Thema angemessen - wesentlich ernster.

Trotzdem kann mich "Argo" nicht davon überzeugen, dass man ihm unbedingt einen Oscar verleihen muss, dafür gibt es zu viele Momente, in denen der Film durchhängt. Dass er trotzdem den Oscar für den besten Film gekriegt hat, ist natürlich nicht weiter verwunderlich, schließlich wird hier amerikanischer Patriotismus gepriesen und wie man dem verhassten Iran ein Schnippchen geschlagen hat.

Und damit sind wir bei dem ärgerlichsten Teil des Films. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich bin gegen jede Art von Geiselnahme und will keineswegs das Verhalten des damaligen iranischen Regimes entschuldigen, aber wie der Iran hier dargestellt wird, ist sehr fragwürdig. Im ganzen Land ist eine latente Aggressivität zu bemerken, kein bisschen Liebe und Wärme. Andauernd wird von Folterungen, Enthauptungen und Nägel ausreißen gesprochen. Man kommt sich vor, als wäre man in einem Land, das aus hauptberuflichen Folterknechten besteht.

Filmisch durchaus unterhaltsam ist "Argo" als Gesamtpaket eher zwiespältig.
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ben Afflecks Meisterstück als Regisseur, 16. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Ben Afflecks dritte Regiearbeit handelt von der CIA-Rettungsaktion "Canadian Caper" zur Befreiung von sechs untergetauchten Botschaftsmitarbeitern. Diese konnten aus der amerikanischen Botschaft in Teheran fliehen, welche von Studenten gestürmt und besetzt wurde. Unterschlupf fanden sie unerkannt in der Botschaft Kanadas.

Mithilfe eines fiktiven Filmprojekts, welches als Vorwand für die Reise in den Iran herhalten soll, versucht ein Team rund um den Geheimdienstoffizier Tony Mendez (Affleck) die Sechs aus dem Land rauszuschmuggeln, indem sie sich unter falschen Identitäten als Drehbuchautor, Produzent usw. ausgeben...

Der mit drei Oscars (u.a. Bester Film) prämierte Thriller ist inszenatorisch ganz großes Kino. Die Atmosphäre rund um die wahren Geschehnisse wurde grandios eingefangen und lässt für keinen Moment Langeweile aufkommen. Schön auch, dass übertriebener Pathos in ARGO nicht zum Zuge kommt und der Film dadurch sehr authentisch wirkt. Wie nahe die Verfilmung an die realen Ereignisse heranreicht, vermag ich jetzt aber nicht zu beurteilen.

Die Rollen wurden durchweg passend und glaubhaft besetzt. Neben Affleck sind solche Schauspielgrößen wie Bryan Cranston, Alan Arkin und auch John Goodman zu sehen. Auch hat mich gefreut, dass Richard Kind eine kleine Rolle bekam, da ich ihn sehr mag und schätze.

Fazit: Packender und teilweise auch humorvoller Politthriller, vor allem während der Filmbusiness-Szenen, der ganz sicher zu den Highlights der vergangenen Kino-Saison zählt. Argo f..k yourself!

Meine Wertung: 9 von 10
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Canadian Caper...., 14. April 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Die sechs US-Konsulatsmitarbeiter Robert Anders (Tate Donovan) ,, Mark J. Lijek (Christopher Denham), seine Frau Cora (Clea DuVall), Henry L. Schatz (Rory Cochrane), Joseph D. Stafford (Scoot McNairy) und dessen Fau Kathleen (Carrie Bishe) erleben am 4. November 1979 um 11:30 Uhr die Erstürmung der amerikanischen Botschaft in Teheran. Etwa 400 iranische Studenten der Gruppierung Daneshjuyane Khate Emam nehmen an diesem Tag 52 US.Diplomaten als Geiseln, um die Auslieferung des früheren Schah Mohammed Reza Pahlavi zu erzwingen, der in New York in einer Klinik behandelt wurde und von den Amerikanern Asyl erhielt. Da die sechs Angst um ihr Leben haben, flüchten sie aus dem Botschaftsgebäude und tauchen beim kanadischen Botschafter Kenneth D. Taylor Victor Garber) unter. Eine Flucht ausser Landes scheint nicht möglich, die Gefahr des Entdecktwerdens ist sehr groß.
Neben dem Hauptproblem - den 52 Geiseln in der Hand der iranischen Botschaftsbesetzer und, allgemein, der stark antiamerikanisch aufgeladenen Stimmung im Iran - stellen sich für die US-Behörden weitere Probleme, allen voran die Evakuierung weiterer, noch im Land verbliebener US-amerikanischer Staatsbürger. Besonders prekär ist die Situation dieser sechs Botschaftsmitarbeitern. Doch die CIA befasst sich bereits mit den Möglichkeiten, wie eine Rettungsaktion aussehen kann. Ben Afflecks überraschend oscarprämierter Film "Argo" schildert die von der CIA gestartete Rettungsaktion "Canadan Caper" zur Befreiung dieser sechs Untergetauchten. Als Krisenmanager wird Tony Mendez (Ben Affleck), ein versierter Geheimdienstmitarbeiter beauftragt. Der wird durch die "Schlacht zum Planet der Affen" auf die sonderbare Idee gebracht, den Science Fiction Film "Argo" zu erfinden - Filmleute sollen im Iran nach exotischen Locations für die Drehbarbeiten suchen - der Plan ist aber die sechs Untergetauchten mit fingierten Papieren als fingierte Filmcrew ausser Landes zu bringen. Zu diesem Zweck werden auch die Hollywood Altgedienten John Chambers (John Goodman) und Lester Siegel (Alan Arkin) ins Spiel gebracht, damit das Filmprojekt "Argo" möglichst glaubwürdig wird. Dazu gehört auch eine riesige Werbetrommel das Projekt, vermutlich nah an "Star Wars, bekannt zu machen. So reist Mendez als Filmmensch in den Iran, die Aktion Befreiung und Flucht ausser Landes kann beginnen. Das Aufdecken der Aktion hätte die Todesstrafe zur Folge...
Ben Affleck hat mit "Argo" nach "Gone Baby Gone" und "The Town" bereits den dritten sehr guten Spielfilm gemacht. Er macht auch als Hauptdarsteller eine gute Figur, wobei Alan Arkin die besten Szenen hat und das Wiedersehen mit John Goodman freut natürlich auch. "Argo" ist optisch perfekt gelungen, man hat das Gefühl einen Politthriller aus den 70ern zu sehen. Hier hat der Regisseur größten Wert auf hohe Authentizität gelegt. Eine sehr aufschlußreiche Geschichtsstunde der jüngeren US-Geschichte hat Ben Affleck hier ausgewählt, die auch die Cooperation von CIA und Hollywood offenlegt. Diese beiden Hollywood Größen Siegel und Chambers bestreiten auch den sehr witzigen Part, der immer mal wieder für Auflockerung sorgt. Spürbar bleibt aber auch immer die extrem bedrohliche Lage der Untergetauchten. Der Höhepunkt bildet dann auch die Aktion vom Aufbruch an den Flughafen, bis der Held mit seinen Flüchtlingen im Flugzeug der Swiss Air sitzt, vergehen schweißtreibende Minuten des Mitfieberns, obwohl ja der Ausgang bekannt ist und die Aktion, anders als Carters Befreiungsversuch, erfolgreich war.
Ben Afflecks Film erinnert auch sehr stark an Spielbergs "München".
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69 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und Spannend, 19. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Ben Affleck hat mit "Gone Baby Gone" und "The Town - Stadt ohne Gnade" bereits bei zwei spannenden Thriller Regie geführt. Mit Argo" setzt Affleck ein ganz klares Ausrufezeichen und zeigt, dass "Gone Baby Gone" und "The Town" mit ihm auf dem Regiestuhl, keineswegs Glück oder Zufall waren und dass man ihn auch als Regisseur im Auge behalten muss.
Zum Film: Wie holt die CIA sechs Kollegen, die sich in der Residenz des Kanadischen Botschafters, der sie bei sich aufgenommen hat, verstecken, aus Iran raus ohne dass jemand es bemerkt? Man klügelt die "best worst idea" aus: Man "macht" einen falschen Kanadischen Film bzw. gibt vor einen Film machen zu wollen! Einfach zu sagen, es in die Tat umzusetzen erweist sich allerdings als ein Fall mit vielen Fallgruben der, falls er schiefgehen und die Iraner die Farce bemerken sollten alle sechs samt "Exfiltration Expert", der die Mission leitet, als Konsequenz den sicheren Tod hätten, was natürlich sehr "unangenehm" für die Betroffenen wäre, ganz zu Schweigen von der negativen Wirkung die solch ein Geschehen auf das Image der CIA und der ganzen USA hätte.
Der Film zeigt die Überzeugung eines Mannes, der den Kampf nicht nur gegen ein Land, sondern vielmehr gegen Opportunisten und Trittbrettfahrer, gegen Schmeichler und Feiglinge, gegen das eigene System, das sofort an erster Stelle da ist, wenn es um Belohnung und Anerkennung geht, das aber kein Problem damit hat die Eigenen im Stich zu lassen, wenn es brenzlig wird, aufnimmt. Es zollt aber auch denjenigen Respekt, die genau so "verrückt" sind -und die gibt es Gott sei Dank immer- um nicht nur für eine Sache zu kämpfen, sondern in den eigenen Werten den Grundsatz für diesen Kampf sehen.

"Argo" ist unterhaltsam und baut langsam aber stetig Spannung auf, die bis zuletzt aufrecht erhalten bleibt und das, obwohl die Geschichte uns bekannt ist bzw. bekannt sein kann. Auch belustigende Passagen werden dort eingesetzt, wo es im Plot Sinn macht und es ist amüsant zu sehen, wie sich Hollywood selbst auf die Schippe nimmt. Von den Schauspielern ragt meines Erachtens keiner besonders heraus. Dies magt daran liegen, dass alle ihre Sache sehr gut machen. Allerdings haben Alan Arkin und John Goodman die komischen Zeilen und sorgen somit für einiges Schmunzeln.
Für mich sollte "Argo" bei der nächsten Oscarverleihung jeweils eine Nominierung in den Kategorien Bester Film und Beste Regie erhalten.
Warum? Es ist eine extrem interessante Geschichte, die in einem hervorragenden Film von einem exzellenten Regisseur spannend erzählt wird.

Nachtrag: Kann der Film für einige zu "hollywood" sein? Sicherlich. Mir macht das allerdings nichts aus: Wenn ich mir einen Film anschaue, dann möchte ich nämlich auch unterhalten werden. Das schafft Argo allemal.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starker und spannender Politthriller, 11. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Dies ist Ben Affleck's dritte Regiearbeit,wurde 2012 gedreht und gewann dieses Jahr den Oscar für den besten Film,das beste
adaptierte Drehbuch und den besten Schnitt.Affleck selber erhielt einen Oscar als Koproduzent.
Die Rollen sind mit Ben Affleck,Bryan Cranston,Alan Arkin,John Goodman und Victor Garber erstklassig besetzt.
Der Film thematisiert die Befreiung von sechs US-Bürgern,welche vor der Stürmung vor der amerkanischen Botschaft in Teheran
1979,diese verlassen konnten und in dem Haus des kanadischen Botschaftlers Unterschlupf gefunden haben.
Ben Affleck,in der Hauptrolle,spielt Tom Mendez,den heute ehemaligen Geheimdiensoffizier des Nachrichtendienstes CIA.Dieser
soll die von der CIA gestartete Rettungsaktion Canadian Carper vorort in Teheran leiten.Die Umsetzung des Drehbuchs ist
detailgetreu,realistisch,spannend und historisch gesehen sehr interessant.
Der Film besitzt auch eine gute Menge Humor und coole Sprüche,für die sich vor allem Alan Arkin verantwortlich zeichnet.
Fazit:Einer der besten Filme der letzten Jahre und einer bis in die letzten Nebenrollen top besetzter Thriller.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geiselrettung mal anders.........., 6. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Ben Affleck macht es vor, wie man mit wenig Action und Geballer die Spannung konstant hoch halten kann. Argo besticht durch diese Spannung, die den Zuschauer mit den Geiseln fiebern lässt und man sehnsüchtig darauf wartet, dass eine Rettung erfolgt bzw. eine Lösung bevosteht. Sensationell ist die Idee für die Befreiungsaktion mit der Durchführung eines Filmdrehs im Iran. Eine sehr gute Schauspielerische Leistung zeigen neben Ben Affleck, John Goodman in der Rolle eines Filmproduzenten und Alan Arkin an seiner Seite. Die beiden sind als Duo ein echter Hingucker und für den einen oder anderen Gag gut.
Mit Originalbildern unterfüttert wird man als Zuschauer in die damalige Zeit 1979 und den dort herrschenden extremen Verhältnissen versetzt. grausamkeiten, mMord und Totschlag stehen an der Tagesordnung. Für Verräter bzw. Feinde der Politik Irans gibt es keine Chance und kein entkommen. Als Amerikaner ist man Staatsfeind Nummer 1. Unerkannt kommt Ben Affleck als Experte für Geiselnahmen in das Land gereist und macht sich an die Arbeit die Geiseln zu befreien. Ein hartes Stück arbeit, das nicht nur von den Iranern bhindert wird, sondern durch die eigenen Leuten des CIA. Das Unternehmen scheint zum Scheitern verurteilt und Affleck müsste eigentlich seine eigne Haut retten...

Amtemberaubend und durchweg spannend,ohne großes Tamtam. Ein Film der unter die Haut geht. Ein meiner Meinung nach Verdienter Oskarpreisträger.

Viel Spaß
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Argo
Argo von Ben Affleck (DVD - 2013)
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