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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 9. Dezember 2013
Mit diesem Angebot zielt Logitech anscheinend auf die Lücke zwischen dem Produktsegment der Kopfhörer, die mehr modisches Accessoire als echtes Audiogerät sind und dem der im Alltag eher schlecht handhabbaren Kopfhörer aus dem Hifi-Segment. In Sachen Sound ist das einigermassen gelungen, ansonsten wurden leider wichtige Details und Chancen vernachlässigt.

VORWEG:

Ich würde mich nicht als audiophil bezeichnen und habe auch kein absolutes Gehör. Alle geschilderten Eindrücke sind rein subjektiv. Diese Rezension fällt auch deswegen etwas aus dem Rahmen, weil nicht mit direkten Konkurrenzprodukten verglichen wird, sondern mit einem Gaming-Headset (Logitech G930) sowie der Kombination aus einem PortaPro und einem Sony MW600. Die Geräuschunterdrückung des UE9000 ist mir, ehrlich gesagt, relativ wurscht.

MOTIVATION:

Vor einiger Zeit hatte ich mir bei einer Aktion günstig ein Logitech G930 Gaming-Headset geschossen (siehe auch meine dortige Rezension). Eigentlich nur zur Lärmisolation und etwas Arbeitsbeschallung und eher letztrangig zum Gaming gekauft, überraschte mich das gute Stück mit unerwartet rundem Sound und hervorragendem Tragekomfort. Nur der elende Sendestick des G930, welcher gut 6cm aus meinem Notebook heraussteht, geht mir auf die Nerven. Auch das etwas sperrige Mikrofon könnte gern fehlen - oder wenigstens abnehmbar sein. Daher war ich auf der Suche nach einer Alternative mit Bluetooth. Der UE9000 gefiel mir optisch sehr gut und auch über den Sound wurde in Tests gutes berichtet. Allerdings war er mir bisher klar zu teuer. Aktuell hat(te) die italienische Amazone ihn aber für rund 170 im Sortiment - wenig genug, um mich nach einer Nacht drüber schlafen/zweifeln zu einem Kauf zu verleiten. Weil ich es noch zum Testen verfügbar habe und es für die mobile Zielgruppe des UE9000 durchaus auch eine Alternative sein könnte, habe ich außerdem noch den Klassiker "PortaPro" von Koss, dessen Kabel ich kürzen liess, mit einem MW600 Bluetooth-Receiver kombiniert in den Vergleich mit einbezogen. Man erhält mit dieser Combo für rund 70 Euro sehr guten Klang via Bluetooth. Doch kann der mit dem Sound des UE9000 zum mehr als vierfachen Preis wirklich mithalten?

"UNBOXING":

Erster Eindruck: "Boah, ist das SCHWER!". Der Postmann hat ein Paket gebracht, in dem locker auch ein kleiner PC Platz finden würde. Das Gewicht von mehr als zweieinhalb Kilo überrascht ebenso. Wie zu erwarten, ist das größtenteils der bei dieser Sorte von Hochpreisprodukten leider wohl obligatorischen iPhone-Hipster-Bespassung geschuldet: Wer grob 300 Flocken für einen Kopfhörer hinblättert, der will auch mit einem gediegenen "unboxing"-Video bei Youtube oder wenigstens ein paar coolen Fotos im Fatzkebuch standesgemäß angeben können. Und hier bekommt man wirklich alles, was dafür nötig ist: Im Versandkarton steckt noch ein Karton (Schuber), und in dem steckt noch ein Karton. Der ist als edles, schweres Stück ausgeführt, mit Magnetverschluss und natürlich weiteren Karton-Einsätzen drin, welche allesamt mit schicken, blauen Stoffbändchen auf- und herausgezogen werden können. Alles in allem reichlich Schnicko-Schnacko fürs Auge - und die Tonne. Ökologisch verpackt ist anders und mich beschleicht der Verdacht, daß hier ein wesentlicher Teil des Kaufpreises für die fette Angeber-Verpackung draufgegangen ist. Der kleine Blister meines PortaPro war dagegen pures Understatement. Ist der UE am Ende mehr Schein als Sein?

DER VERGLEICH:

Zweiter Eindruck: "Ach... ist der KLEIN!". Hat man sich dann endlich zu des Pudels Kern durchgekämpft, dann hält man einen sehr edel wirkenden aber irgendwie überraschend kleinen Kopfhörer in der Hand. SO klein, daß ich als Mann mit einem großen, aber nicht übergroßen Kopf das Teil nur auf der größten Stufe aufgezogen noch bequem aufsetzen kann. Auch meine Ohren passen nur mit etwas Ruckeln und Zuckeln in die dafür vorgesehenen Schalen. Die Spannung des Bügels läßt sich nicht regulieren. Beim PortaPro beispielsweise ist das kein Problem. Menschen mit großen Ohren und solche, die es beim Hören lieber luftig mögen, sollten auf jeden Fall den UE vor dem Kauf mal probeweise für einige Zeit aufsetzen; das könnte eng werden! Da lobe ich mir die Muscheln des G930: bei dem liegt nichts auf und eckt nichts an, rund ums Ohr ist genug Luft zum Atmen. Einzig die hervorragende Materialqualität beim UE9000 rettet den Vergleich mit Müh und Not, denn dank der kuschelweichen Kombination aus feinstem Leder, atmungsaktivem Innenfutter, Memory-Foam und weichem Filz erwärmt sich das Ohr trotz Tuchfühlung nur wenig und auch längeres Tragen ist möglich. Trotzdem gewinnt der G930 - auch dank des zwar weniger stylischen, aber weicher gepolsterten Kopfbügels - beim Tragekomfort mit etwas Vorsprung den direkten Vergleich der geschlossenen. Der ultraleichte, offene Koss mit zusätzlich verstellbarer Bügelspannung spielt beim Tragekomfort in einer anderen Liga, isoliert dafür aber eben auch keine Umgebungsgeräusche.
Trotz der kompakten Muscheln, die sich zudem um 90° drehen lassen, fällt die mitgelieferte Transport-Hartschale des UE gefühlt etwas sperrig aus; keinesfalls ein Teil, das man "mal eben" mit in den eh schon vollen Rucksack stopft wie z.B. das Ledersäckchen eines PortaPro. Dafür kann über das von der Stabilität her etwas an einen Samsonite-Koffer erinnernde Teil vermutlich ein Auto drüberfahren, ohne daß dem guten Stück groß was passiert.

OPTIK:

Den Optik-Vergleich gewinnt der UE9000 haushoch. Schieber und Gelenke in massiver Vollmetall-Anmutung sowie edle, UE-typische, dezent blaue Farbakzente. Das schmeichelt nicht nur dem Hipster-Auge. Einzig die Außenseite der Hörer im ach so modischen Klavierlackfinish könnte mir gern gestohlen bleiben. Immerhin: Ich weiß nicht, was für einen Lack die verwenden, aber man muss sich schon etwas Mühe geben, um darauf Fingerabdrücke zu hinterlassen. Das mattschwarz gummierte Finish der G930er Muscheln gefällt mir dennoch besser.

HAPTIK UND BEDIENUNG:

Bei der Anmutung der Bedienelemente und deren Benutzung geben sich das G930 und der UE9000 wenig. Beim UE gefällt mir sehr, daß im Normalbetrieb keine Lämpchen dran rumleuchten oder gar blinken. Alle Tasten sitzen ohne Spiel und sind sehr gut ertastbar, wenn man weiss wo man hinfassen muss. Das hat man nach fünf Minuten raus. Recht praktisch wirkt auch eine Taste, mit der man am UE die Außenwelt "durchstellt", ohne den Hörer abnehmen zu müssen. Der G930 wirkt einen Tick weniger sauber verarbeitet, hat dafür aber einen superpraktischen Rollregler zum schnellen und genauen Regulieren der Lautstärke. Die Kombination aus Koss und abgesetztem Bedienteil (MW600) verliert vor allem durch die winzigen Knöpfchen und die unpraktische Sensorleiste des MW600 klar diesen Teil des Vergleichs.

LAUFZEIT:

Alle drei Kandidaten lassen sich lobenswerterweise mit jedem Micro-USB Handy-Ladestecker aufladen. Das beim UE mitgelieferte Netzteil ist schön klein und kann wie beim G930 notfalls auch während der Benutzung verwendet werden. Man kann wahlweise einen deutschen oder einen englischen Stecker draufklipsen. Alle Kandidaten schaffen deutlich über fünf Stunden Hörgenuss, der UE schnappt sich jedoch den Dauerlauf-Pokal mit mehr als acht gemessenen Stunden.
Weniger schön ist das extrem durchdringende Geräusch, welches der UE9000 von sich gibt, wenn der Akku bald leer ist; Hört man gerade ruhige Musik, dann kann einem der sehr laute, fast wie ein Laserschuss klingende Ton schon ordentlich aufschrecken.

KLANG:

Kommen wir zum wichtigsten Thema. Basstechnisch läßt der UE9000 im Schnurlosbetrieb nichts zu wünschen übrig: Als Testtracks habe ich hier den Bass-Klassiker Plastic Dreams von Jay Dee verwendet, sowie "Truth To Be Told" von Tal Wilkenfeld". Das sind dann in der Tat auch die Momente, wo das G930 im direkten Vergleich hörbar weniger "voll" klingt als der UE9000. Negativ formuliert könnte man den Klang des G930 auch "neutraler" nennen, aber das wäre dann doch etwas unfair gegenüber dem UE. Der Koss liegt hier im Mittelfeld, dem G930 in der Auflösung etwas überlegen, konstruktionsbedingt aber mit deutlich weniger Tiefbass als der UE. Die dezenten Basskicks des Schlagzeugers, die bei "Truth to be told" auf dem UE klar erkennbar das Klangprofil abrunden, sind mit dem Koss beispielsweise kaum wahrnehmbar, auf dem G930 aber immerhin hörbar.
Mit vollspektralen Knallern wie Nils Landgrens "House Party" oder "Stuff Like That" zeigt der UE9000, wo der Frosch die Locken trägt: Detailliert in Mitten und Höhen und sehr knackig bis leicht übertrieben im Tieftonbereich rockt das gute Stück das Ohr. Das G930 verliert bei der Auflösung vor allem im Mittenbereich aber auch beim Tiefton - auf (für meine Begriffe) relativ hohem Niveau. Am neutralsten klingt der Koss, liefert aber auch hier etwas weniger Detail als der UE und im direkten Vergleich eben auch hörbar weniger Tiefgang im untersten Frequenzbereich.

APT-X:

Gespannt war ich auch besonders auf die Qualitätsdifferenzen mit dem oft gelobten "apt-x" Codec. Mein recht aktuelles Smartphone von Samsung verfügt laut Datenblatt über diesen Codec, also fix gepairt und angeworfen. Das Ergebnis: Erschütternd! Der Testtrack "68" mit Steve Lukather aus Lee Ritenours sensationellem Album "6 String Theory" rockt sonst eigentlich jedes Ausgabegerät. Mit dem UE via apt-x klingt er jedoch seltsam flach und eingeengt, fast monaural. Ähnlich wie mit einer guten Stereoanlage im Nebenzimmer. Ich prüfe auf eventuelle Equalizer-Einstellungen: nein, alles abgeschaltet. Direkter Vergleich mit normalem Bluetooth vom PC: im Prinzip nicht möglich; der PC erreicht auf dem UE mit normalem A2DP ein um Dimensionen überlegenes Klangbild. Kann man das apt-X auch abschalten? Keine Information gefunden. An meinem Mobiltelefon ist der UE9000 damit de facto ein Totalverlust. Hoffentlich ist das Gerät ein Einzelfall!

KABELBETRIEB:

Ohne Kabel wird der UE9000 zu einem anderen Gerät. Der interne Vertärker bleibt aus und das Gerät wirkt vom Klangbild her deutlich neutraler als per Bluetooth, fast schon Highfidel. Ich finde das irgendwie cool. Man erhält klangtechnisch quasi zwei Geräte in einem und kann je nach Situation entscheiden, welche Klangkurve einem gerade besser passt. Allerdings verlangt das Gerät im Kabelbetrieb einiges an Ausgangsleistung vom treibenden Gerät, sonst gibts nur eher leise Musik und unsaubere Tiefen.

TELEFONIE:

Der UE9000 ist fürs Telefonieren leider bestenfalls eine Notlösung. Man versteht sein Gegenüber zwar gut, die Gesprächspartner geben jedoch schon im ruhigen Büro schlechte Noten; im Freien mit Nebengeräuschen ist ein vernünftiges Gespräch kaum noch möglich.
Dazu kommen noch technische Ärgernisse, wie die unzeitgemäße Konnektivität des Bluetooth-Controllers. Der UE9000 kann sich per HFP nur mit dem gleichen Gerät verbinden während er A2DP streamt. D.h. Musik hören vom PC und dabei gleichzeitig Anrufe vom Handy annehmen - Fehlanzeige! Der MW600 für 30 Euro und viele andere Billiggeräte können das problemlos. Eine Nebengeräuschunterdrückung durch Mikrofon-Diversity scheint auch nicht stattzufinden. Unverständlich.

SONSTIGES:

Akku und Ohrpolster sind Verschleißteile. In der Preisklasse ab 200 Euro können die im Regelfall ausgetauscht werden. Leider jedoch nicht bei diesem Gerät. Für Vielhörer kann der (teure) Spaß daher deutlich schneller vorbei sein, als die solide Verarbeitung suggeriert! Schade, daß es UE mit dem 9000 offenbar genügt, die Marke mit dem b ausschließlich beim Thema Sound zu überholen. Diese zusätzliche Chance, sich profesioneller darzustellen und von überteuerter Modeware positiv abzusetzen, wird leichtfertig vergeben. Sogar der "billige" PortaPro kann das besser!
Im Verlauf meiner Tests hat der UE leider auch noch bei einigen Gelegenheiten mal sein Pairing "vergessen" und die Verbindung mußte neu initialisiert werden. Da andere Rezensionen dieses Phänomen ebenfalls erwähnen, scheint es sich wohl um ein "serienmäßiges" Firmware-Problem zu handeln. Mit dem MW600 ist mir das z.B. noch nie passiert.
Das praktische AVRCP hat der UE9000 ebenfalls leider nicht. Einen Song weiterschalten geht also nicht per Knopfdruck am Hörer.
Außerdem gibts bei längeren Sessions immer mal wieder "Hänger", wobei der Ton einfach stoppt. Auf dem PC spielt dann der Player auch nicht weiter ab. Erst wenn man die Verbindung in den Bluetooth-Einstellungen am PC einmal ab- und wieder aufbaut geht es weiter.
Eine Möglichkeit zu nachträglichen Firmware-Updates scheint es ebenfalls nicht zu geben.

FAZIT:

Vier- bis fünfmal so teuer wie der Koss samt MW600 und mehr als doppelt so teuer wie das G930 (wenn man die Normalpreise rechnet) - da hat man finanziell schon einen kräftigen Vertrauensvorschuss gegeben! Man erhält dafür eine tolle Verpackung (wers braucht) und einen sehr gut klingenden Kopfhörer aus einem edlen Materialmix. Die gefühlte Enge der relativ kleinen Ohrmuscheln und der in Sachen Größe und Polsterung her grenzwertige Kopfbügel schränken die Tragedauer für empfindlichere bzw größer gewachsene Zeitgenossen mit Sicherheit deutlich ein. Für Unterwegs ist die Transportschale etwas groß geraten und da das Tragegefühl sowieso ähnlich dem eines On-Ear Hörers ist, sollten preisbewußte Musikliebhaber meines Erachtens die Alternative Koss+MW600 ernsthaft prüfen - pro Euro gerechnet, erhält man hier definitiv wesentlich mehr Musikgenuß! Wer nur in Ruhe was am PC hören will, kann mit dem G930 glücklich werden, mit welchem auch mehrstündige Sitzungen ohne Druckstellen gelingen. Wer den Hörer am Mobiltelefon betreiben will, sollte vorher mal im Laden probehören - am besten mit einem anderen Gerät oder Hörer zum direkten Vergleich. Bei mir fiel die Qualität am Smartphone hinter jedes 20-Euro Billighörerchen zurück.
Der Sieger dieses Vergleichs richtet sich nach dem Einsatzzweck. Für Mobilisten mag ich guten Gewissens eigentlich nur die Koss Combo empfehlen. Für lange Sessions am stationären PC ist in meinen Augen der G930 der Gewinner. Bleibt am Ende noch die Lärmisolation - aber hier soll wiederum die im UVP nicht allzuviel teurere Konkurrenz von Bose allen Berichten nach die Nase vorn haben. Wer - außer dem indiviualistisch veranlagten Hipster, der sich durch was anderes als ein "b" auf dem Ohr von der Masse absetzen möchte - bleibt da eigentlich noch als Zielgruppe übrig? Eigentlich nur, wer auf bestmöglichen, wenn auch basslastigen Sound via Bluetooth steht, für den der Preis zweitrangig ist und dessen Kopf und Ohren tendenziell eher mittelgroß bis klein ausfallen. Als Minuspunkte kommen die zwar vermutlich recht haltbaren aber nicht ersetzbaren Verschleissteile.
Angesichts der sonst so soliden Konstruktion fühle ich mich durch diese Produktpolitik des Herstellers regelrecht etwas verschaukelt. Austauschbare Ohrpolster gibts schließlich sogar für den 30-Euro Koss zu kaufen...
Die Abwesenheit vieler heutzutage eigentlich selbstverständlicher Bluetooth-Basisfunktionen und die bisweilen hakelige Implementierung des kümmerlichen Rests erheitert ebenfalls nicht.
Insgesamt fällt damit mein Fazit dermaßen durchwachsen aus, daß ich meinen UE9000 - trotz des stark reduzierten Preises und des zugegebenermassen sehr angenehmen Klangs - nicht behalten werde.

Was die Sterne anbelangt, sagt mein Bauch "3 Sterne". Da aber am Ende bei einem Kopfhörer doch der Ton bei weitem das wichtigste Kriterium sein sollte und der UE9000 sich gerade da nach meiner Einschätzung (relativ zu anderen Bluetooth-Hörern) durchaus im 5-Sterne Bereich befindet, kommen am Ende mit Hängen und Würgen 4 Sterne zustande.
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am 8. Januar 2013
Ich habe den UE 9000 vor 2 Monaten in einem Apple Store gekauft. Nach dem Probehören dort war es meines Hörens nach einer der besten erhältlichen Bluetooth Kopfhörer. Davor hatte ich einen MM 500 von Sennheiser und einen Bose QC15.
Der Kopfhörer ist hochwertig verarbeitet und schwer. Er fühlt sich auf dem Kopf sehr gut an (nicht zu schwer) und man kann auch mehrere Stunden hören ohne das er drückt.
Ich hatte mir etwas mehr vom Noise Cancelling erhofft, hier spielt der Bose in einer anderen besseren Liga.
Der Sound mit Kabel ist toll aber auch mit Bluetooth ist er sehr gut und ich kenne keinen vergleichbaren Kopfhörer mit Bluetooth der soviel Raum, Klang und Volumen erzeugt, der MM500 hat hier einen deutlich schlechteren Sound.
Die Bedienknöpfe sind gut zu erreichen allerdings fühlt sich der Einschalter und Ausschalter etwas "billig" an.

In Summe ein toller Bluetooth Kopfhörer mit reichem Sound aber noch zu verbessern im Noise Cancelling und am Ein und Ausschalter
+ Sound, Klang und Volumen
+ Verarbeitung, Wertigkeit
+ Guter Sitz ohne zu drücken
+ Transporthülle hochwertig
+ Talk Through Funktion und Anordnung
+ Ausssehen

- Noise Cancelling (im direkten Vergleich mit einem Bose Kopfhörer)
- Ein und Ausschalter wirkt billig
+ Connectivity mit iMac/Macbook wechselnd muss manchmal eines der Geräte manuell neu gesucht werden
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TOP 1000 REZENSENTam 12. März 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hallo !

Der UE 9000 ist der beste Kopfhörer , den ich je hatte :

Er kommt richtig schick verpackt mit einem recht großen Reise-Etui an , welches gut in einen kleinen Rucksack paßt ( es mißt ca. 21 x 21 x 7 cm ) . Das Etui ist genau wie der Kopfhörer in schwarz/blau gehalten .

Die Verarbeitung des UE 9000 ist erstklassig , ebenso die Haptik . Alle Materialien wirken schick und langlebig .

Mit dem mitgelieferten Netzteil und USB Kabel ist der UE 9000 schnell und bequem geladen und der eingebaute Akku hält bei 1-2 Stunden 'aktivem' Hören pro Tag etwa eine Woche durch !
Das USB Netzteil kann man natürlich auch für diverse andere Geräte zum Laden gut gebrauchen ...

Die Polster für die Ohren sind schön weich und auch der Bügel auf dem Kopf ist gepolstert . Der UE 9000 läßt sich jeder Kopfform gut anpassen und er ist auch für Brillenträger toll geeignet : -)
Außerdem ist er nicht zu schwer und so selbst mal für 2 oder 3 Stunden tragbar .
Er umschließt die Ohren derart , daß er auch in ausgeschaltetem Zustand schon viele Umgebungsgeräusche wegdämmt .

Schaltet man ihn ein , kann man Musik wirklich ganz und gar genießen : das Noise-Cancelling funktioniert hier hervorragend ( im Gegensatz zu manch anderen Kopfhörern , wo das nur draufsteht ) .
Der Klang ist rein , super aufgelöst und Höhen , Mitten und Bässe werden detailreich und voll wiedergegeben . Jede Art von Musik und alle Stimmen werden grandios dargestellt und ich konnte nie Überlagerungen oder 'Soundmatsch' feststellen . Einfach toll !

Das Verbinden des UE 9000 mit Bluetooth Geräten funktioniert einfach auf Knopfdruck und alle neueren werden schnell erkannt . Ich habe noch einen MP3 Player mit einer frühen Bluetooth Version , der nicht erkannt wurde , aber der war die einzige Ausnahme . Selbst die PS3 konnte ihn nach ein paar Minuten erkennen ...

Das Kabel wirkt sehr hochwertig und besitzt einige Tasten zum Bedienen von Apple Produkten . Man kann den UE 9000 damit natürlich an alle Musikquellen mit kleinem oder großem Klinkensteckeranschluß anstöpseln .

Möchte man gerne kurz mit jemandem reden , kann man einfach auf eine Taste am Kopfhörer drücken und schon hört man nur noch seine Umgebung .

Fazit : Wer gerne Musik mit einem großen Kopfhörer genießt , wird hier definitiv nicht enttäuscht werden !
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am 14. April 2013
HI,

zur Aufklärung, ich habe mir bei Amazon den UE 9000, den MM 550-X und den MM 450-X bestellt....und das Ergebnis "zwingt" mich zu meiner ersten Rezesion :-)

Ich habe mir im Vorfeld einige Rezesionen angeschaut (nicht nur bei Amazon) und der allgemeine tonus war, das sind die besten momentan verfürgbaren bluetooth-Kopfhörer auf dem Markt.
Also es geht hier nicht um vor oder nachteile von bluetooth oder so, das war vorher schon entschieden...
Mein erste Versuch war bei einem Einzelhändler meines Vertrauens möglichkeiten des Probehörens zu ergattern, allerdings gab es bei mir in der Umgebung leider nur einen! Markt (Saturn) der überhaupt einen der genannten im Markt hatte... ( und selbst da eigentlich nicht den gesuchten - MM 550 - ohne X).
So dass ich mich entschlossen habe mein Konto kurzfristig doch etwas "stärker" zu belasten um vergleichen zu können. Und ich bin froh drumm...

Austattung-Features:
Alle Drei haben Noice-cancelling, bei dem Sennheiser abschaltbar, bei Logitech nicht, und der MM 550-X mit SIS. Wechsel barer Akku, nur bei den Sennheisern... Was das zusatz Angebot angeht haben auch die Sennheiser die Nase vorn, Flugzeugadapter und so...

Bedienung:
Da punkten auch auf jeden Fall die Sennheiser! Beim UE unötige doppel oder sogar dreifach klicks und so, bei den Sennheisern sehr intuitiv, wie man es halt kennt, und auch gut zu ertasten. Was aber auch bei dem UE kein Problem macht (also das Ertasten).

Klang:
So, und hier fällt zumindest in meinen "Ohren" sofort die Entscheidung, mit ganz großen Abstand er UE!!!!
Also nach allem was ich im Vorfeld gelesen habe wundere ich mich echt, erstens, dass die Sennheiser so gut abgeschnitten haben, und zweitens, dass der UE nicht einfach ganz allein genannt wird, ohne eine Alternative ;-)
Ich bin kein audiofieler, allerdings höre ich schon sehr gerne Musik (täglich! was wär das Leben ohne?), aber ich denke guten von "bassablen" klang kann jeder unterscheiden, und der UE besticht durch eine so (mit ABSTAND) bessere Klangbreite dass ein Vergleich fast peinlich ist. Am deutlichsten merkt man es meiner Meinung nach am Bass, wobei ich nicht! speziell basslasige Musik höre (Metal, Rock, Prog).
Aber es ist einfach das gesamte Klangbild soviel stimmiger...

Fazit:
Je nachdem was man will... die Sennheiser sind bei Bedienung, Gewicht!!, und Ausstattung deutlich vorne!
Und für alle die einen "guten" Kopfhörer der schön leicht ist (und kleiner) und sonst auch alles bietet und mitbringt an der richtigen Stelle denke ich.
ABER! wenn man einmal vergleich gehört hat (das Ohr gewöhnt sich ja auch an die Verhältnisse...), und man mehr Gewicht auf den Klang legt, gibt es meines Erachtens eigentlich keine Wahlmöglichkeit, der UE 9000!
Also jeder der sich unsicher ist sollte vergleichen!

Das größere Gewicht stört mich bis jetzt schon, zumindest im direkten Vergleich (fast das doppelte glaub ich), aber ich werde den UE demnächst auch mal zum Joggen probieren und berichten.

Was das Noice-cancelling angeht: steht bei mir nicht im Vordergrund und kann ich so auch nicht gut einschätzen, von allem was ich gehört habe kann da eh keiner dem Bose das Wasser reichen... aber so auf die Schnelle hab ich keinen nennenswerten Unterschied gemerkt, zumal der UE und der MM 550-X beide Ohrumschließend sind und somit so oder so schon abschirmen.
Aber ein Freund von mir hat den Bose, ich werde einen Vergleich versuchen und einen Nachtrag machen.

Unterschied Sennheiser:
Beim ersten Reinhören kommt der 550 doch recht "blass" rüber und der 450 hat zumindest bei den Bässen bein bisschen mehr Wumms, was aber immernoch gegen den UE schwach klingt.
Der 450 drückt zumindest bei mir sehr stark auf die Ohren, tendenziell unangenehm, aber nicht wirklich störend, wogegen der 550 rein vom tragen her der angenehmste ist.
Der 550 hat noch dieses SIS, was klanglich einen deutlichen Unterschied macht, zumindest beim 550 selbst (an und ausschalten). Aber isgesamt auch sehr abhängig davon ist ob man Noice-cancelling an hat oder nicht, macht echt einen deutlichen Unterschied.

So, alle anderen Eigenschaften könnt ihr denk ich in den Datenblättern lesen....

Ich für meinen Teil werde den UE 9000 behalten und bin echt froh drum, hatte lange keinen so "bewussten" Musik Tag wie heute :-) (Die Kopfhörer sind alle erst heute gekommen)

Hoffe das hilft Euch bei Eurer Entscheidung
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am 18. Juni 2013
Ich hatte den Kopfhörer bei Amazon mit hohen Erwartungen an Klang und Handhabung bestellt. Bisher habe ich überwiegend andere Produkte von Ultimate Ears genutzt. Referenz waren am iPhone meine UE Triple.fi 10, welche mir als In-Ear Kopfhörer auf längeren Bahnstrecken zu unbequem werden.

Wie in den anderen Rezensionen bemerkt, kann man sich über Klangbilder, transparente Mitten und die Ausgestaltung des Basses beliebig streiten, dazu möchte ich mich nicht auslassen. Im Vergleich zu meinen Triple.Fi 10 haben mich die Kopfhörer aber umgehauen! Für MP3 Quellen (iPhone und iPad) absolut in Ordnung. Die Noise Canceling Funktion ist wie auch schon öfters beschrieben eher "schwach ausgeprägt". Dies gilt zumindest im direkten Vergleich zu den Bose QC 15.

Warum ich die Kopfhörer dann doch zurück geschickt habe: für stolze 350 Euro möchte die Kopfhörer auch an meinem Fernseher und meinem Yamaha AV-Receiver betreiben. Dazu hatte ich zwei verschiedene Audio-Transmitter (Avantalk Saturn und TaoTronics® TT-BA01) bei Amazon bestellt, die beide wie der Kopfhörer auch das A2DP-Profil beherrschen. Leider konnte ich keinen der Transmitter mit dem Kopfhörer pairen, auch nicht mit Hilfe des Logitech Kundendienstes (der im Übrigen sehr schnell reagiert hat). Für 350 Euro möchte ich aber einen Kopfhörer nicht nur zum Musik hören am MP3 Spieler benutzen, sondern vor allem zum Fernsehen. Dies ist derzeit aber anscheinend nicht möglich. Schade...
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am 15. August 2013
Ich war sehr skeptisch, ob ein kabelloser Kopfhörer wirklich funktionieren und zudem gut klingen kann - denke ich an mehrere Versuche mit Funkkopfhörern, die immer als Fiasko endeten.
Jetzt startete ich einen neuen Versuch und entschied mich nach entsprechenden Recherchen für den Logitech UE 9000. Und ich muss sagen, ich bin sehr überrascht über die Verarbeitungs- und Klangqualität. Ich war zunächst skeptisch, denn Logitech kenne ich von Tastaturen und Mäusen (hervorragender Qualität) - aber Kopfhörer??? Aber der Hinweis auf den Kauf der Firma UE beseitigte die Skepsis.
Der Klang ist ausgezeichnet, knackiger Bass (bekommt klassischer Musik, die ja insgesamt etwas flach aufgenommen ist, gut). Bei sehr bassbetonter Unterhaltungsmusik gelegentlich etwas zu kräftig, aber das ist Geschmacksache.
Der Klang kommt nicht an meinen STAX Elektrostatischen Kopfhörer heran - aber: bis dessen Netzteil warmgelaufen ist, um dann über ein entsprechend dickes Kabel mit einem Bewegungsradius von 1 Meter irgendwann ein hörbares Ergebnis zu erreichen, hat man meist die Lust wieder verloren bzw. den Versuch erst gar nicht gestartet.
Und jetzt: ich bekomme meine Musikbilbliothek aus der Cloud auf iPad, iPhone oder iPod gestreamt, schalte den Kopfhörer ein und los geht es. Ich kann je nach Lust und Laune auch mal in den Keller gehen, die Musik läuft weiter.
(N.B: wenn ich Highend hören will, höre ich meine Accuphase mit B&W, aber wie oft kommt das vor...?)
Fazit: ein wirklich in jeder Hinsicht kabelloser Genuß!
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am 19. April 2013
Dieser Kopfhörer ist für die normalen Musikhörer, nichts für die Musik-Esoteriker, die die Anzahl der Sauerstoffatome im Kupferkabel hören können. Der Kopfhörer ist für Mainstream-Musik abgestimmt, also eher für Pop, Rock, R’n’B, Electronic.

Der Bass ist schon ganz ordentlich, aber relativ schmalbandig. Das kann gut klingen, interessant, so naja oder schrecklich. Bei manchen Titeln geht einem der Bass auf die Nerven, manche Titel dagegen klingen unglaublich gut damit. Das ist natürlich das Gegenteil von Konsistenz. Allerdings ist das durch den eingebauten Verstärker dann auf allen Geräten gleich.

Der Bluetooth-Klang ist sehr gut, man hört kaum einen Unterschied zum Klang mit Kabel, zumindest ist der Unterschied so gering, dass man das nervige Kabel gern weglässt. Das Kabel tut sein Übriges, siehe unten. Allerdings habe ich nur über aptX gehört, wie der Klang mit anderen Codecs ist, weiß ich nicht.

Die Akkulaufzeit entspricht der Angabe des Herstellers. Ich kann die zwei Stunden, die hier in einer anderen Rezension erwähnt wurden, nicht nachvollziehen. Ich habe aber auch nicht mit voller Lautstärke gehört. ;-)

Die Tasten werden oft kritisiert und zumindest die am rechten Kopfhörer sind schwer zu unterscheiden.

Die aktive Geräuschunterdrückung ist eher so ein nice-to-have. Der Effekt ist so schwach, dass selbst Logitech dieses Feature kaum erwähnt.

Das Kabel ist etwas speziell: Es ist recht steif, was nicht schlecht sein muss, allerdings entwickelt es ein gewisses Eigenleben. Es windet sich, schlägt Schlaufen, räumt den Tisch ab, verklemmt sich an den unmöglichsten Dingen, so als ob es den Benutzer daran erinnern will, dass es doch eigentlich überflüssig ist. Schnell gibt man dem Drang dann auch nach. Das Kabel dupliziert die Fernbedienungstasten. Wenn das Kabel eingesteckt ist, sind die Tasten am rechten Hörer inaktiv. Das verwirrt anfangs.

Die Abschirmung ist mäßig, die Muscheln sind mittelmäßig groß. Es sind schon echte ohrumschließende Muscheln, nicht so wie beim Sennheiser Momentum. Bei mir drückten sie, aber Brillenträger haben es ja immer schwerer mit Kopfhörern.
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am 5. Januar 2016
Im Sommer letzten Jahres habe ich beschlossen, mir einen Bluetooth Kopfhörer anzuschaffen. Ich hatte die Nase voll
von den billigen Original Handy Ohrhörern und von dem Kabelgewirr.

Entschieden habe ich mich gleich für Over Ear Modelle. Auf ANC lege ich keinen Wert, da ich die Dinger fast eh
nur zu hause trage. Ausgeben wollte ich max. 180 €. Musikquelle ist ausschliesslich mein Handy. Und zu 98%
Rockmusik. Ärzte, Rammstein, WBTBWB, Offspring, Adam Angst etc.
Auch habe ich bewusst auf die Verbindung mit Kabel verzichtet, da ich dies nur sehr selten nutzen werde.
Akkulaufzeit und Ladezeit habe ich ebenfalls ausser Acht gelassen.

So, nun gings los. Erst mal gucken was es da so alles gibt. Und lesen lesen lesen. Jedoch relativ schnell hatte ich
3 Favoriten ausgemacht. Der 4te kam relativ spät dazu ( MAGNAT).

Magnat LZR 588
Sony MDR 10 BT
AKG 845
Logitech UE 9000

So. Nun erst mal schauen wie sich bei den Teilen die Preise so entwickeln. Na das war erst ein auf und ab.
Auf jeden Fall waren nie alle 4 gleichzeitig richtig preiswert. Irgendeiner musste immer aus der Rolle fallen.

Nun weiter mit Probehören. Das ist ja ziemlich unmöglich. Die einzigen, die man in jedem großen Markt findet
sind die Sony. Der Rest nirgendwo aufzutreiben. Also gewartet bis das Weihnachtsgeld auf dem Konto war und dann
bei AMAZON bestellt.

Habe mir extra die ganze Woche nichts vorgenommen, um die Kopfhörer zu testen

So. Nun kam das erste Paket. Sony, Magnat und AKG waren nun endlich da. Der Logitech sollte einen Tag später
eintrudeln.

Wichtig für mich waren natürlich der Tragekomfort, Bedienbarkeit und Klang, Ausstattung und ein klein wenig
auch die Optik.

Nach einer halben Stunde haben der AKG und der Magnat die Rückreise angetreten.

AKG: Toller Klang (soweit ich mich erinnern kann), Passform über den Ohren nicht ganz optimal
AAAABER Bedienung nur LAUT / LEISE, was soll ich damit. Bei jedem Titelsprung zum Handy rennen ??

Magnat: dumpfer klang, als ob noch eine Scheibe dazwischen wäre. Und Tschüß ....

Dann der Sony. Perfekt zu tragen, Bedienbarkeit TOP, Toller Klang, schöne Bässe, klare Höhen.
Optisch auch ganz gut. Dachte schon, das ist mein neuer. Was soll da der Logitech noch ausrichten.

Aber jetzt.

Paket ist da. Logitech ist drin. Tolle Verpackung, komplette Austattung. Alle Kabel, Adapter usw.
Und sogar mit perfekt passendem Hardcase. So wie ich es wollte.

Aufgesetzt, mit Handy verbunden. Wahnsinn. So ein hammermäßiger Sound. Fast zum Gänsehaut kriegen.
Echt geil.
AAAAAABER: er ist zu schwer !!!! Es sind zwar nur 100g, aber man merkt es nach spätesten einer halben Stunde.

Ich, total durcheinander. Habe beide Kopfhörer meine derzeitige Lebensabschnittgefährtin testen lassen.
Gleiches Ergebnis.

Ich, immer mehr durcheinander, beide KH mit auf Arbeit genommen. 6 Kollegen haben getestet. Von allen das
gleiche Ergebnis.

Ich, immer noch total durcheinander, weiter getestet. Zu Hause. Beide im Wechsel getragen.
Hat alles nichts gebracht. Die Logitech sind einfach zu schwer. Jammerschade. Echt.

Schwersten Herzens habe ich sie dann nach 3 Tagen wieder zurück geschickt. Nun hab ich mich für den Sony entschieden,
was aber auch keine schlechte Wahl war.

Seine Pluspunkte gegenüber dem Logitech sind der perfekte Tragekomfort, super einfache Bedienbarkeit und
die n bisschen bessere Optik. Damit kann ich jetzt ganz gut leben.

Der absolute KH wäre für mich der Klang und Ausstattung vom Logitech und der Rest vom Sony.

Das wäre was.....

Meine Patzierungen sehen also folgendermassen aus.

1. Platz
Sony

2. Platz
Logitech

3. Platz
AKG

Verlierer
Magnat

Sicher setzt jeder andere Prioritäten und Maßstäbe, alle Ohren sind anders, jedes Gehör ebenfalls.
Aber bei mir ist es so wie beschrieben.

Danke für eure Geduld :-)
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am 25. Mai 2015
Hallo.
Ich war auf der Suche nach einem Kopfhörer, der eine gute Geräuschdämmung besitzt und für meinen Geschmack toll klingt.
Dazu habe ich mir folgende Kopfhörer bestellt (viele als gebraucht, es muss nicht das neuste sein. A) kann man Geld sparen und B) schicke ich ja eh einige zurück):
Logitech UE9000
Parrot Zik (1.0)
Sony MDR-10RBT
Philips Fidelio M1BTBL/00
Harman Kardon BT

Die Auswertung (Mai 2014)
Ich habe den Klang natürlich nicht mit High-End Technik geprüft, lediglich nach meiner Vorstellung / meinen Wünschen abgewogen.
Der Philips ist der einzige On-Ear Kopfhörer im Test. Alle anderen sind Over-Ear.
Parrot und Logitech nutzen eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC – active noise canceling).

Logitech UE9000
Pro: Listen trough Funktion; aptX Codec, Hardcase für Transport, Kabelfernbedienung, aktive Geräuschunterdrückung

Contra: Gewicht zu hoch; die Ohrmuscheln tragen in der Breite zudem sehr stark auf; Klang OK, aber nichts Weltbewegendes

Parrot Zik
Pro: aktive Geräuschunterdrückung (die wohl Beste bis dahin (auch laut anderen Tests im Netz)); Touchbedienung, Design (ist natürlich Geschmackssache und deswegen rein subjektiv); wechselbarer Akku; NFC für Kopplung; tolle Einstellungen in der Software

Contra: Verbindung der beiden Ohrmuscheln zu schmal (breiter wäre für den Tragekomfort besser); keine Kabelfernbedienung; Hardcase für Transport muss separat gekauft werden; Bluetooth 2.1EDR kein BT4.0

Der Nachfolger Zik 2.0 ist bereits erschienen. Allerdings macht man hier leider viele Fehler:
Nummer 1: kein BT4.0, obwohl bereits Standard – nur BT3.0
Nummer 2: kein aptX, man hat immerhin Apple-Nutzer den AAC Codec gegönnt
Nummer 3: kürzere Akkulaufzeit

Sony MDR-10RBT
Pro: sehr leicht! Dadurch super zu tragen; aptX Codec; NFC; Kabelfernbedienung? (bin mir nicht mehr sicher)

Contra: keine Geräuschunterdrückung, damit meine ich die Ohrmuscheln selbst. Ich hatte eher das Gefühl, die Verstärken die Umgebungsgeräusche noch.

Philips Fidelio M1BTBL/00
Pro: gute Geräuschunterdrückung der Ohrmuscheln; aptX; sehr guter Klang

Contra: Bedienelemente etwas „billig“; drückt ganz schön auf den Ohren (einziger On-ear Kopfhörer im Test); Kopfhörer spezifische Kabel (er hat zwar Micro-USB und 3,5mm Kopfhörerbuchse, aber die sind nahe am Rand platziert. Sodass normale Kabel nur mit etwas tricksen passen.)

Es gibt bereits einen Nachfolger M2BT. Der hat nun auch NFC.

Harman Kardon BT
Pro: Hervorragender Klang (meines Erachtens bester im Test); aptX

Contra: Passform nicht stufenlos einstellbar (nur zwei feste Bügel)

Auch hier gibt es ein Nachfolgemodell: SOHO Wireless (On-Ear) zusätzlich mit NFC.

Entschieden habe ich mich für den Parrot Zik auf Grund der aktiven Geräuschunterdrückung, Ideal für Zug- und Autofahrten. Nur als Fußgänger kann es nerven, wenn nämlich Wind um die Ohrmuscheln pfeift.
Außerdem finde ich die Touchbedienung sehr geil. Ich habe hier also auf die Klangqualy mit aptX verzichtet. Ein wenig stört es mich manchmal schon. Aber man kann halt nicht alles haben.
Alles in allem wünsche ich mir ein Headset mit BT4.0 LE, Listen trough-Funktion, aptX, NFC, wechselbarem Akku und Touchbedienung mit der Funktion alle Einstellungen intern zu speichern. Extra Taste am Gerät zum de-/aktivieren von ANC (active noise canceling) sowie einer Taste für Listen trough.
Der Bang & Olufsen BeoPlay H8 kommt allen bisher am nächsten, hat aber leider auch einen krassen Preis.
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am 13. Dezember 2013
Als nach einiger Zeit auf meinem Headset am PC nur noch mono zu hören war,mussten neue Kopfhörer her und sie mussten endlich Kabellos sein. Nicht das der Gedanke mir vorher schon gekommen ist Kabellose Kopfhörer zu kaufen, allerdings war mein Headset das bequemste und komfortabelste was ich je hatte, was von immenser Wichtigkeit ist, wenn man die Dinger fast den ganzen Tag trägt. Ausserdem neigen Funkkopfhörer zu allerlei Nachteilen, wie hohen Batterieverbauch, Nutzung nur mit einem Gerät oder Wiederaufladung nur bei eingeschaltetem PC. Für unterwegs habe ich die normalen Stöpsel genutzt, obwohl ich die eingetlich nicht mag(noch schlimmer In-Ears). Ich höre liebend gerne Musik den ganzen Tag und ich habe in meinem Leben schon zig Kopfhörer besessen und die meisten endeten mit einem Kabelbruch. Für mich sind Kabel am Körper ungefähr so störend wie Gibsverbände und der Verschleiss von billigen wie teueren Kopfhörern war immens. Wenn es vor 10 Jahren schon gute Bluetooth Kopfhörer gegeben hätte, ich hätte mir eine Menge Geld sparen können.

Wie man merkt ist für mich Bluetooth das Wichtigste überhaupt hier, aber nach Sennheisern kann man nicht einfach schlecht klingende Kopfhörer kaufen und damit zufrieden sein. Der Klang der UE9000 ist mit der Beste, den ich je gehört habe. Bei akitven noise-canceling und qualitativ einwandfreien Input kommt wieder richtig Freude beim Hören auf. Ja man merkt sofort wenn man MP3s minderwertiger Qualität in der Playlist hat. Das die UE nicht die aller aller aller besten Kopfhörer für den möchtegern-audiophilen Hipster mit seiner Vinylsammlung sind, kann man getrost zugeben. Es sind halt keine zig Tausend € Studiokopfhörer, sondern alltagsgebräuchliche UEs die einen praktisch durch lärmende Bahnfahrten bringen und trotzdem Höregenuss satt geben.

Passiv betrieben mit dem mitgelieferten Kabel ist der Klang etwas schwächer, da a)noise-cancelling fehlt und b) der Bass etwas leiser wird. Das Problem mit den UEs ist nicht, dass der Sound schlecht mit dem Kabel ist, es ist das Problem, dass man diese Kabel nicht benutzen will und die UEs einen daran erinner sobald der Stecker drin ist. Ja maan könnte das Kabel benutzen und ich hatte extra auf so ein Feature geachtet beim Kauf eines Bluetooth Kopfhörers, aber am Ende ist sowhol der Betrieb mit Klinkenkabel, als auch die Wiederaufladung über Kabel bei gleichzeitigen Aufsitzen nicht gerade angenehm. Es ist nicht unbequem, aber dieser Kopfhörer schreit danach ohne Kabel benutzt zu werden.

Das Bluetooth Pairing und Connecten funktioniert bisher anstandslos. Ob über Iphone, Laptop, integrierten oder externen BT Dongle es funktioniert. Man merkt hier jedoch leider, dass die UEs primär für Apple Produkte entwurfen worden, bei Windows PCs muss manchmal reconnectet werden, es fühlt sich da fummeliger und weniger einfach an. Die Reichweite der Bluetoothverbindung ist stark abhängig von der Qualität der Bluetooth Dongles, deren Aufstellung und die dicke der Wände. 10 Meter sollten jedoch meist drin sein, und so kann man bequem die Wohnung putzen und immer noch hören ohne Qualitätsverlust.

Zuerst war ich etwas skeptisch, dass die Kopfhörer bei mir auf Schläfen und Kiefer drücken würden, und dadurch altebekannte Kopfschmerzen wieder auftreten. Jedoch ist der Halt durch den Druck genau richtig und auch ein großer Kopf wie der meiner kann diese Kopfhörer Stundenlang tragen ohne Probleme. Klar ist, mit 330 gramm Gewicht und dem Preis, will man die UEs nicht vom Kopf verlieren, nur weil man sich mal nach vorne beugt. Einzig das Gewicht könnte für zierlichere Menschen ein Problem sein.

Das Ultimate Ears hier mit reichlich Metall gearbeitet hat, macht sich halt bemerkbar, führt aber auch zu einem, wie ich finde, klasse Design. Gerade auch hier punktet der UE9000 klar vor der Konkurrenz, die auch allesamt einer gründlichen Untersuchung unterzogen worden. Über die überteuerten Plasitk Beats muss man eh kein Wort verlieren außer "furchtbar". Parrot Ziks mögen ein paar interessante Features haben, sehen aber albern aus und klingen schlechter. Währen Sennheiser und Sony dem klassischen schwarzen Plastikdesign folgen, auch wenn sie klanglich und auch sonst ziemlich gut sind. Die UE kann jeder tragen(ausser man braucht farblich abgestimme Beats zu den Klamotten, darüber geht natürlich nichts...) und muss sich nicht schief angeschaut fühlen, als würde man einen Papageien auf dem Kopf tragen(durachaus der Fall bei einigen dieser extrem bunten und überstylischen Kopfhörern). Außerdem schützen sie die Ohren auch effektiv vor der Winterkälte.

Im Lieferumfang sind noch eine Tasche, Klinkenkabel mit Stecker auf große Klinke, USB Ladekabel mit Steckdosenadapter und ein Reinigungstuch. Platzsparend ist die Tasche nicht, aber man kann sich auch gute In-Ears kaufen, wenn Platz ein wichtiges Kriterium sein soll.

Also sind die UE9000 die perfekten Kopfhörer? Nein sicherlich nicht. Die Freisprechfunktion ist eher ein Witz, wer erwartet mit einem außen am Kopfhörer angebrachten Mikro, das meilenweit weg vom Mund ist, draussen im Verkehr, sich verständigen zu können, liegt weit daneben. Denn dass kann man zwar auch mit anderen Freisprechfunktionen kaum, bei den UEs allerdings noch schlechter, dank miesen Codecs und dem Mikro. Es ist ein Gimmick und ich hätte mir lieber reine Kopfhörer gewünscht, als diese halbgare Idee. Zum telefonieren wird wieder das Smartphone in die Hand genommen, das verwirrt auch die Mitmenschen weniger, wenn man nicht auf einmal scheinbar grundlos anfängt mit sich selbst zu reden. Die Kabel sind gut für den Notfall, das war es auch schon dafür, ein paar mal benutzt, jetzt wird immer drarauf geachtet, dass die UE voll geladen sind. Gewicht kann ein Problem sein beim Tragen, aber mit 330 Gramm will man die Kopfhörer auch nie fallen lassen. Bluetoothverbindung zu Windows PCs könnte verbessert werden, mal schauen ob Microdoof für so etwas ein Auge hat, das Problem liegt aber eher weniger an den UEs. Die Bedienelemente sind allesfalls funktional, da könnte ruhig etwas mehr Entwicklung reingesteckt werden, umd auch wirklich das feeling eines Premiumproduktes zu bekommen. Für geschlossene Kopfhörer ist die Lärmentwicklung nach außen durch die UEs recht groß, allerdings kann man auch recht leise Musik hören und trtozdem von der Außenwelt wenig mitbekommen. Und trotz gutem Looks und hoher Bequemlichkeit, könnte das Kopfpolster etwas weniger minimalistisch ausfallen. Ersatzakkus wären auch eine tolle Idee und Geldquelle, aber darauf scheint bisher nur Sennheiser zu kommen.
Die UEs sind besser als die Konkurrenz der Bluetooth-Ohrumschliessenden-geschlossenen Kopfhörer - momentan. Wer nicht unbedingt jetzt sofort neue Kopfhörer braucht, weil mal wieder ein Kabel brach, der kann getrost noch ein bisschen warten. Gute Bluetooth Kopfhörer kommen erst jetzt richtig auf den Markt. Und ich bin mir sicher, dass viele Verbesserungen schon demnächst wieder einfliessen und ein besserer Bluetooth Kopfhörer auf den Markt kommt. Den Kauf habe ich trotzdem nicht bereut, die UEs sind einfach 5-Sterne-gut als Gesamtpaket. Ein Kopfhörer für alle Systeme auf denen ich Ton benötige und Kabellos, dass ist eine echte Lebensqualiätsverbesserung, die ich nie mehr missen möchte. Die kleinen Monster, die in meiner Tasche imnmer Knoten in meine Kopfhörer geflochten haben, sind verschwunden und der Kabelalbtraum hat ein Ende.
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