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Kundenrezensionen

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Den ersten Filter habe ich seit sieben Wochen in Gebrauch. Pro Tag verwende ich ca. zwei Liter Filterwasser; etwa hundert Liter habe ich also bis jetzt gefiltert. Zwei Monate bzw. 200 Liter gefiltertes Wasser sind für einen Filter angegeben.
Die PearlCo-Wasserfilter stehen im Vergleich zu den bisher von mir verwendeten Brita-Filtern, welche pro Filter für hundert Liter und maximal vier Wochen Verwendung angegeben sind.
Ich muss gestehen, dass ich etwas skeptisch war, doch bis jetzt ist das gefilterte Wasser des PearlCo noch tadellos. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich in einer Gegend mit sehr weichem Wasser (Härtegrad 4) wohne.
Ich beurteile als Teetrinkerin den Tee. Schwarzer Tee reagiert empfindlich auf Wasser. Bei nicht geeignetem Wasser verfärbt er sich kurz nach dem Aufbrühen bereits dunkel, bläulich, flockt aus, wird trübe. Es entstehen Schlieren auf der Teeoberfläche, die sich in Tassen und Kannen absetzen, auch auf den Zähnen. Der Geschmack verändert sich dementsprechend in Richtung Gerbsäure. Im Grunde kann man die Qualität eines Tees gar nicht beurteilen, wenn das zum Teekochen benutzte Wasser nicht geeignet ist. Bei besserem Wasser setzt dieses Ausflocken und Nachdunkeln später ein, bei sehr gutem Wasser tritt es zumindest nicht in der Zeit auf, die man braucht, gemächlich eine Kanne Tee zu leeren.
Guter Tee hat dann eine je nach Typ entsprechende klare Farbe von Gelb-Orange bis Dunkelrot. Er hat weder Schlieren auf der Oberfläche noch hinterlässt er sie in Kannen und Tassen.
Beim Filter des Marktführers stellte ich stets eine kontinuierliche Geschmacksänderung im Verlauf des Gebrauchs fest. Ein frischer Filter erbrachte einen klaren Tee mit etwas strengem, aber nicht so aromatischem Geschmack. Das änderte sich nach einigen Tagen, dann wurde der Geschmack runder und besser. Gegen Ende der Filtergebrauchszeit von vier Wochen dunkelte der Tee vermehrt. Bei hartem Wasser habe ich auch schon mal einen Filter nach drei Wochen auswechseln müssen. Die Filtermenge von hundert Litern habe ich in vier Wochen nie erreicht.
Beim PearlCo waren die augenblicklich von mir verwendeten Sorten Assam und Kenia von Anfang an tiefer in der Farbe. Der Geschmack war weicher, milder, sehr rund. Ich erwartete deshalb ein Nachlassen des Filters, eine Änderung des Filterwassers, was aber bis jetzt nach sieben Wochen nicht eingetreten ist. Von daher kann ich schon jetzt sagen, dass der PearlCo Wasserfilter den Kauf auf jeden Fall lohnt. Er ist wesentlich preiswerter und bringt ein wirklich gutes Ergebnis. Tatsächlich schmeckt mir der Tee mit dem Wasser vom PearlCo-Filter besser als der mit dem Wasser des Marktführer-Filters gekochte.
Selbst wenn jemand sehr hartes Leitungswasser zur Verfügung hat, dürfte er mit einem PearlCo-Filter einige Wochen lang glücklich sein – zu einem erheblich günstigeren Preis.
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TOP 100 REZENSENTam 10. November 2013
Ich verwende jetzt seit einem Jahr das Brita Maxtra Pack 12 und habe auch die Wirkung in Bezug auf die Entkalkungsleistung nachgemessen (siehe meine Rezension bei diesem Produkt). Jetzt war das Jahrespack verbraucht und das Kalktestmess-Set liegt auch noch rum... Also auf! Und einmal die "Konkurrenz" nachmessen:

Kosten:
Brita verlangt etwa 48 Euro für 12 Kartuschen => 48 Euro pro Jahr / 4 Euro pro Kartusche (Tipp: das 12er Set mit Kanne kostet nur 2 Euro mehr)
Dieses System hier kostet 38 Euro für 15 Kartuschen => 30 Euro pro Jahr / 2,5 Euro pro Kartusche.

Wozu Entkalken?

Früher hatte ich die Überzeugung, die Kaffeemaschine mit Leitungswasser zu füttern und später einfach zu entkalken. Nachdem ich aber schon mehrmals an dem Teil reparieren "durfte", habe ich mich zwangsläufig in den einschlägigen Foren informiert. Es ist offensichtlich: Kalk schädigt einfach das Maschinchen. Und Entkalken ist auch nicht billig (ausser bei den Geräten, die mit Zitronensäure entkalkt werden können).

Die Brita Filter schlagen sich ganz gut (auf jeden Fall billiger als die Originalteile für Kaffeemaschinen). Das bewährte Kalkmess Set kommt wieder zum Einsatz:

Mein Leitungswasser (aus dem Hahn) hat etwa 10° dH (je höher, desto schlechter. "10" entspricht etwa 10mg Kalk pro Wasser - das ist stark vereinfacht, Wikipedia gibt genauere Informationen). Bis "7°dH" gilt Wasser als WEICH, ab "21°dH" als HART.
-meine Stadtwerke sagen, es wären 8,9°dH - also rechnen wir mal mit einer Ungenauigkeit von rund einem Härtegrad meiner Messung.

Das Ergebnis des ersten Monats - ähnelt verblüffend der Brita Messung:

Nach der ersten Füllung: 0° dH (also keine Härte messbar)
Nach 10x Füllen: 2,5° dH
Nach 15x Füllen: 3,0° dH
Nach 25x Füllen: 3,5° dH
Nach 35x Füllen: 4,5° dH

Die erscheint tendenziell etwas effektiver als das Originalprodukt. Aber: Der Messfehler dieser Methode (Umschlagen der Farbe der Probe nach einer bestimmten Anzahl Tropfen Testflüssigkeit) beträgt etwa rund 1° dH (einige Messungen habe ich wiederholt mit einfacher und doppelter Messgenauigkeit = doppelte Wassermenge/Testflüssigkeitsmenge).

Summa Summarum: Aufs reine Entkalken bezogen bin ich der Meinung, die Unimax KLartuschen sind dem Original ebenbürtig. Ich kann aber keine Aussagen zur Filterung anderer Stoffe und die Freiheit von Keimen nach dem Filtern machen. Da bei mir dieses Wasser nur zum Betreiben der Kaffeemaschine verwendet wird, ist Keimfreiheit nicht mein primärer Fokus (der Durchlauferhitzer wird die meisten Keime sowieso abtöten).

Es folgen die Tipps, die ich auch im ursprünglichen Artikel gegeben habe:

1. Tipp: je nach Variante der verwendeten Kanne: Das Display auf der Kanne misst nur die abgelaufene Zeit (nach dem Kartuschenwechsel), nicht den tatsächlichen "Verbrauch" des Filters.

2. Tipp: Die originalen (Einbau)Filter der Kaffeemaschinenhersteller sind nicht billig und lassen auch sehr schnell in ihrer Filterwirkung nach.

3. Tipp: Die Kaffeemaschine nicht auf "Härte 0" stellen. Lieber auf "1-2". Dann werden ab und zu trotzdem Entkalkungsvorgänge gestartet und hier bin ich der Meinung "lieber einmal zuviel als zu wenig entkalkt".

4. Tipp: Wenn Ihr Härtegrad sehr stark von meinem abweicht (Google: "IHR_ORTSNAME" Wasser Härtegrad"), können sie sich auch ein Härtemess Set z.B. FILTRASOFT Wasserhärte Testset 2x 15 ml bestellen, um eigene Zahlen zu ermitteln.

5. Tipp: Falls Ihre Maschine mit Zitronensäure entkalkt werden kann (unbedingt vorher klären!), ist das die billigste und gesündeste Lösung - Zitronensäure wird auch in Limonade verwendet und ist ungiftig, was man nicht von allen anderen Mitteln behaupten kann. Aber unbedingt vorher in den einschlägigen Foren klären!!! Manche Heizelemente mögen das nicht!!!
In dem Fall: Man kann Entkalkerlösungen auch in grösseren Mengen zum Selbstmischen kaufen und dadurch die Kosten sehr stark senken. Suchen Sie einfach nach einem Forum, das sich mit ihrer Marke beschäftigt (Google "Forum MEINE_KAFFEMASCHINE entkalken") z.B. alternativ für Maschinen, die mit Amidosulfonsäure entkalkt werden hilft eilfix Entkalker Pulver, 1 kg - Hochkonzentrat - 1 Dose .

6. Tipp: Den Wasserbehälter der Kaffemaschine und auch des Wasserfilters regelmässig (wenn möglich in der Spülmaschine, oder mit Gebissreiniger Tabletten) reinigen. Niemand will eine "Algenzucht mit angeschlossener Kaffemaschine" haben.

Bemerkung: ich habe mich bewusst nur auf die Entkalkungswirkung beschränkt. Auch sollte man aus hygienischen Gründen das Wechseln der Kartusche nicht zu lange aufschieben (deswegen wohl auch der 30 Tage Timer)...

Falls diese Rezension hilfreich war, würde ich mich (auch über korrigierende Kommentare und) eine positive Bewertung freuen.
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am 24. Juni 2014
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gemessen an den teuren Britta Maxtra Filtern hervorragend. Die Filterleistung bei Kalk ist deutlich besser. Wir haben hier ein extrem hartes, kalkhaltiges Wasser. Bei einem 2 Personenhaushalt gibt der Britta Maxtra nach 5-7 Tagen auf und es zeigt sich wieder Kalk im Wasserkocher. Der PearlCo schafft als Einzelfilter 10-14 Tage. Wenn man allerdings 2 Behälter mit 2 Filtern benutzt und einen gebrauchen Filter der schon ca. 10 Tage gelaufen ist als VORFILTER für das Gefäß mit einem neuen Filter benutzt, verlängert sich die Laufzeit erstaunlicherweise auf nahezu ein Monat. Die Dichtigkeit in der Mulde eines Britta Gefäßes ist sehr gut, das Entfernen des verbrauchten Filters funktioniert durch die beiden Griffmulden bei PearlCo leichter. Bei Britta reisst da gerne der Kunststoffring ab. Wir haben hier komplett auf PearlCo UNIMAX umgestellt und Filtern jetzt zum halben Maxtra-Preis.
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Ich verweise auf meine Rezension zu
PearlCo UNIMAX Wasserfilter Kartuschen Pack 12 (kompatibel mit BRITA Maxtra)
vom 20. Januar 2013 mit dazugehörigen Fotos über meinen eigenen Test.

Dass ich die Filter wieder gekauft habe, wenn auch in anderer Menge, sagt ja schon, dass ich sehr zufrieden mit diesen Filtern bin. Ich teile die bestellten Filter übrigens stets mit einem Freund, der ebenfalls super zufrieden ist.
Tee schmeckt vorzüglich mit dem mit PearlCo gefilterten Wasser. Die Kartuschen passen auch in meinen alten Brita-Wasserfilter (allerdings den preiswerteren aus Kunststoff), den mein Freund geerbt hat, als ich den PearlCo-Filter kaufte.
Und weiterhin kann man damit mehr Wasser filtern als mit dem vergleichbaren Brita-Filter.
Man muss aber ausprobieren, wie sich die Wasserqualität hält, denn sie ist ja auch abhängig von der örtlichen Wasserhärte.
Und sollte mal ein Filter wirklich nicht halten, was er verspricht - das ist mir mit einem PearlCo-Filter bis jetzt noch nicht, mit einem Brita-Filter aber schon mal passiert - dann muss man ihn eben reklamieren. Fehler können überall mal vorkommen.

Ich kann die preiswerten PearlCo Filter nur empfehlen.
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TOP 100 REZENSENTam 11. November 2013
Ich verwende jetzt seit einem Jahr das Brita Maxtra Pack 12 und habe auch die Wirkung in Bezug auf die Entkalkungsleistung nachgemessen (siehe meine Rezension bei diesem Produkt). Jetzt war das Jahrespack verbraucht und das Kalktestmess-Set liegt auch noch rum... Also auf! Und einmal die "Konkurrenz" nachmessen:

Kosten:
Brita verlangt etwa 48 Euro für 12 Kartuschen => 48 Euro pro Jahr / 4 Euro pro Kartusche (Tipp: das 12er Set mit Kanne kostet nur 2 Euro mehr)
Dieses System hier kostet 38 Euro für 15 Kartuschen => 30 Euro pro Jahr / 2,5 Euro pro Kartusche (ich beziehe mich auf das 15er Set!)

Wozu Entkalken?

Früher hatte ich die Überzeugung, die Kaffeemaschine mit Leitungswasser zu füttern und später einfach zu entkalken. Nachdem ich aber schon mehrmals an dem Teil reparieren "durfte", habe ich mich zwangsläufig in den einschlägigen Foren informiert. Es ist offensichtlich: Kalk schädigt einfach das Maschinchen. Und Entkalken ist auch nicht billig (ausser bei den Geräten, die mit Zitronensäure entkalkt werden können).

Die Brita Filter schlagen sich ganz gut (auf jeden Fall billiger als die Originalteile für Kaffeemaschinen). Das bewährte Kalkmess Set kommt wieder zum Einsatz:

Mein Leitungswasser (aus dem Hahn) hat etwa 10° dH (je höher, desto schlechter. "10" entspricht etwa 10mg Kalk pro Wasser - das ist stark vereinfacht, Wikipedia gibt genauere Informationen). Bis "7°dH" gilt Wasser als WEICH, ab "21°dH" als HART.
-meine Stadtwerke sagen, es wären 8,9°dH - also rechnen wir mal mit einer Ungenauigkeit von rund einem Härtegrad meiner Messung.

Das Ergebnis des ersten Monats - ähnelt verblüffend der Brita Messung:

Nach der ersten Füllung: 0° dH (also keine Härte messbar)
Nach 10x Füllen: 2,5° dH
Nach 15x Füllen: 3,0° dH
Nach 25x Füllen: 3,5° dH
Nach 35x Füllen: 4,5° dH

Die erscheint tendenziell etwas effektiver als das Originalprodukt. Aber: Der Messfehler dieser Methode (Umschlagen der Farbe der Probe nach einer bestimmten Anzahl Tropfen Testflüssigkeit) beträgt etwa rund 1° dH (einige Messungen habe ich wiederholt mit einfacher und doppelter Messgenauigkeit = doppelte Wassermenge/Testflüssigkeitsmenge).

Summa Summarum: Aufs reine Entkalken bezogen bin ich der Meinung, die Unimax KLartuschen sind dem Original ebenbürtig. Ich kann aber keine Aussagen zur Filterung anderer Stoffe und die Freiheit von Keimen nach dem Filtern machen. Da bei mir dieses Wasser nur zum Betreiben der Kaffeemaschine verwendet wird, ist Keimfreiheit nicht mein primärer Fokus (der Durchlauferhitzer wird die meisten Keime sowieso abtöten).

Es folgen die Tipps, die ich auch im ursprünglichen Artikel gegeben habe:

1. Tipp: je nach Variante der verwendeten Kanne: Das Display auf der Kanne misst nur die abgelaufene Zeit (nach dem Kartuschenwechsel), nicht den tatsächlichen "Verbrauch" des Filters.

2. Tipp: Die originalen (Einbau)Filter der Kaffeemaschinenhersteller sind nicht billig und lassen auch sehr schnell in ihrer Filterwirkung nach.

3. Tipp: Die Kaffeemaschine nicht auf "Härte 0" stellen. Lieber auf "1-2". Dann werden ab und zu trotzdem Entkalkungsvorgänge gestartet und hier bin ich der Meinung "lieber einmal zuviel als zu wenig entkalkt".

4. Tipp: Wenn Ihr Härtegrad sehr stark von meinem abweicht (Google: "IHR_ORTSNAME" Wasser Härtegrad"), können sie sich auch ein Härtemess Set z.B. FILTRASOFT Wasserhärte Testset 2x 15 ml bestellen, um eigene Zahlen zu ermitteln.

5. Tipp: Falls Ihre Maschine mit Zitronensäure entkalkt werden kann (unbedingt vorher klären!), ist das die billigste und gesündeste Lösung - Zitronensäure wird auch in Limonade verwendet und ist ungiftig, was man nicht von allen anderen Mitteln behaupten kann. Aber unbedingt vorher in den einschlägigen Foren klären!!! Manche Heizelemente mögen das nicht!!!
In dem Fall: Man kann Entkalkerlösungen auch in grösseren Mengen zum Selbstmischen kaufen und dadurch die Kosten sehr stark senken. Suchen Sie einfach nach einem Forum, das sich mit ihrer Marke beschäftigt (Google "Forum MEINE_KAFFEMASCHINE entkalken") z.B. für Maschinen, die mit Amidosulfonsäure entkalkt werden hilft eilfix Entkalker Pulver, 1 kg - Hochkonzentrat - 1 Dose .

6. Tipp: Den Wasserbehälter der Kaffemaschine und auch des Wasserfilters regelmässig (wenn möglich in der Spülmaschine, oder mit Gebissreiniger Tabletten) reinigen. Niemand will eine "Algenzucht mit angeschlossener Kaffemaschine" haben.

Bemerkung: ich habe mich bewusst nur auf die Entkalkungswirkung beschränkt. Auch sollte man aus hygienischen Gründen das Wechseln der Kartusche nicht zu lange aufschieben (deswegen wohl auch der 30 Tage Timer)...

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33 Kommentare| 112 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 11. November 2013
Ich verwende jetzt seit einem Jahr das Brita Maxtra Pack 12 und habe auch die Wirkung in Bezug auf die Entkalkungsleistung nachgemessen (siehe meine Rezension bei diesem Produkt). Jetzt war das Jahrespack verbraucht und das Kalktestmess-Set liegt auch noch rum... Also auf! Und einmal die "Konkurrenz" nachmessen:

Kosten:
Brita verlangt etwa 48 Euro für 12 Kartuschen => 48 Euro pro Jahr / 4 Euro pro Kartusche (Tipp: das 12er Set mit Kanne kostet nur 2 Euro mehr)
Dieses System hier kostet 38 Euro für 15 Kartuschen => 30 Euro pro Jahr / 2,5 Euro pro Kartusche (ich beziehe mich auf das 15er Set!)

Wozu Entkalken?

Früher hatte ich die Überzeugung, die Kaffeemaschine mit Leitungswasser zu füttern und später einfach zu entkalken. Nachdem ich aber schon mehrmals an dem Teil reparieren "durfte", habe ich mich zwangsläufig in den einschlägigen Foren informiert. Es ist offensichtlich: Kalk schädigt einfach das Maschinchen. Und Entkalken ist auch nicht billig (ausser bei den Geräten, die mit Zitronensäure entkalkt werden können).

Die Brita Filter schlagen sich ganz gut (auf jeden Fall billiger als die Originalteile für Kaffeemaschinen). Das bewährte Kalkmess Set kommt wieder zum Einsatz:

Mein Leitungswasser (aus dem Hahn) hat etwa 10° dH (je höher, desto schlechter. "10" entspricht etwa 10mg Kalk pro Wasser - das ist stark vereinfacht, Wikipedia gibt genauere Informationen). Bis "7°dH" gilt Wasser als WEICH, ab "21°dH" als HART.
-meine Stadtwerke sagen, es wären 8,9°dH - also rechnen wir mal mit einer Ungenauigkeit von rund einem Härtegrad meiner Messung.

Das Ergebnis des ersten Monats - ähnelt verblüffend der Brita Messung:

Nach der ersten Füllung: 0° dH (also keine Härte messbar)
Nach 10x Füllen: 2,5° dH
Nach 15x Füllen: 3,0° dH
Nach 25x Füllen: 3,5° dH
Nach 35x Füllen: 4,5° dH

Die erscheint tendenziell etwas effektiver als das Originalprodukt. Aber: Der Messfehler dieser Methode (Umschlagen der Farbe der Probe nach einer bestimmten Anzahl Tropfen Testflüssigkeit) beträgt etwa rund 1° dH (einige Messungen habe ich wiederholt mit einfacher und doppelter Messgenauigkeit = doppelte Wassermenge/Testflüssigkeitsmenge).

Summa Summarum: Aufs reine Entkalken bezogen bin ich der Meinung, die Unimax KLartuschen sind dem Original ebenbürtig. Ich kann aber keine Aussagen zur Filterung anderer Stoffe und die Freiheit von Keimen nach dem Filtern machen. Da bei mir dieses Wasser nur zum Betreiben der Kaffeemaschine verwendet wird, ist Keimfreiheit nicht mein primärer Fokus (der Durchlauferhitzer wird die meisten Keime sowieso abtöten).

Es folgen die Tipps, die ich auch im ursprünglichen Artikel gegeben habe:

1. Tipp: je nach Variante der verwendeten Kanne: Das Display auf der Kanne misst nur die abgelaufene Zeit (nach dem Kartuschenwechsel), nicht den tatsächlichen "Verbrauch" des Filters.

2. Tipp: Die originalen (Einbau)Filter der Kaffeemaschinenhersteller sind nicht billig und lassen auch sehr schnell in ihrer Filterwirkung nach.

3. Tipp: Die Kaffeemaschine nicht auf "Härte 0" stellen. Lieber auf "1-2". Dann werden ab und zu trotzdem Entkalkungsvorgänge gestartet und hier bin ich der Meinung "lieber einmal zuviel als zu wenig entkalkt".

4. Tipp: Wenn Ihr Härtegrad sehr stark von meinem abweicht (Google: "IHR_ORTSNAME" Wasser Härtegrad"), können sie sich auch ein Härtemess Set z.B. FILTRASOFT Wasserhärte Testset 2x 15 ml bestellen, um eigene Zahlen zu ermitteln.

5. Tipp: Falls Ihre Maschine mit Zitronensäure entkalkt werden kann (unbedingt vorher klären!), ist das die billigste und gesündeste Lösung - Zitronensäure wird auch in Limonade verwendet und ist ungiftig, was man nicht von allen anderen Mitteln behaupten kann. Aber unbedingt vorher in den einschlägigen Foren klären!!! Manche Heizelemente mögen das nicht!!!
In dem Fall: Man kann Entkalkerlösungen auch in grösseren Mengen zum Selbstmischen kaufen und dadurch die Kosten sehr stark senken. Suchen Sie einfach nach einem Forum, das sich mit ihrer Marke beschäftigt (Google "Forum MEINE_KAFFEMASCHINE entkalken") z.B. alternativ für Maschinen, die mit Amidosulfonsäure entkalkt werden hilft eilfix Entkalker Pulver, 1 kg - Hochkonzentrat - 1 Dose

6. Tipp: Den Wasserbehälter der Kaffemaschine und auch des Wasserfilters regelmässig (wenn möglich in der Spülmaschine, oder mit Gebissreiniger Tabletten) reinigen. Niemand will eine "Algenzucht mit angeschlossener Kaffemaschine" haben.

Bemerkung: ich habe mich bewusst nur auf die Entkalkungswirkung beschränkt. Auch sollte man aus hygienischen Gründen das Wechseln der Kartusche nicht zu lange aufschieben (deswegen wohl auch der 30 Tage Timer)...

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am 8. Januar 2013
Bin sehr zufrieden, gleichzusetzen mit dem Original. Werde ich das nächste mal wieder kaufen. Es ist gut, dass man nicht nur auf Originalteile angewiesen ist. Toller Preis.
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am 20. August 2013
Auf der Suche nach einer preiswerten Alternative fand ich hier bei amazon diese Filterkartuschen. Hatte vorher auch schon einmal die Eigenmarke von Rossmann ausprobiert. Die waren auch nicht schlecht, aber diese Kartuschen hier, machen das Wasser noch weicher, als die original Filter von Britta. Das bilde ich mir auch nicht ein, weil mein Freund nichts davon wusste und plötzlich meinte, das Wasser würde noch weicher als sonst schmecken. Von daher kann ich dieses Produkt nur wärmstens weiterempfehlen.
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am 23. März 2016
Filtertest, zwei Kannen. 4 Wochen. Je gleiche Menge an Wasserdurchlauf.

Wasserhärte ungefiltert: 25°dH

Wasserhärte Pearl am Anfang: 0°dH
Wasserhärte Maxtra am Anfang: 0°dH

Wasserhärte Pearl am Ende: 25°dH
Wasserhärte Maxtra am Ende: 15°dH

Pearl definitiv der Verlierer, wie auch schon das Produkt von ClaroSwiss, welches noch früher den Geist aufgegeben hat (nach 2 Wochen).

Das war mein letzter Versuch mit Fremdfabrikaten. Ab jetzt gibt es wirklich nur noch Brita Originalfilter.

Den Brita Filter nutze ich jetzt noch weitere zwei Wochen, bis es nicht mehr geht, aber das "Billigprodukt" muss ich jetzt schon wechseln

Leider weiß ich nicht, ab wann der Pearl schon nicht mehr gefiltert hatte, da ich keine Zwischenprobe gezogen habe.

Ich bin nicht davon ausgegangen, dass diese Filter so schlecht sind aufgrund einiger Rezensionen hier ...
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am 22. Mai 2013
Wie ich schon zu der 3er Packung geschrieben habe, sind diese Kartuschen definitiv nicht schlechter als die originalen, halten genauso lang, wenn nicht länger. Darum haben wir beim zweiten Mal gleich 15 bestellt.
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