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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Januar 2013
Antwan Patton aka „Big Boi“ bleibt mit seinem zweiten Soloalbum zwar mit einem Bein in Atlanta, verlässt sich aber gleichzeitig nicht mehr auf Formeln, die die Supergroup Outkast einst zum Aushängeschild von „Stankonia“ und des gesamten Südens der Staaten machte.

Vermutlich könnte der Mann mit den stets schrillen Klamotten immer noch ohne Probleme tonnenweise Songs raus hauen, welche den Stil und Sound von „ATLiens“ und „Aquemini“ weitertragen würden. Auf der anderen Seite hat sich der selbsternannte Sohn von „Chico Dusty“ schon beim Vorgänger, der vor zwei Jahren erschien, sehr lange Zeit gelassen und sich gleichzeitig bei der Soundfindung extrem schwergetan. Der 6-fache Grammy-Gewinner muss eigentlich niemandem mehr erklären, wer er ist und woher er kommt. Zu groß war der Einfluss, den er zusammen mit „Andre 3000“ in den Neunziger Jahren auf die Hip-Hop Welt nahm. Und während sein ehemaliger Partner nur noch hin und wieder mit Features auf anderen Alben glänzt und sich offensichtlich mehr um seine Schauspielkarriere kümmert, fährt Patton halt den Caddy alleine aus der Garage und sammelt illustre Gäste wie beispielsweise das Indie-Pop Duo „Phantogram“ , A$AP Rocky, Killer Mike und Little Dragon am Straßenrand auf, um mit ihnen gemeinsam durchzudrehen und auf wilde Fahrt zu gehen!

Zu Beginn hört sich das ganze tatsächlich noch stark nach Outkast an, „Apple of my Eye“ ist schon sehr groovig und irgendwie auch lustig. Doch Antwan verlässt danach den geraden Weg und spielt lieber mit seinen Produzenten freudig an den Boards und baut mit „CPU“ gleich mal eine neue, sehr harmonische Hymne, die seinen Hang zu modernem Elektro-Pop deutlich macht. Ohne Frage haben sein Flow und seine Texte nicht an Glanz verloren, die Heimat Georgia und die Familie werden immer wieder eingebunden und spätestens als er uns „Mama told me“ mit Kelly Rowland um die Ohren haut sind die Hände in der Luft und wir stellen auf Kopfnicker-Modus um. Neben dem Clubbanger „In the A“, auf dem die „ATL-Homies“ Ludacris und T.I. zu deftigen Bässen auch mal auf den Putz hauen dürfen, ist als weiterer Höhepunkt mit Sicherheit noch die Ballade „Tremendous Damage“ hervorzuheben! Mehr Soul geht nun wirklich nicht und mit Bosko, einem Sänger mit ghanaischen Wurzeln, hat Patton den richtigen Partner für ein Lied gewählt, welches eine alltägliche Geschichte erzählt und in dem sein verstorbener Vater ebenfalls eine Rolle spielt.

Etwas verwirrend hingegen sind die blassen Nummern „Raspberries“ und „Descending“, die entweder einfach zu lang, oder zu ziellos wirken und auch dem Hauptdarsteller eher den Wind aus den Segeln nehmen. Hier wurde definitiv zu viel experimentiert, da wären dann Soundbomben im Stile von „Shutterbugg“ wohl die bessere Lösung gewesen um dem Gesamtwerk erneut einen Höchstorden zu verleihen. Trotz allem aber ein weiteres, wirklich interessantes Album welches beweist, dass Big Boi nach wie vor als eine Art Chamäleon im Game bezeichnet werden kann.

Er öffnet sich musikalisch noch ein Stück weiter und ist sich auch nach 27 Platin Auszeichnungen mit Outkast und einem mit Sicherheit gut gefüllten Geldbeutel nicht zu schade der Welt zu zeigen, dass man auch ohne großes Feuerwerk und Spektakel noch mit den großen Gassi gehen kann und sich dabei durchaus auch mal einen Fehltritt erlauben darf!
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Januar 2013
Gehen sie nun getrennte Wege oder nicht? Nachdem das letzte "OutKast" Album (Idlewild) mittlerweile 6 Jahre zurückliegt, verlieren viele Fans des extravaganten Hip Hop Zweigespanns den Glauben an eine neue, gemeinsame Platte. Dabei ist eine Wiedervereinigung scheinbar nicht ausgeschlossen - schenkt man den zuletzt geäußerten Worten von Antwan André Patton Glauben. Bevor es dazu kommt, konzentrieren sich beide jedoch noch auf ihre jeweiligen Soloprojekte. Während Big Boi 2010 bereits mit dem hochklassigen "Sir Lucious Left Foot: The Son of Chico Dusty" den Beweis angetreten ist, daß er durchaus auch allein kann, bleibt André 3000 seine musikalische Antwort bisher noch schuldig. Abgesehen von schauspielerischen Seitensprüngen und vereinzelten Gastauftritten (John Legend, Lloyd, T.I.) steht dieser noch etwas abseits. Sein Kollege hingegen auch als Produzent und Entdecker erfolgreich. So leistet er Newcomerin Janelle Monáe Karriere-Starthilfe, die mit The ArchAndroid (Suites II and III)" ihr Labeldebüt auf Bad Boy Records abliefert. Die Single "Tightrope" nicht nur durch Big Bois Einfluß geprägt, sondern mit einem entsprechenden Gastauftritt gewürdigt.

Und der 37-jährige bleibt umtriebig, zeigt sich sämtlichen Stilrichtungen offen und legt mit "Vicious Lies and Dangerous Rumors" eindrucksvoll nach. Singer/Songwriter Sleepy Brown, das Indie Pop/Electronic Rock Duo "Phantogram", Rapper wie A$AP Rocky, T.I., Killer Mike und Ludacris, sowie die kalifornische Surf/Noise Rock Formation "Wavves" stecken den bunten Rahmen für ein unterhaltsames Hip Hop Album ab. Die Futuristic Funk Nummern (Objectum Sexuality, CPU, Mama told me) sind darauf ebenso enthalten wie roughe Kopfnicker (In the A, Killer Mike). "Shoes for Running" erinnert nicht zuletzt im Refrain an einen Song Marke "MGMT" und unterstreicht die Annäherung an vermeintliche Indieklänge. Gleichermaßen gefühlvoll und melodisch wird es bei langsamen Tracks wie "She hates me" und "Tremendous Damage". Dabei die Features von Kid Cudi und Bosko besonders lobens-/erwähnenswert. Etwas "OutKast" Spirit dann bei "Apple of my eye", das mit seinem eingängigem Refrain und tanzbarem Beat besticht. Genrepuristen könnte der Musikmix bisweilen etwas zu experimentell bzw. elektronisch ausgefallen sein. Wer sich jedoch darauf einlassen kann, erhält ein abwechslungsreiches Wohlfühlalbum, das so wohl nur ein Big Boi (oder André 3000) abliefern kann/darf.

Anspieltipps: "She hates me", "Lines" und "Shoes for running"
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am 20. Januar 2013
Wenngleich sehr experimentell im Gegensatz zum Vorgänger, beweist der outkaster ein weiteres mal sein ungemein gutes Gespür für Beats. Diesmal ein wenig mehr in Richtung Pop und elektronische Klänge, trotzdem ein konsequent durchdachtes Klangbild. Aber auch die representer an die alte Hood, sowie einen Track für den stripclub lässt Big boi nicht vermissen.

Einen Vergleich zum Vorgänger zu ziehen fällt mir fast schwer.
Das Motto hinter der Scheibe hieß laut Big Boi selbst aber auch "einfach mal machen und sehen was dabei rauskommt".
Meiner Meinung nach beschert uns dies einige Überraschungen, jedoch im positiven Sinne.

Wer immer noch auf eine outkast Réunion hofft, kann sich hiermit sehr gut über Wasser halten.
Und der Rest hat einfach so Spaß mit der Platte.
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