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am 21. November 2013
Nachkriegsidylle.

Ein wunderbar umgesetzter "Tom Sawyer" in jeder Beziehung. Anders als das Original angepasst an hiesige Denkart und Gewohnheiten europäischer Jungen und Kinder,
gefühlsvoll eingebettet in die Nöte der Menschen direkt nach dem Krieg und verständlich gemacht auch für jene die diese Jahre geprägt von Hunger und Mangel aller Arten
nicht selber erlebt haben!
Die Kinder sind wunderbar geführt und spielen ihre Rollen so, als wären sie in der Vergangenheit dabei gewesen.
Das verblüfft wenn man die beiden Hauptprotagonisten im Bonus in einer Befragung als Jungs von Heute erlebt und anhört.
Präzise auch Kulisse und Strassen. In einer der letzten Szenen schlafen die beiden Buben zusammen in einem Raum und die Kamera gibt für einen ganz
kleinen Moment einen Blick auf ein Regal neben der Zimmertüre preis. Dort sieht man irgend ein zusammengebautes Spielzeug aus einem Märklin Baukasten.
Wer kennt heutzutage noch so etwas? Aber das es in diesem Film - wenn auch nur ganz kurz für Sekunden - sichtbar gemacht wird, spricht für die Detailgenauigkeit
welche die Macher des Filmes hier an den Tag legen. Ich kann so etwas nicht hochgenug loben bei all den Massenproduktionen heutiger Tage wo es auf solche
Genauigkeiten anscheinend nur noch in den seltensten Fällen ankommt und "Effekte" wichtiger sind.
Dieser Film, nicht nur für Kinder sondern für die ganze Familie zum anschauen, am besten noch mit dem Opa um gegen Rückfragen heutiger Kinder gewappnet zu sein
ist pures Vergnügen und kann nur wärmstens empfohlen werden! Der einzigste Kritikpunkt ist vieleicht bei einige Szenen in denen geflüstert wird ist für all jene
die des österreich/bayrischen nicht so mächtig sind, die Dialoge etwas schwer zu verstehen.
Fünf Sterne in der Bewertung auf jeden Fall.
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am 16. November 2013
Dieser Film war eine absolute Überaschung für mich, der Film bringt einem das Leben in Bayern in der direkten Nachrkriegszeit so ungekünstelt und "real" und einfach "schön" näher, dass man sich an seine eigene Kindheit erinnert fühlt, Parallelen zieht und vergleicht: Wie war eine Kindheit früher im Gegensatz zu heute - oder in meinem Fall vor gut 15 Jahren. Somit ist dieser Film einer der schönsten neuen deutschen Filme die ich bisher gesehen habe! Ich mochte bereits die Neuverfilmung von "Krabat" wegen der gut umgesetzten historischen Darstellung unserer Heimat. Aber trotz vermutlich begrenzterer Mittel als in "Krabat" (in dem z.B. Daniel Brühl eine Hauptrolle spielte) sind die Kulisse und die schauspielerischen Leistungen der jungen Darsteller noch überzeugender. Das ganze ist zudem noch in ein kurzweilige und spannende Geschichte verpackt. Ich hoffe auf mehr Filme von Regisseur Norbert Lechner in der Zukunft.
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am 17. August 2014
Der Krieg ist schon seit drei Jahren aus, aber Mangel herrscht im Sommer 1948 noch immer an allen Dingen des täglichen Bedarfs. Nur über den Schwarzmarkt können sich die Menschen mit dem Nötigen versorgen. Die Zigarette ist die Währung der Zeit.
In einem niederbayerischen Städtchen am Inn lebt der verwaiste Lausbub Thomas Sojer bei der Tante Apollonia und deren bravem Söhnchen Loisl. Die Tante ernährt sich und die Jungen mit Näharbeiten. Anders als sein strebsamer Vetter treibt sich Tom viel draußen herum und beobachtet die Schwarzmarkthändler. Einer der tüchtigsten Hehler ist Josef Achatz, den man jetzt Ami Joe nennt, weil er Geschäfte mit den amerikanischen Besatzungssoldaten macht.
In Bedrängnis gerät Tom, als er Tante Apollonias Nähmaschine kaputt macht. Das nötige Ersatzteil ist selbst am Schwarzmarkt nicht aufzutreiben. Vielleicht weiß Hacke einen Rat. Toms bester Freund ist Bartel Hacker, der ohne Eltern in einem Eisenbahnwaggon lebt, wo er noch immer auf die Rückkehr seines Vaters aus der Kriegsgefangenschaft wartet. Tom und Hacke stellen zusammen eine Menge Blödsinn an. Bei den Erwachsenen schauen sie sich auch kleine Gaunereien ab. Für eine neue Nähmaschine reicht das aber niemals, was man damit verdienen kann.
Eines Nachts werden Tom und Hacke Zeugen eines Mords unter Banditen, die sich um die Anteile an ihrem Gewinn streiten. Aus Furcht vor dem Mörder schwören die zwei Jungen sich, für alle Zeit über das Gesehene zu schweigen. Als aber der Mörder einen Anderen beschuldigt, der dafür eingesperrt und vor Gericht gestellt wird, ringt Tom mit seinem Gewissen.
Bei ihren Nachforschungen kommen die Jungs der Diebesbande um Ami Joe unmittelbar auf die Spur. Mit den Zigaretten aus dem geheimen Warenlager könnte Tom eine neue Nähmaschine kaufen. Das wird für die Kinder nun richtig gefährlich...

Es ist immer ein zweifelhaftes Wagnis, wenn man einen klassischen Roman in eine andere Zeit und ein anderes Land versetzt. Regisseur Norbert Lechner und Drehbuchautor Rudolf Herfurtner gelang ein wirklicher Geniestreich. Basierend auf Mark Twains Charakteren entstand ein ganz eigenständiges Krimiabenteuer in der deutschen Nachkriegszeit. Die Parallelen der Schauplätze sind verblüffend. Es gab nach dem Krieg verlassene Kinder, die wie Hacke auf sich allein gestellt waren oder wie Tom bei Verwandten unterkamen. Der Lebensraum der Kinder in ländlichen Gegenden erstreckte sich in der Natur über Wald und Fluß, im Ort über Schuppen und Häuserruinen. In jedem Winkel lauerte ein Abenteuer. Aus den vielfältigen Ereignissen in Mark Twains Erzählungen wurden die passendsten Motive ausgewählt und ganz im Geiste des Originals in eine neue Geschichte integriert.
Das Subgenre des in bayerischem Dialekt gesprochenen Kinder- und Jugendfilms ist erst in den letzten Jahren als regionale Varietät entstanden. Daher ist man bei der Besetzung der Kinderrollen auf Laiendarsteller angewiesen, was gar nicht das Schlechteste ist. Ausgewählt wurden mit Benedikt Weber und Xaver-Maria Brenner zwei Jungen, die beim Casting das beste Naturtalent für die Rollen von Tom und Hacke zeigten. Durch die Zwanglosigkeit ihres intuitiven Schauspiels und vor allem die Urwüchsigkeit der Sprache machen die beiden glänzenden Darsteller aus "Tom und Hacke" den schönsten Jungsfilm, den Deutschland seit vielen Jahren gesehen hat.
Daß Tom heimlich ein Auge die Mitschülerin Birgit geworfen hat, wird eher nur angedeutet. Die Mädchenfigur bleibt als solche im Hintergrund. Beim gefährlichen Showdown hat sie eine wichtigere Herausforderung zu bestehen, als zu flirten und zu zicken.
Das Leitthema der Geschichte ist das einer starken Freundschaft. Hacke nimmt es seinem besten Freund übel, daß er den Schwur bricht, um einen Unschuldigen vor Strafe zu bewahren. Bei allen Abenteuern und Flegeleien ist Tom von einer gesunden Portion Realismus geleitet. Stehlen darf man nicht, aber verhungern darf man, kritisiert Tom die aus allen Fugen geratene Rechtsordnung der Nachkriegsjahre. Jeder muß in dieser Zeit von Not und Unsicherheit selbst sehen, wo er bleibt. Sich Überlebenswichtiges für den Eigenbedarf zu nehmen, das ist legitim, bedeutet aber nicht die Aufhebung jeglicher Moral. Hackes Toleranzgrenze ist weiter angelegt. Ihn kümmert es nicht, daß der unschuldige Säufer Muffler anstelle des Mörders Joe im Gefängnis sitzt. Schließlich muß Hacke einiges mehr riskieren, um allein zu überleben. Über diese Differenz kommt es zum Streit zwischen den Freunden. Am Ende aber halten sie doch auf geradezu traumhafte Weise zusammen.

DVD mit Wendecover
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am 31. Dezember 2013
Die Neuinterpretation des Klassikers Tom Sawyer ist mehr als gelungen und absolut sehenswert. Die Geschichte um die Freundschaft zweier Jungen, nämlich Tom und seinem besten Freund Hacke, wurde hierbei in einem Dorf in Bayern in der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelt und angepasst. Doch lassen Sie sich hierzu einfach überraschen...
Die Handlung des Films ist hierbei sehr nahe an das ursprüngliche Buch von Mark Twain angelehnt. So sind auch alle wesentlichen Elemente des Klassikers in abgewandelter Form im Film beinhaltet, was den Wiedererkennungswert enorm steigert.
Der Film ist im Ergebnis eine sprachlich moderne, sehr farbintensive und detailverliebte Umsetzung des Buches. Dargereicht in sanft modernisierter Form und in gewohntem Charme.
Unterschlagen sollte man allerdings nicht, dass die Akteure in bayerischem Dialekt sprechen. Aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch und macht den Film noch authentischer.
Ein wirklich unterhaltsamer, spannender und toller Abenteuerfilm mit einigen Krimi-Elementen für Kinder.
Die Bild- und Tonqualität der DVD auf einem neueren LED-Fernseher ist sehr gut und in keinster Weise zu beanstanden.
Absolut sehenswert!
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am 15. Juni 2014
Wir haben den Film im Open-Air Kino gesehen und waren total begeistert. (Und nicht nur, weil wir in Niederbayern leben.)Für unsere Kinder ist die Zeit in der der Film spielt nur schwer zu verstehen gewesen. Umso schöner,dass sie einen Einblick in die harte Zeit nach dem Krieg bekommen. Man muß sich halt schon die Zeit nehmen um den Kindern ihre Fragen zu beantworten. Und für alle die das bayrisch nicht verstehen: Ein Film, dessen Handlung mit Absicht nach Bayern verlegt wurde, würde extrem an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn die Schauspieler des Bayerischen nicht mächtig wären. Auch wir Bayern haben oft mit anderen Dialekten zu kämpfen, aber das gehört halt dazu.
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am 15. April 2014
Als Rheinländer konnten wir von dem Film leider nur wenig verstehen, da fast nur (starker) bayerischer Dialekt gesprochen wird. Da häufig auch geflüstert wird, war dann gar nichts zu verstehen. Die Kinder waren sehr enttäuscht, weil sie noch weniger verstanden haben als wir Erwachsenen.
Zwei Sterne gibt es für die eigentlich ganz gute Idee, die Geschichte in die nähere Vergangenheit zu transferieren.
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am 10. Februar 2014
Die Verlegung des amerikanischen Epos nach Niederbayern ist eine reizvolle und über weite Strecken auch gelungene Sache. Etwas mehr Recherchen über die damalige Zeit hättem den Machern dieses Films gut getan. Ich habe nämlich diese Zeit selbst mit erlebt nachdem ich Jahrgang 1945 bin.
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am 5. April 2016
Toller Film ...eigentlich... aber leider nur auf extremen Bayrisch. Mein Sohn hatte etwas Probleme dem Text zu folgen. Selbst ich musste mich sehr konzentrieren und das obwohl ich Schwabe bin und mit bayrisch sonst ganz gut klar komme. Hätte besser gemacht werden können.
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am 14. März 2014
Lieder waren meine Kinder sehr enttäuscht. Dieser Film ist für Kinder außerhalb Bayerns leider nicht zu verstehen, schade. Wir haben ihn fast ungesehen wieder zurück schicken müssem
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am 27. Oktober 2013
sehr schöner film... macht echt spaß in anzusehen... kauft ihn euch es lohnt sich!!! ps. er ist ein Freund von mir kenne ihn schon seit der 1. Klasse
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