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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Freischütz
Diese Aufnahme ist dank Robert Heger schon hörenswert. Es ist nicht die beste Einspielung, aber eine gute. Die Sängerelite mit Erika Köth, Nicolai Gedda, Walter Berry und Wolfgang Anheisser ist wieder dabei. Außergewöhnlich ist, dass Birgit Nilsson die Agathe singt. Ein Beweis dafür, dass sie nicht nur Wagner singen kann.
Vor 22 Monaten von Wolfgang Petersen veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unerfüllte Erwartungen
Die EMI hatte 1958 - schon in Stereo - eine Referenzaufnahme des Freischütz unter Leitung von Joseph Keilberth vorgelegt. Diese 11 Jahre später beim selben Konzern erschienene Aufnahme muss sich zwangsläufig mit der älteren Einspielung messen - und die Besetzung liest sich erst einmal viel versprechend. Im Ergebnis aber behält die ältere...
Veröffentlicht am 12. Januar 2013 von vully


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Freischütz, 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Freischütz (Audio CD)
Diese Aufnahme ist dank Robert Heger schon hörenswert. Es ist nicht die beste Einspielung, aber eine gute. Die Sängerelite mit Erika Köth, Nicolai Gedda, Walter Berry und Wolfgang Anheisser ist wieder dabei. Außergewöhnlich ist, dass Birgit Nilsson die Agathe singt. Ein Beweis dafür, dass sie nicht nur Wagner singen kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungen!, 22. Juni 2013
Von 
Dag Kyndel "Kottebo" (Stockholm, Sweden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Freischütz (Audio CD)
It must have been a real joy for Birgit Nilsson to be able to record the role that also was her first performance at the Stockholm Opera in 1946. She did some small mistake then and was heavily critisized, and, as told by herself, near to jump into the Baltic, just outside the opera house. My god, what had not the opera world missed, had that happened! She tells that she was so nervous during the performance that her legs were shaking under the costume.
Well, she did not have to tremble when this recording was made. She was at that time one of the greatest opera stars the world had seen. And it is the only opera she has recorded together with her famous compatriot, Nicolai Gedda. Both sing very well and one can hear that they are inspired. Nilsson has all the silvery sheen left in her voice which helps her sound as youthful as Agathe is meant to. She sings beautiful. Behind the baton a real veteran, I think maestro Heger must have been between 80 or 90 years old! This is a nice "very German" recording with great historical value. Nilsson+Gedda+Heger! To be recommended!
In this edition you can once more enjoy one of the most beautiful record covers ever made! It was also used for the LP box, and there you could frame it and get a nice picture on your wall!
And from the Google translator:
Es muss eine wahre Freude für Birgit Nilsson in der Lage sein, um die Rolle, die auch war ihr erster Auftritt in der Stockholmer Oper im Jahre 1946 aufgezeichnet wurden. Sie hat einige kleine Fehler und dann wurde stark kritisiert, und, wie gesagt, von ihr selbst, in der Nähe in die Ostsee springen, etwas außerhalb der Oper. Mein Gott, was nicht der Opernwelt verpasst hatte, hatte das passiert! Sie erzählt, dass sie so nervös war während der Vorstellung, dass ihre Beine waren unter dem Kostüm Schütteln.
Nun, hat sie nicht zu zittern, wenn diese Aufnahme gemacht wurde. Sie war damals eine der größten Opernstars der Welt gesehen hatte. Und es ist die einzige Oper sie zusammen mit ihrem berühmten Landsmann, Nicolai Gedda hat aufgezeichnet. Beide singen sehr gut und man kann hören, dass sie inspiriert sind. Nilsson hat alle silbrigen Glanz in ihre Stimme verlassen, die ihren Sound hilft so jugendlich wie Agathe soll. Sie singt schön. Hinter dem Taktstock ein echter Veteran, ich denke, maestro Heger muß zwischen 80 oder 90 Jahre alt geworden! Dies ist ein nettes "sehr deutsch" Aufnahme mit großem historischen Wert. Nilsson + Gedda + Heger! Zu empfehlen!
In dieser Ausgabe können Sie noch einmal genießen Sie eines der schönsten Plattencover aller Zeiten! Es wurde auch für die LP-Box verwendet, und dort konnte man es gestalten und bekommen ein schönes Bild an der Wand!
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4.0 von 5 Sternen Solider Freischütz mit Glanzlichtern, 18. Mai 2015
Von 
K.H. Friedgen "friedgen" (Burgbrohl, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Freischütz (Audio CD)
Als Robert Heger 1969 Webers Freischütz in München für die ELECTROLA einspielte, dominierten auf dem Plattenmarkt die Produktionen von Joseph Keilberth (EMI, 1958) und Eugen Jochum (DGG, 1959). Auf den spektakulären Dresdner Freischütz von Carlos Kleiber mußte man noch einige Jahre warten.
Hegers grundsolide Aufführung ist damals bei der Schallplattenkritik auf ein geteiltes Echo gestoßen.
Natürlich ist jede Besetzung einer Oper immer auch eine Geschmacksache, von den Zwängen exklusiver Künstlerverträge ganz zu schweigen. Die Sängerin der Agathe, Birgit Nilsson, galt bereits damals und gilt bis heute weltweit als Wagner-Heroine, und viele hielten sie in dieser Rolle ganz einfach für eine Fehlbesetzung. Dem Urteil kann ich mich nicht anschließen. Natürlich ist sie nicht die sanfte und lyrische Rollenvertreterin, welche Elisabeth Grümmer und Irmgard Seefried verkörpern, aber man muß ihr bescheinigen, daß ihr Porträt sehr glaubhaft ist und daß sie ihre von Hause aus große Stimme in den entscheidenden Passagen durchaus zurückzunehmen weiß. Die große Arie "Wie nahte mir der Schlummer" ist nicht nur schön, sondern auch ganz rollendeckend gesungen, und das gilt nicht weniger für ihre Gesamtleistung. Erika Köths Ännchen, wie könnte es auch anders sein, erfreut Herz und Sinn. Dann Nicolai Gedda als Max: Nie ist diese Rolle geschmackvoller und in solch gesanglicher Vollendung gesungen worden. Er gibt ein geradezu exemplarisches Rollenporträt. Kein Vergleich mit Rudolf Schocks (unter Keilberth und v. Matacic) angestrengtem, wenig differenziertem Gesang oder der doch recht blutleeren, wenn auch soliden Gestaltung durch Richard Holm (bei Jochum). Walter Berry mag der Figur des Kaspar etwas von ihrer plakativen Wirkung nehmen, rein gesanglich ist er seinen Kollegen in den anderen Gesamtausgaben um Längen voraus, und ich werte es als durchaus positiv, daß er auf manche billigen Effekte verzichtet. Der junge Wolfgang Anheisser als Ottokar berührt sehr sympathisch, und Franz Crass als Eremit strahlt die gebührende Würde und Feierlichkeit aus. Der Chor und das Orchester der Bayerischen Staatsoper München sind überdurchschnittlich gute Klangkörper und bestens disponiert. Robert Heger schließlich dirigiert eine sorgfältige, in der konservativen Aufführungstradition stehende Darstellung, die allein schon wegen ihrer sängerischen Glanzlichter Bestand haben wird. Als den eigentlichen Star der Aufführung möchte ich aber nochmals ausdrücklich Nicolai Gedda nennen, der für mich der universellste Tenor des 20. Jahrhunderts ist.
Die Klangtechnik ist ausgezeichnet, leider liegt dieser Ausgabe aber nur ein dürftiges Textheft bei.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unerfüllte Erwartungen, 12. Januar 2013
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Freischütz (Audio CD)
Die EMI hatte 1958 - schon in Stereo - eine Referenzaufnahme des Freischütz unter Leitung von Joseph Keilberth vorgelegt. Diese 11 Jahre später beim selben Konzern erschienene Aufnahme muss sich zwangsläufig mit der älteren Einspielung messen - und die Besetzung liest sich erst einmal viel versprechend. Im Ergebnis aber behält die ältere Einspielung in jeder Beziehung die Nase vorn:

Das Problem der meisten Aufnahmen ist der Max. Hier ist er endlich einmal ideal besetzt mit Nicolai Gedda, der zur Zeit dieser Aufnahme die perfekte Stimme für das deutsche romantische Repertoire hatte. Im ersten Akt hat er allerdings einige bei ihm ganz ungewohnte Intonationsprobleme - da ist überraschenderweise Rudolf Schock bei Keilberth genauer und besser in Form. Im weiteren Verlauf der Oper steigert sich Gedda aber zu der erwarteten Topleistung.

Der Kaspar dagegen ist in beiden Aufnahmen gleichwertig - und sehr gut - besetzt, hier mit einem wahrhaft dämonischen Walter Berry.

Die eine große Schwierigkeit der Aufnahme ist die Besetzung der weiblichen Hauptrollen:

Die große Wagner-Sängerin Birgit Nilsson geht nach 20 Jahren Brünnhilden und Isolden zurück zu ihrer ersten Hauptrolle, der Agathe. Sie bemüht sich um eine zarte, intime Tongebung. Allerdings hat ihre Stimme keine Wärme, ihre Interpretation ist zu vorsichtig, zu steif, um ausdrucksvoll zu wirken. Die Rolle der Agathe verlangt keine triumphalen Ausbrüche in höchster Lage, ihre Spezialität, sondern die Intimität einer Mozart-Stimme. Mit der bis heute unübertroffenen Agathe der Keilberth-Aufnahme, Elisabeth Grümmer, kann sie sich nicht ansatzweise vergleichen. In einem Satz: Nilsson ist "keine Sängerin von Träumen und Schmerzen, sondern von Schlachtrufen" (J. Kesting). Und damit ist die Agathe nicht ihre Rolle.

Erika Köth, die Sängerin des Ännchens, singt zwar musikalisch genauer und auch witziger als Lisa Otto in der älteren Aufnahme, klingt aber mit Mitte 40 leider nicht mehr nach jungem Mädchen. Die Stimme ist etwas wackelig, und in der höheren Lage ist der gesungene Text bei ihr nicht verständlich.

Die Nebenrollen sind dann wieder untadelig besetzt - mit dem Luxus des Eremiten von Franz Crass, dem allerdings Gottlob Frick in der älteren Aufnahme nicht nachsteht.

Das Orchester der Bayerischen Staatsoper erreicht nicht im entferntesten die Präzision, das Temperament und die klangliche Präsenz der Berliner Philharmoniker in der älteren Aufnahme. Die Chöre sind etwa gleichwertig.

Dirigent Robert Heger wählt im Vergleich zu Keilberth (von Erich oder Carlos Kleiber gar nicht zu reden) eher träge Tempi, entwickelt wenig bis kein Temperament. Neben der Nilsson der Hauptkritikpunkt an der Aufnahme.

Schließlich ist auch die Dialogregie steif, der gesprochene Text wirkt uninspiriert und teilweise eher unfreiwillig komisch.

Und so muss man festhalten, dass merkwürdigerweise die neuere Aufnahme heute viel verstaubter, altmodischer wirkt als die ältere. Keilberth bleibt bis heute (neben der Carlos Kleiber-Aufnahme) einer der Klassiker im Katalog, die Heger-Aufnahme nur wegen der Einzelleistungen von Berry und bedingt Gedda und Köth hörenswert.
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Der Freischütz
Der Freischütz von Heger (Audio CD - 2013)
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