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4.0 von 5 Sternen Wieder nur 3 1/2 Sterne...
Bei einem Festzug zu Ehren der Göttin Artemis geschieht etwas Merkwürdiges: Der Mundschenk des Pharao stürzt plötzlich mit blutenden Augen mitten in die Prozession und bricht schließlich tot zusammen. Kurz darauf stirbt die Geliebte des Gottkönigs auf dieselbe Weise. Steckt dahinter wirklich der Zorn der Göttin, oder waren es...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2004 von -pain-

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kriminalroman aus dem Altertum
Über den Inhalt:
An sich ist die darin erzählte Geschichte sehr spannend, da es um einen Anschlag auf den Pharao und Mord an zweier seiner Untertanen geht.
In einer Prozession stirbt auf mysteriöse und qualvolle Weise der Mundschenk Buphagos. Die Isispriesterin Samu und der griechische Arzt Phillipos interessieren sich für die Aufklärung...
Veröffentlicht am 23. November 2003 von Manor


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder nur 3 1/2 Sterne..., 18. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Tempelmord (Broschiert)
Bei einem Festzug zu Ehren der Göttin Artemis geschieht etwas Merkwürdiges: Der Mundschenk des Pharao stürzt plötzlich mit blutenden Augen mitten in die Prozession und bricht schließlich tot zusammen. Kurz darauf stirbt die Geliebte des Gottkönigs auf dieselbe Weise. Steckt dahinter wirklich der Zorn der Göttin, oder waren es Sterbliche, die es auf den Pharao abgesehen haben? Hat es vielleicht seine Tochter Berenike, die ihn schon aus seiner Heimat Ägypten vertrieben hat, wieder einmal auf ihn abgesehen? Die Isis-Priesterin Samu geht dem ganzen zusammen mit dem griechischen Arzt Philippos, mit dem sie sich eigentlich nicht besonders gut versteht, nach, und wieder einmal geraten sie in ein gefährliches Netz aus Verrat und Intrigen...
Nach „Der Flötenspieler" ist dies der zweite ‚Fall' für die Priesterin und den Arzt. Zeitweise ist das Buch recht spannend und bietet dem Leser eine interessante Geschichte, manchmal ist es jedoch auch einfach langatmig, also insgesamt mehr oder minder Durchschnitt. Ich habe einige bessere Bücher gelesen, jedoch auch Schlechtere, und für ein paar Stunden des Lesevergnügens, in denen man sich nicht unbedingt in den Seiten verliert, ist es durchaus geeignet. Auch bei diesam Buch finde ich es wieder praktisch, dass man in dem Glossar am Ende des Buches alle womöglich unbekannten Wörter (in der Geschichte selbst kursiv gedruckt) nachlesen und erläutert bekommen kann, sodass sich der Text nicht mit langen Erklärungen, die dem Leser vielleicht schon bekannt sind, aufhält. Alles in allem ein recht ordentliches Buch.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr spannend - von einem Kenner der Materie, 8. November 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Tempelmord (Broschiert)
Der Roman spielt gegen Ende der Zeit der Ptolemäer (306-30 v. Chr.). Ptolemais XII, der Neos Dionysos, regierte von 80 - 58 v. Chr. und wieder 55 - 51 v. Chr. Er erhält die Unabhängigkeit von Ägypten durch Bestechung der Römer. Von 58 - 55 v. Chr. regierte seine Tochter Berenike mit ihrem Mann Archelaos. Bis Marcus Antonius um 55 v. Chr. Archelaos schlägt und Ägypten erobert, wo Ptolemais wieder eingesetzt wird und als erstes seine Tochter und ihre Anhänger töten läßt.
In diesen Hintergrund eingebaut ist die folgende Geschichte:
Während einer Prozession zu Ehren der Artemis stirbt Buphagos, der Mundschenk des Pharao, unter mysteriösen Umständen mitten in der Menschenmenge - ihm läuft Blut aus den Augen.
Wenig später stirbt Thais, die Geliebte des Pharaos, auf dieselbe grausame Art und Weise.
Der ehemalige Söldner und jetzige Arzt, der Grieche Philippos, und die ägyptische Isispriesterin Semu haben beide Leichen gesehen und finden des Rätsels Lösung: ein Anschlag durch vergifteten Kohl (schwarze Augenschminke), der eigentlich für den Pharao gedacht war. Doch wie sind die beiden Toten dazu gekommen? Und wer hat dem Pharao das Gift geschickt?
Gemeinsam werden sie losgeschickt, um den Schuldigen zu finden und sie müssen zusammenarbeiten, obwohl sie sich nicht besonders mögen. Sie machen sich also auf den Weg und geraten auf der Suche nach dem Mörder selbst in Lebensgefahr.
Sehr spannend geschrieben von einem Kenner der Materie - laut Einleitung hat der Autor Geschichte und Altertumskunde studiert. Außerdem hat er alle wichtigen Worte (Götter oder Gegenstände) im Buch kursiv gedruckt und im Anhang erklärt. Echt super!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Tempelmord, 5. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tempelmord (Kindle Edition)
Wer Bernhard Hennen liebt, der wird auch dieses Buch von ihm sehr mögen. Wieder einmal eine tolle Geschichte mit vielen Wendungen und Überraschungen, die das Lesen lohnt. Auch wenn es hier keine Elfen gibt - toll.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kriminalroman aus dem Altertum, 23. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Tempelmord (Broschiert)
Über den Inhalt:
An sich ist die darin erzählte Geschichte sehr spannend, da es um einen Anschlag auf den Pharao und Mord an zweier seiner Untertanen geht.
In einer Prozession stirbt auf mysteriöse und qualvolle Weise der Mundschenk Buphagos. Die Isispriesterin Samu und der griechische Arzt Phillipos interessieren sich für die Aufklärung des Falles, zu dem sich ein weiterer gesellt, der die Lieblingsmätresse des Pharaos, Thais, als Opfer auserkoren hat. Sie finden heraus, dass ein Präsent für den Pharao Auslöser der Tode ist - vergiftetes Kohl (nicht Gemüse, sondern schwarze Schminkpaste, die um die Augen angebracht wurde). Dieses war in einer goldenen Statue aufbewahrt, welche sich der Mundschenk widerrechtlich angeeignet hatte und dann aus seinem Erlass an Thais weitervererbt worden ist.
Da sowohl die Isispristerin als auch der Arzt in Ungnade gefallen sind, werden sie mit der unglückseeligen Mission fortgeschickt, nach dem Absender des tödlichen Geschenks zu fahnden. Beide versuchen dies nicht im Team sondern jeweils auf eigene Faust, ohne sich bei ihren Schritten jeweils abzusprechen und geraten dabei selbst in tödliche Gefahr.

Zu der Art, wie der Roman geschrieben worden ist:
Vorweg genommen, ich fand den Roman eher durchschnittlich; große Spannung, die den Leser zum Weiterlesen zwingt, kam im Großen und Ganzen nicht auf. Der einzige Antrieb besteht darin herauszufinden, wer nun der 'Mörder' (also der Absender) ist, aber die Geschichte um die Aufklärung selbst ist jetzt spannungsmäßig nicht sehr berauschend, weil sich teilweise der Ausgang mancher schwieriger Lagen ergibt.
Die ersten 100-120 Seiten (von knapp 300) habe ich mich fast schon gequält, das Buch zu lesen. Am Anfang ist der Roman eher verwirrend. Grund dafür ist zum einen, dass sehr viele Leute vorgestellt werden, zum anderen, dass "Spezialwortschatz" sehr häufig angewandt wird. Darunter fasse ich fremdsprachige Bezeichnungen zusammen, welche z.B. aus dem Griechischen entnommen wurde. Beispiel dafür: Hetaire (für Freudenmädchen). Einige Begriffe sind nach dem Genuss des Lateinunterrichts an der Schule geläufig, andere wiederum vollkommen neu. Gut ist allerdings, dass am Ende des Buches ein Glossar über diese Begriffe angefügt wurde (doch wer hat bei dem Lesen eines Romans Lust auf Lexikonnachschlagen?), jedoch verliert man dadurch dennoch viel zu oft den Faden. Im Laufe des Buches reduziert sich aber die Häufigkeit dieser Worte erheblich, womit das flüssige Lesen wieder gut möglich wird.
Nach den oben genannten 100-120 Seiten hat man sich in den Roman eingefunden. Die Handlung ist allerdings ziemlich sprunghaft, nicht zuletzt dadurch, dass ein ständiger Perspektivenwechsel (innerhalb der Kapitel) zwischen den zwei Hauptcharakteren Samu und Phillipos vollzogen wird, welcher jeweils in der Ich-Perspektive vonstatten geht. Manchmal merkt man erst im 2. oder 3. Satz, dass da sich die Hauptperson geändert hat. Zudem hat man auch gar nicht das Gefühl, dass die Handlung eine Richtung aufweist, alles wirkt chaotisch und durcheinander, man kann kaum das wichtige von dem eher unwichtigeren unterscheiden.
Erst später merkt man, worauf das Ganze heraus geht, was nun genau folgt. Durch die Unwissenheit (und die Gedanken) der beiden Hauptcharaktere kommt man immer wieder auf neue Pfade, neue Vorstellungen; dadurch verliert die Geschichte meines Erachtens zu viel an Spannung. Dennoch ist das Ende überraschend, aber viel zu schnell. Wenn man sich die "Einleitung" mit ca. 100 Seiten ansieht, ist das "Ende" mit ca. 20-30 Seiten zu kurz geraten. Leider aber ist das Ende zudem noch sehr offen und unbefriedigend. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass da was fehlt; wie es weiter geht, bleibt im Dunkeln. Zwar gibt es eine gewisse Andeutung in den letzten Zeilen, aber die ist leider auch nur sehr wage.
FAZIT: Ich kann das Buch nur bedingt weiterempfehlen. Es ist leider nur Durchschnitt, bietet aber dennoch einen interessanten Einblick in das Leben zu "Zeiten Kleopatras", die leider nur bestenfalls eine Statistenrolle übernimmt.
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Der Tempelmord
Der Tempelmord von Bernhard Hennen
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