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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt
Sicherlich kann man Hamilton vorwerfen, dass er sich zu dem Buch erst entschlossen hat, als es keinen Ausweg mehr gab.
Wenn man aber das gesamte Umfeld im Radsport kennt und den Druck sieht, den Armstrong auf alle ausübt, die mit ihm gefahren sind, muss man ihm die Offenheit hoch anrechnen.
Vielleicht ist eine Offenheit in dieser Form auch nur von einem...
Vor 23 Monaten von Heinz-georg Guth veröffentlicht

versus
24 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Saulus zum Paulus
Viele Radprofis der Ära, die jetzt durch die UCI gerne als die schwarze Ära vergessen gemacht werden möchte, haben sich als Autoren oder Geschichtenerzähler verdingt: Riis, Armstrong, Millar, Landis, Jan Ullrich. Über andere gefallene Stars ist von dritter Seite mehr oder weniger gelungen geschrieben worden: Marco Pantani, Ullrich (Klaus Blume/Des...
Vor 23 Monaten von CvH veröffentlicht


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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt, 23. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sicherlich kann man Hamilton vorwerfen, dass er sich zu dem Buch erst entschlossen hat, als es keinen Ausweg mehr gab.
Wenn man aber das gesamte Umfeld im Radsport kennt und den Druck sieht, den Armstrong auf alle ausübt, die mit ihm gefahren sind, muss man ihm die Offenheit hoch anrechnen.
Vielleicht ist eine Offenheit in dieser Form auch nur von einem Athleten zu erwarten, der aus den USA, bzw. nicht aus Europa kommt und seine Zukunft nicht ausschließlich im Radsport sieht.
Die Amerikaner sind vermutlich eher bereit, solche Veröffentlichungen zu verzeihen, da der Radsport in den USA auch keine Tradition hat und man eine andere Kultur in Bezug auf den Radsport hat.
Ich finde seine Offenheit jedenfalls erfrischend und bin froh, dass mal jemand alle Fakten auf den Tisch bringt.
Dass Doping im Radsport Tradition hat, war jedem halbwegs interessierten eigentlich klar und wenn man die Geschichte des Radsports kennt weiß man, dass man die Fahrer nicht ausschließlich als Täter sehen darf.
Wenn man aber als Zuschauer auch noch pausenlos aufs lächerlichste mit fadenscheinigen Begründungen belogen wird, ist das auf Dauer einfach nicht akzeptabel.
Dass bei vielen Fahrern als Reaktion auf das Buch die alten Reflexe greifen ist da nicht verwunderlich.
Das Buch liest sich jedenfalls spannend und kurzweilig. Vor allem, wenn man die Zeit, in der Hamilton aktiv war mitverfolgt hat.
Auch wer bisher gedacht hat, dass das Doping ja eigentlich nichts ändert, da ja alle gedopt waren und deshalb trotzdem der stärkste gewonnen hat, wird sicherlich nach Kenntnis des Systems Armstrong eines besseren belehrt.
Lesen!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ernüchternder Einblick in den Profi-Radsport, 8. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich hatte ich mir das Buch als kleine Bettlektüre hingelegt und hatte vor immer 2-3 Seiten vor dem Einschlafen zu lesen. ABER....schon nach wenigen Seiten kam ich nicht mehr davon los. Ich kann nur sagen.....es wurde eine lange Nacht.

Ich verfolge den Radsport seit Jahrzehnten und war schon immer der Meinung, dass man die Tour de France zwar ohne Doping fahren kann, aber eben nicht in dem Tempo wie das immer wieder vorgeführt wird. Ich persönlich war immer Armstrong-Fan und kann bis heute nicht verstehen, wieso man ihm seine 7 Toursiege aberkannt hat. Er hat gedopt....stimmt....aber es haben alle gedopt und somit war er damit für mich dann trotzdem am Ende wieder der Beste Athlet.
Doping hin oder her......letztlich möchte ich die Schlachten Armstrong-Ullrich-Pantani und wie sie alle hießen nicht missen. Dass trotz Dopings ein extrem hartes Training dazugehört und eben auch sehr viel Talent sich zu quälen.....das sollte uns allen klar sein.

Das Buch von Tyler Hamilton schaut schonungslos hinter die damaligen Kulissen und zeigt auch mir einige sehr unschöne Seiten Armstrongs wie er alles aber auch wirklich alles verwendet hat um sich und sein Team auf dieses eine Ziel zu kanalisieren.....eben die Toursiege. Aber trotzdem gibt ihm letztlich der Erfolg recht, auch wenn menschlich da kein schönes Bild gezeichnet wird. Wer nicht mitzog wurde aussortiert....auf die härteste Weise.
Hamilton erzählt nicht nur über seinen Aufstieg vom Durchschnittsfahrer der nie dopen wollte über das Engagement im Blue-Train von US-Postal bis zu seinen späteren Teams (unter anderem mit Bjärne Riies) und man erkennt schnell, dass letztlich überall die gleichen Süppchen gekocht wurden.

Besonders spannend fand ich die Beschreibungen, wie Dopingkontrollen ganz gezielt aus dem Weg gegangen werden konnte (kann ?) und wie er beschreibt wie man dopen konnte um dann zur Kontrolle trotzdem einen normalen Wert zu haben.

Weiter beschreibt Hamilton dann seinen persönlichen Abgang als sich die Schlinge um seinen Hals immer enger schnürte. Dabei kann man sich richtig gut in seine Lage versetzen in welcher Zwickmühle er zu der Wahrheit war. Auf der einen Seite die Öffentlichkeit, seine Verwandten und Freunde und auf der anderen Seite das Wissen, dass es doch am Ende rauskommen würde.
Also ich kann das Buch jedem Radsport-interessierten sehr empfehlen. Es ist sehr kurzweilig beschrieben und sollte besser nicht als Nachtlektüre begonnen werden........es sei denn....man hat vor diese Nacht.....NICHT zu schlafen.... ;-)
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5.0 von 5 Sternen Die Radsportmafia und sein Pate Lance Armstrong, 23. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tolles, spannendes Buch, besser als so mancher Thriller. Hamilton schreibt sehr ausführlich und ehrlich über die Machenschaften im Radsport.
Vor allem von Lance Armstrong bekommt man ein ganz anderes Bild. Der Buchtitel "Die Radsportmafia" trifft den Nagel auf den Kopf und Armstrong ist der Pate in einem System von Geldmachern und Kriminellen.
Was ich gut finde ist, das Tyler Hamilton die Schuld in erster Linie bei sich sucht und nicht mit dem Finger auf andere zeigt. Hamilton beschreibt auch das der Radfahrer das kleinste Rad im Getriebe ist und die Sportler gar nicht anders können als zu dopen. Am Ende können einem die Radprofis schon irgendwie leid tun. Denn sie werden ausgenutzt und erpresst.
Ich kann jedem der sich für Radsport interessiert dieses Buch nur empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 14. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...eins der besten Radsportbücher!! Tylers Ehrlichkeit und Offenheit kombiniert mit Daniel Coyles fesselndem Schreibstil - das lässt einen einfach nicht mehr los! Ich habe wirklich mit Tyler mitgefühlt und kann vieles ganz einfach nachvollziehen...allein der Satz "Vielfach glaubt man, Doping sei etwas für faule Säcke....aber es war genau umgekehrt. EPO gab einem die MÖglichkeit NOCH MEHR zu erdulden, sich weiter und härter voranzutreiben..." sagt im Grunde alles. Ich kann Doping nicht befürworten,keineswegs, aber es wäre mir auch nie eingefallen, die Profis deswegen rundweg zu verurteilen....nach diesem Buch schon gar nicht mehr!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr Interessant, 24. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein wirklich tolles, flüssig geschriebenes Buch (man verschlingt es förmlich), das einem einen anderen Einblick in der Profi Radrennsport gibt! Das sind demnach nicht einzelne schwarze Schafe - sondern das ist organisiert. Man kann da scheinbar nicht vorbei wenn man vorne mitfahren will.
Einfach lesenswert - gerade dann wenn man so wie ich die beschrieben Jahre am Fernsehr gehangen hat und die Szenen, die Tyler beschreibt im geistigen Augo vor sich sieht.
Auch interessant wenn man Armstrongs Buch auch schon vorher gelesen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Buch seit langem, 29. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
bestes Buch seit langem - sehr persönliche + glaubhafte Darstellung - besser als jeder Krimi - endlich die Wahrheit über den "Fiesling" Lance Armstron
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr autentisch und spannend, 3. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Äußerst spannend und glaubwürdig. Man kann sich in der Tat in die Person Hamilton hineinversetzen. Die Versuchung ist immer und überall, - habe aus diesem Buch Brauchbares fürs Leben entnehmen können. Außerdem, "wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein".
Ein wirklich tolles Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Gewusst" habens wir doch alle, 28. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für jeden Rennradinteressierten lesenswert.
Glaubhaft und nachvollziehbar geschrieben.
Habe das Buch vor der Armstrong-"Beichte" gelesen.
Hoffentlich kommt eines Tages alles, auch die Rolle der UCI, ans Licht.
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5.0 von 5 Sternen Interessant und spannend, 12. September 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich mal wieder ein spannendes Radsportbuch. Ist gut und unterhaltsam geschrieben. Hamilton erzählt SEINE Geschichte. Klar, man will was über Armstrong lesen und er wird erwähnt. Aber es ist eben immer noch Hamiltons Geschichte.
Er schreibt nachvollziehbar über seine Gründe für Doping.
Interessant finde ich auch, dass man mal einen guten Einblick in das Leben und die Alltagsprobleme eines Radprofis bekommt. Abseits von "heroischen Darstellungen" der Vergangenheit. Als Bonus gibt es zwischen den Zeilen auch ein paar Trainingstipps :-)

Fazit: ich habe es gerne gelesen, wurde gut unterhalten, habe etwas gelernt.
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24 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Saulus zum Paulus, 14. November 2012
Viele Radprofis der Ära, die jetzt durch die UCI gerne als die schwarze Ära vergessen gemacht werden möchte, haben sich als Autoren oder Geschichtenerzähler verdingt: Riis, Armstrong, Millar, Landis, Jan Ullrich. Über andere gefallene Stars ist von dritter Seite mehr oder weniger gelungen geschrieben worden: Marco Pantani, Ullrich (Klaus Blume/Des Radsports letzter Kaiser?), Kohl (Grenzwertig: Aus dem Leben eines Dopingdealers). Braucht es da jetzt eine weitere Beichte eines Fahrers, der wie viele seiner Kollegen zunächst beharrlich die Unwahrheit vertreten hat, um dann letzten Endes doch aufzufliegen? Eigentlich nicht, denn wenn man einiger Maßen bei Verstand ist, sollte man seine Zeit und sein Geld grundsätzlich nicht auch noch in Bücher von Akteuren dieser zweifelhaften Szene investieren.

Für den Radsportfan und Leser der anderen angesprochenen Werke ist Hamiltons Beichte allerdings insoweit von Bedeutung, als dass sie hilft, das wirre Geflecht der Darstellungen aus hoffnungslos naiv geschriebenen Fanbüchern, einseitiger Legendenbildung, dummdreisten münchausenesken Schwindeleien und weitgehender Enthaltung zu ordnen und das eigene Bild abzurunden.

Mit Daniel Coyle hat Hamilton ein kompetenten Co-Autor, der seinerzeit schon durch das objektive Buch Lance Armstrong's War angenehm aufgefallen ist, gefunden. Kompakt, schenll lesbar arbeitet Hamilton seine Doping-Karriere ab. Die Darstellung ist detailreich und konzentriert sich keineswegs darauf, mit Lance Armstrong abzurechnen. Annahmen sind als Annahmen gekennzeichnet und Coyle ergänzt viele Passagen mit interessanten oft querverweisenden Fußnoten, um bestimmte Einschätzungen jedenfalls mit weiteren Indizien abzurunden. Das führt an der einen oder anderen Stelle auch dazu, dass Coyle sich in Widerspruch zu seinem Co-Autor setzt. Hamilton legt vor allem seine eigene Vorgehensweise beim systematischen Doping offen. Soweit auch immer wieder Einblicke in Verhaltensweisen und die Person Armstrongs gegeben werden, wird man auffallend viele Parallelen zu Coyles Wahrnehmungen in Lance Armstrong's War aber auch anderer Zeitzeugen wie Landis finden. Viele Anekdoten im Zusammenhang mit Armstrong - wie die Attacke auf einen aggressiven Autofahrer - mögen für sich betrachtet ungeheuerlich klingen, passen aber letztlich genau in das Bild, dass man von dem (ehemaligen) Tourrekordsieger in anderen Veröffentlichungen From Lance to Landis: Inside the American Doping Controversy at the Tour de France und über Armstrongs Selbstdarstellung in Presse und Bild über die Jahre gewinnen durfte. Interessant sind insbesondere die Ausführungen zu den Vertuschungstaktiken und die Darstellung, wie sich die Doping-Gewohnheiten über die Jahre von team- zum fahrergesteuerten EPO-Konsum, von Dosierungen bis zum Grenzwert zu schnellabbaubaren Mikrodosierungen und dem Übergang zu CERA und Eigenbluttransfusionen verändert und vor allem dem Vorgehen der Fahnder angepaßt haben. Hamilton bestätigt die Überzeugung vieler, dass die Dopingfahndung letztlich immer im Hintertreffen ist.

Konnte man aufgrund des Rückzugs Armstrongs vor wenigen Wochen noch vermuten, dass das Buch die einzige Gelegenheit bleiben könnte, etwas mehr über die Einzelheiten zu erfahren, die Gegenstand des USADA-Verfahrens waren, hat sich das sich diese Informationsexklusivität des Buches seitdem erheblich relativiert, da die USADA die Überlassung ihrer Untersuchungsergebnisse an die UCI ja medienwirksam mit der Veröffentlichung der Zeugenaussagen im Internet kombinierte. Man hat also seit Erscheinen der englischen Ausgabe dieses Buches Gelegenheit gehabt, sich auch die zahlreichen anderen Aussagen von Zeitzeugen zu Gemüte zu führen. Das ändert aber nichts daran, dass Hamilton's Buch natürlich flüssiger zu lesen ist als seitenlange Vernehmungsprotokolle.

Man mag Hamilton unterstellen, er nutzt mit dem Buch seine letzte Möglichkeit, nach seiner gescheiterten Karriere noch ein paar schnelle Dollar zu machen. Vermutlich ist das auch eines der Motive für dieses Buch. Hielt er sich unmittelbar nach der Veröffentlichung in der Öffentlichkeit noch etwas zurück, hat er in den vergangenen Wochen vermehrt die Öffentlichkeit gesucht und kräftig - auch in Richtung Jens Voigt und Jan Ullrich - nachgelegt. Letzteres steht ihm zwar nicht mehr ganz so gut zu Gesicht, weil er - obwohl sehr viel, wenn nicht alles dafür spricht, dass er auch mit diesen Mutmaßungen richtig liegt - mit diesen Akteuren nie gemeinsam gefahren ist und anders als in der causa Armstrong keine Tatsachen vorbringt.

Richtig Schlimmes kann ich daran aber nicht erkennen. Ob Hamilton reich damit wird, entscheidet die Käuferschaft. Wenn das Buch prosperiert, dann wird Hamilton vermutlich zunächst einmal Löcher stopfen müssen, die seine aufwändige Verteidigungsstrategie gerissen hat. Außerdem zahlt Hamilton für einen entsprechenden Ertrag einen hohen Preis, läßt er doch die Trägerhosen weit runter und räumt mit sich selbst erfrischend schonungslos auf. Man mag Hamilton -schon in seiner aktiven Zeit kein lautsprecherischer Unsymphat - glauben, dass es ihm (auch) darum geht abzuschließen und für die Irreführung der interessierten Radsportöffentlichkeit genauso öffentlich über diese Publikation Abbitte zu leisten. Die Schilderungen sind glaubhaft und Hamilton sammelt Punkte in Bezug auf seine lädierte Glaubwürdigkeit. Da gibt es nur wenig Jammern und auch nicht den Versuch, vor allem andere oder das System allein verantwortlich zu machen.

Fazit: Eines der besseren Bücher des Genres und eines, das in seiner Art auch dem ein oder anderen Akteur seiner Zeit gut zu Gesicht gestanden hätte. Peter Winnen's Post aus Alpe d'Huez. Eine Radsportkarriere in Briefen und Paul Kimmage's Raubeine rasiert. Bekenntnisse eines Domestiken bleiben aber unerreicht und eine Nominierung für den William Hill Sports Book of the Year Award ist doch etwas hoch gegriffen
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