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166 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieso eigentlich noch das doppelte für das Nikon-Pendant zahlen?
Lange habe ich mit mir gerungen, lange habe ich gezweifelt. Würde mein hobbymäßiges Anwendungsgebiet - meistens Partys und Abschlussbälle - eine derart große Ausgabe für das Nikkor 35mm f/1.4 rechtfertigen?
Schon beinahe am Bestellen und sich mental auf eine knapp 1600€-Ausgabe einstellend fielen mir plötzlich zwei, drei...
Vor 20 Monaten von M. Kuefeldt veröffentlicht

versus
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM
Tolles Objektiv, über das es hier schon alles zu lesen gibt. Beste Auflösung, geringe CA, starke gut korrigierbare Vignettierung, geringe Verzeichnung, sehr solide und gut verarbeitet, dafür eigentlich 5+ Sterne.
Aber leider hatte mein Exemplar auch den hier beschriebenen Frontfokus...an sich auch kein Problem, die Korrektur der Kamera wird das schon...
Vor 10 Monaten von c.lindner veröffentlicht


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166 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieso eigentlich noch das doppelte für das Nikon-Pendant zahlen?, 7. April 2013
Von 
M. Kuefeldt (Raum Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Lange habe ich mit mir gerungen, lange habe ich gezweifelt. Würde mein hobbymäßiges Anwendungsgebiet - meistens Partys und Abschlussbälle - eine derart große Ausgabe für das Nikkor 35mm f/1.4 rechtfertigen?
Schon beinahe am Bestellen und sich mental auf eine knapp 1600€-Ausgabe einstellend fielen mir plötzlich zwei, drei Testberichte auf, die ein neues Objektiv aus dem Hause Sigma behandelten:
Die ansonsten durch schlechte Endkontrolle auf sich aufmerksam machende Firma startete eine neue Produktlinie und brachte unter anderem ein 35mm-Objektiv heraus, das in sämtlichen Tests zu überzeugen wusste. Manche verglichen gar mit Zeiss und waren angetan von Schärfe, Kontrast und nicht zuletzt Haptik...

Aufgrund dieser eindrucksvollen Berichte - und wegen des Preises - dauerte meine Entscheidungsphase nicht lange.
Ein paar Tage später lag nun also das hübsche und durch das glatte, beinahe etwas glänzende Finish modern wirkende Sigma vor mir. Tolles Material, breiter Fokusring und mitgelieferte Sonnenblende überzeugten schnell. Zumindest auf den ersten Blick hatte mich Sigma also schon einmal gut erwischt.

Auch der zweite Eindruck war dann durchaus zufriedenstellend: Angeschlossen an der Nikon D300S mit Batteriegriff fühlt sich alles harmonisch und gewichtsmäßig aufeinander abgestimmt an. Noch gut zu halten, aber schwer genug, um wertige Stabilität zu liefern. Der runde Körper liegt gut in der stützenden Hand und die leicht geriffelte Unterseite des Tubus verhilft zu noch besserem Halt.
Der Fokusschalter ist schön groß, gut zu erreichen und rastet fest ein. Sollte man mal in die Gelegenheit kommen, manuell arbeiten zu müssen oder zu wollen, wird man hier vom großzügig dimensionierten und stramm (für manchen vielleicht subjektiv sogar zu stramm) laufenden Fokusring unterstützt.

Für den normalen Einsatz aber wird wohl der Autofokus aktiviert sein. Und dieser ist ausreichend zügig. Nicht ganz auf dem Niveau eines Nikkor AF-S 24-70mm oder 70-200mm - jedoch sehr gut mit dem 35mm-Nikonpendant zu vergleichen.
In der Ansicht am großen Bildschirm dann auch das überzeugendste Merkmal dieses Objektivs:
Die Schärfe! Die ist bei Offenblende tatsächlich so knackig, dass ich mich erst einmal versichert habe, ob ich wirklich mit f/1.4 fotografiert hatte.
Auch die chromatische Aberration bewegt sich auf einem hohen Standard. Zwar im Unschärfebereich leicht vorhanden, jedoch wirklich nur minimal. Flares konnte ich im praktischen Einsatz dagegen noch gar keine feststellen.

Doch wieso dann nur - wie oben erkennbar - 4 Sterne?
Mein Exemplar wies entgegen der vielen glücklichen Rezensenten einen Frontfokus von ~1cm auf nahe Distanz auf. Dieser war durch die kamerainterne Korrektur (maximal +20) nur auf knapp 3mm zu reduzieren und somit absolut nicht verschmerzbar.
Leider hatte ich mich vor diesem Punkt aber aufgrund der vielen positiven Punkte (im Speziellen die Schärfe bei manuellem Fokus) schon in das Objektiv verliebt und entschloss mich nach einem Anruf beim Hersteller, die Festbrennweite in Kombination mit der Kamera einzuschicken.
Im Nachhinein eine gute Entscheidung: Eine Woche später liegt das Duo nun wieder vor mir - und ich bin begeistert. Die Schärfe ist inzwischen auch bei Autofokus über alle Zweifel erhaben.

Bedauerlicherweise verschenkt Sigma leider so auch wieder maximale Punktzahl, da ich im Regelfall eigentlich nicht bereit bin, die Qualitätskontrolle im Nachhinein zu übernehmen. Jedoch stimmt bei diesem Objektiv ansonsten vieles - und so kann ich es trotzdem guten Gewissens weiterempfehlen.
Ob meiner nun ein Einzelfall war, wird sich vermutlich mit kommenden Rezensionen noch zeigen.

Fazit:

++ Offenblendenschärfe
++ Gegenlichtempfindlichkeit
+ wertiges, Stabilität vermittelndes Gewicht
+ gute Gegenlichtblende
+ breiter, recht stramm laufender Fokusring
+ mitgelieferte stabile Objektivtasche

o Autofokusgeschwindigkeit (vergleichbar mit dem Nikon-Gegenstück)
o fehlende Staub- und Feuchtigkeitsabdichtung am Bajonett

-- erst durch Sigma korrigierter Frontfokus (Einzelfall?)

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Nachtrag vom 03.06.2013:
Nach vielen Gelegenheiten, dieses Sigma im praktischen Einsatz nun auch am Kleinbildsensor (D700) eingehend zu testen, möchte ich meine bisherigen weiteren Erfahrungen natürlich nicht für mich behalten:

1. Auch wenn es jedem klar sein sollte: Der Schärfebereich ist äußerst klein! Mein anfängliches Ziel, es gerade bei Dunkelheit und Hektik mit Offenblende einzusetzen (Partys, Hochzeiten), muss nun in den meisten Fällen wohl arg überdacht werden. Kleinste Wackler nach vorne oder hinten lassen Augen, etc. sofort in Unschärfe ertrinken und sorgen dafür dass man ab und zu doch an den Fokusfähigkeiten des Objektivs zweifeln kann.
Hier sollte man also in den meisten Fällen lieber ein wenig abblenden (wodurch die Schärfe noch einmal ansteigt und das Objekt dennoch wunderbar freigestellt wird) oder sehr ruhig durchatmen bevor man abdrückt ;-)
Da dies aber generell 1.4er-Objektive betrifft, sollte das nicht wertend und nur als Randanmerkung gesehen werden.

2. Bei Offenblende ist eine recht starke Vignette vorhanden, die erst ab ca f/5.6 komplett verschwindet. Dies war an der Crop-Kamera (D300s) vorher nicht aufgefallen, stört mich aber an Kleinbild wiederum kaum. Herausrechnen lasse ich diese auf jeden Fall nicht, da mir die entstandene Bildwirkung eigentlich sogar zusagt.
Erwähnenswert ist es aber natürlich trotzdem.

3. Der Autofokus mit diesem Objektiv ist bei Dunkelheit im Vergleich mit den Nikkoren AF-S 24-70mm und 70-200mm f/2.8 nicht vollkommen auf einer Augenhöhe. Man sollte dem Objektiv etwas mehr Zeit geben, sich präzise auf dem Ziel "einzupendeln", bevor man abdrückt.
Jedoch ist der Zeitunterschied nicht so entscheidend, dass dies negativ anzukreiden wäre. Man sollte es nur im Hinterkopf behalten, um im Nachhinein keine fehlfokussierten Bilder durch zu frühes Auslösen mit nach Hause zu nehmen. Gerade, wenn man in Kombination mit einer der genannten oder anderen sehr präzisen Linsen arbeitet.

Auch im zweiten Abschlussfazit komme ich aber dazu, diesem Objektiv meine beste Empfehlung auszusprechen, da ich noch immer davon überrascht bin, welche Schärfe sich schon bei Offenblende produzieren lässt. Diese fällt im Vergleich zur Bildmitte auch in den Randbereichen nur minimal ab und wird wohl Ihresgleichenn bei der Konkurrenz lange suchen müssen.

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Nachtrag zum 25.07.2013:
Da inzwischen für persönliche Korrekturmöglichkeiten das Sigma USB-Dock herauskam, testete ich auch dieses einmal in Kombination mit dem 35mm-Objektiv - und konnte damit noch einmal etwas mehr Schärfe herauskitzeln.
Übrigens ein sehr empfehlenswertes Teil, wenn man schnell die ein oder andere Änderung an seinen neuen Sigma-Optiken ausführen möchte, ohne das Prozedere des Einschickens über sich ergehen lassen zu müssen. Dass dieses Zubehör Sigmas Endkontrolle nicht ersetzen soll, ist klar. Umso trauriger, dass die Firma in letzter Zeit bei Fokusfehlern oft auf dieses verweist (persönlich am Telefon erfahren).
Mehr dazu in der Rezension zum USB-Dock. Ein Link dorthin findet sich in den Kommentaren.
-- Danke an "N900 Fanboy" für die Anmerkung hierzu.

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Aktualisierung 02.02.2014:
Auch nach nun beinahe einem Jahr Nutzung kann ich dem Objektiv meine Empfehlung aussprechen. Der Fokus sitzt seit der Korrektur noch immer auf dem Punkt, Abnutzungsspuren sind zwischenzeitlich keine aufzufinden und meine Einsatzhäufigkeit steigert sich stetig.
Kombiniere es derzeit für "schattenfreie" Effekt-Portraits sehr gerne mit dem RoundFlash Ringblitz-Diffuser. Hier passt meinem Geschmack nach der Abstand zum Model und der Bildwinkel einfach super. Auch die Größe des Objektivs ist hier sehr angenehm. Für Blitz-Interessierte also vielleicht eine lohnende Überlegung. Bei Nachfragen hierzu bin ich natürlich ebenso gerne bereit, mich diesen in den Kommentaren zu stellen.

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Aktualisierung 16.05.2014:
Inzwischen wurde das Sigma auch an einer Nikon D800 getestet - und ich bin nach wie vor von der Offenblendenschärfe überrascht. Bilder mit 36MP sind ohne weiteres bei 100%-Ansicht verwendbar.
Freue mich jeden Tag wieder über diese grandiose Optik.
__________

Sollten sich im Verlauf des praktischen Einsatzes noch Probleme ergeben, werde ich diese hier nachtragen.
Fragen und Anmerkungen beantworte ich in den Kommentaren jederzeit gerne.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schärfeungeheuer, 24. September 2014
Ich bin Schärfeverwöhnt, nutze ich seit vielen Jahren nur noch Festbrennweiten. Viele Linsen musste ich kaufen und wieder verkaufen bis ich irgendwann über einen Bericht stolperte der hieß "Der Herr der Ringe". Gemeint war damit das Canon 135mm f2. Angeblich das schärfste Objektiv welches man für seine Canon kaufen kann. Ich war neugierig...
Nach einiger Zeit konnte ich mir den Traum erfüllen und es kaufen. WAHNSINN! Bei Blende 2 so scharf, damit kann man sich rasieren. Niemals mehr würde ich es missen wollen.
Da ich als Fotograf für Hochzeiten tätig bin und ich mit dem 135mm f2 den leichten Telebereich abgedeckt habe musste nun nochmal etwas für den Nahbereich angeschafft werden. Nur was, wenn man so mit Schärfe verwöhnt wird?
Ein 50mm kam für mich nicht mehr in Frage. Erstens wollte ich etwas mehr auf das Bild bekommen und zweitens gab es kein 50mm welches mich bei offener Blende restlos Überzeugen konnte. Das 50mm 1.8 ist offen gut, vielleicht sogar sehr gut. Wenn der AF saß... In Lowelight Situationen (Kirche) eher Russisches Roulette. Desweiteren konnte ich das viel kritisierte 50mm 1.4 (version1) von Sigma mein eigen nennen. Ich war damit eigentlich sehr zufrieden, wenn man abblendet. Ab f2.8 war das Sigma konkurrenzlos. Aber ein 1.4 Objektiv nur ab 2.8 nutzen? Neeeeee. Ich habe es wieder hergegeben und mich die letzten paar Monate mit einem gebrauchten 50 1.4 von Canon über Wasser gehalten. Das war ab 1.8 gut zu gebrauchen. Aber auch eher schlecht als recht. Eine Hochzeit vor ein paar Wochen brachte mich dann zum umdenken. Ein Fotografen Kollege nutze dort das Canon 35mm 1.4 L. Ich konnte es mir für ein paar Aufnahmen ausborgen und ein paar Testbilder damit machen. Der Blick durch 35mm gefiel mir schon mal viel viel besser. Soll man gar nicht glauben wie viel mehr man doch aufs Bild bekommt. Das war aber auch schon alles was mir an der L Linse gefallen hat. Die Schärfe sowie Abbildungsleistung bei 1.4 sprachen mich überhaupt nicht an. Selbst 1.8 konnte mich nicht überzeugen. Die Aufnahmen wirkten eher matschig und alles andere als scharf. Dafür dann auch noch 1000.-Euro + für eine gebrauchte Version?
Ich habe mich dann mehrere Tage mit alternativen beschäftigt. habe Google, Youtube usw auf den Kopf gestellt. Schnell wurde ich im Sigma fündig. Canon bietet mit dem 35 f2 IS zwar eine sehr gute und auch günstigere Alternative, allerdings stand für mich fest das es 1.4 sein müssen.
Das ein und andere Objektiv musste weichen und ich konnte mir dieses 600 Gramm Schmuckstück kaufen. Allein schon die Haptik ist ein Traum. Es wirkt metallisch, sehr edel und wertig verarbeitet. Der AF Ring ist zwar nicht der größte, trotzdem gleitet er gut in der Hand und ist sehr griffig. Was noch sehr positiv auffällt ist das schon angegeben Gewicht. Über 600 Gramm bringt die Linse auf die Waage. Für eine Festbrennweite richtig ordentlich. Das sollte man unbedingt im Hinterkopf behalten. Ich persönlich mag das sehr. Es gibt mir das Gefühl (es ist ja auch sicher so) etwas sehr sehr hochwertiges in den Händen zu halten.
Nun musste ja etwas fotografiert werden. Blumen? Nö. Ein befreundetes Model angerufen, einen spontanes treffen vereinbart und ein paar Aufnahmen bei offener Blende gemacht. Ich habe mich in dem Shooting besonders auf die Augenpartie konzentriert. Im Shooting war ich schon sehr vom AF angetan. Super schnell (sehr kurzer AF weg) und unglaublich treffsicher. Wer einmal das 135 f2 testen durfte der weiss was ein guter AF ist. Der AF des 35mm braucht sich da nicht verstecken.
Ich begutachtete die Aufnahmen bereits regelmäßig auf dem Display, das sah schon ganz vernünftig aus. Zuhause in Lightroom kam dann der Schlag mit dem berühmten Hammer. Ich musste mich noch einmal in den EXIFS davon überzeugen das ich hier tatsächlich die Blende 1.4 eingestellt hatte. So eine Schärfe ist mir bei dieser Blende noch nie untergekommen. Kein matsch, kein "Schleier", einfach nur knackige Schärfe, dort wo sie sein sollte.
Abgeblendet auf 1.8 nochmal eine Steigerung in den Details. Unglaublich.
Mein Objektivpark habe ich jetzt radikal reduziert auf die wohl beiden schärfsten Optiken im Tele und Nahbereich.
Wie ich eingangs sagte habe ich bereits einige Objektive gekauft sowie verkauft. Diese Sigma Linse bleibt...
für immer.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sigma 35mm Reportageobjektiv, 7. Januar 2014
Von 
A. Schroer "alexschroer" (Münster, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich seit etwa zwei Jahren meine Zoomobjektive im Normalbereich Schritt für Schritt durch Festbrennweiten ersetze, kam ich an einer 35mm Festbrennweite nicht vorbei. Mir war allerdings die originale Canon 35mm FB immer zu teuer, alldieweil ich schon Wert auf eine hervorragende Optik lege und deswegen die einfacheren FB nicht unbedingt infrage kommen. Sigma bietet nun eine hochinteressante Alternative an, die mir mehr als nur einen Blick wert gewesen ist.

Vor der Anschaffung habe ich mich gründlich informiert, insbesondere auch was die Auflösung sowie Schärfe angeht - denn in diesem Bereich hatte meine existierende Objektivauswahl noch ein paar Schwächen. Wichtig sind mir zudem grosse Blendenöffnungen geworden und die f/4 meines Standardzooms genügten häufig nicht mehr. Gleichzeitig möchte ich nicht mehr als 2 Objektive mit auf die Reise nehmen, weswegen diese dann auch besonders gut sein sollten.
Das Sigma hat in nahezu allen Tests und Bewertungen ein Staunen ausgelöst - nicht zuletzt wegen der Schärfe bei Offenblende. Da man sich ein f/1.4 nur dann kauft wenn man auch besonders oft bei Offenblende fotografiert ist dies eine sehr wichtige Eigenschaft.

Nur um die Lichtstärke zu verdeutlichen: bei hellem Sonnenlicht und ISO100 wird ein Foto bei Blende 1.4 nahezu immer überbelichtet sein - ohne Abblenden oder Filter geht es bei starker Tageshelligkeit nicht.

1. MATERIAL UND HANDLING
Das Sigma wirkt nach Auspacken deutlich kleiner, jedoch auch länger als erwartet. Im Vergleich ist meine 50mm f/1.2 FB deutlich gedrungener konstruiert.
Es besteht aus einem guten Materialmix mit satinierten Metallapplikationen und wirkt insgesamt sehr wertig.
Das Design ist minimalistisch, und wirkt durch die schwarze Farbe zudem sehr edel.
Die Gegenlichtblende ist sehr schön konstruiert und lässt sich durch entsprechende Markierungen sehr leicht aufsetzen - etwas das man z.B. bei Canon nicht findet.
Angenehm ist zudem der mit 67mm moderate Filterdurchmesser welcher sich mit zahlreichen anderen Objektiven deckt.

2. KOMPATIBILITÄT
Einer der grössten Nachteile von Drittherstellerobjektiven ist die u.U. nicht 100%ige Kompatibilität zu den Algorithmen der verschiedenen DSLR. Im Vorfeld hatte ich gelesen, das es im Fall dieses Objektives zwar nicht mehr der Fall sein soll, dennoch habe ich es nach dem Auspacken erst einmal an der EOS 5D Mark III einem Fokustest mit Hilfe des Spyder LensCal Tools unterzogen. Es war ganz genau im Fokus und musste entsprechend auch nicht justiert werden - was bei der extrem schmalen Schärfezone bei f/1.4 wirklich eine Leistung ist.
Alternativ bietet Sigma ein USB Dock samt Software an, mit dem man jedes neuere Objektiv aus der A/C/S Serie genau auf sein Kameramodell abstimmen kann.
So kann ich zur Kompatibilität bisher nichts nachteiliges berichten.

3. BILDQUALITÄT
Ich werde das Objektiv ganz ausgiebig in den nächsten Wochen auf einer längeren Reise verwenden, habe aber nichtsdestotrotz bereits zahlreiche Bilder damit aufgenommen.
Die Bildqualität ist bereits bei Offenblende sehr gut, und wird bei leichtem Abblenden auf f/4-f/5.6 sehr beeindruckend scharf. Selbst feine Linien und Details werden aufgezeichnet, zudem sind Kontrast und Farbwiedergabe herausragend.
Die Vignettierung ist am KB Format deutlich zu sehen - gleiches kenne ich aber schon von anderen Kurzbrennweitigen Objektiven. Diese kann man rausrechnen oder als Stilmittel einsetzen.
Farbfehler sind sehr gut kontrolliert und nur an harten Kanten sichtbar. Mehr kann man glaube ich kaum verlangen, aber das muss man am besten selbst testen - ich sehe die Säume so gut wie gar nicht.
Insgesamt ist es von der Bildqualität her mein bisher bestes Objektiv in diesem Brennweitenbereich, es liefert eine Bildqualität die man eigentlich von einem wesentlich teureren Objektiv erwarten würde. Was auch die Messergebnisse von DXOmark beweisen: die einzige bessere FB im Bereich bis 70mm ist demnach das Zeiss Distagon Otus 55mm - aber preislich liegt es auf einem anderen Planeten und hat zudem keinen AF.

4. FAZIT
Ich freue mich sehr das ich nach längerer Recherche zu diesem Objektiv gekommen bin, und es zudem keine Kompatibilitätsprobleme mit dem Canon System mehr hat. Dies wird nun neben dem 50mm f/1.2 mein meist genutztes Objektiv sein da es mir durch die hohe Lichtstärke und den moderaten Weitwinkel einen sehr breiten Anwendungsbereich bietet. Besonders wichtig für mich, da ich den Blitz nahezu immer daheim lasse und eher mit leichtem Gepäck unterwegs bin.
So kann ich ohne weitere Kritikpunkte eigentlich nur noch einmal meine Zufriedenheit ausdrücken und empfehle jedem der sich für ein Reportageobjektiv interessiert und Interesse an dem Bereich von 35mm hat sich dieses Objektiv einmal anzuschauen. Sigma ist hier anscheinend ein grosser Wurf gelungen.

UPDATE v. 20.01.2014:
Auch nach mehreren Wochen Nutzung bin ich nun immer noch sehr zufrieden, und das Objektiv ist aufgrund seiner Schärfe, Auflösung und dem Abbildungsmassstab zu meiner neuen Standardbrennweite (ca. 50%) geworden, neben dem 50mm (40%) und dem 70-200mm Zoom (10%) welche ich parallel noch verwende. Nach mehr Weitwinkel verlangt es mich nicht mehr, und nach einem weiteren unsäglichen Zoomobjektiv mit undefiniertem Bildwinkel schonmal gar nicht mehr.

Es ist schon erstaunlich was man in den Bildwinkel des 35mm am KB-Format alles unterbringen kann, überwiegend ergeben sich sehr schöne Arrangements - wobei mir aufgefallen ist das ich mittlerweile deutlich weniger Ausschuss in meinen Aufnahmen habe.
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erwartungen übertroffen, 2. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
war, und bin es eigentlich nach wie vor, nie ein großer anhänger von fremdobjektiven an meiner canon. allerdings wollte ich schon immer das klassische reportageobjektiv und die mehr als positiven testberichte (und das usb-doch das hoffentlich noch bald kommt) haben den ausschlag gegeben dem ganzen mal eine chance zu geben.

nach ca. 5000pics mit diesem objektiv:

es ist bei weitem das schärfste objektiv das ich habe. ca fein, bokeh super, fokus schnell, haptik genial...alles wie es sein soll und das noch zu einem preis der weit unter dem canon-äquivalent liegt. behauptungen das es für profizwecke nicht geeignet sein soll kann ich also überhaupt nicht bestätigen.

einzig bei gegenlicht oder schwachen kontrasten kann es mal zu fehlfokusierungen kommen, aber ich kenne eigentlich keine optik die bei solchen bedingungen nicht auch schwierigkeiten hat.

sollte sigma ein vergleichbares 50er rausbringen, verkaufe ich mein canon-teil sofort.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da ist es endlich... das (fast) perfekte Objektiv., 12. November 2014
Ich war Sigma zuvor eher ambivalent eingestellt. Ich hatte Glück und auch Pech mit meinen bisherigen Sigma-Objektiven. Daher hab ich das 35er mit dem USB-Dock bestellt, um den (scheinbar üblichen) Autofokus-Problemen aus dem Weg zu gehen.
Nach den ersten 3 Tagen wollte ich die Linse schon fast wieder zurückgeben... Der AF wollte einfach nicht treffen was er sollte. Als Problem stellte sich aber am Ende doch der Idiot hinterm Okular heraus, und ich merkte bald, dass die Linse in praktischen Situationen und bei gutem Licht nahezu immer richtig traf.
Die Schärfe der Linse ist wirklich grandios. Ich kann mir mein 50mm 1.4 eigentlich sparen, weil die Bilder vom 35er gecroppt genauso scharf sind.
Ich mag auch das Handling und die Haptik des Objektivs sehr. Wunderbar ausbalanciert und wertig verarbeitet. Eben ein rundum gelungenes Objektiv.

Der Vollständigkeit halber möchte ich natürlich noch auf das "fast" eingehen. Mein einziger Kritikpunkt bisher ist, dass die Linse, wenn man sie manuell auf Anschlag unendlich einstellt, leider gar nichts mehr scharf stellt. Das macht nächtliche Aufnahmen vom Sternenhimmel etwas kniffelig. Aber gut... so oft mach ich das nicht. :)
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM, 30. Januar 2014
Tolles Objektiv, über das es hier schon alles zu lesen gibt. Beste Auflösung, geringe CA, starke gut korrigierbare Vignettierung, geringe Verzeichnung, sehr solide und gut verarbeitet, dafür eigentlich 5+ Sterne.
Aber leider hatte mein Exemplar auch den hier beschriebenen Frontfokus...an sich auch kein Problem, die Korrektur der Kamera wird das schon richten, bei knapp über 30cm Abstand sitzt der Fokus dann auf den Punkt bei einer Einstellung von +14. Bei 50cm dann die Ernüchterung +16, +18,… +20 Ende, Fokus sitzt dann gerade so. Gut, raus in die Natur, ein Meter Abstand richtig, massiver Backfokus, Korrektur runter auf -12, sitzt.
Sorry Sigma, aber das kann es nicht sein. Mein Nikkor 50mm 1.8G bildet deutlich matschiger ab, dafür sitzt der Fokus dort wo er soll, ganz ohne Korrekturen.
"Kauf Dir doch das USB-Dock und korrigiere das selbst" oder "schick es doch zu Sigma, die Justieren das"...NEIN. Ob ich ein beim Service gewesenes Objektiv wieder zurückgeben kann sei mal dahin gestellt, aber es ist nicht mein Job ein Objektiv zu Justieren und Sigma hatte seine Chance ein korrekt justiertes Objektiv zu liefern. Ich stell mich nicht hin und mache deren Arbeit in dem ich nochmal 50 Euro für Zubehör ausgebe, das bei Nikon nicht nötig ist. Geht zurück, leider. 2 Sterne Abzug für die schlechte Endkontrolle bei der Justage.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Voll auf Qualität und Stil fokussiert..., 4. November 2014
aber leider nicht immer auf das Motiv. Keines der drei Exemplare, die ich hatte, fokussierte auf den Punkt. Die Schärfe meiner drei unfreiwilligen Testkandidaten (man tauscht ja erst mal voller Optimismus um) lag zweimal eins bis zwei Zentimeter hinter dem fokussierten Objekt und einmal davor. (bei 30cm Abstand) Da meine anderen Objektive(auch welche von Sigma dabei) durchaus auf den Punkt fokussieren, konnte es an meiner Kamera nicht liegen. Da könnte man bereits die ersten drei Sterne abziehen, aber das Objektiv ist es in meinen Augen wirklich wert, Kompromisse einzugehen und so ziehe ich auch nur einen ab.

Die Gründe:

Ein gleichwertiges Pendant von Nikon kostet quasi das doppelte und da ist auch nicht in jedem Falle gesagt, das der AF 100% sitzt.(hatte ich auch schon) Und ich rede hier wirklich von gleichwertig, denn was das Sigma an Auflösung und Schärfe zu bieten hat, ist mehr als beeindruckend. Es gibt einfach keine Alternative.

Man hat drei Möglichkeiten den Fokus an die Kamera anzupassen:
1
Die sicherste ist ..Kamera und Objektiv zu Sigma, dort wird das Objektiv kostenlos justiert. Kann natürlich bei allen die zwei oder mehr Gehäuse haben, an denen wieder daneben liegen, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Mich hätte es genervt, also habe ich Variante zwei und drei angewandt.
2
In den Nikons ab Mittelklasse, kann man den AF in der Kamera feinjustieren und das Objektiv abspeichern. Funktioniert bei mir perfekt.
3
Man kann sich das USB Dock von Sigma holen und das Objektiv mit neuer Firmware versehen und den Fokus am Objektiv mittels Software selbst neu einstellen.
Kostet hier 39 Euro und ist es wert. Funktioniert bei mir ebenfalls tadellos. Damit wird das Objektiv nicht maßgeblich teurer und man kann es auch für andere Gläser von A, C und Sports nutzen.

Mit Variante drei braucht man dann nicht mehr darauf zu achten, welches Objektiv man an seiner Nikon hat und kann munter hin und her wechseln ohne umzustellen.

Variante vier wäre solange zu bestellen und zurückzuschicken, bis man ein Exemplar besitzt, dass passt. Etwas für den den sehr geduldigen Fotofreund oder einen ausgemachten Glückspilz.

Gehen wir mal davon aus, dass der AF jetzt sitzt und kommen zum Objektiv:

Schlicht, schick und gewichtig, macht dieses ART Objektiv Eindruck, wirkt solide und ist hochwertigst verarbeitet.
Die Bildqualität ist erhaben und man hat das Gefühl, dass es nicht besser geht. Selbst solchen Auflösungsriesen wie den Kameras der D800 Reihe ist es mehr als gewachsen und liefert gestochen scharfe Aufnahmen. Die Schärfe und Auflösung ist bei Offenblende schon sensationell, ab Blende 5,6 wird sie fast brutal. Ich habe noch nichts besseres an meiner D800(e) gehabt. Das Bokeh ist wunderschön, das Objektiv fokussiert leise und schnell. Für alle Detailverliebten und Schärfefanatiker eine wirklich gute Wahl, wenn nicht die beste.

Fazit: Wenn es Sigma gelänge die Fokus Unzulänglichkeiten bei manchen Serien in den Griff zu bekommen, dann hätte dieses Produkt sieben Sterne verdient. Gestochen scharf, super verarbeitet und absolut profitauglich. Diese Eigenschaften machen dieses Objektiv absolut alternativlos, wenn man auch den Preis in Betracht zieht. Da kann man in meinen Augen auch mit etwas Frontfokus leben, der sich einfach justieren lässt. Nur es tut einem in der Seele weh, diese super Objektiv deshalb total abzuwerten, wie manche es hier getan haben, weil es einfach sensationell ist, wenn alles passt. Ein Stern muss aber trotzdem herhalten, weil es ein Unding ist, dass man sich neue hochwertige Produkte kauft, bei denen man als Kunde erst einmal zum freien Mitarbeiter von Sigma wird und die Fehler ausbügelt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingslinse in Kurzzeit, wenn der Fokus passt, 28. September 2014
Von 
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(TOP 50 REZENSENT)   
Ich habe lange mit mir gewichtelt, ob ich mir das Sigma 35mm 1.4 Art für meine Canon Cams hole oder doch auf die etwas günstigere Variante, das 30mm 1.4 Art, setze.
Insgesamt hat mir die 35er Brennweite aber doch deutlich besser gefallen und ich habe mich kurzerhand von meinem alten Sigma 50mm 1.4 verabschiedet und mich für das 35er der Art Serie entschieden. Nach ein paar Tagen kann ich eigentlich nur eines sagen: absolut richtige Entscheidung und Liebe auf den ersten Klick!

01 ERSTER EINDRUCK und VERARBEITUNG:

Ich finde, mit der neuen ART Serie hat Sigma sich definitiv in die obere Liga der Objektive gebracht. Ich hatte eigentlich bei keiner meiner Sigma Linsen (28-70 EX 2.8, Sigma 17-70 OS HSM, Sigma 17-50 EX 2.8, Sigma 50mm 1.4) etwas zu meckern, was Eindruck, Materialien und Verarbeitung anging. Die war immer erstklassig. Wer aber eine Linse der ART Serie in den Händen hält, der wird schnell merken, dass es noch ein Stück hochwertiger geht.
Müsste man den Eindruck des Objektivs auf ein Wort beschränken, dann wär es wohl: solide! Die Verarbeitung ist hervorragend und die Linse wirkt wie aus einem Guss. Materialtechnisch wurde hier viel Metall verbaut – dadurch erhält das Objektiv ein gutes, aber auch sehr angenehmes Gewicht.
Das matte Finish gefällt mir sehr gut und sieht sehr edel aus.
Die erste Vorstellung des Objektivs war also absolut zufriedenstellend und vielversprechend.

02 HANDHABUNG:

Eingerastet am Bajonett der Kamera, kann es auch schon losgehen mit den Fotofreuden. Das gute Gewicht der Linse habe ich ja schon angesprochen – nach kurzer Eingewöhnphase empfindet man es sicher nicht als störend, sondern es hilft, um die Kamera perfekt auszubalancieren.
Des Weiteren lässt sich der Fokusring sehr gut handhaben. Er ist breiter gehalten, als alle Fokussierringe, die ich bislang von meinen Sigma Objektiven kannte. Ich empfinde die Größe in der Praxis als sehr angenehm und manuelles fokussieren geht damit angenehm von der Hand.
Der AF/MF Schalter befindet sich an der linken Seite der Linse und lässt sich während des Fotografierens gut mit dem Daumen bedienen.
Die mitgelieferte Sonnenblende rastet zudem satt ein und macht einen sehr guten Job (dazu später mehr)

03 HSM LEISTUNG:

Das 35mm 1.4 Art ist mit dem leisen Antrieb HSM ausgestattet. Und wenn ich leise schreibe, dann meine ich leise. Auch mein 17-50 2.8 EX ist mit einem HSM Motor ausgestattet und recht flott und geräuschlos, aber ich finde der beim Art ist um einiges leiser und wirklich kaum zu hören. Manchmal muss ich sogar auf die Skala schielen, um mitzubekommen, wie der AF arbeitet.
Die Fokussiergeschwindigkeit finde ich sehr ordentlich – ich denke, mit dem Objektiv wird so gut wie niemand Rennsport etc. fotografieren. Für mich persönlich überzeugende Leistung und ich finde keinen Grund zu meckern.

04 ABBILDUNGSLEISTUNG/SCHÄRFE:

Von der Abbildungsleistung und der Schärfe haut mich das 35mm 1.4 Art wirklich um. Mein Exemplar ist bei Offenblende schon sehr scharf und das bis zu den Randbereichen, leicht abgeblendet entfaltet es seine volle Schärfe.
Wesentlich besser als mein 50mm 1.4, das bei Offenblende leider nicht ganz scharf war. Das Nachschärfen kann ich mir mit dieser Linse mittlerweile sparen.
Angemerkt werden muss, dass das 35mm 1.4 Art bei Offenblende zu Vignettierung neigt. Für mich aber absolut im Rahmen und meistens sogar nützliches Stilmittel. Ich empfinde es daher keineswegs als störend. Blendet man ab, verschwindet die Vignette.

05 FARBDARSTELLUNG/BOKEH:

Wenn ich eins an Sigma Objektiven mag, dann ist es die Darstellung der Farben, die irgendwie cremig wirken bzw. Bilder nicht kanarienvogelartig aussehen lassen. Ich mag die Natürlichkeit sehr. Zudem hat mir das Bokeh der Sigmas schon immer zugesagt. Ich denke auch hier trifft man es, wenn man es als cremig und weich beschreibt, das sich auch von unruhigen Hintergründen nicht aus der Ruhe bringen lässt und die wichtigen Dinge im Bild betont.
Für mich daher schon seit längerem ein Grund, von Canon auf Sigma zu wechseln. Hier gefallen mir einfach die beiden angesprochenen Komponenten (Farben/Bokeh) einfach besser.

06 SUNFLARES und CHROMATISCHE ABERRATIONEN:

Wenn man dem Sigma 35mm 1.4 Art eines bescheinigen kann, dann seine Gegenlichttauglichkeit. Egal aus welchem Winkel, Sunflares sind mit der Linse und dem genutzten Multicoding alles andere als leicht produzierbar.
Was allerdings vorkommt, sind Farbsäume (CAs) bei Offenblendaufnahmen und Gegenlicht. Keine Ahnung, ob man es als nun als kleine Schwäche der Linse auslegen möchte oder einfach als „natürliche“ Eigenschaft eines lichtstarken Objektivs hinnimmt – man kann sie mit entsprechender Software jedenfalls gut rausrechnen.

07 BACKFOKUS & FRONTFOKUS-PROBLEME:

Im Vorfeld habe ich lange darüber nachgedacht, ob ich möglicherweise ein wochenlanges Suchen nach einem passenden Objektiv in Kauf nehmen möchte - immerhin hat es beim 50er und beim 17-70er auch eine ganze Weile gedauert, bis ich ein Exemplar ohne nennenswerte Fokusprobleme erwischt hatte. In entsprechenden Foren hat man leider meist auch von Leuten mit Fokusproblemen gelesen und ich habe mich schon fast darauf eingestellt, das Objektiv erstmal einsenden zu müssen bzw. mit dem neuen USB-Dock von Sigma korrigieren zu müssen.
Allerdings kann ich allen nur Mut machen, die ähnlich zögernd an einen Kauf herangehen. Bei mir hat das Sigma 35mm 1.4 Art auf Anhieb für alle Kameras gepasst hab und das Objektiv stellt nicht nur knackscharf dar, sondern fokussiert auch sicher auf das, was man anpeilt.
Selbst bei dämrigen Verhältnissen oder kleinen Gegenständen trifft der Fokus meines Sigmas sicher und haut nicht daneben.
Ich bin damit mehr als glücklich, dass es so schnell funktioniert hat, einen neuen Begleiter für meine Kameras zu finden.

08 SIGMA 3-JAHRE GARANTIE:

Für mich ein erfreuliches Angebot seitens Sigmas. Wer sein Objektiv nach dem Kauf innerhalb der nächsten 8 Wochen beim Hersteller registriert, der bekommt eine erweiterte Garantie für 3 Jahre und das ohne zusätzliche Kosten für den Nutzer.

09 FAZIT:

Das Sigma 35mm 1.4 Art hat mich in wenigen Tagen absolut von seiner Leistung überzeugt und den doch höheren Preis (im Vergleich zum 30mm 1.4 Art) schnell vergessen gemacht. Für mich ist es eine Linse, die für mich alles mitbringt, wonach ich gesucht habe. Offenblendschärfe, saubere Verarbeitung, sitzender Fokus und Traum-Bokeh und sehr schöne Farbwiedergabe.
Wer sich also nach einer Festbrennweite umsehen möchte, die auch in ein paar Jährchen noch Freude macht, dann ist das Sigma 35mm 1.4 Art mein Tipp in diesem Brennweitenbereich. Treffsicher und extrem scharf, wenn der Fokus passt.
Für mich absolut richtige Kaufentscheidung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hammer!, 4. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg: Das Sigma 35mm 1.4 Art ist wirklich so gut wie alle beschreiben, es ist in meinen Augen eine absolute "must-have" Linse für Kleinbild DSLRs und in Bezug auf das Preis/Leistungsverhältnis einzigartig.

Nun zu den Details:

Verarbeitung: schwer, eher schon sehr schwer aber eben auch aus Metall. gerade der untere Bereich zum Bajonett hin fühlt sich sehr wertig an. Nicht so gut ist die Geli, die ist sehr schwergängig man braucht etwas Kraft damit diese einrastet und wer nicht darauf achtet, der vergisst den letzten Zentimeter Umdrehung und "freut" sich über Randabschattungen.

Optische Leistung: Die Offenblendenschärfe ist sicher einzigartig, ich kenne kein Objektiv was bei F1.4 so scharf ist und vor allen hohe Kontrastwerte liefert. Wird ja immer gerne vergessen, der Kontrast macht das Bild und nicht die reine Schärfe. Abblenden auf F2 legt nochmal ein Stück drauf, ab dann ist es eigentlich fast schon egal ob es noch theoretisch weiter zulegt.
Zu erwähnen sei noch positiv die kaum vorhandenen CAs und negativ die durchaus starke Vignette bei F1.4.
Zuletzt sei noch erwähnt dass es fast schon Sigma typisch schöne warme Farben zeichnet.

Autofokus: Vorweg, ich hatte schon oft Probleme mit Sigma Autofokus, mein 50/1.4 war auch zweimal zum Justieren und eigentlich zickt der immer noch rum d.h. er ist alles andere als zuverlässig. Insofern war ich lange am Überlegen, ob ich mir nicht lieber das Canon 35/2 IS zulege. Aber, alle Angst war unbegründet. Der Fokus sitzt wirklich Millimetergenau und vor allen trifft der Autofokus wirklich zu fast 100%. Ausreisser finde ich im Fernbereich hin und wieder, das kann aber auch daher kommen dass eben nicht genau "gezielt" wurde (fotografiere fast immer mit dem mittleren AF). Aber wann knispe ich schon mal ein 20Meter entferntes, kleines Motiv bei F1.4? Wichtig ist daher der Bereich von 30cm bis 10 Meter und hier sitzt der AF einfach immer.

Fazit: Viel Lobhudelei ich weiß. Aber das mit Recht. Das Sigma ist jeden Cent wert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider doch nichts, 8. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Sigmalinse ist eines der besten Gläser die neben einigen Canon L Objektiven nun Einzug in die Fototasche gefunden hat.
Die Schärfe ist schon bei Offenblende hervoragend . Es gibt kaum chromatische Farbfehler. Entgegen allen Vorurteilen sitzt
der Autofokus punktgenau an der 5D3. Es ist sicherlich die beste 35mm Optik die es momentan auf dem Markt gibt und übertrifft
das Canon 35mm 1.4L als auch das 35mm Zeiss Objektiv. Die Haptik ist sehr hochwertig und steht einem Canon Objektiv in nichts nach.

Fazit: Ich bin sehr angetan und würde mir das Objektiv jederzeit wieder kaufen.
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Nachtrag: Nach einem Jahr unterwegs mit dem Sigma 35mm 1.4 muss ich leider meine Bewertung widerrufen. Die Optik ist nach wie vor mit das Beste was ich je auf der Kamera hatte, aber leider tut der Autofokus an meiner 5D3 auch nicht . Die Trefferquote ist entfernungsabhängig. Bis ca 2m ist alles gut, kein Ausschuss. Bei Portraits war immer alles gut und bei unendlich auch.
Aber zwischen 2m und 5m völlig unberechenbar. Mal ok, zweimal nicht ok. Bei wiederholten auslösen unterschiedliche Schärfepunkte. Bei Abständen um die 4m ist es besonders schlimm, sprich völlig unzuverlässig. Ich habe mir beinahe ein Fotoshooting versaut weil der AF fast immer daneben lag.

Es ist ein Jammer, diese sonst wirklich überragende Optik mit toller Haptik scheitert am AF. Von 5D2 Besitzern höre ich keine Klagen, aber offensichtlich sind 5D3 Benutzer besondern von diesem AF Problem betroffen.

Ich werde mir nun vermutlich das Canon 35mm L zulegen. Mag sein das es bei 1.4 nicht ganz an das Sigma heran kommt, dafür gibt es keine AF Probleme und ist zuverlässig. Wer im Profibereich arbeitet muß sich auf seine Optiken verlassen können und leider ist das beim Sigma 35m Art doch nicht gegeben.
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