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816 von 899 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wahrscheinlich wunderbarste Buch, welches ich dieses Jahr bisher gelesen habe
Lou und Will könnten kaum unterschiedlicher sein. Lou ist eine 27-jährige Frau, die in sämtlichen Bereichen ihres Lebens festgefahren ist. Sie hat einen Job in einem Café, wohnt seit ihrer Geburt in dem gleichen Dorf bei ihren Eltern, ist seit sieben Jahren mit dem gleichen Mann zusammen und ihr Dasein beschränkt sich im Moment einzig und allein...
Vor 20 Monaten von Stephie87 veröffentlicht

versus
638 von 735 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine berührende Geschichte, ein heikles Thema
Inhalt:

Louisa Clark ist mehr als geschockt als sie quasi über Nacht ihren Job verliert. Nicht nur wegen des Geldes, was sie und ihre Eltern zweifelsfrei dringend benötigen, sondern auch weil sie ihn gern gemacht hat. Sie mochte es in einem Cafe zu stehen, mit Leuten zu reden und Wünsche zuerfüllen. Und wenn es auch nur kleine waren, nach...
Vor 20 Monaten von Ste veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vergebene Chance, 2. Januar 2014
Von 
Erwin Harrer (Weiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Kindle Edition)
Mir wurde das Buch mit dem Hinweis geliehen, dass ich es unbedingt lesen müsse. Als Muss-Lektüre würde ich diesen Roman nicht gerade bezeichnen, aber als durchaus lesenswert. Beschrieben wird das Schicksal des erfolgreichen Managers Will Traynor, der durch einen Unfall aus seinem erfolgreichen Leben gerissen wird und plötzlich so schwer behindert ist, dass er so gut wie nichts mehr selbstständig machen kann. Jojo Moyes versteht es, dieses Leben so einfühlsam zu erzählen, dass man sich mit Will durchaus identifizieren kann und sich fragt, wie es wohl wäre, würde dieses Schicksal einen selbst ereilen.
Zweite Hauptrolle spielt die unkonventionelle Pflegehilfe" Louisa Clark, die sich größte Mühe gibt, Will das Leben so schön und angenehm wie möglich zu machen. Sie ist jung, hübsch und gesund und stammt aus einfachen Verhältnissen, er ist behindert und hat genügend Geld um sich alles leisten zu können (Aschenputtel und der Froschkönig). Die beiden verlieben sich und diese etwas kitschige Liebesgeschichte überlagert leider die wirklich großen Fragen, die in diesem Roman aufgeworfen werden. Wann ist Leben nicht mehr lebenswert? Wie reagiert die Gesellschaft auf Schwerstbehinderte? Wie sollte man sich als Angehöriger verhalten?
Eine vergebene Chance, aber der kommerzielle Erfolg gibt dem Verlag recht.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Cinderella mit Rolli-Garnitur, 31. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Die Zutaten:
Ein Mann im Rollstuhl (Will). Eine junge Pflegerin (Lou). Eine sich entwickelnde tiefe Zuneigung, die gegen den Todeswunsch des Mannes ein zeitliches Rennen bestehen muss.

Der Schrecken:
Dieses Buch gehört zum Unerträglichsten, was ich seit Langem gelesen habe. Dies liegt allerdings keineswegs an den beschriebenen krassen Einschnitten, die der die Verletzung bedingende Unfall für Wills Leben bedeutet hat, nicht an seinen für ihn leidvollen Einschränkungen, nicht an der damit zuweilen einher gehenden quälenden Ohnmacht und Depression. Es liegt nicht mal an dem verloren gegangenen Lebensmut von Will, der ihn gegen den erbitterten Widerstand seiner Familie wünschen lässt, sich aus dieser Welt verabschieden zu dürfen. Und all das wäre unter anderen Umständen durchaus harter Tobak.

Was das Buch derart schwer aushaltbar macht, ist die Plattheit und Eindimensionalität, in der sich die Handlung wie zäher Schleim von Seite zu Seite zieht. Wo tiefe Emotionen und eine schriftstellerische Auseinandersetzung mit dem Thema der Sterbehilfe Raum finden könnten, serviert Jojo Moyes nichts als Klischees. So prallen aufeinander das Leben des in allem überüberdurchschnittlich aktiven, erfolgreichen und sportlichen Will mit seinem späteren Selbst als vom Hals abwärts nahezu gelähmtem Hilflosen. Oder: Wills über die Maßen reiche Herkunftsfamilie und Lous, die derart am Existenzminimum lebt, dass Lou in einer Abstellkammer schlafen muss. Oder: Lou als arbeitslose, traumatisierte Außenseiterin zu Beginn des Buches und die selbstbewusste aufstrebende Studentin, als die sie endet. Hätte es eine Nummer kleiner auch getan?

Das ist Cinderella in Neuauflage - garniert mit dem wohligen Anstrich, sich beim Lesen ja wichtiger gesellschaftlicher Themen anzunehmen. Wem dabei kein Tränchen kommt, der kann doch kein Herz haben - oder?!

Diesem Handlungsstrang der platten Extreme opfert Jojo Moyes jegliche Logik. Wie erklärt sich, dass ein gebildeter, aktiver Mensch wie Will aus einer bevorzugten, sich kümmernden Familie selbst nach Jahren im Rollstuhl keine Kenntnis hat von all den Hilfsmitteln und Möglichkeiten, die Lou aber innerhalb von kürzester Zeit im Internet recherchiert? Etwa der Sprachsteuerungssoftware, die es Will ermöglicht, eigenständig den Computer zu bedienen? Und die - nächster Auslöser für den nachhaltigen Impuls, die Stirn auf die Tischplatte zu hauen - Lou dennoch (!) nicht auf die Idee bringt, Will auf das hilfreiche Forum anderer Tetraplegiker hinzuweisen, das sie entdeckt hat? Wieso ist bei einem offensichtlich im Schwarz einer Depression gefangenen Menschen nie das Thema der Behandlung - gleich ob durch Therapie, Austausch oder Psychopharmaka - die Rede? Wieso verliebt sich Will in Lou?

Aber am Allerschlimmsten bleibt dies: Warum, oh warum nur erfahre ich bereits bei der allerersten Begegnung von Will und Lou, dass diesem extrem wichtig ist, ernst genommen zu werden und selbst über sich bestimmen zu dürfen, nur um dann eine lähmende Ewigkeit lang stummer Zeuge zu werden, wie Lou genau das nicht tut? Sondern hinter seinem Rücken mit der Mutter paktiert? Aktivitäten über seinen Kopf hinweg plant, als sei er ein Kind? Und sie die Bemutternde, die schon weiß, was das Beste für es ist? Lou nimmt Will dermaßen wenig als vollwertigen Menschen und Mann ernst, dass traurige drei Viertel der Handlung hinweg völlig unwidersprochen bleibt, dass er ja wahrlich keine Gefahr für ihre Beziehung mit ihrem späteren Expartner sein kann. Darin liegt der wahre Grusel des Buches.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Roman, 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Das hört sich vielleicht zynisch an in Anbetracht des ernsten Themas 'Freitod', aber mehr ist das Buch wirklich nicht. Im Stil all der englischsprachigen Autorinnen wie Keyes, Kinsella, Jones, etc. geschrieben, also unterhaltsam, und mit dem Tiefgang eines Kanalboots in Amsterdam.
Die Chararkterisierung der Louisa ist manchmal so brachial, mit solch übertriebenen Metaphern, dass sie unglaubhaft ist. Will andererseits wirkt paradoxer Weise sympatisch, obwohl er sich wie ein Kotzbrocken benimmt. Ob man ihm seine letzte Entscheidung abnimmt, sei dahin gestellt.
Das Thema 'Freitod' für Menschen mit extremer Behinderung ist in verschiedene Dokus der öffentlich-rechtlichen TV Sender aber wesentlich besser, mit mehr Empathie auch für die Angehörigen, und eindringlicher dargestellt worden.
Insgesamt ein nettes, stellenweise sehr irritierendes Buch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschön!, 28. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Dieses Buch war eines der schönsten welches ich jemals gelesen habe, und das waren nicht wenige.
Es hat mich sehr berührt, von der ersten Seite an bis vor das Ende. Vor? Genau... Das Ende ist in Anbetracht des gesamten Buches viel zu kurz, zu plötzlich, so gar nicht passend zum Buch. Man ist mittendrin, ehrlich gesagt auch in einer Tränenflut, man liest, liest und plötzlich ein Satz, Ende...Dieses hätte ich mir noch etwas intensiver gewünscht. Denn dann wäre es wirklich DAS schönste Buch in meinem bisherigen Leben gewesen.
Aber ich freue mich auf das zweite Buch was zu Hause schon liegt und dann auf das nächste in ein paar Monaten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das hätte ein richtig gutes Buch sein können - Eine Rezension ohne Spoiler, 30. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Auch wenn die Geschichte und die Charaktere teilweise konstruiert wirken, habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Leider kam die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten viel zu kurz. So wurden die ersten spannendenden Entwicklungsschritte im Umgang und in der Arbeit mit Will stellenweise weggelassen. Die Charaktere blieben an der Oberfläche und somit wartete ich 520 Seiten lang, dass das Buch anfängt in die Tiefe zu gehen, was leider nicht geschah. Das spannende Thema des Buches wurde nett verpackt und mehr als eine "nette Geschichte" war es dann auch leider nicht.

Fazit: Nur zur Unterhaltung zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührendes Buch mit einem Ende, das einen nicht loslässt, 26. November 2014
Von 
Juna Fischer (Grevenbroich, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Von dem Titel hatte ich schon einiges gesehen, als ich das Buch plötzlich im nahen Shopping Center vor mir gesehen habe. Nicht lange überlegt (der SuB war gerade soweit geschrumpft, dass ich Angst vor einer buchlosen Woche hatte), gekauft – und innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.

Das ist so ein typisches Buch, das man einfach nicht aus der Hand legen mag. Dabei ist es nicht mal spannend: Die Geschichte von Will und Lou plätschert in einem gemütlichen, angenehmen Tempo vor sich hin und sorgt dafür, dass man sich ständig denkt „nur noch die nächste Seite“. Und dann muss man aber doch weiterlesen, auch wenn man eigentlich am nächsten Morgen zur Arbeit muss.

Besonders gut gefallen hat mir, dass man als Leser permanent positiv bleiben will. Lou und Will wachsen einem so sehr ans Herz, das man sich schon von der ersten Seite an wünscht, alles möge gut werden, weil sie es verdient haben. Die Nebencharaktere sind nicht immer sympathisch, dafür aber mit einer sehr eigenen und vor allem echten Note. Sie kommen sehr authentisch rüber und geben dieser Geschichte ein bisschen Würze, weil sie manchmal auf eine Art und Weise reagieren, die man nicht erwartet hat.

Für mich war es das erste Buch, indem die Pflege eines Behinderten wirklich so getreu erzählt und geschildert wurde. Ich hatte keine Ahnung, worauf man achten muss, deshalb kann ich auch nicht beurteilen, ob in dieser Hinsicht alles korrekt verlaufen ist. Für mich gab es keine Stelle, an der ich sagen musste „Huch, das kann jetzt aber nicht sein“, im Gegenteil. Die Feinfühligkeit der Geschichte hat mich sehr beeindruckt.

Gut finde ich auch, dass das Thema Sterbehilfe innerhalb der Geschichte nicht zur Grundsatz-Diskussion geworden ist. Alle Parteien haben ihren Standpunkt deutlich gemacht, der eine mehr, der andere weniger, aber es gab kein ethisches Hin und Her, was auch überhaupt nicht in dieses Buch gepasst hätte.

Fazit: Absolut lesenswert! Hat dafür gesorgt, dass jetzt alle anderen Bücher von Jojo Moyes auf meiner Wunschliste stehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Veränderungen und deren Folgen..., 22. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Louisa Clark lebt mit ihren Eltern, ihrer älteren Schwester – der gegenüber sie sich immer unterlegen fühlt – und dessen Sohn in einem Haus und ist seit 7 Jahren mit Patrick zusammen, der einzig und allein für sein Lauftraining und seine Fitness lebt. Als sie ihren Job in dem kleinen Café „Buttered Bun“ verliert, bleibt ihr nur der Gang zum Jobcenter. Nachdem der Alptraum Fließband in der Hühnchenfabrik vorüber ist, wird ihr ein Job bei den Traynors angeboten und ihr bleibt keine andere Wahl, als diesen anzunehmen, da ihre Schwester wieder studieren will und Louisa die „Alleinverdienerin“ in der Familie ist, nachdem auch ihr Vater seinen Job verloren hat. Sie weiß allerdings nicht, wie sehr sich ihr Leben und ihre Welt verändern wird.
Will war ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, lebenslustig, sportlich, suchte seine Bestätigung im Bergsteigen, Bungeejumping, Tauchen und im Reisen in fremde Länder. Doch durch einen schrecklichen Unfall veränderte sich sein Leben drastisch. Er weiß, dass er so nicht weiterleben will. Doch dann kommt Louisa und bringt sein Leben etwas durcheinander.

Jojo Moyes Schreibstil ist schön, einfach und flüssig zu lesen. Die Charaktere werden gut beschrieben und auch die Kulissen und Schauplätze werden anschaulich dargestellt. Das Thema, über das sie schreibt ist realitätsnah und brachte mich zum Nachdenken über mich selbst und mein Leben und auch die Beziehung zu anderen Menschen. Ich kam nicht umhin, dieses Thema auch mit meinem Partner zu besprechen und wir haben beide unseren Standpunkt dazu gefunden.

Ein wirklich gutes Buch, das sich mit einem harten Thema auseinandersetzt und sehr anschaulich darstellt, in welcher Situation man stecken könnte, wenn man unglaubliches Pech hat. Meines Erachtens sehr empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganzes halbes Jahr, 28. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Lou ist Mitte zwanzig. Lebt vor sich hin und macht praktisch jeden Tag das Gleiche: arbeiten um die Familie zu versorgen (sie lebt noch bei ihren Eltern) und zeit mit ihrem Sportler Freund zu verbringen. So vergeht ihr Tag für Tag. Festgefahren, nicht ganz so glücklich aber zufrieden mit dem was sie hat.
Als sie ihren Job verliert steht sie in einem schwarzen Loch.

Nach mehreren Bewerbungsversuchen erhält sie von ihrem Jobcenter ein Angebot in einem Haushalt der sehr anspruchsvoll ist.
Es ist der Haushalt von Will Turner, der ebenfalls bei seinen Eltern lebt. Aber nicht, weil er es sich finanziell nicht leisten könnte, sondern weil er Tetraplegiker ist.
Seit einem Unfall ist er Querschnitzgelähmt. Er kann nur noch sein Gehirn allein benutzen. Für alle anderen Dinge ist er auf Hilfe angewiesen. Er hat einen Krankenpfleger der 24 Stunden rund um die Uhr für ihn da ist.
Lou soll sich um seine kleine Einliegerwohnung auf dem Grundstück seiner Eltern kümmern und ihm ein sozialer Kontakt sein. Sie verbringt quasi die Tage mit ihn. Die Idee kam von seiner Mutter, denn Will ist ganz und gar nicht davon begeistert. Er ist total abgeschottet und spricht mit niemandem. Für Lou wird es kein Job an den Sie im Feierabend keinen Gedanken mehr verschwenden muss.
Irgendwann bekommt sie mit, dass Will suizidgefährdet ist und plötzlich wird ihr bewusst, warum man sie eingestellt hat.
Lou versucht Will für das Leben zu begeistern und lernt sich selber anders kennen.

Meine Meinung:
Das Buch ist krass- Auf der einen Seite geht es um eine Liebesgeschichte, auf der anderen Seite beschäftigt sich die Autorin mit einer Behinderung und dem Freitod. Eine Achterbahn von Emotionen.

Es ist traurig aber auch witzig. Jojo Moyes hat mich voll getroffen.

Zwischen arm und reich, sowie der Lust am Leben und der Lust auf den Tod.
Mich hat das Buch noch Wochen nach dem Lesen beschäftigt. Es stimmt einen nachdenklich!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überwältigend!!!, 4. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Klappentext:
Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Zum Inhalt:
Lou (Louisa) kommt aus bescheidenen einfachen Verhältnissen und ist mit ihrem Leben, wie es ist, zufrieden. Mit 26 Jahren lebt sie noch immer bei ihren Eltern in der kleinen Abstellkammer, denn ihr großes Zimmer hat ihre etwas jüngere Schwester bezogen, als diese unerwartet schwanger wurde. Lou verdient sich ihren Lebensunterhalt in einem kleinen Café und hat seit sieben Jahren eine Beziehung mit dem sportlichen Patrick. Ihre Beziehung ist nicht besonders aufregend oder romantisch, aber Lou ist zufrieden und wäre nie auf die Idee gekommen, etwas zu ändern an ihrem geregelten Leben. Doch dann teilt der Cafébesitzer ihr mit, dass er das Café schließen muss und sie muss sich auf die Suche nach einem neuem Job machen.
Nach einigen erfolglosen Versuchen bewirbt sie sich als Betreuungshilfe für einen Tetraplegiker. Was Lou zu dem Zeitpunkt nicht weiß, der Tetraplegiker kaum älter ist als sie. Er ist nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt, seine Beine kann er nicht mehr und seine Hände und Arme nur sehr eingeschränkt bewegen. Zu ihrer Überraschung bekommt sie die Stelle befristet auf ein halbes Jahr. Pünktlich um 8 Uhr am nächsten Tag tritt sie ihre Stelle an, doch der Tag wir für Lou zur Zerreißprobe. Der Tetraplegiker Will, der bis zu seinem Unfall ein erfolgreiches Leben auf der Sonnenseite führte, in dem er erfolgreicher Teilhaber einer guten Firma war, seine Urlaube in exotischen Ländern verbrachte, er es mit jedem sportlichen Abenteuer aufnahm und eine hinreißende Freundin an seiner Seite hatte, hat jegliche Lust am Leben verloren und ist zu allen Menschen unausstehlich und dies bekommt Lou ganz besonders zu spüren. Am Ende ihres ersten Arbeitstages beschließt sie, dass sie die Stelle kündigen wird. Nur durch Zureden ihrer Schwester, kann sie sich auf-raffen, es nochmal zu versuchen. So schleppt sie sich Tag für Tag in Wills Haus. Mit der Zeit lernt Lou Will immer besser kennen und lernt mit seiner Art zurechtzukommen. Sie wird in ihrem Umgang mit Will sicherer und gibt ihm Contra. Mit ihrer frischen, ehrlichen Art schafft sie es an Will heranzukommen und er beginnt sich ihr zu öffnen. Als Lou erfährt, dass Will nicht nur seine Lebenslust verloren hat, sondern seinem Leben sogar ein Ende bereiten möchte, entscheidet sie sich alles dafür zu tun, dass Will wieder Freude am Leben findet und es entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen den Beiden. Wird Lou es schaffen Will zu überzeugen, dass das Leben auch als Tetraplegiker lebenswert sein kann?

Meine Meinung:
Was für eine Geschichte... Ich weiß gar nicht, wie ich widergeben soll, was ich gefühlt habe, als ich dieses Buch gestern Nacht zu Ende gele-sen hatte. Etwa eine Stunde nachdem ich das Buch beendet hatte, konnte ich noch immer nicht schlafen. Meine Gedanken kreisten um Lou und Will, um die erschütternde, traurige, hoffnungsvolle und herzerwärmende Geschichte der Beiden. Es ist mir noch kein Buch so zu Herzen gegangen, wie dieses. Zu schön war es, wie sich die Freundschaft zwischen Lou und Will, hart erarbeitet durch Lou, entwickelte. Zu lustig waren die Schlagabtäusche zwischen Lou und Will. Zu traurig die Schicksale. Ich lachte, weinte, hoffte und hatte Angst vor dem Ende der Geschichte. Als ich Kapitel 20 erreichte, überlegte ich wirklich das Buch nicht zu Ende zu lesen. Doch ich wollte wissen, wie es ausgeht und las gestern Nacht die letzten sieben Kapitel.
Diese Geschichte hinterlässt Spuren. Sie schafft es, dass einem die Alltagsprobleme, über die man sich so ärgert und womit man Zeit ver-schwendet, kostbare Zeit, unbedeutend vorkommen. Man nimmt sich die Botschaft dieses Buch zu Herzen: Lebe und genieße dein Leben. Vergeude es nicht, denn du hast nur ein Leben.
Jojo Moyes hat einen tiefgründigen Roman erschaffen, der die Herzen berührt. Sie schreibt so bildhalft, dass der Leser sofort vollkommen in die Geschichte eintaucht und alles hautnah miterlebt. Aber nicht nur die Geschichte riss mich mit. Die Charaktere waren genauso berührend und ergreifend wie die Geschichte selbst und sie haben einfach perfekt gepasst. Man konnte Lou und Will einfach nur ins Herz schließen.
Ich bin ohne jegliche Vorahnung an diesen Roman herangetreten. Ich hatte weder Klappentext noch Rezensionen dazu gelesen. Allein das Cover und der Titel haben meinen Kauf bestimmt und ich bin absolut nicht enttäuscht worden. Es ist eins der besten und schönsten Bücher, das ich je gelesen habe.

Fazit:
Ich bin überwältigt und vergebe alle Lesesterne, die man vergeben kann!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein einfaches Thema wunderbar geschrieben: eine tolle Geschichte!, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Kindle Edition)
Manchmal fange ich Bücher an zu lesen, ohne zu wissen worum es darin geht. Weil die Inhaltsangabe nichts aussagt (z.B. in dem Roman, den ich gerade lese. Aber mehr dazu in meinem nächsten Blog) oder ich lese absichtlich keine Inhaltsangabe und lasse mich überraschen.

Letzteres war der Fall bei “Ein ganzes halbes Jahr”. Ich wusste, dass es ein Bestseller-Roman ist, aber mehr nicht. Und dieses Buch hat mich über alle Maße überrascht:

Bald war klar, dass sich hier eine Liebesgeschichte entwickelt. Gut, Liebesgeschichten gibt es viele. Aber diese Geschichte ist mit so viel Fein- und Mitgefühl geschrieben, realitätsnah, fesselnd, dass sie sich positiv abhebt von anderen Romanen.

Es werden Tabus gebrochen: eine Liebe zwischen einem querschnittsgelähmten Mann und einer Frau und aus unterschiedlichen “Gesellschaftsklassen”. Kann das funktionieren? Und überhaupt, ist das ein gutes Thema für einen Roman mit einer Liebesgeschichte? Ja!

Es hat mich in die Story bereits mit den ersten Seiten, wie in einen Sog, reingezogen. Ich konnte nicht mehr aufhören, zu lesen: Ich habe mitgefiebert, wenn Versuche von “Lou” gescheitert sind. Wenn sie mit aller Kraft alles erdenklich Mögliche in Bewegung setzen wollte, um “Will” wieder Lebenswillen einzuhauchen. Ich habe innerlich gejubelt, wenn sie einen Erfolg verzeichnen konnte (auch wenn es nur ein kleiner war) und sich die Situation zwischen den beiden entspannt hat.

“Alles ist möglich, wen man fest daran glaubt und es will!” Oder doch nicht?

Es ist der Autorin gelungen, ein realistisches Ende zu beschreiben. Auch wenn es noch einen anderen Schluss hätte geben können. :-)

Ich finde es beeindruckend, wie die Autorin es geschafft hat, dieses doch “schwierige” Thema mit einer Liebesgeschichte zu verbinden. Es schwang für mich ständig ein positiver hoffnungsvoller Unterton, Hoffnung, in der Geschichte mit.

Ich habe viel über das Leben und den Tod nachgedacht, nachdem ich den Roman beendet habe. Und wer das Buch kennt oder gelesen hat, weiß vielleicht, was ich damit meine… :-)

[...]
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Ein ganzes halbes Jahr
Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes
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