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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührendes Buch mit einem Ende, das einen nicht loslässt
Von dem Titel hatte ich schon einiges gesehen, als ich das Buch plötzlich im nahen Shopping Center vor mir gesehen habe. Nicht lange überlegt (der SuB war gerade soweit geschrumpft, dass ich Angst vor einer buchlosen Woche hatte), gekauft – und innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.

Das ist so ein typisches Buch, das man einfach nicht aus der Hand...
Vor 6 Monaten von Juna Fischer veröffentlicht

versus
671 von 770 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine berührende Geschichte, ein heikles Thema
Inhalt:

Louisa Clark ist mehr als geschockt als sie quasi über Nacht ihren Job verliert. Nicht nur wegen des Geldes, was sie und ihre Eltern zweifelsfrei dringend benötigen, sondern auch weil sie ihn gern gemacht hat. Sie mochte es in einem Cafe zu stehen, mit Leuten zu reden und Wünsche zuerfüllen. Und wenn es auch nur kleine waren, nach...
Veröffentlicht am 20. April 2013 von Ste


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95 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Buch, das ein Leben verändert, 4. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Schöner Titel, schöner Einband, Spiegel-Bestseller... dafür bin ich einfach anfällig.

Gut, ich wusste so in etwa was mich erwartet, setzte mich mit einem Kaffee auf den Balkon und fing an. Aber dass ich es nicht mehr weglegen konnte bis ich endlich das Ende kannte... damit hatte ich nicht gerechnet!!!!

Am Anfang fand ich mich in "ziemlich beste Freunde" (was nebenbei gesagt ein super Film war) reinkatapultiert. Ich dachte "And they lived happily ever after"! Aber Pustekuchen... mit jeder neuen Seite die ich las, konnte ich mich mehr in Will hineinversetzen, und wollte, dass sein letzer Wunsch in Erfüllung ging!!!

Gegen Mitte des Buches habe ich mich dann immer wieder dabei erwischt, wie ich sauer auf alle anderen wurde, die glaubten, sie wissen was das Beste für ihn ist.

So kam es, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Ich war sauer, ich war gerührt, ich war hin und hergerissen von Lous Welt, die meiner so gleich ist, und von Wills Welt, die ich (hoffentlich nie) kennen lernen werde und trotzdem so gut verstanden habe.

Letztendlich saß ich bis spät am Abend (inzwischen auf der Couch) und habe gelesen, geweint, und mich komischerweise auch gefreut.

Ja, das Buch hat tatsächlich ein bisschen mein Leben und meine Sicht auf mein Leben verändert!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das geht zu Herzen, 15. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Endlich mal wieder ein Buch, dass mich berührt und mir gefallen hat. Die Protagonisten sind überzeugend dargestellt, die Probleme der Einzelnen sind gut beschrieben. Ein gelähmter junger Mann, eine fröhliche junge Frau ohne große Ansprüche, eine verzweifelte Mutter - alles nachvollziehbar. Wie geht man als Mutter damit um, wenn der Sohn sich nach einem Unfall nicht mehr bewegen kann, jede Lebenslust verloren hat, seinem Leben ein Ende setzen will und seine Mutter bittet, ihm bei diesem Schritt zur Seite zu stehen? Sie engagiert besagte junge Frau, um den Sohn von seinen Selbstmordgedanken abzubringen. So wird Lou Wills Gesellschafterin, um die Pflege muss sie sich nicht kümmern. Sie bringt etwas Farbe und Freude in sein Leben, sie bringt ihn dazu, in gewissem Umfang wieder am Leben teilzunehmen.

Auch wenn abzusehen ist, dass sich eine emotionale Beziehung zwischen Lou und Will anbahnt, wird hier eine Liebesgeschichte erzählt, die schon ein bisschen zu Herzen geht.

Ein bisschen gewöhnungsbedürftig fand ich die familiären Verhältnisse von Lou. Die lähmende Angst vor der Arbeitslosigkeit des Vaters, das egoistische Verhalten der Schwester, die fade Beziehung zu Patrick.

Während ich zu dem Buch "Zwei ziemlich beste Freunde" keinen Zugang gefunden habe, hatte ich hier ein Buch in der Hand, das sich gut liest.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vergebene Chance, 2. Januar 2014
Von 
Erwin Harrer (Weiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Kindle Edition)
Mir wurde das Buch mit dem Hinweis geliehen, dass ich es unbedingt lesen müsse. Als Muss-Lektüre würde ich diesen Roman nicht gerade bezeichnen, aber als durchaus lesenswert. Beschrieben wird das Schicksal des erfolgreichen Managers Will Traynor, der durch einen Unfall aus seinem erfolgreichen Leben gerissen wird und plötzlich so schwer behindert ist, dass er so gut wie nichts mehr selbstständig machen kann. Jojo Moyes versteht es, dieses Leben so einfühlsam zu erzählen, dass man sich mit Will durchaus identifizieren kann und sich fragt, wie es wohl wäre, würde dieses Schicksal einen selbst ereilen.
Zweite Hauptrolle spielt die unkonventionelle Pflegehilfe" Louisa Clark, die sich größte Mühe gibt, Will das Leben so schön und angenehm wie möglich zu machen. Sie ist jung, hübsch und gesund und stammt aus einfachen Verhältnissen, er ist behindert und hat genügend Geld um sich alles leisten zu können (Aschenputtel und der Froschkönig). Die beiden verlieben sich und diese etwas kitschige Liebesgeschichte überlagert leider die wirklich großen Fragen, die in diesem Roman aufgeworfen werden. Wann ist Leben nicht mehr lebenswert? Wie reagiert die Gesellschaft auf Schwerstbehinderte? Wie sollte man sich als Angehöriger verhalten?
Eine vergebene Chance, aber der kommerzielle Erfolg gibt dem Verlag recht.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für mich eine Geschichte die mir unter die Haut ging, 3. Januar 2014
Von 
Ramona Skarbon (Augsburg Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Erzählt wird hier die Geschichte über 2 Menschen (Lou & Will) die sich beide in einer Lebenskrise begegnen. Lou hat ihre Arbeit verloren und wohnt zu hause, Will hingegen wurde durch einen unverschuldeten Unfall zum Tetraplegiker (Lähmung aller 4 Extremitäten) und hat mit dem Leben in dem Sinn völlig abgeschlossen.

Durch einen Zufall wird Lou von Wills Mutter eingestellt um ihm wieder die Lust am Leben näher zu bringen, davon weiß Lou am Anfang aber noch nichts, um so geschockter ist sie aber als sie erfährt was Will vor hat und so versucht sie alles um ihn von seinem Vorhaben abzubringen....

Wie bereits dem Titel zu entnehmen, bleiben Lou 6 Monate und die werden wirklich toll erzählt, man kann mit beiden Protagonisten mitfühlen besonders Will ist wirklich gut gelungen. Will ist weder weinerlich noch sonst etwas in der Form, er weiß einfach was er möchte und findet in Lou eine Person die ihm gut tut und ihm für kurze Zeit wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Die Geschichte wird mit einfachen ruhigen Worten erzählt, ein gestelzter Ton/Wort wäre hier völlig fehl am Platz gewesen.

Beide Hauptprotagonisten haben ihre Höhen und Tiefen, welche die Geschichte fantastisch abrunden und ergänzen.

Das Cover ist zwar schön, passt aber mal gar nicht zum Thema bzw zu dieser Geschichte.

Traurig finde ich dass manche sich hier darüber echauffieren wie dümmlich und naiv Lou ist und wie unrealistisch so manche Passagen wären. Lou ist für mich eine ganz normale junge Frau die quasi ins eiskalte Wasser gestoßen wird und zuerst nicht weiß wie sie mit Will umgehen soll >>> also ich wüsste es ehrlich gesagt auch nicht

Ebenso unpassend finde ich Beiträge wie sich darüber aufgeregt wird dass es aus medizinischer Sicht nicht passt, stimmt oder weiß der Henker. Hallo das hier ist keine medizinische Lektüre um durch das erste Semester Medizin zu kommen, hier geht es um das Zwischenmenschliche und sonst nichts. Manchmal habe ich hier echt das Gefühl dass manche sich an Zeug aufhängen um den Anderen das Lesen zu vermiesen frei nach dem Motto wenn es mir nicht gefällt soll es euch gefälligst auch nicht gefallen und wer dem Buch 5 Sterne gibt hat nicht alle Latten am Zaun bzw null Geschmack wenn es um Bücher geht.

Meinung hin oder her aber 1 oder 2 Sterne hat dieses Buch echt nicht verdient besonders nicht mit der Begründung "es kam keine Spannung auf". Mhhhhh Kopf kratz also wäre das Buch ein Thriller, ja dann würde ich Spannung erwarten und ja dann wäre ich bitter enttäuscht wenn diese fehlen würde aber dieser Roman ist kein Thriller das scheinen einige nicht mitbekommen zu haben.

Von mir bekommt die Geschichte 4 Sterne und zwar weil mir einfach Wills Gedanken und Gefühle etwas gefehlt haben, es wäre wirklich toll gewesen ein paar Kapitel aus Wills Sicht zu lesen, ansonsten ein bewegendes Buch dass einen noch länger beschäftigt außer man ist aus Eis aber dann hilft einem auch der traurigste Roman nicht mehr.....
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Roman, 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Das hört sich vielleicht zynisch an in Anbetracht des ernsten Themas 'Freitod', aber mehr ist das Buch wirklich nicht. Im Stil all der englischsprachigen Autorinnen wie Keyes, Kinsella, Jones, etc. geschrieben, also unterhaltsam, und mit dem Tiefgang eines Kanalboots in Amsterdam.
Die Chararkterisierung der Louisa ist manchmal so brachial, mit solch übertriebenen Metaphern, dass sie unglaubhaft ist. Will andererseits wirkt paradoxer Weise sympatisch, obwohl er sich wie ein Kotzbrocken benimmt. Ob man ihm seine letzte Entscheidung abnimmt, sei dahin gestellt.
Das Thema 'Freitod' für Menschen mit extremer Behinderung ist in verschiedene Dokus der öffentlich-rechtlichen TV Sender aber wesentlich besser, mit mehr Empathie auch für die Angehörigen, und eindringlicher dargestellt worden.
Insgesamt ein nettes, stellenweise sehr irritierendes Buch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschön!, 28. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Dieses Buch war eines der schönsten welches ich jemals gelesen habe, und das waren nicht wenige.
Es hat mich sehr berührt, von der ersten Seite an bis vor das Ende. Vor? Genau... Das Ende ist in Anbetracht des gesamten Buches viel zu kurz, zu plötzlich, so gar nicht passend zum Buch. Man ist mittendrin, ehrlich gesagt auch in einer Tränenflut, man liest, liest und plötzlich ein Satz, Ende...Dieses hätte ich mir noch etwas intensiver gewünscht. Denn dann wäre es wirklich DAS schönste Buch in meinem bisherigen Leben gewesen.
Aber ich freue mich auf das zweite Buch was zu Hause schon liegt und dann auf das nächste in ein paar Monaten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das hätte ein richtig gutes Buch sein können - Eine Rezension ohne Spoiler, 30. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Auch wenn die Geschichte und die Charaktere teilweise konstruiert wirken, habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Leider kam die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten viel zu kurz. So wurden die ersten spannendenden Entwicklungsschritte im Umgang und in der Arbeit mit Will stellenweise weggelassen. Die Charaktere blieben an der Oberfläche und somit wartete ich 520 Seiten lang, dass das Buch anfängt in die Tiefe zu gehen, was leider nicht geschah. Das spannende Thema des Buches wurde nett verpackt und mehr als eine "nette Geschichte" war es dann auch leider nicht.

Fazit: Nur zur Unterhaltung zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hach - war das schön zu lesen, 6. Mai 2015
Von 
Ulla L. "Ulla" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Kindle Edition)
Meine Meinung:
Ich wusste wirklich nicht, worum es in diesem Buch ging. Ich habe es immer nur in den Buchhandlungen auf den Tischen liegen sehen. Erst als meine Freundin es sich zum Geburtstag wünschte, habe ich mich näher informiert und beschlossen, das Buch endlich zu lesen. Wahrscheinlich kennt es jeder und eigentlich braucht wohl keiner mehr meine Rezension, aber ich bin so beeindruckt, dass ich meine Gedanken unbedingt loswerden und teilen möchte.
Dieses Buch hat mich zum Nachdenken angeregt, zum Lachen gebracht und auch zum Weinen. Ja, eine Packung Taschentücher lag zum Glück griffbereit und die brauchte ich auch.
Will Traynor erleidet einen folgenschweren Unfall und ist gelähmt, eine Aussicht auf Besserung besteht nicht. Louisa verliert leider ihren Job und muss unbedingt etwas neues finden, denn ihrer Familie geht es finanziell nicht gut und ist auf ihre Unterstützung angewiesen. Es ist schwer, als ungelernte etwas zu finden und so nimmt sie dann den Job bei Familie Traynor an. Befristet ist dieser Job auf ein halbes Jahr. Weshalb das so ist, erfährt Louisa zufällig und damit hat sie nicht gerechnet und es fällt ihr nicht leicht, damit klar zu kommen. Es ist nun schwer, über meine Empfindungen zu schreiben, ohne viel zu verraten.
Aber man stelle sich einfach mal vor, wie sich ein Mensch fühlt, der weiß, dass sich sein Zustand nie mehr bessern wird. Im Gegenteil, er ist ständig auf Hilfe angewiesen und zum Beispiel werden die Abstände der Klinikaufenthalte immer kürzer, weil der Körper immer anfälliger wird. Dieser Mensch ist doch berechtigt über sein Schicksal selbst zu entscheiden, oder? Ich fand es sehr interessant, wie das Umfeld auf eine solche Entscheidung reagiert und fand es sehr egoistisch von den Menschen, die dies der betroffenen Person nicht erlauben wollen. Denn im Grunde denken sie doch nur an sich und bemühen sich nicht über die Gefühle des Betroffenen Gedanken zu machen. Louisa ist auch in und her gerissen, ich kann sie etwas verstehen, sehe das dann wohl aber doch mit dem entsprechenden Abstand.
Nun, auf jeden Fall hat mich alles sehr berührt. Ich habe gesehen, wie Will sich gewandelt hat und wie Louisa sich mit seiner Hilfe geändert hat. Spaß hatte ich beim Lesen einiger Dialoge der beiden. Beide haben sich sehr gut getan. Neben der Geschichte der Beiden kam natürlich auch das Familienleben der Clarks und Traynors nicht zu kurz. Vater Traynor lebt mit der ewigen Angst vor der Arbeitslosigkeit und dank Will bekommt er dann eine Neueinstellung, als es dann wirklich soweit ist. Im Hintergrund spielt Will Schicksal und macht dies so, dass es der Familie gar nicht schwer fällt die Hilfe anzunehmen. Will lernt durch Louisa auch ein ganz anderes Leben kennen, kommt er doch aus einer Familie, die keine Armut leiden musste und er selber hat sehr gut verdient und besitzt ein kleines Vermögen.
Louisa und Will sind mir sofort ans Herz gewachsen und beide habe ich sehr lieb gewonnen. Mit Loiusas Schwester hatte ich so meine Probleme, aber so ist es halt, Geschwister streiten sich und halten dann doch wieder zusammen. Camilla Traylor ist nicht so unbedingt meine Freundin geworden, aber ich kann sie auch verstehen, wie sie sich als Mutter gefühlt haben muss.
Wie man feststellt, war ich mal wieder mittendrin im Geschehen und habe mit allen gelacht und gelitten. Spannend ist es bis zum Schluss. Wird Will bei seiner Entscheidung bleiben, wird Louisa es schaffen, ihn umzustimmen. Man weiß wirklich nicht, was man wem wünschen soll.
Wie bereits erwähnt, hat mich dieses Buch sehr beeindruckt und dieses Mal waren die Vorschusslorberren, die man überall lesen konnte, wirklich angebracht.

Fazit:
Wer man wieder ein "Hach-ist-das-ein-schönes-Buch" lesen möchte, dem kann ich dieses auf jeden Fall empfehlen. Aber wahrscheinlich kennen es schon alle und ich hinke hinterher. Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe, endlich dieses Buch zu lesen und nun gehe ich mal meine tränennassen Taschentücher entsorgen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An den Rollstuhl "gefesselt" und weitere Stereotype, 19. August 2014
Von 
Marc S. Huf - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Broschiert)
Die Protagonistin sagt kurz und knapp: "Ich bin nicht dumm". Für ihren Vater ist sie ein "Charakter". Nicht ohne Humor schildert die Ich-Erzählerin ihren langweiligen Alltag. Nichts geschieht, bis sie ihren Job verliert, um einen anderen anzunehmen, der sie erfüllen könnte. Man erfährt auch, dass Taxis frei sind, wenn ihre Schilder gelb leuchten. So werden unwichtige Details angehäuft, um den Hintergrund für eine rührende Geschichte zu bilden, die dann natürlich im Vergleich mit den vielen Belanglosigkeiten "unerhört" zu sein scheint.
Schon der Einband widerspricht der traurigen Story. Auch der Klappentext suggeriert Spannung, indem er alles, was geschehen wird, als unvorhersehbar bezeichnet. Diese Banalität ist, gelinde gesagt, grotesk. Aber sie zieht viele Leser in ihren Bann. Wenn das künftige Liebespaar nicht weiß, wie alles ausgehen wird, wollen es natürlich die Leserin und der Leser wissen. Dementsprechend sind auch Qualifizierungen von Rezensenten wie z.B. "er war an den Rollstuhl gefesselt". Wer redet heute noch so echt unecht? Menschen mit Behinderung haben diese Phrasen nicht verdient. Dies wird auch nicht durch den bewusst oder unbewusst naiven Stil Jojo Moyes entschuldigt. Schon der Titel ist kindlich formuliert. Im Gegensatz zu dem heiteren Coverbild verdüstern Suizidgedanken und Überlegungen zur Sterbehilfe wie graue Wolken den Horizont der Protagonisten. Dieses Grübeln ist zwar auch in diesem Buch wie in der Realität einfühlbar und bewegend, berechtigt aber nicht zu stereotypen Qualifizierungen, die nur belegen, wie wenig sich die Leserinnen und Leser(und manche Rezensenten)im Alltag mit solchen Problemen befassen. Und doch möchte man hoffen, dass dieses erfolgreiche Buch zum Nachdenken und Mitfühlen anregt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein einfaches Thema wunderbar geschrieben: eine tolle Geschichte!, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein ganzes halbes Jahr (Kindle Edition)
Manchmal fange ich Bücher an zu lesen, ohne zu wissen worum es darin geht. Weil die Inhaltsangabe nichts aussagt (z.B. in dem Roman, den ich gerade lese. Aber mehr dazu in meinem nächsten Blog) oder ich lese absichtlich keine Inhaltsangabe und lasse mich überraschen.

Letzteres war der Fall bei “Ein ganzes halbes Jahr”. Ich wusste, dass es ein Bestseller-Roman ist, aber mehr nicht. Und dieses Buch hat mich über alle Maße überrascht:

Bald war klar, dass sich hier eine Liebesgeschichte entwickelt. Gut, Liebesgeschichten gibt es viele. Aber diese Geschichte ist mit so viel Fein- und Mitgefühl geschrieben, realitätsnah, fesselnd, dass sie sich positiv abhebt von anderen Romanen.

Es werden Tabus gebrochen: eine Liebe zwischen einem querschnittsgelähmten Mann und einer Frau und aus unterschiedlichen “Gesellschaftsklassen”. Kann das funktionieren? Und überhaupt, ist das ein gutes Thema für einen Roman mit einer Liebesgeschichte? Ja!

Es hat mich in die Story bereits mit den ersten Seiten, wie in einen Sog, reingezogen. Ich konnte nicht mehr aufhören, zu lesen: Ich habe mitgefiebert, wenn Versuche von “Lou” gescheitert sind. Wenn sie mit aller Kraft alles erdenklich Mögliche in Bewegung setzen wollte, um “Will” wieder Lebenswillen einzuhauchen. Ich habe innerlich gejubelt, wenn sie einen Erfolg verzeichnen konnte (auch wenn es nur ein kleiner war) und sich die Situation zwischen den beiden entspannt hat.

“Alles ist möglich, wen man fest daran glaubt und es will!” Oder doch nicht?

Es ist der Autorin gelungen, ein realistisches Ende zu beschreiben. Auch wenn es noch einen anderen Schluss hätte geben können. :-)

Ich finde es beeindruckend, wie die Autorin es geschafft hat, dieses doch “schwierige” Thema mit einer Liebesgeschichte zu verbinden. Es schwang für mich ständig ein positiver hoffnungsvoller Unterton, Hoffnung, in der Geschichte mit.

Ich habe viel über das Leben und den Tod nachgedacht, nachdem ich den Roman beendet habe. Und wer das Buch kennt oder gelesen hat, weiß vielleicht, was ich damit meine… :-)

[...]
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Ein ganzes halbes Jahr
Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes
EUR 12,99
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