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22
3,6 von 5 Sternen
Wagner
Format: Audio CDÄndern
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2015
Ein erstes Anhören könnte verwirren: kein Brachialgesang mit vibrierendem Schwert. Sondern: Wagner, ernstgenommen als Gesangskomponist. Und dazu äußerst präzise, äußerst textverständlich gesungen. Ja, es ist ungewohnt, aber es ist gut. Und noch mehr: es ist schön! Leider neigen wir zu einem Ausschließlichkeitsdenken: entweder Vogt oder - sagen wir einmal - Vickers. Wenn man sich von derartigem Dualismus verabschieden kann, dann bietet Klaus Florian Vogt eine echte, und ich wiederhole es gerne, eine schöne Alternative zum Üblichen. Dadurch, dass Nott und die Bamberger Symphoniker (und Camilla Nylund in den Duetten) in der Lage sind, auf den schlanken, notengetreuen Gesang einzugehen, entsteht eine transparente Interpretation, die aus der Vielzahl der Einspielungen hervorragt. Wem es noch gelingt, sich auf Bekanntes unvoreingenommen neu einzulassen, dem sei diese CD mit Nachdruck empfohlen.
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39 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2013
Der Sänger Klaus Florian Vogt und seine Rezeption läßt mich ratlos zurück: zwar kann ich auch hören, dass er über (vielleicht auch) beeindruckende Spitzentöne verfügt - aber schon hier muss ich sagen, ja und? Die Spitzentöne wirken merkwürdig unorganisch, weil Herr Vogt über keinen "Mittelbau" oder gar Tiefe verfügt -und nur hohe Töne zu produzieren, ist nun wahrlich nicht Kunst. Und die hier viel beschworene "Schlankheit" des Tons passt nicht zu den ihm anvertrauten Musik, denn Wagner suchte das Große, ja das Absolute. Hund hier geht meine Ratlosigkeit gerade weiter: und die liegt in der Undifferenziertheit seines Singens. Selbst wenn man eine Interpretationshaltung in seinem Lohengrin erkennen will (man kann Lohengrin vielleicht als sonnambulen Ritter singen, der gar nicht wirklich anwesend scheint), so geht diese Haltung bei allen anderen Wagner-Partien überhaupt nicht. Nichts von der Erschütterung eines Parsifal, wenn er erkennt, welch existenzielle Not Amfortas befallen hat. Erschütternd ist hier nur die Gleichförmigkeit des Sängers, der scheinbar aus einer Erzähler-Haltung heraus singt, aber keinen Deut gestaltet. Ähnliches ließe sich jetzt über Sigmund und Tristan sagen (hier wird er von C. Nylund glattweg "ausgesungen, dies allerdings mit bedenklichem Vibrato).
Schlanker Ton mag eine Tugend sein, hier ist es aber ein eklatantes Manko im Sinne eines Nicht-Erfassens der ihm anvertrauten Partien.
Absolut kein Vergleich mit den großen Sängern der Vergangenheit, die einen wirklich spüren ließen, um was es bei Wagner wirklich geht (man denkt bei dieser CD mit großer Wehmut an Sänger wie Melchior, Völker, Lorenz, aber auch ein Windgassen - wahrlich nicht mein Lieblingssänger - schlägt Vogt um Längen). Von den neueren Sängern zeigen einem aber auch Sänger wie Botha, Kaufmann, Heppner, wie man Wagner singen kann und was einem dieser Komponist auch noch heute zu sagen hat.
Bei KF Vogt wird Wagner hingegen langweilig. Welch traurige Erkenntnis: man kann Wagner auch so leichtgewichtig singen, dass er einem nichts mehr zu sagen hat.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2013
Auffällig ist hier das die Rezensionen entweder fünf Sterne haben, oder nur einen. Man liebt ihn oder man hasst ihn offensichtlich. Etwas dazwischen scheint es kaum zu geben.
Ich muss sagen: immer wieder wenn ich den Klaus Florian Vogt Wagner singen hör, muss ich mich aufs Neue daran gewöhnen. Sein Timbre ist so ungewöhnlich für einen Tenor, und erst recht für einen Tenor der die schweren Wagner-Partien singt. Dann ist auch noch die Wagner-CD von Jonas Kaufmann fast zur gleichen Zeit herausgekommen ... Wie anders die beiden klingen. Unglaublich. Ich mag die Stimme von Kaufmann, vor allem wenn er Wagner singt. Trotzdem versuche ich mich nicht zu verschließen für den besonderen Klang von Vogt. Er ist neu. In Lohengrin mag ich ihn inzwischen besonders. Und ebenso in die Meistersinger. Sein Tristan finde ich ebenfalls sehr schön. An den Siegfried muss ich mich immer noch gewöhnen, aber vielleicht ist das eine Frage der Zeit ...
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44 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 21. Januar 2013
Der Hype geht also weiter - und Klaus Florian Vogt versucht sich neuerlich an Wagner. Und scheitert neuerlich, wie ich finde. Da gibt es zum einen die Frage des Timbre, das sicher auch Geschmacksache ist: es ist eher weiß, hat wenig Farben, wirkt fast knabenhaft. Vogt ist höhensicher, aber schon in der Mittellage wird die Stimme eher fahl, Tiefe hat er gar nicht zu bieten. Das alles macht ihn eben nicht zu einem Heldentenor - eines solches bedürfte es aber bei Wagner (Halten zu Gnaden, Herr Kesting..., wir wollen hier gar nicht erst Vergleiche mit Völker oder Melchior anstellen.).
Problematischer erscheint mir aber folgender Punkt: alles hier gestalteten Partieren klingen ähnlich, um nicht zu sagen gleich. Lohengrin, Sigmund, Parsifal, Tristan - wenn man die Stücke nicht so gut kennen würde, könnte man sie anhand der Interpretation von K.F. Vogt nicht auseinanderhalten. Es ist ein merkwürdig uniformes Singen, ein steriles Studioprodukt, ohne wirkliche Dramatik. Vogt wagt nichts, singt vorsichtig, ohne zu gestalten.
Und auch der von mir sonst so geschätzte J. Nott hilft hier nicht wirklich (hält er sich zurück, um den Sänger nicht zu sehr zu fordern?).
In der Summe kein wirklich guter Einstand zum Wagner-Jahr.
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18 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Klaus Florian Vogt ist die beste Alternative zu Jonas Kaufmann, nicht nur beim LOHENGRIN auch beim PARSIFAL (wie hier sehr gut zu hören ist). Jedoch kann man das strahlend Schöne, Einzigartige seiner Stimme nicht GANZ auf CD bannen/pressen. Er ist ein Live-Künstler. Das Publikum, auch arrogantes Publikum, geht vor ihm "auf die Knie", wie ich Anfang September (2012) selbst beim Gastspiel der Bayreuther Festspiele am Liceu in Barcelona sehen konnte: das Vorstellungsende mußte tatsächlich um 45 Minuten nach hinten geschoben werden, wegen eines nicht enden wollenden Applausses für Klaus Florian Vogt als LOHENGRIN. Einen derartigen Jubel erlebt man nur ganz, ganz selten!

Natürlich hat Vogt eine Stimme, bei der "Alles" gleich klingt; nur die besten Tenöre schaffen das (Placido Domingo!).

Dass die Plattenfirma ihn als Heldentenor bewirbt ist nicht optimal, und Vogt hätte das überhaupt nicht nötig.

WAGNER ist darüber hinaus ein Album, dass sich ganz vorzüglich für "Wagner-Neulinge" eignet, wie NDR-KULTUR zu Recht festgestellt hat. Andere Zusammenstellungen (anderer Künstler) taugen dafür oft wenig.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Vogt-Wagner-Termin..... LIVE natürlich, was sonst! Warum ist eigentlich meinen "Vorrednern" hier an dieser Stelle noch nicht aufgefallen, wie vorzüglich die Bamberger Symphoniker sind???

( J. Fromholzer )
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am 7. Dezember 2014
Ich liebe diese Musik
All meinen Freunden zu empfehlen , jedem Wagner-Fan, jedem Musikinteressierten
Sehr gute Qualität der CD .
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24 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2013
Was Klaus-Florian Vogt mit dieser Aufnahme gelingt, ist nicht nur modern und richtungweisend, sondern erfüllt nach langer Zeit auch die Vorstellung, die Richard Wagner selbst vom Singen seiner Partien hatte: eben nicht jene schwülstige Stimmgebung, bei der man stets die große Anstrengung hörte, die ein Sänger beim Singen haben musste, sondern eine höchst kunstvolle, ausbalancierte Singweise, die trotz aller scheinbaren Leichtigkeit mühelos über jedes Orchester trägt und die Wagner-Sänger alten Schlages Lügen straft. Wer an die Singweise von Wagner gewöhnt ist, wie sie über Jahrzehnte leider vorherrschte, die nicht ohne forcierte Stimmgebung und einen aufgesetzt "baritonalen" Klang auch bei den Tenören üblich war, der wird überrascht sein, dass man Wagner auch anders singen kann. Wer mit offenen Ohren diese Aufnahme anhört, wird in die Begeisterung der meisten Rezensenten einstimmen und sich an einer Interpretation erfreuen, die freundlich daher kommt, einen durchweg durchsichtigen, aber zugleich kraftvollen Ton von großer Faszination präsentiert. Endlich hört man wieder auf die Musik, anstatt mit zu leiden, wie sich die armen Sänger quälen müssen . . .
Eine großartige Aufnahme, und ein Musikerlebnis ersten Ranges für Musikliebhaber, die nicht in alten, überkommenen Vorstellungen verhaftet sind.
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17 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2013
Nach dem Helden-Album hoffte ich, daß Klaus Florian Vogt (KFV) sich stimmlich weiterentwickelt. Das ist leider nicht geschehen. Was vermutlich auch mit seiner Gesangstechnik zu tun hat. Kopfstimme pur (daher auch die bombensicheren Höhen und Spitzentöne - die sogar schön "metallisch" klingen) - das aber nur beim Spinto-Gesang bzw. forte-fortissimo. Alle Phrasen im Mezzoforte oder Piano werden von KVF mit "Sängerknabenstimme" gesungen - was nicht nur eine Geschmacksfrgae ist - sondern schlichtweg irritierend ist. Jede baritonale Ahnnung "versandet" im Sprechgesang (Vergleichen sie mal Lauritz Melchiors Sigmund "Ein Schwert verhieß mir der Vater" zu Ende der Arie - "...tief in des Busens Berge glimmt nur noch lichtlose Glut" - und KVFs Version - sie werden wissen was ich meine...- KVFs Stimme gibt es in dieser Tiefe einfach nicht !). Die beste Leistung dieser CD ist Track 5 (Parsifal) "Nur eine Waffe taugt" - weil KVF hier vor allem gestützte Spitzentöne singt. Auch seine Interpretation ist oft fragwürdig. Wie blutleer kann man den Tristan in "O sink hernieder, Nacht der Liebe" noch singen...? Leider ist auch Camilla Nylund mit Ihrem hochdramatischen Sopran im "Flatter-Gesang" angekommen - was bei den Duetten aus Tristan und der Walküre zu zusätzlicher Enttäuschung beiträgt. Darüber hinaus ist der SONY Qualitätskontrolle schlichtweg entgangen, daß der CD-Text beginnend mit Track 1, immer um einen Track nach hinten verschoben angezeigt wird - das darf nicht passieren.
Alles in Allem eine entbehrliche CD, mit einem "Heldentenor" mit unfertiger Stimme - was mMn nicht mit Geschmacksfragen verwechselt werden soll (wenn ich z.B. an Julius Paztak denke - der aber [bei allen Eigenheiten] eine komplett ausgebildete Stimme hatte]).
Wer aktuellen, heldenhaften Wagnergesang auf CD hören möchte sollte lieber zu Aufnahmen von Johan Botha oder Ben Heppner greifen. Klaus Florian Vogt (singt)/ist nicht in dieser Liga.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2014
Das vokale Grauen hat einen Namen: Klaus Florian Vogt.
Wotan, Amfortas und Telramund dann bitte künftig mit Mezzzosopranen besetzen, das eröffnet uns ganz neue Hörerlebnisse.
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17 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2013
Das hat mit einem Wagnerschen Heldentenor leider nichts, aber auch rein gar nichts zu tun!

Vogt singt so langweilig und brav - man sehnt sich nach Lebendigkeit.

Schade!
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