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am 11. Februar 2013
..., dazu eine Kleinigkeit "Der Graf von Monte Christo, ein klitzekleines bisschen "Medicus", etwas "die Puppenspieler", und schon hat mein einen relativ lesenswerten Roman, wie diesen hier.

Die Geschichte ist recht spannend geschrieben und behandelt die verschiedensten historischen Themen.
So geht es um Judenhass, den Erfindungsreichtum der Diebe und Betrüger, um Hexenverfolgung und die Praktiken der Inquisition, um Hurerei, um typische Krankheiten und die medizinische Behandlung die damals angewandt wurde, um christlichen Fanatismus, um das Stadtleben im 16. Jahrhundert....
und natürlich um Freundschaft, die keine Vorurteile kennt, um die große Liebe, um Freiheit und Hoffnung.
Sicher sind diese Themen alle wunderbar geeignet um eine spannende Geschichte im Mittelalter (bzw. die Renaissance ;-) ) äußerst anschaulich zu erzählen. Dennoch empfinde ich das alles und auch die dadurch bedingte Menge an Personen in einem Buch als zu viel des Guten. Das ganze wirkt in mancherlei Hinsicht einfach nicht mehr glaubwürdig. Viele Handlungsstränge zeigen sich auch als zu vorhersehbar.

Der Schreibstil des Autors ist dennoch recht gut, auch wenn er manches mal sehr dick aufträgt, die Geschichte ist gewiss auch spannend und amüsant zu lesen und die Charaktere sind gut beschrieben. Leider war es für mich zu viel an der enormen Fülle von "Liebe, Hass und Heldentum", von dem ganzen "Gut und Böse". Etwas weniger Theatralik, etwas weniger mitwirkende Charaktere, hätten der Geschichte gut getan. Denn weniger ist bekanntlich mehr :-)

Fazit:
Das Buch ist für mich eine durchgängig recht gut lesbare Lektüre, durchaus lesenswert, jedoch meiner Ansicht nach einen Touch zu pathetisch und stellenweise zu absehbar.
An den Roman des Autors " der Junge der Träume schenkte" (den ich wirklich empfehlenswert finde) reicht es meines Erachtens nicht heran. Daher gut gemeinte 3 Sterne ;-)
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TOP 500 REZENSENTam 11. Februar 2013
Luca di Fulvios neues Buch " Das Mädchen, das den Himmel berührte " ist für mich ein toller Unterhaltungsroman. Er lässt das Venedig des 16. Jahrhunderts, also der frühen Neuzeit, vor dem Auge des Lesers lebendig werden und bietet über 976 Seiten spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung. Ein bisschen hat mich dieses Buch an die ersten Romane von Charlotte Thomas erinnert, auch von der Seitenzahl her.

Die Hauptpersonen dieser Geschichte sind der Jude Isacco Negroponte mit seiner Tochter Giudetta, der von der Insel Negroponte nach Italien kommt, um dort ein neues Leben zu führen.Außerdem Mercurio, Bennedetta und Zolfo, römische Straßenkinder, die aus Rom flüchten müssen, weil sie einen jüdischen Kaufmann glauben getötet zu haben.Eine nicht ganz unwichtige Nebenrolle nimmt dieser angeblich Getötete ein , der jüdische Kaufmann Shimon Baruch.Alle kommen irgendwann in die Lagunenstadt und versuchen sich dort ein neues Leben aufzubauen, oder aber auch Rache zu üben.
Doch entgegen anderen Romanen über Venedig, spielt sich das Leben dieser Personen nicht in der Oberschicht der Stadt ab, sondern eher in weniger anerkannten Gesellschaftskreisen, nämlich dem der Juden, Huren und Ganoven.So wird zum Beispiel über die Entstehung des ersten Judenviertel und über die Verfolgung dieser Menschen erzählt, über die Syphilis die sogenannte "Franzosenkrankheit" die natürlich häufig die Prostituierten betraf und deren Bekämpfung und über die üblen Machenschaften mancher Scharlatane wird berichtet. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz und würzt diesen wirklich umfangreichen Roman.

Die Sprache ist einfach gehalten , aber gut ,unterhaltsam und spannend zu lesen und ich habe mich wirklich keine Sekunde gelangweilt, eher im Gegenteil, ich habe dieses Buch inhaliert und mich auf jede Stunde des Lesens gefreut,da das Buch durchaus zu fesseln weiß;. Sicherlich sind einige Ungereimtheiten in diesem Buch zu lesen, z.B. kann ich mir nicht vorstellen, dass es damals schon Kleider " von der Stange " gab, aber das hat mich bei diesem überaus unterhaltsamen Buch nicht gestört.
Wer also für eine gewisse Zeit abschalten will, sich in das Venedig des 16. Jahrhunderts auf unterhaltsame Weise entführen lassen will, ist mit diesem Buch gut beraten.Ich denke auch alle Fans von Charlotte Thomas kommen auf ihre Kosten.
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am 17. Februar 2013
Nachdem ich vor einiger Zeit di Fulvios Bestseller-Roman Der Junge, der Träume schenkte gelesen hatte und ziemlich begeistert war, habe ich "Das Mädchen, das den Himmel berührte" schon vor Wochen euphorisch vorbestellt. Leider hat mich dieser Roman dann doch sehr enttäuscht.

Der junge Mercurio lebt in den Abwasserkanälen Roms und verdingt sich als Betrüger, so wie andere Straßenkinder auch, als er mitbekommt, wie Ercole, ein ebenfalls auf der Straße lebender zurückgebliebener Junge, von dem jüdischen Kaufman Shimon Baruch getötet wird. Als er seinerseits Shimon Baruch schwer verletzt und zu töten geglaubt hat, flieht er zusammen mit den Straßenkindern Benedetta und Zolfo in Richtung Venedig.

Auch der jüdische Arzt Isacco, der mit seiner Tochter Giuditta von der Insel Negropontes kommt, eigentlich aber auch nur ein Betrüger ist, ist auf dem Weg nach Venedig, genauso wie der Hauptmann Lanzafarme mit seiner von einem Kriegszug heimkehrenden Truppe, der fanatische Mönch Amadeo und der erstaunlich schnell genesene Shimon Baruch, der sich - ebenfalls in betrügerischer Art und Weise - eine neue Identität zulegt und auf Rache an Mercurio sinnt.

Es dauert auch nicht lange, bis sich die Personenkonstellationen neu finden: Benedetta, die sich in Mercurio verliebt hat, schließt sich – vom Hass auf Giuditta zerfressen, weil Mercurio sich in diese verliebt hat – als Geliebte einem Fürsten an, um von dort aus ihre Intrigen zu spinnen. Währenddessen freunden sich Lanzafarme und Isacco an, der mittlerweile in dem neu gegründeten Ghetto von Venedig lebt. Mercurio hingegen hat sich eine "neue" Mutter gesucht, bei der er zeitweise auch lebt ... Undsoweiterundsofort. Im Verlaufe des Romans kommen noch unzählige weitere Charaktere hinzu, tauchen auf, tauchen wieder ab, werden längere Zeit nicht thematisiert, um dann zu einem späteren Zeitpunkt – vielleicht – doch noch einmal eine Rolle zu spielen. "Das Mädchen, das den Himmel berührte", Giuditta, ist dabei nur eine von vielen. Die meisten Personen sind irgendwie Betrüger oder prostituieren sich (außer Giuditta natürlich), hauptsächliche Handlungsorte sind die Armenviertel und das Ghetto von Venedig.

Dieser Roman krankt – wie leider viele "historische" Romane - daran, dass seine Figuren modern denkende und sprechende Menschen in einer archaischen Welt sind. Dabei war anhand des Klappentextes nicht zu erahnen, dass es sich um einen "historischen" Roman handelt: Tatsächlich beginnt die Handlung im Jahre 1515, in einer Zeit, in der mittelalterliches Gedankentum noch eine große Rolle gespielt hat, zum Beispiel auch bei der Behandlung von Krankheiten.

Überfrachtet mit viel zu vielen Charakteren, die gelegentlich auch noch sehr eindimensional ausgestaltet sind, stellenweise sehr dialoglastig und da eben auch in einer viel zu modernen Sprache, fehlt dem Roman einfach Atmosphäre. Man muss sich immer wieder bewusst in Erinnerung rufen, dass die Handlung vor fast 500 Jahren angesiedelt ist, das hätte ich sonst gelegentlich beim Lesen wirklich vergessen, so wenig unterscheiden sich Sprache, Personen und Beschreibungen von einer im Heute angesiedelten Handlung. Trotz seiner Länge bleibt er sehr an der Oberfläche, auch zum Beispiel, was das Leben im jüdischen Ghetto anbelangt.

Wer historische Romane ohne viel Tiefgang mag, in denen Hass, Intrigen, Mord und Totschlag ausschweifig beschrieben werden und in denen ein bisschen Liebe und Herzschmerz eine Rolle spielen, kann sich vielleicht dennoch mit diesem Roman anfreunden, der im bestmöglichen Falle ein "Historienschmöker" ist. Für mich war es aber leider nichts.
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am 22. Oktober 2014
Eine atemberaubende Geschichte von kühnen Lebensträumen - und von einer Liebe über alle Grenzen hinweg.

Es spielt im Jahre 1515 und erzählt nicht nur die Geschichten von Pietro Mercurio (ein junger Gauner und Betrüger, der seine Kindheit im Waisenhaus, bei den Armengräbern und im Abwasserkanalsystem in Rom verbrachte), Isacco Di Negroponte (ein älterer Betrüger, der sich als Arzt ausgibt) und seiner Tochter Giuditta (die sehr gut nähen kann), sondern auch die damaligen Vorkommnisse zwischen Christen und Juden. Jeder hat seinen eigenen Traum und ein Ziel vor Augen.

Ein sagenhaftes und grandioses Buch.

Luca Di Fulvio ist ein wundervoller Schriftsteller! Sein Schreibstil ist fesselnd und flüssig zu lesen, die Charaktere und deren Leben werden nach und nach in der Geschichte beschrieben. Die Schauplätze sind schön dargestellt. Die Spannung hält sich von der ersten bis zu letzten Seite! Einfach erstklassig!
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am 8. November 2014
Das Mädchen Guidetta hat nicht nur den Himmel, ihre Geschichte hat auch mich berührt.

Es war eines dieser Bücher, bei dem man froh ist, dass es so viele Seiten hat, weil man sich wünscht, diese Geschichte würde nie mehr enden.

Fazit: Ein ganz toller historischer Schmöker, mit dessen Protagonisten man so richtig mitfiebern und in deren Welt man leben kann!

Ich hoffe, dass diese Rezension hilfreich für Sie war!
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am 14. Oktober 2014
Wow was für ein Buch! Man fühlt sich hineinversetzt in die Szenerie, man fiebert mit. Die Charaktere sind sehr gut und fein beschreiben.
Ein sehr guter Schriftsteller von welchem ich auch noch andere Bücher gelesen habe.
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am 18. Dezember 2014
...ohne in einer Schnulze abzudriften. Spannend wie ein Abenteuerroman. Dazu noch aktuell wie eh und je: Diskriminierung anderer kultureller Gruppen.
Sehr empfehlens- und lesenswert.
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am 25. Oktober 2013
Was für ein Buch - doch lest selbst!

Inhaltsangabe (Quelle Bastei Lübbe Verlag):
Wie wird ein junger Tagedieb, der seine Kindheit in einer Höhle verbracht hat, zu einem glühenden Verfechter der Freiheit? Wie wird ein jüdischer Betrüger zu einem berühmten Arzt? Und wie wird ein junges Mädchen ohne Perspektive zu einer einflussreichen Modeschöpferin?
Die Antwort liegt in Venedig. Denn dort, im Labyrinth der Gassen und Kanäle der geheimnisvollsten Lagune Europas, zwischen der Pracht San Marcos und dem Elend der Spelunken von Rialto findet sich das gesamte Panorama des Lebens.

Meine Einschätzung:
Ich habe den Inhalt von Amazon kopiert, da er so komplex ist, dass ich ihn nicht in gerechte Worte fassen konnte.
Endlich, nach einer Woche bin ich mit dem Buch durch. Versteht micht nicht falsch, die Erleichterung empfinde ich nicht, weil es schlecht war. Ganz im Gegenteil - es war eine faszinierende und wunderschöne Geschichte, die Luca Di Fulvio da erzählt hat. Er ist schon ein Garant für solche Geschichten - zumindest für mich!

Der Schreibstil war flüssig und bildgewaltig. Ich kam mir vor als würde ich durch die Gassen und Kanäle von Venedig wandern. Wahnsinn!
Sicher fragt ihr euch nun warum ich das Buch dann nicht inhaliert habe, wie so viele andere Bücher davor.
Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so einfach. Das Buch zu inhalieren wäre dem Roman nicht gerecht geworden. Diese Geschichte ist eine Geschichte, die man nicht einfach mal so Zwischendurch lesen kann, wenn das Kind etwas TV schaut oder man nebenher einen Film schaut. Nein, so ein Roman war und ist es nicht.
Um diesem Buch gerecht werden zu können muss man dem Roman seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Bestimmt versteht ihr was ich meine?

Der Aufbau der Geschichte erinnerte stark an die Handlung rund um Christmas Luminita und doch war es gänzlich anders.
Die Charaktere waren übersichtlich und mir auf Anhieb sympathisch.
Es gab keinen Favoriten und doch wollte ich überwiegend von Mercurio und Guiditta lesen.
Di Fulvios Charaktere sind vielschichtig und überraschen einen eins ums andere Mal.
Sein bildgewaltiger Schreibstil tat sein übriges - man litt, bangte, hoffte, liebte, kämpfte und trauerte mit ihnen allen und ich wünschte mir am Ende nur eines: Ein Happy End für sie alle!

Ich will auch gar nicht viel weiter schreiben, nur soviel: Wer den Jungen liebte, dem wird es bei dem Mädchen auch nicht anders gehen. Und wollt ihr nicht wissen wer das Mädchen ist, das den Himmel berührte? ;)

Dies war definitiv nicht mein letzter Roman von Luca Di Fulvio!

Mein Fazit:
Faszinierend und atemberaubend!
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am 3. Juni 2013
Zum Buch:
Dies war mein erstes Buch von Luca Di Fulvio. Seinen ersten Roman kenne ich nicht. So ging ich ohne große Erwartungen an "Das Mädchen, das den Himmel berührte" heran.

Es gilt, sich einen umfangreichen, historischen Roman zu erarbeiten, der sehr viele Themenbereiche umfasst, sowie auch zahlreiche Handlungsstränge:

- Zum einen sind da Mercurio, Benedetta und Zolfo. Waisenkinder, die sich durch kleinere Betrügereien über Wasser halten, aber keine richtigen Freunde sind.
- Der jüdische Kaufmann Shimon Baruch.
- Der jüdische Betrüger und später Arzt, Isacco und seine Tocher Giuditta.
- Der Mönch Amadeo.

Neben diesen vier Hauptsträngen, gibt es auch noch einige Nebenhandlungen, die im Laufe der Geschichte miteinander verflochten und neugeflochten werden.

Das Ziel ist Venedig. Dort spielt der Großteil der Handlung und dort gibt es auch das große Finale, in dem alle Figuren zusammentreffen.

Ich habe viel gelernt und Neues erfahren, das ich bis dato nicht gewusst habe, z.B. wie jüdische Viertel entstanden sind oder wie ein Boot / kleines Schiff gebaut wurde, über die "Franzosenkrankheit" und ihre Bekämpfung wird berichtet als auch über damalige Verkleidungskünste, die mich richtig zum Staunen gebracht haben. Sehr interessant fand ich auch die Beschreibung von Kleidern "von der Stange".

Durch den Umfang des Buches hat der Autor genug Zeit seine vielen und verschiedenen Charaktere auszuarbeiten und ihnen Tiefe zu geben. Meine absolute Lieblingsfigur war Scarabello, der Boss der Betrüger in Venedig, der eigentlich eine Nebenfigur darstellt, doch wie ich finde, am besten gelungen ist. Er ist nicht nur gut oder böse und deshalb war ich von dieser Figur am meisten überzeugt. Dagegen belegt Giuditta, auf meiner Figurskala, den letzten Platz. Ihr Charakter plätschert leider nur so vor sich hin, ohne bedeutende Entwicklung.

Ganz zart Beseiteten würde ich dieses Buch nicht empfehlen. Sehr detailliert werden hier und da einige Ereignisse beschrieben, auf die ich, insbesondere beim Geschlechtsverkehr von zwei bestimmten Charakteren, hätte verzichten können.

Oft überrascht Di Fulvio den Leser mit dem Fortgang der Handlung. Das hat mir sehr gut gefallen. So wurden die 29 Stunden Hörbuch nicht langweilig oder langatmig.

Zum Hörbuch:
Ich bin sehr froh, dieses Geschichte als Hörbuch genossen zu haben. Der Erzähler schafft es schön den verschiedenen Figuren eine eigene Stimme zu geben, und das, das ganze Buch über. Emotional und krafvoll verleiht er der Geschichte ein Leben, und es fällt dem Zuhörer sehr leicht sich alles vorzustellen. Ich hatte immer ein tolles Kopfkino.
Ich bemängel jedoch die machmal zu laut und zu kraftvoll gesprochene wörtliche Rede, die mich tatsächlich ab und an zusammenzucken ließ. Auch störten mich die auffälligen Schluckgeräusche des Sprechers, die er selten aber doch hin und wieder gekonnt in der Geschichte "verstecken" konnte. Ich weiß, dass die ungekürzte Ausgabe 29 Stunden (und mehr) Spechzeit gedauert hat aber dann denke ich, hätte man vielleicht mehr Pausen, zum Erholen des Erzählers, machen sollen.

Insgesamt aber ist dieses Buch ein Buchtipp.
Wer historische Romane mag, dem wird dieses Buch, und vielleicht auch das Hörbuch, gefallen.

Abstriche gebe ich für zum Teil im Buch unnötige Kraftausdrücke und Beschimpfungen. Ein paar Seiten weniger hätten der Geschichte auch nicht geschadet. Gerade zum Schluss hätte ich ein strafferes und weniger dramatisches Ende lieber gehabt.

Geschichte: 4 Sterne Sprecher: 3,5 Sterne
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am 30. Dezember 2014
Spannend,Geschichte begreiflich und packend mit Humor erzählt. Zeigt auf,dass wir alle zum Lauf der Zeit betragen und nicht voreilig eine Meinung fassen sollten.
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