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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationeller Dokumentarfilm
Ganz im klassischen europäischen Dokumentarfilm kommt dieser Film daher.
Mein erster Kino-Dokumentarfilm war Michael Moore's "Bowling for Columbine". Ein sicherlich sehr guter Film, aber "Herr Wichman von der CDU" verzichtet auf dessen Polemik. Er zeigt einfach wie es ist. Die Entfremdung der Politiker vom Wähler, die Unwissenheit und die Dummheit des...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2005 von K. Mühldorf

versus
7 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen >>Entlarvend<<
Lang, lang ists her. Das rot-grüne Projekt unter Bundeskanzler "Unser Gerd" Schröder tritt 2002 noch einmal an, um die drohende Übernahme der Deutschland AG durch den Stoiber-Ede und Konsorten doch noch abzuwenden. Abseits der großen und medienwirksamen Wahlschlachten gibt es einen gottverlassenen Landstrich im Nordosten des Landes (die Uckermark) in...
Veröffentlicht am 27. Januar 2006 von Colophonius Regenschein


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationeller Dokumentarfilm, 7. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Herr Wichmann von der CDU (DVD)
Ganz im klassischen europäischen Dokumentarfilm kommt dieser Film daher.
Mein erster Kino-Dokumentarfilm war Michael Moore's "Bowling for Columbine". Ein sicherlich sehr guter Film, aber "Herr Wichman von der CDU" verzichtet auf dessen Polemik. Er zeigt einfach wie es ist. Die Entfremdung der Politiker vom Wähler, die Unwissenheit und die Dummheit des Durchschnittswählers, der immer größer werdende Druck auf Herrn Wichman...
Ein ganz tiefer Einblick in das Wahlkampfwesen. Ich kann nur jedem Politikintressierten Menschen, diesen Film ans Herz legen. Kauf- oder Ausleihpflicht!!!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EXPERIMENT GELUNGEN - PATIENT LEBT NOCH, 3. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Herr Wichmann von der CDU (DVD)
Eine Dokumentation ohne jeglichen Kommentar zu filmen, ist eine sehr dreiste Angelegenheit. Ganz besonders, wenn es um Politik geht. Und ganz besonders, wenn ein Kandidat der CDU das Thema ist.
Andreas Dresen hat nach Halbe Treppe seinen speziellen Blick auf das Leben beibehalten, nur standen dieses Mal keine Schauspieler vor der Kamera.
Begleitet wird der CDU-Jungkandidat Henryk Wichmann auf seiner Wahlkampftournee durch den deutschen Nordosten. Es ist das Jahr 2002 und wir befinden uns einige Tage vor den Wahlen. Wichmann ist 25 und völlig von sich überzeugt. Den Infostand baut er von Hand auf, die Fußgänger fängt er mit lockeren Sprüchen ab und fällt ihnen nach wenigen Sätzen ins Wort. Wichmann hat es nicht nötig zuzuhören, denn er weiß, was er will: Wählt mich, wählt die CDU. So entblößt sich vor dem Auge des Betrachters ein Mensch, der für die Politik lebt und nur aus Phrasen besteht.
Nicht nur ist dabei die Kamera unheimlich, weil sie alle Reaktionen ungefiltert auffängt, besonders schlimm ist das Mikrophon an Wichmanns Hemdkragen, das seine Worte klar und deutlich aufzeichnet. Wichmann zu einer Frau, die sich über Ausländer aufregt: „Wir wollen die Ausländer in unserem Land haben, die uns auch was nützen".
Dresens Film ist die Studie eines Menschen, der sich selbstüberschätzt. Nichts scheint diesen Mann zu erschüttern - und würde man ihm mit einer Schußwunde gegenübertreten, würde er wahrscheinlich sagen: „Na, das sieht aber nicht gut aus, Sie sollten das nächste Mal besser die CDU wählen."
Die Arroganz strahlt aus jeder Szene. Ob bei dem Besuch in einem Altenpflegeheim, in dem die Bewohner versuchen mit Wichmann zu sprechen und man sieht, sie könnten sich auch mit einem Stoppschild unterhalten; ob bei einer Veranstaltung mit fünfzehn Leuten in einem Trinkzelt, nach der das Deutschlandlied gesungen wird, während Kinder mit Fackeln im Hintergrund stehen, oder bei einer Diskussionsrunde mit verschiedenen Parteien, die von Wichmanns Zwischenrufen unterbrochen wird.
Wie man es auch dreht und wendet - Wichmann ist kein Mittfünfziger, dem der Bauch über die Hose hängt und der sich mit der Krawatte Luft zufächelt. Er ist jung, dynamisch und von der Partei großgezogen. Mit seinen Handzetteln verteilt er Parolen und Kugelschreiber, macht immer denselben Witz über den Naturschutz und ist so sehr an der Meinung anderer Menschen interessiert wie ein Hund, der sein Territorium markiert.
Von der Idee her erinnert der Film an Tim Robbins ironische Dokumentation Bob Roberts. Der schöne und sehr böse Unterschied hier ist, daß niemand den Film dokumentiert. Dresen beobachtet, er wendet nie den Blick ab und überläßt es dem Zuschauer, sich eine Meinung zu bilden.
Ein mutiges Projekt mit einer der traurigsten Hauptrollen des deutschen Films.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbar unfreiwillig komischer Wichmann, 26. Februar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Herr Wichmann von der CDU (DVD)
Als ich diesen Film das ersten Mal sah, war mit klar, dass dies bei weitem die beste Entblößung und Entlarvung eines Politikers ist, die in Deutschland existiert.
Wichmann kann einem Leid tun in seiner ausschließlichen Fixiertheit, einen vollkommen aussichtslosen Wahlkampf gewinnen zu wollen. Es gibt Szenen, die einen lachend und kopfschüttelnd zurücklassen: etwa wie er im Altersheim Wahlkampf treibt. Wie seine Freundin sich liebevoll-verliebt an ihn schmiegt, er jedoch sie brüsk von sich weist, um sich besser auf das Fernsehprogramm mit Edmund Stoiber konzentrieren zu können. Bald darauf ein Schnitt im Film: die Freundin hängt gelangweilt da, während Wichmann voller Hingabe weiter Fernsehen schaut, ohne auch nur den geringsten Sinn für seine Freundin oder etwaige Skrupel gegenüber der filmenden Kamera zu haben. Ihm scheint wirklich nichts peinlich zu sein.
Die Sprüche über Ausländer machen recht stutzig, wenn sie von einem Vertreter einer sogenannten Volkspartei kommen.
Herrlich ist auch die Szene, in dem Wichmann auf den Star eines Wahlkampfauftrittes - Herrn Rüttgers aus NRW - vergebens wartet.
So sieht Karrierebesessenheit, Spießigkeit und Humorloigkeit aus. Viel Spaß beim Anschauen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr interessant, 14. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Herr Wichmann von der CDU (DVD)
Ein sehr guter Film.
Hat mir und meinen Schülern sehr gut gefallen.
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2.0 von 5 Sternen >>Entlarvend<<, 27. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Herr Wichmann von der CDU (DVD)
Lang, lang ists her. Das rot-grüne Projekt unter Bundeskanzler "Unser Gerd" Schröder tritt 2002 noch einmal an, um die drohende Übernahme der Deutschland AG durch den Stoiber-Ede und Konsorten doch noch abzuwenden. Abseits der großen und medienwirksamen Wahlschlachten gibt es einen gottverlassenen Landstrich im Nordosten des Landes (die Uckermark) in dem ein junger politikbegeisterter Mensch seinen Traum von einem (möglichen) Bundestagsmandat nachjagt.
"Herr Wichmann von der CDU" wie er sich seinen eher unwilligen Wählern vorstellt, möchte das Unmögliche schaffen: die rote Bastion (der SPD Kandidat Markus Meckel gewinnt diesen Wahlkreis seit Jahren mit Ergebnissen von über 50%) für sich erobern.
Auf dieser Mission wird er unbarmherzig von Andreas Dresen mit der Kamera verfolgt. Unbarmherzig deshalb, weil der ganze Film vor einem eins ist: Entlarvend.
Entlarvt wird sein Protagonist als Nachwuchspopulist, der "als Einer von hier" fremder im eigenen Land gar nicht sein kann. Entlarvt werden die Uckermärker - als desillusioniertes Völkchen, das die Segnung der Demokratie als solche nicht wahrhaben will. Wer will es Ihnen auch verübeln, bei 30% Arbeitslosigkeit und einer Ohnmacht, von Medien und Politikern geleichermaßen fallengelassen worden zu sein. Und entlarvt wird die Ochsentour der Politik an, mit und von der Basis. Dank Herrn Wichmann und seiner manchmal schon fast liebenswerten Art, es den Großen im Geschäft einmal gleichzutun, erfährt man beinahe eine Art Respekt vor dem nimmermüden Wahlkämpfer, der in 300 Seelen Käffern seinen Schirm nebst Plakaten aufbaut und uninteressiertem Wahlvolk seine Plattitüden anzudrehen versucht ("frischer Wind in die Politik"). Aber eben auch nur beinahe. Seine billige Polemik, die er aalglatt an den Mann oder die Frau zu bringen versucht, ist entweder mitleiderregend oder auch als jugendliche Einfalt zu sehen. Da mag sich jeder das Seine aussuchen.
Meiner Meinung nach wirkt es oft einfach nur unfreiwillig komisch, aber niemals auch nur ansatzweise seriös.
Warum ich den Film mit nur 2 Sternen bewerte: Es ist nicht die Qualität des Filmes an sich. Der Film hat zwar seine Längen, ist aber in Bezug auf Aussage und als dokumentarisches Medium höchst bedeutsam und sollte auf jeden Fall gesehen werden. Was micht stört sind die Erkenntnisse, die man leider aus dem Film mitnimmt und die (nur für mich gesprochen) Unsymphatie, die der Hauptdarsteller verbreitet. Natürlich glaubt niemand, daß Wahlkampf oder Politik allgemein eine Reise im Schlafwagen ist, die von begeisterten Reden vor einem Millionenpublikum oder Besuchen in multinationalen Konzernzentralen nur so strotzt, aber vorgeführt zu bekommen, wie tief das Niveau nun einmal ist und für wie dämlich uns der "Kandidat" hält, um auf seine Parolen hereinzufallen, tut schon weh. Andererseits tut es auch weh, daß der Protagnist, trotz anderslautender Aussagen des Regisseurs (im Making Of), in eigentlich jeder Szene demontiert und bloßgestellt wird. Angeblich ist jede Sekunde des Films mit Einverständnis des Herrn Wichmann in den Film gelangt, aber irgendjemand hätte ihm allein aus Selbstschutz über die Schulter schauen sollen. Übrig bleibt eine eher traurige Abrechnung mit dem Wahlkampf an der Basis, dem was vom demokratischen Meinungsbildungsprozeß übrigblieb und den verschrobenen Menschen der Uckermark, die zwar herrlich prollig und immer etwas neben der Spur dargestellt werden, was aber aufgrund der vorgegaukelten Repräsentativität so nicht in Ordnung ist.
Fazit: Der Film ist als Einblick in das behandelte Thema unebdingt sehenswert. Er ist unfreiwillig komisch und bis auf die typischen Mittel der Regie (Schnitte, Kameraeinstellungen, Auswahl des Materials) beinahe als authentisch zu bezeichnen. Andererseits denunziert er seine gesamte Darstellerriege und insbesondere seinen Hauptdarsteller. Zwiespältig.
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Herr Wichmann von der CDU
Herr Wichmann von der CDU von Franz Xaver Gernstl (DVD - 2012)
EUR 14,99
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