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Kundenrezensionen

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am 15. Februar 2013
Mark Everett ist mittlerweile wie ein alter Freund, der sich von Zeit zu Zeit wieder meldet und dem man gerne zuhört. Der vorläufige Höhepunkt war für mich die Veröffentlichung seiner Autobiographie und das Doppel-Album "blinking lights...". Die 3 Alben danach und auch "wonderful glorious" sind keine 6Sterne-Alben mehr, aber für 5 reicht es allemal. Alles ist ein Gesamtkunstwerk, wie man es nicht oft findet. Der Typ, seine Geschichte, seine Texte, seine Melodien, seine Instrumentierung, das Artwork. In der Deluxe-Edition bekommt man wieder ein tolles dickes Digipack ( ähnlich wie bei "end times" und "tomorrow morning" ). Diesmal mit einer prall gefüllten Bonus-Disc; hauptsächlich Live/Radio-Aufnahmen von Songs der letzten Alben und einer spannenden Cover-Version von "summer in the city". Auch die Live-Versionen zeigen das außergewöhnliche Talent. Man höre sich nur die Studio-Version von "that's not really funny" und die Live-Version an. Wer macht sich denn die Mühe ( außer Helge Schneider ;-) ) eigene Songs ständig völlig neu zu arrangieren?!! Zum Album selbst: Es unterscheidet sich deutlich von "tomorrow morning"; dort haben die leisen Töne die Songs bestimmt, viel Sound-Frickelei. Diesmal stürmt er in Band-Besetzung los. Schon der Text ist Programm "...been quiet like a church mouse .... nobody listens to a whispering fool..." Spätestens bei "Peach Blossom" ist man völlig glückstrunken. Es klingt als wäre Tom Waits mit Brian Wilson ins Studio gegangen. Wie gesagt, ganz neu hat er sich nicht erfunden, aber es ist das spannendste abwechlungsreichste Album seit "blinking lights" und E steht mit seinem Werk weit weit über dem Schnitt des durchschnittlichen Musikschaffens. Die Songs erscheinen aufs erste Hören sperrig, wahrlich kein Mainstream und nichts fürs 08-15-Radio. Aber es lohnt sich darauf einzulassen. Man wird belohnt mit wunderbaren Soundmomenten.
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am 5. Mai 2013
Über den Inhalt des Albums wurden bereits einige sehr treffende Rezensionen verfasst. Persönlich bin ich erst vor kurzem auf die "EELS" gestossen und ich bin vom Album inhaltlich begeistert - wobei ich eben nicht den Vergleich mit den älteren Alben habe (mich aber sonst intensiv mit Musik beschäftige und eine grosse Musiksammlung besitze). Als Vinyl-Liebhaber kaufte ich das Album in der speziellen Version mit zwei 10-"-Platten und darf sagen, dass ich damit vollauf zufrieden bin. Mittelgrosse Platten sind grundsätzlich selten und originell, bei "Wonderful, Glorious" gefällt mir dabei die Optik mit breiter Einlaufrille und an Schellackplatten erinnernden Labels speziell, hat etwas Nostalgisches. Am wichtigsten jedoch: Die Qualität der Pressung ist erst Güte. Da ist bei meinem besten Plattenspieler praktisch kein Knacken, Knistern oder dergleichen zu hören. Und das ist bei den heute erscheinenden Pressungen leider bei weitem nicht immer der Fall. Auch die Dynamik des Albums ist vorzüglich und deckt ein breites Spektrum ab. Kleiner Makel ist lediglich, dass es keinen Download-Code dabei hat, um das Album auch unterwegs in digitaler Form zu geniessen. Dank der einwandfreien Pressung kann ich damit leben und habe das Album mit dem USB-Turntable selbst digitalisiert.
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TOP 500 REZENSENTam 1. Februar 2013
Klasse, der Mann! Und clever dazu. Gerade drohten Mark Oliver Everett, quasi das „E“ von Eels, selbst einige seiner getreuesten Fans von der Fahne zu gehen, nachdem er diese mit der Verabreichung der Dreifachdosis kontemplativer Lebensbetrachtung in Form seiner Trilogie aus „Hombre Lobo“, „End Times“ und „Tomorrow Morning“ auf eine harte Probe gestellt hatte. Kurz bevor der Letzte die Tür zuschlägt, ruft Everett also: „I no longer keep my mouth shut, bombs away, gonna shake the house!” Nicht weniger als die Wiedererweckung soll es also sein, dieses zehnte Album – schwer gebeutelt von einer Reihe von Schicksalsschlägen, hat Everett offenbar genug davon, die verhuschte “Kirchenmaus”, den “whispering fool” zu geben. Er kehrt zurück zum Eletroblues der Anfangstage und die Chancen, dass er damit die (ohnehin ergebene) Gemeinschaft seiner Anhänger wieder restlos versöhnt, könnten größer nicht sein.

Und so folgt man dem knapp Fünfzigjährigen bereitwillig auf seine musikalische Reise, und auch wenn man den Schauderbegriff „Konzeptalbum“ mal wieder vermeiden will – die Songs folgen augenscheinlich einer zwangsläufigen, allzu menschlichen Chronologie: Aufschrei (Bombs Away), Ermutigung („I’m feeling allright, don’t mess with me“, Kinda Fuzzy), Rückbesinnung (Accident Prone), Selbstbehauptung („There ain’t nothing for me to fear“, Peach Blossom) vs. Selbstzweifel („I’m not knocked out, but I’m on the ropes“, One The Ropes), erste Schritte („Six bucks in my pocket, the shoes on my feet, the first step is out the door, then out to the street”, The Turnaround), trotzige Selbsthilfe (“When the world stops making sense, I’ll make a new alphabet”, New Alphabet), Gemeinschaft (Stick Together), Liebe (True Original), Ungeduld (Open My Present), Freundschaft (You’re My Friend), Bewahrung (I Am Building A Shrine) und versöhnlicher Abschied (Wonderful, Glorious) – soweit, so interpretationsfähig.

Wie man lesen konnte, hatte jeder der Jungs um Everett “a hand in the writing”, auch der Sound von “Wonderful, Glorious” ist überraschend und verläßlich zugleich. Elektronische Spielereien, Psychrockanleihen, düsterer Stomp und schwelgerische Balladen – Chet Lyster, Alan Hunter, Derek Brown und Kelly Logsdon haben ihr Bestes gegeben, um das Album auch in musiklaischer Hinsicht zu einem Leckerbissen werden zu lassen. Es gibt wieder: Gitarrensoli (Open My Present), Funk (Wonderful, Glorious) und jede Menge von diesem rostigen Twang der frühen Jahre. Abschließend noch einmal Everett selbst: “...once the dust settled, I found myself in the position of having to ask myself 'now what? ... I didn't know the answer. But I'm a fighter and I knew I wasn't going to give up easily. Ultimately, I found the answer in the four guys sharing the stage with me.“ Und das ist, weiß Gott, nicht die schlechteste. mapambulo:blog
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Kaum zu glauben, dass "Wonderful glorious" bereits das zehnte Eels-Album ist. Untätig war der Mann in den vergangenen Jahren definitiv nicht. Neben seiner Autobiographie "Glückstage in der Hölle" hat er nicht nur das Doppel-Album "Blinking Lights and Other Revelations" sondern 2009/2010 auch gleich eine ganze Albumtrilogie über das Auf und Ab von Beziehungen herausgebracht. Das legt die Messlatte ziemlich hoch.

Aber Mastermind Mark Oliver Everett (kurz: E) macht sich deswegen keinen Druck, sondern geht die Sache auf dem neuen Album eher locker an. Ähnlich wie bei meinem liebsten Eels-Album "Shootenanny!" gibt es diesmal kein zentrales Thema, sondern "ein bisschen was von allem". Da sind Songs, die vor Selbstvertrauen strotzen und genau das zum Thema haben ("Bombs away", "The turnaround"), da sind herzreißende Liebeslieder ("True Original", "I am building a shrine") und dazwischen immer wieder Songs über Underdogs, die trotz allem nicht aufgeben ("On the ropes", "New Alphabet").
Und wenn du dir die Deluxe Edition des Album holst, bekommst du gleich noch zwölf Bonus-Songs (der erste Track ist ja bloß eine Anmoderation und zählt deshalb nicht). Darunter rare Outtakes, auf die die Fans teilweise seit über zehn Jahren warten ("I am your brave little soldier"), wilde Live-Versionen ("Looking up") und beeindruckende Akustiksongs ("Summer in the City" / "I like the way this is going"). Sozusagen ein Rundumpaket, das keine Fragen offen lässt.

Fazit: "Wonderful, glorious" ist ein tolles Album, das zweifellos auch in etlichen Jahren noch viel Spaß beim Anhören bereiten wird.
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am 23. März 2013
Mark Oliver Everett aka. “E”, legt nun das 10. Studioalbum seiner Band Eels vor.Zum Auftakt scheppert es gewaltig, legen die Eels mit „Bombs Away“ und „Kinda Fuzzy“ zwei wundervoll stampfend, bellende Blues-Stomper hin."Pleach Bossom" kommt mit verzerrten Gitarren daher und hallendem Schlagzeug , um dann die uns allzu vertrauten EELS - Spieluhren Melodie herbeizuzaubern .Brilliant !!!
Everett schafft es, authentische und zugleich rockige sowie balladeske Geschichten zu erzählen.
Auch die neue Platte Wonderful, Glorious wandelt am Rande von Hoffnung, balanciert über dem Abgrund, hofft, sehnt, verzweifelt, hampelt herum. Wer Licht und Schatten versteht, das Elend von gestern als Hoffnung für ein Morgen interpretiert, der muss sich nicht erst bemühen, ein Fan von Eels zu werden. Eels sind für solch Daseinsgrübler quasi Bestimmung.
Während sich die Welt scheinbar im Moment nur mit der neuen Bowie Scheibe beschäftigt , lasse ich mich berieseln...
Ein so wundervoll rumpelndes und dennoch eingängiges Album, das sich genau an den entscheidenden Stellen den Erwartungen verweigert und wieder eine völlig andere Richtung einschlägt, habe ich schon lange nicht mehr gehört !!
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am 24. Februar 2013
Ich muss gestehen, nach der Trilogie Hombre Lobo / End Times / Tomorrow Morning war ich mir nicht sicher, ob mir die eingeschlagene Richtung von Eels noch gefällt. Dieses Album hat alle Bedenken auch einen Schlag weggewischt. Seine Stimme klingt rauer und besser denn je, die Melodien sind durchdacht und stimmig und die Texte könnten auch als Gedichtband herausgegeben werden. Ich empfehle den Kauf der Deluxe-Edition, nicht zuletzt wegen der Live-Lieder, die mich letzten Endes auch mit seinen vorausgegangenen Alben versöhnt haben.
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am 24. März 2013
Es ist wie bei einem (wirklich) guten Freund: Man kann sich ewig nicht gesehen haben und es ist trotzdem als ob man sich nie aus den Augen verloren hätte, man versteht sich sofort wieder, keinerlei Vorwürfe ob der kontaktlosen Zeit...So geht es mir auch mit E. Es gibt mittlerweile nur noch wenig Platten, die meine Kauflust anregen, eine neue Veröffentlichung von Eels gehört aber definitiv ohne vorheriges Anhören dazu, weil ich mich auf E wie auf einen guten Freund einfach verlassen kann.
Und auch diesmal hat er mich nicht enttäuscht. Alles klingt vertraut wegen des einzigartigen Stils der Band und doch spannend und vielschichtig. Die ganze Schönheit ihrer Kompositionen offenbart sich wie stets erst nach mehreren Durchläufen (...die das Album bereits durch hat...). Es ist groß und wächst von Durchlauf zu Durchlauf.
Danke E, dass Du mal wieder vorbeigeschaut hast.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Februar 2013
Ich bin großer eels-Fans und ich mochte die letzten Albven durchaus - allerdings hatte ich auch nicht das Gefühl, dass die ganz großen Kracherstücke drauf waren. Es waren gute Gesamtkompositionen mit schönen Stücken, aber nichts vom Kaliber eines "Rock hard Times" oder "3 speed".
Wonderful Glorious hat mich dagegen sofort in den Bann gezogen: Nicht nur stimmt das Gesamtwerk, mindestens drei Stücke gehören jetzt schon in die Kategorie "Absolute Oberhammer", die es durchaus mit eben genannten Liedern aufnehmen können. Hinzu kommt noch, dass das Album sehr abwechslungsreich ist: Ruhige Stücke und richtige Rockstücke geben sich die Klinke in die Hand.
In der Deluxe Edition findet man dazu noch eine Reihe Liveaufnahmen, darunter auch Coverversionen wie eine extrem langsame Version von "Summer in the city".
Für eels Fans ein MUss!
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am 14. Februar 2013
Ich liebe die Eels und ein paar Platten sind einfach phänomenal (Elektro Schock Blues, Blinking Lights). Seit der Hombre Lobo hat sich aber etwas angedeutet, was dann leider auch bei Wonderful, Glorious zu hören ist: Dem Meister gehen die Melodien aus. Hier hört sich doch vieles altbekannt an. Vergleicht mal "On the ropes" mit "Railroad Man" oder auch "In my dreams" so spürt man das sofort. Gilt für viele Tracks auf der CD leider genauso, das tut manchmal weh, wenn man Fan ist. "True Original" gibt es unter anderen Namen auf jeder Eels Platte..

Granaten sind aber auch dabei: "New Alphabet", "Bombs away". Schade, dass es für mehr nicht mehr reicht.
66 Kommentare|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2013
Leute, wollt ihr alle mal wirklich, wirklich gute Muke hören, dann werdet ihr an dieser CD nicht vorbeikommen
ich schreib hier nicht mehr als: kaufen kaufen kaufen!!! Die CD ist jeden einzelnen Cent wert! Nicht nur gut, sondern hervor-und herausragend, aber das kennt man ja von den EELS
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