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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen68
4,1 von 5 Sternen
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am 30. Juli 2013
Regisseur Pepe Danquart hat, wie er selbst sagt, einen Film „für das breite Publikum, nicht nur für die Kletterer“ drehen wollen, und das ist ihm sehr gut gelungen. Mir hat der Film überaus gut gefallen. Der Plot: die Huberbrüder möchten den Speed-Rekord an der Route „The Nose“ am El Capitan brechen, aber - wie Thomas das in einem späteren Interview ganz leger beschreibt - „erst haut’s den einen runter, dann den anderen“, und sie schaffen es am Ende nicht. Einzelne emotionale Szenen wechseln sich mit spektakulären Klettersequenzen, ergänzenden Kommentaren von Thomas und Alexander (aber auch von anderen Leuten/Kletterern), und tollen Landschaftsaufnahmen ab.

Der persönliche Aspekt des Films zeigt die gemeinsamen Charakterzüge der Brüder (Ehrgeiz, Härte, Lust am Risiko bzw. am Grenzgang), aber auch die Unterschiede. Namentlich sieht man die emotionalen Reaktionen auf traumatische Erlebnisse, wobei mir Thomas’ offenere, rückhaltslosere Art besser gefiel, und ich finde sie ist es, die den Film in einigen Sequenzen trägt.
So kann ich z.B. Alexanders (vermutlich lebensrettende) Kaltblütigkeit bei seinem Absturz im ersten Drittel des Films bewundern, aber sie bleibt mir fern. Thomas’ Schock und momentane Fassungslosigkeit nach seinem Sturz gegen Ende hin, fand ich nachvollziehbarer. Die Szenen, in denen er danach unter Alexanders sorgsamer Führung den restlichen Wandteil nach oben klettert (und wie extrem ausgesetzt und anstrengend (auch) für den Nachsteiger gerade diese letzten Seillängen sind, das hat man früher im Film erfahren) gehören für mich zu den stärksten Szenen des Films. Sie zeigen deutlicher als alle vorangegangene Kletterakrobatik oder einzelne (eben rein theoretische) Bemerkungen in den Interviews was es wirklich bedeutet – oder bedeuten kann - „am Limit“ zu klettern.
Schön fand ich auch, dass neben der Dramatik der Humor und eine gewisse Schrägheit in dem Film nicht zu kurz kommen – z.B. in den Szenen mit Chuck Chongo, dem Treffen der Huberbrüder mit den „old school American climbers“, sowie später mit der Kletterlegende Jim Bridwell (leider nur in den Specials).

Der Film wird ergänzt von einer zweiten DVD mit ca. anderthalb Stunden sehr interessanten Dokumentationen. Es gibt Interviews mit dem Regisseur, mit den Kameraleuten, technische Informationen und Bilder zu den Dreharbeiten an El Capitan – da bleiben keine Wünsche offen. Auch weitere Kommentare der Huberbrüder finden sich hier, wobei ich allen DVD-Käufern, die nicht gerade Bigwallkletterer sind und/oder „The Nose“ bereits sehr gut kennen, ohnehin empfehlen würde, zuerst das Special zum kompletten Durchstieg mit den Kommentaren von Thomas und Alexander anzuschauen. Man erfährt hier alles Nötige zu den markanten Punkten, den Schlüsselstellen in der Wand, und wird den Film mehr genießen können – man weiß, wo die Kerle grade sind, kennt vorab die speziellen Schwierigkeiten dieses Wandteils (tolle Graphiken!) und erfährt auch viel über die Taktik der beiden, z.B. warum sie in „Blöcken“ kletterten, statt in Seillängen, oder wie sie ständig zwischen freiem und technischem Klettern hin und her wechselten. Auch Kleinigkeiten werden erklärt, z.B. warum sie gewichtsmäßig mit jedem Friend geizen, aber ein paar Turnschuhe nach oben schleppen.
Einige zusätzliche Szenen, die es nicht in den Film schafften, runden das Ganze ab – ein paar superschöne emotionale Szenen, sowie weitere kleinere Interview-Schnipsel. Alles in allem fand ich diese Specials überaus spannend.
Der Film hat auch einen wirklich tollen Soundtrack, und die Musik ist geschickt ausgewählt und lenkt in den Klettersequenzen nicht ab. (Das erwähne ich, weil ich grade das ZDF-„Huberbuam“-Special gesehen habe, wo das weniger gut gelungen ist.)

Ganz am Schluss gibt’s unter der Rubrik „Weitere Kletterhighlights der Huberbuam“ noch zwei ca. fünfminütige Beiträge für jene, denen im Film nicht genug Gekletter vorkam. Besonders beeindruckt haben mich dabei die Szenen von Alexander am Dent du Géant: keinerlei Kommentar, sparsam eingesetzte Musik, nur dieser wahnsinnig schöne Berg und Alexander, hier free solo unterwegs. Dieser Beitrag ist auch ein kleines „Appetithäppchen“ auf die Filme, die Franz Hinterbrandner und Max Reichel (Timeline Productions) mit den Huberbuam gemacht haben.

Warum vergebe ich trotz dieser sehr positiven Rezension nur vier Sterne? Weil "Bavarian Direct", der Baffin Island-Film der Huberbuam (bei Amazon inzwischen unter dem seltsamen Titel "Close Call with Mt. Asgard" erhältlich), all das bietet, was mir an "Am Limit" so gut gefiel - aber besser und schöner.
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am 14. August 2009
Den Film nutze ich im Bereich Erwachsenenbildung für Arbeitslose und Bewerbungstrainings und ich erreiche damit Reaktionen, die ich bisher noch mit keinem anderen der Filme, die ich u.a. zeige gehabt habe.
In dem Film geht es um elementare Dinge mit Bildern, die selbst die abgestumpftesten Harz IV-Empfänger nicht mehr ruhig auf den Stühlen sitzen lassen.
Bei der Diskussion nach dem Film haben Teilnehmer zu reden angefangen, von denen ich bisher nichts gehört habe.
Nach meinen Beobachtungen berührt der Film die Betrachter in einer Weise, die sie bisher schon lange nicht mehr erlebt haben. Es wird in aussergewöhnlichen Bildern gezeigt einen Traum in ein großes Ziel zu verwandeln.
Wie besiegt man die Angst, was steckt dainter? Was bedeutet es im Hier und Jetzt zu leben? Es geht um den Teamgeist, die Konkurrenz, Vertrauen, das Durchhaltevermögen und letztlich auch um den Umgang mit Misserfolg.
Wie überschreitet man eigene Grenzen und was ist Glück?
Der Film beinhaltet alle wichtige Themen und spricht die Menschen auf einer tiefen Ebene an.
Meine Teilnehmer waren danach spürbar motiviert und haben angefangen wieder eigene Träume zu verwirklichen.
Vielen Dank für diesen Film!
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am 11. Januar 2009
Ich persönliche habe es überhaupt nicht mit freien Höhen, bin aber fasziniert von Bergsteigerfilmen. War selber schon im Yosemite-Nationalpark und der Capitan ist wirklich beeindruckend. Dass man da in unter 3 Stunden raufrennen kann, scheint unmöglich.

Der Film ist eine beeindruckende Doku übers Speedklettern, mit eindrücklichen Bildern. Für einmal nicht im Himalaya, sondern in USA. Auch der Abstecher nach Patagonien fasziniert, auch wenn er irgendwie nicht in den Film passt.

Fazit: Für Interessierte absolut MUST-SEE Film
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am 3. Oktober 2007
~
Im Kino ein grandioses Erlebnis, aber auch auf DVD noch unglaublich wuchtig.
Der Film hat keine Erzählhandlung sondern zeigt nur die Huberbuam bei zwei von ihren aktuellen und großen Vorhaben. Dabei wechseln sich Szenen absolut atemberaubender Kletteraufnahmen mit solchen, die die beiden beim verbalen Sinnieren oder Ihren Vorbereitungen zeigen. Auch wenn keine eigentliche Handlung gezeigt wird, so überschlägt sich die Dramatik der Geschehnisse zuweilen doch, dass es an Spannung kaum zu überbieten ist. Mehr sollte hier jedoch dazu nicht gesagt werden.
Das ganze ist absolut spannend geschnitten und klanglich abgemischt, so dass man sich der Wirkung einfach nicht entziehen kann. Für zusätzliche Dramatik sorgt die gut abgestimmte Musikuntermalung. - Es lohnt sich also den Film, wenn schon ohne große Leinwand, immerhin mit ordentlicher Anlage zu sehen.

Die Zusatzausstattung enthält ein sehr interessantes zwanzigminütiges Interview mit den beiden, in dem sie auch zum Teil den Film kommentieren. Wer den Film im Kino schon gesehen hat, sollte erwägen nun vor dem Film das Interview anzusehen. Eine schöne Einstimmung wie ich finde.
Ansonsten sind Tafeln mit kurzen Biografien und drei Bildergalerien enthalten.

Muss man im Grunde zu Hause haben, insbesondere, weil dies ein Film ist, den man Szenenweise immer wieder sehen mag und vielleicht öfter mal ne Viertelstunde als Betthupferl ansieht - oder lieber nicht: Nachher kommt man schlecht los und schlafen kann man dann schon gar nicht...
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am 8. Januar 2010
Über den Inhalt und die Form des Films kann man trefflich streiten - ist eben Geschmackssache. Mir gefällt er sehr gut, der Film ist eine Hommage ans Klettern und kein Kinofilm mit straffem Handlungsstrang. Tipp: Unbedingt die Extras ansehen, dann da ist das eigentliche Ende des Rekordversuchs versteckt!
Was mir aber überhaupt nicht gefällt ist die Bildqualität der Blu-ray, diese erscheint mir nicht besser als die der DVD, der Mehrpreis ist für mich keinesfalls gerechtfertigt! Schade um das verschenkte Potential der Landschaftaufnahmen... Insofern für Bergfreunde: DVD kaufen, Blu-ray liegenlassen!
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am 4. Mai 2010
Die Huberbuam habens echt drauf. Nicht nur live in ihren Vorträgen - nun überzeugen sie auch auf der großen Leinwand und wissen zu fesseln.
Von Anfang bis Ende ist man gespannt: Gelingt das Vorhaben, was wird passieren, schaffen sie die Zeit.
Ein klettertechnischer Krimi vom Feinsten. Nur zu empfehlen, auch für Nichtkletterer.
Nur das Fränkisch ist für Nicht-Franken bisschen schwer zu verstehen, aber die Bilder sprechen ja für sich ;)
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am 28. September 2009
Ich hab vor einiger Zeit die ``Huberbuam`` im Fernsehen gesehen, das hat mich derart fasziniert, dass ich mir die DVD gekauft habe. Wem Krimis zu langweilig Thriller zu unrealistisch und Bergfilme (Hansi Hinterseer) zu schnulzig sind, der ist mit diesem Film Bestens bedient. In manchen Szenen stockt einem der Atem und man oder Frau muss sich zwingen den Blick nicht ab zu wenden. Dieser Film ist nicht nur für Kletterfreaks ein Muss. Für diesen Film einen xisuellen 6ten Stern.
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am 9. November 2010
Ich hab den Film zweimal im TV gesehen - war jedesmal total in den Bann gezogen.
Es sind für mich nicht die Bilder von Berg, Fels und Landschaft, die den Film ausmachen; sondern die Darstellung der Sportler, die versuchen in Worte zu fassen, warum sie getrieben sind, mit diesen irrwitzigen Aktionen immer wieder ihr Leben aufs Spiel zu setzen.
Ich empfehle die Doku wärmstens allen, die bei "Extremsport" nicht sofort abwinken.
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am 12. Mai 2016
Ich bin voreingenommen :) hab den Film bestimmt schon 8 Mal gesehen. Was mich besonders an der Lieferung freut - sie ist von Alexander Huber signiert .... Glück gehabt. Ich freu mich :))))
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am 11. Oktober 2007
Die Huber-Brüder Alexander und Thomas wollen den Speed-Kletterrekord an der -Nose-, einer 900 Meter hohen Steilwand aus Granit im Yosemite Nationalpark, brechen. 2:48 Stunden für einen Kletterabschnitt, der einem gut geübten Kletterer schon mal zwei bis drei Tage abverlangt. Wahnsinn? Mit Sicherheit. Bei den Huber-Brüdern allerdings Wahnsinn mit Methode. Pepe Danquart, der uns mit -Höllentour- schon mit auf eine Reise in eine andere Welt, nämlich die des Profiradsports, nahm, ermöglicht es uns mit Hilfe seiner Kamera an diesem Rekordversuch teilzuhaben. Dabei geht es in Wirklichkeit um viel mehr, als um Minuten und Sekunden.

Die Brüder sind Getriebene ihrer Leidenschaft. "Was wir machen ist eine Revolte gegen den gesunden Menschenverstand. Ohne das Kletter wären wir nackt und blass, wie ein Pflanze, die kein Wasser und kein Licht bekommt." Ständig sind sie auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Ist die selbst aufgebaute Hürde genommen, muss sofort eine neue geschaffen werden. Das Ganze in einem Wettstreit zwischen Brüdern, die nicht immer gut miteinander auskommen, aber schon gar nicht ohne den anderen. Ein Leben auf der Überholspur, mitten in den Bergen, alles andere im Leben dieser Leidenschaft untergeordnet. Der Schlußsatz des Abspanns trifft dabei genau ins Schwarze. Träume sind dazu da, um verwirklicht zu werden. Wenn nicht heute, dann morgen.

Danquart ist ein stiller aber detailfreudiger Teilnehmer der Klettertour. Die Vorbereitungen der Brüder, der Abbruch der ersten Mission, die zwanglosen Interviews, das erneute Angehen an die Aufgabe, all das fängt Danquarts Kamera beeindruckend und klar ein. Garniert mit Landschaftsaufnahmen, die atemberaubend und traumhaft schön sind. Dazu Bilder von den Speedklettertouren der Brüder, die einem den Atem zum Stocken bringen. Wer nicht schwindelfrei ist, dem wird allein schon beim Ansehen des Film ungemütlich in der Haut. Die Bilder aus der Granitwand hat Danquart eindrucksvoll und überwältigend auf den Film gebannt.

Letztendlich wird sich nur einem Extremsportler erschließen, wie die Huberbrüder ticken; oder auch nicht. Allen anderen Zuschauern gewährt Danquarts Film Einblicke in eine Welt, die sie so niemals zu Gesicht bekommen hätten. Dabei gibt es zusätzlich noch eine kleine Lehrstunde in Sachen Mensch contra Natur. Denn egal wie gut die Brüder sind, wie hart oder geschickt sie klettern oder trainieren, einen Berg oder das Wetter schert das wenig. Und so können die Huber-Brüder durchaus einen Sieg über sich selbst erringen, aber gegen die Natur können sie nur punkten, wenn die es zulässt.
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