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174 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2008
Ich bin nicht mehr eure Tochter", die wahre Lebensgeschichte der Monika B. ist ein erschütternder Bericht über eine Frau, die vom frühestem Kindsalter an sexuell missbraucht wird. Zunächst vergeht sich ihr Großvater an ihr, später ihr Vater und ihre beiden Brüder. Ihre Mutter verkauft sie als Sexsklavin, perverse Sexpraktiken sind in dem jungen Leben der Monika B. an der Tagesordnung.

Ich habe auf dem Sektor Missbrauch und Gewalt in der Familie schon einiges gelesen, aber das Schicksal der Monika B. hat mich sehr mitgenommen. Ich musste das Buch teilweise weglegen, weil es einfach nur grausam war. Immer wieder stellte ich mir fassungslos die Frage, wie Menschen ihrem eigenen Fleisch und Blut so etwas antun können.

Offen schreibt Monika B. von ihrem Bedürfnis, einfach nur geliebt zu werden. Doch ihre Eltern zeigen ihr immer wieder, wie nutzlos und dumm sie ist. Sie wird von ihren Eltern die Alte" genannt. Die Alte" hat wiedermal versagt, sie kann nichts. Ständig ist Monika fürchterlichen Demütigungen ausgesetzt. Die sexuellen Übergriffe ihres Vaters machen sie glauben, dass dies die Liebe ist, nach der sie sich sehnt. Sie liebt ihren Vater. Erst ihr jüngerer Bruder Georg macht ihr klar, dass dieses Verhalten nicht normal" ist. Er will ihr helfen aus dem Sumpf von Gewalt und Missbrauch rauszukommen. Versuche, sich Verwandten zu öffnen, scheitern kläglich. Monika wird als Lügnerin dargestellt. Der Vater, der Monika mittlerweile im Alter von 15 Jahren schwängert und sie zur Abtreibung zwingt, wird immer skrupelloser in seinem Tun. Monika wird an fremde Männer weitergereicht und immer und immer wieder auf schändlichste missbraucht. Die Mutter, selber Opfer von sexuellem Missbrauch, deckt das Tun des Vaters und missbraucht auch ihre Söhne. Gleichzeitig schafft der Vater, die Fassade der heilen Familie aufrecht zu erhalten. Niemand ahnt oder vielleicht will es auch niemand sehen, was hinter der Fassade für Grausamkeiten ablaufen.

Erst nach dem Freitod ihres Bruders Georg, der die ganze Situation nicht mehr aushalten kann, wird Monika klar, das sie handeln muss... Sie zeigt ihren Vater an.

Selbst nachdem ihr Vater ins Gefängnis kommt, fängt für Monika B. die schwierige und aufwühlende Zeit der Aufarbeitung an. Sie muss leben lernen. Ein Leben ohne Angst, Gewalt und Missbrauch.

Der Lebensbericht der Monika B. hat mich sehr betroffen gemacht. Missbrauch in der eigenen Familie ist und war immer ein Thema, heute wahrscheinlich aktueller denn je. Ich bewundere Monika B. für ihren Lebensmut, dass sie trotzdem weiterleben will und kann und ihr Martyrium aufarbeitet. Sie kämpft für ein normales" Leben. Ich wünsche ihr dafür alles Gute.
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244 von 250 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2004
Ein ausgezeichnetes Buch. Ich kannte es schon, bevor ich hier in der Sparte "Erotische Literatur" gestöbert habe. Nur bin ich eben aus allen Wolken gefallen, daß ich dieses niederschmetternde Dokument menschlichen Leidens ausgerechnet hier finde!!! Unter "Erotische Literatur"!!! Also, hallo, wenn einer ein Buch über schwersten Kindesmißbrauch erotisch findet, ist er krank. Das wollte ich hier mal loswerden, damit es da keine Mißverständnisse gibt!
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juli 2007
Ich habe schon zig Bücher über Missbrauch gelesen - Erfahrungsbücher. Mit "Ich war zwölf" dachte ich, habe ich das ganze Spektrum an Grausamkeit des Inzests kennengelernt. Doch "Ich bin nicht mehr eure Tochter" hat mir mit jeder weiteren Seite einen Hieb versetzt. Man denkt, dass es nicht mehr schlimmer geht, doch Monika B. erlitt alle erdenklichen Demütigungen, Schmerzen, Enttäuschungen und Verluste, die man nicht mal seinem ärgsten Feind zumuten möchte - geschweige denn einem minderjährigen, hilflosen Mädchen. Karin Jäckel lässt Monikas kindliche, naive Stimme sprechen, die den Leser noch mehr in das Umfeld einbindet und sogar beim Leser Schuldgefühle weckt. Seit diesem Buch frage ich fremde weinende Kinder auf der Strasse, warum sie weinen. Monika B's Geschichte regt dazu an, etwas gut machen zu wollen.

Dieses Buch wird meine Sammlung nie verlassen!
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70 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2001
Unfassbar - ja das ist die richtige Bezeichnung die ich für dieses Buch habe. Als ich das Buch kaufte und die Inhaltsangabe las schien mir das Buch interessant, ich war mir im Klaren darüber, dass es sich um ein ernstes und gleichzeitig schlimmes Thema handelt. Doch erst beim Lesen wurde mir bewusst, was es wirklich für dieses Mächen hieß, ihr ganzes Leben missbraucht zu werden. Manchmal kam mir der Gedanke, dass kann doch nicht wahr sein. Doch es ist wahr. Mein Respekt gilt alleinig diesem Mädchen. Ich glaube wenn ich in ihrer Situation gewesen wäre, hätte ich mich für den Freitod entschieden. Wie muss sich ein Mensch fühlen, der von jedem missbraucht wurde, und der einzige Mensch, den man achtet und von dem man geachtet wird, Selbstmord begeht? Eindrücklich wird das in diesem Buch geschildert. Es ist ein packendes Buch, das mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Ich empfehle dieses Buch weiter, und möchte jedem ans Herz legen, sich Zeit zu nehmen und darin zu lesen. Es wird ihnen einen tiefen Einblick in die Seele dieses starken Mädchen geben.
Doch wiedereinmal siegt für mich die Ungerechtigkeit: Warum bekam der Vater nur 8 Jahre Gefängnis? 8 Jahre für solche Schandtaten - das scheint mir beinahe lächerlich. Warum wurden die Brüder, die Mutter nicht auch angezeigt?
Das ist eben die Gerechtigkeit von heute.
Peace
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2007
Die Schilderung eines unglaublichen Verbrechens: jahrelanger grauenhafter Mißbrauch durch Großvater, Vater, Brüder, Mutter und "Besucher" - "übersehen" und geduldet von der Familie, Bekannten, Nachbarn, Lehrern, Ärzten, das alles wird in diesem Buch detailliert beschrieben. So detailliert, dass sich niemand mit einem "davon habe ich nichts gewußt" herausreden kann.

Je nach Gemütslage führt das Lesen zu Kopfschütteln, Wutausbruch oder Weinkrämpfen.

Was sind die möglichen und notwendigen Konsequenzen:
- Wie viel Mißbrauch findet möglicherweise in meiner Umgebung statt?
- Wie sollte eine angemessene Aufklärung zum Thema aussehen?
- Was muß der Staat tun, was kann der Staat tun?
- Wann und wie sollte "der Nachbar" oder Schule/Kindergarten eingreifen?
- Was sind die richtigen Strafen für die Täter und Mitwisser?

Ob in dem vorliegenden Fall 8 Jahre für den Haupttäter "angemessen" sind oder nicht, sei einmal dahingestellt, denn keine Strafe der Welt wird Monika B. ihr Leben und ihre Kindheit zurückgeben. Bemerkenswerter finde ich die Nichtbestrafung der anderen Schuldigen.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2007
Eine entsetzliche Geschichte von Monika hat mich sehr belastet. Teilweise saß ich geschockt da und hatte Tränen in den Augen.

Es war nicht mein erstes Buch dieser Art .. aber das erste bei dem ich eine solche Wut verspürt habe. Einfach schrecklich. Dass selbst Familienmitglieder die Augen verschlossen, ist für mich unverständlich.

Das Buch ansich ist sehr gut und leicht verständlich geschrieben. Meiner Meinung nach, sollte jeder Erwachsene dieses Buch lesen um zu begreifen - es öffnet einem die Augen.

Ein Stern abzug, da die Missbrauchsfälle so grausam detailiert geschrieben werden, dass man das Gefühl bekommt, andere Perverse Pädophile könnten sich da noch Anregungen holen bzw sich daran sexuell stimulieren.
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80 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Januar 2007
Dies war mein erstes Buch, das ich zu diesem Thema gelesen habe und ich hatte nicht geglaubt, dass es derart erschreckend detailreich sein würde. Meine ersten Gedanken waren: Das kann nicht möglich sein, dass Menschen ihren eigenen Kindern so etwas Brutales antun. Anscheinend aber doch. es bleibt mir unvorstellbar, wie ein Kind diese Ereignisse vergessen bzw verarbeiten kann.

In jedem Fall ein sehr offenes Buch, in dem nichts ungesagt bleibt (daher nicht für Jedermann als Lektüre geeignet, ich musste es auch einige Male weglegen), wenn man jedoch einmal angefangen hat, möchte man wissen, wie das Mädchen den Weg aus dieser Hölle findet. Es hat mich sehr berührt und ich kann es nur empfehlen, da Unbeteiligte die Augen vor Missbrauch viel zu oft verschließen.

die Schreibweise ist recht einfach gehalten, teils kindlich, erzielt dadurch aber an Echtheit und Nähe.
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47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2004
Da ich selbst als Kind einen "netten Stiefvater" hatte, der meinte, dass "Töchter" auch für "sowas" herhalten müssen, habe ich dieses Buch mehr mit den Augen eines Opfers gelesen.
Ich weiß, was es bedeutet, sowas mitmachen zu müssen, über Jahre hinweg.
Auch hier möchte ich anmerken, dass schwache Gemüter eher vorsichtig beim Lesen sein sollten, obwohl man das Buch, kaum dass man angefangen hat mit lesen, gar nicht mehr aus der Hand legen will.
Nach meiner Meinung sollten viel mehr Betroffene (Opfer) ihre Geschichten veröffentlichen, denn es ist immer noch ein Tabuthema, auch wenn es schon "besser" wurde.
Über den Inhalt werde ich nichts mehr schreiben, das haben andere Rezensentinnen beschrieben.
Ein Buch, das sich wirklich zu lesen lohnt!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Buch ist so unglaublich und unfassbar, dass mir tatsächlich die Worte fehlen! Dieses Buch ist nach - Sie nannten mich "Es" - das Schlimmste was ich je gelesen habe. Es kam vorige Woche mit der Post und obwohl ich meine gekauften Bücher immer kurz durchschaue, um mir ein erstes Bild zu machen, blieb ich augenblicklich hängen und las es sofort komplett durch.
Was dieser Frau Monika B. passiert ist, ist so derartig widerlich, dass einem beim Lesen schlecht wird. Der Mißbrauch ist derartig grausam, die Gewalt an ihr (und den anderen Kindern) so gewaltig, dass ich mich frage, wie das so lange Zeit vertuscht werden konnte. 8 Jahre Freiheitsentzug hat der "Vater" bekommen; meiner Meinung nach zuwenig, da Monika B. ihr ganzes Leben darunter leiden wird.
Völlig unverständlich ist mir die Handlung der "Mutter". Sie selbst wurde von ihrem Vater mißbraucht, kennt also die Gewalt an Kindern und schickt ihre kleine Tochter zu "Opa" um sich selbst zu amüsieren. Schon im Augenblick der Geburt war die gewünschte Tochter unerwünscht, da zu Fett!!! Ein Baby!!!
Als der Mißbrauch vom Opa an der 4jährigen beim Vater rauskommt, weint der Vater um sein Engelchen, dass er allerdings schon in frühen Zeiten brutal schlägt. Trotzdem ist die Liebe zum Vater ungebrochen, der Hass der Mutter allerdings auch. Die Mutter - dieses Wort in den Mund zu nehmen, für diesen weiblichen Teufel ist eine Schande - hat ihre Tochter von kleinauf als Konkurrenz zu sich selber gesehen. Sie war von Anfang an eifersüchtig, weil Engelchen mehr Aufmerksamkeit vom Vater bekam, als sie selbst. Das muss man sich mal vorstellen! Eine Frau tritt mit ihrer Tochter in den Konkurrenzkampf. Wie geistesgestört muss man sein?
Doch leider entpuppt sich der Vater auch nicht als Vater, donnert er noch anfangs gegen Opa und Ehefrau und schlägt diese Grün und Blau für den Verrat an seiner Tochter, beginnt er bald selbst "sie ganz doll liebzuhaben". Ein grausames Martyrium beginnt.
Wirklich extrem wird es, als später dann auch noch die Mutter und 2 von 3 Brüdern Monika B. mißbrauchen. Die "Mutter" mißbraucht die Buben, vorallem Georg. Das Sensibelchen in der Familie. Der, der mit allem nicht fertig wird und Monika immer wieder um Flucht bittet. Vergeblich. Monika hat zuviel Angst vor ihren Peinigern. Die Kinder wachsen in Gewalt und einer Pornohölle auf. Sexspielzeug wird angeschafft, damit er an Monika noch mehr seine Lust ausspielen kann, Pornos werden geschaut und Monika muss die Stellungen nachmachen, wenn sie sich weigert oder weint, wird auf sie eingedroschen.
Erst als Georg sich mit 12 Jahren das Leben nimmt (er springt von der Brücke) gelingt Monika die Abnabelung von der "Familie". Doch auch dann noch, vergewaltigt sie der "Vater" bei jeder Gelegenheit. Bis sie Anzeige erstattet. Unglaubliche 4 Jahre braucht das deutsche Gericht um Gutachten zu erstellen, Gespräche mit Monika zu führen, ein Urteil zu fällen.
Im Grunde aber müssten weitaus mehr Leute im Gefängnis schmorren: die "Mutter", da sie am Mißbrauch beteiligt war und ihn von Anfang an abgesegnet hat; wörtlich: "Gusto holt du dir bei der Alten (Monika), gegessen wird bei mir" (es bleibt einem der Mund offen stehen, oder?), Brüder, Nachbar (der hat die Gewalt jahrelang mitbekommen und geschwiegen), der Onkel der Richter ist und als Monika versucht mitzuteilen was los ist, wiegelt er ab, er sei nicht zuständig!, die Oma väterlicherseits, die Monika beschimpft, ihren gutmütigen Vater verleudmet zu haben, beide Schwestern, sie alle haben weggeschaut und geduldet.
Richtig brutal wird es, als der Töchtertausch beginnt. Wo "Familien" per Zeitungsanzeige gesucht werden für Partnertausch, allerdings müssen diese blutjunge Mädchen haben, die zum Sex bereit sind. 12, 13 Jahre alte Mädchen werden so verkauft. Beide "Elternteile" beginnen Monika für Geld zu verkaufen.
Dem Leser offenbart sich auf 366 Seiten der Abgrund der menschlichen Seele. Man fragt sich sehr oft: "Wie ist man zu so etwas fähig? Was geht in diesen Gehirnen vor?" (Nicht viel anscheinend).
Mehrere Fragen tun sich bei mir auf: "Wieso hat Monika ihren "Vater" und ihren jüngeren "Bruder" immer noch geliebt? Wie geht es Monika B. heute? Die Gefängnisstrafe ist verbüßt, wie geht Monika mit der doch sehr kurzen Zeitspanne um? Lässt der "Vater" sie heute in Ruhe?"
Mir geht vieles durch den Kopf und eine schlaflose Nacht stand mir bevor. Was ist aber eine Nacht, gegen soviele Nächte der Gewalt und Grausamkeit?

Ich schicke Monika B., wo immer sie auch sein mag, Kraft und Energie für ihr weiteres Leben und ich hoffe von ganzem Herzen, dass sie einwenig Lebensfreude und Liebe in ihrem Leben gefunden hat! Und das meine ich ganz ehrlich!
Alles alles Gute, Monika B.!
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2006
Einige haben es ja schon geschrieben und ich kann es nur wiederholen:
es ist erschütternd und unglaublich, was Monika (und vielen anderen Mädchen, die in diesem Buch erwähnt werden) zugestoßen ist. Umso mehr stolz ist man auf sie.
Sie wird nie vollständig heilen können (wer würde das mit ihrer traurigen Vergangenheit schon können?), aber sie hat unglaublicherweise die Stärke in sich gefunden, sich der Thematik zu stellen und differenziert damit umzugehen.
Wie sonst ist zu erklären, dass sie an ihrer Mutter Statt, den Versuch unternimmt, ihr Verhalten zu erklären, das Verhalten der Mutter, welche in jeder erdenklichen Situation vollständig versagt hat?
Monika wisse, dass ihre Mutter gleichsam als Kind vom eigenen Vater misshandelt wurde und schlussfolgert dadurch, dass sie es wahrscheinlich gar nicht so schlimm empfunden haben muss, was mit ihrer Tochter geschah. Auch dann, als sie ihrem Mann ganz beiläufig im Auto zu erklären versucht, warum Monika, als einziges der 3 Kinder die bei den Großeltern untergebracht wurden, mit Schrei- und Panikattacken das nächtliche Vergnügen der Eltern in einem Club unterbricht. Sie erklärt kurzerhand, dass es ihr schon nicht groß schaden wird, sie habe es selbst ja schließlich überlebt, wenn ihr Vater mit Monika "ein bißchen spielt, ein bißchen fummelt. ... Kleinkram eben".
Traurige Tatsache ist, dass Monika gerade mal 2 oder 3 Jahre alt war. Sie erinnert sich an alle Details.
Der Vater müsste nun schon längst aus dem Knast raus sein, da er ja nur 8 Jahre bekommen hat für... "sexuellen Mißbrauch von Kindern gemäß § 176 Abs. I StGB in mindestens achtzig Fällen weiterhin gemäß § 174 Abs. I Nr. 3 StGB dews sexuellen Mißbrauchs von Schutzbefohlenen in der Zeit von 1972 bis 6.12.1985 in mindestens 200 Fällen sowie schliesslich in jedenfalls einhundertfünzig Fällen des Beischlafs zwischen Verwandten gemäß § 173 Abs. I StGB. [...]"
Das Buch gibt allerdings keine Informationen darüber, ob die Mutter, die ja offensichtlich auch ihre eigenen Söhne mißbraucht hat und sich hat "trösten" lassen, Konsequenzen davon tragen musste. Oder die Brüder, die Monika mißbrauchten?
Sie schreibt, dass es für sie kein Ende geben kann, auch wenn ihr Vater verurteilt und ins Gefängnis gesteckt wurde. Sie tut sich selber weh und hat noch immer kein "normales" Verhältnis zum eigenen Körper. ..ich hoffe trotzdem inständig "aus dem Keim ist ein Baum geworden", Monika, "stark und fest". Ich hoffe du erkennst, dass du alles richtig gemacht hast.
Karin Jäckel, die Herausgeberin, schreibt in ihrem Vorwort: "Wenn dieses Buch auch nur einen Kindesmißbrauch verhindert, ist es ein gelungenes Buch".
Wie notwendig es ist hat mir dieses traurige Buch und Schicksal gezeigt. Jeder Leser möge wachgerüttelt werden und niemals wegsehen, wenn es darauf ankommt!
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