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TOP 500 REZENSENTam 14. Februar 2014
"The Immortal Circus" umfaßt den ersten Teil einer Trilogie paranormaler Fantasy, die zuerst als Kindle-Serial veröffentlich wurde.

Vivienne Warfield hat das getan, was sich viele nicht trauen - sie ist von zuhause weggelaufen, hat ihr altes Leben hinter sich gelassen und sich einem Wanderzirkus angeschlossen. Nun verkauft sie Zuckerwatte und lebt am Rande des aufregenden Alltags der Akrobaten, Zauberer und Verwandlungskünstler. Der abenteuerliche Spaß wird bitterernst, als eine der Akrobatinnen mit durchschnittener Kehle aufgefunden wird - und es soll nicht der einzige Todesfall bleiben, und erst recht nicht das einzig merkwürdige Ereignis im "Cirque des Immortels"...

Eins muss man der Geschichte lassen - der Leser wird sofort in den Bann der Zirkuswelt gezogen, die atmosphärisch dicht geschildert wird. Kein Wunder, ist der Autor doch selbst Artist und seit vielen Jahren mit diversen Zirkustruppen weltweit unterwegs. Genial in die lebensechte Zirkuswelt eingeflochten, die nicht nur vom Namen der Truppe an den "Cirque du Soleil" erinnert, kommt immer mehr Übernatürliches zutage. Vivienne kommt immer mehr Unerklärlichem auf die Spur, jede ihrer Beobachtungen wirft neue Fragen auf: Die Verwandlungskünstler sind wirkliche Gestaltwandler, die nicht nur dem Namen nach unsterblich sind, Magie ist mehr als nur ein paar Tricks, und vor allem der Magier Kingston lässt Viviennes Herz höher schlagen. Nur macht es ihr immer mehr zu schaffen, dass sie sich an ihr Leben vor dem Zirkus überhaupt nicht mehr erinnern kann, und einiges, was im Zirkus vor sich geht, wirkt sehr unheimlich und bedrohlich.

Der Plot gewinnt sehr lange viel Spannung von diesen offenen Fragen und immer neuen Geheimnissen. Die Vermischung von Urban Fantasy und klassischen Elementen ist nahtlos mit der Zirkus-Atmosphäre verquickt, und dass die männliche Hauptfigur auch einiges für Romantik-Fans bietet, rundet den attraktiven Mix ab. Der Autor verzichet erfreulicherweise darauf, aus der Handlung einen Jugend-Krimi mit übernatürlichen Elementen zu machen.

Leider läuft die Handlung innerhalb der Zirkustruppe dann doch in gewohnten Bahnen, die man aus vielen anderen Geschichten kennt. Das wäre noch in Ordnung, nur leider übernimmt sich der Plot immer mehr mit den vielen Rätseln und Geheimnissen. Anstatt einiger Antworten gibt es den wohl unausweichlichen Kampf zwischen zwei übernatürlichen Parteien, den man aus vielen anderen Geschichten kennt (da es sich um ein zentrales Element der Handlung dreht, möchte ich hier nicht mehr verraten). Dies wird mit einigen überraschenden magischen Verflechtungen immerhin originell und abwechslungsreich geschildert.

Dass die Heldin, die zunächst erfrischend anders schien, plötzlich besondere Fähigkeiten aufbietet, kennt man ebenso schon zur Genüge, so dass die vielversprechende Geschichte zum Schluss hin leider abfällt und nicht ganz halten kann, was der Anfang verspricht. Dies dürfte nicht besonders überraschen, schließlich gibt es schon eine Fortsetzung auf dem Markt, da will man die Leser wohl bei der Stange halten.

Die Geschichte ist gut genug, dass sie sich nicht zu solchen Tricks hätte herablassen müssen; mir zumindest hat es eher die Lust auf den zweiten Teil geschmälert. Dennoch ist die Story lesenswert; auch wenn sie inzwischen nicht mehr als Kindle-Deal des Tages angeboten wird, lohnt es sich, sie herunterzuladen.
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am 5. November 2014
"The Immortal Circus", Band 1 der "Cirque des Immortals"-Trilogie von A. R. Kahler handelt von Vivienne, die von zu Hause weg läuft. in Unkenntnis ihrer Vergangenheit bei einem etwas anderen Zirkus anheuert und dort in eine mysteriöse Mordserie gerät...

Als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, dachte ich: "Endlich mal was Neues", denn leider gibt es im Young Adult-Sektor meines Erachtens viel zu viel Einheitsbrei nach Schema F. Und tatsächlich beginnt die Geschichte vielversprechend. Es geht gleich "in medias res", ohne große Einleitung fängt die Geschichte gleich mit dem ersten Mord an. Und auch das Zirkus-Setting fand ich sehr schön umgesetzt, da merkt man einfach, dass der Autor beim Schreiben auf persönliche Erfahrungen zurückgreifen konnte. Wenn man Kahler etwas nicht vorwerfen kann, dann ist es, ein zu langsames Erzähltempo einzuschlagen. Da das Buch mit ca. 250 Seiten recht kurz ist, hält sich der Autor nicht viel mit Nebensächlichkeiten auf, sondern die Geschichte wird stringent erzählt, ist reich an Spannungsmomenten und bietet die ein oder andere überraschende Wendung.

Das hohe Erzähltempo ist aber gleichermaßen ein Manko des Romans: Dadurch, dass Kahler so auf die Handlung fixiert ist, liefert er für meinen Geschmack zu wenige Hintergrundinformationen. Womöglich soll durch die wenigen Informationen, die der Leser erhält, Viviennes Informationsstand nachempfunden werden, aber mir wäre es, obwohl ich sonst kein Freund wechselnder Erzählperspektiven bin, tatsächlich lieber gewesen, wäre dies hier der Fall, denn dann hätte der Autor zumindest aus der Sicht einer anderen Person, z.B. Kingston und Melody, das ein oder andere über die Geschichte des Zirkus, über die Hintergründe des Konflikts und über die Fähigkeiten der diversen Personen erzählen können. Natürlich kann durch eine gewisse "Geheimniskrämerei" Spannung erzeugt werden, aber im Fall von "The Immortal Circus" war bei mir eher das Gegenteil der Fall. Dadurch, dass man so wenig über Vivienne erfährt, außer, dass sie nichts mehr von ihrer Vergangenheit weiß und in Kingston verliebt ist, konnte ich mich nicht wirklich mit ihr anfreunden, sie blieb als Erzählstimme für mich blass und auch den übrigen Charakteren konnte ich nicht näher kommen. Tatsächlich dauert es fast bis zum Ende des Buches, bis man die ein oder andere handfeste Information in die Finger bekommt und ich kann nicht behaupten, dass diese dazu geführt hätten, dass mir Vivienne als Charakter sympathischer geworden wäre.

ab hier kleine
!!! Spoiler !!!
Wenn man schon des öfteren etwas zum Thema fae gelesen hat, weiß man wohl, was es mit summer court und winter court auf sich hat, aber ich hätte hierzu gerne die ein oder andere Erklärung bekommen, wie genau man sich das Ganze in dieser Geschichte vorzustellen hat. In Sachen "world building" scheint mir der Autor ein bisschen faul gewesen zu sein (vgl. Verweis auf Shakespeares Sommernachtstraum)...?
So sehr ich gehofft hatte, "The Immortal Circus" wäre ein bisschen anders als andere YA-Urban Fantasy-Romane, so enttäuscht war ich, als heraus kam, dass Vivienne über spezielle Fähigkeiten verfügt und eben doch kein normales Mädchen ist. Spätestens an diesem Punkt wäre mir Melody als Hauptperson erheblich lieber gewesen.
Kahler bringt ein ganzes Arsenal an potentiell interessanten Nebenfiguren ins Spiel, nur, um sie dann nicht mehr zu erwähnen und am Ende watzbatz größtenteils endgültig aus der Geschichte zu entfernen. Ebenso wird beispielsweise Kingstons Bisexualität erwähnt, zu Gunsten einen äußerst laaangweiligen Liebesgeschichte mit Vivienne aber nicht mehr groß thematisiert.
Und musste die Szene mit Viviennes Schwester wirklich sein? Und mit Liliths Katze? Gewalt gegen Kinder und Tiere sind für mich ein großes no-go und haben mir das Ende so richtig madig gemacht. Generell scheint mir der Autor gegen Ende hin ein bisschen zu sehr auf billige Schockeffekte aus gewesen zu sein, anstatt sich an eine eher hintergründige Spannung, die ob der Morde zumindest anfangs durchaus gegeben ist, zu halten.
Was mich auch immens gestört hat, war die Art und Weise, wie Viviennes Fähigkeit artikuliert wurde. Wirres Geschreibsel und ständige Wiederholungen sollten hier wohl Tiefe vermitteln, ich fands aber eher albern. Ansonsten war der Schreibstil aber ganz gut.
!!! Spoiler Ende !!!

Letztendlich ist "The Immortal Circus" für mich ein weiteres Buch der Sorte "tolle Prämisse, enttäuschende Umsetzung". Aus der Idee hätte was richtig Gutes werden können und der Anfang liest sich, abgesehen von dem Mangel an Hintergrundinformationen, auch echt gut, aber das Ende ist dann dermaßen 08/15-klischeemäßig, "deus ex machina"-esk und faul (im Sinne von unkreativ), dass es so überhaupt nicht zu dem positiven Einstieg passen mag. Ich kann mir ob dieses Endes jedenfalls relativ gut vorstellen, wie es in Band 2 und 3 weiter gehen dürfte und nachdem die Rezensionen dafür auch nicht wirklich prickelnd sind, werde ich wohl darauf verzichten, diese Reihe weiter zu lesen. Schade drum!
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