weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More madamet HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen18
4,3 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 14. November 2012
Schaut man auf das Titelbild des Romans „Scott Bradley – Blondinen, Blobs & Blaster Schüsse“ ist man schnell versucht zu denken: „Ach herrje, billiger SciFi.“ Doch weit gefehlt. Mit einem wohl gesetzten Seziermesser arbeitet Autor Andreas Winterer die feinen Charakterzüge seiner Hauptfigur heraus, die ganze Imperien zum Weinen und den Leser zum Lachen bringt. Damit aber nicht genug. Diese durchgeknallte, phantastoklemtomanische, phaserdurchtränkte Wahnsinnsgeschichte besitzt in ihrem Inneren einen so wahren wie traurigen Kern. Da kommt einem nach dem Lachen gleich die Spucke hoch, wenn man erkennt, dass sich hinter den kriegerischen Außerirdischen und streitsüchtige Herrschern Machthaber unserer Zeit verbergen. Das Mash-Up aus allen, wirklich allen bekannten SciFi-Kino-Epen ist äußerst gelungen. Sehr zu empfehlen für alle, die nicht zum Lachen in den Keller gehen.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2013
Wenn Sie den misstrauischen Neid der Sie Umgebenden erwecken, während sie ihre Zeit in einem Wartezimmer, im Bus oder einer U-Bahn absitzen, dann verfolgen Sie möglicherweise gerade Captain Scott Bradleys unfassbare Weltraumabenteuer. Denn bei Ihren verzweifelten Versuchen sich das Lachen zu verdrücken, laufen ihnen dicke Kullertränen des Vergnügens über die Wangen. Zumindest dann, wenn Sie mit Begriffen wie Kampfstern, Laserschwert, Wüstenplanet oder Androide bunte Szenarien aus dem reichen Repertoire einschlägiger Science-Fiction Blockbuster assoziieren können.

In dem erfolgreichen Bemühen die großspurige Imperialästetik des Genres zu persiflieren, spart Andreas Winterer weder an Kunstblut – das er galonenweise von den Raumschiffwänden fließen läßt – noch an den bedauernswerten Schicksalen virtueller 3D-Soldaten, die selbstlos und legionenweise für ihre Imperatoren zu fallen haben. Für den Brachialmacho Bradley ist das alles ganz normaler Allttag. Der erfahrene Haudegen geht mit den Frauen auf eine Art um, die sogar den aktuellen James Bond zu einem »schattenparkenden Warmduscher« degradiert. Dabei bleibt die Figur Bradleys stets so maßlos überzeichnet, dass sie den Leser nie vergessen lässt, dass er klar kalkulierter Satire beiwohnt.

Denn was da auf den ersten Blick ebenso amüsant wie vermeintlich zweidimensional daherkommt, entpupt sich, an manchen Stellen jedenfalls, als geschickt verklausulierte Gesellschaftskritik, die, zumindest aufmerksamen Lesern, schwerlich entgehen kann. Speziell diese Schauplätze der Story waren für mich mit Abstand die komischsten, obwohl oder gerade weil, manche der politischen Ereignisse, auf die sie sich bezogen, ernster kaum sein könnten. Satire ist eben die neue Opposition. ;)
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2013
Sie kennen Hautjob-jagende Polizisten die Androiden mit dem Voight-Kampf-Test auf die Schliche kommen wollen. Halbkybernetische Police Officers die einen unter Mordverdacht stehenden Roboter verhören und dabei blöde Sprüche reißen. Schwarzgekleidete Helmträger mit Asthma, die Todessterne kommandieren und ihre Offiziere erwürgen. Sowie diesen Martini saufenden Frauenheld der immer bis zur letzten Sekunde wartet, bevor er endlich die Welt rettet.

Wenn ihnen auch unglückliche Firmenfussionen internationaler Fahrzeughersteller und als Bars getarnte, mit dem Blut von Kropzeug verschmierten Schlachthöfe und fürchterlich in die Hose gegangene Weltraummission ein Begriff sind, dann vergessen sie diese Pussys und Weicheier.

Den alles das haben sie von Scott Bradley gelernt bzw. von diesem berichtet bekommen!

Scott Bradley, die Hauptfigur dieser Missionssammlung ist das, was man sich unter einem Superhelden bzw. der Evolutionserfüllung vorstellt.

So erlebt man in diesem Heiligen Buch, in sechszehn Missionen, den Beginn und den Aufstieg des Scott Bradley. Vom Soldaten, hin zum Special Forces, zum Spion, zum Überläufer, zum Imperator, und so weiter und so fort.

Auf eine Story möchte ich etwas genauer eingehen. Und zwar „Seminar für Eroberer und Imperatoren“. In dieser muß Scott als Seminarleiter, Leuten wie Darth Vader, Darth Maul und Fantomas beibringt, wie man sich „als Böser“ gegenüber „den Guten“ verhält und welche Fehler man niemals machen sollte. Das Ganze wird dann durch Rollenspiele praxisorientiert dargestellt und beleuchtet, wobei Bradley sowohl mal die Guten als auch mal die Bösen gibt.

Mein Fazit:

Ich muss sagen, das Scott Bradley: Blondienen, Blobs & Blaster-Schüsse mit seinem Protagonisten, genau das ist, was ich mir unter einem satirischen SF Buch vorstelle. Nicht nur, das Nerd-Größen und Kultfiguren wie Darth Vader oder Filme wie Blade Runner ihren Arschtritt bekommen und einem die Lachmuskeln trainieren lassen. Nein, auch das man in jeder Zeile bzw. auf jeder Seite mit der nächsten Kopfnuss oder einem Schienbeintritt rechnen kann, machen das ganze zu einem Leseereignis.

Dieses Buch hat es geschafft, mich von vorne bis hinten, mit seinen sechszehn Missionsberichten, hervorragend zu unterhalten. Selten habe ich so einen unangepassten Protagonisten erlebt, der auf alle Konventionen und Regeln „kackt“. Jaaa, so muss man es wirklich schreiben, denn das ist Scotts Style, wenn er sich zurückhält!

Für mich war es sehr erfrischend zu sehen, das es Autoren gibt, die es schaffen in der Science-Fiction frei von der Leber weg zu schreiben und ihre Romanfiguren auch ihre Ecken und Kanten zu lassen.

Wer also was sucht, was politisch unkorrekt ist, was viel Action hat und was klasse unterhält, ist hierbestens bedient!

Ein kleine Imperatorenbeleidigung habe ich dann aber gefunden, Es gibt, zwar weniger als eine handvoll Gags bzw. Gemeinheiten die man zu früh kommen sieht.

Ich wünsche mir mehr davon!

Meine Wertung:

4,75 vom 5 Lesebefehlen
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Oktober 2011
Scott Bradley ist ein Widerling. Absolut und unbedingt. Genau diese Art von Widerling, die man zum Freund haben will, wenn Aliens schleimen, Planeten explodieren, Dimensionen spinnen und anderer Weltraumschrott um die Ohren donnert. So viel haarsträubender Unsinn, wie er diesem Proleten aus dem All begegnet, muss einem einmal einfallen. Overkill der komisch-köstlichen Art. Viele kurze Geschichten, ideal für unterwegs. Morgenmuffel werden erheitert und der Tag ist gerettet. Spaß für die ganze ... nein, eher nicht. Aber ein Vergnügen für alle, die Science Fiction, Parodien darauf und gepflegten Unsinn zu schätzen wissen.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2013
..... wie bei Scott Bradley, dem unerschrockenen Weltraumhelden, dem (wie Ingeniör Düsentrieb) nichts zu schwör ist. Gute Satire massiert die Lachmuskeln, sagenhafte Satire wirkt noch lange nach, die spacigen Abenteuer unseres Helden Bradley kleben lebenslang. Denn was hier, zwischen gedachten Buchdeckeln, von Chronist Andreas Winterer geliefert wird, ist ein in die Zukunft projiziertes Bild der heutigen Misere -- allerdings noch ohne Blaster. Kaufen, lesen, lernen. Und täglich zwei Kniebeugen in Richtung Winterer, wo immer er auch gerade schweben mag.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juni 2013
...zeichnet Andreas Winter seinen Charakter Scott Bradley in groben Strichen - brutal, versoffen, vulgär.

Diesen Widerling schickt er dorthin, wo er hingehört: Weit weg in ferne Galaxien. Dort bombt sich Bradley durch die Planetensysteme.

Und der Autor prügelt seine Leser durch die Geschichten. Feine Charakterzeichnungen? Fehlanzeige. Einfühlsame Dialoge? Nicht einmal dann, wenn Bradleys Untergebene von der Obersten Direktive faseln...

Ein Buch wie ein Satz heiße Ohren. Vergnüglich zu lesen, rasant und ein Werk, das man auch immer mal wieder weglegen kann, wenn die Oberste Direktive ruft.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2012
Scott Bradley ist ein egoistischer, brutaler, frauenfeindlicher und saufender Weltraumveteran der hier die absurdesten Abenteuer erlebt. Wenn man sich darauf einlässt erlebt man wunderbare Satire mit herrlichen Seitenhieben auf aktuelle Katastrophen (z.B. 11.September) und SciFi Filme (z.B. Star Wars). Hätte der Autor hier eine durchgängige Geschichte erzählt wären ihm meine 5 Sterne sicher. So "nur" volle 4 Sterne. Ich habe mich sehr gut amüsiert.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2013
nein, denn es ist meiner Ansicht nach eine wirklich total übertriebene Persiflage auf alle bisher
geschriebenen SF Romane mit Action-Anteil. Trotz allem als 'nette' Lektüre für zwischendurch nicht schlecht.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. September 2014
Das Buch ist ein Spaß zu lesen. So sehr übertrieben und politisch unkorrekt, dass es schon fast realistisch wurde. Verwirrende Charaktere. Cool, eine Heidenspaß. Nix für Bigotte und Scheinheilige!
11 Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 17. September 2011
Scott Bradley ist ein Kurzgeschichtenband voll irrwitziger Missionen des Weltraum-Commanders gleichen Namens. Hierin findet man als anspruchsvoller Leser nur durchwachsenen Blödsinn - doch wer will bei so einem Buch schon als anspruchsvoller Leser gelten? Mit dieser Lektüre kann man sich einfach mal fallen lassen und dem Blödsinn den Vortritt geben.
Hier hat ein Autor sämtliche heraussprudelnden Ideen zwischen zwei Buchdeckel geschoben und dabei nebenbei so ziemlich alles durch den Kakao gezogen. Dadurch nicht nur für SF-Freunde voller Skurrilitäten, sondern auch für den ein oder anderen Spaßvogel gleichermaßen geeignet.
Nichts desto trotz erkennt man noch erhebliches Potenzial und durch eine gezieltere Komik könnte der Autor damit bestimmt noch mehr Leser auf seine Seite ziehen.
Mal schlichtweg ganz was anderes als sonst auf dem Markt so üblich ...
Jürgen Seibold/17.09.2011
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden