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Kundenrezensionen

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am 28. November 2012
Eins gleich vorweg: Wer glaubt, immer wieder über Shane MacGowans angeblich desaströsen Zustand herziehen zu müssen, dem sei gesagt: Er ist in diesen an zwei (!) Abenden aufgenommenem Konzertmitschnitt in einer großartigen Form, die er seit gut 20 Jahren so nicht mehr hatte. Das ist ein Fakt!
Jeder, der sich einigermaßen mit den Bandgeschichte befasst und ihr Schaffen verfolgt hat, der weiß, in welch einem teilweise erbarmungswürdigen Zustand Shane mitunter auf die Bühne trat, wankte oder stürzte. Das dies auch nachhaltige Folgen hinterlassen hat ist unbestritten. Sein wackeliger Gang ist so heute aber eher mehreren Hüft- und Beinbrüchen zu verdanken, als übermäßigem Alkohol- oder Drogenkonsum. Und sogenannte Pausen hat er sich während der Konzerte schon immer genommen. Das liegt vor allem an der unglaublichen Qualität der Band und seiner einzelnen Protagonisten. Ob nun Spider Stacey, Phillip Chevron, Terry Woods oder Andrew Ranken - sie alle haben sich in der Vergangenheit auch als Komponisten und Interpreten hervor getan und dies auch in den Liveauftritten unter Beweis gestellt. Gerade diese Vielfalt an Kreativität war von jeher etwas, was die Pogues von vielen anderen Bands ihrer Zeit unterschied.
Und dies ist nun in Form dieser qualitativ wirklich wundervollen DVD/Cd sehr gut zu beobachten und zu bestaunen. Männer jenseits der 50 haben ihren Spaß auch nach 30 Jahren nicht verloren. Und wer einen Blick ins euphorisierte Publikum wirft, dem wird nicht entgangen sein, wieviele wirklich junge Leute sich darunter gemischt haben. Das ist erstaunlich genug für eine Band, die seit 17 Jahren kein offizielles Album mehr veröffentlicht hat. Das letzte Album in voller Originalbesetzung liegt gar 21 Jahre zurück.
Es kann also nur an der musikalischen und gesanglichen Qualität liegen, dass dieses Phänomen "Pogues" noch immer auch junge Menschen in die Konzerte führt und zu Schweißausbrüchen treibt.

So ist für mich "The Pogues in Paris - 30th Anniversary Concert at the Olympia" mehr als nur ein nostalgischer Rückblick auf 30 Jahre Bandgeschichte, sondern auch ein Beweis dafür, dass wirkliche musikalische Qualität niemals altert und immer zeitgemäß bleibt. Das ist sehr tröstlich in einer Zeit voller schnell produzierter Massenware bis hin zur absoluten Beliebigkeit. Beliebig wollten die Pogues nie sein - und Shane MacGowan schon gar nicht. THAT'S REAL PUNK!!!
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am 11. Januar 2013
Launig vorgetragene Hits aus 30 Jahren, Unterhaltung vom feinsten inkl.Bonusmaterial. Sehr guter Kauf, jederzeit weiter zu empfehlen.
Bonus CD mit alten Aufnahmen sehenswert, vor allem der junge Shawn.
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am 28. Juni 2013
Tolle CD/DVD der einmaligen Pogues. Ein begnadeter Shane MacGowan, eine immer noch fantastische Live Band, die es versteht jeden Irish Folk Liebhaber mitzureißen.
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am 4. September 2013
Pogues ist eben Kult und wer sie in den 80ern live erleben durfte, für den schließt sich der Kreis mit dieser DVD und man fühlt sich zurückversetzt. Dann noch nen guten Whisky und alles ist wie früher....
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am 8. Januar 2013
konnte wegen frischem baby leider nicht auf das konzert und habe mich sehr gefreut dieses zumindest annähernd daheim nachholen zu können.
die bonus dvd mit den alten interviews ist auch ganz nett
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am 26. April 2013
Zwar in die Jahre gekommen,aber immer noch live der Hammer.
Die beste Band der Welt.Kaufen,ihr könnt nichts falsch machen.
Muß man live sehen.
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am 29. Mai 2013
Ware ist musikalisch als auch von den Interpretationen absolut zu empfehlen. Ein tatsächlichesMuss in jeder Musik-Sammlung. Intensiv und gefühlvoll !
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am 22. Februar 2013
Es ist immer wieder erstaunlich, wie man auch nach 20 Jahre Alkohol noch singen kann - sehr schön! Prost Shane
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. November 2012
Jubiläen sind zum Feiern da. Das dachten sich wohl die Pogues, die seit Bandgründung jetzt auch schon drei Jahrzehnte - wenn auch mit längeren Pausen - um die Welt tingeln. So standen zwei Konzerte im Pariser Olympia am 11. und 12. September diesen Jahres unter dem Motto The 30th Anniversary Concert an. Und schon jetzt liegt das Ganze auf CD und DVD vor.

Das ging schnell! Allerdings ging es nicht zu Lasten der Qualität. Weder in Sachen Sound noch Bild lässt das Paket etwas zu wünschen übrig. Die Abmischung ist klar und man kann die Band in guter Auflösung auf dem heimischen TV bei Ihrer Arbeit zusehen. Lediglich das das Bildformat in 21:9 ist nicht ganz optimal. Die legendäre Folkband war spielerisch bestens in Form und voller Kraft und gab sich hier keine Blöße. Mit viel Elan haute man seine alten Kracher in die schöne Halle. Die Setlist lässt auch kaum Wünsche offen und ist gut ausgewogen. Egal ob Partykracher wie „Streams of Whiskey“, „Sally MacLennane“, „Bottle of smoke“ und „If I should fall from grace with god“ oder feinfühlige Nummern vom Schlage „A pair of brown eyes“ und „Lullaby of London“.

Tja, und nun kommt das große aber. Bereits als das Konzert beginnt schwant einem Schlimmes, als Sänger Shane MacGowan im volltrunkenen Zustand mit einer Kippe in der Hand auf die Bühne wackelt und das erste Mal ins Mikro nuschelt. Er trifft bei den wenigsten Songs wirklich einen Ton. Das wirkt dann eher wie ein Geriatrie-Betriebsausflug, als wie ein Gesangsauftritt. Aber trotzdem kann man sich der Ausstrahlung des Mannes nicht so leicht entziehen. Und das sahen auch die Fans vor Ort so und lassen es ziemlich krachen. Wer mal eine ausgelassene Party sehen möchte, muss dort einen Blick ins Publikum werfen. Die Kamera gewährt diesen auch ziemlich oft.

Wenn bei „Fairytale of New York“ der Schneeregen einsetzt und Band wie Zuschauer beim abschließenden „Fiesta“ endgültig ausflippen, ist man sich doch sicher, ein cooles Konzert gesehen zu haben. Dafür haben die Songs und Traditionals der Pogues einfach zu großen Charme und die an den Tag gelegte Attitüde überzeugt nach wie vor. Als Bonus liegen der DVD bzw. BluRay noch zwei zusammen rund 40-minütige Specials aus dem französischen Fernsehen (Englisch untertitelt) bei, die die Band ihn ihren jungen und wüsten Jahren zeigen. Das rundet ein schönes Paket für Fans der Gruppe ab. Diese sollten übrigens unbedingt zum luxuriösen Kombipaket greifen. Jenes kommt als luxuriöses Buch mit alten Fotos und Erinnerungen der Bandmitglieder in den Handel und macht richtig was her.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Dezember 2012
Für einen kurzen Moment Ende der 1980er waren die Pogues die beste Band der Welt. Sie brachten frischen Wind in eine unfassbar schreckliche Musiklandschaft (jedenfalls wirkt das im Nachhinein so) und waren wunderbar lebendig. Und das, obwohl sie eigentlich ganz "altmodisch" waren. Sentimentale Sauflieder mit Flöte, Akkordeon, echtem Schlagzeug etc. Und einem Sänger, dessen Texte und Stimme weit älter wirkten als er wirklich war.

Mit Shane MacGowan steht und fällt die Band, das kann man wohl so hinstellen. Es war und ist ein ziemlich morbides "Vergnügen", seiner Selbstzerstörung zuzusehen, und immer wenn man in den letzten 20 Jahren mal etwas von ihm hörte, klang ein erstauntes "Der lebt noch?" mit. Heute, mit Mitte 50, lebt er also immer noch, aber die Vorstellung, die er in Paris gibt, ist schon etwas erschreckend. Versteckt hinter einer Sonnenbrille hält er sich am Mikrofonständer fest, singt, so gut es eben noch geht, die alten Lieder, und man hat das Gefühl, dass er sich kaum bewegen kann. Ich muss gestehen, mir macht das keinen Spaß, das tut eigentlich nur weh. Und die Band spielt die alten Lieder eigentlich auch nur routiniert herunter, ohne großen Verve. Nur das Publikum, das amüsiert sich prächtig, aber man fragt sich schon, warum eigentlich. Na ja, es ist eben eine nostalgische Veranstaltung, da wollte man sich den Spaß wohl nicht verderben lassen.

Ich habe danach noch einmal The Pogues - Live at the Town and Country Club [UK Import] reingelegt, eine alte Scheibe, die in Bild und Ton natürlich nicht mit der Paris-Aufnahme mithalten kann, aber dafür wenigstens einen Hauch von dem einfängt, wie das damals war. Das vorliegende Jubiläumskonzert ist nämlich leider nur ein äußerst zwiespältiges Vergnügen.
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