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am 4. Mai 2012
2 Jahre musste man warten um den neuen Lonplayer von Endtsille hören zu können.
Die Erwartungen waren groß, da das Vorgängeralbum "Verführer" ein mehr als akzeptables Black Metal Album war(wenn man rohen und "relativ" monotonen Black Metal im Mid- und Up-Tempo bereich mag).

Endstille präsentiert sich hier im neuen Klanggewand und mit dem (zumindest bei Endstille) neuen Sänger "Zingultus".
Das Album ist abwechslungsreicher als sämtliche Vorgänger. Die Songs bieten (melodisch) typischen Endstille-Sound im Mid- und Up-Tempo Bereich. Die Stimme klingt teils passend/typisch und (leider) teils gequält bzw. überbeansprucht. Desweiteren gibt es gechriene und clean gesungene Chöre mit dunkler/tiefer Stimme welche für diese Sparte Metal eher ungewöhnlich jedoch nicht zwangläufig fehl am Platz sind, die besonders bei dem Titel: "The Deepest Place On Earth" gut hineinpassen.

Mit dem neuen Sänger scheint Endstille mehr die Richtung des "modernen" Black Metals einzuschlagen, ob es gefällt ist Geschmackssache, aber im großen und ganzen ein solides Album.

Fazit: Wer Black Metal im "modernen" Gewand mag/bevorzugt darf bendenkenlos zugreifen, wer jedoch auf Old-schooligen Black Metal ala "Darkthrone" (1991-1996) steht der sollte Vorsicht walten lassen, Reinhören ist auf jeden Fall empfehlenswert.

PS: Wer "Zingultus" mal in voller Aktion erleben möchte, dem sei die Band "Graven" (aus Deutschland) ans Herz gelegt.
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am 2. Juli 2011
Nach dem Ausstieg/Rauswurf (?) von Iblis hatte ich Endstille eigentlich abgeschrieben.
Zum Glück gab ich dem neuen Output der Kieler Schwarzwurzeln jetzt doch eine Chance und siehe da: Infektion 1813 ist überraschenderweise das mit Abstand stärkste Album des Vierers geworden! So abwechslungsreich hat man Endstille noch nie erlebt. Bevor sich die orthodoxen Fans jetzt voll Grausen abwenden: Es herrscht noch immer genug Monotonie vor, um den typischen Endstille-Sound klar herauszuhören. Jedoch gefallen mir grade die 'groovigen' Nummern wie z.B. der Opener "Anomie" mit seinen Melodiewechseln noch mit am besten. Der neue Sänger Zingultus macht seine Sache mehr als nur ordentlich und passt sich dem Sound der Band perfekt an, ohne jedoch Iblis zu kopieren.
Als Anspieltipps empfehle ich noch die Songs "Trenchgoat" und "Wrecked" die bestimmt auch live tierisch abgehen werden.
Noch ein Wort zur Monotonie: Der Song "Endstille (Völkerschlächter)" toppt in dieser Hinsicht so ziemlich alles, ist aber mal so ganz nebenbei einer der besten Songs die Endstille bis dato geschrieben haben. Die Idee für den Song wurde wahrscheinlich von dem Bolt-Thrower-Song "Through the ages" entlehnt, nur dass hier halt keine Kriege sondern Diktatoren und Despoten (inklusive des Endstille-Gitarristen Lars Wachtfels) aufgezählt werden. Die Jungs haben also auch Humor - wer hätte das gedacht ;)

Also wer was für Black-Metal übrig hat, sollte ruhig mal ein Ohr riskieren. Bei mir jedenfalls läuft die Scheibe derzeit in einer Endlosschleife...
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am 13. August 2011
Zugegeben, zuerst war ich etwas überrascht und erstaunt, ich musste mich erst reinhören...aber dann, einfach genial. Abwechslungsreicher die Songs untereinander, jeder Song für sich aber doch mit der gewohnten und gewünschen Portion Monotonie, wobei "Völkerschlächter" dem Ganzen natürlich die Krone aufsetzt.
Ich finde es definitif sehr gut, dass sie nach dem Sängerwechsel auch den Stil etwas änderten und sich nicht auf den Lorbeeren der Vorgänger ausruhen. Neuer Sänger, neuer Anfang, wobei das alte Material ganz klar eine Klasse für sich darstellt. Zingultus ist ein absolut würdiger Nachfolger von Iblis und er versucht nicht krampfhaft ihn zu kopieren, Pluspunkt! Leute, macht weiter so!!!!
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am 10. Februar 2014
Für Fans von ExtremMetal insbesondere BlackMetal ein unbedingtes Muss.
-geile Scheibe mit Hohem Tempo

sollte man wenigstens mal reingehört haben
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am 18. Juni 2011
Hallo Zusammen,

seit dem letzten album hat sich bei endstilee doch etwas getan. es gibt ein neues label und einen neuen sänger.

der neue sänger bei endstille ist aber definitiv kein unbekannter. es ist zingultus beknnt von den bands "nagelfar" wie auch "graupel".
hat sich deshalb etwas getan? ja und nein. endstille ist immer noch endstille. d.h durch ihren sound sind sie deutlich zu erkennen, was weggefallen ist, sind die schrillen schreie von ex-sänger iblis. auch ist man meiner meinung im songwriting etwas variabler geworden, aber keine angst die monotomie ist nach wie vor vorhanden.

und wer behauptet, dass endstille mainstream sind, sollte mal das album einem mainstreamhörer vorsetzen!!!

hier regiert, definitiv garstiger black metal.

danke für die aufmerksamkeit.
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am 11. Dezember 2011
Im Vergleich zu den früheren Alben von Endstille ist auf Infektion 1813 schon eine gewisse Verbesserung zu erkennen. Zumindest die Produktion betreffend. Aber auch der Gesang klingt nicht mehr so heißer und nervig und das Schlagzeug nicht mehr so blechern wie beispielsweise auf Endstilles Reich. Die Lieder selbst allerdings sind so schlecht wie sie fast immer waren. Das ewige Geknüppel klingt weder aggressiv noch böse, sondern lächerlich und nervig. Endstille waren schlecht, sind schlecht und werden wohl immer schlecht bleiben.
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