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am 18. September 2012
Ahh, Colour Haze.
Gut waren sie schon immer, aber seit 'Los Sounds de Krauts' haut diese Band einen Klassiker nach dem anderen raus. Nach dem 2008er Opus 'All' wurde es jedoch still. Ein mit 'She Said' betiteltes Album sei wohl in der Mache, soviel wusste man. Es folgten einige Jahre des - man kanns nicht anders sagen - "Development hell".. All die Kräfte des Universums haben sich vereint, um den Herren um Stefan Koglek die Produktion und Veröffentlichung der Platte (selbst das Presswerk hat Mist gebaut!) bestmöglich zu erschweren.
Doch der Tag ist gekommen, 'She Said' ist gelandet.

'She Said' beginnt mit dem gleichnamigen (18-minütigen) Titeltrack. Aus der Stille kommt vorsichtig und sanft das Trio hervor, und wird wie aus dem nix begleitet von einem... Klavier? Tatsächlich, ein Klavier hat sich in meinen Stoner-Rock geschlichen! Was da so lieblich beginnt, verwandelt sich fix in einen absolut brillianten Jam, liebkost sogar mit Santana-esquen Bongos(!!) und Gitarrenklängen!

'This' ist ein unglaublich charmanter Zweiminüter, dessen heimlicher Protagonist ein im-Funk-getränktes Rhodes-Piano ist. Irre!

'Transformation' kennt man, den durfte man sich in ungemasterter Version als ersten Vorgeschmack im Netz anhören. Jetzt ist's gemastert, und es klingt fantastisch! Diese Bläser! DIESE BLÄSER!! Welch ein herrlicher Klimax doch die erste Disc von 'She Said' beendet! Wie soll Disc 2 das noch toppen?

Es folgt also der zweite Tonträger, der mit 'Breath' beginnt.
'Breath' mit der Begrifflichkeit "Wall of Sound" zu umschreiben wäre etwas untertrieben. Viel eher baut man hier monolithische Monumente für den Klang. Wenn nicht grad das high-pitched-Piano mit dickem Reverb die sanften Vocals des Stefan Koglek untermalt, reissen die Gitarren das Stück in eine regelrechte Manie, die dem Post-Rock zeigt, wie man's richtig macht. Wahnsinn!

'Slowdown' wirkt wie ein energiegeladenes Interlude, ein vierminütiger Brückenschlag für all diese Longtracks. Fast schon.. radiotauglich? Blergh, das ist das falsche Wort. Aber es ist in seiner moderaten Länge und seiner Hard-Rock Manier das unmittelbar zugänglichste Stück auf der Platte. Das fetzt!

'Stand In...' und 'Rite' sind zwei wundervolle Tracks, die Colour Haze's Talent für Laut/Leise-Kontrast-Spielchen demonstrieren.

Und 'Grace'... nee. Sorry, Grace muss man gehört haben. Grace ist schlicht und ergreifend ein 11-minütiger Gänsehaut-Trip.

Insgesamt ist 'She Said' also Dokument dafür, wie Colour Haze die Messlatte für den kunstvollen Stoner/Psychedelic/Space/Prog-Rock ein ganzes Stück höher gesetzt hat. Der Klang ist kristallklar, der Mix ist fantastisch, die Dynamik ist meisterhaft, und vor allem die Kompositionen selbst sind viel, viel viel.. "bunter". Wo einst gelegentlich mit Mellotronen und Hammond-Orgeln liebkost wurde, treffen hier unsere wohlbekannten Stoner-Jams auf Klaviere, Bongos, Streicher und Bläser.. auf eine Vielfalt von neuen Klängen, die sich sehen lassen können!
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am 15. Dezember 2012
Manchmal muss man dankbar sein, dass es noch solche Juwelen in der heutigen Musik gibt. Colour Haze begleiten mich seit etwa einem Monat wieder durch den Alltag und färben ihn in den schönsten Farben. Ein Lied wie Transformation ist, obwohl nur instrumental, ein wahres Monument. Facettenreich, schönste Gitarrenriffs, die bekannten Gitarrenwände, einfach eine pure Schönheit. Die langen Nummern auf diesem Album sind allesamt Wahnsinn, die kürzeren sind gut und fügen sich in das Gesamtkonzept des Albums. Ich habe es gerade etwa zum 20. Mal angehört und bin immer noch hin und weg davon. Danke, Colour Haze, für dieses Highlight. Ich freue mich schon aufs nächste Konzert...
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am 21. Januar 2014
Aber leider lässt Amazon wieder einmal die audiophilen Hörer unter uns auf der Strecke. Die "tolle" variable Bitrate mag sicher für die ein oder andere Musikrichtung "sinnvoll" sein, dennoch beschneidet sie mein Hörvergnügen bei dieser Band leider erheblich.
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am 18. November 2012
Wenn Sie nicht wussten, was Stoner Rock ist, hier ist sicher eine Platte, die Ihnen zu viel Kenntnis verhelfen dürfte. Das deutsche Trio lässt es auf dieser Doppel-CD ganz schön krachen, die Stücke sind, wie es sich gehört, meist schön lang, alles kommt ein wenig verzerrt, die Gitarre, aber insbesondere der Bass. Was nicht ganz so gefallen kann, ist der Gesang, der hört sich denn doch immer noch reichlich krautig an, und das war ja schon vor 30. 40 Jahren das Problem des deutschen Rock.
Ansonsten aber: Für alle, die keinen Bock auf Eletronik, Rap oder anderes Gesäusel haben, dies ist Musik für Männer.
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