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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für manuelles Scharfstellen in der Landschaftsfotografie ein Quantensprung, 30. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
Ich möchte nicht alles wiederholen, was durch die Vor-Rezensenten bereits ausführlich dargestellt und gewürdigt wurde, aber auf 2 Punkte aufmerksam machen, die meist nur so nebenbei erwähnt werden, für mich aber ganz ausschlaggebend sind. Sie hängen beide mit dem elektronischen Sucher und der SLT-Technik zusammen.

Ich hatte bereits mehrere Jahre ein A850 in Gebrauch, die ich mir vor allem wegen des sehr schönen Sony 70-400 angeschafft hatte. Die Bildergebnisse waren für mich außerordentlich überzeugend. Als Landschaftsfotograf hatte ich aber immer wieder mit dem Problem zu kämpfen, die Schärfenebene so zu platzieren, daß später nirgends im Bild eine störende Unschärfe registriert werden mußte. Vor allem im stärkeren Telebereich kann dieses Problem trotz aller bekannten Faustregeln erheblich werden.

Nachdem ein Freund die A65 gekauft und mir das Focus-Peaking (Kantenanhebung) vorgeführt hatte, begann ich mich ernsthaft mit der A99 zu beschäftigen und habe sie schließlich gekauft.
Das oben beschriebene Problem, die für das jeweilige Bild beste Schärfeneben zu finden, ist durch den elektronischen Sucher mit der aus meiner Sicht nicht hoch genug einzuschätzenden Möglichkeit des Focus-Peakings nun kein Problem mehr. Man kann in den allermeisten Situationen durch diese Hilfe sehr gut erkennen, von wo bis wo das Bild ausreichend scharf sein wird. Diese Möglichkeit war für mich kaufentscheidend und hat sich glänzend bewährt.

Es gibt einen weiteren außerordentlich wertvollen Effekt des elektronischen Suchers: Jeder kennt das Problem, daß oft eine nur geringe Änderung der vertikalen Kameraausrichtung ein in Bezug auf die Farben (vor allem auch des Himmels) völlig anderes Bild erzeugt. Dies wurde mir eigentlich erst bewußt, als ich zum ersten Mal mit mit einer digitalen Kamera fotografierte, die auf ihrem Monitor automatisch ein Life-View-Bild anzeigte. Natürlich ist das erklärbar und, wenn man sich viel Zeit nimmt und gut überlegt, auch bis zu einem gewissen Grad kalkulierbar. Aber die Situation (der "Eifer des Gefechts") steht dem meist entgegen. Da der elektronische Sucher der A99 ein Live-View-Bild erzeugt, ist dies ebenfalls eine große Hilfe gegenüber dem (an sich ja sehr schönen) optischen Sucher der A850, da man tatsächlich das Bild so sieht, wie es später aussehen wird. Hinzu kommt noch die Möglichkeit, das Bild im Sucher zu vergrößern.

Was ich hingegen wie schon an der A850 vermisse, ist die Möglichkeit, RAW mit JPG in der höchsten Qualitätsstufe zu kombinieren. Es gibt Situationen, in denen die Möglichkeiten, die sich bei beiden Kameras bei JPG auftun (z.B. DRO), manchmal zu besseren Bildern führen als es eine nachträgliche Bearbeitung der RAW-Bilder zuläßt. Leider kann man in der Kombination aber nicht die höchste JPG-Qualitätsstufe einstellen. Das ist sehr bedauerlich, da man oft nicht vorher weiß, ob man in der konkreten Situation mit den Zusatzmöglichkeiten von JPG oder mit dem RAW-Bild das bessere Ergebnis erzielen wird. Natürlich kann man nacheinander ein RAW-Bild und ein JPG der höchsten Qualitätsstufe aufnehmen. Meine Erfahrung ist allerdings, daß ich das in den meisten Fällen dann doch nicht gemacht habe (und es bei dem RAW-Bild blieb).
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Eierlegende Wollmilchsau aus dem Hause Sony, 26. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
Ich besitze die Sony a99 seit Veröffentlichung und möchte daher mal ein bisschen was wiedergeben. Ich bin Hobbyfotograf und war vorher mit der Canon EOS 50D unterwegs, bis die a99 rauskam und ich den Systemwechsel durchzog, was ich bis jetzt keine Sekunde bereut habe. Ich wollte zu einer Vollformatkamera wechseln und für die a99 sprachen einige (für mich wichtigen) Vorteile.
Der erste Vorteil: Der elektronische Sucher (beim ersten Blick dadurch war es etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich möchte ihn nie wieder missen), für mich der große Vorteil ein Live Histogramm im Sucher zu haben, bzw. alle für mich relevanten Einstellungen im Sucher zu haben.
Der zweite Vorteil: Der AF-D Fokusmodus mit dem Fokus Limiter, gerade den Fokus Limiter finde ich einfach genial, man misst den Vordergrund auf den nicht der Fokus springen soll und stellt den Pfeil einfach hinter diese Markierung und schon ist das pumpen zwischen Vordergrund und Hauptmotiv Vergangenheit.
Der dritte Vorteil: Beim manuellen Fokussieren ist es eine enorme Erleichterung das die Kamera das Focus Peaking beherrscht, somit zeigt eine wählbare Farbe an den Umrandungen an, wo die Schärfe liegt, bevor man das Bild macht. Dies finde ich nicht nur beim fotografieren, sondern auch beim filmen sehr wichtig.
Der vierte Vorteil liegt beim Filmen, da der Autofokus sehr schnell und zuverlässig arbeitet, dank der SLT Technologie.

Das sind auf jeden Fall für mich 3 relevante Vorteile die damals für die a99 sprachen, die Bildqualität und die Verarbeitung der Kamera sind ebenfalls sehr gut.
Natürlich hat die a99 auch einige Nachteile vor allem durch das SLT System: Durch die halbdurchlässige Spiegelfolie vor dem Sensor geht Licht verloren im Vergleich zur normalen Spiegelreflexkamera.
Der elektronische Sucher ist in meinen Augen schon sehr gut, allerdings kommt er nicht an einen optischen Sucher ran.

Mein Fazit für die a99 daher: 5 Sterne, da die Nachteile für mich persönlich absolut unrelevant sind und ich nichts an der Kamera vermisse, außer das die Fokusfelder ruhig weiter zum Rand gehen dürften.
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74 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bildqualität auf höchstem Niveau..., 3. Februar 2013
Von 
Dirk B. (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
...Und genau das ist es doch, was wir von einer guten Kamera hauptsächlich erwarten, oder?

Nun, das SLT Design und den OLED Sucher kenn ich bereits seit längerem von meinen vormaligen APS-C A55 und A77.
Und das Vollformat liebe ich seit dem Erwerb meiner (mittlerweile betagten) A900.

Daher war ich im letzten Jahr sehr neugierig auf den SLT VF Nachfolger der A900. Auf der Photokina 2012 hatte ich dann ausgiebig Gelegenheit, die A99 unter die Lupe zu nehmen.
Die Bedienung und Funktionalität ist hervorragend, ebenso wie auch Haptik und Ergonomie. Testshots habe ich auf meiner eigenen, mitgebrachten SD Karte gespeichert, um sie Zuhause in aller Ruhe individuell bewerten zu können.
Und was soll ich sagen? Ich habe den Mund am PC nicht mehr zubekommen. Die Bildqualität war Outstanding! JPegs aus der Kamera sind auf sehr hohem Niveau. Schöne Farben, guter Kontrast und bei BaseISO sehr detailreich. Ebenfalls sehr gespannt war ich auf die High ISO Fähigkeiten der A99. Das war bei der betagten A900 nicht so berauschend, und auch die A77 war kein "Monster" in dieser Disziplin. Zumal ja bekannt, dass sich das SLT Design optisch bedingt etwas nachteilig verhält.
Mittlerweile besitze ich die A99 seit Oktober, und stütze meine Rezension auf etwa 4500 Bilder, die ich seitdem mit ihr gemacht habe.
Die A99 beweist, dass Sony hier die Meisterprüfung gemacht hat. Auch wenn sie im direkten Vergleich im synthetischen Benchmark 0,5 bis 1 Stop früher als vergleichbare Konkurrenten Details verliert, so hat man mit der A99 eine Kamera, die sich kritiklos bis ISO 3200 verwenden lässt. Je nach Bildkomposition gibt es auch bei 6400, in selteneren Fällen gar bis 12800 wenig zu meckern.

Die Videoeigenschaften kann ich nicht ganz so gut bewerten. Ich habe zwei oder drei Clips von einigen Minuten Länge gemacht. Mehr oder weniger nur zum Review. Volle manuelle Kontrolle, 50p und sehr gute Fokusleistung. Individuelle Audiokontrolle, und die Möglichkeit zu HDMI Output uncompressed gibt es auch. Ob die Videofähigkeiten damit professionellen Ansprüchen genügt, vermag ich nicht zu beurteilen, die Fotofähigkeiten sehr wohl.

Ich fotografiere meist mit meinen Zeiss 2470 und 85, und meinem G70200. Das ist "Premiumglas"; wie sich die A99 mit anderen Objektiven "schlägt" kann ich noch nicht so sagen.
Im Frühjahr soll jetzt endlich das neue 50/1.4 Zeiss mit SSM kommen. Dann werde ich noch das 1635 Zeiss erwerben, weil ich gern ein Weitwinkel mit Filteraufnahme haben möchte.
Sicher hat Sony nicht ein solch großes Objektiv Portfolio wie die beiden Platzhirsche, aber wenn man sich das Sortiment an Zeiss und G Objektiven anschaut, dann fehlt eigentlich nichts.

Einen Kaufgedanken Wert ist der Batteriegriff, von dem ich persönlich finde, dass er das Handling mit schweren Objektiven ergonomischer macht. Zudem hat man Batteriepower ohne Ende - im Gegensatz zum A900 Griff, kann beim ansetzen des 99er Griffs der Akku im Body bleiben - man hat also drei Akkus.

So, an dieser Stelle höre ich mal auf, euch Leser "zuzutexten", und mache mit meiner bekannten Stichwortbeurteilung weiter. :-)

++ Verarbeitungsqualität
++ Haptik und Ergonomie
++ Gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet
++ AutoISO frei einstellbar
++ AutoISO in Modus M verfügbar
++ Exzellente Qualität von Jpeg aus der Kamera
++ Sehr schneller und präziser Autofokus, insbesondere mit SSM Objektiven
++ AF-D Nachführ-Autofokus sehr gut (Achtung, derzeit sind noch nicht viele Objektive kompatibel)
++ Autofokus Bereichsvorgabe (Entfernungsbereich, in dem der Autofokus ausschliesslich arbeiten soll)
++ Alle wichtigen Funktionen zum teil mit dediziertem Knopf erreichbar
++ Tethered Shooting per USB Verbindung möglich (Software auf der Beilage CD allerdings doof zu finden)
++ Silent Drück-Drehknopf unten Links, wenn man im Video Einstellungen ändern möchte
++ Dual-SD Kartenslot UHS-I kompatibel
++ Speicherungsart individuell (zB Karte 1 nur Jpeg, Karte 2 nur Raw)
++ Elektronischer Sucher mit 100% Sichtfeldabdeckung, Darstellung, Helligkeit und Informationsanzeige
++ Display sowohl schwenk- als auch drehbar
+ Neuer Blitzschuh (ISO), Adapter ISO auf Minolta im Lieferumfang
+ Moduswahlrad arretiert, man muss den mittleren Knopf drücken um verstellen zu können (wer's braucht..)
+ Individualisierbarkeit vom Menü und den Bedienelementen gut
+ Sehr ordentliche Batterielaufzeit (FM500 Akku, Umsteiger von A77 oder A900 können Zubehörakkus weiterverwenden)
+ In verbindung mit dem neuen VG99 Griff hat man drei Akkus gleichzeitig verfügbar (In-Body Akku lässt sich allerdings nur über DC-In laden, zum herausnehmen muss man den VG99 abnehmen))
- Speicherkartenslot Abdeckung öffnet sich zu leicht (besonders für Nutzer von Handschlaufen; beim herausziehen der Hand aus der Schlaufe passiert es hin und wieder, dass man das Fach aufschiebt)
- Serienbildgeschwindigkeit niedriger als bei der A77, Sportfotografen würden dafür vermutlich ein -- geben
- Neuer AF-D Autofokusmode nur für 6 Objektive verfügbar (das 70200G, 85Z, 135Z und 100Makro kommen mit dem FW Upgrade, das für Februar angekündigt ist)
- Für HDR Bracketing muss man erst umständlich von RAW oder RAW&Jpeg auf JPeg Only umschalten, das sollte eine Highend Kamera selbst auf die Reihe bekommen...
-- Wenn man den SD Modus "Sortieren" (Raw und JPeg auf getrennte Karten) wählt, ist der Aufnahmemodus (Raw, Jpeg,RAW&Jpeg) nicht wählbar, man muss erst Umschalten, und hat dann wieder Zugriff
-- Sony's Preisgestaltung. Es darf nicht sein, dass die Kamera in Amerika 2799 $ und bei uns 2799 € kostet; Japaner haben umgerechnet den Dollarpreis, das ist frech

Alles in allem ist Sony hier ein großer Wurf gelungen. Die A99 macht vom ersten Einschalten an eine Menge Spass, und die Kritikpunkte sind ohne Wertungsabzug verschmerzbar. Bezüglich Bildqualität und Rauschverhalten braucht sie sich nicht hinter ihren Rivalen verstecken. Schade ist nur, dass Sony es aufgrund eines mangelhaften Marketings wieder nicht schaffen wird, ein absolut fähiges Produkt auf dem Professional Markt großflächig zu etablieren.

Ich persönlich bin gegen das "Fanboyrism" immun, und erfreue mich an einer der besten DSLR/DSLT Kameras die je konstruiert wurde.

Daumen hoch un Fünf Sterne
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profikamera!, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
Seit drei Monaten habe ich nun die SLT-A99 und ich kann nur bestätigen, was hier bereits zu dieser Kamera geschrieben wurde.
Ich hatte nicht erwartet, dass die Bildqualität meine A-77 noch um so viel toppen kann. Rauschen gehört der Vergangenheit an, mit meinem Sigma F 1,4 gibt es nun keine kritischen Lichtverhältnisse mehr. Die Funtionen sind ähnlich der A-77, so dass die Umstellung sehr leicht viel. Zusammen mit dem Tamron 24-70 mm habe ich alle Fotosituationen im Griff (z.B. bei Veranstaltungen, wo man ein Weitwinkel braucht). Meine Blitze sind mit dem Adapter weiterhin verwendbar. Die Akkulaufzeit ist super, die Kamera liegt mir sehr gut in der Hand.
Besonders positiv ist das Menüwählrad, das nur durch lösen der Arretierung gedreht werden kann (kein versehentliches Verstellen mehr).
Sony hat m.E. durch diese Kamera den Anschluss an die beiden sogenannten "Großen" geschafft. Für mich eine klare Kaufempfehlung.
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85 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wohl beste und teuerste Systemkamera, die Sony bisher je baute., 19. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
Für knapp 3000 erwartet man natürlich auch entsprechenden Gegenwert. Ich habe diese Kamera nun seit Anfang November und habe gerade in der dunklen Jahreszeit einige fotografische Projekte mit ihr umsetzen können.
Vorab aber zur Einordnung des unten gesagten: Ich bin seit 35 Jahren engagierter Hobbyfotograf (Natur, Architektur und Streetlife), gehe nicht ohne Kamera aus dem Haus (selbst auf dem Weg zur Arbeit), ich fotografiere nahezu ausschließlich im RAW-Modus, Motivprogramme brauche ich nicht, Nachbearbeitung in der Kamera spielt für mich keine Rolle, das mache ich am PC, hier und da, insbesondere im Urlaub, benutze ich die praktische HDR; Panorama und Multiframe-Rauschunterdrückung, trotz JPEG-Format.

Und nun zur Rezension:
Zuerst einmal gilt für die Ausstattung und Funktionsumfang im wesentlichen das, was ich auch in meiner Rezension zur SLT 65 sagte (siehe: Sony SLT-A65V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, Live View, Full-HD Video) nur Gehäuse schwarz). Es macht daher Sinn auch diese zu lesen. Die Funktionen Panoramabild, Multiframe Rauschunterdrückung, HDR sowie die Hilfen beim manuellen Scharfstellen (Kantenhervorhebung- und Vergrößerungsfunktion), ein Bildstabilisator, prozentgenaue Batterieanzeige, Live View mit voller Autofokusfunktion wie im Sucherbetrieb!!! gibt es auch bei der SLT 99 und funktionieren dort genauso gut.

Wo sind die Unterschiede und was gibt es Neues:

Das Wichtigste, die Bildqualität:
Erfreulicher Weise hat Sony die Auflösung nicht ins Unermessliche getrieben. Sie liegt bei 24 MP im oberen Bereich und ist wegen der Größe der Dateien noch praxisgerecht. Zur fragwürdigen Sinnhaftigkeit von 24 MP verweise ich auf meine Rezension der A65.
Durch die größeren Sensoren gegenüber APS-C ist aber die Bildqualität insgesamt geringfügig besser, weil die Objektive ein nicht ganz so hohes Auflösungsvermögen haben müssen um den gleichen visuellen Bildeindruck zu erzeugen. Vor allem aber ist die Bildqualität bei hohen ISO-Zahlen deutlich besser als bei meiner A65. Im Vergleich zu meiner A850 ist die Bildqualität (RAW) unter 800 ISO gleich, darüber tritt zunehmend viel weniger Rauschen auf. Rauschen ist erstmals bei der SLT 99 auch im RAW-Modus bis IS0 6400 im Ausdruck kein Thema. Darüber hinaus gelingen mit ein wenig Nachbearbeitung z.B. in Lightroom immer noch hervorragende Bilder. Dies liegt vor allem daran, dass es im Gegensatz zu meiner A850 kaum Farbrauschen gibt und das Helligkeitsrauschen sehr fein ist. Entrauschungsprogramme (wohl gemerkt, wenn überhaupt erst ab ISO 6400) haben dann sehr leichtes Spiel.
Durch den Vollformat-Sensor kann man natürlich besser mit Schärfe und Unschärfe spielen. Wer aber vorwiegend nur bis ISO 1600 fotografiert und gute Linsen für das APS-C Format hat (z.B. Zeiss 16-80) profitiert vom Vollformat vor allem durch den geringeren Schärfebereich, wenn man das denn will.
Zu Testzwecken geschossene JPEG Bilder bestätigen das oben Gesagte grundsätzlich, der Unterschied ist aber nicht ganz so deutlich.

Sucher:
Der ist eine Wucht. Auflösung war ja bisher bei den Suchern der A65, A77 nie das Thema. Bei meiner A65 saufen im Sucher allerdings manchmal die Tiefen ein wenig ab, in der Aufnahme haben sie dann Zeichnung. Hier hat Sony massiv nachgebessert. Das Bild im Sucher wirkt unglaublich natürlich, so dass ich bei Fototouen mit A850 und A99 oft irritiert war, welche Kamera ich gerade vor der Nase hatte. Als Fan der A850 mit einem der besten optischen Suchern im Markt muss ich leider sagen: es gibt für die optischen Sucher keinen vernünftigen Grund mehr. Die Vorteile des elektronischen Suchers, der das entstehende Bild zeigt und weniger die Szene vor der Kamera sind einfach nicht zu leugnen:
- Man sieht alle Einstellungen der Kamera im Sucher eingeblendet, inkl Wasserwaage, Gitterlinie, Histogramm.
- Man sieht am Bild das Ergebnis dieser Einstellungen wie z.B. Weißabgleich, Über-Unterbelichtungen etc.
- Man sieht nach der Aufnahme das endgültige Ergebnis im Sucher und kann es selbst bei hellstem Sonnenlicht bewerten. Gleiches gilt für das Anschauen von bereits geschossenen Bildern.
- Das Bild wird bei sehr dunklen Szenen heller dargestellt so dass man auch dort zuverlässig den Bildausschnitt wählen kann. Zwar rauscht das Bild dann unter Umständen recht stark, aber bei meiner A850 rauscht zwar nichts, aber ich sehe auch nichts.

Geschwindigkeit:
Komischer Weise ist die SLT 99 trotz gleicher Pixelzahl langsamer, sie schafft in RAW-Modus "nur" 5 bis 6 Bilder pro Sekunde, hält dies aber ca. 3 Sekunden durch. Bei meiner fotografischen Arbeit stört das weniger, zumal die Multiframe-Funktionen (HDR, Rauschunterdrückung, Panorama) ziemlich zügig ablaufen. Für Sportfotografen mag das trotzdem ein wenig "Wenig" sein. Dafür hat Sony dann einen fragwürdigen Tele-Zoom Modus eingebaut, der direkt über das Prgrammwahlrad angewählt werden kann. Dieser beschneidet das Bild auf ca. 5 MP und verlängert die Brennweite entsprechend (ca. 4 fach) und schießt ca. 10 Bilder pro Sekunde. Obwohl 5 MP für ein Bild eigentlich völlig ausreichen, halte ich das für Spielerei, dafür kaufe ich mir keine Vollformatkamera, um den Sensor dann elektronisch auf einen Bruchteil der Fläche eizudampfen. Hätte Sony 4 Pixel zu einem gemacht und dabei die Fläche beibehalten und eventuell nochmal die Lichtempfindlichkeit wg. der theoretisch 4 fachen Sensorfläche erhöht, wäre das eine sinnvolle Funktion. So aber, naja.

Bedienung:
Die Kamera kommt aus er Hand von Fotografen für Fotografen, die mit der Kamera oft arbeiten. Die Ergonomie ist auf das blinde Bedienen für den (geübten) Fotografen ausgerichtet. Alle wichtigen Einstellungen lassen sich über eigene Knöpfe, die noch weitgehend parametriert werden können, durchführen. Das besondere aber ist, dass diese Knöpfe und Tasten nicht nur gut erreichbar sind. Sie haben auch alle ein sensorisches Unterscheidungsmerkmal, der eine ist erhaben, der andere versenkt, der nächste liegt in einer Mulde etc. Neben der Lage der Knöpfe kann man zusätzlich an der Form ertasten, was man gerade bedient. Man glaubt kaum, was das für eine Erleichterung ist, wenn man mit der Kamera am Auge und ein wenig Übung beim Druck des Knopfes aufgrund seiner Form die Bestätigung erhält, das ist der Richtige. In Verbindung mit Möglichkeit der Kontrolle der Einstellungen im Sucher entsteht ein ganz anderes Fotografiergefühl, man schaut viel mehr und konzentrierter durch den Sucher um im richtigen Moment auszulösen und setzt die Kamere nicht mehr so oft ab. Für mich, der eine Lesebrille tragen muss zusätzlich ein riesiger Vorteil.
Wer bisher nur mit Kompaktkameras oder den Sony-Nexen fotografiert hat, sollte daher ein wenig Zeit einplanen und mit der Kamera üben.

Die Idee des lautlosen Kontrollers ist gerade fürs Filmen wohl nicht schlecht. Trotz fehlender Rastfunktion kann man trotzdem die Einstellungen auch fürs Fotografieren gut finden.

Der aus der SLT 77 bekannte Schwenkmechanismus des Bildschirms bringt für meine Begriffe in der Praxis nicht so viele Vorteile gegenüber dem Kugelgelenk der SLT 65.

Autofokus
Ich fotografiere grundsätzlich ausschließlich mit dem zentralen Autofokusfeld. Damit stelle ich sicher, dass das Scharf ist was ich scharf haben will und verschwenke dann den Bildausschnitt. Das funktioniert mit dieser Kamera, wie mit nahezu allen anderen Kameras, hervorragend und auch rasend schnell. Das gilt selbst für uralte Minolta-Objektive mit Telekonverter. Angenehm empfinde ich die Kleinheit des zentralen AF- Feldes, dadurch kann dieses präzise auf das Bildwichtige (z.B. auf den Blütenstempel) positioniert werden und man erfasst nicht noch Anderes, was möglicherweise zur Fehlfokusierung führen würde.
Diese 100 oder so zusätzlichen AF-Felder auf dem Sensor und benötige ich nicht, zumal ich noch keine entsprechenden Objektive habe. Ich kann mir aber vorstellen, das der Bereich der AF-Felder eigentlich zu klein ist. Er deckt nur das zentrale Neuntel des Bildschirms ab, viel weniger wie die AF-Felder meiner A65. Das dürfte für Sport und Naturfotografen möglicherweise zu wenig sein, weil das Motiv bei der AF-Nachverfolgung dann möglicherweise keinen Sensor mehr findet. Das gilt im übrigen auch für diese ca. 100 AF-Felder auf dem Sensor, die nicht viel mehr Fläche abdecken. Vielleicht können andere Rezensenten mal was dazu sagen. Wer das AF-Tracking Funktion braucht sollte auf jeden Fall vor Kauf probieren.

Kompatibilität:
Selbstverständlich ist die Kamera mit allen Minolta AF und Sony-Objektiven kompatibel. Auch der neue ISO-kompatible Blitzschuh funktioniert mit (beiliegendem) Adapter an allen alten Blitzgeräten der Alpha-und digitalen Minolta-Dynax Serie. Vorsicht: Uralte Minolta Blitzgeräte aus analogen Zeiten funktionieren nicht, wenn sie auch mechanisch passen. Ich selbst trauere allerdings dem alten Minolta Schuh nach. Blitz drauf, Blitz runter, Ratz Fatz, keine Schrauberei mit Rändelschraube etc. und der Kontakt saß. Mal sehen wie sich die feine Kontaktleiste im neuen Blitzschuh im Alltag bewährt. Bis jetzt gab es noch keine Probleme.

Blitzgerät:
Ein eingebautes Blitzgerät gibt es leider nicht. Zwar hat Sony den sehr kompakten HVL 20 im Programm der gut passt, allerdings ist er mit dem erforderlichen Adapter leider dann doch nicht mehr ganz so schmal und kompakt.

Video
Hier soll die Kamera einen riesigen Schritt nach vorne gemacht haben. Die paar Videos, die ich gemacht habe waren super, aber einfach nur Spielerei, weil ich normalerweise fotografiere. Soweit ich das beurteilen kann, gibt es wirklich einige Fortschritte gegenüber der SLT 65 wie z.B. die Möglichkeit des Aussteuerns des Tones und wohl auch der AF. Sicherheitshalber verweise ich aber mal auf andere Rezensionen.

Zusammenfassung:

Die möchte ich mal mit der Beantwortung der Frage geben:

Hat sich die 2800,-- Kamera

als Besitzer einer A850 VF-Kamera und
einer der besten APS-C Kameras des Marktes (A65) und
einer Reihe hochwertiger neuer und alter Minolta-Sony- VF-Objetive (Festbrennweite- und Zomm)
sowie als Nicht-Filmer aber Ständig-Fotografierer

gelohnt?

Ich sage:
Ja, weil es einen umwerfenden Sucher und damit verbundene tolle Funktionen insbesondere fürs manuelle Scharfstellen (Zoomlupe, Kantenhervorhebung)und der Bildkontrolle vor und nach der Aufnahme nun auch fürs Vollformat gibt,
ja, weil ich dadurch wunderbar mit Schärfe und Unschärfe mit lichststarken Festbrennweiten spielen kann
ja, weil ich nun auch im Vollformat endlich einen klappbaren Monitor mit Live View habe, bei dem ich auch aus ungewöhnlichen Perspektiven fotografieren kann
ja, weil die Bedienung blind sehr eindeutig ist und vor allem
ja, weil die Kamera mit Abstand beste Bildqualität aller meiner Kameras liefert (auch und gerade bei schlechtem Licht)

Nein, wenn ich hierfür ein anders privates Projekt (z.B. Autokauf, Urlaub, Renovierung) deswegen hätte zurückstellen müssen.

Die ein oder andere überflüssige Spielerei verzeihe ich gerne und gebe deshalb überzeugt echte 5 Sterne.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellente Ausstattung und sehr gute Bildqualität, 13. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
Ich habe die Kamera jetzt seit Dezember und habe den Kauf bis jetzt definitiv nicht bereut.

Bildqualität:
Die Bildqualität ist Excellent, auch schon in JPEG. Ich mag es das Sony Fotos von Hause aus "knackig" sind. Scharf, schön gesättigte Farben und einen guten Dynamikbereich, besonders wenn man DRO nutzt (Dynamic Range Optimizer). Ich lasse DRO eigentlich immer auf AUTO (in JPEG). Wenn ich in RAW fotografiere habe ich sehr gute Erfahrung mit DXO gemacht, die Software arbeitet wunderbar mit der Kamera zusammen und holt aus den hohen ISO noch einmal etwas mehr heraus. Empfehlenswerte ISO Einstellung (MEINE persönliche Meinung) kann man uneingeschränkt bis ISO 800 benutzen nahezu ohne Abstriche. Bei Iso 1600 nehme ich ungerne JPEG, sondern nutze DXO als RAW Konverter und die Fotos werden noch gut. 3200 - 6400 gut nutzbar wenn es denn unbedingt sein muss. Auch Fotos bei 12.800 sehen ok aus, das ist nicht mehr mein Nutzungsbereich.

Geschwindigkeit:
Durch die SLT Technik und den Hybriden AF arbeitet der AF super treffsicher, zumindest mit SSM Objektiven. Bei älteren Minolta Objektiven mit Kardanwelle ist die Kamera immernoch schneller als frühere Kameras, aber man merkt schon einen deutlichen Unterschied. Auch die SAM OBjektive sind leider nicht so schnell. Das gleiche gilt bei Fremdobjektiven. Aber mit den Zeiss Objektiven 16-35, 24-70 und das 70-200G arbeitet die Kamera so rattenschnell und treffsicher, das kannte ich bisher noch von keiner Kamera. Und dennoch bleibe ich meinem alten Motto treu: Möglichst nur das AF Feld in der Mitte nutzen.

Videoqualität:
Einer der Gründe warum ich bei Sony gelandet bin, ist definitiv die Videoqualität. Meine NEX-7 hat schon traumhafte Videos erzeugt und die A99V setzt einfach noch einmal was drauf. Der AF ist absolut nutzbar und auch gut einstellbar. Das eingebaute Mikrofon ist schon sehr gut, aber auch gerade die Erweiterbarkeit durch den Multi-Interface-Shoe hatte mich sehr überzeugt. Ich bin gespannt was hier noch an Zubehör kommt. 50p nutze ich gerne für SlowMotion Effekte (auf 25p verlangsamt). Halbe Geschwindigkeit und dennoch Full-HD. Genial. Gewünscht hätte ich mir von Haus aus ein Zeitlupeneffekt im Videomodus, dann müsste ich das nicht aufwendig im Videoschnitt machen.

Ausstattung:
Der variable Monitor ist genial. Warum macht das sonst keiner in dieser Klasse? Muss man als Profi immer durch den Sucher sehen? Finde ich gar nicht. Der Klappmonitor ist super hilfreich beim fotografieren von Kindern und auch bei Makroaufnahmen.

Sucher:
Ich offen neuen Technologien gegenüber aber hatte schon etwas Sorge ob das so das Ware ist für jede Situation. Im nachhinein muss ich sagen ist der elektronische Sucher in fast allem dem optischen überlegen. Das mag subjektiv sein. Aber ich konnte noch nicht so schnell reagieren, Einstellungen verbessern, sehen ob die Belichtungskorrektur sitzt, der Weißabgleich passt, das Foto nach der Aufnahme gut geworden ist ohne den Sucher vom Auge zu nehmen. Gerade bei Potraits sehr praktisch.

Fazit:
Also für mich tut die Kamera alles was sie soll und eigentlich noch viel mehr was ich gar nicht brauche. Genial ausgestattet. Ich werde die Kamera so lange behalten bis es eine Vollformat NEX geben wird, dann werde ich mir sicherlich das Geschleppe sparen und sie wieder verkaufen. Aber wer weiß wann das soweit sein wird. Die Gerüchteküche brodelt. Bis dahin fotografiere ich mit der A99V. Und wenn Sie mir mal zu schwer wird die NEX-7 als Zweitkamera.
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44 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Kamera, 28. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
Der Titel verspricht viel, aber das wird auch gehalten.

SLT nennt Sony die "Evolution der SLR", zurecht. So stellt man sich Evolution vor.

Nachdem ich die D800 ausführlich testen konnte und die 5D Mark III für über 6 Monate hatte, habe ich letztere gegen die Sony SLT-A99V eingetauscht und bereue es keine Sekunde.

Ich verwende die A99 hauptsächlich mit einem Sigma EX DG HSM 24-70 f/2.8 Objektiv welches ich in genau dieser Kombination auch nur weiter empfehlen kann.

Ich fotografiere genauso oft im RAW wie im JPEG da ich nicht an jedes Foto automatisch den höchsten professionellen Anspruch stelle somit erwarte ich von einer Kamera auch hervorragende JPEG Ergebnisse. Billige ausreden wie "Profis fotografieren im RAW" um eigentlich zu sagen "Wir sind zu dumm einen richtigen JPEG Converter einzubauen" finde ich lasch. Wenn ich in 4 Wochen Urlaub über 1600 Fotos mache sitze ich danach nicht 2 Wochen am Rechner und bearbeite die nach.

Wer das wirklich tut, tut mir Leid. Ich fotografiere bei wichtigen Terminen in RAW oder bei Fotos wo ich mit Nachbearbeitung noch einiges raus holen möchte o.ä. aber nicht jedes Foto. Wozu auch.

Dank der hervorragenden JPEG Engine mit ausgezeichneter HDR Funktion und ebenso guter Dynamik Optimierung (DRO+) ist man nur in den seltensten fällen überhaupt gezwungen die Fotos nochmals an zu fassen.

Bei mir kommen zu über 97% perfekte Fotos aus der Kamera und nur für die restlichen 3% verwende ich RAW.

Belichtungsmessung, Weißabgleich, DRO+, HDR, alles funktioniert wie es soll und liefert traumhafte Fotos.

Die Kamera hat leider das gleiche AF-Modul wie die A77 was bei Vollformat etwas arg klein und mittig wirkt, durch das hervorragende Subject Tracking aber mehr als wieder gut gemacht wird.

Ebenso der OLED Sucher ist einfach nur göttlich, nicht zuletzt diesem habe ich zu verdanken das über 97% der Fotos bereits fertig aus der Kamera kommen. Man sieht schon vorher ob Weißabgleich, belichtung & Co. perfekt passen und passt schon vor dem schießen an.

Das macht Nachbearbeitung in den meisten Fällen unnötig.

MFNR (Multi Frame Noise Reduction) ist ein Feature welches von einigen Fotografen gemieden wird. Es macht 6 Fotos hintereinander und rechnet diese zusammen um das Rauschen zu reduzieren.

Der ""nachteil"" ist das es nur mit JPEG funktioniert und manche Fotografen bekommen ja Pickel auf den Augen wenn sie nur JPEG hören und fotografieren lieber im RAW bei ISO 25'600 und machen die Rauschunterdrückung nachträglich.

Jeder der so denkt, verpasst was. Durch MFNR wird das rauschen um bis zu 2 ISO-Stufen reduziert. Kein NR Algorythmus ,selbst der vom 234090324 € Adobe, kommt nicht annähernd an dieses Ergebnis. Bei ISO 25'600 mit MFNR sieht das JPEG um Welten besser aus als das RAW je aussehen könnte.

Blöd also wer sich daran aufhängt was "Professionell" ist weil andere Hersteller (mit großem Beispiel voran Canon) ganz klar vorschreiben was Professionell ist und alles andere aus der Kamera entfernt. Schade.

Bildstabilisator im Body ist bei Sony natürlich Pflicht und funktioniert perfekt. Bei Videos wird zusätzlich gecropped um die ungenutzte Sensorfläche ebenfalls zur Bildstabilisierung zu nutzen.

Ein 60p FullHD Video, Hand gehalten bei 300mm, überhaupt kein Problem. Vollkommen Stoß/Wackelfrei. So soll es sein, danke Sony =)

Zwei SD-Kartenslots, sehr schick, verwende 2x64GB SDHC Class 10 Speicherkarten /45 € das Stück), funktionieren ohne Probleme, die Kamera verkraftet aber spürbar noch schnellere Speicherkarten.

Die Buttons sind größtenteils vollkommen frei Konfigurierbar und man hat nicht wie bei der 5D Mark III nur eine begrenzte auswahl von Optionen die laut Canon für diese Taste Sinn machen. So habe ich bei mir eine Schnellwechseltaste für RAW/JPEG und mehrere Tasten mit JPEG Funktionen (DRO/HDR) belegt.

Dort wo bei der A77 eine Blitztaste ist, ist hier bei der A99 eine Frei belegbare.

Wer manuelle Objektive nutzt darf sich am Fokus Peeking erfreuen, und natürlich auch hier an der Bildstabilisierung =)

Ich verwende für die Nachbearbeitung digiKam und dort wird für die Übersicht/Vorschau dann die JPEG Vorschau aus der Kamera genutzt mit den JPEG Einstellungen.

Beim Druck auf "Bearbeiten" bekommt man dann das original RAW zu Gesicht. Das wird zugegeben erst etwas flau (vor allem wenn man vorher das JPEG gesehen hat), allerdings perfekt zum nachbearbeiten, und da geht bei der A99 einiges.

Im Gegensatz zur 5D Mark III hat die A99 eine wesentlich höhere Dynamik + kein nerviges Rauschen bei ISO 100 was die vorhandene Dynamik zusätzlich benutzbarer macht (bei der 5D Mark III springen nur knapp 7 Blenden Rauschfreie Dynamik raus, bei der A99 dagegen über 9).

Die 5D Mark III hat das bessere AF-Modul, allerdings kein Subject Tracking. In der Praxis hat sich bei mir das Subject Tracking als wirkungsvoller als die 61 AF-Felder der 5D3 erwiesen. Kann bei anderen aber anders aussehen.

Nun was soll man sonst noch zu der Kamera sagen, ich könnte Tagelang von ihr schwärmen. Ich hab mir schon damals, als ich die A77 hatte, gewünscht "Gäbe es doch die A77 mit Vollformatsensor". Tja, hier ist sie, A77 mit Vollformatsensor + weitere unzählige Verbesserungen.

Anmerken möchte ich noch das Klappdisplay. Dieses ist durch 3 Achsen extrem beweglich und extrem stabil. Nicht zu unrecht hab ich das Gefühl dass das Klappdisplay mich überleben wird, genauso wie die ganze Kamera.

Habe Sie auch schon bei Bedingungen unter -15° verwendet, konnte keine Elektronikfehler finden oder ähnliches. Die Firmware hat hier und da winzige Bugs welche von Sony aber schon als behoben bestätigt wurden und das Firmware Update steht in den Startlöchern.

Es sind allerdings keine groben Bugs die den Verlust von Bildern zur Folge haben oder ähnliches, dennoch nervig wenn die Kamera für 10 Sekunden nicht reagiert (was aber relativ selten auftritt).
Die Beschichtung des SLT Spiegels leistet ebenfalls ganze Arbeit, niemals jemals irgendwo "Ghost" Effekte oder ähnliches entdecken können (auch bei der A77 nicht) und bei Temperaturwechseln beschlägt der Spiegel auch nicht (im Gegensatz zur Frontlinse :P).

Video Funktion ist Top, kann man nicht mehr zu sagen. Macht 60p (bei NTSC, 50p bei PAL) und zwar bei FullHD, Bildstabilisierung wie bereits erwähnt perfekt.

Die Kamera hat noch einen Telezoom Modus in dem auf 8b/s bzw. 10b/s erhöht werden kann. Positiv ist hier die optimierte AF-Messung und Belichtungseinstellung, negativ das bei 10b/s auf 4,6 Megapixel runter gedreht wird und bei 8b/s auf 10. Im Endeffekt nimmt einem die Funktion das nachträgliche zoomen am PC ab und liefert dafür optimierte Einstellungen für Tele-Fotografie. Ich persönlich mag die Funktion nicht so, aber das Vorhandensein ist definitv kein Negativpunkt.

Durch das SLT Design macht auch endlich die Tiefenschärfenvorschautaste Sinn. Wenn man auf Blende 16 Stellt und die Tiefenschärfevorschautaste verwendet, ist das Sucherbild immer noch gleich hell. Bei meiner 5D Mark III hab ich da teilweise gesehen wie bei dichtem Nebel bei Nacht :/

Einfach alles an dieser Kamera ist einfach ausgezeichnet; hier nochmal die Kurzübersicht (Funktionen die es bei anderen Herstellern in der Preisklasse nicht gibt sind mit einem "!" hervorgehoben)

+ Großer Heller 100% OLED Sucher mit Wasserwaage, Histogramm, Bildvorschau & Co.!
+ Bildstabilisierung bei Fotos mit jedem Objektiv!
+ Bildstabilisierung bei Videos mit jedem Objektiv!
+ Bildstabilisierung bei Videos ist vollkommen geräuschlos!
+ MultiFrame Rauschunterdrückung bis ISO 51k (gibt es auch bei der EOS 6D, allerdings funktioniert diese dort schwächer)
+ RAW Qualität
+ JPEG Qualität
+ Buttons sehr frei Konfigurierbar!
+ Subject Tracking!
+ 3-Achsen-Klappdisplay!
+ HDR Modus
+ DRO Modus
+ Belichtungsmessung
+ Phasen Autofokus bei Videos!
+ 60p bei Videos
+ 60p bei FullHD!

Klare Kaufempfehlung, aber schaut lieber vorher mal bei eurem Lokalen Fotohändler vorbei, der Preis bei Amazon ist doch relativ hoch da Amazon die A99 irgendwie extrem Spät im Programm hat.

Diese Kamera wurde vollkommen zurecht von dpreview und imaging-resource (die haben ein extra Webseiten Design gemacht da das normale Webseiten Design der Kamera nicht gerecht wäre) als beste Ihrer Klasse ausgezeichnet.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Kamera!, 23. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
Bin jetzt rund 3 Monate mit der A99 unterwegs und restlos begeistert. Die Kamera macht einfach nur Spaß!
Habe vorher mit einer Canon EOS-50D fotografiert, deren Body und Handling ich eigentlich schon als perfekt empfand.
Das A99 Gehäuse liegt noch besser in der Hand und ist genauso leicht, trotz Vollformat.
Der Wechsel von der EOS-50D auf die Sony A99 ist ein echter Quantensprung in allen Belangen. Handling, Ausstattung und Bildqualität... einfach nur genial!
Der elektronische Sucher... möchte ihn nicht mehr missen. Gerade im Dunkeln und bei starkem Gegenlicht von enormen Vorteil. Das Klappdisplay in der Kameraklasse immer noch einmalig... warum fragt man sich! Benutze es in so vielen Situationen und ersparte mir schon etliche Verrenkungen und Stunts!
Eigentlich wurde alles schon in den vorhergegangenen Rezensionen sehr gut umschrieben und ich verweise einfach auf diese. Warum alles noch einmal schreiben.
Wo ist Kritik anzusetzen? Nichts ist perfekt... auch bei der A99 nicht! Der Sucher zeigt das Bild etwas gesättigter als im wahren Leben. Zusatz Akkus sind absolute Pflicht und mit Touchscreen wäre die Kamera 100%tig. Auch die Druckpunkte der Bedienelement sind zuerst gewöhnungsbedürftig, da nicht wirklich vorhanden.
Der Preis für den Body ist im freien Fall nach unten und so mit kaum noch ein Thema gegenüber der Konkurrenz!

Persönliches Fazit:

Wer wie ich einen Systemwechsel wagt und nicht Markenbezogen ist, sollte sich die A99 mal näher ansehen. Kann ich nur wärmstens empfehlen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Amateur ein Wirklichkeit gewordener langer Traum, 21. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
Meine A99 ist noch ganz jung. Trotzdem will ich eine Rezension schreiben, um auch anderen Mut zu machen. Ich habe in den letzten Jahren vieles probiert. Gegen Ende der "Analogzeit" hatte ich mir eine A100 zugelegt. Sony eigentlich deswegen, weil ich vorher Minolta hatte und weiterverwenden wollte. Dazu kam später noch eine A350. Das Konzept ist, ehrlich gesagt, nicht ganz aufgegangen. So nach und nach kamen doch APS-C spezifische Objektive dazu. Dann wurde der ganze Kram zu schwer und es ging mit NEX (5 und 7) weiter. APS-C-DSLR hatte ziemlich viel Boden verloren. Es gab einfach zu wenig Fälle, wo bessere Ergebnisse erwartet hätte. Selbst Blitz war mit der NEX-7 kein Grund mehr. Mit LA-EA2 waren auch die A-Bajonet-Objektive erschlossen und das Problem schneller Autofocus erledigt. Sieht zwar komisch aus aber wenn's auf Reisen ging zählt Gewicht! Die "Großen" blieben zuhause.
Was im Hinterkopf blieb war: "Deine Objektive können mehr Bildfeld ausleuchten". Würde zwar wieder schwer und ist auch zu teuer. Trotzdem habe ich immer wieder nach einer A900 oder A850 geschielt. Dann kam die A99 TEUER blieb, die Hoffnung auch. Jetzt kam ein Angebot von einem lokalen Händler A99 + 28-75 F2.8 für zusammen 3000 Euronen. Ich bin hingegangen und habe zugeschlagen!
Die ersten Bilder und ich war happy. Ich schleppe wieder größeres Gepäck bzw. bitte die Familie mitzutun. Jetzt muss ich erst mal auseinanderdividieren, was von dem neuen Gefühl ist der Body und was das Objektiv (schwer weil viel Glas, aber 2.8 bei 75 mm will erst mal eine Festbrennweite bringen). Aber auch mit dem alten 100-300 aus Minolta-Zeiten sind die Bilder wieder so schön wie früher. Das Vollformat bringt doch mehr, als man denkt.
Mein Fazit Vollformat lohnt sich. Ob sich allerdings APS-C-SLT lohnt? Höchstens über den Preis (NEX+LA-EA2 ist teurer). Den Vorteil der schnelleren Bildfolge braucht man viel zu selten, wenn man nicht gerade Sportfotograf ist. Wäre mal interessant, wie andere das sehen.
Das Objektiv kann ich uneingeschränkt empfehlen, ist zwar schwer aber schon bei Offenblende kommt eine erstaunliche Schärfe.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Kamera, 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A99V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD-Video-Funktion, Live View) schwarz (Elektronik)
Im ersten Moment überwiegt der Bezahlschmerz - ein Schnäppchen ist sie nicht. Hätte es einen Nachfolger der leider nicht so überzeugenden A77 gegeben, hätte ich definitiv den genommen. Gibt es aber noch nicht. Erst nachdem ich die Kamera zu benutzen anfing, wurde mir klar, warum sie eine sog. Profikamera ist: Es funktioniert schlicht und ergreifend alles ein bißchen schneller, die Räder drehen sich weicher, der Autofokus ist fix und exakt, der Weissabgleich besser denn je,...
Äusserlich macht das Gehäuse nicht mehr her als die alte Dynax 7D oder die 700er. Es sind die inneren Werte. In diese Kamera wurde sichtbar viel Entwicklungs- und Abstimmungsarbeit gesteckt. Alle meine alten Vollformatobjektive von Minolta und Konica-Minolta funktionieren völlig sauber und einwandfrei, schneller und exakter AF inklusive.

Als Defizit sehe ich Dinge, die großteils durch künftige FW-Updates bereinigbar wären:
* Simultanes Löschen von RAW+JPEG auch wenn diese auf 2 SD-Karten verteilt sind (das geht derzeit nicht, womit das Verteilen auf 2 Karten nutzlos ist),
* Intervallbelichtung - schön gefiele mir eine Einstellbarkeit von 1 Bild pro 1s, 10s, 1m, 10m, 1h, 1d
* Auto-ISO Schaltschwellen einstellbar - mir gefiele eine Einstellbarkeit der Zeit abhängig von der Brennweite: 0EV = Brennweite (z.B. 1/30 bei 35mm), -1EV = 1 Stopp länger als Brennweite, etc.
* Videozeitlupe - derzeit nicht möglich
* Videozeitraffer - auch nur extern in der Nachbearbeitung machbar
* Und die Batterielaufzeit.... Mehr als 200 Bilder bekomme ich aus einer vollgeladenen Originalbatterie nicht raus... das kann auf Reise problematisch sein.

Was den Sucher betrifft:
Der Sucher hat mich positiver überrascht, als ich erwartet hätte.
Die optische Qualität bei gutem Tageslicht ist noch nicht dort, wo der optische Sucher ist: Dazu fehlt ihm etwas Farbraum, Schnelligkeit und Auflösung. Den Farbraum vermute ich irgendwo bei 75-80% sRGB, das erkenne ich an den zu steilen Kontrasten. Ein zukünftiger EVF würde mit 100% sRGB Abdeckung und exakter Farb- und Grauverlaufkalibrierung am deutlichsten gewinnen. Das ist aber technisch das am Schwersten zu erreichende Entwicklungsziel: Man kann diese Parameter an einem Monitor mit konstanter Leuchtstärke gut einstellen, aber der EVF muß seine Leuchtstärke in einem weiten Bereich entsprechend dem Umgebungslicht regeln. Was der Sucher hier leistet, ist jetzt schon erstaunlich gut. Die Schnelligkeit ist für mich ok, nur bei Fokusvergrößerung wird der Bildaufbau sichtbar verzerrt. Das ist für mich aber eher ein Komfortthema - das Bild ist dennoch gut erkennbar. Eine weiter gesteigerte Auflösung würde ich mir natürlich wünschen, wobei aber auch das ein Komfortthema ist. Die derzeit gebotene Auflösung ist völlig ok und genügt sicher auch professionellen Ansprüchen.
Nun zum Sucherbild bei Dunkelheit und Dämmerung: Hier übertrifft der Sucher sein optisches Pendant bei weitem. Selbst mit lichtschwachen Objektiven bekomme ich jederzeit ein klares, aufgehelltes Bild. Das ist ein enormer Gewinn!
Und ganz generell:
Bei der Blendenvorschau bleibt das Bild gleich hell, stattdessen kann ich erkennen, wie die Vignettierung verschwindet und die Tiefenschärfe zunimmt. Auch das ein enormer Gewinn gegenüber dem klassischen Sucher.
Ich kann im Sucher vielfältige Zusatzinfos einblenden, ich kann per Tastendruck sogar eine Bildvorschau bekommen. Alles sehr nützliche neue Funktionalitäten.
Conclusio: Die Zukunft gehört dem elektronischen Sucherbild.
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