Kundenrezensionen


15 Rezensionen
5 Sterne:
 (6)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Coming-Of-Age-Story!
Der vorliegende Roman hält, was der Einband verspricht: Spannung und Drama von der ersten bis zur letzten Seite!

Um den Lesespaß nicht zu nehmen, hier ein kurzer, spoilerfreier Ausblick, was euch in dem Buch erwartet:

Die drei Freunde Tim, Scott und Luke verbringen ihre freien Sommertage in ihrem selbstgebauten Baumhaus (dem Fort) und...
Vor 18 Monaten von Lairdess veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Potenzial verschenkt
Sowohl die Zusammenfassung als auch die ersten paar Seiten versprachen eine spannende Leseerfahrung: Eine Coming-of-age-Story bei der drei Jungs mit den Morden in ihrer Stadt konfrontiert werden. Ein wenig erinnerte mich diese Prämisse an die Geschichte "Die Leiche" von Stephen King (ebenso großartig verfilmt als "Stand By Me"), der Stil des Autors sagte mir...
Vor 10 Monaten von Batgirl veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4.0 von 5 Sternen In diesem Sommer, 2. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: The Fort (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auf dem Einband wird der Roman mit "Stand by me" von Stephen King verglichen, meistens macht mich das eher skeptisch gegenüber dem Roman. Aber in diesem Fall ist der Vergleich vielleicht gar nicht mal so schlecht, denn inhaltlich kann man tatsächlich die ein oder andere Parallele entdecken und auch erzählerisch ist der Roman durchaus gut zu lesen und hat mich bestens unterhalten.

Es geht um drei Freunde, die sich den langen Sommer mit dem Bau eines Forts und dem Nachspielen des Vietnamkrieges verkürzen wollen. Tim, Scott und Luke sind drei sehr unterschiedliche Jungs, die das selbst aber gar nicht zu bemerken scheinen und einfach nur einen schönen Sommer verbringen wollen. Doch diese unschuldige Idylle wird gestört als Tims Schwester Becca augenscheinlich ein verstörendes Erlebnis hinter sich hat und ihre Freundin Molly spurlos verschwindet. Denn in dieser kleinen Stadt lebt auch ein Vietnamveteran, der es sich zur Lebensaufgabe macht junge Frauen zu verschleppen und zu ermorden. Die Situation rund um das Wäldchen, in dem auch das Fort steht, spitzt sich zu als die drei Jungs einen Mann beobachten, der Molly mit einer Waffe bedroht und entführt.

Ich fand "The Fort" sehr angenehm zu lesen, es war auch nicht zu anspruchsvolles Englisch und sollte mit einem halbwegs fundierten Wortschatz verstanden werden können. Die Art des Autors ist schnörkellos und direkt, die Sätze wirken geradlinig und bringen das nötige ans Licht. Die Charaktere, gerade die der drei Jungen, fand ich sympathisch und facettenreich. Manche Motive bleiben zwar etwas im Verborgenen, aber im Großen und Ganzen kann man die Motive und Gefühle der Personen nachvollziehen.

Mein Fazit: Ein spannender Roman, der ein Amerika noch in den Nachwehen des Krieges zeigt. Hier und da fand ich es zwar schade, dass wir nicht mehr erfahren, aber dennoch konnte mich der Roman fesseln und gut unterhalten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Der Tod und das Mädchen, 14. April 2013
Von 
Ice - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Fort (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Aric Davis viertes Buch spielt 1987 in einer amerikanischen Kleinstadt und
weist thematische Ähnlichkeiten mit 'Stand by me' und 'das Baumhaus' auf,
die Handlung selbst ist eigenständig.

Drei Jungen um zwölf Jahre beobachten beim Spielen in ihrem Baumhaus (the Fort)
aus der Entfernung ein entführtes Mädchen und ihren Entführer.
Da jedoch kurz darauf eine passende Mädchenleiche auftaucht,
deren Todeszeitpunkt zur Beobachtung im Widerspruch steht,
glauben weder Polizei noch Eltern ihrer Aussage.
Daraufhin verfolgt die Polizei andere Spuren,
die Jungen weiterhin ihre eigenen und auch
der Entführer bleibt nicht untätig.
Die Ereignisse ziehen immer engere und bedrohlichere Kreise,
die Wahrheit kommt näher, wie auch die Gefahr.

Nicht nur die Geschichte selbst, auch Aric Davis Sprachstil versetzt den Leser zurück in die Achtziger Jahre.
Ein schnörkelloses Englisch, das trotz auftretendem F-Wort und beschriebener Gewalt sehr sauber wirkt.
Eine sprachliche Welt ohne Internet-, Multimediareferenzen, ohne Fernsehen und Nachrichtenportale,
die jeden Sack Reis breittreten.
Durch den Fokus auf die Protagonisten, die kurzen Kapitel und die ständig wechselnde Erzählperspektive,
bringt Aric Davis sehr schnell Spannung, Dynamik in die Geschichte und gibt den Charakteren Profil.

Eine spannende dramatische Geschichte, die zeigt, warum viele wehmütig an die Achtziger Jahre zurückdenken,
aber nicht unbedingt zurückhaben wollen. Ein gelungenes, nicht zu amerikanisches Ende krönt das Ganze.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Sehr spannend und gut geschrieben, 12. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Fort (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Sommer 1987: Eine Gruppe Jungen beobachtet von ihrem Baumhaus aus, wie ein Mädchen entführt wird. Die Tat geht auf das Konto eines geistig gestörten Vietnam-Veterane, der bereits mehrere Morde begangen hat. Die Jungen wenden sich an ihre Eltern und an die Polizei, doch ihre Beobachtungen werden als kindliche Abenteuerphantasien abgetan. Da beschließen die Jungen selber zur Rettung des Opfers aktiv zu werden.

Aus dieser Grundkonstellation entwickelt Autor Aric Davis einen sehr spannend geschriebenen Roman. Der Kriminalfall im Vordergrund dient ihm dabei als Vehikel, um die Weltsicht der jugendlichen Protagonisten und ihre Lebenserfahrungen als Heranwachsende in den USA der 80er Jahre zu schildern. Dabei gelingt es Davis hervorragend die Problematik dieser Generation deutlich zu machen, die sich in einer Zeit des rapiden sozialen und wirtschaftlichen Wandels orientierungslos wiederfindet. Auf sich selbst gestellt und von der Welt der Erwachsenen ausgeschlossen, klammern sich die Jungs an die Werte ihrer Kindheitshelden aus Westernfilmen, um ihre Rettungsaktion zu starten.

Das Buch, erzählt aus der Perspektive der Jugendlichen, wäre schon für sich ein erstklassiger lesenswerter Krimi. Doch die hinter der Geschichte immer wieder aufblitzende Tragik der Jungen in ihrer gestörten Beziehung zu den Eltern und deren materiell-geprägten Werten machen das Buch zu einem tollen Beispiel dessen, was man auf Englisch als "Coming of Age - Novel" bezeichnet. Ein bekanntes Geispiel dieser Gattung der Schilderung der Lebenswelt Heranwachsender ist Stephen Kings Kurzgeschichte "Die Leiche", im deutschen durch die Verfilmung "Stand by me" bekannt. In vielem erinnert mich "Das Fort" an diese Geschichte, wobei Davis einen anderen Erzählstil hat und durchaus sehr eigene Akzente setzt.

Fazit: Absolut lesenswert und für mich eine echte Entdeckung, die Lust auf andere Bücher dieses hierzulande eher unbekannten Autors geweckt hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen „Some People Are Built for War, …, 8. April 2013
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Fort (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
And for the ones who are, there is nothing more satisfying than being good at it.”

Eine amerikanische Kleinstadt in den späten 80er Jahren und drei zwölfjährige Jungen, die das Versprechen eines endlosen Sommers vor sich wissen und sich in einem nahegelegenen Waldstück ein Baumhaus, das Fort eben, errichtet haben – und damit Freiheit, grenzenlose Freiheit. Aber auch unterschiedliche Elternhäuser – zwei mehr oder weniger wohlgeordnet, das dritte zweifellos vollends zerrüttet –, das Erbe des Vietnamkrieges, in dessen Sinne einem Jungen ein Satz wie der obige vorgesetzt wird, das Bemühen von Teenagern, cool zu wirken und sich einen Ruf aufzubauen, und ein Serienmörder, der die kleine Stadt heimsucht. Das ist der Stoff, aus dem Aric Davis‘ Roman „The Fort“ gemacht ist.

Da der Killer, den Davis von vornherein als einen ehemaligen Vietnamkriegsteilnehmer zu erkennen gibt, bislang „nur“ – um mal in der Sprache des Durchschnittskleinstadtspießers aus dem Roman zu bleiben – Prostituierte umgebracht hat, laufen die Ermittlungen mehr oder weniger engagiert. Dies ändert sich allerdings, als eines Abends auch Molly, ein Mädchen aus Suburbia, in seine Hände fällt – „eine von uns“, wie der Polizeichef sagt. Die drei Jungen Tim, Scott und Luke haben den Täter zudem mit seinem Opfer gesehen, aber aufgrund eines skrupellosen Ablenkungsmanövers des Killers werden sie um ihre Glaubwürdigkeit gebracht und damit von der Polizei ignoriert und – am schlimmsten von allem – von ihren Eltern als Lügner bestraft. Derart aus den unbeschwerten Ferien in die unbarmherzige Wirklichkeit geschleudert, fassen die Jungen den Entschluß, den Killer selbst aufzuspüren, um die in seiner Gewalt befindliche Molly zu befreien, aber vor allem auch, um ihren Ruf wiederherzustellen.

Aric Davis hat ein gutes Händchen dafür, in einem verhältnismäßig kurzen Text die Atmosphäre eines langen Sommers heraufzubeschwören und lebensechte Figuren zu erschaffen, die – meist – außerhalb des Klischeehaften bleiben. Die drei Jungen kommen allesamt als eigenständige, voneinander unterscheidbare Personen daher, wenngleich sie mitunter doch ein wenig reif für ihr Alter wirken – doch zumindest von Luke, der aus einem zerbrochenen Elternhaus kommt und schon früh Verantwortung übernehmen muß, weil seine Mutter eine Alkoholikerin ist, kann man dies auch ohne Zögern akzeptieren. Auch die Eltern der Kinder werden im großen und ganzen glaubwürdig gezeichnet, während der Ermittler, Dick Van Endel, schon ein wenig holzschnittartig geraten ist, zudem Davis ihn auch – wahrscheinlich, um ihm Tiefe zu geben – mit einer tragischen Biographie ausstattet. Aber hey, nach all den Kriminalgeschichten, die jemals geschrieben worden sind, dürfte es wohl kaum noch möglich sein, einen Kriminalen jenseits des Schon-Dagewesenen zu zeichnen, und schließlich ist Van Endel ja auch nicht die Hauptperson des Buches.

Erinnert der Roman besonders am Anfang an Initiationsgeschichten – persönlich fühlte ich mich ein wenig an Tom Sawyers und Huck Finns Kampf gegen Injun Joe erinnert –, so wird die Geschichte zum Ende hin düsterer, wenngleich sie durchaus realistisch bleibt. Zusätzlichen Auftrieb erhält die Story noch dadurch, daß auch einige der Zeugen etwas zu verbergen haben, so daß es schon ein wenig dauert, bis der Leser einen vollständigen Überblick über das Geschehen bekommen kann. An zwei oder drei Stellen freilich hätte der Autor meiner Meinung nach bestimmte Konstellationen noch geschickter nutzen können, um die bestehende Spannung noch zu erhöhen. Hoch anzurechnen ist Davis allerdings die Tatsache, daß er sich nicht dazu hinreißen läßt, zu sehr auf brutale und grausame Details zu setzen. Zwar geht der Verfasser nicht immer zimperlich mit seinen Figuren um, doch verschmäht er es, auf billige Schock- und Ekeleffekte zu setzen.

Insgesamt hat mich der Roman sehr rasch in seinen Bann geschlagen, weil er mit glaubhaften und sympathischen Protagonisten aufwartet, eine dichte Atmosphäre hat und eine insgesamt spannende Geschichte erzählt. Sicherlich keine Literatur für die Ewigkeit, aber besser als viele zeitgenössische Thriller.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und gut zu lesen, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Fort (Kindle Edition)
Ich lese viele englische Romane, der hier ist spannend und nicht fiktiv.
Könnte direkt auf einer wahren Geschichte beruhen.
Ignoranz und Überheblichkeit Erwachsener gegenüber Kindern kann manchmal schwere Folgen haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Fort
The Fort von Aric Davis
EUR 4,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen