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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im 70ies Rock ist dieses Album ein absolutes Muss!
Das Offizielle Livealbum nach den ersten zwei Studioalben. Ursprünglich auf Doppelvinyl, hier als Einzeil-CD - ohne Outtakes! Die Tour war noch in der genialen Besetzung Blackmore - Dio - Powell - Bain - Carey durchgeführt und aufgenommen worden. Für mich ist es ein absolutes Hammeralbum, die Liveinterpretationen stellen die Studioaufnahmen allesamt in den...
Veröffentlicht am 16. Februar 2004 von Sepp

versus
27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top Musik - aber schlechtes Remastering
Über die Musik dieses Klassikers möchte ich nichts weiter sagen, die ist natürlich über alle Zweifel erhaben. Ich besaß schon die Original-LP vor 25 Jahren und auch die erste deutsche CD-Ausgabe von ca. 1987. Ich hatte gehofft, dass die neue Remasterversion von 1999 nun endlich den Klang der Originalaufnahmen und der LP halbwegs originalgetreu...
Veröffentlicht am 8. Juni 2004 von R. Stauber


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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im 70ies Rock ist dieses Album ein absolutes Muss!, 16. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Das Offizielle Livealbum nach den ersten zwei Studioalben. Ursprünglich auf Doppelvinyl, hier als Einzeil-CD - ohne Outtakes! Die Tour war noch in der genialen Besetzung Blackmore - Dio - Powell - Bain - Carey durchgeführt und aufgenommen worden. Für mich ist es ein absolutes Hammeralbum, die Liveinterpretationen stellen die Studioaufnahmen allesamt in den Schatten.
„Kill The King" - beginnt mit dem typischen Rainbow Konzert Intro „Over The Rainbow" aus dem gleichnamigen Film mit Judy Garland. Dann setzen die Drums ein und das Konzert beginnt. Immer mit Power! Kill The King war auf der Tour schon der Opener, obwohl es als Studioversion noch nicht zu haben war (erscheint auf dem Folgealbum „Long Live Rock'n'Roll" 1978 - allerdings ohne Tony Carey und Jimmy Bain).
"Man on The Silver Mountain" Medley - inklusive einem „Blues"-Song (auf keinem Studioalbum) und Starstruck. Dio spielt mit seiner Stimme, lockert den Rockklassiker auf (was er noch heute auf seinen Konzerten macht mit wechselnden Stücken aus seiner Kariere). Klasse gesungen!
"Catch The Rainbow" - über 15 Minuten Ballade vom Feinsten, die geniale Symbiose zwischen Blackmore und Dio. Eine Ballade, die ganz leise beginnt, die live noch viel mehr unter Haut geht, Gitarre und Stimme sind so harmonisch und gefühlvoll. Dio wechselt ständig von Kopf- zu Bruststimme und umgekehrt, dass es nur so eine Freude ist.

„Mistreated" - von der Deep Purple Mark III Besetzung (Original auf dem Album „Burn"). David Coverdale und Deep Purple werden überhaupt nicht vermisst, einfach genial.
„Sixteenth Century Greensleeves" - hier zeigen Rainbow, wohin es mit ihrer Musik gehen soll: viel Bass, geniale Solis und die Powerstimme von Dio. Welches Potential in diesem Lied steckt, zeigen Rainbow vor allem live (noch besser auf der „Live In Germany" 76, DCD).
„Still I'm Sad" - ein Yardbirds-Cover, in der Studioversion noch als Instrumental (leider). Was Dio mit diesem Lied auf diesem Album anstellt ist nur noch genial. Das ist Powerrock aus den 70ern vom Feinsten. Und dafür sind sogar diese 11 Minuten zu kurz.
Dieses Livealbum brilliert mit einer Spielleidenschaft, die vor allem nach Dio's Weggang nicht mehr bei Rainbow zu hören war. Der Egozentriker Ritchie Blackmore weiß zwar, was er kann, ist jedoch in seiner Personalpolitik voll daneben. Denn nach dieser Tournee Jimmy Bain und Tony Carey rauszuwerfen grenzt fast an Dummheit. Das folgende Studioalbum „Long Live Rock'n'Roll kann dank Dio und Powell das hohe Level halten.
Für den Liebhaber des 70ies Rock ist dieses Album ein absolutes Muss!
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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht besser als es Deep Purple je waren, 17. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Beim Anhören von "On Stage" wird man Ohrenzeuge davon, dass Blackmore's Rainbow gerade in dieser Besetzung wahrhaft meisterlich war - vielleicht sogar besser als es Deep Purple je waren.
Nicht nur dass Blackmore ohnehin einer der Besten seines Faches ist, er war während dieser Tournee prächtig aufgelegt; virtuos sein Gitarrenspiel, schnell, phantasievoll und punktgenau trifft er stets den richtigen Ton (was ihm personalpolitisch nicht immer gelang...)
Die Band: Einfach prachtvoll. Dio's Stimmgewalt treibt kalte Schauer über den Rücken. Tony Carey an den Tasten - später auch erfolgreich als Solist (room with a view) - und Jimmy Bain am Bass breiten einen soliden und stets harmonischen Soundteppich aus. Und nicht zu vergessen Cozy Powell's galoppierende Rhythmusvorgaben. Oft hat er sich die Hände blutig getrommelt.
Selten habe ich ein so perfektes Zusammenspiel einer Rockband erlebt. Jedes Mitglied für sich ein Meister wirkt die Gruppe als Ganzes einfach magisch.
Exemplarisch sei hier nur ein Song hervorgehoben: Catch the rainbow präsentiert ein unglaubliches Spektrum - eine Dynamik, die fast einzigartig ist. Der Song beginnt stimmungsvoll, leise wie vor einem Gewitter. Bietet akustische Spotlights für Dio und Blackmore die gerade hier über sich hinaus wachsen, ehe im weitere Verlauf des 15-Minuten-Werks ein wahrer Instrumental-Orkan durch den Konzertsaal tobt.
Ich hab' mir damals die Vinyl-Scheibe gekauft - und verehrt, kam zwischenzeitlich wieder etwas davon ab und muss nun feststellen, dass "On Stage" auch nach 27 Jahren nichts von seiner Genialität verloren hat. Es geht sofort in's Ohr und man hat keine Chance sich satt zu hören...
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos gut, 30. Juni 2000
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Dann wollen wir mal endlich dem Umstand abhelfen, dass der Live-Klassiker "On Stage" immer noch ohne Online-Kritik auskommen muss! Dass es sich bei Rainbow um eine absolute Hardrock-Legende handelt, müsste so langsam jedem klar sein. Und dieses 1977 als Doppel-Vinyl veröffentlichte Schmuckstück ist herrliches Zeugnis einer Zeit, in der Livescheiben noch nicht nur als "Quasi-Best-Ofs" Reize hatten. Wer Blackmore kennt, weiß, was ihn erwartet: Improvisationen, die einen Song schon mal auf das 2-3fache der Sudiolänge ausdehnen, aber auch jede Menge Power und Gitarrenriffs vom allerbesten. Seine Mitstreiter haben schon auf dem Studiomonolithen "Rising" gezeigt, was sie drauf haben, auch wenn das Album hier etwas unterrepräsentiert ist. Das tut der Klasse der Scheibe aber keinen Abbruch, "On Stage" gehört genausogut in jede Sammlung wie "Made In Japan" von Blackmores ehemaligem Arbeitgeber Deep Purple. Wer also innovativen Hardrock mit Niveau zu schätzen weiß, kommt an diesem Sahneteil ebensowenig wie an den essentileen Rainbow-Studiowerken aus den Siebziegern vorbei. Ich habe mich beim Hören dieses Albums noch nie gelangweilt, exquisite Unterhaltung ist also garantiert.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprachlos !, 14. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Auf diesem Album ist die Creme de la Creme des epischen Heavy Rocks vertreten. Götterstimme Ronnie James Dio liefert hier seine beste Gesangsleistung ab, die sich über vier Oktaven erstreckt und über ein einzigartiges Timbre verfügt. Blackmore beweist hier, dass DEEP PURPLE nur ein Klotz an seinem Bein waren, die ihn an der Entfaltung seiner Kreativität und Virtuosität gehindert haben. Nie war sein Gitarrenspiel kraft- und gefühlvoller, nie war es so klassisch inspiriert und weit ausladend-improvisierend wie auf ON STAGE. Des Weiteren prügelt Cozy Powell derart inbrünstig und derbe in die Drums, dass man denkt, die Bühne müsse einstürzen. Keyborder Tony Carey avancierte hier ebenfalls zu einem Zauberer der Tasten, obwohl sein Stil ein wenig an Rick Wakeman von Yes erinnert. Hier versprühen Rainbow ein geheimnissvolles und mittelalterliches Flair, selbst auf dem bluesinspirierten MISTREATED, welches hier die ziemlich lahmarschige Studioversion aus dem DEEP PURPLE-Album BURN übertrifft, zumal Dio hier wesentlich emotionaler und melodischer singt, als zuvor David Coverdale. Dieses Album isr kein einfaches Livealbum, auf dem die Songs 1:1 nachgespielt werden, hier wird spontan gejammt und improvisiert, fast schon an der Grenze der Selbstinszenierung. Viele Möchtegern-Gitarristen können von diesem Album eine Menge lernen.

Als Kritikpunkt könnte man allerhöchstens anmerken, dass das Album Rising, auf dessen Tournee On Stage ja aufgenommen wurde, deutlich unterrepräsentiert ist. Das epochale, stratopshärische Stargazer wird hier schmerzlichst vermisst, auch A Light In The Black wurde auf der Tour gespielt und leider nicht aufgenommen. Das ist bedauerlich.

Die Klangqualität ist mehr als transparent, hier und da aber etwas höhenlastig, wie ich finde. Für mich absolut herausstechend ist wie oben bereits erwähnt, die beste Version, die es vom Purple Klassiker Mistreated gibt. Das Gitarrensolo in der Mitte ist weit ausladend und dennoch nicht langweilig, Blackmore setzt hier viele interessante melodische Akzente. 16th Century Greensleeves wird ebenfalls in einer weit kraftvolleren und epischeren Version dargeboten, als auf dem Studioalbum. Kill The King wurde damals als schneller, rasanter Opener gespielt und war bis dahin auf keinem Studioalbum zu finden. Catch The Rainbow zeigt dann Blackmore und Dio als perfekt harmonierende musikalische Symbiose, die einen zu Tränen rühren muss. Beide werfen sich auf unnachahmliche Weise die Bälle zu und spornen sich zu Höchstleistungen an. Auch hier wird die Studioversion um Lichtjahre übertroffen. Cozy Powell hält sich beim Drumming angenehmn zurück und lässt erst am Ende des Songs die Sau raus.

Bei Still I'm Sad fehlt leider das Schlagzeugsolo von Cozy Powell, aber auch hier wird aus einem simplen Studio-Instrumental ein großartiger Song gemacht, dem Dio sogar etwas Text hinzugefügt hat. Weit ausladende Jamsessions, wie sie in den 70ern eben üblich waren, führen dazu, dass man jeden Song mit Ausnahmen von Kill The King auf genüssliche Art und Weise breitwalzt, ja regelrecht zelebriert. Nach Lust und Laune ziehen Blackmore und Dio ihre Kompositionen in die Länge, solieren beide auf ergreifende Weise, bis sie den Moment für gekommen halten, das Lied zu einem Ende zu führen.

Es ist bedauerlich, dass Rainbow in dieser Besetzung von so kurzer Dauer waren und Dio sein Glück bei Black Sabbath gesucht (und auch gefunden) hat.

On Stage ist jedenfalls ein großartiges Livedokument, was in keiner Rock Sammlung fehlen sollte.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Deluxe Edition des "Rainbow"-Live-Klassikers von 1977 allerdings mit Fehlern, 26. Dezember 2012
Von 
Linda99 (Bonn, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Das Album und die Band in der "Rising"-Besetzung Rising (Deluxe Edition) waren 1977 schon immer der Hammer und deswegen bin ich auch am 25.9.1976 beim Konzert in der Kölner Sporthalle gewesen. Diese Konzert gibt es ja seit ein paar Jahren zum Glück ungekürzt als CD Live-Kölner Sporthalle 25. 9. 1976.

Über die Band und deren ideenreichen, fantastischen Hard-Rock möchte ich nichts mehr schreiben, es gibt hier ja 30 Rezensionen, die sich teilweise umfassend damit beschäftigt haben. Hier geht es nur um die Deluxe-Edition, die es nach 35 Jahren seit Erstveröffentlichung als Doppel-LP Anfang November 2012 als Doppel-CD gibt. Lohnt sich die als Anschaffung? Klare Antwort, für mich unbedingt.

Das Remastering ist gelungen, wenn ich CD1 mit der alten CD-Veröffentlichung der 80er Jahre vergleiche, die für mich wiederum deutlich schlechter ist, als die Vinyl-LP von 1977. Gut, leichtes Bandrauschen bei den leisen Passagen ist für mich unabänderlich, die Tapes wurden analog mit Technik der 70er Jahre aufgenommen. Da war das absolut üblich und nicht zu ändern. Aber bei der Lautstärke der Rockmusic kann man darüber ohnehin hinwegsehen.

CD 2 ist natürlich der Bonus-Happen schlechthin mit einer kleinen Einschränkung. Für diese Edition sollte das Konzert aus Osaka vom 9. Dezember 1976 veröffentlicht werden. Nach Bearbeiten und Mastern der Multitrack-Tapes stellte sich heraus, dass es sich nicht um die Tape-Reels aus Osaka handelt, sondern um die der Evening-Show des Tokio Budokan-Concert vom 16. Dezember 1976.
Die erwähnte Einschränkung bedeutet dass es sich bei den Versionen von "Sixteenth Century Greensleeves" und "Blues" sowie Teilen anderer Songs um die selben Versionen von CD 1 handelt; die hört man jetzt eben zweimal (Info: DeepPurple.net).

Auch konnten leider nicht alle Tapes lokalisiert werden, sodass "Stargazer" und "Still I'm Sad" auch hier fehlen. Der Rest der Budokan-Show ist wirklich klasse, die Band ist in wahrer Spiellaune, dazu toller Sound und ein fantastisches japanisches Publikum. Die Qualität der Rainbow-Shows von der World-Tour 1976 liegen wirklich auf sehr hohem Niveau, die Band hatte sich auch nicht von den häufigen technischen Problemen, die der Rainbow leider mit den Amps der Instrumente erzeugte, klein kriegen lassen. Acht Shows wurden offiziell von Engineer Martin Birch auf dieser Tour aufgenommen, vier in Deutschland und vier in Japan.

Das Booklet ist mit 18 Seiten informativ und interessant und enthält auch den 8-seitigen Druck des Fotokatalogs, der den japanischen Doppel-Alben 1977 beilag. Sehr nett gemacht, aber vom Standard damals dort nichts besonderes, denn die LP’s der 70er Jahre waren in Japan häufig deutlich großzügiger ausgestattet, sowohl vom Sound, als auch von den Beigaben (Texte, Fotos etc).
Wo die Tracks von CD 1 aufgenommen wurden, kann man nun auch nachlesen: "Kill The King" wurde danach z.B. aus den Konzerten vom Circus Krone, München und Budokan, Tokio, vom Deep Purple Engineer zusammen geschnitten.

Auf dem CD-Doppelklappcover und im Booklet werden die Bonus-Tracks von CD 2 immer noch aus dem Konzert aus der Koseinenkin Hall, Osaka, angegeben, was aber wohl mit dem Zeitpunkt des Druckes zusammenhängen mag.

Das Album war schon immer großartig und für mich eines der besten Live-Alben der 70er Jahre. Die Deluxe Edition ist sehr gut und für mich mit ***** ein Kauf wert, auch wenn es zwischenzeitlich ja einige Live-Konzerte dieser "Rainbow"-Besetzung und der 1976er World-Tour gibt. Und wer bereits eine dieser Live-CD's besitzt, muss diese neue Edition nicht unbedingt auch noch kaufen, denn die Set-List der einzelnen CD's ist immer mehr oder weniger diesselbe. Ich konnte auf jeden Fall nicht widerstehen, diese schöne Edition anzuschaffen; und Rainbow-Fans kaufen die ohnehin.
Weil sie von der Musik insgesamt so erstklasig ist, möchte ich die Edition - trotz des Fehlers - auch nicht abwerten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "We are not in Kansas anymore!", 20. April 2008
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
"On Stage" ist das erste Live-Dokument von Ritchie Blackmore's Rainbow. Die beste Inkarnation dieser Band wird uns leider nur in einem Ausschnitt präsentiert. Am meisten macht es sich beim Fehlen des überragenden Songs namens "Stargazer" bemerkbar. Eigentlich ein unverzeihlicher Faux pas, der aber inzwischen durch nachträgliche Veröffentlichungen von Deutschland-Konzerten wieder gut gemacht wurde. Das war das Negative, aber befassen wir uns mit dem, was dieses Album bietet: Rainbow in der bestmöglichen Besetzung (Hallo Dirk!): kurz: Blackmore (natürlich), Bain, Powell, Carey und natürlich Ronnie James Dio mit seiner unvergleichlichen Stimme, also das Team vom Überalbum "Rising".

Eröffnet wird der Reigen (nach dem Intro von Dorothy aus "Der Zauberer von Oz") mit dem zum damaligen Zeitpunkt noch unbekannten "Kill the King" (erst auf dem nachfolgenden Album "Long Live Rock'n'Roll" erschienen). Ein starker Opener. Es folgt "Man on the Silver Mountain" vom ersten Album, das einen wunderbaren Blues-Teil enthält. "Catch the Rainbow" (ebenfalls vom Debüt) geht hier eine Viertelstunde und wird nicht langweilig. Ein weiterer Höhepunkt ist "Mistreated", ein Song aus Deep-Purple-Zeiten. Whitesnake hatten ihn ebenfalls im Programm, und beide Versionen unterscheiden sich erheblich, aber beide sind wunderbar. Ritchie, befreit von den Fesseln dominanter Mitstreiter wie Jon Lord und Ian Gillan, spielt frei und ungehemmt auf und macht dieses Stück zu seiner Show. Zum guten Schluß gibt es nochmal zwei Stücke vom ersten Rainbow-Album: "Sixteenth Century Greensleeves" (wunderbares Eröffnungs-Solo von Ritchie) und Yardbirds' "Still I'm Sad", das auf Rainbows Erstling nur instrumental dargeboten wurde und hier elf Minuten musikalische Feinkost mit Ronnies unvergleichlichem Gesang bietet und fast speedmetallisch powert.

Wo hier der Sound dumpf sein soll, weiß ich nicht. Alle Instrumente sind klar zu hören, der Sound ist hervorragend. Es gibt auf diesen Seiten eine Diskussion über das genialste (O-Ton) Live-Album aller Zeiten. Rainbows "On Stage" ist ein heißer Anwärter auf diesen Titel. Wie gesagt, einziges Manko ist, daß hier nicht ein vollständiges Konzert geboten wird. Aber da Qualität über Quantität geht, volle Punktzahl!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rainbow On Stage - Einfach eine Wucht, aber warum so kurz?, 16. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Rainbow live erleben zu dürfen, das war schon eine Wucht (wie man jetzt bei der Live in Munich-DVD nachempfinden kann). Leider wird das Vergnügen nicht ganz auf dieses CD übertragen. Das Problem der Scheibe liegt in der Kürze. Gerade einmal sechs - wenn auch sehr geniale - Lieder haben es auf On Stage geschafft. Das ist nun wirklich nicht viel, auch wenn man bedenkt, dass Medley, Catch The Rainbow, Mistreated und Still I'm Sad jeweils über zehn Minuten lang sind.

Im Gegensatz zu den drei mittlerweile veröffentlichten Mitschnitten der 1976er und 1977er Tour gibt es aber bei On Stage kein ganzes Konzert zu hören. So fehlen etwa das göttliche Stargazer und Do You Close Your Eyes. Das sind zwar nur zwei Lieder, aber was für welche. Zudem wird zwischen den Songs ausgeblendet, was dem Live-Feeling auch abträglich ist.

On Stage war sicherlich zu seiner Zeit eines der besten Live-Alben, denn die Versionen von Mistreated, Catch The Rainbow aber auch das Medley mit Man On The Silver Mountain, einem tollen Blues-Mittelteil, in dem sich Ritchie Blackmore und Tony Carey instrumental bekämpfen" sind unglaublich gut. Die Band spielt die Stücke auf den Punkt aber in den Instrumentalpassagen aber auch sehr entspannt.

Insofern verdient das Alben aus Nostalgie-Gründen (schließlich habe ich die Platte damals schon gehört, bis sie kaum mehr Rillen hatte) schon alleine fünf Sterne. Die Musik ist hervorragend, der Sound sehr gut, die Musiker befinden sich in hervorragender Spiellaune (was gerade bei Ritchie Blackmore nicht immer eine Selbstverständlichkeit war) und zudem enthält On Stage den Opener Kill The King, der zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht war und speziell als Opener für Live-Konzerte komponiert wurde, weil Blackmore einen Song wie Burn (von seiner Ex-Band Deep Purple) wollte, mit dem man richtig in ein Konzert einsteigen kann. Das ist ihm gelungen. Aber für Fans und Neu-Anhänger sei eher einer der zuvor genannten Mitschnitte empfohlen, denn diese spiegeln ein komplettes Konzert wieder und beinhalten zum Teil weitere Songs.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "Must have!, 26. Juni 2008
Von 
A.C. (Mönchengladbach, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Ich bin überhaupt kein Freund von Live-CDs, mir gefällen in aller Regel die Studio-Versionen der Songs viel besser. Aber es gibt ein paar Ausnahmen, z.B. die schon mehrfach erwähnte "Made in Japan" von Deep Purple - oder eben "On stage". Wenn man nur eine Rainbow-CD haben dürfte, müsste es diese sein. Kein anderes Album bringt den Drive, die Power und Virtuosität der Band in gerade dieser Besetzung, also vor allem Blackmore, Dio, Powell, derart perfekt rüber. Viele - auch schon zu dem Aufnahmezeitpunkt veröffentlichte Top-Songs fehlen (Stargazer, A light in the black, Tarot woman...) - aber die, die drauf sind, sind einfach unglaublich mitreißend und gut. Darum: A must have!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Stern unter dem Regenbogen, 10. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Dieses Live-Album ist für Rainbow das, was "Made in Japan" für Deep Purple ist: die Referenz. Auch wenn bei Rainbow alles überdeutlich auf Ritchie Blackmore ausgerichtet ist, Leute wie Cozy Powell an den Drums und Ronnie James Dio (Vocals) zeigen ihre grosse Klasse in vielen Passagen. Songs wie "Mistreated" klingen mit Ronnie James Dio hier fast besser als bei Deep Purple ("Made in Europe"), und Cozy Powell gibt ein Tempo vor, wo die anderen nur eine Wahl haben: mitziehen! Auch wenn einige Soli von Ritchie für meinen Geschmack zu lang ausgewalzt wurden, gehört dieses Album unverzichtbar in die Gilde der Hammeralben des Hardrock.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Genuss, 6. September 2010
Rezension bezieht sich auf: On Stage [Vinyl LP] (Vinyl)
Heute ist "On Stage" endlich angekommen, nach einer etwas verlängerten Lieferzeit aber sei's drum.
Die LP läuft und läuft und läuft. Die Band spielt mit einer Spielfreude, die ihresgleichen sucht. Viele großartige
Improvisationen, die Band scheint einfach alles im Griff zu haben. Ich schätze, dass viele Leute, die sich dieses
Schätzchen als Vinyl-Neuauflage kaufen, dass Album schon kennen daher noch ein paar Worte zur Verarbeitung der "Neuauflage":

Der Karton der Platte ist stabil, die Platten wiegen 180g und sind in einem schicken beige gefärbt.
Ich hätte auch nichts gegen schwarz gehabt, denn die Titelabgrenzung erkennt man, ohne passenden Lichteinfall, nicht mehr
auf Anhieb. Trotzdem kein echter Minuspunkt, dass Album ist klasse und die Vinyls haben spitzenqualität.
Viel Spaß!
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