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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erforschung der Länder und - der Liebe
Der Erfolg des Weltbestsellers wird durch den unterhaltsamen Film, in dem der Schriftsteller Daniel Kehlmann als Drehbuchautor, Sprecher und Kleindarsteller mitwirkt, farbenprächtig unterstrichen. Natürlich ersetzt der geglückte Film des Regisseurs Detlev Buck nicht die Lektüre.

Der Humor dieser Doppelbiografie rührt von der Begegnung...
Vor 2 Monaten von Marc S. Huf veröffentlicht

versus
99 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verpasste Gelegenheit
Ich möchte hier nicht das ewige, stets ermüdende Lamento über Literatur-Verfilmungen anheben, die angeblich immer schlechter als die jeweilige Buchvorlage sind. Nicht, weil es auch überzeugende Gegenbeispiele gibt (mir fällt da spontan die "Herr der Ringe"-Trilogie ein), sondern weil der Vergleich oftmals nicht fair ist.

Allein die...
Vor 24 Monaten von Buzz veröffentlicht


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35 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ....nur c-opulente Bilder?::::, 26. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt (DVD)
...zeige der Film, behaupten hier einige Rezensenten.

Vorweg erst einmal: ich würde mir den Film jederzeit wieder anschauen. Vier Sterne-Bewertungen gebe ich immer dann, wenn ein Rest von Zwiespalt bei mir zurückbleibt, ich im Ganzen aber herausragend finde, was ich zu sehen oder zu lesen bekam.

Im Nachhinein: diesen Film musste ich erst einmal auf mich wirken lassen. Das Buch las ich vor einigen Jahren, und hätte nach der Lektüre nicht so ganz genau sagen können, worin ich denn eigentlich die Grundmotivation des Autors für diesen Roman bzw. für die Gestaltung seiner beiden Hauptfiguren erkenne. Nun glaube ich's, dank des movie, sagen zu können, denn eine insgeheim strukturierende Kraft brachte im Schlaf eine Ordnung der auf den ersten Anhieb memorierten Bilder und Gedanken zuwege:
selbstverständlich war der Roman bereits keiner mit historisierendem Anspruch, folglich kann's der Film auch nicht sein...also was war der Anspruch?

Antwort: Zwei Figuren der deutschen Wissenschaftsgeschichte hernehmen, ihre Biografien zum Anlass nehmen, zwei vollkommen unterschiedliche Auffassungen von Wissenschaft und Forschung amüsant einander gegenüber zu stellen. Ohne erhobenen didaktischen Zeigefinger, ohne die Attitüde, durch die Kenntnis des Verlaufs der Historie alles besser zu wissen, als die Protagonisten, aber mit einem Augenzwinkern den Bizarrerien und Skurrilitäten gegenüber, die wir empfinden, wenn wir manche Rückständigkeiten jener Zeiten aus dem heutigen Blickwinkel betrachten.

Der fiktive Gauss, im Buch ebenso wie im - wie ich finde - kongenial gemachten Film, ist also nicht beabsichtigt als
eine der biografischen Wahrheit exakt entsprechende Fiktion, vielmehr spielt Kehlmann mit der vorgefundenden Biografie und lässt vor unseren Augen einen Wissenschaftlertypus entstehen, der unserem Klischee vom vergeistigten Schreibtischgenie verdächtig nahe kommt. In eben derselben Weise verfährt er mit "dem Alexander von Humboldt in uns", den wir bereits als Teil gymnasialer Bildung stets als leuchtendes Forschervorbild präsentiert bekamen, ganz der gute deutsche Geschichtsunterricht. Und diese, unsere Vorprägung als Zuschauer, nimmt Kehlmann her und bricht sie in der Spiegelung mit einer feinen ironischen Distanz, in dem unsere klischeehaften Erwartungen teils erfüllt, teils verworfen werden.

Film diesen Genres, ebenso wie moderne Kunst, Literatur und auch Wissenschaft, funktioniert nicht voraussetzungslos, ein gewisses Bildungsniveau ist unabdingbar, um den geistigen Entwicklungen folgen zu können, ob es sich dabei um Quantentheorie, mathematische
Genialitäten (die uns hier auf niederstem Niveau präsentiert werden, in dem wir den "kleinen Gauss" mitrechnen und mit-denken dürfen, was uns heute geradezu trivial erscheint) oder um die Frage handelt, ob es am Orinoco noch sich kannibalisch ernährende Ur-Völker gibt bzw. ob es diese je gab. Und so lässt Kehlmann den Typus des geistigen Genies, das im Kopf auf Reisen in die Galaxien der Mathematik, der Geisteswissenschaft Nummer eins, geht, zusammenprallen mit dem Forscher, der mit der Botanisiertrommel und dem Fliegenbeinzähl-, äh, vielmehr, Kopfläusezähl-Projekt die große, weite, abenteuerliche Welt bereist. Und dieser Zusammenprall von ehemals geistes- versus naturwissenschaftlicher Weltensicht ist einfach irre spannend, amüsant und voller Brechungen, die der Zuschauer des Films noch besser nachvollziehen kann, als der Leser des Buches: als da wären, ein Gauss, der sinnenfroh und gleichzeitig geistig angeregt mit seiner Lieben c-opuliert gegen einen Humboldt, der angesichts der sexuellen Aktivitäten eines lebensfrohen Bonplant mitten im stimulierend-tropischen Urwald in die Enthaltsamkeit verfällt: dies genau bricht unsere heimliche Überzeugung davon, dass der Schreibtisch eine Dürre des Lebens beinhaltet, wohingegen die weite Welt einen einzigen Lockruf zum sich-Verströmen darstellt. Dem ist nicht so, ruft uns der Autor Kehlmann zu, und die tatsächlich opulenten Bilder des Films, an dem er maßgeblich mitgearbeitet hat, sprechen die gleiche Sprache.

Noch viele andere Facetten sind zu entdecken, für den, der sich auf die Reise in die Geschichte unserer geistigen Entwicklung macht, auch dies scheint der Film mitteilen zu wollen. Er macht neugierig, jedenfalls diejenigen, die bis hierhin mitgegangen sind und mithalten konnten. Er zeigt uns, wie das preußische Bildungswesen wahrhaftig aussah, nämlich gab es für eigenständige geistige Leistungen erstmal tüchtig den Rohrstock auf den blanken Hintern....der "Schöler" (Feuerzangenbowle) könne ja sonst eventuell übermütig zu weiteren Höhenflügen neigen. Die politische Macht, so sagt Kehlmann, war ebenfalls nur ein grober Klotz, einfältig, dumm, verfressen, in militärischen Kategorien denkend, gleichwohl degeneriert, und unfähig, die Leistungen von Forschung und Wissenschaft in ihrer Bedeutung zu begreifen...bis hin zu der Frage, ob diese denn überhaupt für die Welt von Bedeutung sind, und ob diese nicht nur den sie Betreibenden, den jeweiligen Protagonisten des großen Geistes dieser Disziplinen am Ende schaurig vereinsamen lässt, da sich "ein gleichgesinntes nicht findet". So sehen wir am Schluß sowohl Humboldt wie Gauss aus dieser Perspektive, und auch Gaussens Sohn Eugen, der ziemlich ohne geistige Talente am Ende es in Amerika zu etwas bringt, und damit sicher auch ein Leben führt, das Sinn macht. Dass der Film seine Darsteller dabei ein wenig als exemplarisch und dafür weniger als individuelle Charaktere erscheinen lässt, ist beabsichtigt und entspricht der Indifferenz der Kehlmannschen Sichtweise, die er auch in anderen Büchern durchscheinen lässt: die Protagonisten sind Folien für diese Weltsicht, mehr nicht. Florian David Fitz und Albrecht Abraham Schuch spielen diese Gratwanderung, wie ich finde, vorzüglich, das Fehlen der letztlichen emotionalen Berührung des Zuschauers, ist dabei m. E. eben kein Mangel, sondern von Kehlmann als geistige Distanz zum Betrachter durchaus beabsichtigt. Ebenso beabsichtigt wie das Gruseln, das uns überfällt, wenn wir sehen, wie leicht man damals an einem entzündeten Backenzahn hätte irre werden oder sterben können und wie leicht man tatsächlich im Kindbett starb. Oder die schöne Spannung, die sich aus unserer naturkundlichen Unwissenheit ergibt, wenn wir mit ansehen, wie Gauss eine Flasche des Pfeilgiftes Curare trinkt.....und Humboldt ihm später mitteilt, man könne das Zeug in Litern zu sich nehmen, so lange man es nur nicht in die Blutbahn injiziert, sei es völlig ungefährlich. Und übrigens stamme die Flasche von ihm, Alexander von Humboldt, der sie aus Amazonien mitgebracht hat.

Wer dies alles nicht unterhaltsam auf einem guten Niveau findet, dem ist meines Erachtens mit diesem Genre der Literatur und des Kinos nicht gedient. Ob sich der Film allerdings mit der 3D-Version selbst dient, dies bleibt zu fragen. Aus dieser und noch zwei, drei kleineren Ecken betrachtet fehlt es für mich am fünften Stern. Auf mich hat 3D, außer in Animationsfilmen, wo es sehr schön sein kann, stets zunächst die Wirkung, das Gesehene zu banalisieren durch Über-Deutlichkeit, und kurze Zeit später tritt ein Gewöhnungseffekt ein, der mich die Bilder wieder in bekannter Weise wahrnehmen lässt...es ist so ähnlich wie die Sensation, eine Rolltreppe oder ein Rollband zum ersten Mal im Leben zu betreten oder das weite offene Meer zum ersten Mal zu sehen...und gleich
danach verfliegt dieses sensationelle Gefühl und wird zur Gewohnheit. Film ist und bleibt, wiewohl man ihn wiederholt anschauen kann, eigentlich ein Momentereignis wie das Theater..ist die Dramaturgie einmal am Zuschauer vollzogen, gibt es kein Zurück mehr hinter die gewonnene Erkenntnis. Das ist schade und nicht zu ändern, und man sieht denselben Film beim zweiten Anschauen halt mit anderen Augen. Wenn es sich gelohnt hat, den Film überhaupt zu machen, bleibt auch in der Wiederholung etwas zum Entdecken übrig. Und Entdecken, das wissen wir nun auch wieder einmal dank Kehlmann, kann man am Schreibtisch genauso wie im brasilianischen Urwald wie am heimischen DVD-Player.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einer der schlechtesten Filme, die ich seit langem gesehen habe, 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt (DVD)
Ich bin schon ein kleiner Filmnarr, kaufe und sehe sehr viele BluRays und DVDs und gehe auch oft ins Kino. Ich schaue sehr gerne nach nichht so bekannten oder nicht so erfolgreichen Produktionen, weil man durchaus den einen oder anderen Schatz entdeckt.

"Die Vermessung der Welt" wollte ich, trotz halbwegs negativer Kritiken, einfach mal sehen und entdecken, was Detlev Buck aus so einem Stoff macht. Und die Enttäuschung war groß. Die Gesamtleistung hat vorne und hinten nicht gepasst. Aus einem literarischen Weltbestseller wurde durch ein (vermutlich) schlechtes Drehbuch, miserable Regie und überwiegend nicht gerade überragende Schauspieler ein Machwerk des Schundfilms. Nur ein paar schöne Naturaufnahmen und die eine oder andere gute Einzelleistung haben mich über den Abend gerettet.

Also doch lieber einmal öfter auf Pönis Filmkritik hören ...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Film ohne roten Faden., 27. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt (DVD)
Vorab, der Film hat mir gar nicht gefallen.
Zunächst war ich sehr neugierig auf den Film & fand die Trailer vielversprechend.

Dann die große Enttäuschung, bereits nach fünf Minuten zeichnete sich ab, dass der Film albern und charakterschwach ist. Ich fühlte mich mehr an eine schlechte Märchenverfilmung für Kinder erinnert, als an einen erstzunehmenden Film.
Normalerweise Versprechen deutsche Verfilmungen eine gewisse Qualität, dieser ist ohne Plan, ohne roten Faden gemacht. Die Charaktere haben mich einfach nur aufgeregt und wären unsere großen Pioniere unserer Zeit derart dämlich gewesen, wären sie niemals von einer Expedition zurückgekehrt oder in dem anderen Fall, wissenschaftlich ernst genommen.
Ich war heilfroh, als der dumme Streifen endlich vorbei war und ärgere mich jetzt noch über den Kauf der DVD.

An Alle: Erspart euch diesen Film, der nicht nur inhaltlich schlecht ist, sondern auch dermaßen verschnitten, dass man sich nie auf einen Charakter einstellen kann.
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32 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ich kann nur abraten, 5. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt (DVD)
Meine Rezension bezieht sich einzig auf den Inhalt des Filmes. Das Buch habe ich nicht gelesen und ich habe den Film auch nicht in 3D gesehen.

Der Film ist weder hinreichend humorvoll für eine Komödie, noch ansatzweise historisch genau für eine Darstellung des Lebens der beiden Gelehrten, so dass man sich am Ende nur Fragen kann, was wollte uns dieses Werk sagen? Mir sagt es jedenfalls nichts, als dass es eine schlecht gemachte Aneinanderreihung von Szenen ist, die insgesamt zu keiner Unterhaltung bzw. sinnvollen Aussage führen. Je länger der Film dauert, um so mehr baut er ab. Weder die übermäßige nackte Haut, noch die aus welchem Zweck auch immer gewollte Verdummung unserer deutschen Vorfahren passen zu dieser Thematik. Da ändern dann auch teilweise durchaus gute schauspielerische Leistungen nichts am Gesamteindruck des "Filmerlebnisses".
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlechter Film, 20. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt (DVD)
Man hätte aus diesem Thema einen guten Film machen können. Leider spielen die meisten Schauspieler hier im Film, als wären sie auf der Bühne eines Theaters. Viele Szenen sind lächerlich überhöht, ohne dabei witzig zu sein. Bei der guten Ausstattung des Films hätte man wirklich mehr erwarten können. Schade für die Zeit und das Geld. Absolut nicht sehenswert!
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tolles Thema voll gegen die Wand gefahren, 4. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt (DVD)
Dieser Film behandelt ein großartiges Thema, aus dem man sehr viel hätte machen können, leider ist dieses gar nicht gelungen. Der Film ist voller historischer Unkorrektheiten, er bedient eine Reihe schlechter Klischee des 18 und 19 Jahrhunderts und ist extrem Langweilig. Leider hat man sich wohl nur sehr oberflächlich mit der Zeit und den verschiedenen Charakteren beschäftigt, anders kann ich mir die groben Ungereimtheiten und historischen Fehler nicht erklären. Als Beispiel die geckenhafte Darstellung von Friedrich Wilhelm III, welche dem Monarchen aus heutiger Sicht nicht gerecht wird. Auch die vielen Ausstattungsfehler, wie zum Beispiel die Uniformen der vorbeimarschierenden Preußischen Armee, die in den Uniformen der Befreiungskriege 1813 auftreten und nicht in den Uniformen von 1806 die bei der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt getragen wurden. Diese Fehler und Ungenauigkeiten wären ja noch zu ertragen gewesen wenn wenigstens die Geschichte noch spannend erzählt worden wäre, aber leider ist der Film ein Quell der Langeweile. In meinen Augen ist der Film einer der schlechtesten Filme die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Wer sich für das Thema interessiert dem empfehle ich das Buch Alexander von Humboldt „Reise nach Südamerika“, spannend geschrieben und sehr lehrreich, was ich mir auch von diesem Film gewünscht hätte.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen was will uns dieser Film sagen....?, 6. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt (DVD)
Gut, auch wir hatten das Buch nicht gelesen und ich erwartete eher so eine Art deutsche Version von "In 80 Tagen um die Welt". Aber als uns klar wurde, dass das wohl nicht so ist, dachten wir uns, dass uns ja wohl ein wenig Bildung am Abend auch ganz gut tut. Nur, ehrlich gesagt, weder ich noch mein Mann verstehen die 'Moral von der Geschicht'. Wir haben beide darauf gewartet, dass sich irgendeine Erkenntnis ergibt - nur, am Ende des Films haben wir uns wirklich beide gefragt: "Was will uns nun dieser Film eigentlich sagen?". Der Film plätschert vor sich hin. Die Charaktere wirken vollkommen überzeichnet. Man wartet die ganze Zeit auf den Clou, der aber nicht kommt. Für uns ist der Film weder Fisch noch Fleisch. Weder richtiger Abenteuer-, Liebes-, Historien- oder Bildungsfilm. Wir finden ihn ziemlich albern und weiterempfehlen können wir ihn nicht.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Arme literarische Vorlage..., 16. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt (DVD)
Meine Güte, wie ist es möglich, aus einem Buch voller Tiefsinn und Witz so ein jämmerliches, dümmliches Filmchen zu machen, das verkrampft einen auf künstlerisch wertvoll macht, in Wirklichkeit aber nur Bildzeitung auf Leinwand darstellt. Das Buch habe ich verschlungen und liebe es noch heute, beim Hörbuch habe ich mich halb tot gelacht und war fasziniert, beim Film wurde es mir regelrecht übel. Wie kann man fabelhaften Stoff dermaßen dünn auswälzen, so dass nichts mehr von der Vorlage übrigbleibt?
Eine einzige Enttäuschung. Naja, zumindest zerstört der Film keine Bucheindrücke, da man ihn kaum mit dem Buch in Verbindung bringen kann. Mein Tipp: Finger weg, die Filmzeit nutzen, um das Buch nochmals zu lesen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kenne leider das Buch nicht..., 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt [Blu-ray] (Blu-ray)
... aber nach dem Film stand ich und meine Freundin mit großen Fragezeichen da. Was wollte uns der Film erzählen? Warum hat sich der gute Herr Fitz dafür hergegeben?

Gott sei dank haben wir ihn "nur" auf BD geschaut und nicht in 3D....

Schade ums Geld, man hat nichts verpasst
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das schlechteste Machwerk aller Zeiten, 6. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Vermessung der Welt (DVD)
Ich habe den Film im Fernsehen gesehen. Er zeigt bunte Farben; das ist aber das einzige, was ihn auszeichnet. Er stellt die historischen Figuren Carl-Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt in einer absolut lächerlichen Weise da. Der wissenschaftlichen Leistung beider wird er in keinster Weise gerecht. Dabei ist der Film noch nicht einmal komisch sondern phasenweise richtig brutal. Meinem Sohn wollte ich eigentlich das Leben des größten Mathematikers aller Zeiten vorführen. Das ist kläglich gescheitert, weil mein Sohn die schrecklichen Szenen nicht ertragen konnte. Historisch ist auch vieles im Film Mumpitz; z.B. wird in keiner Weise dargestellt, daß Gauß Professor an der Universität Göttingen war. Sein Förderer, Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig wird auch völlig unangemessen und historisch nicht belegt ins Lächerliche gezogen. Karl Wilhelm Ferndinand hat sehr weitsichtig Kunst und Wissenschaft im Braunschweiger Land gefördert, und es gebührt auch ihm eine andere Darstellung, die seiner historischen Leistung gerecht wird. Es ist äußerst bedauerlich, daß in die Produktion dieses Filmes sicherlich wieder etliche Steuergelder der staatlichen Filmförderung geflossen sind. Wenn ich mir ein Machwerk dieses Kalibers anschauen möchte, dann widme ich mich lieber "Fitzcarraldo" von Werner Herzog mit Klaus Kinski als Hauptdarsteller. Dieser Film ist wenigsten unterhaltsam und das Verballern von Filmfördergeldern für diesen Film ist längst verjährt. Gäbe es Null oder negative Sterne für "Die Vermessung der Welt", würde ich sie vergeben. Der eine Stern ist noch zu viel.
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Die Vermessung der Welt
Die Vermessung der Welt von Florian David Fitz (DVD - 2013)
EUR 4,99
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