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am 26. November 2012
...dass dieses Buch mit "Shades of Grey" zu vergleichen ist. Wer das Buch unter diesem Aspekt liest, wird höchstwahrscheinlich enttäuscht sein.

80 Days - Die Farbe der Lust ist der erste Teil einer erotischen Buchreihe, die 3 Bände umfasst, und wirbt mit dem Zitat "Wenn Sie SHADES OF GREY mochten, werden Sie 80 DAYS lieben."

Fazit: Eigentlich vergleiche ich Bücher nicht gerne, aber da hier damit geworben wird (und die Meisten von euch wahrscheinlich Shades of Grey kennen), möchte ich mich einfach mal anschließen, um euch das Buch vorzustellen.
Im Gegensatz zu manch anderen Erotikromanen gleichen sich die Geschichten hier nicht. Im ersten Teil der 80 Days-Reihe lernt Summer den Uniprofessor Dominik kennen, nachdem sie eine langweilige Beziehung mit einem Paradebeispiel für einen Spießer führte. In dieser 'Beziehung' war sie nie glücklich und als Leser habe ich mir die Frage gestellt, warum es überhaupt zu dieser Beziehung kam. Natürlich verfällt sie Dominik, in dessen Armen sie nach und nach die dunkle Seite der Lust kennenlernt und auslebt.
80 Days ist Shades of Grey für Erwachsene, in vielerlei Hinsicht. Der Schreibstil ist um Klassen besser, dafür hat mich die Geschichte leider nicht überzeugen können. Gefehlt hat mir eindeutig das Gefühl, weshalb ich mich nicht ganz in die Protagonisten einfinden konnte.
Für mich ist 80 Days ein gutes, durchschnittliches Buch. Einige negative Bewertungen erkläre ich mir durch den gezielten Vergleich, der manche Leser wahrscheinlich zum Fehlkauf getrieben hat, denn Ähnlichkeiten zu Shades of Grey konnte ich kaum feststellen.
Empfehlen würde ich das Buch also nicht unbedingt Shades of Grey-Fans, sondern Fans der erotischen Literatur, die auf tiefe Gefühle verzichten möchten.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Oktober 2012
Vorab zur Info: Das Buch gab es in einigen Buchhandlung bereits ein paar Tage vor dem offiziellen Erscheinungstermin und so konnte ich es bereits am Wochenende lesen!
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Nach dem Zuschlagen des Buches fiel mir auf, dass ich gar nicht weiß, wie alt die beiden Protagonisten Summer und Dominik sind. Entweder wurde es gar nicht beschrieben, oder aber ich habe es überlesen, weil andere Dinge einfach wichtiger für mich waren. In meinem Kopfkino ist SIE Mitte 20, während ER sich schon in den anfänglichen 40ern bewegt.

Eines haben sie aber auf jeden Fall gemeinsam: Sie sind unzufrieden mit dem, was sie gerade haben. Beruflich einigermaßen gesattled sind sie beide (er ist "sogar" Literaturwissenschafts-Uniprofessor, was meiner Meinung nach dem Ganzen noch einen zusätzlichen Hauch von Niveau verleiht), doch befindet sich Summer in einer recht öden Beziehung zu Darren, zu dem sie im Laufe des Buches auch die Partnerschaft beendet und Dominik hangelt sich eher von einer Affäre in die nächste. Doch erfüllt wird er dabei nicht.

So kommt es den beiden wohl ganz gelegen, als sie sich eines Tages kennenlernen. Dominik beobachtet Summer dabei, wie sie die vier Jahreszeiten von Vivaldi spielt und als er einige Tage später erfährt, dass die Geige ramponiert wird, nimmt er über Facebook Kontakt zu ihr auf, um ihr ein unmoralisches Angebot zu machen ...

Ich habe Shades of Grey gelesen. Obwohl ich normalerweise Bücher dieser Art nicht lese, sondern andere Genres bevorzuge. Aber ich wollte mitreden und ließ mich von dem Megahype anstecken. Enttäuscht war ich nicht, obwohl mir der Schreibstil nicht wirklich zusagte. Aber den überlas ich irgendwann, weil die Geschichte an sich mich einfach in ihren Bann zog.

Bei "80 Days" merkte ich allerdings schon nach zwei Kapiteln, dass diese Trilogie nun in einer ganz anderen Liga an den Start geht. Der Schreibstil ist "normal". Nicht hochgestochen, aber auch nicht tiefgestreichelt. Man liest die Seiten so runter und merkt, dass die körperlichen Vereinigungen anfangs gar nicht die erste Geige spielen, sondern eher das Leben von Summer und Dominik.

Erst nach und nach driften sie beide in die Welten von SM, Fetischen, Kostümpartys und anderen Dingen ab. Diese sind dann (im Gegensatz zu Shades of Grey) sehr lustvoll, erotisch, recht detailliert und auch sehr heftig geschrieben. Da ich mich im SM-Bereich nicht auskenne, hatte ich mir schon bei Shades of Grey ein wenig erhofft, mal mehr durch das Schlüsselloch sehen zu können. Was SoG mir aber nicht geben konnte, schaffte 80 Days ohne Probleme. Authentisch fand ich es auch deshalb, weil der weibliche Part des Autorenduos laut Klappentext " eine feste Größe in der Londoner Fetisch-Szene" ist, was mir sagt, dass diese Stellen im Buch nicht bloß recherchiert sondern wahrscheinlich auch gelebt sind.

Natürlich las ich einige Dinge mit hochgezogenen Augenbrauen und dem Gedanken "Sowas gibt es echt??", aber ich konnte den Spanner in mir, der längst schon mitlas, nicht mehr zügeln und wollte immer weiter lesen. Was aber nicht bedeutet, dass ich im real life solche Dinge jetzt auch gerne mal machen würde. Denn wenn ich einen Thriller lese, bringe ich ja auch nicht am nächsten Tag den armen Postboten um. Auf Schmerzen stehe ich auch nicht und deshalb war ich ganz froh, dass ich stets nur Zaungast war und mir später über eventuelle Striemen am Gesäß keine Gedanken machen musste. Die hatte ich höchstens wegen der Nähte auf meiner Couchgarnitur, weil ich mich nicht vom Buch lösen konnte und stundenlang wie gefesselt darauf lag.

Der Verlag wirbt mit dem Slogan "Wer Shades of Grey mochte, wird 80 Days lieben" und normalerweise halte ich grundsätzlich nichts von diesen Werbesätzen, die dem Leser einbläuen wollen, das Buch dann auch wirklich zu lesen. Nachdem ich nun aber dieses Buch beendet habe, kann ich den Satz nur unterschreiben! Und ich setze sogar noch einen drauf: "Wenn ihr Shades of Grey doof fandet, nehmt doch dieses mal zur Hand!" oder: "Wenn ihr mit dem Genre, in dem es in Shades of Grey geht, schon nix anfangen könnt, macht euch die Hände mit diesem Buch am besten gar nicht erst schmutzig!" Denn ... schmutzig ... ja, das IST es auf jeden Fall! Aber meiner Meinung nach ist trotzdem die Unanständigkeit der Sache an sich anständig niedergeschrieben worden! Obwohl es teilweise vulgäre Begriffe gab, so hätte meiner Meinung an diese Stellen nichts anderes gepasst, als genau das!

Bleibt mir jetzt nur noch ein Schlusssatz und hätte ich ein lustiges Buch gelesen, würde ich vielleicht schreiben: "Da bleibt kein Auge trocken!" Nur ... was kann ich bei DIESEM Buch denn wohl sagen? Mh ... weiß auch nicht. Lest es doch am besten selber! ;-)

Wenn Shades of Grey das Vorspiel war, dann ist dieser erste Teil der 80-Days-Trilogie der rote Teppich zum erotisch-literarischen Höhepunkt.

Im Kanal von 'KossisWelt' finden Sie bei Youtube ein Video von mir zum Buch, in dem ich noch ein wenig ausführlicher auf dieses Buch eingehe.
55 Kommentare|120 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2013
Über den Autor:

Vina Jackson ist ein Pseudonym hinter dem sich zwei etablierte Autoren verbergen, die bei diesem Buch zum ersten Mal zusammenarbeiten. Er ist ein bekannter Lektor, Radiojournalist, Kolumnist, der bereits neun Romane veröffentlicht hat und eine große Sammlung von Erotika besitzt. Sie hat ebenfalls bereits Bücher geschrieben, arbeitet im Finanzsektor und ist eine feste Größe in der Londoner Fetisch-Szene.

Klappentext:
Frustriert von einer unbefriedigenden Beziehung findet die leidenschaftliche Violinistin Summer Erfüllung in der Musik. Sie spielt nachmittags in der Londoner U-Bahn auf ihrer ramponierten Violine Vivaldi. Als ihre Geige sich nicht mehr reparieren lässt, bekommt sie von Dominik, einem Uniprofessor mit ausschweifenden Fantasien, ein erstaunliches Angebot: Er möchte ihr eine wertvolle Violine schenken, wenn sie ihm ein privates Konzert gibt. Also spielt sie für ihn in der Krypta einer Kirche – doch muss sie dabei nackt sein, während Dominik den anderen Musikern die Augen verbunden hat. Summer spürt, wie sehr Dominik sie anzieht und in ihr bisher unbekannte Saiten zum Schwingen bringt: Sie beginnt eine intensive erotische Liaison mit ihm, in der sie ihre lange verleugnete dunkle Seite ausleben kann. Doch hat eine alles verschlingende Beziehung ohne Tabus Bestand?

Cover/Design:
Bei dem Cover spalten sich schon die ersten Meinungen. Zum einen ähnelt es doch sehr einem anderen, mittlerweile berühmten Buch, zum anderen ist dort auch ein wirklich unpassender „Werbesticker“ befestigt worden. Das Buchdesign an sich ist wirklich wundervoll gestaltet und verarbeitet worden, aber das war es auch schon. Der Verlag hat den Fehler gemacht, dieses Buch mit einem anderen Buch zu vergleichen, und das gehört meiner Meinung nach niemals zu einem Buch geschweige denn direkt auf dem Cover. Ein großer Kritikpunkt meinerseits.

Inhaltsangabe:
Summer verdient ihren Unterhalt mit regelmäßigen Geigenspielen in einer Londoner U-Bahnstation, Kellnern und diversen Kurzauftritten. Ihre Leidenschaft zur Musik wird mehr als deutlich präsentiert und so verliert sie sich jedes Mal aufs Neue während dem Spielen und vergisst alles um sich herum.
Das bekommt auch der Uniprofessor Dominik mit, der rein zufällig die junge Musikerin hört und von ihrem Wesen sichtlich fasziniert ist. In dem Moment gefangen, legt er ihr einen 50 Pfund Schein in den Geigenkasten und verschwindet ohne sie anzusprechen.
Kurz darauf wird Summers Geige während einem Zwischenfall in der U-Bahn zerstört und Schlag auf Schlag verändert sich alles in ihrem Leben. Sie beendet kurzerhand die langweilige Beziehung mit ihrem Freund Darren und bekommt von einem fremden Mann, dem Uniprofessor Dominik, per Facebook eine fragwürdige Mail, in der er eine neue Geige verspricht, wenn sie im Gegenzug etwas dafür tut. Neugierig lässt sie sich auf seine Einladung ein und trifft sich mit ihm zu weiteren Einzelheiten.

Als er ihr seinen Vorschlag unterbreitet, hadert Summer noch etwas mit sich, stimmt aber aus Verzweiflung zu. Schließlich wolle er nur, dass sie für ihn spielt und danach würde sie die neue Geige bekommen. Aber schon nach dem ersten, privaten Konzert scheint sich alles immer mehr zu vertiefen und Summer findet sich letzten Endes auf einer völlig neuen Gefühlswelt wieder, in der sie ihre Grenzen immer gefährlicher durchbricht…

Meinung zum Inhalt:
Es dreht sich alles um drei Dinge:
Summer, Dominik und der dunkle Abgrund des SM-Etablissement. Während Summers sexuelle Neigung anfangs mehr in die Richtung exhibitionistisch tendieren, zeigt sich im Fortlauf der Geschichte, dass sie sich von Dominiks fetischhaften Vorlieben ebenfalls angezogen fühlt. Das alles ist anfangs doch erst mal nicht wirklich das Hauptthema, was ich als sehr positiv erachte. So war es den Autoren wichtiger, Summers Wesen zu ergründen und uns somit dann die späteren Entwicklungen erkenntlicher zu machen. Wirkt sie also Anfangs ganz unscheinbar, erkennt man schon beim ersten Spielen mit ihrer Geige wie tief ihre Leidenschaft für etwas geht und dass sie bereit ist alles dafür zu tun. Was uns dann auch perfekt dargestellt wurde: Ein fremder Mann verspricht ihr eine neue, wertvolle Geige, wenn sie für ihn nur einmal ein privates Konzert abhält. Ein Angebot, dass jeder andere Mensch mit Skepsis und Vorsicht ansehen würde. Summer aber sieht darin eine Möglichkeit ihr musikalisches Talent weiterführen zu können und nutzt sie auch. Schließlich verdient sie sich mit den Geigenspielen in der U-Bahn einen großen Teil ihres Lebensunterhaltes und kann sich nur durch das Spielen in eine bessere Welt hineindenken.
Es gefiel mir sehr, dass hier schon angedeutet wurde, wie Summer ihre Grenzen, die sie selbst nicht kennt, überschreitet. Und das alles nur für ihre Leidenschaft zum Musizieren. Ein erster, wichtiger Hinweis über ihren Charakter, der während dem Lesen auf den ersten Blick nicht sonderlich auffällt.

Die zwei Charaktere, Summer und Dominik, werden uns nach und nach durch abwechselnde Sichtweisen vorgestellt und man bekommt nur langsam ein Bild davon, inwieweit das Ganze noch gehen mag. Summer scheint mir persönlich Anfangs doch sehr reserviert und gefühlskalt. So beschreibt sie die Beziehung zu ihrem Freund Darren als reine Nutzsache. Er hat eine große Wohnung, eine tolle Musikanlage und war damals nun einmal da. Sex haben die beiden nicht wirklich, da Darren andere Dinge wichtiger und Summers sexuelle Gier unpassend findet. Nicht gerade das passende Gegenstück zu der offenen Summer. Aber als sie anfing ihr erstes Lied in der U-Bahn zu spielen spürte ich förmlich all die vorher fehlenden Gefühle und war sichtlich fasziniert über den starken Kontrast zu der vorherigen Summer und der eben spielenden.

Dominiks Sichtweisen werden in die Geschehnisse miteingeschleust, was für mich persönlich kein Kritikpunkt darstellt. Ich fand es weder verwirrend noch unpassend, dass nach Summers Eindrücken die Gedankengänge von Dominik folgten. Sein Charakter war genauso unscheinbar wie der von Summer. Man erfährt anfangs etwas von seinen Affären, Leben und Neigungen ohne zu viel zu verraten. Das macht das Ganze noch lebendiger und verlockte mich weiter zu lesen, um das alles besser verstehen zu können. Wie genau er nun aussieht ist mir immer noch etwas unklar, was eventuell auch absichtlich so ausgearbeitet wurde, um das ganze geheimnisvoller zu gestalten.

Die Autoren haben wirklich eine tolle Leistung vollbracht, denn egal wie viel zwischen Summer und Dominik passierte, welche Handlungen eintrafen, ich war immer über die Gedanken und Entscheidungen überrascht. Von Kitsch und großer Liebe war keine Spur. Das ganze Buch baute sich auf die Psyche und Lust der darin lebenden Menschen aus. Es ist eben nicht immer alles Friede Freude Eierkuchen, das Leben im BDSM Bereich in all seinen dunklen Facetten wurde hier auch deutlich gegen Ende niedergeschrieben. Wer sich eben auf diesen Fetisch einlässt, kann ganz schnell in die falschen Hände geraten.

Fazit:
Vorneweg muss aber gesagt werden, dass sich bei diesem Buch die Meinungen spalten, aber das mag wohl eher an den Vergleich zu "50 Shades of Grey" liegen, mit dem der Verlag ungeniert wirbt. Da frage ich mich als Leser, ob der Verlag das Buch überhaupt selbst gelesen hat oder einfach nur an den Erfolg von oben genanntem Buch anknüpfen will. Dadurch ist es also nicht gerade unmöglich, keine Vergleiche zu ziehen und eine gewisse Erwartung an die Geschichte zu haben. Ich allerdings muss sagen, das sich für mich keinerlei Vergleiche ziehen lässt. Ganz im Gegenteil: Das Buch in seiner ganzen Art, Hintergrundgeschichte und Schreibweise ähnelt nicht mal im geringsten "50 Shades of Grey". Es ist um Längen ausgereifter und vor allem auch realistischer. Man merkt einfach das hier Kenner am Werk waren die nicht einfach nur an Sex denken, sondern den Charakteren ein eigenes Leben schenken. Ein Leben, das mir wirklich sehr real erscheint und gleichzeitig all die tiefen Abgründe mit sich bringt. Genau das, was ich auch erhofft habe zu lesen. Absolut empfehlenswert.

Es grüßt
Jack T. R.
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am 12. Dezember 2012
...die Meinung kann ich leider nicht teilen, man kann es lesen, keine Frage, sich aber an SOG anlehnen zu wollen ist wohl eher nach hinten los gegangen. Bin mit dem Buch noch nicht wirklich durch (nach 3 Wochen) weil es mich nicht so sehr fesselt. Es langweilt mich, aber man will doch wissen wie es weitergeht...Ist eher ein kleiner Lückenfüller bis diverse andere Bücher auf dem Markt sind. Zuvor habe ich Colours of Love gelesen und das ist wirklich ein schönes Buch und macht Lust auf mehr! Meine Lieblingsbücher stehen in einer Vitrine, 80 Days wird wohl eher verkauft :-D und die weiteren Bände werde ich mir auch nicht zulegen. Wird kaum besser werden
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am 23. Januar 2013
Viele vergleichen 80 Days mit Shades of Grey und zugegeben...Man fängt mit Shades of Grey an eben wegen der besagten Stellen über Sex. Diese geraten in diesem Buch allerdings nach nicht all zu langer Zeit in den Hintergrund und es geht um die Geschichte ansich sowie die Charaktere und deren Probleme. Anders ist da 80 Days...GANZ ANDERS.

Im Hauptaugenmerk liegen diese Stellen über Sex und ich muss sagen eine Geschichte ist für mich nicht zu erkennen. Das Buch hangelt sich von einer Sexszene zur nächsten und ist dabei sterbens Langweilig. Sicher wäre die Meinung eine andere wenn man SoG nicht kennt und einen vergleichbaren Roman (da empfehel ich Corssfire) sucht, allerdings muss ich ehrlich sagen, dass selbst ohne SoG im Hinterkopf dieses Buch keine Gute Wahl ist.

Es ist plump geschrieben und man kann sich nur schwer in die Darstellerin Summer hineinversetzen da die Geschehnisse einfach viel zu sehr aus der Luft gegriffen sind und absolut nicht alltäglich sind.

Ich habe alle SoG Bücher gelesen (meine beiden Freundinnen auch) und wir haben anschlißened alle mit 80 Days begonnen und es rasch wieder beiseite gelegt. Keiner von uns konnte daran gefallen finden.
Derzeit hängen wir nun alle an "Crossfire" und warten schon sehnsüchtig auf den Zweiten band.

Also FINGER WEG und leiht es euch vielleicht erst mal irgendwo aus bevor ich das Geld zum Fenster raus schmeißt!
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am 17. Dezember 2012
Nachdem ich Shades of Grey verschlungen habe und mich dann fragte: "Und was lese ich jetzt?" bin ich durch Werbung auf 80 Days aufmerksam geworden: "Wenn sie Fifty Shades of Grey mögen, werden sie 80 Days lieben". Also bin ich los und hab mir dieses Buch gekauft und bin einfach nur enttäuscht. Es ist absolut langweilig geschrieben. Man fiebert nicht mit oder fragt sich, was als nächstes kommt. Es ist einfach eine langweilige Erzählung ohne jegleiche Höhepunkte. Die "Heldin" des Buches hat für mich nach dem Lesen immer noch kein Gesicht gehabt, die Story ist einfach nur öde und billig. Es gab für mich keinerlei Anreiz, das Buch nicht aus der Hand zu legen und ich war froh, das ich mir nicht Teil 2 und 3 schon vorab bestellt habe. Mag sein, das wenn man solche Literatur noch nie gelesen hat, dies ein gutes Buch ist, aber es mit Fifty Shades of Grey zu vergleichen ist total absurd und ich bin mir sicher, das diejenigen, die Shades of Grey gelesen haben, von diesem Buch ebenfalls enttäuscht sein werden.
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am 24. März 2013
Die Violinistin Summer Zahova liebt ihre Musik überalles. Sie geht in ihrer Musik vollends auf und lebt sie. Nach einer unbefriedigenden Beziehung lernt sie auf ungewöhnliche Weise den Literaturprofessor Domenic kennen. Er erfährt von dem Verlust ihrer Geige und macht ihr ein unmoralisches Angebot. Für die Geige soll Summer in einer Krypta mit einem Quartett nackt Geige spielen. Die anderen drei Musiker haben die Augen verbunden. Summer verfällt Domenic...

Nach dem ich vom ersten Band von "Shades of grey" total begeistert war und gesehen habe, dass sowohl erotische Literatur als auch BDSM-Romane nur so aus dem Boden sprießen, dachte ich mir, dass ich auch mit "80 days - Die Farbe der Lust" mein Glück versuche.

Wenn ich richtig gelesen habe, dann ist Vina Jackson ein Autorenduo und sowohl männliche als auch weibliche Gedanken sind in das Buch eingeflossen.
Mit dem Schreibstil bin ich ziemlich direkt warm geworden und hatte keinerlei Probleme in die Geschichte um Summer und Domenic und ihre gemeinsame Leidenschaft hineinzufinden.

Die Grundgeschichte finde ich eigentlich nicht schlecht, aber die ganzen Details und die Entwicklung der Geschichte haben mir nicht so gut gefallen. Wenn man sich den Klappentext und die Inhaltsbeschreibung anschaut, weiß man natürlich, dass es auch hier in die BDSM-Richtung geht, was ja auch generell kein Problem ist. Jetzt kommt aber das große ABER, wie Summer sich im Verlauf der Geschichte entwickelt und sich wirklich fast brechen lässt, ist mir total zuwider. Wie sie ihre Veranlagung kennenlernt und gemeinsam mit Domenic auskostet und austestet gefällt mir wirklich einfach gut. Ab dem Moment in dem Summer das Engagement in New York annimmt, geht es dann eher bergab. Es ist zwar interessant zu lesen, wie Victor Kontakt zu Summer aufnimmt und wie er sie in seine Welt einführt, dennoch je näher man Victor und seine Absichten kennenlernt verlangt es mich als Leserin seinen Willen zu brechen und ihm mal ordentlich den Hintern zu versohlen. Vielleicht übernimmt dieses Aufgabe ja im zweiten Band Domenic - das weiß ich aber noch nicht...

Alles in allem eine gute Unterhaltungslektüre, wobei die Erotik auf jeden Fall viel kürzer kommt als in "Shades of grey" und auch die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht so glänzen können wie in selbigem. Mein einziger Minuspunkt hat einen Namen und lautet: Victor!
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am 4. März 2013
"80 Days: Die Farbe der Lust" ist der erste Roman dieses Genres, den ich bisher gelesen habe. Überzeugen konnte mich dieser leider nicht wirklich.
Die Story an sich ist relativ interessant und man lernt so einiges über die Fetisch-Szene. Man merkt, dass die Autoren sich damit tatsächlich gut auskennen und wissen, wovon sie da schreiben. Dabei nehmen sie kein Blatt vor den Mund, sondern erzählen, "wie ihnen der Schnabel gewachsen ist", um es mal so auszudrücken. Ziemlich detailliert beschreiben die Autoren, was ihre Protagonisten anziehen, jedoch den tatsächlichen Akt nicht immer komplett, so dass man gewisse Details einfach seiner Fantasie überlassen kann, wenn man das denn möchte. Oftmals gibt es allerdings auch Szenen, die schon recht vulgär beschrieben und sicher nichts für zart besaitete Leser sind. Dabei gibt es einige kleinere und größere Zeitsprünge, die den Lesefluss jedoch nicht beeinflussen. Erzählt wird die Geschichte mal in der Ich-Perspektive von Summer, mal aus der erzählenden Perspektive von Summer und Dominik, wobei ich die Ich-Perspektive von Summer fast überflüssig finde, da die Ich-Perspektive nicht konsequent durchgezogen wurde, sondern nur ab und an mal eingeworfen. Man hat halt nicht wirklich feststellen können, warum diese nun ausgerechnet in dem Moment gewählt wurde.
Die Protagonisten an sich sind relativ blass geblieben, ich konnte zu keinem von ihnen einen Zugang finden. Summer beschreibt sich selbst zwar als unabhängige, selbstbewusste Frau, die tut, was sie will, doch immer wieder benimmt sie sich devot und das ohne sich lange bitten zu lassen, selbst wenn sie es ja eigentlich gar nicht will. Sie denkt nur an Sex und Musik und viel mehr gibt es in ihrem Leben scheinbar auch gar nicht. Selbst ihre "Freunde", bis auf einen einzigen (der mir von allen Charakteren tatsächlich auch am sympathischsten war), haben wohl nur im Sinn, wie sie am besten ihre perversen Neigungen ausleben können. Dominik hat mich persönlich so gar nicht reizen können und ich verstehe absolut nicht, was Summer so anziehend an ihm findet. Ich jedenfalls konnte mich einfach nicht in die Charaktere hineinversetzen und habe keinen einzigen von ihnen ins Herz schließen können.
Das positive an dem Buch ist der flüssige Schreibstil und mir persönlich ging es so, dass ich schon wissen wollte, wie es jetzt weitergeht. Leider hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Story immer mehr in den Hintergrund gerät, damit sich die Protagonisten mit allen zur Verfügung stehenden Personen vergnügen können. Das mag zwar dazu passen, dass Summer in den Sog ihrer "dunklen Seite" gerät, aber ich finde, man hätte sich da vielleicht mehr den Charakterzeichnungen widmen können, um den Protagonisten ein wenig mehr Tiefe zu verschaffen.
Fazit:
Eine viel zu dünne Story, die um die vielen Geschlechtsakte herumgebaut zu sein scheint, Charaktere in die ich mich überhaupt nicht hineinversetzen und deren Handlungen ich oft nicht nachvollziehen konnte - trotzdem hat dieser Roman etwas an sich, das einen weiterlesen lässt. Eine wirkliche Liebesgeschichte, wie im Klappentext beschrieben, war für mich leider nicht zu erkennen, doch trotzdem möchte ich dem zweiten Band noch eine Chance geben und hoffe, es wird besser.
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am 1. März 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
Summer liebt die Musik, die sie ihrer alten, schon geflickten Geige entlockt, Wenn sie spielt, taucht sie ein in eine andere Welt. So auch an jenem Tag in der Londoner U-Bahn, da Uni-Professor Dominik sie zum ersten Mal sieht. Sofort ist er von ihr fasziniert und es gelingt ihm über einige Umwege bald darauf sogar, mit ihr in Kontakt zu treten, denn schon kurz nachdem er sie zum ersten Mal spielen sah, wird ihre Geige durch Unachtsamkeit zerstört. Und Dominik will ihr eine Neue kaufen, wenn sie nur für ihn spielt.

Ihr erstes Treffen folgt schon bald und Summer stimmt zu - sie wird für ihn spielen. Einem Treffen folgt ein nächstes und auf Konzerte nur für Dominik alleine, folgt eine Geschichte, die beide in ihren Bann zieht. Denn Summer entdeckt Seiten an sich, die nur Dominik zu spielen weiß - und sie will mehr davon. Doch in dem Wirbel aus Schmerz, Erniedrigung und Lust, droht Summer sich bald zu verlieren ...

FAZIT:
Nachdem schon die Aufschrift des Aufklebers auf diesem Buch auf Ähnlichkeiten zu E. L. James' "Shades of Grey" verweist, dürfte dieses Buch genau jenen Lesern gefallen. Wobei 80 Days allerdings auch so ganz anders ist, als das viel diskutierte Shades of Grey. Um nicht zu sagen, dass die Welt von James' Christian Grey verglichen mit der einer Summer Zandova jedoch wie ein Kindergeburtstag daherkommt.

Dennoch habe ich mich angenehm unterhalten gefühlt von diesem so ganz anderen Buch, in dem es weniger um Liebe als um Lust geht, die vielleicht, nur vielleicht noch zu mehr werden kann. In Kombination mit Summers Liebe zur Musik und ihrem Geigenspiel für Dominik, ergibt sich ein ganz rundes Gesamtbild, an dem mich nur das wirklich abrupte Ende, das fast schon ein wenig unlogisch und übertrieben perfekt daherkam und die Tatsache störten, dass die Geschichte leider für meinen Geschmack ein wenig zu lange braucht, um sich zu entwickeln. Dennoch - ein ganz gutes Buch.
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am 22. Oktober 2012
Nein, dieses Buch hat nichts mit "Shades of Grey" zu tun, auch wenn der Titel "80 Days - Die Farbe der Lust" ("Eighty Days Yellow") und der kleine Aufkleber auf dem Buch "Wenn Sie SHADES OF GREY mochten, werden Sie 80 DAYS lieben" dem interessierten Leser dies offeriert. Und NEIN, dieses Buch (Bücher) ist definitiv nicht für die Zielgruppe der SoG Leserinnen geeignet! Dieses Buch ist etwas für sexuell reife und erfahrene Leser!
Schon ein Blick auf die beiden Autoren sollte genügen um klar zu machen, dass hier zwei Kenner der Materie am Werk waren.

Denn Summer, die junge rothaarige Musikerin die sich als Straßenmusikerin und mit Gelegenheitsjobs in London über Wasser hält, ist nicht Anastasie Steele. Summer ist nicht nur eine leidenschaftliche Musikerin, sondern auch sexuell erfahren und offen für Neues, Unbekanntes. Von einer Freundin aus den Anfangstagen in London, die wie Summer aus Neuseeland stammt, wird sie in die Fetischszene Londons eingeführt. Für Summer eine verstörend neue und überaus faszinierende Welt.

Bei einem Tumult in einer U-Bahn Station, in der Summer ihren Stammplatz hat, geht ihre Geige zu Bruch. Für Summer eine Katastrophe, denn das Musizieren ist bei ihr der absolute Mittelpunkt ihres Lebens.
Anonym bekommt sie per Facebook eine Violine angeboten, wenn sie auf die Bedingungen eingeht. Summer neugierig, zugleich auch vorsichtig, stimmt einem Treffen zu. Dominik, ein reifer Uniprofessor, fasziniert sie von Anfang an. Sie lässt sich auf sein Spiel ein, möchte erfahren was er vor hat und wie weit das Spiel geht, denn von Sex war nie die Rede.

Im Laufe des Buches entwickeln sie die Dinge weiter, Summer hat einen Weg eingeschlagen, denn sie so einfach nicht mehr verlassen kann. Fetisch, BDSM, bis hin zur Sklavin eines Herrn und Meisters, wird sie der Weg führen. Sie wird Dominik für sich gewinnen und auch wieder verlieren, weil sie sich selbst verliert, beide sich in einem Spiel aus Intrigen verlieren.
In dieser Beziehung geht es nicht um Liebe, nicht darum eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Es geht hier um die Befriedigung der Lust, darum, Grenzen auszuloten, die eigenen und die des Partners, es ist ein einziges Spiel!

Ein aufregendes, mitunter sehr anregendes und stellenweise abschreckendes Buch. Marquis de Sade, der im Buch auch erwähnt wird, hätte so etwas sicher gefallen. Hier werden die tiefsten Sehnsüchte und Gelüste ausgeleuchtet, mit allen Spielarten die man sich denken kann, von denen man vielleicht selbst schon einmal geträumt hat.

Der Schreibstil ist direkt, abwechselnd wird ein Kapitel aus Sicht von Summer und dann aus Sicht von Dominik (die Namen sind sicher nicht zufällig gewählt) erzählt. Der Sex wird ziemlich unverblümt und detailliert beschrieben. Für alle Voyeure unter uns sicher recht interessant, für manche Leser dagegen eher abstoßend!
Und Band 1 endet nicht, wie "Shades of Grey", mit einem bösen Cliffhanger. Es ist an sich ein abgeschlossenes Buch.

Ich war mir beim Lesen nicht ganz sicher wie ich das Buch bewerten soll, schwankte zwischen * Stern und ***** Sternen. In der Summe ergibt das *** Sterne. Ich bin mir auch nicht sicher ob ich Band 2 und 3 lesen werde, denn dies Art von Erotik-Roman ist nicht so mein Metier, ich kann mit der Szene wenig anfangen, so faszinierend manches sicher ist! Schließlich steckt in jedem von uns ein Voyeur!

Falls sich jetzt ein Leser meiner Rezen fragt wie es sein kann das ich dieses Buch jetzt schon bewerte, eine kurze Erklärung. Dieses Buch habe ich bereits am 15.10. im Internet bei meinem Lieblingsbuchhandel (nicht Amazon) entdeckt, sofort bestellt und einen Tag später geliefert bekommen. Ich hatte daher das ganze Wochenende Zeit zum Lesen. Die knapp 370 Seiten lesen sich schnell weg.
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