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113 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als "Shades of Grey"!
Vorab zur Info: Das Buch gab es in einigen Buchhandlung bereits ein paar Tage vor dem offiziellen Erscheinungstermin und so konnte ich es bereits am Wochenende lesen!
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Nach dem Zuschlagen des Buches fiel mir auf, dass ich gar nicht weiß, wie alt die beiden Protagonisten Summer und Dominik sind. Entweder wurde es gar nicht beschrieben, oder aber...
Vor 22 Monaten von Andrea Koßmann veröffentlicht

versus
102 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Shades of Grey" für Erwachsene, was nicht bedeutet...
...dass dieses Buch mit "Shades of Grey" zu vergleichen ist. Wer das Buch unter diesem Aspekt liest, wird höchstwahrscheinlich enttäuscht sein.

80 Days - Die Farbe der Lust ist der erste Teil einer erotischen Buchreihe, die 3 Bände umfasst, und wirbt mit dem Zitat "Wenn Sie SHADES OF GREY mochten, werden Sie 80 DAYS lieben."

Fazit:...
Vor 21 Monaten von Volturi Blog veröffentlicht


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102 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Shades of Grey" für Erwachsene, was nicht bedeutet..., 26. November 2012
...dass dieses Buch mit "Shades of Grey" zu vergleichen ist. Wer das Buch unter diesem Aspekt liest, wird höchstwahrscheinlich enttäuscht sein.

80 Days - Die Farbe der Lust ist der erste Teil einer erotischen Buchreihe, die 3 Bände umfasst, und wirbt mit dem Zitat "Wenn Sie SHADES OF GREY mochten, werden Sie 80 DAYS lieben."

Fazit: Eigentlich vergleiche ich Bücher nicht gerne, aber da hier damit geworben wird (und die Meisten von euch wahrscheinlich Shades of Grey kennen), möchte ich mich einfach mal anschließen, um euch das Buch vorzustellen.
Im Gegensatz zu manch anderen Erotikromanen gleichen sich die Geschichten hier nicht. Im ersten Teil der 80 Days-Reihe lernt Summer den Uniprofessor Dominik kennen, nachdem sie eine langweilige Beziehung mit einem Paradebeispiel für einen Spießer führte. In dieser 'Beziehung' war sie nie glücklich und als Leser habe ich mir die Frage gestellt, warum es überhaupt zu dieser Beziehung kam. Natürlich verfällt sie Dominik, in dessen Armen sie nach und nach die dunkle Seite der Lust kennenlernt und auslebt.
80 Days ist Shades of Grey für Erwachsene, in vielerlei Hinsicht. Der Schreibstil ist um Klassen besser, dafür hat mich die Geschichte leider nicht überzeugen können. Gefehlt hat mir eindeutig das Gefühl, weshalb ich mich nicht ganz in die Protagonisten einfinden konnte.
Für mich ist 80 Days ein gutes, durchschnittliches Buch. Einige negative Bewertungen erkläre ich mir durch den gezielten Vergleich, der manche Leser wahrscheinlich zum Fehlkauf getrieben hat, denn Ähnlichkeiten zu Shades of Grey konnte ich kaum feststellen.
Empfehlen würde ich das Buch also nicht unbedingt Shades of Grey-Fans, sondern Fans der erotischen Literatur, die auf tiefe Gefühle verzichten möchten.
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113 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als "Shades of Grey"!, 22. Oktober 2012
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vorab zur Info: Das Buch gab es in einigen Buchhandlung bereits ein paar Tage vor dem offiziellen Erscheinungstermin und so konnte ich es bereits am Wochenende lesen!
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Nach dem Zuschlagen des Buches fiel mir auf, dass ich gar nicht weiß, wie alt die beiden Protagonisten Summer und Dominik sind. Entweder wurde es gar nicht beschrieben, oder aber ich habe es überlesen, weil andere Dinge einfach wichtiger für mich waren. In meinem Kopfkino ist SIE Mitte 20, während ER sich schon in den anfänglichen 40ern bewegt.

Eines haben sie aber auf jeden Fall gemeinsam: Sie sind unzufrieden mit dem, was sie gerade haben. Beruflich einigermaßen gesattled sind sie beide (er ist "sogar" Literaturwissenschafts-Uniprofessor, was meiner Meinung nach dem Ganzen noch einen zusätzlichen Hauch von Niveau verleiht), doch befindet sich Summer in einer recht öden Beziehung zu Darren, zu dem sie im Laufe des Buches auch die Partnerschaft beendet und Dominik hangelt sich eher von einer Affäre in die nächste. Doch erfüllt wird er dabei nicht.

So kommt es den beiden wohl ganz gelegen, als sie sich eines Tages kennenlernen. Dominik beobachtet Summer dabei, wie sie die vier Jahreszeiten von Vivaldi spielt und als er einige Tage später erfährt, dass die Geige ramponiert wird, nimmt er über Facebook Kontakt zu ihr auf, um ihr ein unmoralisches Angebot zu machen ...

Ich habe Shades of Grey gelesen. Obwohl ich normalerweise Bücher dieser Art nicht lese, sondern andere Genres bevorzuge. Aber ich wollte mitreden und ließ mich von dem Megahype anstecken. Enttäuscht war ich nicht, obwohl mir der Schreibstil nicht wirklich zusagte. Aber den überlas ich irgendwann, weil die Geschichte an sich mich einfach in ihren Bann zog.

Bei "80 Days" merkte ich allerdings schon nach zwei Kapiteln, dass diese Trilogie nun in einer ganz anderen Liga an den Start geht. Der Schreibstil ist "normal". Nicht hochgestochen, aber auch nicht tiefgestreichelt. Man liest die Seiten so runter und merkt, dass die körperlichen Vereinigungen anfangs gar nicht die erste Geige spielen, sondern eher das Leben von Summer und Dominik.

Erst nach und nach driften sie beide in die Welten von SM, Fetischen, Kostümpartys und anderen Dingen ab. Diese sind dann (im Gegensatz zu Shades of Grey) sehr lustvoll, erotisch, recht detailliert und auch sehr heftig geschrieben. Da ich mich im SM-Bereich nicht auskenne, hatte ich mir schon bei Shades of Grey ein wenig erhofft, mal mehr durch das Schlüsselloch sehen zu können. Was SoG mir aber nicht geben konnte, schaffte 80 Days ohne Probleme. Authentisch fand ich es auch deshalb, weil der weibliche Part des Autorenduos laut Klappentext " eine feste Größe in der Londoner Fetisch-Szene" ist, was mir sagt, dass diese Stellen im Buch nicht bloß recherchiert sondern wahrscheinlich auch gelebt sind.

Natürlich las ich einige Dinge mit hochgezogenen Augenbrauen und dem Gedanken "Sowas gibt es echt??", aber ich konnte den Spanner in mir, der längst schon mitlas, nicht mehr zügeln und wollte immer weiter lesen. Was aber nicht bedeutet, dass ich im real life solche Dinge jetzt auch gerne mal machen würde. Denn wenn ich einen Thriller lese, bringe ich ja auch nicht am nächsten Tag den armen Postboten um. Auf Schmerzen stehe ich auch nicht und deshalb war ich ganz froh, dass ich stets nur Zaungast war und mir später über eventuelle Striemen am Gesäß keine Gedanken machen musste. Die hatte ich höchstens wegen der Nähte auf meiner Couchgarnitur, weil ich mich nicht vom Buch lösen konnte und stundenlang wie gefesselt darauf lag.

Der Verlag wirbt mit dem Slogan "Wer Shades of Grey mochte, wird 80 Days lieben" und normalerweise halte ich grundsätzlich nichts von diesen Werbesätzen, die dem Leser einbläuen wollen, das Buch dann auch wirklich zu lesen. Nachdem ich nun aber dieses Buch beendet habe, kann ich den Satz nur unterschreiben! Und ich setze sogar noch einen drauf: "Wenn ihr Shades of Grey doof fandet, nehmt doch dieses mal zur Hand!" oder: "Wenn ihr mit dem Genre, in dem es in Shades of Grey geht, schon nix anfangen könnt, macht euch die Hände mit diesem Buch am besten gar nicht erst schmutzig!" Denn ... schmutzig ... ja, das IST es auf jeden Fall! Aber meiner Meinung nach ist trotzdem die Unanständigkeit der Sache an sich anständig niedergeschrieben worden! Obwohl es teilweise vulgäre Begriffe gab, so hätte meiner Meinung an diese Stellen nichts anderes gepasst, als genau das!

Bleibt mir jetzt nur noch ein Schlusssatz und hätte ich ein lustiges Buch gelesen, würde ich vielleicht schreiben: "Da bleibt kein Auge trocken!" Nur ... was kann ich bei DIESEM Buch denn wohl sagen? Mh ... weiß auch nicht. Lest es doch am besten selber! ;-)

Wenn Shades of Grey das Vorspiel war, dann ist dieser erste Teil der 80-Days-Trilogie der rote Teppich zum erotisch-literarischen Höhepunkt.

Im Kanal von 'KossisWelt' finden Sie bei Youtube ein Video von mir zum Buch, in dem ich noch ein wenig ausführlicher auf dieses Buch eingehe.
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für Zart besaidete Leser, 23. Januar 2013
Viele vergleichen 80 Days mit Shades of Grey und zugegeben...Man fängt mit Shades of Grey an eben wegen der besagten Stellen über Sex. Diese geraten in diesem Buch allerdings nach nicht all zu langer Zeit in den Hintergrund und es geht um die Geschichte ansich sowie die Charaktere und deren Probleme. Anders ist da 80 Days...GANZ ANDERS.

Im Hauptaugenmerk liegen diese Stellen über Sex und ich muss sagen eine Geschichte ist für mich nicht zu erkennen. Das Buch hangelt sich von einer Sexszene zur nächsten und ist dabei sterbens Langweilig. Sicher wäre die Meinung eine andere wenn man SoG nicht kennt und einen vergleichbaren Roman (da empfehel ich Corssfire) sucht, allerdings muss ich ehrlich sagen, dass selbst ohne SoG im Hinterkopf dieses Buch keine Gute Wahl ist.

Es ist plump geschrieben und man kann sich nur schwer in die Darstellerin Summer hineinversetzen da die Geschehnisse einfach viel zu sehr aus der Luft gegriffen sind und absolut nicht alltäglich sind.

Ich habe alle SoG Bücher gelesen (meine beiden Freundinnen auch) und wir haben anschlißened alle mit 80 Days begonnen und es rasch wieder beiseite gelegt. Keiner von uns konnte daran gefallen finden.
Derzeit hängen wir nun alle an "Crossfire" und warten schon sehnsüchtig auf den Zweiten band.

Also FINGER WEG und leiht es euch vielleicht erst mal irgendwo aus bevor ich das Geld zum Fenster raus schmeißt!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geht gar nicht!, 21. Januar 2013
Es kommt sehr selten vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese. Hier war es der Fall.

Okay, ein Buch entspringt der Phantasie des Autors, aber hier wurde in vielerlei Hinsicht zuviel in einen Topf geworfen. Teilweise waren Handlung und Verhalten der Protagonisten m.M. nach überhaupt nicht nachzuvollziehen bzw völlig unrealistisch.

Will nicht mehr meckern. Aber es ärgert schon, dass mit dem Hinweis, wer SoG mochte, wird dieses Buch lieben, scheinbar schnell zusammengeschriebene Romane auf den Markt gebracht werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nichts für mich, 9. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe vorher "shades of grey" gelesen und ähnliches erwartet. Aber es ist kein vergleich mit dem anderen Buch, ich war sehr enttäuscht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mit SoG nicht vergleichbar, 24. April 2013
Grundidee der Handlung:
„80 Days“ sollte man nicht mit „Shades of Grey“ auf eine Ebene setzen. Beide Bücher beinhalten zwar Dominanz und Unterwerfung, aber das ist schon das Einzige.
Summer ist eine sehr freizügige Person, was Ana in Shades of Grey nicht war.
Sie entwickelt erotische Fantasien, sobald sie mit ihrer Geige anfängt zu spielen.
Dominik ist ein Mann, der durch eine Liebschaft, Gefallen daran gefunden hat, jemanden zu dominieren.
Beide Charaktere haben einen sehr ausgeprägten Hang zum Fetischismus.
Jeder der beiden Protagonisten hatte jeweils sein eigenes Kapitel. Summers Geschichte wurde in der Ichform geschrieben, während Dominik in der dritten Person geschrieben wurde.
So konnte man aus Sicht beider sehen, was sie jeweils von dem anderen dachten oder wie sie empfanden.

Erotische Szenen und Dominanz sind in diesem Buch sehr gut vertreten.
Es gab teilweise Kapitel, die sich ewig in die Länge zogen und es mir persönlich schwer gemacht hat weiter zu lesen. Summer rutscht ohne es im ersten Moment zu merken in eine Sklavenfigur, aus der sie nur durch Hilfe von Freunden und Dominik wieder herausfindet.
Das Ende des Buches lässt vieles offen, so das man gespannt sein kann, wie es mit Summer und Dominik weitergehen wird.

Aufmachung des Buches:
Das Buch ist in 13 Kapitel eingeteilt und enthält auch die Vita beider Autoren.
Das Buch hat ein wunderschönes Cover.

Fazit:
Ich persönlich fand das Buch sehr interessant und hält was es verspricht. Die Autoren haben einen wunderbaren flüssigen Schreibstil und durch die unterschiedlichen Sprachformen ließ sich das Buch gut lesen.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

Meine Bewertung: 4/5
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlechter Abkarsch von Shades of Grey, 23. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
habe mir etwas anderes davon versprochen. Ich würd mal sagen schlechter Porno. Nicht schön zu lesen.
Nach der Vorhersage dass man shades of Grey danach vergessen kann voll schlecht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nix gut, 22. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich SOG gelesen habe und mit Christian und Ana gelacht und gelitten habe, war ich gespannt auf dieses Buch. Leider fand ich das ganze "Geschreibsel" abstoßend. Die Wortwahl ist primiv, vulgär und grob. Alle Nebendarsteller sind auch extrem sexuell-speziell. Bei Christian und Ana stimmt das Umfeld und man lernte alle Protagonisten über 3 Bände gut kenne. Summer und Dominik sowie deren Umfeld empfinde ich als extrem ungepflegt. Nachdem gerade in SOG reichlich geduscht, gebadet und lecker gerochen wurde. Die Sexscenen sind hart beschrieben, da bleibt der Leserin kein Freiraum für eigene Phantasien, da geht es nur um den Austrausch von Körperlüssigkeiten und das noch in sehr abstoßender Art. Ich werde mir kein weiteres Buch aus dieser Serie kaufen. Also keine Konkurrenz zu SOG.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr düstere, erotische Liebesgeschichte, 22. April 2013
Vina Jacksons "80 Days - Die Farbe der Lust" ist eines dieser Bücher, über das die Meinungen sehr auseinander gehen. Ich habe sehr viele schlechte Rezensionen über dieses Buch gelesen, aber mindestens genauso viele sehr Gute. Da habe ich mich natürlich gefragt woher diese doch sehr krassen auseinander klaffenden Meinungen kommen. Natürlich fielen mehr als erstes die wunderhübschen Cover dieser Reihe dazu auf. Besonders das erste Buch lässt jedes Romantiker-Kitsch-Herz höher schlagen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn hinter dem sehr romantischen Cover steckt eine hocherotische Liebesgeschichte. Ich habe mir nach dem Lesen des ersten Bandes der Reihe "80 Days" noch einmal den Klappentext durchgelesen, weil ich so eine doch schon sehr düstere Erotik nicht hinter diesen Zeilen erwartet hätte und muss zugeben, dass der Klappentext ziemlich verharmlost dargestellt ist. Und hier komme ich noch einmal zu der Meinungsverschiedenheit vieler Leser. Wahrscheinlich haben diese auch nicht unbedingt so eine tiefgehende Reise in die Welt des Fetisches erwartet. Allerdings habe ich durch Mundpropaganda bereits einiges über diese Reihe erfahren und konnte mich demnach indirekt auf das einstellen, was mich im ersten Teil der fünteiligen Reihe von Vina Jackson erwartet.

Vina Jackson ist ein Pseudonym und setzt sich aus zwei Autoren zusammen. Obwohl einige Bücher durch das Schreiben von zwei verschiedenen Autoren etwas holprig wirken, hat sich das Autorenduo hier alle Mühe gegeben dies zu vermeiden - und mit Erfolg. Hätte ich nicht zu Beginn bereits gelesen, dass an dieser Reihe zwei Menschen geschrieben haben, wäre es mir wohl nicht aufgefallen. Die Schreibharmonie zwischen den beiden stimmt definitiv. Und so haben sie natürlich die Möglichkeit ihre Leser doppelt zu fesseln und bis auf ein paar Kleinigkeiten ist ihnen dies bei mir definitiv gelungen. Vina Jacksons Schreibstil ist zwar Erotik pur, aber dennoch prickelnd romantisch. Sie nehmen den Leser mit auf ihre Reise durch die Erotikszene Lodons, aber kehren dennoch immer wieder zurück in die magische, entspannende Welt der Musik und somit auch zu der doch sehr komplizierten Liebesgeschichte zwischen den Protagonistin.

Die Violistin Summer stammt ursprünglich aus Australien, ist allerdings nach London gezogen und kratzt mehr oder weniger am Existenzminimum. Sie hält sich mit einem Nebenjob nach dem anderen über Wasser und verdient sich natürlich noch mit ihrer größten Leidenschaft, das Geigen Spielens, ein bisschen Geld dazu. Als eines Tages ein Betrunkener ihren Schatz zerstört, weiß sie nicht mehr weiter und flüchtet sich zu einer Freundin. Diese muntert sie allerdings nicht mit Schokoladeneiscreme auf sondern fordert Summer dazu auf mit ihr einen Mädelsabend zu verbringen und dieser findet in der tiefsten Erotikszene Londons statt. Beinahe gleichzeitig wird Dominik auf Summer aufmerksam und ist so gefesselt von ihrer leidenschaftlichen Musik, dass er Summer ihre Violine ersetzen möchte, allerdings nicht ohne anzüglichen Hintergedanken. Und so verstrickt sich, die doch eigentlich noch sehr naive Summer, in immer düsteren, erotischen Handlungssträngen.

Aufgrund Summers doch recht naiven und unbedachten Art und Weise muss ich "80 Days - Die Farbe der Lust" leider einen Punkt abziehen, denn ich habe mich mehrfacht gefragt, ob Summer überhaupt an ihre Zukunft und ihr Leben denkt. Teilweise hatte ich das Gefühl ihr seie alles egal und sie würde ihr Leben einfach wegschmeißen. Denn sobald sie an gefährliche Menschen gerät handelt sie nicht mit Verstandt, sondern einfach aus dem Bauch heraus, sodass bei mir so mancher Herzstillstand vorprogrammiert war. Summer steht durch die gefährliche, dunkle Erotikszene, in der sie sich bewegt, beinahe am Abgrund sich selbst zu verlieren. Zusätzlich ist die Liebesgeschichte zu Dominik nicht unbedingt der rettende Strohhalm, denn diese ist mehr als kompliziert. Bis zur letzten Seite hatte der Leser nicht wirklich das Gefühl Liebe zwischen den beiden Protagonistin zu spüren, sondern so wie der Titel des Buches schon verrät nur LUST. Schade, denn ich hoffe, dass sich dies im zweiten Band vertiefen wird und die beiden näher zueinander finden.

Super gut hat mir die Perspektivenwechsel gefallen, so kannte ich als Leser immer direkt vor Ort und mitten im Geschehen sein und brauchte keine Angst haben etwas Wichtiges zu verpassen.

Alle Leser die das Thema Erotik abschreckt und die nur auf der Suche nach einer romantischen Liebesgeschichte sind, sollten besser die Finger von dieser Reihe lassen. Das Autorenduo taucht doch sehr intensiv in die Fetischszene ein und kratzt doch keinesfalls nur an der Oberfläche. Die Leser, die mit etwas härterem BDSM kein Problem haben, sollten definitiv einen Blick in die Bücher werfen, denn lesenswert sind sie auf jeden Fall. Und ich bin schon ganz gespannt wie die Geschichte um Dominik und Summer weiter gehen wird.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 80 Days, 11. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir hat dieses Buch nicht gefallen. Mit shades oder grey überhaupt nicht zu vergleichen. Schon allein die Schreibweise. Nach der Hälfte musste ich aufhören zu lesen. Ich konnte nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Geschmäker sind eben verschieden.
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