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77 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zierliche Spitzenkamera mit besserer Ausstattung
Auf Grund der bereits vorliegenden positiven Beurteilungen habe ich mich als Besitzer einer Nikon 1J1 nun doch entschlossen, auf die 1V2 umzusteigen.

Ich habe sie mir in der Farbe weiß bestellt, und ich bin von dem sehr wertigen und auch schicken Eindruck, den die Kamera macht, sehr angetan.

Aber ich möchte vor allem auf die Frage...
Vor 22 Monaten von Hans Merkel veröffentlicht

versus
33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht - aber die DSLR ist mir dann doch lieber
Ich bin seit einigen Jahren begeisterte Canon-Fotografin - war aber immer neugierig auf die "Konkurrenz" - Nikon.
Von daher freute ich mich wie ein Schneekönig, als ich schließlich die Nikon 1 V2 in den Händen hielt. Nicht nur, weil es mal eine Nikon war, sondern auch, weil ich schon lange mit einer Systemkamera geliebäugelt habe.
Ich...
Vor 18 Monaten von M. Weiland veröffentlicht


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77 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zierliche Spitzenkamera mit besserer Ausstattung, 5. Dezember 2012
Von 
Hans Merkel (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf Grund der bereits vorliegenden positiven Beurteilungen habe ich mich als Besitzer einer Nikon 1J1 nun doch entschlossen, auf die 1V2 umzusteigen.

Ich habe sie mir in der Farbe weiß bestellt, und ich bin von dem sehr wertigen und auch schicken Eindruck, den die Kamera macht, sehr angetan.

Aber ich möchte vor allem auf die Frage eingehen, ob sich mit der 1V2 auch die Bildqualität verbessert hat.

Um das herauszufinden, habe ich beide Kameras mit den drei Objektiven, die ich besitze (dem Kit-Objektiv 10-30mm f/3.5-5.6 , dem "Pancake"-Weitwinkelobjektiv 10mm f/2.8 und dem Normalobjektiv 18.5mm f/1.8) bestückt und mit Hilfe eines Stativs eine Serie von Aufnahmen gemacht.
Diese Bilder habe ich zuerst am Computer in vergrößertem Format miteinander verglichen und dann auch auf der Grundlage von DIN A3-Ausdrucken.

Mein Ergebnis: Die Bildqualität des 1V2 ist zwar nicht sehr erheblich, aber doch deutlich sichtbar besser geworden.
So hat sich die Schärfe verbessert, was ich an der Zeichnung von feinen Linien erkennen kann.
Die Bilder zeigen zudem jetzt eine nuanciertere Farbgestaltung und einen kräftigeren Kontrast.

Allerdings hat sich das Bildrauschen verstärkt, was wohl dem 14-Megapixel-Sensor und dem auf 160 erhöhten Mindest-ISO-Wert geschuldet ist.

Die Abbildungsqualität kommt jetzt derjenigen meiner großen DSLR, einer D700, sehr nahe, kann sie auf Grund des sehr kleinen Sensors natürlich nicht erreichen.

Die Erhöhung der Megapixel auf dem Sensor von 10 auf 14 ist offensichtlich doch nicht umsonst gewesen.

Vor allem aber bin ich sehr glücklich darüber, dass ich nun verwacklungsfreie Fotos schießen kann. Das Okular ermöglicht mir, die Kamera ans Auge zu ziehen und der Handgriff ermöglicht mir, die Kamera sicher zu fassen und auch die Arme fest an den Körper zu legen und so die nötige Stabilisierung zu erzielen - all dies war ja bei der 1J1 nicht möglich, weshalb es vor allem mit den nicht-bildstabilisierten Festbrennweitenobjektiven öfter zu Verwacklungen kam.

Ich bin mit der Kamera rundum sehr zufrieden und ich vermute, dass ich die 1V2 immer öfter mit mir führen werde und meine D700 immer öfter zu Hause lassen werde.

Was mir noch nicht klar ist, ist der Nutzen der HDR-Funktion. Die Kamera kann ja mit einem einzigen Druck auf den Auslöseknopf ein aus unterschiedlich belichteten Aufnahmen ein HDR-Foto zusammenstellen, das einen höheren Dynamikumfang (das heißt: einen bessere Durchzeichnung der hellen und dunklen Stellen des Bildes) ergeben soll. Diese HDR-Funktion ist aber nur zuschaltbar, wenn man im Automatik-Modus fotografiert. Man hat somit keine Möglichkeit, die einzelnen Funktionen (Blende, ISO-Wert etc.) von Hand einzustellen. Bei HDR-Aufnahmen in Kirchen mit meiner D700 stelle ich z.B. immer Blende 16 wegen der Schärfentiefe und ISO 100 wegen der Bildqualität ein und verwende ein Stativ, weil mit langen Belichtungszeiten von bis zu mehreren Sekunden gerechnet werden muss. Von daher erscheint mir der praktische Nutzen von HDR-Aufnahmen mit der 1V2 bei schlechten Lichtverhältnissen eher gering, aber doch immerhin in gewissem Ausmaß gegeben, wie die oben eingestellten Aufnahmen des Kircheninnenraums zeigen.

Ich habe vor allem wegen des doch stolzen Preises mit dem Kauf der Kamera gezögert, aber ich bin jetzt doch froh, den Schritt getan zu haben.

Oben habe ich noch ein Foto eines Weihnachtsbaumes bei Nacht eingestellt, das zeigen soll, dass man mit der Nikon 1V2 auch nachts mit hohen ISO-Werten Fotos schießen kann - ohne Blitz und ohne Stativ.

Nachtrag:
Wegen des sehr kleinen Sensors mit 14 Megapixeln ist die Gefahr des Bildrauschens stärker als bei Kameras mit Nikon 1 Kameras mit 10 Megapixeln gegeben, vor allem dann, wenn man mit hohen ISO-Werten fotografiert, das Bild sehr stark beschneidet und davon dann auch noch einen Ausdruck im Format DIN A3 macht. Aber auch schon bei ISO 160 kann in dunkleren Bildbereichen Bildrauschen auftreten.
Da die Kamera ja mit dem Handgriff sehr sicher zu halten ist und damit die Gefahr des Verwackelns stark reduziert ist, können sowohl die Verschlusszeit als auch der ISO-Wert sehr niedrig eingestellt werden.
Als beste Einstellung verwende ich ISO 160-400 (wenn möglich 160!) und eine Blende zwischen 4.0 und 5.6.
Das mitgelieferte Kit-Objektiv verwende ich nicht, sondern ausschließlich die lichtstarken Festbrennweiten 10mm (entspricht 27mm Kleinbildformat) und 18.5mm (entspricht 50mm Kleinbildformat). Ein 32mm-Objektiv (entspricht 86mm Kleinbild) ist für Frühjahr 2013 angekündigt.
Fotos von unbewegten Objekten kann ich mit 1/15sec. verwacklungsfrei aufnehmen.
Beschneidungen mache ich nur in geringem Umfang.
Dann bereitet ein sehr guter Ausdruck bis DIN A3plus keine Probleme.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Kamera, lediglich das Display könnte besser sein!, 21. Dezember 2012
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 V2 Systemkamera (14 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Hybrid-Autofokus, elektronischer Sucher, Full-HD Video) schwarz Kit inkl. 10-30 mm VR + 30-110 mm Objektiv (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Nikon 1 V2 ist die erste Systemkamera welche ich testen kann. Insbesondere interessiert mich der Vergleich mit einer DSLR. Die Nikon 1 V2 gehört zur zweiten Generation von Systemkameras aus dem Hause Nikon. Die größten Kritikpunkte an der V1, der direkten Vorgängerin der V2, waren vor allem die unhandlich Haltung und die Bildqualität. Ich kann direkt vorwegnehmen, dass Nikon beides erfolgreich verbessert hat. Wie mir der direkte Vergleich mit einer geliehenen V1 bestätigt!

Wer das Kit mit 2 Objektiven bestellt, der ist eigentlich für fast alle Situationen gut ausgerüstet. Neben der Nikon 1 V2 liegen noch ein 10 - 30 mm und ein 30 - 110 mm Objektiv. Somit sind die gängigen Weitwinkel- und Telebereiche abgedeckt. Im Karton befindet sich auch eine Gegenlichtblende, welche auf beide Objektive passt. Ein Tragegurt und 2 CDs mit Software (ViewNX2 & Short Movie Creator) und der Bedienungsanleitung als pdf Datei liegen bei. Eine gedruckte Schnellstartanleitung legt Nikon ebenfalls bei.

Die V2 besitzt nun einen gut ausgeformten Griff, in welchem auch der Akku und die SD Karte untergebracht sind. Die Kamera liegt sehr gut in der Hand und alle Bedienelemente sind sehr einfach zu erreichen. Das Gehäuse fühlt sich sehr hochwertig an. Die Front besteht aus Magnesium. Während das hintere Gehäuse aus Kunststoff gefertigt ist. Neben dem Display verfügt die Nikon 1 V2 über einen elektronischen Sucher, welcher auch eine Dioptrien Anpassung bietet. Bei der Aufnahme von Bilder wirkt das Livebild auf dem Display der Kamera sehr verrauscht, bei dem elektronischen Sucher tritt dieses Rauschen zwar auch auf, allerdings nicht ganz so prominent wie bei dem Display. Die fertigen Bilder weisen das Rauschen nicht auf. Das Rauschen des Displays und des elektronischen Suchers wäre zu verschmerzen, wenn da nicht das Feature der Livebildsteuerung wäre, welches durch das Rauschen arg beschnitten wird. Die Livebildsteuerung wird durch die Feature Taste (F-Taste) aktiviert. Hiermit können die Auswirkungen verschiedener Einstellungen auf ein Bild, schon vor dem Auslösen ausprobiert werden. Durch das Rauschen des Displays und des elektronischen Suchers wird dieses Feature fast ad absurdum geführt. Insbesondere bei schlechtem Umgebungslicht tritt das Rauschen auf. Ich möchte nochmals betonen, dass die Bilder kein, oder kaum Rauschen aufweisen. Im direkten Vergleich mit meiner Canon EOS 600D schneidet die Nikon 1 V2 zwar etwas schlechter ab, aber der größere Sensor der DSLR spielt hier seine Vorteile aus.

Dies ist allerdings auch schon der einzige Kritikpunkt, welchen ich an der Kamera habe. Das Menü der Nikon ist intuitiv aufgebaut. Man findet die verschiedenen Einstellungen sehr gut. Die Bilder welche die Nikon 1 V2 produziert überzeugen mit lebhaften, aber nicht zu überzeichneten Farben. Aufgrund des kleinen Bildsensors, kann es passieren, das Bilder, welche in dunklen Räume aufgenommen wurden zum Rauschen neigen, probiert man hier ein wenig mit anderen ISO Werten herum, gelingen allerdings auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gute Bilder.

Begeistert hat mich die superschnelle Serienbildfunktion und die Möglichkeit Zeitlupenfilme zu produzieren. Auch der Autofokus ist außerordentlich schnell und macht die Kamera zu einem perfekten Begleiter für Schnappschüsse. Die Nikon 1 V2 bietet die Möglichkeit Bilder nicht nur im jpg Format zu produzieren, sondern auch im NEF RAW Format, was die nachträgliche Bearbeitung der Bilder erheblich erleichtert, sofern man eine kompatible Bildbearbeitungssoftware besitzt. .Die Akkuleistung der Nikon Kamera stufe ich als gut ein. Nach ca. 350 Bildern in verschiedenen Einstellungen, zeigt der Akku erste Schwächeerscheinungen. Ich gehe davon aus, dass mit einer Akkuladung ungefähr 400 Bilder produziert werden können!

Nutzt man den elektronischen Sucher, dann schaltet sich das Display automatisch ab. Ein sehr nützliches Feature.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Nikon 1 V2 eine Kamera ist, welche sehr gute Bildqualität bietet, sehr gut in der Hand liegt und intuitiv zu bedienen ist. Lediglich das bei Dunkelheit verrauschte Gespann aus Display und elektronischen Sucher führt zum Punktabzug!
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, mir dem ein oder anderen Manko, 23. November 2012
Erst einmal liegt die V2 nun auf jeden Fall besser in der Hand, als die V1, bei der ich immer Angst hatte, wie würde mir mal entgleiten.
Nun mit dem Griff und dem sehr griffigen Gummi habe ich diese Angst nicht mehr. Auch nicht bei grösseren, schwereren Objektiven, wie z.B. dem 55-300VR.
Die V2 ist um einiges filigraner, als die V1, die wenn man sie nebeneinander liegen hat, ein richtiger "Brocken" ;) ist.
Einschaltgeschwindigkeit, Umschaltgeschwindigkeit zwischen Sucher und Display, aber auch der Playbutton sind um einiges schneller, bzw. haben teilweise gar keine wahrnehmbare Dunkelzeit mehr.
Sucher und Display sind gleich, aber es hat sich leider auf dem Gebiet des Live-Bildes etwas negatives ergeben, von dem bei der V1 nicht die geringste Spur zu sehen war.
Kann mir das nur mit dem anderen Sensor, bzw. der direkten Signalweitergabe/Umwandlung des Sensors an Monitor bzw. Sucher erklären.
Entweder wird hier ein schlechtes oder fehlerhaftes Teil verwendet, oder es hat sich ein Software-Fehler eingeschlichen.
Das äussert sich in einem recht deutlichen roten Signalrauschen, das sich bei Lowlight doch recht intensiv bemerkbar macht.
Das kennt man zwar von anderen DigiCams, aber von der V1 war ich nicht das geringste Rauschen im Livebild gewohnt. Das ist etwas schade, aber ich kann wohl damit leben.
Gut wäre es, wenn man das über ein Firmware-Update lösen könnte.
Ich hatte dieses Rauschen bereits im Vorfeld in einer der Vorberichte auf Youtube gesehen. Hat mich also nicht wirklich überrascht.
Allerdings hoffte ich schon, dass es ein Problem des Prototyps sei. War es aber ganz offensichtlich nicht.
Das Rauschen ist übrigens nur im Live-Bild zu sehen, in der Aufnahme gibt es keine Spur mehr davon.

Nachtrag: Offensichtlich hat man den AF doch recht verbessert, was wohl zu Lasten des Bildrauschen im Livebild gegangen ist. Beides war offensichtlich nicht möglich.

Die Bildquali ooc in JPG dünkt mich mindestens gleich gut, wie die der V1. Auch hohe ISO bis mindestens ISO1600 sind nach wie vor sehr gut zu gebrauchen.
Die Belichtung erscheint mir noch etwas ausgewogener, obwohl die der V1 schon recht gut war.
Die Menüs bzw. Neuanordnung der Buttons finde ich doch um einiges besser als bei der V1, weil man sich nun nicht durch das Menü wühlen muss.
Allerdings hätte ich schon gern ISO und WB auf direkten Buttons gehabt. Nun kann man solche Dinge mit einem Druck auf die F-Taste und drehen man oberen Rad auswählen und einstellen. Besser, aber meiner Meinung nach noch lange nicht optimal.
Auf jeden Fall hatte ich mich nach ca. 1/2 Stunde auf die neuen Buttons/Menüs eingestellt und musste bei der V1 dann schon wieder auf die Buttons schauen, wo sie sind, und was darauf steht. Die Umstellung ging also recht schnell.
Schade ist, dass mit der Auswahl der elektronischen (lautlosen) Auslösung auch gleichzeitig der Scharfstell-Sound abgestellt wird. Naja, wenigstens ist das konsequent.
Die HDR Geschichte erschliesst sich mir nicht wirklich. Sie lässt sich nur im vollautomatischen Modus aktivieren, und die V2 stellt darauf scharf, auf das sie meint, dass es das Motiv ist (Teile im Bild mit hohem Kontrast). Für mich nutzlos, da ich keinen Gewinn an Dynamikumfang festellen kann.
Da ist das Active D-Lighting wesentlich besser, was ja von selbst schon schön die Schattenpartien aufhellt. Und wem das noch nicht gereicht hat, kann im Play-Menü dann nochmals von Hand nachlegen. Empfinde ich als recht praktisch.

Die V2 wird im hinteren Bereich ähnlich warm, wie die V1.
Die Buttons und Klappen sind alle recht gut verbaut. Die V2 kommt mir recht satt und wertig vor. Es klappert nichts.

Zur Verwendung von nicht 1er Objektiven:
Tip top, schnell und klar, mit z.B. dem 35er 1,8 und dem 85er 1,8 (ohne VR)
Bei Objektiven mit VR, wie z.B. dem 55-300VR stelle ich eine Seltsamkeit fest, die ich von der V1 nicht kenne.
Wenn man den Auslöser halb durchdrückt, wird der Bildstabi aktiv. So weit, so gut.
Wenn ich aber dann den Auslöser ganz herunterdrücke (Kamera und Objektiv kann ich in der Regel recht ruhig halten), wird etwas im Objektiv verstellt, so als wenn der Bildstabi ab und an gestellt wird, oder in dem Moment neu ausgerichtet wird, und der Bildausschnitt des gemachten Bildes ist doch um einiges verschoben.
Meiner Meinung nach ist da etwas bei der Programmierung falsch gelaufen, denn wie gesagt, bei der V1 kenne ich das kurze "Schmappgeräusch" und Verschieben des Bildausschnitts nicht.

Nachtrag: Auch hierfür gibts eine Aufklärung. Das Versetzen hat mit der Verbesserung der VR Objektive zu tun, die das Stabi-Element ganz offensichtlich direkt vor dem Auslösevorgang noch einmal ausrichtet, um einem grösst mögliche Sicherheit gegen das Verwackeln zu geben. In dem Fall ist das Versetzen des Bildausschnitts erst einmal akzeptiert. Vielleicht bessert ja Nikon irgendwann noch einmal nach.

Was mir noch an der Grösse bzw. dem Handling der V2 aufgefallen ist, ist dass sie mit z.B. dem 30-110VR massiv kleiner als eine Canon SX50 ist. Die SX wirkt direkt daneben wir eine DSLR gegen eine Minichip-Kamera. Die V2 lässt sich trotzdem bombensicher greifen, selbst mit dem FT1 und einem 55-300VR. Sehr beeindruckend!

So, das war es dann erst einmal.

Da ich der Meinung bin, dass die V2 (trotz der kleinen Macken) eine sehr sehr gute System-Kamera ist, gebe ich ihr 5 Punkte, und hoffe sehr, dass Nikon ein paar der kleinen Fehler noch in einem Firmware-Update korrigiert.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Weiterentwicklung von Nikon, 21. März 2013
Von 
Kai M. (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 V2 Systemkamera (14 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Hybrid-Autofokus, elektronischer Sucher, Full-HD Video) schwarz Kit inkl. 10-30 mm VR + 30-110 mm Objektiv (Elektronik)
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Die Kamera ist für eine Systemkamera (mit Blitz und Sucher) sehr klein.Dies könnte stören, tut es aber aufgrund des jetzt - zur 1V1- deutlich besseren Gehäuses nicht. Die Kamera hat auf der rechten Seite einen richtigen ,Griff‘ bekommen, mit dem das Gerät sehr sicher gehalten werden kann. Wegrutschen unmöglich. Das Gehäuse ist wertig verarbeitet, aus Metall (oder Magnesium?). Es gibt keine Spalten oder Nachlässigkeiten zu sehen.

Die Tasten sind alle gut verarbeitet und haben einen guten Druckpunkt.

Nachdem die 1V1 ohne Blitz daherkam (auch kein Blitz in der Schachtel sondern lediglich als Zubehör zu kaufen) hat die 1V2 einen kleinen Blitz eingebaut. Sehr gut, insbesondere weil der Blitz auf der Kamera sitzt und nicht aufgesetzt werden muss. Ein Blitzschuh ist dennoch vorhanden, es lässt sich also auch ein externer Blitz aufsetzten.

Die im Set enthaltenen Objektive (10-30 und 30-110mm) sind sehr leicht und werden ‚verkehrtherum‘ auf die Kamera geschraubt.

Zum Set gehört ein gedrucktes Handbuch mit einem Umfang von 101 Seiten (nur deutsch!) incl. Index am Ende. Die Anleitung ist logisch aufgebaut und ist enorm hilfreich, da die Kamera doch das eine oder andere Extra auf Lager hat (dazu später mehr), welches sich nicht sofort erschließt.

Nachdem es bei der 1V1 eher schwierig war manuelle Einstellungen vorzunehmen ist dies bei der 1V2 offenbar geradezu erwünscht. Auf der Oberseite der Kamera befindet sich ein Rändelrad über das die manuellen Einstellungen vorgenommen werden können ohne vorher in den Menüs herumsuchen zu müssen. Insbesondere in Verbindung mit der darunter befindlichen F-Taste können alle Einstellungen verändert werden, was nach etwas Eingewöhnung sehr schnell von der Hand geht.

Neben den üblichen P/S/A/M – Einstellungen gibt es noch die Möglichkeit über die „Best Moment Capture“-Funktion eine kurze Zeitlupe festzuhalten und über diese dann den geeigneten Moment abzupassen um ein schönes Bild zu schießen. Die Funktion ist neu bei Nikon, gibt es bisher meine ich schon von Casio und funktioniert sehr gut.

Serienbilder sind mit 5/15/30 und sogar 60 Bildern in der Sekunde aufzunehmen. Die Fotos sind dann jedoch nicht als Serie abrufbar (und ggf. zu löschen) sondern bei der Bildwiedergabe sind alle Bilder einzeln auszuwählen. Etwas mühsam.

Der Sucher der Kamera ist sehr scharf und bietet ein tolles Bild. Bei schlechten Lichtverhältnissen fängt dieser ziemlich an zu rauschen – allerdings nicht so stark wie z.B. bei der Sony NEX-7.

Das Display ist knackscharf und gibt die Farben ebenfalls sehr gut wieder. Die Bildkontrolle wird damit zum Vergnügen.

Der Fokus ist bei guten Licht unglaublich schnell und treffsicher. Hervorragend. Sobald das Umgebungslicht schlechter wird hat der Fokus so manchesmal Mühe das Ziel schnell zu finden ist damit aber noch immer schneller als die meisten Wettbewerber. Für Schnappschüsse ist die Kamera bei gutem Licht also unbedingt geeignet, bei schwächerem Licht nur bedingt. Apropos schwaches Licht: Ab ISO 800 fangen die Bilder sehr deutlich an zu rauschen, womit es sich ohnehin erledigt haben sollte, bei schlechtem Licht schnelle Bilder machen zu wollen. Da ist dann eher das Stativ gefragt um mit ISO 400 oder kleiner zu arbeiten – oder der Blitz. Schade, aber dies ist offenbar dem verhältnismäßig kleinem Sensor geschuldet.

Es gibt sogar die Möglichkeit, das Auslösen der Kamera komplett geräuschlos vorzunehmen – sehr gut und im Vergleich zu den anderen Systemkameras in vielen Situationen ein echter Gewinn. Das satte Schmatzen des Auslösers gefällt mir i.d.R. aber dann doch besser.

Die Bildqualität ist bis ISO 400 über jeden Zweifel erhaben. Hier hat es Nikon geschafft, zur 1V1 noch einen Zahn zuzulegen und die Bildqualität weiter zu verbessern. Die Bilder sind scharf, die Farben – in der Standardeinstellung – recht neutral (es gibt jedoch die Möglichkeit hier bis ins kleinste Detail Veränderungen vorzunehmen).

Mit dem Double Zoom Kit erkauft man sich eine Kamera, die sehr schnelle, gute Fotos macht und darüber hinaus die Möglichkeit bietet, sehr viele Einstellung manuell vorzunehmen und anzupassen – dies ohne großen Aufwand und nach kurzer Einarbeitung geradezu intuitiv.
Die Kamera nebst Objektiven ist klein und leicht und kann somit sogar mit beiden Objektiven ein ständiger Begleiter sein ohne dick aufzutragen. Hierfür gibt es schöne kleine Fototaschen, die nicht auffallen.

Besondere Features wie GPS, Klappdisplay, Touchscreen oder WLAN sind bei der 1V2 nicht an Bord. Ich vermisse diese hier aber auch nicht, da dieses Modell sich auf das wesentliche konzentriert: gute Bilder.

Ich freue mich, dass Nikon die Kritik zur 1V1 offenbar zu Herzen genommen hat und mit der 1V2 deutliche Verbesserungen beim Handling umgesetzt hat. Auch, dass die Kamera nun deutlich besser in der Hand zu halten ist gefällt mir sehr gut.

Aufgrund der schwachen Performance bei schlechterem Licht gibt es einen Punkt Abzug – bleiben 4*.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Adaptives System, 30. Dezember 2012
Von 
Thunderlips (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 V2 Systemkamera (14 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Hybrid-Autofokus, elektronischer Sucher, Full-HD Video) schwarz Kit inkl. 10-30 mm VR + 30-110 mm Objektiv (Elektronik)
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So hier ist der Nachfolger der Nikon 1 V1. Welche gerade ein Revival erfährt, evtl. durch die Preispolitik, der Preis wurde um fast 50% gesenkt. Ich glaube es hat mehr mit der Akzeptanz der User zu tun. Die Sony RX100 hat aufgezeigt das auch ein 1" Sensor sehr schöne Fotos machen kann. Die Nikon V2 hat sehr viele Neuerungen erfahren, am markantesten dürfte der Griff sein, war die Nikon 1 V2 noch als eine Kein-Griff Kamera konzipiert, so hat man der V2 einen kleinen Griff verpasst. Auch neu der Blitz, ich hab mich schon damals gefragt wieso man eine Systemkamera ohne Blitz auf den Markt wirft, vor allem der Komfort und die Kompaktheit verpufften bei Nutzung eines Blitzes.

Das sind natürlich nicht alle Neuerungen, flotter und besser ist der AF, die Hybridfunktion hat mich schon bei der Nikon 1 J1 begeistert gehabt. Die V2 schaft jetzt 15fps, damit ist die Kamera schneller wie meine D3200. 15fps geht schon in der Profi Bereich. Die wichtigste und erfreulichste Neuerung. Das P-S-A-M Drehrad (Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik und Manuell), so kann auch ein ambitionierter Hobbyknipser was damit anfangen.

Bildqualität:
=============
Hier gibt es die widersprüchlichsten Aussagen. Ich vergleiche die Bilder mit 2 Kameras, welche sehr nah Beieinander liegen (Nikon D3200/Canon 650D). In der Fotografie gibt es immer den Unterschied Sichtbar und Messbar. Ich versuche hier Objektiv zu unterscheiden, ich hab nur einen 24" Monitor. Mir fehlt auch der Vergleich zum Kleinbild (besitze leider kein FX System).

Zur Nikon D3200/Canon 650D sehen sehr ähnlich aus, umso weniger Licht ich habe umso weiter fällt die Nikon V2 zurück, Nachtaufnahmen, Räume ohne Belichtung hier kommt das System an seine Grenzen, ich habe verschiedene Einstellungen getestet, und Tipps von anderen Nikon V2 Usern bekommen. Rauschunterdrückung deaktivieren, Bildstabi auf Normal setzen. Und wichtig Hand ruhig halten. Länger belichten, die Ergebnisse sind mittlerweile zufriedenstellend. Im dunkeln ist die Nikon D3200 am stärksten. Das Ablichten im dunkeln ist der Schwachpunkt der V2, vor allem wenn man ohne Blitz knipsen möchte. Schwierig wird es dann mit dem Sucher, extremes Bildrrauschen im Sucher macht es schwer. Das mag daran liegen das man hier in einen kleinen Monitor schaut, anders wie bei echten DSLR Kameras schaut man hier nicht durch das Objektiv. Auch ist der Unterschied zu den DX System D3200 und 650D Sichtbar. Hier muss man wirklich etwas Experimentieren. Hab dafür noch zu wenig Bilder gemacht, da ich am liebsten Portraits und Aufnahmen am Tage mache. Fotoabzüge 10-15 oder 13-18 sind wohl kein Problem, aber am Monitor sieht man das rauschen.

Mit Licht sieht es schon wieder anders aus, hier macht das Teil richtig Laune. Vor allem das VR 30-110 (Teleobjektiv), das macht richtig Spaß, ich hab mich damals gegen dieses Objektiv entschieden habe noch eine Nikon 1 J1. Das bereue ich jetzt wir haben noch ein Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD, welches mehr wiegt wie die V2 samt Objektiv und GeLi (Sonnenblende). Die Bilder sind knackscharf, sehr gut gezeichnet, tiefe und haben einen schön sichtbaren Kontrast. Kann sich mit dem DX System messen. (Allerdings nicht was den Funktionsumfang der Einstellmöglichkeiten betrifft).

Ausstattung:
============
Im Set sind 2 Objektive 10-30 mm & 30-110 mm beide sind stabilisiert. Im Kleinbild entspricht das etwa Faktor 2,7
Was dann ungefähr 27-81 mm & 81-297 mm sein sollte. Dazu gibt es noch einen Gegenlichtblende, schaut aus wie ein Becher und wird einfach aufs Objektiv gesetzt. Erstaunlich wie kompkat das ganze noch ist. Die Kamera besitzt noch einen Multifunktionsanschluss. Für GPS WLAN, Blitze, Mikro usw. Hier finde ich Nikons Strategie auch nicht so toll, ich hab mir dieses Jahr den Funkadapter WU-1a für mein D3200 gekauft, dieser passt nicht, da ein anderer Anschlüss verwendet wird. Da ich mit dem Adaper und seinen Funktionen nicht zufrieden war, werde ich mir den neuen nicht wieder kaufen. Besser wäre es doch diese Funktion gleich zu integrieren, andere Kameras bieten schon WLAN im System. Ein Kameragurt ist natürlich dabei.

Objektiv Lineup:
===============
Insgesamt gibt es jetzt 6 Objektive für das Nikon 1 System, bis jetzt keine Fremdhersteller. 2 Festbrennweiten 10 mm (27 mm Pancake UWW), 28,5 mm (50 mm). Die Tage soll noch ein Zoomobjektive ohne Stabi kommen, welches sehr kompakt sein soll. Dann gibt es noch ein PD Objektiv 10-110 mm, für ambitionierte Fotografen.

Interessant ist der FT1 Bajonett Adapter, damit lassen sich Nikon Objektive adaptieren. Was sehr interessant sein dürfte, da man so Ultra Telezooms zur Verfügung hat, welche so unbezahlbar sein
dürften. Aus dem Tamron 70-300 mm würde man dann auf Brennweiten von ca. 190-810 mm kommen. Man stelle sich ein Lichtstarkes Objektive z.b. Tamron SP AF 17-50mm 2,8 vor. Es gibt in der Bucht sogar Adapter für Canon Systeme oder Altglas anderer Hersteller allerdings alles ohne AF. Wenn dann nur der Original FT1 Adapter. Bin noch am überlegen ob ich mir diesen zulege.

Positiv:
========
+ Ausstattung
+ Gewicht & Größe (größter Trumpf)
+ AF Hybridfokus
+ Adaptives System (für Nikon Bajonett, nicht zu unterschätzen)
+ Akkulaufzeit

Negativ:
========
- Bildqualität bei Nacht (wenig Licht)
- Sucher im dunkeln sehr matschig (kein echter Sucher)
- Optionales Zubehör nicht kompatibel (größter Kritikpunkt)

Ich selbst finde es schade das man z.b. bewusst die Kompatibilität beschneidet das der Endkunde wieder zur Kasse gebeten wird. Das betrifft Blitzschuh und auch der Akku ist neu, desweiteren kann ich meinen Wlan Adapter WU-1a nicht benutzen. Der Adapter hat die selbe Technik und Größe nur der Stecker wurde abgeändert, gerade mal 6 Monate alt. Dieser ist so kompakt, gerade hier hätte ich es gerne nochmal versucht, da die Bilder weniger Megapixel haben. Alles in allem bin ich trotzdem sehr überrascht was die Bildleistung betrifft, die Kamera ist schneller wie meine DSLR und hat viele Qualitäten die ich schätze. Wer sich für solch ein System begeistern kann, sollte sich trotzdem mal die Größe anschauen, die Kamera ist wirklich sehr kompakt. Ich selbst habe große Hände, finde Sie trotzdem sehr handlich, würde vor dem Kauf empfehlen die Kamera in der Hand gehabt zu haben. Für FX/DX Nutzer mit großem Objektivpark ist der FT1 Adapter sicherlich eine gute Wahl. Die Kamera ist auch sehr leicht, damit lässt sich auch angenehm Filmen.

Eine Systemkamera sollte nicht mit einer DSLR gleichgesetzt werden. Ich darf auch nicht den Flitzer mit dem SUV vergleichen, der SUV kommt nicht in die Tiefgarage so wie eine DSLR auf vielen Konzerten oder Theater Tabu ist. Hier kann ich die Kamera sinnvoll nutzen dazu hab ich noch den schnellen Fokus. Beim fotografieren mögen die Ansprüche sehr weit auseinander gehen, aber das Ergebnis welches die Kamera bietet zeigt das die gewünschten Ergebnisse sehr nah Beieinander liegen können.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AK47, 19. Dezember 2013
Hallo, was suchen Sie? Sind Sie ein Dieb? Nein, aber ich hab schon 16 Shots von Ihnen, beim Fragen, was ich suche, und ob ich ein Dieb bin. RAW und perfekt fokussiert. Und wie? Haben Sie eine Kamera? Ich hab nix gesehen, und nix gehört. Weil ich die Nikon 1 V2 hab. Leise gestellt, und winzig klein. Sehen Sie jetzt? Oh ja. Sie haben ein Dinglein aus der Tasche piepsend.
Jetzt machen Sie bitte einen Sprung. Was? OK hier gibt es 60 RAW Bilder von Ihrem Überraschungsgesicht. Alle in einer Sekunde geschnappt. Was? Ich glaube, ich spinne.
Und dann hab ich die Kamera gekauft. Für 400 EUR finden Sie das Teil mittlerweile, plus etwas für die Linse(n).
1) Dieses Ding ist extrem schnell und leise.
Es verwendet die übliche Nikon Fokussierungmerkmale: AF-S, AF-C und AF-A um zu entscheiden, ob es weiter fokussiert, wenn der Auslöser halbgedruckt ist - oder, mit AF-A, selbst entscheidet. Dazu die Fokuspunktauswahl: ein fester Punkt (Sie können ihn bewegen, wenn Sie Zeit haben, sonst steht er in der Mitte), ein motivfolgender Punkt (zweimal OK drucken, dann verfolgt die Automatik, was Sie im Zentrum haben), automatisch viel Punkte, die fokussiert werden. Darüber hinaus (und darüber steuernd, gut und ausschaltbar) die Gesichtserkennung. Dauert es lange, so viel zu tun? Nein, nur bloß ein bisschen länger, wenn Sie die automatische Punktwahl nicht vertrauen, und selbst entscheiden wollen, auf welchem Sensor die Kamera fokussieren muß. Dann müssen Sie eben OK + OK drucken; es ist blöd, und es ist so langsam, wie Ihr Finger; dann übernimmt die Kamera wieder. Die Kamera ist aber schlau, und wählt meist gut: also AF-C + automatische Punktselektion wählen, und sich entspannen.
Sobald Sie den Finger ein bisschen mehr drucken, hat die Kamera schon ein paar Fotos gemacht. Der Auslöser ist sehr empfindlich und reagiert schnell. Keine Sorge, das Teil ist schnell.
2) Leise? Ich hab nichts gehört. Natürlich, das elektronische Verschluss ist immens leise. Erlaubt nur 1/60 Blitzsynchronzeit, aber macht wirklich kein Geräusch. Leise heisst übrigens, keine blöde Vibrationen, und knackscharfe Bilder! Probieren Sie es. Ein bisschen lauter? OK, dann synchronisiert der Blitz auf 1/250 Sek.
3) Ich will was ändern, und schnell. Die Belichtungskorrektur dauert 2 Klicks: einmal auf das Rädchen klicken, dann das Rädchen drehen. Das könnte verbessert werden, die Belichtungsmessung ist aber so perfekt, dass Sie sie fast nie brauchen werden. Trotzdem wäre es schön, ein dediziertes Rädchen für ISO und Belichtung zu haben. Aber wirklich: diese Kamera ist so schlau, dass Sie sowas selten brauchen werden.
4) Blitz? Das Blitzschuh nimmt nur dedizierte Blitze. Das ist ein Fehler, aber ich nutze sowieso nur manuelle Blitze, die auf eine Lichtvariation reagieren (dh alle nicht-Nikon und nicht-Canon Blitze). Also Blitz manuell auf 1/32 einstellen, dann mit dem chinesischem Blitz mit Lichtzelle das große Licht machen, es funkt perfekt.
Leider gibt es hier wieder ein Fehler: in "continuous mode" mit Blitz schiesst die Kamera nur einmal. Dann muß mal wieder drucken; kein Problem, aber unintuitiv.
5) Image quality? Excellent, die RAWs sind sehr brauchbar und die Belichtungsfehler werden sehr sauber korrigiert. Es "rauscht" natürlich ein bisschen, das Rausch ist aber sehr feinkörnig. Viel wichtiger, die Farben sind sehr natürlich und bleiben bei höheren ISO-Werten auch so. Auch wenn Sie eine Farbe "brennen", sieht sie immer meist OK aus.
6) OK jetzt hab ich geschnappt, wie kann ich die besten Bilder asussortieren?
Das ist der größte Fehler: Sie können nicht hineinzoomen und gleich die nächste Foto ansehen, für ein schnelles Vergleich. Sie müssen erst die Foto, die Sie gerade schauen, mit OK standard dimensionieren, und dann in die nächste hineinzoomen, und wieder größer machen, und zu dem gewünschtem Bereich mit den Pfeilen fahren. Das nervt, besonders in einer Kamera, die 60 RAW Bilder pro Sekunde liefern kann. S*******!

Fazit: eine excellente Kamera für alles, was sich bewegt. Sie reagiert sofort und gibt alles mit tollen Farben wieder. Sie findet man momentan für 400 EUR + Linse, neu. Wer gerade 1000 EUR + Linse auf ein M43 oder andere Spielzeuge ausgeben will, ist gewarnt.
Nikon ist auch gewarnt: viele kleine Probleme sind auch einfach muit einem Firmware-Update zu lösen.

Auch mit den paar Fehlerchen, superempfohlen!

Nachtrag nach manchen Monaten.
7) Der Sucher empfindet, wenn man sich annähert, und schaltet den Display aus und sich selbst an. Das kann man nicht kontrollieren und nervt auf Dauer wahnsinnig.
8) Das Auswahlrad mittlerweile quietscht und klemmt.
9) Der manuelle Fokus ist wertlos.

Ich hab mich an den Nikon-Kundendienst angewandt, sie haben nichts gelöst, aber dafür ein neues Modell rausgeworfen, mit einem höheren Preis und ein paar neue Anpassungsmöglichkeiten.
Insgesamt sind es nicht mehr 5 Sterne, und vielleicht auch nicht mehr 4.
Für mich ist die 1V2 nur noch ein Spielzeug um schnelle Objekte abzufangen, ohne viel Anpassungsvermögen, und mit ein Paar nervenden Fehlern, die nicht mehr repariert werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nun denn . . ., 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
. . . nach ein paar Wochen im Besitz will ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Das meiste wurde geschrieben - tech. Daten sind auch bekannt - also nur mein Eindruck, hauptsächlich in Relation zu meinen anderen Kameras (D7000 / D80 / V1 / J3 / P7100).
Von der Verwendung der Kitlinse (10-30mm) rate ich ab - ich verwende das 10mm f2,8, das 18,5mm f1,8 und das Tele 30-110mm.
Die Kitlinse fristet ihr Dasein im Handschuhfach an der J3.
Der Eindruck ist durchaus positiv. Die V2 hat gegenüber der V1 überall zugelegt - Haptik, Bedienung und JPEG-Engine sind besser geworden - es macht Spass die Kamera in der Hand zu haben und das ist für mich das Wichtigste. Die Drehräder und Taster sind deutlich besser positioniert.
Die Bildqualität kann sich mit der DSLR eindeutig messen lassen - sieht man mal von Sport- und Macroaufnahmen ab. Erste Versuche mit Nahlinsen am 30-110mm lassen aber hoffen. ;-))
Mit den FT1-Adapter kommt das 105mm Micro-Nikkor auch häufig zum Einsatz - so hat man fast ein 300mm Macro. ;-0

Zwei Sachen betrüben mich allerdings:
- Warum kann man nicht den gleichen Akku wie in der V1 in die V2 einbauen
- Und warum erst ISO 160 aufwärts - die V1 rauscht bei Nachtaufnahmen deutlich weniger als die V2.

Die dritte unschöne Sache - hat allerdings mit der Kamera nix zu tun - wird aber Freunden der Tiefenschärfe nicht passen: Warum kann ich bei den Festbrennweiwten nur bis f11 bzw. F16 runter ?? -- Da ist Schluss - unterhalb F16 -->> vergisses ;-((
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht - aber die DSLR ist mir dann doch lieber, 28. März 2013
Von 
M. Weiland (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 V2 Systemkamera (14 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Hybrid-Autofokus, elektronischer Sucher, Full-HD Video) schwarz Kit inkl. 10-30 mm VR + 30-110 mm Objektiv (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich bin seit einigen Jahren begeisterte Canon-Fotografin - war aber immer neugierig auf die "Konkurrenz" - Nikon.
Von daher freute ich mich wie ein Schneekönig, als ich schließlich die Nikon 1 V2 in den Händen hielt. Nicht nur, weil es mal eine Nikon war, sondern auch, weil ich schon lange mit einer Systemkamera geliebäugelt habe.
Ich fotografiere sehr viel in unterschiedlichen Situationen und habe im Vorfeld schon häufig gehört, dass diese Systemkameras ein gutes Pendant zu einer DSLR sein sollen.
Als dann die Kamera sogar noch mit dem Zusatzobjektiv bei mir ankam, war ich grenzenlos begeistert - denn das hatte ich irgendwie bei der Bestellung überlesen.

Verpackung:
Die Kamera, das Zusatzobjektiv sowie weiteres Zubehör kamen sicher verpackt bei mir an. Die Schachtel ist handlich, alles findet gut Platz darin und jedes Stück ist einzeln mit einem leichten Papier eingewickelt. So können keine Kratzer beim Auspacken entstehen.

Lieferumfang:
Das Set beinhaltet die Kamera an sich sowie ein 10-30mm-Objektiv und ein 30-110mm-Objektiv. Beide verfügen über einen Bildstabilisator, was ich sehr begrüße. Ebenfalls mitgeliefert wird eine Gegenlichtblende. Diese wirkt zwar nicht besonders stabil, erfüllt aber ihren Zweck. Und es ist ein großes Plus, dass dies bei Nikon bereits mitgeliefert wird. Canon und andere Firmen verlangen hierfür nochmal zusätzliches Geld.
Zudem gibt es natürlich noch den Akku, das Akkuladegerät, Bedienungsanleitung, etc.

Die Kamera verfügt über einen Multifunktionsanschluss für Blitz, Mikrophon, GPS und vieles mehr. Man kann diese Kamera also noch umfangreich weiter ausstatten.

Bedienung:
Der Bildschirm ist scharf - die Schrift ist gut lesbar. Die Helligkeit kann manuell eingestellt werden, was v. a. oftmals draußen in der Natur ganz praktisch ist.

Eine Bildvergrößerung auf dem Display ist leider nicht möglich, was ich sehr schade finde.

Die Menüführung ist lang, allerdings selbsterklärend und nicht "verschachtelt". Trotzdem ist die beigefügte "Betriebsanleitung" lesenswert, da man damit noch auf ein paar Kleinigkeiten stößt, die man selbst vielleicht nicht so schnell gefunden hätte.

Die Kamera selbst ist sehr klein und "handlich". Für große Hände könnte es ein Problem sein, weil sie vielleicht "zu" klein ist. Im Gegensatz zu einer "großen DSLR" ist es schon ein ziemlicher Unterschied und das Handling muss erst einmal wieder "geübt" werden. Die Kamera ist sehr leicht, der Griff ist gut gebaut, so dass man die Kamera auch ohne Schlaufe einfach so in der Hand halten kann.

Eine tolle Idee finde ich das Ladegerät. Es ist platzsparend, man kann es super in den Urlaub mitnehmen und es verfügt sogar noch über einen "Adapter" - ein englischer Stecker, auf welchen dann der deutsche aufgesteckt wird. Das war für mich erst einmal nicht so einfach, aber wenn er mal drauf ist, ist er drauf - und geht auch nur schwer wieder runter. ;-)

Bildqualität:
So schön die Kamera an sich auch ist - klein, handlich, modern ... leider wurde ich bei der Bildqualität schwer enttäuscht.

Bei guten Lichtverhältnissen sind die Bilder zwar gut - aber im Vergleich zur DSLR wirken sie auf mich irgendwie "unecht". Mit einer DSLR kann ich sie hier nicht vergleichen (ich habe allerdings auch "nur" die 550D von Canon), eher mit einer kleinen Digicam günstigeren Segments.

Einstellbar sind ISO-Werte von 160 bis 6400, wobei ab 800 schon das Bildrauschen zu sehen ist und ab 1600 kann man es eigentlich vergessen. Von daher bringen die hohen ISO-Zahlen hier leider nichts.

Aufnahmen in Räumen bzw. dunkleren Gegenden oder auch bei schlechtem Wetter sind nicht wirklich ansprechend geworden.

Von Vorteil ist, dass die Kamera auch im RAW-Format aufnimmt, von daher kann man in solchen Situationen zumindest nachträglich noch die Fotos bearbeiten (ob man da aber immer will, bleibt die Frage). Für die Bearbeitung benötigt man die mitgelieferte Software.

Der eingebaute Blitz ist gut, er ist vom Ergebnis her vergleichbar mit einfachen Digitalkameras. Für mehr Ergebnis sollte man sich den Aufsteckblitz dazu kaufen.

Allgemein:
Klar - eine Systemkamera kann man nicht mit einer DSLR vergleichen - getan habe ich es trotzdem, eben weil es immer hieß, dass diese zwei Kameras sehr vergleichbar wären.

Für mich gibt es hier wenig Vergleiche. Die Systemkamera ist gut für Schönwetter-Fotos und Schnappschüsse. Sie liegt gut in der Hand, man benötigt keine großen Taschen, sie wird nicht so schnell schwer in der Hand. Will man aber mehr ins Detail gehen, benötigt man die Kamera auch in Innenbereichen, dann wird man schnell an die Grenzen dieser Kamera stoßen.

Für mich heißt es daher: Lieber mehrmals "abschleppen" und einen großen Fotorucksack dabei haben - dafür aber zufriedenstellende Bildqualität und keinen Ärger, dass dies und das "momentan" nicht geht.

Für kleinere Aufnahmen, kleine Ausflüge und wenn ich mal so gar keine Lust auf große Fotosessions habe, werde ich die Nikon jeder immer mitnehmen, denn für diese Gelegenheiten ist sie eine gute Kamera.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Liebe auf den zweiten Blick, 10. Mai 2013
Von 
Norman Körper (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Die Nikon 1 V2 habe ich jetzt schon eine ganze Weile, und im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich nicht bereits früher zu ihr geäußert habe.
Anfangs war meine Begeisterung nämlich deutlich geringer, zeitweise habe ich mich ernsthaft gefragt, ob Systemkameras vielleicht eine Marketing-Idee der Fotoindustrie sind, die etwas verkaufen wollen, was eigentlich keiner braucht, gibt es denn nicht genug Spiegelreflex- und auch gute kompakte Kameras? Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an das Advanced Photo System, dessen Vorzüge mir bis heute verborgen geblieben sind. Mittlerweile möchte ich sie aber nicht mehr hergeben, und die Gründe dafür sind folgende:

+ Deutlich handlicher als eine Spiegelreflex bei nicht wesentlich schlechterer Bildqualität
+ Zoomen von Hand geht nun mal schneller als mit Motorantrieb
+ Beeindruckende Bildfolge (bis zu 60 Bilder/s)
+ Sehr schneller Autofokus, leider im Automatikmodus manchmal etwas eigenwillig
+ Erweiterbares System

Für mein Empfinden bewegt sich die Bildqualität zwar nicht auf dem Niveau einer Spiegelreflexkamera, aber doch deutlich über dem der meisten Kompaktkameras. Im Vergleich mit der Nikon Coolpix P7700 Kompaktkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) bin ich mir aber noch nicht so einig, wer von beiden bessere Fotos macht - die beiden schenken sich nicht viel.
Der Automatikmodus sorgt in der Regel schon für perfekte Bilder, nur manchmal kann man sich nicht erklären, worauf die Kamera gerade scharf gestellt hat. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Kamera vor lauter Messfeldern nicht mehr weiß, für was sie sich entscheiden soll, aber im manuellen Modus kann man glücklicherweise selbst bestimmen, wie sie das zu machen hat.
Die Best-Moment-Capture und Live-Image-Control-Features finde ich weniger gelungen und schlicht überbewertet, da man doch schon ziemlich genau abdrücken muss, um den besten Moment nicht zu verpassen. Anfangs war das für mich auch die größte Enttäuschung bei der Kamera. Mittlerweile benutze ich hier lieber die Serienbildfunktion, dann kann ich sicher sein, nichts zu verpassen.
Ungewohnt ist anfangs das Ein- und Ausschalten durch Entriegeln und Drehen des Zoomrings. Viele ehemalige Benutzer von Kompaktkameras werden die Nikon 1 V2 versehentlich abschalten beim Versuch, den vermeintlichen Schalter für das Zoom zu betätigen. Beides ist aber eine Sache der Gewohnheit und nur beim direkten Wechsel zwischen der 1 V2 und z.B. der P7700 oder anderen Kompaktkameras ein Problem.

Fazit:
Vielleicht sind Systemkameras doch eine schöne Ergänzung.
Vor allem, wenn sie eine solch hohe Serienbildrate haben, und die Qualität der Ergebnisse so gut ist, wie bei der Nikon 1 V2.

Nachtrag und heißer Tipp zum Ladegerät:
Die neuen Ladegeräte von Nikon sind so lange klein und handlich, bis man den Euro-Steckeradapter aufsteckt. Der macht das Ding sperrig und ist nur schwer wieder zu entfernen. Abhilfe schafft hier ein mumbi Reisestecker- Reiseadapter USA / Honkong auf Euro-Stecker - STECKDOSENADAPTER von USA Honkong oder China auf deutsche Steckdose 220V, denn der lässt sich spielend leicht abnehmen und passt sogar in die Aussparung, wo beim Laden der Akku sitzt. Das minimiert den Platzbedarf in der Fototasche.

UPDATE --- UPDATE --- UPDATE --- UPDATE
12.8.13
Nach unzähligen Bildern überzeugt die Nikon 1 V2 auf ganzer Linie.
Tolle Bildqualität, einfache Handhabung - daher alle fünf Sterne von mir.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke Systemkamera, 2. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 V2 Systemkamera (14 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Hybrid-Autofokus, elektronischer Sucher, Full-HD Video) schwarz Kit inkl. 10-30 mm VR + 30-110 mm Objektiv (Elektronik)
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Habe die neue V2 aus der Nikon 1 Serie getestet und kann fast nur positives Feedback geben.
Meine rezension bezieht sich auf das Set mit 2 Objektiven, das 10-30mm und das 30-110mm.

Verarbeitung:
Hier hat Nikon sich keine Blöße gegeben und die Kamera wirklich sehr gut hinbekommen. Das Gehäuse besteht zum größten Teil aus lakiertem Metal welches am Griff mit eine rutschfesten Gummierung überzogen ist. Dadurch liegt die Kamera sehr gut und sicher in der Hand, sodass man das Gerät auch bei längeren Belichtungszeiten noch ruhig halten kann.
Einziger Kritikpunk ist das Teleobjektiv, dessen Verriegelungsmechanismus bei mir nicht richtig funktioniert. In dieser Preisklasse (1000€ Stand Jan 2013) erwarte ich hier mehr Qualität.

Bedienung:
Die Bedienung und Menuführung der Kamera ist wunderbar einfach und intuitiv. Das Menü ist übersichtlich aufgebaut und man findet sofort alles was man braucht.
Zum fotografieren selbst sind alle Bedienelemente die nötig sind vorhanden und gut erreichbar. Der Vorteil der V2 gegenüber der günstigeren J2 Variante der Nikon 1 sind hier vor allem die beiden Bedienräder samt Funktionstaste, mit denen alle wichtigen Parameter (Blende, Belichtung, ISO, Weißabgleich, etc.) schnell und bequem eingestellt werden können.

Funktionen:
Es sind natürlich die üblichen Funktionen mit an Bord, wie Manueller Modus, Automatik, etc. Auch Zeitlupenfilme sind möglich.
Allerdings hat Nikon bei den Zusatzoptionen sehr gespart. Zum einen sind keine Intervallaufnahmen (z.b. alle 5 minuten) möglich, diese Funktion ist in der Nikon 1 J2 vorhanden. Für mich ein großes Minus, solch eine Funktion in der Top Version der Nikon 1 Serie nicht zu inkludieren. Auch eine Funktion zur Panoramaaufnahme, oder um Belichtungsreihen zu erstellen habe ich vergeblich gesucht. Ebenso fehlt die alt bekannten Funktion der selektiven Farbe oder der Miniatureffekt fehlen ebenfalls.
Vielleicht ist Nikon ja noch so gütig und rüstet diese per Firmware-Update nach.

Bildqualität:
Im wichtigsten Punkt kann die Nikon jedoch durchaus überzeugen. Der recht kleine Sensor leistet durchaus gute Arbeit, denn die Bilder überzeugen mit Details und Schärfe. Auch das Bildrauschen hat Nikon gut im Griff. Bis ISO1600 hält sich das Rauschen so in Grenzen, das man es auf 10x15cm Ausdrucken nicht erkennen kann. Eine klasse Ergänzung ist auch das Lichtstarke 18,5mm Fixbrennweitenobjektiv mit einer Lichtstärke von 1,8, welches beachtliche Ergebnisse aus dem kleinen Sensor herausholt. Auch Filmaufnahmen werden sehr gut und überzeugen mit klaren und scharfen Bildern.
Einzig bei langen Belichtungszeiten (mehr als 5 Sekunden) fällt die Qualität, auch bei niedriegen ISO-Werten, etwas ab.

Display und Sensor:
Die Leistung des Displays ist gut, die Helligkeit reicht auch bei Sonnenschein noch aus und die Auflösung stimmt auch. Leider handelt es sich nicht um ein herausklappbares Schwenkdisplay, was in einigen Situationen sehr hilfreich wäre.
Der elektronische Sucher funktioniert bei Tag sehr gut, im dunklen erkennt man leider nicht mehr allzu viel.

Was fehlt:
Das einzige was mir persönlich wirklich bei der kompletten Nikon 1 Serie fehlt, ist die Möglichkeit der manuellen Fokussierung über ein Drehrad am Objektiv. Zwar ist der manuelle Fokus über das Menü und die Funktionsräder auswählbar, jedoch kommt dadurch nicht so richtiges Fotografie-Feeling auf.

FAZIT:

Insgesamt überzeugt die Nikon 1 V2, trotz kleinerer Mängel, durch ihre gute Verarbeitung, die einfache Bedienung und die gute Bildqualität. Ein Highlight ist vor allem der Blitzschnelle Autofokus, den ich in dieser Form selten bei einer Kamera gesehen habe und die Möglichkeit Fotos mit einer Belichtung von 1/16000s aufzunehmen. Ein weiterer Pluspunkt sind die recht günstigen Objektive der Nikon 1 Serie, mit denen man sein System erweitern kann. Letztlich ist natürlich auch die sehr kompakte Bauweise sehr angenehm, gerade im Vergleich zu klobigen Spiegelreflexkameras.
Alles in allem ist die V2 eine klasse Kamera für den ambitionierten Hobby-Fotografen. Es sei jedoch erwähnt, dass der Preis dieses Sets sehr hoch ist und Konkurenten wie Samsung (NX200) oder Sony (NEX 5) deutlich günstigere Kameras mit gleicher Bildqualität anbieten.
Für die Nikon gibts von mir daher 4 Sterne.
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