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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen41
4,7 von 5 Sternen
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am 24. September 2002
"Long Live Rock'n'Roll" - der Name ist Programm und was die Herren Blackmore, Powell, Dio, Stone und Daisley mit diesem Album präsentierten ist ein Stück Rockgeschichte und machte die Trilogie perfekt. Nie wieder erreichte die Band nur annähernd diese Kreativität, denn es war zugleich das letzte Album mit dem genialen Köpfen Blackmore, Powell und Dio. Ronnie war und bleibt die einzig wahre Rainbow-Stimme und der mittlerweile leider tödlich verunglückte Cozy war eine Koryphäe am Schlagzeug.
Dies ist melodiöser, mystischer Hard Rock und war so einzigartig und unverkennbar wie die ganze Band, eben typisch Rainbow.
Der Titelsong ist ein Top-Opener und sollte für Rainbow (und später von DIO in sein festes Live-Repertoire aufgenommen) zum Begriff werden. Dann folgen Kompositionen (einfach nur Songs wäre unterbewertet) wie das gewaltige "Gates Of Babylon", das temporeiche und peitschende "Kill The King", das gefühlvolle "Rainbow Eyes" und "The Shed (Subtle)" mit Ritchie's tollem Intro.
Zudem ist die CD hervorragend remastered und übertrifft die damalige LP.
Hard Rock-Herz was willst du mehr?
Kaufen und geniessen!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Dezember 2015
Leider hat man auch bei dieser Ausgabe des zweifellos von den Songs sehr anspruchvollen Albums
nicht wirklich das korrigiert, was meiner Meinung nach immer immer sehr gestört hat. Der blecherne, dünne,
dosige Klang. Da fehlt das Bassfundament und von daher auch die Power. Ich habe den Eindruck, das man lediglich die Lautstärke angehoben hat, es ist ein Katzenjammer das eines der besten Rockalben überhaupt so miserabel abgemischt wurde.
Es ist kein einziger schwacher Song drauf, und "Gates of Babylon" kommt noch am besten rüber. Die Soli von Blackmore sind genial und auch wenn "Rising" immer mein Favorit war, wenn ich mir "Long live Rock and Roll" anhöre muß ich mir eingestehen, hier sind die besseren Songs, und natürlich möchte ich damit keinesfalls "Rising" schlecht reden, sagen wir es mal so, diese beiden Alben zusammen mit "On Stage" sowie "Richie Blackmores Rainbow" sind die Seele der Band immer gewesen. Also wenn ich Herrn Blackmore mal einen Vorschlag machen dürfte, angeblich ist ja eine Neuauflage der Band geplant, nimm Long live Rock an Roll noch einmal komplett neu auf, aber bitte mit den Bändern von Ronnie James Dio, niemand konnte Rainbow besser singen als er... Für mich war schon 1977 nach seinem Weggang die Band nicht mehr die selbe.
Mir hätte es gefallen, wenn man das komplette Album neu abgemischt hätte, dann wäre es vermutlich vom Klang her nicht wieder zu erkennen gewesen,
aber so bekommt man halt genau das, was man schon immer bemängelt hat. Ein super Album im miserablen Klanggewand.
Die Bonustitel sind nett anzuhören, rechtfertigen meiner Meinung nach aber keine "Deluxe-Ausgabe".
Gab es nicht noch Bänder, wo Dio einzelne Titel aus dem Nachfolgealbum "Down to earth" gesungen hat ? DAS wäre ein
Bonus gewesen...
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am 18. Mai 2008
Über den Stellenwert dieses Albums in der Welt des Hardrock muß nicht mehr diskutiert werden. Bestenfalls noch darüber, ob Rainbows genialer Erstling die Krone im Schaffen von Blackmore/Dio innehat, oder vorliegendes.

Ich hörte dieses Album das erste Mal Mitte der 80er Jahre in einer verräucherten rumänischen Studentenkneipe. Die Energie des Albums hat mich fast umgehauen, Vergleichbares erlebte ich damals nur noch bei "Deep Purple in Rock", einem früheren Geniestreich Blackmores.
Auf der anderen Seite des damaligen Ostblocks lief eben nicht alles zeitgemäß (auf der westlichen Seite waren damals bereits Iron Maiden und Judas Priest angesagt), das spielt bei diesem zeitlosen Album aber auch keine Rolle.
"Gates Of Babylon", "Lady of the Lake", "Kill the King", "Long live Rock`n Roll" und, nicht zu vergessen "Rainbow Eyes" sind Songs für die Ewigkeit. 5 Sterne sind da noch zu wenig!
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am 5. März 2004
In den späten Siebzigern, als Punk und New Wave auf dem Vormarsch waren und das Genre des klassischen HardRock zu überollen drohten, ging der ehemalige Deep Purple Gitarrero und Jon Lords Lieblingsfeind Nr. Eins keine Kompromisse ein und lieferte ein Album ab, das sich alller Klischees und Stilelemente des damals ins Abseits geratenen Genres bedient. Im Vergleich zum Vorgängeralbum RISING, dem wohl besten und spektakulärsten Studioalbum der Regenbogenformation, wurden die Songs etwas kommerzieller, aber Stilbruch begann Blackmore hier keinesfalls. Schade nur, dass die anspruchsvollen und progressiven Keybordnuancen, die RISING zu etwas Besonderem machten, hier fehlen. Auch Dios Stimme kommt hier nicht ganz sooo gut zur Geltung, wie auf dem Vorgängeralbum. Dennoch aber ist das Album hier in einem Atemzug mit Rising zu nennen. Zum einem wegen Dio, zum anderen wegen Drummer-Legende Cozy Powell (RIP). Die Songs sind hier nicht mehr ganz so heavy und wuchtig, ausser dem Killersong KILL THE KING vielleicht, welchen man schon dem Genre des Heavy Metals zuordnen muss, auch wenn dieses Genre damals noch in den Geburtswehen lag. Interresant ist, dass beim orientalisch angehauchten, geheimnissvollen GATES OF BABYLON im Riff fast vollständig auf die E-Gitarre verzichtet wurde und der Song vom Keybord, von Streichersequenzen und vom Bassgroove lebt, kein Wunder, denn die vier dicken Saiten wurden hier auch vom Bandboss persönlich gezupft. Die Fender Stratocaster kommt hier lediglich beim Solo zum Einsatz, das aber nicht zu knapp. Als heavy kann man diesen Song nicht bezeichnen, Pop ist es aber auch nicht, denn er gehört noch zu den längeren Nummern des Albums. Der Titelsong ist heute noch ein Klassiker in der Liveshow von Dio, ein wahrer Killersong, der wirklich rockt, ohne allerdings Neues oder aufregendes zu bieten. Dieser Song bedient sich wohl am meisten der gängigen Rockklischees. Dennoch eine Hymmne, die auf jeder Rockparty Programm sein sollte, wie auch schon der Name des Albums Programm ist. Auch das eher kommerzielle LADY OF THE LAKE weiß durch einen tollen Groove und durch geschickte Melodieführung zu überzeugen. Dios Stimme und Blackmores Gitarre bilden hier die Eckpfeiler, auch wenn letztere etwas sparsamer eingesetzt wird, als man es vom Egomanen Blackmore gewohnt ist. L.A. Connection hätte auch vom kommerziellen, radiotauglichen Nachfolgealbum DOWN TO EARTH (hier schon ohne Dio, der ging zu Black Sabbath und machte auf Heaven and Hell da weiter, wo Rising aufhörte), stammen können und skizzierte schon den Weg, den Blackmore einschlug, hin zu Hits, weg vom epischen HeavyRock. Das war wohl auch der Anlass, warum Dio ging. Auf diesem Song kommt Dios Stimme kaum zur Geltung. Was dieses Album in Genre-Kreisen so unsterblich macht, sind der Titelsong, der bereits erwähnte Nackenbrecher KILL THE KING und der fetzige Stampfer THE SHED, welcher ebenfalls noch zu den härteren Nummern des Albums zählt. Tiefpunkt ist wie ich finde, das minimalistische, nur von Dios Stimme lebende, komplett ohne Gitarrensolo auskommende RAINBOW EYES, welcher eigentlich nichts aussagt und bei dem es sich um eine Schwarzweißkopie von CATCH THE RAINBOW handelt. Dennoch aber ein interessanter Kontrast. Hier wird HardRock mit jeder Pore gelebt und geatmet. Der Sound ist überwältigend und die Musiker sind allesamt mehr als kompetent.
CHEERS!
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am 1. Februar 2012
Dies war der 3 Streich und nie waren sie wieder besser.Nach dem genialen Debüt,dem Hammeralbum-Rising-war Rainbow hier in unschlagbarer Form.Songs wie Kill the King bzw.Long live Rock n Roll die in Ihren Liveshows schon getestet wurden sind einfach göttlich.Soviel ich weiss wurde gerade Kill the King als Opener extra geschrieben.In dieser Besetzung hätten sie weitermachen sollen.Leider war danach Schluss und man beging neue(ZU KOMMERZIELLE WEGE).Diese Scheibe werde ich immer lieben.Allein das mystische Gates of Babylon ist den Kauf wert.Erst jetzt merkt man wie gut und zeitlos doch dieses Hardrock Epos war(ist).Dio war in Weltklasseform und der Meister Blackmore liess ordentlich seine Stratocaster qualmen.Wer sich bis zum Ende durchgeschüttelt hat bekommt mit Rainbow Eyes eine Ballade der Extraklasse.So gefühlvoll gesungen wie es nur ein Dio konnte.Was soll ich noch sagen.Kenner haben sie sowieso,Späteinsteiger sollten sie sich unbedingt anhören.Besser kann man Hardrock nicht spielen.Schade dass Ritchie heutzutage dem Hardrock nichts mehr abgewinnen kann.Er bleibt an der Gitarre einfach unerreicht!!!!!

In diesem Sinne--Regler auf 10 und LONG LIVE ROCK N ROLL !!!

Ohne wenn und aber daher: die Höchstnote 5 DICKE STERNE.
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am 4. Juli 2002
Es gibt kaum drei Bands der klassischen Rockgeschichte, die es geschafft haben, drei Alben (oder mehr) auf einem absolut gleichbleibenden Niveau zu produzieren. Led Zeppelin haben das geschafft, Deep Purple auch. Und eben Rainbow, die Band, in der Ex- Deep Purple Gitarrist Ritchie Blackmore erst so richtig zu Hochform aufkam. Zudem ihm mit Ronnie James Dio ein wirklich adäquater Partner in Sachen Songwriting UND Gesang zur Seite stand.
Und so trafen die beiden bei ihrem dritten gemeinsamen Meisterwerk perfekt die Schnittmenge aus den kompakten Kompositionen des Erstlings und der episch- breiten Härte des Überwerkes "Rising". Gleich der Einsteiger und Titeltrack des Albums zeigt, wo's langgeht und läßt das Herz des allgemeinen Rockfans hochfahren. Doch dann folgen drei, nein vier weitere Überkracher hintereinander. Das kraftvoll- treibende Meisterstück "Lady of the lake" ist dabei nur der Anfang, denn nach der langsameren, aber dampfenden "L.A. Connection" folgt der Überhammer des Albums: 6:47, die man schon nach dem ersten Hören nicht mehr vergessen wird, denn Rainbows mystische- phantastische Reise zu den "Gates of Babylon" ist ein episch- breites Rockkunststück, das so keinem anderen vorher und nachher gelungen ist. Ein oriental angehauchter Gitarrentrip, der das ganze Spektrum und die ganze Kunst vom Dou infernale Blackmore/Dio aufzeigt; aber ebenso auch das kongeniale Zusammenwirken von Dios unglaublichem Gesang, Blackmores virtuosen Kabinettstücken auf der E-Gitarre und auch Cozy Powells wahnsinniger Präzision am Drum- Kit! Doch Vorsicht, wer glaubt, die drei hätten ihr ganzes Pulver auf der Fahrt verschossen, der irrt. Denn nun folgt "Kill the King". Und dieser Song ist so geiler Heavy Metal, hat soviel Kraft und Beschleunigung, daß einem sehr schwindelig wird und man Bauklötze staunt. Nun gut, "Shed (the subtle)" und "Sensitive to light" sind wahrlich die schwächsten Songs im gesamten frühen Rainbow OEuvre, aber die herzzerreißende Schlußballade "Rainbow Eyes" läßt einen so heftig mitweinen, daß solche kleinen Ausrutscher sofort verziehen sind.
Auch hier hat Suha Gur nebenbei wieder ein perfektes Remaster abgeliefert, welches jegliches Vinyl an die Wand klatschen sollte.
Tja, was soll man noch anderes sagen, daß dieses Album einen perfekten Abschluß der genialsten Plattentrilogie der Rockgeschichte bildet und in keiner Plattensammlung fehlen sollte. Danach verließ Dio die Band und fabrizierte so passiv und ungewollt einen kreativen wie auch musikalischen Scherbenhaufen, den Blackmore nie wieder wegkehren konnte. Was solls: "Long live Rock'n'Roll!"
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am 15. Januar 2007
Long Live Rock'n'Roll ist auch heute noch der Schlachtruf aller Rockfans und das ist nicht zuletzt das Verdienst von Gitarrist Ritchie Blackmore und Sänger Ronnie James Dio, die mit Rainbow dieses Fanal des Rock'n'Roll in Liedform gegossen haben.

Leider handelte es sich dabei aber auch um die letzte Kollaboration dieser Weltklasse-Kombination, denn nach Long Live Rock'n'Roll verließ Dio die Band (oder musste verlassen), weil sich Bandleader Blackmore wie schon bei Deep Purple als Egomane erwies, der das komplette musikalische Sagen behalten wollte.

Schon vor den Aufnahmen zu diesem weiteren Meisterwerk wurde wieder einmal die halbe Besetzung ausgetauscht. Dieses Mal musste Jimmy Bain am Bass für Bob Daisley Platz machen und auch Tony Carey wurde an den Keyboards durch David Stone ersetzt.

Durch die Umbesetzungen rückt hier auch das Gitarrenspiel Blackmores wieder deutlicher in den Vordergrund, denn auf RISING hatte im insbesondere Tony Careys Tastenarbeit doch deutlich Paroli bieten können und damit RISING zu einem wahren Wunderwerk werden lassen. Zudem sind di Stücke auf Long Live Rock'n'Roll deutlich kürzer gehalten als noch bei RISING. Dadurch entsteht wieder mehr der Eindruck eines typischen Hardrock-Albums, während der Vorgänger doch etwas Besonderes und Außergewöhnliches war. Am ehesten erreicht Long Live Rock'n'Roll noch bei dem orientalisch angehauchten Gates Of Babylon diese Magie von RISING.

Dennoch gelingt es Rainbow nicht nur eine Hymne auf diesem Album zu platzieren sondern gleich zwei. Neben dem Titeltrack zählt auch Kill The King zu den wahrlich großen Momenten der Band (und davon gab es in der Geschichte von Rainbow ohnehin nicht gerade wenige). Als weitere Anspieltipps seien neben den bereits erwähnten Stücken noch Lady Of The Lake und Rainbow Eyes erwähnt. Vor allem diese Ballade zeigt Dio auch einmal von seiner sanften Seite. Dabei ist Gänsehaut (und zwar nicht nur bei den Damen) garantiert.

Unter dem Strich bleibt Long Live Rock'n'Roll wohl nur die zweitbeste der Rainbow-Platten (nach RISING aber immer noch knapp vor dem Debüt). Das stellt umso beeindruckender die Qualität der anderen Scheiben unter Beweis, denn schließlich gehört Long Live Rock'n'Roll in jede Plattensammlung. Und nur alleine schon deshalb, um bei der nächsten Party alle zum mitsingen und headbangen zu animieren. Und jetzt alle: LONG LIVE ROCK'N'ROLL!
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am 15. Januar 2007
Long Live Rock'n'Roll ist auch heute noch der Schlachtruf aller Rockfans und das ist nicht zuletzt das Verdienst von Gitarrist Ritchie Blackmore und Sänger Ronnie James Dio, die mit Rainbow dieses Fanal des Rock'n'Roll in Liedform gegossen haben.

Leider handelte es sich dabei aber auch um die letzte Kollaboration dieser Weltklasse-Kombination, denn nach Long Live Rock'n'Roll verließ Dio die Band (oder musste verlassen), weil sich Bandleader Blackmore wie schon bei Deep Purple als Egomane erwies, der das komplette musikalische Sagen behalten wollte.

Schon vor den Aufnahmen zu diesem weiteren Meisterwerk wurde wieder einmal die halbe Besetzung ausgetauscht. Dieses Mal musste Jimmy Bain am Bass für Bob Daisley Platz machen und auch Tony Carey wurde an den Keyboards durch David Stone ersetzt.

Durch die Umbesetzungen rückt hier auch das Gitarrenspiel Blackmores wieder deutlicher in den Vordergrund, denn auf RISING hatte im insbesondere Tony Careys Tastenarbeit doch deutlich Paroli bieten können und damit RISING zu einem wahren Wunderwerk werden lassen. Zudem sind di Stücke auf Long Live Rock'n'Roll deutlich kürzer gehalten als noch bei RISING. Dadurch entsteht wieder mehr der Eindruck eines typischen Hardrock-Albums, während der Vorgänger doch etwas Besonderes und Außergewöhnliches war. Am ehesten erreicht Long Live Rock'n'Roll noch bei dem orientalisch angehauchten Gates Of Babylon diese Magie von RISING.

Dennoch gelingt es Rainbow nicht nur eine Hymne auf diesem Album zu platzieren sondern gleich zwei. Neben dem Titeltrack zählt auch Kill The King zu den wahrlich großen Momenten der Band (und davon gab es in der Geschichte von Rainbow ohnehin nicht gerade wenige). Als weitere Anspieltipps seien neben den bereits erwähnten Stücken noch Lady Of The Lake und Rainbow Eyes erwähnt. Vor allem diese Ballade zeigt Dio auch einmal von seiner sanften Seite. Dabei ist Gänsehaut (und zwar nicht nur bei den Damen) garantiert.

Unter dem Strich bleibt Long Live Rock'n'Roll wohl nur die zweitbeste der Rainbow-Platten (nach RISING aber immer noch knapp vor dem Debüt). Das stellt umso beeindruckender die Qualität der anderen Scheiben unter Beweis, denn schließlich gehört Long Live Rock'n'Roll in jede Plattensammlung. Und nur alleine schon deshalb, um bei der nächsten Party alle zum mitsingen und headbangen zu animieren. Und jetzt alle: LONG LIVE ROCK'N'ROLL!
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"Long Live Rock `n` Roll" von 1978. Die letzte Zusammenarbeit von Ritchie Blackmore und Ronnie James Dio. Und ein Klassiker des Hard Rock.

Nach den mehr als genialen Alben "Rising" und "On Stage" konnten die o.g. Herren noch einen nachlegen. "Long Live..." ist vielleicht nicht ganz so übermäßig wie "Rising", aber den Begriff `schwächer` möchte ich eigendlich gar nicht gebrauchen. Dafür ist das Album einfach zu stark. Wieder produziert von Martin Birch und mit Cozy Powell am Schlagzeug, kann das Album locker mit den besseren Deep Purple-Platten mithalten. Dazu Bob Daisley (u.a. Ozzy Osbourne und Uriah Heep) am Bass. Nur David Stone (Keyboards) kann nicht ganz mit Tony Carey mithalten.

Der Titelsong, `Gates of Babylon`, `Kill the king`, `The shed (Subtle)` und die herzergreifende Ballade `Rainbow eyes`, alles nur vom feinsten. `Lady of the lake` , `L.A. connection` und `Sensitive to light` können die Klasse nicht ganz halten, gut sind sie allemal.
Ich werde nie vergessen, dass die "Bravo" damals schrieb von `Lady of the cake`.

Es ist einfach schade, dass sich Blackmore und Dio danach trennten. Auch wenn ich die nächsten Alben der Gruppe auch sehr mag, so gut wie mit Dio waren sie nie wieder. 5 Sterne.
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am 1. Januar 2008
"Long Live Rock'n'Roll" bot wieder mal einige Umbesetzungen. Am Bass kam für Jimmy Bain Bob Daisley, und an den Keyboards für Tony Carey ein gewisser David Stone. Im Gegensatz zu späteren Besetzungswechseln hatte das hier kaum Auswirkungen auf den Sound. Wohl aber fragte sich offensichtlich Ritchie Blackmore hier schon, wo die großen Charterfolge blieben. Im Gegensatz zum unübertrefflichen Studiovorgänger setzte er mehr auf Eingängigkeit der Songs.

Das geht schon los mit dem Opener und Titelsong "Long Live Rock'n'Roll", der ein harter , nach vorne treibender Rocker ist, und im Grunde nichts mehr als das. "Lady of the Lake" kommt schon etwas epischer, ist aber immer noch recht einfach gestrickt. "L.A. Connection" zeigt Dio und Blackmore in Hochform. Danach kommt das Sahnestück des Albums und der Beweis, daß Regenbogen immer noch über den Wolken schweben.

"Gates of Babylon" hätte genausogut auf "Rising" gepaßt und ich fragte mich, ob David Stone außer bei Rainbow noch irgendwo musikalische Spuren hinterlassen hat. Aber inzwischen weiß ich, daß die meisten Keyboards auf diesem Album noch von (dem gefeuerten und kurzzeitig wieder zurückgeholten) Tony Carey stammen. Auch der Mann in Schwarz liefert hier eine seiner besten Leistungen ab.

Was folgt ist solide, aber nicht herausragend. Erwähnenswert sind noch "Kill the King", wieder ein treibender Rocker, bei dem man froh gewesen war, wenn sowas ähnliches auf den späteren Alben noch auftauchte, und "Rainbow Eyes", eine Ballade, die nicht ganz so gut ist wie "Catch the Rainbow" - etwas ruhiger und mit Streich- und Blasinstrumenten, aber die unter die Haut geht.

Die volle Punktzahl kann ich hier nicht vergeben, da dieses Werk nicht ganz mit "Rising" und "On Stage" mithalten kann. Würde man hier halbe Sterne vergeben können, wären es 4 1/2.
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